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Nomos Das neue Datenschutzrecht
Das neue Bundesdatenschutzgesetz ist verabschiedet. Mit Wirkung zum 25.5.2018 hebt das Datenschutzanpassungs- und Umsetzungsgesetz (DSAnpUG) das alte Bundesdatenschutzgesetz auf und ändert das Datenschutzrecht im Sozialgesetzbuch. Die Neuregelungen werfen zahlreiche neue Anwendungsfragen insbesondere im Anwendungsbereich der Datenschutz-Grundverordnung auf. Zudem ist in Teil III des neuen Bundesdatenschutzgesetzes in Umsetzung der Richtlinie EU 2016/680 der Bereich des Datenschutzes bei Polizei, Justiz und allen Gefahrenabwehrbehörden neu geregelt. Der Einführungsband zum neuen Recht informiert die Praxis frühzeitig über alle Neuregelungen. Kapitel für Kapitel werden die entscheidenden Regelungen des neuen BDSG hinsichtlich ihres Regelungsgehalts ausführlich untersucht und mit den Referenzregelungen der DSGVO-Regelungen verglichen. Der Anwender erkennt auf einen Blick, welche Vorränge bestehen, nach welchen Anwendungsregeln neues Bundesdatenschutzgesetz und Datenschutz-Grundverordnung funktionieren und wie Freiräume genutzt werden können. Schwerpunkte der Darstellung die Grundsätze des Datenschutzes die Rechte und Rechtsbehelfe der betroffenen Personen die Pflichten der Verantwortlichen die Datenschutzaufsicht die Datenverarbeitung im öffentlichen Bereich und der Datenschutz in der Wirtschaft Herausgeber und Autoren sind anerkannte Datenschutzrechtsexperten.
Der Autor behandelt das praktisch außerordentlich bedeutsame Problem, welche Folgen entstehen, wenn eine behördliche Entscheidung ergeht oder ein Vorhaben verwirklicht wird, ohne dass zuvor das vorgeschriebene Verwaltungsverfahren durchgeführt worden ist. Dies betrifft die Unterlassung jedes Verfahrens und vor allem den Fall der Wahl des falschen Verfahrens, etwa eines Plangenehmigungs- statt eines Planfeststellungsverfahrens. Anhand des Fachplanungsrechts wird dargestellt, welche Folgen die Rechtsprechung an solche Verfahrensartfehler knüpft, insbesondere hinsichtlich des Rechtsschutzes. Die dabei deutlich werdenden Defizite der Rechtsprechung werden einer eingehenden Kritik unterzogen, wobei u.a. Anforderungen der UVP-Richtlinie einbezogen werden. Auf Grundlage dieser Kritik entwickelt der Autor, der bereits einschlägige Publikationen im Bereich des Umwelt- und Planungsrechts vorgelegt hat, ein praktisch handhabbares Lösungskonzept für den Rechtsschutz, dessen konkrete Konsequenzen erläutert werden. Anhand des Immissionsschutz-, Bauordnungs-, Gentechnik-, Vergabe- sowie Telekommunikationsrechts wird verdeutlicht, dass dem entwickelten Lösungskonzept allgemeine Bedeutung zukommt.
Das Werk untersucht aus dem Blickwinkel des Strafrechts das facettenreiche Problem des Lebensnotstandes, d.h. der Tötung Unschuldiger zum Zwecke der Rettung anderer Unschuldiger. Unter Einbezug auch der Rechtsprechung in einer Vielzahl historischer Fälle sowie der internationalen moralphilosophischen Debatte werden sämtliche strafrechtsdogmatischen Versuche der Bewältigung des Lebensnotstandsproblems einer umfassenden Analyse unterzogen. Auf der Basis eines vertragstheoretischen Normbegründungsmodells rekonstruiert der Autor schließlich das geschriebene Notstandsrecht (insbes. die 34, 35 StGB) sowie die Regeln der Pflichtenkollisionslehre und des sog. übergesetzlichen entschuldigenden Notstands. Die hieraus abgeleiteten Erkenntnisse führen nicht nur zu einer Neugewichtung der Standardargumente, sondern ermöglichen darüber hinaus eine rational fundierte Strafrechtsanwendung in zahlreichen Fallkonstellationen von praktischer Aktualität. So setzt sich das Werk etwa mit der Diskussion um die Tötungserlaubnis nach dem Luftsicherheitsgesetz und mit Grenzfragen aus dem Bereich des Abtreibungsrechts auseinander.
Ressourcenreiche Petrostaaten stehen wieder im Mittelpunkt der internationalen Politik. Die zunehmende Konkurrenz um die Ressourcen Öl und Gas, eine Verschärfung des Verbraucherdiskurses über die Sicherheit der Energieversorgung, der Aufstieg der neuen Großverbraucher China und Indien sowie der Ölpreisboom der letzten Jahre haben hierzu beigetragen. Diese Entwicklung ist auch den Petrostaaten nicht entgangen und sie scheinen die ihnen hierdurch zugewachsene Machtfülle zunehmend zu nutzen. Anhand von 11 Fallstudien der weltgrößten Ölexporteure aus Lateinamerika, Afrika, dem Mittleren Osten und Eurasien wird der Frage nachgegangen, inwieweit der Ressourcenreichtum staatliche Charakteristika, außenpolitisches Verhalten der Petrostaaten aber auch das Verhalten der Verbraucherländer ihnen gegenüber determiniert. Während die Ausprägung der inneren Verfasstheit ressourcenreicher Staaten häufig im Vordergrund der Forschung steht (Stichwort Rentierstaatlichkeit), sollen hier insbesondere die außenpolitischen Konsequenzen von Ressourcenreichtum untersucht werden. Was kann aus der Geschichte dieser Länder gelernt werden? Welche Verwerfungen des Internationalen Systems sind auf Ressourcenreichtum zurückzuführen? Letztlich: Determiniert Öl wieder zunehmend Außenpolitik?
In einprägsamer Weise präsentiert das Lehrbuch die Grundlagen der Kriminologie (u.a. Begriff und Geschichte, Hell- und Dunkelfeld der Kriminalität, Zusammenhänge mit Alter und Geschlecht, Kriminalitätstheorien, Viktimologie, Kriminalprävention) sowie die speziellen Deliktsgruppen (u.a. Eigentums- und Vermögenskriminalität, Drogen-, Wirtschafts-, Gewalt- und organisierte Kriminalität). Der fesselnde Stoff wird mit Hilfe von Abbildungen und Zusammenfassungen anschaulich aufbereitet, während ausgesuchte Literaturhinweise und Internet-Adressen zu weiterführenden Überlegungen anregen. Das Buch dient der Vor- und Nachbereitung der Vorlesungen des Schwerpunktbereichs „Kriminologie“ und dem erfolgreichen Abschluss des universitären Schwerpunktexamens. Zu diesem Zweck werden einige Original-Prüfungsaufgaben mit den dazu gehörenden Antworten wiedergegeben. Besonderheiten: Didaktisch Kürze und Verständlichkeit Anschaulichkeit durch Schaubilder Merkhilfe durch Zusammenfassungen und Hervorhebungen Weiterführende Hinweise auf Literatur und Internet zum Eigenstudium Inhaltlich Darstellung der Grundlagen sowie spezieller Kriminalitätsphänomene Ausgewählte neue Kriminalitätstheorien (neben den klassischen Ansätzen) Viele konkrete Beispiele
Das Handbuch vermittelt das notwendige Hintergrundwissen zum Gleichbehandlungsrecht nach Inkrafttreten des AGG. Es erläutert nicht nur die Struktur des Gesetzes, sondern auch den europarechtlichen Rahmen, in den sich die nationale Gesetzgebung einfügen muss. Dabei werden auch völkerrechtliche, rechtsvergleichende und rechtsethische Bezüge aufgezeigt. Schwerpunkte bilden die praxisrelevanten Bereiche Arbeitsrecht, allgemeines Zivilrecht und öffentliches Recht, die besonders stark von den Neuregelungen betroffen sind. Die wichtigsten statistischen Sozialdaten sind zum schnellen Nachschlagen tabellarisch zusammengestellt. Das Buch bietet Ihnen somit alle Informationen, die Sie brauchen, um in der Praxis fundiert, anspruchsvoll und überzeugungskräftig argumentieren zu können. Die Autoren: Prof. Dr. Christian Armbrüster, FU Berlin, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Privatversicherungsrecht und Internationales Privatrecht | Uta Hühn, M.A.E.S., Rechtsanwältin, Referentin für Europarecht, Staatskanzlei des Landes Brandenburg, Potsdam | Alexander Klose, wiss. Mitarbeiter, FU Berlin, Lehrstuhl für Rechtssoziologie | Sophie Latraverse, stellvertretende Leiterin der Rechtsabteilung der französischen Antidiskriminierungsstelle HALDE, Paris | PD Dr. Matthias Mahlmann, FU Berlin, Visiting Professor, Central European University, Budapest | Maleiha Malik, LL.B., B.C.L., Barrister, Dozentin für Antidiskriminierungsrecht, Europarecht und Rechtstheorie, King´s College, London | Prof. Dr. Beate Rudolf, FU Berlin, Juniorprofessorin für öffentliches Recht und Gleichstellungsrecht | Claudia Voggenreiter, Rechtsanwältin, Berlin
Das Recht des Versorgungsausgleichs ist seit Jahren unaufhörlich in Bewegung. Die Vielzahl wegweisender Entscheidungen des Bundesgerichtshofs und der Oberlandesgerichte macht es so schwierig, immer auf neustem Stand beim VA zu sein. Umfassend und gründlich erläutert der Kommentar den Text des Gesetzes sowie der relevanten Nebengesetze und flechtet die aktuelle Rechtsprechung bei allen relevanten Fragestellungen ein. So wird die sperrige Thematik verständlich und handhabbar. Der Handkommentar behandelt alle praktisch wichtigen Gesetze rund um den Versorgungsausgleich und erklärt, wie diese zusammenwirken: Gesetz über den Versorgungsausgleich (VersAusglG) Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) Gesetz über Gerichtskosten in Familiensachen (FamGKG) Sozialgesetzbuch Sechstes Buch (SGB VI) - Gesetzliche Rentenversicherung Gesetz über die interne Teilung beamtenversorgungsrechtlicher Ansprüche von Bundesbeamtinnen und Bundesbeamten im Versorgungsausgleich (BVersTG) Gesetz über die Versorgungsausgleichskasse (VersAusglKassG) Gesetz über die Alterssicherung der Landwirte (ALG) Einkommensteuergesetz (EStG) Alterseinkünftegesetz (AltEinkG) Rechtsanwälte, Fachanwälte für Familienrecht, Familienrichter und Rentenberater profitieren von dem Werk ebenso wie die Fachkräfte bei den gesetzlichen Versorgungsträgern, den privaten Versicherern und in den Rechts- und Personalabteilungen von Unternehmen, die betriebliche Altersversorgungen gewähren.
An der Schnittstelle zwischen Kriminologie und Rechtssoziologie angesiedelt, vereint das Werk Elemente einer allgemeinen Einführung in die Kriminologie mit einer Präsentation der soziologischen Theorieansätze zur Erklärung von Kriminalität und ihrer Kontrolle. In konziser Form werden die wissenschaftstheoretischen und methodischen Fragen einer empirischen Denkweise, die Kategorienwelt der Kriminalsoziologie, wichtige ideengeschichtliche Pioniere (Durkheim, Weber, Elias, Foucault, Bourdieu), die soziologisch orientierten Kriminalitätstheorien und die Institutionenforschung vorgestellt. Viele weiterführende Hinweise wollen zur Vertiefung anregen und dabei auch die Brücke zur allgemeinen Soziologie schlagen. Das Werk wendet sich insofern als Grundorientierung nicht nur an Juristinnen und Juristen, namentlich an Studierende der kriminologischen Wahlfachgruppe, sondern auch an Soziologinnen und Soziologen. Für die 2. Auflage wurde das Lehrbuch durchgehend aktualisiert und überarbeitet.
Die Reform zu Hartz IV ist verabschiedet. Transparenz war durch das Bundesverfassungsgericht eingefordert, entstanden ist nach langem Ringen ein Gesetzespaket, das über die im Kern betroffenen Regelungen des SGB II und XII hinaus in insgesamt 20 Gesetzen und Verordnungen zu Änderungen geführt hat. Das Ergebnis langwieriger politischer Diskussionen sind äußerst unübersichtliche Regelungen. Der Synopsenband zu Hartz IV führt sicher durch die Neuregelungen. Durch eine absatzgenaue Gegenüberstellung der Neu- mit den Altregelungen erfassen Sie die Änderungen auf einen Blick. Sie können sofort mit der Fallbearbeitung, auf dem Hintergrundwissen der alten Regelungen, beginnen. Die vorgeschaltete Gegenüberstellung Alt-Neu erlaubt zudem das schnelle Auffinden der neuen Vorschriften. Ganz besonders wichtig: Der Band berücksichtigt vollständig alle gesetzlichen Änderungen bis hin zum Bundesratsbeschluss vom 25. Februar 2011. Damit erfassen Sie wirklich sämtliche Auswirkungen auf die Sozialrechtsberatung.
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) bietet durch Unterstützung oder Substitution menschlicher Tätigkeiten und Entscheidungen Effizienz- und Kostenvorteile, wird aber u.a. durch rechtliche Unsicherheit der Geschäftsleitung gehemmt. Die Arbeit mindert diese Unsicherheit, indem sie anhand des Aktienrechts Leitlinien für den unternehmensinternen KI-Einsatz entwickelt. Unter Beachtung besonderer KI-Risiken werden anhand der Dogmatik Kriterien herausgearbeitet, an denen sich der Vorstand orientieren kann. Aktienrechtliche Grundsätze für den KI-Einsatz bei tatsächlichen Aufgaben, Beratung, Entscheidungsvorbereitung oder beim Treffen von Entscheidungen werden konkretisiert. Die Beachtung dieser Anforderungen beugt einer Organhaftung vor.
Die Einführung behandelt das Forschungsfeld Medienmanagement zielgerichtet und pointiert vor dem Hintergrund des strategischen und operativen Managements von Medienunternehmen. Das Thema wird dabei sehr kompakt, konkret und praxisrelevant aus rein betriebswirtschaftlicher Perspektive zusammengefasst. Die wichtigsten Aspekte des Feldes werden konsequent mit Hilfe von Beispielen aus Fallunternehmen aus dem TV- und Videomarkt (z.B. ProSiebenSat.1 Media, RTL Group, Alphabet) illustriert. Dabei wird vor allem auch der Werbemarkt ausführlich und anwendungsorientiert einbezogen. Der Band richtet sich somit an Studierende der Wirtschafts- und Kommunikationswissenschaften und angrenzender Fachbereiche. Prof. Dr. Ingo Knuth ist Professor für Medien- und Eventmanagement an der Media University – of Applied Sciences in Berlin. Davor war er als Mediaberater und als Projektleiter für nationale und internationale Medienforschungsprojekte in der Privatwirtschaft tätig. Prof. Dr. Thomas Kilian ist Professor für Marketing & Data Analytics an der Media University – of Applied Sciences in Berlin. Davor war er als Juniorprofessor für Medien- und Dienstleistungsmanagement an der Universität Koblenz Landau im Fachbereich Informatik tätig.
Für die Wohlfahrtsentwicklung der Menschheit spielt die Kultivierung von Saatgut eine zentrale Rolle. Doch welche Anreize sorgen dafür, dass die biotechnologische Entwicklung und Züchtung von ertragsstarken Sorten bzw. einzelner Pflanzen vorangeht? Ein zentraler ökonomischer Anreiz ist der Schutz geistigen Eigentums. Durch ein zeitlich befristetes Monopol an der Nutzung ihrer Erfindung gibt das Wettbewerbsrecht Innovatoren die Möglichkeit, ihre Investitionen in Forschung und Entwicklung zu refinanzieren. Zugleich wird die Patentierung von Saatgut seit geraumer Zeit kontrovers diskutiert. Wie vertragen sich solche Biopatente mit Biodiversität, Welternährung und gerechter Landwirtschaft? Der Band versammelte Beiträge einer interdisziplinären Klausurwoche, zu der das Institut Technik-Theologie- Naturwissenschaften an der LMU München im Herbst 2014 ins Studienhaus Gut Schönwag eingeladen hatte. Mit Beiträgen von: Hélène Berlincourt, Barbara Brandl, Eva Gelinsky, Maria K. Gerullis, Christine Godt, Rafael Häcki, Gregor Kaiser, Hansjörg Küster, Bettina Müller, Sebastian Pfeilmeier, Andreas Popp, Viola Prifti, Birger P. Priddat, Kathrin Reuter, Zoe Robaey, Stephan Schleissing, Axel Siegemund, Michael Stephan und Cristian Timmermann
In Deutschland leben laut Statistischem Bundesamt rund 10 Mio. Menschen mit einer Behinderung. Diese Menschen haben Anspruch auf Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe, um selbstbestimmt, diskriminierungsfrei und gleichberechtigt am Leben der Gesellschaft teilhaben zu können. Die Regelungen für diese Leistungen finden sich zwar zusammengefasst im Wesentlichen im SGB IX, allerdings hat jeder der sieben Rehabilitationsträger sein eigenes Leistungsrecht. Das macht das Rehabilitationsrecht unübersichtlich; für Nichtfachleute ist es in der Regel praktisch nicht zu überschauen. Ziel des Lehrbuches ist es, anhand einer nachvollziehbaren und klaren Struktur Licht ins Dickicht des Rehabilitationsrechts zu legen. Es richtet sich an Studierende sozialer Berufe, ist aber ebenso für Praktikerinnen und Praktiker, die mit Menschen mit Behinderungen in verschiedener Weise arbeiten, zu empfehlen. Erläutert werden nicht nur allgemeingültige Begriffe, Beteiligungsrechte und das Verfahren im Teilhaberecht, sondern ebenso die einzelnen Rehabilitationsleistungen in ihren verschiedenen Ausprägungen und im Zusammenhang mit den jeweilig zuständigen Rehabilitationsträgern. Ausführlich dargestellt wird das Recht der Eingliederungshilfe, ebenso die grundlegenden Regelungen im Schwerbehindertenrecht, einschließlich des Werkstättenrechts. Den Abschluss bildet ein kurzes Kapitel über das Verwaltungsverfahren und den möglichen Rechtsschutz. Der Fokus liegt dabei auf den Bedürfnissen der Praxis. Die Darstellung der rechtlichen Zusammenhänge, die im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention erfolgt, wird jeweils ergänzt durch erklärende Beispiele, Fälle aus der Praxis, Schaubilder und Hinweise. Die 2. Auflage berücksichtigt bereits vollumfänglich das neue Teilhabestärkungsgesetz, (in Grundzügen) das neue SGB XIV und das Kinder- und Jugendhilfestärkungsgesetz (KJSG).
Die 13. Auflage der Textsammlung mit Stand 1.8.2008 enthält alle zum Thema Arbeitslosigkeit wichtigen Rechtsvorschriften. Neben dem SGB II, dem SGB III, Auszügen der sonstigen SGB, sofern für Arbeitslose relevant, und dem AufenthG umfasst die Sammlung auch die hierzu ergangenen Rechtsverordnungen, die wichtigsten EG-Verordnungen sowie BA-Anordnungen. Enthalten sind u.a.: o SGB II - Grundsicherung für Arbeitsuchende o SGB III - Arbeitsförderung o Auszüge der sonstigen Sozialgesetzbücher o Arbeitslosengeld II/Sozialgeld-VO o UnbilligkeitsVO o Kommunalträger-ZulassungsVO o Einigungsstellen-VerfahrensVO o Mindesanforderungs-VO o Eingliederungsmittel-VO 2008 o Ausbildungsvermittlungs-ErstattungsVO o Anerkennungs- und ZulassungsVO - Weiterbildung o VO über die ehrenamtliche Betätigung von Arbeitslosen o Erreichbarkeits-Anordnung o Anordnung UBV o Anordnung freiwillige Weiterversicherung o die wichtigsten EG-Verordnungen Der preiswerte Band ist o ein unverzichtbares Arbeitsmittel für Fallmanager, persönliche Ansprechpartner und Leistungssachbearbeiter, Berater für Arbeitslose, Fachanwälte und Richter aus dem Bereich Sozialrecht o eine aktuelle Orientierungshilfe für die Arbeitslosen selbst.
Projektfinanzierungen haben sich in den letzten Jahren auch in Deutschland zu einem Standardinstrument zur Finanzierung besonders kapitalintensiver Projekte entwickelt. Dennoch sind Projektfinanzierungen hierzulande bislang kaum als juristisches, sondern primär als finanzierungstechnisches Problem wahrgenommen worden. Daher setzt sich der Autor ausführlich mit den Charakteristika der Projektfinanzierung aus rechtswissenschaftlicher Sicht auseinander. Schwerpunkte sind beispielsweise die zahlreich vereinbarten Kreditsicherungspflichten (Covenants) der Projektgesellschaft, deren gesellschaftsrechtliche Schranken ebenso wie deren spezifische Rechtsfolgen oder auch die Anwendbarkeit des Eigenkapitalersatzrechts auf Projektkredite.
Im Zuge der Globalisierung sind auch transnational agierende Wirtschaftsunternehmen zunehmend an menschenrechtlich prekären, nicht selten auch potenziell strafrechtlich relevanten Aktivitäten beteiligt. Während die menschenrechtliche Debatte, etwa unter dem Schlagwort „corporate social responsibility“; in vollem Gange ist, haben die (völker-) strafrechtliche Praxis und die (Völker-) Strafrechtswissenschaft diese Entwicklung bislang nur unzureichend aufgegriffen. Der Band, der auf ein im Oktober 2014 in Berlin veranstaltetes Symposium zurückgeht, präsentiert Beiträge, die die Tauglichkeit des (Völker-) Strafrechts als Instrument zur Reaktion auf schwere Menschenrechtsverletzungen mit Unternehmensbeteiligung aus unterschiedlichen Perspektiven – Geschichtswissenschaft, strafrechtliche Grundlagenforschung, Wirtschaftsstrafrecht, Kriminologie und Praxis der Strafverteidigung – beleuchten. Die Autoren arbeiten aus Sicht ihres jeweiligen Arbeitsgebietes Chancen, Grenzen und Perspektiven eines Wirtschaftsvölkerstrafrechts an der Schnittstelle von Völkerstrafrecht und transnationalem Wirtschaftsstrafrecht heraus. Mit Beiträgen von: Prof. Dr. Martin Asholt, Universität Passau | Prof. Dr. Jochen Bung, Universität Passau | Prof. Dr. Ingke Goeckenjan, Ruhr-Universität Bochum | Prof. Dr. Florian Jeßberger, Universität Hamburg | RA Wolfgang Kaleck, Berlin | Prof. Dr. Susanne Karstedt, University of Leeds | Janosch Kuner, Universität Hamburg | Dr. Kim Priemel, Humboldt-Universität zu Berlin | Prof. Dr. Tobias Singelnstein, Freie Universität Berlin | Prof. Dr. Petra Wittig, Ludwig-Maximilians-Universität München | Prof. Dr. Ingeborg Zerbes, Universität Bremen
Bislang gibt es zwar vereinzelte Studien-, Hand- und Lehrbücher zum Energierecht, aber kein Buch, welches das Studium des Energierechts anhand von Fällen vertieft. Diese Lücke schließt das vorliegende Studienbuch, welches sich der komplexen Materie des Energierechts anhand von überwiegend realen Entscheidungen nähert. Das Buch gibt eine kompakte Einführung in das Energierecht und vertieft im Anschluss die Teilbereiche des Energievertragsrechts, des Energieregulierungsrechts, des Energiekartellrechts, des europäischen Energierechts, des internationalen Energierechts sowie bau- und kommunalwirtschaftsrechtliche Aspekte in Form von Fallbearbeitungen. Dabei wird jeder besprochene Fall von einer wissenschaftlichen Anmerkung und weiterführenden Literaturhinweisen begleitet, um Studentinnen und Studenten, Praktikerinnen und Praktikern sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern das Verständnis für den Kontext des jeweiligen Falls zu vermitteln. Mit Beiträgen von RA Dr. Thomas Ackermann, LL.M. (London) | Dr. Max Baumgart | Felix Berger, LL.B. | StSekr a.D. Dr. Jan Heinisch, MdL | RAin Ann Margret Herzhoff, LL.M. | Dr. Sebastián Mantilla Blanco, LL.M.
Das Lehrbuch richtet sich in erster Linie an Studierende, die sich im Rahmen ihrer universitären Ausbildung mit dem Bereich des Wirtschaftsstrafrechts befassen möchten. Deshalb wird verstärkt mit didaktischen Elementen wie Fällen aus der Praxis und Schlagwörtern gearbeitet, die einen Ausblick auf weiterführende Fragestellungen geben sollen. Um ein besseres Verständnis zu ermöglichen, werden nicht nur die für das Studium relevanten Normen dargestellt. Vielmehr werden auch die Ursprünge des Wirtschaftsstrafrechts und dessen Besonderheiten im Bereich des Allgemeinen Teils dargestellt. Einen Schwerpunkt setzt das Lehrbuch bei den mit dem Wirtschaftsstrafrecht verknüpften unternehmensinternen Präventionsmaßnahmen, die unter dem Begriff Compliance zusammengefasst werden können. Die 4. Auflage wurde durchgehend aktualisiert.
Mit der Medizinprodukte-Verordnung (MP-VO) und der In-vitro-Diagnostika-Verordnung (IVD-VO) hat das Medizinprodukterecht eine tiefgreifende Neuausrichtung erfahren. Eingehende Gesamtdarstellung Der NomosKommentar bereitet die Vorschriften der MP-VO und der IVD-VO detailliert auf – einschließlich ihrer Auswirkungen auf Hersteller, Importeure und Händler von Medizinprodukten. Daneben findet auch das Medizinprodukterecht-Durchführungsgesetz (MPDG) Berücksichtigung. Die Gesamtdarstellung in einem Werk macht das Ineinandergreifen der Regelungen deutlich. Die besonderen Vorteile Ausführliche Erörterung aller praxisrelevanter Rechtsfragen, etwa im Bereich Produktabgrenzung, Klassifizierung und Konformitätsbewertungsverfahren Wertvolle Hilfestellung sowohl bei alltäglichen Praxisfragen als auch bei einer vertieften wissenschaftlichen Recherche Autorinnen und Autoren: Marie Anton, Pharma Deutschland e.V., Bonn | RA Dr. Enno Burk, LL.M. (Exeter), Berlin | RA Prof. Dr. Ulrich M. Gassner, Mag. rer. publ., M.Jur. (Oxon), Universität Augsburg/München | RA Dr. Martin Greiff, Mag. rer. publ., München | Prof. Dr. Roman Grinblat, LL.M., Duale Hochschule Baden-Württemberg, Heidenheim/München | RA Prof. Dr. Boris Handorn, Augsburg | RAin Maria Heil, M.C.L. (Mannheim/Adelaide), Düsseldorf | RAin Dr. Isabel Jakobs, München | Dr. Jana Knauer, Hartha | RAin Dr. Katharina Köbler, LL.M., Stuttgart | RA Dr. Hans-Volkhard Lempp, Siemens Healthineers AG, Erlangen | Elwira Maleika, Siemens Healthineers AG, Erlangen | RA Dr. Stefan Mayr, LL.M., München | RA Dr. Alexander Natz, LL.M. (Duke), Düsseldorf | Dr. Matthias Neumann, Berlin | RA Dr. Marc Oeben, LL.M. (Norwich), Düsseldorf | RA Dr. Christian Rahn, München | RAin Dr. Zeynep Schreitmüller, Augsburg | RA Dr. Dominik Strobl, Augsburg | Ingrid Tolle, Berlin | RAin Andrea Veh, Schwabmünchen | Prof. Dr. Wolfgang Voit, Philipps-Universität Marburg