Deine Suche ergab leider keine Ergebnisse. Bitte ändere die zuletzt verwendeten Filter und versuche es erneut.
Anzeige
Angebote unserer Partner-Shops
"
Mohr-AM
"
Filtern
Sortieren:
Beste Treffer
Beste Treffer
Preis: niedrig bis hoch
Preis: hoch bis niedrig
Ansicht:
Mohr Siebeck Rechtssicherheit durch Rechtswissenschaft
Rechtssicherheit zu bewirken, gehört zu den Kernzielen des Rechts. Welchen Beitrag gerade die Rechtswissenschaft zur Annäherung an dieses Ziel leisten kann, ist indes weitgehend ungeklärt. Juristen im Allgemeinen und Rechtswissenschaftler im Besonderen stehen diesem Ziel oft ebenso zustimmend wie ratlos und skeptisch gegenüber; ein einfacher Weg zur Erreichung des Ziels will sich nicht aufdrängen. Insbesondere in der Wissenschaftstheorie und Sprachphilosophie wurden im vergangenen Jahrhundert bedeutende Fortschritte im Verständnis von Exaktheit und Vagheit, Bedeutung und Interpretation, Objektivität, Gewissheit, Voraussehbarkeit, Planbarkeit, Theoriebildung und der dazu jeweils von den handelnden Subjekten einzunehmenden Rolle und Haltung gemacht. Sie ermöglichen es, solche Fragen auch mit Blick auf das Recht neu zu stellen und dabei zu untersuchen, was die Rechtswissenschaft zu mehr Rechtssicherheit beitragen kann. Mit Beiträgen von: Carsten Bäcker, Susanne Beck, Andreas Funke, Kyriakos N. Kotsoglou, Hans Kudlich, Adrian Künzler, Mustafa Temmuz Oglakcioglu, Jan C. Schuhr, Benno Zabel
Die Briefe Max Webers der Jahre 1918 bis 1920 zeigen in erstaunlicher Verdichtung Umbrüche des politischen, beruflichen und privaten Lebens. Max Weber engagiert sich als Berater für einen sachlichen Umgang mit der deutschen Kriegsniederlage, als Bürger für einen parlamentarischen Rechtsstaat. Beruflich wagt er den Neuanfang als Universitätslehrer, erst in Wien, dann in München. Im Mittelpunkt von Lehre und wissenschaftlicher Buchproduktion steht die Soziologie. Die Übersiedelung von Heidelberg nach München bedeutet eine große Veränderung der privaten Lebensumstände. Editorisch bearbeitet und kommentiert geben die über 450 weitgehend unbekannten Briefe einen vertieften Einblick in die letzten Lebensjahre Max Webers.
Die im vorliegenden Band zusammengestellten Texte dokumentieren und erhellen den Denkweg, auf dem sich Weber, vergleichsweise spät, der Soziologie zuwandte. Er wollte die Stellung und Aufgabe dieser - gerade in Deutschland sehr umstrittenen - neuen Wissenschaft im Zusammenhang der Kultur- und Sozialwissenschaften und im Bezugsrahmen seiner eigenen Forschungen klären, ihre eigentümliche Erklärungsweise methodologisch und begrifflich-theoretisch fundieren sowie ihr Erklärungspotential in groß angelegten historisch und kulturell vergleichenden Untersuchungen beweisen. Der Band versammelt Schriften, Reden und Diskussionsbeiträge zu methodologischen und theoretischen Problemen, die in diesem Bezugsrahmen zwischen 1908 und 1917 entstanden und mit wenigen Ausnahmen auch veröffentlicht wurden. Dem Verständnis der Texte dienen die ihnen beigefügten Erläuterungen, editorische Berichte beschreiben ihren Entstehungskontext und ihre Überlieferung, und die Einleitung behandelt die übergreifenden thematischen und systematischen Zusammenhänge.
Der elfte Band der Reihe führt die im ersten Band geübte Kritik an der Konstruktion isolierter Individuen mit individualistisch konzipierter "Würde" und die Arbeit an einer philosophischen Alternative fort: Er behandelt das Phänomen der Personalität aus der Perspektive der Interpersonalität. Hervorgegangen aus einer Tagung des Arbeitskreises Ideengeschichte der Rechtsphilosophie trägt er mit "Person und Rechtsperson" zwar den Titel der Tagung, enthält zusätzlich zu neun Tagungsreferaten aber sechs Originalbeiträge. Die Präsentation eines Sammelbandes ohne große Lücken in der ideengeschichtlichen Erschließung des Themas war den Herausgebern ein wichtiges Anliegen. In ihrer nach dem Muster des ersten Bandes in Dialogform geschriebenen Einleitung erläutern sie, welche Positionen der Personalität historisch und philosophisch vertreten sind - von der Entdeckung der Person in der Rhetorik des zweiten vorchristlichen Jahrhunderts bis zur Stellung der juristischen Person im Verfassungsstaat des Grundgesetzes. Mit Beiträgen von: Alexander Aichele, Tilman Altwicker, Marietta Auer, Ino Augsberg, Paul Richard Blum, Horst Dreier, Rolf Gröschner, Tobias Herbst, Stephan Kirste, Theo Kobusch, Oliver W. Lembcke, Ulrich Palm, Claudia Ritzi, Stephan Schaede, Jan Philipp Schaefer, Michael Städtler, Chris Thomale.
Dieser Sammelband enthält Aufsätze zu grundlegenden Aspekten der paulinischen und johanneischen Theologie. Methodisch wie inhaltlich spiegeln sie den diskursiven Prozess, der die Paulus- und Johannesforschung gegenwärtig kennzeichnet. Durch ihre Konzentration auf ausgewählte, gleichwohl zentrale Problembereiche greifen die Beiträge in die aktuelle Diskussion über das literarische Anliegen und theologische Profil der beiden großen Gestalten des Urchristentums ein.
Karin Finsterbusch untersucht die Aussagen des Deuteronomiums zu religiösem Lehren und Lernen. Versammelt vor Mose in Moab bekommt Israel vor dem Einzug in das Land nach der deuteronomischen Fiktion ein neues "Profil": Mose lehrt Israel nach JHWHs Weisung - dies ist die Geburtsstunde Israels als religiöser Lehr- und Lerngemeinschaft. Als solche soll das Volk nach JHWHs Willen fortan leben, nur als solche kann es überleben. Überleben hat wesentlich mit Bewahrung von Identität zu tun. Genau dies garantieren die vieldimensionalen deuteronomischen Vorschriften zu religiösem Lehren und Lernen: Sie überlassen weder die Kenntnis der eigenen fundierenden Geschichte noch die Kenntnis der zu haltenden Gebote noch die religiöse Haltung, aus der heraus die Gebote zu befolgen sind (JHWH-Furcht), dem Zufall. Leben die Israelitinnen und Israeliten als Lehr- und Lerngemeinschaft im Sinn des Deuteronomiums, werden sie niemals vergessen, woher sie kommen, wer sie sind und wer sie morgen sein werden. Zur Konturierung dieser deuteronomischen Konzeption zieht die Autorin ausgewählte biblische Schriften (Jesaja, Jeremia und Proverbienbuch) heran, in denen sich wichtige Aussagen zum Thema religiöses Lehren und Lernen finden.
Der Begriff der Metaphysik stellt, wie Adorno bemerkt, das Ärgernis der Philosophie dar. Metaphysik sei einerseits der Existenzgrund von Philosophie überhaupt; andererseits sei es kaum möglich, verbindlich anzugeben, was Metaphysik überhaupt ist. Dieser Spannung will Adorno in den "Meditationen zur Metaphysik", dem letzten Teil seines Hauptwerks Negative Dialektik gerecht werden, indem er das Projekt der Metaphysik im Lichte der politischen und kulturellen Situation der Gegenwart reflektiert. Die Beiträge des vorliegenden Bandes widmen sich den verschiedenen Facetten von Adornos Beschäftigung mit Metaphysik: Sie behandeln nicht allein die im engeren Sinne metaphysischen Reflexionen Adornos, sondern greifen auf andere Gebiete aus, die Adorno in Zusammenhang mit Metaphysik bringt: Begriffskritik, Geschichte, Wahrheit und Materialismus. So erschließen sie konstellativ ein bisher kaum rezipiertes Thema der Negativen Dialektik und von Adornos Philosophie überhaupt. Mit Beiträgen von:Emil Angehrn, Dirk Braunstein, Peggy H. Breitenstein, Gunnar Hindrichs, Axel Hutter, Philip Hogh, Christian Iber, Julia Jopp, Guido Kreis, Ansgar Martins, Brian O'Connor, Mario Schärli, Marc Nicolas Sommer, Tilo Wesche
Der christliche Glaube besteht nicht aus Mutmaßungen über eine unerkennbare 'Hinterwelt'. Er umfaßt vielmehr Überzeugungen über Ursprung, Natur und Bestimmung unseres irdischen Daseins und besteht in einer aktiven Lebensführung, die all ihre Zielentscheidungen an diesen Überzeugungen orientiert. Daher ist er nicht auf den 'privaten' oder 'religiösen' Sektor des Lebens beschränkt, sondern umgreift alle Entscheidungsbereiche: Die öffentliche, berufliche Interaktion ebenso wie die private und die Interaktion der Christen mit Nichtchristen ebenso wie ihre Interaktion mit Christen. Folglich besitzt der Glaube, wo er überhaupt gelebt wird, gestaltenden Einfluß auf die Gesellschaft im ganzen.Diesen Sachverhalt beschreiben die Beiträge dieses Bandes zunächst grundsätzlich, dann in exemplarischer Zuspitzung auf die Handlungsbereiche Politik, Wissenschaft, Technik und Medizin. Die Beiträge sind im Gespräch mit Nicht-Theologen entstanden. Eilert Herms möchte die Öffentlichkeit dafür sensibilisieren, daß alle Handlungspräferenzen, wie sie den Interaktionsstil der Einzelnen und die Entwicklung der Gesamtgesellschaft steuern, letzlich in religiös-weltanschaulichen Überzeugungen verankert sind.
Elf Autoren untersuchen in diesem Band das Werk Ralf Dreiers, einem der herausragenden deutschen Rechtsphilosophen der Generation derer, die zwar noch vor 1945 aufgewachsen sind, deren eigenständiges Denken sich aber erst in der Nachkriegszeit entfaltet hat. Im Zentrum der Dreierschen Überlegungen steht die klassische Kernfrage der Rechtsphilosophie: "Was ist Recht?" Seine Art, dies Problem zu behandeln, läßt sich durch die Begriffe des Systems und der Interpretation kennzeichnen. Mit großer integrativer Kraft behandelt er die Verhältnisse zwischen Rechtsphilosophie, Rechtstheorie, Rechtssoziologie und Rechtsdogmatik. Sein Leitmotiv ist dabei das Zusammenfügen des Getrennten und Zerstreuten zu einem Ganzen, zu einem System.
BELCANDO Huhn & Reis mit Zucchini & Möhren 1 x 300g Saftige Hunde-Feuchtnahrung mit Huhn, Reis, Zucchini und Möhren Exzellente Rezepturen in praktischen Einzelportionen. Saftiges Fleisch, mit raffinierten Zutaten ver feinert, wird schonend im Portionsbeutel gegart Kalt gepresstes Distelöl liefert essentielle ungesättigte Fettsäuren.
Die Beitragenden dieses Bandes untersuchen das Theologiestudium um 1600 konfessionsübergreifend mit Blick auf Studienorganisation, Studierpraxis und Studentenkultur. Der erste Abschnitt ist einem Überblick über die Theologenausbildung in den unterschiedlichen konfessionellen Bildungslandschaften gewidmet; dazu werden verschiedene Standorte und Studienordnungen vorgestellt. Der zweite Abschnitt beginnt mit einem Beitrag, der den ausgegebenen Zielen lutherischer Theologenausbildung nachgeht, und fokussiert sich dann auf den Studienvollzug und das studentische Leben. Der dritte Abschnitt vertieft anhand unterschiedlicher Standorte spezifische Praktiken des Studierens, von den Übungspredigten über Privatkollegien und -disputationen bis hin zu Praktiken des Exzerpierens und Notierens. Methodisch verbindet der Band universitäts- und theologiegeschichtliche Fallstudien mit der Auswertung bislang kaum beachteter Quellen. Dadurch rückt hier die tatsächliche Studierpraxis jenseits von Statuten und Ordnungen ins Zentrum. Zentrale Quellen sind autobiographische Zeugnisse, Mitschriften, und leges von Kollegien, die studentisches Leben, Studienvollzug und Lehrpraxis sichtbar machen. Die Analyse stützt sich zudem auf Disputationsdrucke und -notizen, Predigtreihen fungieren als integraler Bestandteil akademischer Studien. Beteiligt sind Forschende aus der Theologie und den Geschichtswissenschaften aus sechs Ländern und mit vier unterschiedlichen konfessionellen Hintergründen. Geographisch reichen die Fallstudien von reformierten Standorten wie Herborn oder Basel und der Schweiz generell über lutherische Standorte wie Rostock, Wittenberg und Jena und über den katholischen Standort Wien bis zum orthodoxen Standort Kyiv.
Katharina Heyden develops the art of distinguishing without separating as a basic figure of Christian understanding of the world in dialogue with sources from the fifth century: the Council Acts of Chalcedon with the distinction between the two natures of Jesus Christ, and the sayings of the desert monks with the distinction of the manifold spirits and thoughts.
Andreas-Christian Heidel untersucht die Bedeutung religiöser Erfahrung für die Entstehung und frühe Entwicklung der christlichen Bewegung in der römischen Kolonie Korinth im ersten Jahrhundert nach Christus. Die zentrale These lautet, dass religiöse Erfahrungen, verstanden im Zusammenspiel individueller und gemeinschaftlicher Widerfahrnisse sowie der dadurch ausgelösten Deutungsprozesse, als ein bislang in der Forschung vernachlässigter Push-Faktor eine entscheidende Rolle für die spannungsreiche Dynamik der frühen Entwicklung der korinthischen Christusgemeinschaft spielen und als distinktives Merkmal frühchristlicher Lebenspraxis im griechisch-römischen Erfahrungsraum wahrnehmbar werden. Methodisch verbindet das Buch religions- und kulturwissenschaftliche Perspektiven auf religiöse Erfahrung mit einer historisch-philologischen Auswertung literarischer, dokumentarischer und archäologischer Quellen. Im Gespräch mit verschiedenen Ansätzen, etwa denen von Gerd Theißen, Ann Taves und Rodney Stark, wird religiöse Erfahrung als ein Widerfahrnis übergreifender Mächtigkeit innerhalb kulturell geformter Deutungs- und Praxiszusammenhänge beschrieben, das sowohl individuell als auch kollektiv verarbeitet wird. In gewisser Weise greift das Buch damit ein Anliegen der Religionsgeschichtlichen Schule, wie es etwa Hermann Gunkel formuliert hat, neu auf, ohne jedoch in die inzwischen überholte Suche nach religionsgeschichtlichen Abhängigkeiten und Kausalitäten zurückzufallen. Stattdessen wird religiöse Erfahrung als analytische Kategorie eingeführt, die es ermöglicht, antike Quellen in ihren körperlichen, emotionalen, reflexiven und verhaltensbezogenen Dimensionen sowie hinsichtlich ihrer Intensität phänomenologisch zu erfassen.