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De Gruyter Die Lyrik Gottfried Kellers
Als Lyriker wird Gottfried Keller nur noch von wenigen Gebildeten gekannt und geschätzt, in Anthologien fristet er eher ein Schattendasein. Der Ruhm seiner Novellistik („Die Leute von Seldwyla“) und seiner großen Epik („Der grüne Heinrich“) scheint den Glanz seiner Lyrik zu verdunkeln. Dass seine Gedichte, die bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts zahlreiche Leser gefunden haben, eine Wiedererweckung verdienen, zeigt der vorliegende Band. Er stellt Kellers Lyrik nach ihren dominanten Merkmalen und ästhetischen Formzügen in 16 Kapiteln vor. Jedes Kapitel enthält prägnante Hinweise zu einzelnen Gedichten und eine oder mehrere exemplarische Textinterpretationen. Beabsichtigt ist - unter Berücksichtigung der Forschung - die erste wissenschaftliche Gesamtdarstellung der Lyrik Kellers. Die thematische Vielfalt seines poetischen Schaffens reicht von der Natur- bis zur Liebeslyrik, von der Selbstdurchleuchtung des lyrischen Ichs bis zur kritischen Darstellung zentraler Zeitprobleme, von der Wertschätzung großer Kunst bis zur Würdigung kreatürlicher Details. Nicht minder weit gespannt sind Kellers ästhetische Verfahrensweisen. Sie entfalten - in innovativer Gestalt - verschiedene Spielarten des Humors, der Ironie und der Melancholie, sie verwenden virtuos volksliedhafte Sprachregister und symbolisch-allegorische Darstellungsweisen, sie erproben die Kunst der Zwischentöne ebenso wie die der funkelnden Pointe. Zur längst fälligen Renaissance der Lyrik Kellers ebnet dieser Band den Weg.
Diese kleine Anthologie ist das Ergebnis des am Josef-Effner-Gymnasium Dachau ausgetragenen Lyrik-Wettbewerbs 2021, an dem 150 SchülerInnen teilgenommen haben. Zur Veröffentlichung wurden 33 Gedichte ausgewählt und mit Arbeiten aus verschiedenen Projekten des Kunstunterrichts illustriert.
Die Förderung des literarischen Schreibens im Rahmen der FDJ-Poetenbewegung ist ein von der Forschung bisher kaum beachtetes Phänomen der DDR-Massen- und Jugendkultur: In den 1970er und 1980er Jahren beteiligten sich tausende »junge Poeten« an dem Programm. Die Beiträgerinnen und Beiträger analysieren die Strukturen der Förderung, die damit assoziierten Publikationen sowie das institutionelle Umfeld, wie die Bewegung Schreibender Arbeiter und die Singebewegung. Ergänzend bieten Interviews (u.a. mit Lutz Seiler) und ein umfangreicher Anhang, der Aufrufe, Zeitungs- und Zeitschriftenbeiträge sowie Konzeptionspapiere des Zentralrats der FDJ enthält, einen einzigartigen Einblick in die Materie.
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Es reicht nicht, Wörter wie auf einer Wäscheleine nebeneinander zu hängen. Musenküsse und Muße bilden die Basis für kreatives Reimen. - B. Boy Gereimte Gedanken über Leben, Lust und Liebe, Natur und Heimat - ergänzt durch Lieder und Aphorismen.
Seit Mai 2013 präsentierte Helmut Barthel in lockerer Lesefolge aus seinem reichen Fundus von über 1000 Gedichten im Kulturcafé Komm du in Hamburg-Harburg eine Auswahl aus der Edition "Dichterstube". Die ersten fünf Lesungen zeichnet der MA-Verlag jetzt mit einer Reihe von fünf Lyrikbändchen nach, die so unterschiedliche Bereiche wie 'Innen- und Umwelt', 'Politik und Soziales', 'Mythisches und Magisches', Sprache und Denken' und nicht zuletzt 'Humoristisches und Satire' umfassen. Jene, die dabei waren, mögen sich so den Eindruck noch einmal wachrufen, den der überzeugende Vortrag hinterließ, aber auch in der reinen Lektüre entfaltet sich Helmut Barthels Wortmagie auf einzigartige Weise.
Konzentrische Lyrik - das ist Lyrik, die der Mitte meiner Person entsprungen ist. In den vorliegenden Gedichten habe ich nicht nur Gedanken und Gefühlen Ausdruck verliehen, sondern Lebenserfahrungen verarbeitet: Zuerst - und am zahlreichsten - sind da die Gedichte über Liebe, Verliebtsein und Liebesschmerz. Wichtig war das Medium des Schreibens aber auch nach längerer Krankheitsphase, um sich selbst und das Geschehende zu begreifen. Auch eine Situation, die sich nach gähnender Leere anfühlt, kann durch ihre Beschreibung an Schrecken verlieren, und es besteht die Hoffnung, dass der Leser sich hier wiederfinden und getröstet fühlen kann, allein schon dadurch, dass er mit seinen Gedanken, Gefühlen oder gerade dem Fehlen dieser nicht allein ist. So ist die vorliegende kleine Sammlung eine Art "Therapiestück" - natürlich für die Autorin, aber auch möglicherweise für den Leser, im Sinne kathartisch wirkender Einheiten.
Revolution der Lyrik ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1899. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur. Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt diese Bücher neu und trägt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch für die Zukunft bei.
Während die Erzählforschung in den letzten Jahrzehnten einen beträchtlichen Aufschwung genommen hat, ist das Interesse an einer systematischen Entfaltung der Lyriktheorie verhaltener geblieben. Im Blick auf die Geltung moderner Lyriktheorien für ältere Epochen stellt sich zudem das Problem, dass sich die Theoriebildung zumeist vor allem an neuerer Literatur orientiert, während der Lyrik älterer Epochen häufig nur der Status des Vorläufigen zugestanden wird. Der Band möchte diesem Forschungsdesiderat entgegentreten. Ausgehend von der Hypothese, dass sich die Lyriktheorie gerade im Wechselspiel zwischen systematisch übergreifenden Vorannahmen und historischen Präzisierungen voranbringen lässt, untersuchen die Beiträge verschiedene Ausprägungen der mittelalterlichen europäischen Lyrik in ihren Kontexten. Es werden die Berührungspunkte, aber auch die Differenzen besonders zwischen der okzitanischen, französischen, italienischen, deutschen und englischen Lyrik im Spektrum der verschiedenen Gattungen herausgearbeitet. Zugleich stehen Bezüge zum Hohelied und zur antiken Lyrik im Fokus. Ziel ist es, Differenzierungen in die allgemeine Lyriktheorie einzubringen, um diese stärker historisch induktiv herzuleiten und zu fundieren.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit behandelt eine Form der modernen Lyrik als deren Schöpfer sich eine in den 1960er Jahren in Frankreich entstandene Gruppe von Poeten und Schriftstellern bezeichnen. Die Gruppe, die noch heute existiert, benannte sich mit dem Akronym OULIPO (L' Ouvroir de Littérature Potentielle = Werkstatt für potentielle Literatur). Gründer von OULIPO waren der Mathematiker François Le Lionnais und der Schriftsteller Raymond Queneau; das bisher offiziell einzige deutsche Mitglied ist der siebenbürgische Schriftsteller Oskar Pastior. Da die Oulipisten jedoch auch traditionelle europäische (und damit auch deutsche) Lyrik-Varianten wiederbelebten und ihre neu erdachten "Spielarten" auch auf die deutsche Sprache übertragbar sind, ist ihre Lyrik auch für den deutschen Sprachraum und das Studium der Germanistik relevant.
II. Auflage 2015 Wortblock. Seelen schmecken die Tränen der Tauben Herz fühlen die Stumpen der Stummen Auf dem Netz der Spinnen ruht Der Gedanke unserer Liebe Es kann sein, dass ich mich getäuscht habe Der Glanz zwischen Dunkel und Licht Wir treffen uns wieder bei den Tauben Zum Reden Was bleibt ist ein Wort Das Wort das Du mir Beim Tisch in den Mund legtest Es schmolz auf der Zunge Es brannte an den Lippen Es war: das Fest Mein Krieg beginnt Meine Waffe ist das Wort Mich meiner Wahrheit verbannt Im unüberwindlichen Abgrund Beider Sphären – innen und außen Unversöhnlich beginnt Mein Krieg Mit einem Wort Meine Waffen das Unbedingte Und vom Baum fällt, gefällt Manfred H. Freude Aachen, NRW ist ein deutscher Schriftsteller, Philosoph zu Sprache und Zeit mit einem Hang zur Poesie. Er debütierte 2005 mit seinem Gedichtband: Alles Gedichte – Keine Genichte. Weitere Gedichte und Essays in verschiedenen Anthologien, Zeitschriften; Prosa und Lyrik in Rundfunk und weiteren Gedichtbänden. Sein Werk Gedichte 10 Jahre 2003 bis 2013 wurde unter dem Titel KontraVerse veröffentlicht. Insgesamt veröffentlichte er 25 Gedichtbücher von über 40 Büchern. Sein philosophisches Werk zur Sprachphilosophie unter dem Titel Schwaigen&Nichtsz. Seine Gedichte wurden vertont, im Rundfunk übertragen und übersetzt. Das Leben ist Einsamkeit überall, und der Versuch Distanz zu gewinnen. Der philosophische Poet fühlt sich fremd. Seinen Wunsch zu schweigen drückt er in Zeilen aus.
Seit Mai 2013 präsentierte Helmut Barthel in lockerer Lesefolge aus seinem reichen Fundus von über 1000 Gedichten im Kulturcafé Komm du in Hamburg-Harburg eine Auswahl aus der Edition "Dichterstube". Die ersten fünf Lesungen zeichnet der MA-Verlag jetzt mit einer Reihe von fünf Lyrikbändchen nach, die so unterschiedliche Bereiche wie 'Innen- und Umwelt', 'Politik und Soziales', 'Mythisches und Magisches', Sprache und Denken' und nicht zuletzt 'Humoristisches und Satire' umfassen. Jene, die dabei waren, mögen sich so den Eindruck noch einmal wachrufen, den der überzeugende Vortrag hinterließ, aber auch in der reinen Lektüre entfaltet sich Helmut Barthels Wortmagie auf einzigartige Weise.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, einseitig bedruckt, Note: keine, Universität Trier (Germanistik), Veranstaltung: Einführung in das Jiddische kontrastiv zum Deutschen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Übersetzung von literarischen Texten im Allgemeinen ist in der Literaturwissenschaft generell ein sehr umstrittenes Thema. Wozu dienen eigentlich Übersetzungen von literarischen Texten? Um die Texte jedem nahe zu bringen, vor allem den Lesern, die nicht der jeweiligen Sprache mächtig sind, werden diese in die Sprache des Lesers übersetzt. Jedoch ist die übersetzte Literatur nicht mit dem Original, das der Übersetzung zugrunde liegt, gleichzusetzen, da es oft durch sprachliche Hürden fast unmöglich ist das Original akkurat in der Übersetzung widerzugeben.