Das Land der Wikinger und Gletscher, der rauhen Natur und strengen Winter offenbart in seiner Lyrik auch eine eindrucksvolle poetische Seite. In dieser Anthologie wird erstmals die ganze Bandbreite der isländischen Lyrik in deutscher Sprache zugänglich. Neben den weltberühmten Versen der Edda findet man auch Gedichte vieler bekannter Autoren wie Halldór Laxness, Steinunn Sigurðardóttir, Gyrðir Elíasson, Andri Snær Magnason und Sjón. Und mit Steinar Bragi und Eiríkur Örn Norðdahl präsentiert die Sammlung auch die jüngsten Stimmen moderner isländischer Dichtung.
II. Auflage 2015 Wortblock. Seelen schmecken die Tränen der Tauben Herz fühlen die Stumpen der Stummen Auf dem Netz der Spinnen ruht Der Gedanke unserer Liebe Es kann sein, dass ich mich getäuscht habe Der Glanz zwischen Dunkel und Licht Wir treffen uns wieder bei den Tauben Zum Reden Was bleibt ist ein Wort Das Wort das Du mir Beim Tisch in den Mund legtest Es schmolz auf der Zunge Es brannte an den Lippen Es war: das Fest Mein Krieg beginnt Meine Waffe ist das Wort Mich meiner Wahrheit verbannt Im unüberwindlichen Abgrund Beider Sphären – innen und außen Unversöhnlich beginnt Mein Krieg Mit einem Wort Meine Waffen das Unbedingte Und vom Baum fällt, gefällt Manfred H. Freude Aachen, NRW ist ein deutscher Schriftsteller, Philosoph zu Sprache und Zeit mit einem Hang zur Poesie. Er debütierte 2005 mit seinem Gedichtband: Alles Gedichte – Keine Genichte. Weitere Gedichte und Essays in verschiedenen Anthologien, Zeitschriften; Prosa und Lyrik in Rundfunk und weiteren Gedichtbänden. Sein Werk Gedichte 10 Jahre 2003 bis 2013 wurde unter dem Titel KontraVerse veröffentlicht. Insgesamt veröffentlichte er 25 Gedichtbücher von über 40 Büchern. Sein philosophisches Werk zur Sprachphilosophie unter dem Titel Schwaigen&Nichtsz. Seine Gedichte wurden vertont, im Rundfunk übertragen und übersetzt. Das Leben ist Einsamkeit überall, und der Versuch Distanz zu gewinnen. Der philosophische Poet fühlt sich fremd. Seinen Wunsch zu schweigen drückt er in Zeilen aus.
Nach seinem Wegzug von Frankfurt widmete sich Busch nicht mehr primär seinen Bildergeschichten, sondern der Lyrik. Er schuf die Gedichtsammlung "Kritik des Herzens", die vom Publikum allerdings weitestgehend zerrissen wurde. Selbst seine besten Freunde fanden es schwer, die Sammlung, die sich in vielen Gedichten mit Themen der Ehe und Sexualität befasst, schönzureden.
Diese kleine Anthologie ist das Ergebnis des am Josef-Effner-Gymnasium Dachau ausgetragenen Lyrik-Wettbewerbs 2023, an dem 290 Schüler*innen teilgenommen haben. Zur Veröffentlichung wurden 36 Gedichte ausgewählt und mit Arbeiten aus verschiedenen Projekten des Kunstunterrichts illustriert.
Innerhalb der deutschen Cats-Rezeption nimmt die hier neu edierte, umfangreiche Übertragung durch Philipp von Zesen einen bedeutenden Platz ein. Beverwijcks Schat der Gesontheyt erschien zuerst 1636 in Dordrecht und wurde bald zum Bestseller. Dazu haben u. a. die Hunderte von Gedichten beigetragen, die Jacob Cats beigesteuert hat. Das Buch war mit seinen medizinischen Ausführungen und Erklärungen aktuell. Insbesondere stieß es wegen des praxisorientierten Horizonts auf großes Interesse. Zesen hat das vollständige Werk übertragen, also auch alle Beiträge von Cats. Eine vergleichende Analyse von Vorlage und Übersetzung erbringt für den Fragenkreis der interkulturellen Perspektive hochinteressante Ergebnisse: Zesen versucht durch Auflockerung des Metrums und eine Reihe von rhythmischen Verbesserungen die Monotonie des Catsschen Metrums aufzulockern. Die Metapher erhält größeres Gewicht. Insgesamt transferiert Zesen die Verse seiner Vorlage in eine deutsche Poetik. Schließlich berücksichtigt Zesen den anderen kulturellen Hintergrund seiner deutschen Leser und ändert seine Vorlage behutsam dort, wo sie ihm allzu direkt und drastisch oder auch zu sehr auf niederländische Eigenarten bezogen erscheint.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universität Paderborn, Sprache: Deutsch, Abstract: Geht es um die lyrischen Werke des Expressionismus, so werden fast ausschließlich männliche Autoren, wie z.B. Georg Heym, Georg Trakl oder Au-gust Stramm genannt. Unter den wenigen weiblichen Lyrikerinnen kennt man höchstens Else Lasker-Schüler und Emmy Hennings. Deshalb widmet sich der vorliegende Text einer im literaturwissenschaftlichen Diskurs oft in Vergessenheit geratenen Dichterin des Expressionismus: Henriette Hardenberg. Nachdem in einem ersten Schritt das Leben der Dichterin vorgestellt wird, rückt in einem weiteren Schritt ihr Werk in den Mittelpunkt. Dabei sollen zwei ihrer expressionistischen Gedichte exemplarisch analysiert werden: "Der Vogel" (1918) und "Der Flüchtling" (1916). Im Rahmen der Analyse sollen so-wohl die Form als auch der Inhalt des jeweiligen Gedichts berücksichtigt wer-den.
»Amerikas Ikone« DIE ZEIT Die wichtigsten Gedichte – neu übersetzt Allen Ginsberg, die große Leitfigur der Beat Generation, gehört zu den bedeutendsten Dichtern der US-Literatur des 20. Jahrhunderts. Doch gleich sein erstes Gedicht »Howl« (»Geheul«) wurde verboten – so direkt hatte noch niemand über Drogen, Sex und Politik geschrieben. Wie sehr es sich lohnt, sich neu mit diesem großen poète maudit und seiner Lyrik zu beschäftigen, zeigen die Neuübersetzungen namhafter Lyrikerinnen und Lyriker, die den Originalen treu bleiben und zugleich vielschichtige Perspektiven auf ein Werk bieten, das die Welt verändert hat. Neu übersetzt von Carolin Callies, Nora Gomringer, Alexander Graeff, Durs Grünbein, Caroline Hartge, Jonis Hartmann, Stefan Hyner, Anja Kampmann, Michael Kellner, Odile Kennel, Sibylle Klefinghaus, Georg Leß, Hans-Ulrich Möhring, Arne Rautenberg, Monika Rinck, Jürgen Schmidt, Clemens J. Setz, Michelle Steinbeck, Anke Stelling, Sibylla Vričić Hausmann und Ron Winkler.
Stellen Sie sich ein kleines Büchlein vor im Format unseres Reisepasses – jenes be- amtisch gestaltete bordeauxrote Pseudo-Leinen-kaschierte Ding mit allen Visa und Stempeln unserer Reisen. Jetzt aber nicht mit den Seiten für die ganzen Ein- und Ausreise-Stempel als Inhalt, sondern 27 Blätter, deren Doppelseiten je ein oder zwei Gedichte zur Thematik: »Grenze, Passport, Visum, Fremde, Nation, Nachbarland« bestückt sind. Noch mehr: Die Gedichte stammen je aus einem der 27 EU-Länder, die damit alle dichterisch entgrenzt werden – also kurz gesagt: Ein Lyrik-Passpörtchen über ganz Europa hinweg (also das offizialisierte jetzige Europa der EU). Der Pass ist der edelste Teil / von einem Menschen. So dichtete Bertold Brecht, begeistert noch von der großartigen Erfindung eines Dokumentes, das die Menschen als Angehörige von Staaten ausweist, aber gerade dadurch die Unverletzlichkeit von freier Bewegung und Persönlichkeit garantierte – weil dieser Pass eben hoheitliches Eigentum ist, deshalb in der Fremde nicht willkürlich eingezogen werden, sein Träger oder seine Trägerin darum nicht mutwillig festgesetzt werden kann.
Viele Gedichte in diesem Band beschäftigen sich mit den Wundern, die uns die Natur bereithält. Gedanken und Beschreibungen werden skizziert, nutzen Farben, welche manchmal etwas schemenhaft wirken, letztlich jedoch klar definiert werden. Einige Impressionen halten Überraschungen parat, andere wiederum folgen dem, was sie anfänglich auch versprechen. Es sind also viele Themen zu finden, die zwischen Natur, Gestaltungs- und Schöpferkraft pendeln.
Diese kleine Anthologie ist das Ergebnis eines am Josef-Effner-Gymnasium Dachau ausgetragenen Lyrik-Wettbewerbs, an dem 320 SchülerInnen teilnahmen. Die besten 30 Gedichte wurden ausgewählt.
Geschichte der griechischen Lyrik - nach den Quellen dargestellt ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1884. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur. Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt diese Bücher neu und trägt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch für die Zukunft bei.
Willie Benzen wurde in zahlreichen Werken und Anthologien publiziert. Ihm waren das Verspielte und das Kritische sehr wichtig. Die Ungerechtigkeit ist ein beständiges Thema seiner Schriften. Aber auch das Schöne, das Einfache und zuweilen das Belanglose. Dies, das irrelevant Wirkende, wurde durch seine Betrachtung im Lesenden zur Kunst. Das war seine Kunst. Seine Zeilen berühren und sind durch die Einfachheit eine Brücke zwischen dem Schöpfer der Zeilen und den Lesenden. Willie Benzen sagte: „Lyrik darf alles“. Somit hat er diese Kunstform für sich oft in seinem Kunstverständnis ausgedehnt (aus dem Vorwort von Hauke Harder aka Leseschatz). Der Band "Über Hürden denken" ist seine zu Lebzeiten letzte zusammengestellte Aphorismen-Sammlung. Er verstarb am 4. Oktober 2021. Ein Buch aus dem Gill-Verlag Heikamp, Kaarst.