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Nomos Friedensjournalismus
25 Jahre nachdem das Projekt eines Friedensjournalismus auf den Weg gebracht wurde, unternimmt der Autor eine Bestandsaufnahme dessen, was seither an theoretischer, empirischer und experimenteller Forschung und Entwicklung geleistet wurde, und wie sich der Friedensjournalismus selbst dabei weiterentwickelt hat: von einer Alternative zur Propagandaträchtigkeit herkömmlicher Kriegsberichterstattung hin zu einem Modell der konstruktiven Berichterstattung über zwischen- und innergesellschaftliche Konflikte jeglichen Eskalationsgrades bis hin zu alltäglichen Interessenkonflikten, wie sie auch aus einer demokratischen Gesellschaft nicht wegzudenken sind, und über Verhandlungen zum Zwecke einer konstruktiven Streitbeilegung.
Die Reproduktion ist das Wesen der Moderne (Roland Barthes). Die Erlebbarkeit von Kunst ist dadurch nicht mehr an einen Ort gebunden. Auf einigen Gebieten – insbesondere auf dem Gebiet der digitalen Photographie – ist es heute möglich, durch die Reproduktion einen Werkgenuss zu vermitteln, der dem Original entspricht, wenn nicht sogar übertrifft. Das Katalogbildprivileg des Paragraphen 58 UrhG, das die erlaubnis- und vergütungsfreie Abbildung von Kunstwerken zulässt, ist in seiner Weite rechtspolitisch umstritten. Erstmals wird hier die Regelung der Katalogbildfreiheit grundlegend aufgearbeitet und damit die Frage der zulässigen Abbildung von Kunstwerken in Praxis und Theorie eingeordnet. Gleichzeitig werden rechtsvergleichende Vorschläge zu einer wünschenswerten Weiterentwicklung dieser Privilegierung angeboten: Für eine umfangreiche Nutzung ist dem Urheber grundsätzlich ein Vergütungsanspruch einzuräumen. Der Autor ist als Rechtsanwalt und Spezialist für Kunst- und Stiftungsrecht in München mit den angesprochenen Fragestellungen in der täglichen Praxis beschäftigt. Er ist Autor der regelmäßig im Kunstmarkt und Feuilleton erscheinenden Kolumne zum Kunstrecht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sowie Autor zahlreicher weiterer Veröffentlichungen zum Kunst- und Stiftungsrecht.
Sanierung statt Insolvenz Mit dem Gesetz über den Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen (StaRUG) haben Unternehmen in Krisensituationen die Möglichkeit, außerhalb der Regelinsolvenz selbst Sanierungskonzepte zu entwickeln. Der neue Handkommentar verbindet auf ideale Weise die einschlägigen Regelungen von StaRUG und InsO erläutert die Instrumentarien der Sanierung und bindet gesellschaftsrechtliche, steuerrechtliche und die Finanzierung der Maßnahmen betreffende Fragestellungen ein berücksichtigt umfassend die neuen IDW-Standards Praxisnahe Schwerpunkte Besonderes Augenmerk legt die Kommentierung auf die Themen Restrukturierungsplan, Plansanierung und Sanierungsmoderation. Sie zeigt auf, welche Instrumente wann und unter welchen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen am besten greifen, um optimalen Nutzen aus den noch jungen Regelungen zu ziehen. Für hohen Praxisbezug stehen die Autorinnen und Autoren Prof. Dr. Stephan Arens, TH Köln | Dipl.-Kfm. Jannik Bayat, Düsseldorf | Dr. Sylwia Bea-Pulverich, Rechtsanwältin, Frankfurt am Main | Larissa Bechthold, LL.M., Rechtsanwältin, Düsseldorf | Maximilian Bei der Kellen, Rechtsanwalt, Hannover | Dr. Stephan Beth, M.C.L., Richter am Amtsgericht (stellvertr. Direktor), Ludwigshafen am Rhein | Dr. Adrian Bölingen, Rechtsanwalt, Düsseldorf | Andrea K. Buth, WP und StB, Wuppertal | Michael Cherubim, Rechtsanwalt, Düsseldorf | Dr. Yassin Dimassi, Rechtsanwalt, Bochum/Dortmund/München | Dipl.-Ökonom Markus Fauser, LL.M. (corp. restruc.), Stuttgart | Dennis Fehst, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht, Wuppertal | Dennis Fouladfar, Rechtsanwalt, Köln | Frank Frind, Richter am Amtsgericht, Hamburg | Benedikt Gatt, LL.M., Rechtsanwalt, München | Dr. Dennis Geißler, Rechtsanwalt, Frankfurt am Main | Dr. David Georg, LL.M., Rechtsanwalt, Düsseldorf | Dr. Marc Alexander Göb, Rechtsanwalt, Düsseldorf | Dr. Maximilian Hacker, Rechtsanwalt, Düsseldorf | Phillip-Boie Harder, LL.M. oec., Düsseldorf | Sebastian Harder, Rechtsanwalt, Bonn | Dr. Florian Harig, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht, Hannover | Michael Hermanns, WP und StB, Düsseldorf | Dipl.-Betriebsw. Jessica Hirsch, Köln | Dr. Darko Jordanovski, München | Arndt Kaubisch, LL.M. (East Anglia), Rechtsanwalt, Berlin/München | Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Kindler, Ludwig-Maximilians-Universität München | Dr. David Kluth, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht, Düsseldorf | Dr. Daniel Kunz, LL.M., Rechtsanwalt, Düsseldorf | Welf Nieke, B.A., M. Sc., CVA, Köln | Nick Piepenburg, (LL.M. corp. restruc.), Düsseldorf | Frank Pollmächer, Richter am Amtsgericht, Düsseldorf | Dr. Christian Schmitt, Rechtsanwalt, München | Dipl.-Kfm. Marc Schneider, Frankfurt am Main | Dr. André Schröer, Düsseldorf | Dr. Markus Sopp, M.Sc., Wuppertal | Dipl.-Rpfl. (FH) Christian Stoffler, München | Saskia Streicher, MBLT (Mannheim), Frankfurt am Main | Dipl.-Kfm. Alexander Tekath, LL.M. (corp. restruc.), Düsseldorf | Dr. Frank Thomas Zimmer, LL.M. oec., Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht, Betriebswirt (VWA), Köln
Das Recht der Ordnungswidrigkeiten hat eine sehr große Praxisrelevanz. Gute Kenntnisse werden insbesondere von den (zukünftigen) Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Bußgeldstellen verlangt. An den Universitäten wird das Recht der Ordnungswidrigkeiten jedoch fast ausschließlich als Randfach des Strafrechts gelehrt. Hinzu kommt, dass es bisher kein Lehrbuch gibt, das den Versuch einer eigenen dogmatischen Standortbestimmung des Rechts der Ordnungswidrigkeiten unternimmt. Das vorliegende Werk schließt diese Lücken und führt aus der Perspektive des Verwaltungsrechts mithilfe von Fällen, Aufbauschemata und Mustern in das Recht der Ordnungswidrigkeiten ein, ohne Vorkenntnisse im Strafrecht vorauszusetzen. Dargestellt werden sowohl das Bußgeldverfahrensrecht als auch das materielle Bußgeldrecht. Letzteres wird anhand dreier ausgewählter Referenzgebiete (Steuerrecht, Straßenverkehrs- und Straßenrecht sowie Gewerbe- und Berufsrecht) besprochen. Prof. Dr. Kathi Gassner lehrt und forscht an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung zum Ordnungswidrigkeiten- und Verwaltungsrecht. Sie ist Mitherausgeberin des Nomos-Handkommentars zum Ordnungswidrigkeitengesetz. Vor ihrer Tätigkeit als Professorin war sie u.a. langjährige Leiterin des Straßenverkehrs- und Ordnungsamts im Landratsamt Schwäbisch Hall und damit zugleich verantwortlich für die dort angesiedelte zentrale Bußgeldstelle.
Trotz der Coronavirus-Pandemie verringerte sich die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im ersten Halbjahr 2020 um rund 8 Prozent. Sobald die Coronahilfen auslaufen, ist allerdings mit einem Anstieg der Insolvenzen zu rechnen. Theoretische Erkenntnisse, praktische Erfahrungen und wissenschaftliche Aspekte, welche mit der Restrukturierung, Sanierung und Insolvenz von Unternehmen einhergehen, wurden im Rahmen des Symposions Insolvenz- und Arbeitsrecht diskutiert und in diesem Band festgehalten. Sie erleichtern insbesondere der Beratungspraxis, Wissenschaftlern, Vertretern aus Unternehmen und Verbänden sowie Richtern den Umgang mit einer komplexen Rechtsmaterie. Mit Beiträgen von RA Henrik Brandenburg, RA Jan-Philipp Brune, RiBGH Prof. Dr. Markus Gehrlein, RA Franz Hackl, Prof. Dr. Christian Heinrich, RAin Dr. Hannah Krings, RA Knut Rebholz und RA Reinhard Willemsen.
Umfassend Die Autoren geben einen ausführlichen Überblick über sämtliche Fragestellungen und erläutern Werbetreibenden, Influencer:innen und deren Auftraggeber:innen, worauf sie beim Social-Media-Marketing achten müssen, z.B. im Urheberrecht, Wettbewerbsrecht, Persönlichkeits- und Medienrecht sowie im Markenrecht. Darüber hinaus werden bestimmte steuer- und werberechtliche Vorgaben für Influencer:innen verständlich erläutert und Grundlagen der Vertragsgestaltung vermittelt. Die Neuauflage Die 2. Auflage berücksichtigt die aktuelle Rechtsprechung zur Werbekennzeichnung, insbesondere der BGH-Leitsatzentscheidungen zum Influencer-Marketing die Änderungen des 5a UWG („Influencer-Paragraph“) aktuelle Entwicklungen und Rechtsprechung im allgemeinen Persönlichkeitsrecht, insbesondere zu digitaler Gewalt und Hass im Netz rechtliche Besonderheiten bei Corporate Influencer:innen Hinweise zum rechtlichen Umgang im Falle einer Accountsperre medienrechtliche Fragestellungen zur Podcastproduktion Besonderheiten im Werberecht: Satire, Greenwashing, Gesundheitswerbung & Co. Zudem werden wichtige Gesetzesänderungen abgebildet, wie etwa die Einführungen des Digital Services Act (DSA) und des Digitale-Dienste-Gesetzes (DDG) oder die Änderungen des UWG, des NetzDG und des TMG. Die Rechtsprechung und Literatur ist bis August 2024 bereits berücksichtigt – ein topaktuelles Werk für Beratung und Praxis! Zielgruppen: Rechtsanwaltschaft,Justiziariat in werbetreibenden Unternehmen, Influencer-Agenturen, Justiz Autoren: Rechtsanwalt Michael Terhaag, LL.M., Fachanwalt für IT-Recht, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz Rechtsanwalt Christian Schwarz, LL.M., Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz.
Vor dem Hintergrund der ungebremsten Dynamik, welche digitale Technologien und 46 darauf basierende Geschäftsmodelle der Plattformökonomie aufweisen, untersucht die vorliegende Studie die Potenziale und Hemmnisse für den Aufbau von Plattformen im B2B-Bereich am Beispiel von Nordrhein-Westfalen. Die Studie entwickelt zudem Optionen, wie Potenziale weiter gefördert sowie Hemmnisse abgebaut werden können. Zwei Standortvorteile stechen dabei für Nordrhein-Westfalen hervor: der starke industrielle Sektor (u.a. Maschinenbau, Chemische Industrie oder der Stahl- und Metallindustrie und -verarbeitung) sowie Nordrhein-Westfalen als Standort zahlreicher internationaler Messen.
Welche Rolle spielen Denk- und Konsummuster, Innovationen und Infrastrukturen sowohl für die Entstehung von Umweltproblemen als auch für den gesellschaftlichen Umgang mit ihnen? Wie unterscheiden sich Umwelteinstellungen und Risikowahrnehmungen zwischen gesellschaftlichen Gruppen? Und wie hängt all das mit der Diagnose zusammen, dass das Naturverhältnis moderner Gesellschaften nicht zukunftsfähig ist? Ausgehend von diesen Fragen erläutert das Lehrbuch, was die ökologische Krise aus soziologischer Sicht bedeutet. Dabei wird in die zentralen Fragestellungen und Theorien der Umweltsoziologie eingeführt und diskutiert, welchen Beitrag die Disziplin zur Bewältigung der Herausforderungen des Anthropozän leisten kann.
Die Wahrnehmung wachsender sozialer Unsicherheiten und Spaltungen lässt, nicht zuletzt aufgrund der COVID-19-Pandemie, Fragen von sozialer Ungleichheit und Armut wieder verstärkt in den Blick rücken. Das interdisziplinäre Handbuch geht auf diese neuen und alten Herausforderungen ein und nimmt zugleich eine kritische Einordnung und Interpretation aktueller Entwicklungen sowie Erscheinungsformen von Armut vor. Neben der wissenschaftlichen Auseinandersetzung liefert das Handbuch Perspektiven für die sozialpolitische Bearbeitung von Armut. Praktiker:innen, Studierenden und Wissenschaftler:innen an der Schnittstelle verschiedener sozialwissenschaftlicher Teildisziplinen dient es als umfangreiches und zugleich konzises Nachschlagewerk. Mit Beiträgen von Jan Bertram, Peter Bescherer, Petra Böhnke, Jeanette Bohr, Rita Braches-Chyrek, Antonio Brettschneider, Karl August Chassé, Michael David, Sonja Fehr, Marion Fischer-Neumann, Yvonne Franke, Natalie Grimm, Viktoria Häußermann, Maren Hilke, Dennis Homann, Ernst-Ulrich Huster, Andrea Janßen, Nora Jehles, Petra Kaps, Michael Klassen, Tanja Kleibl, Bettina Kohlrausch, Daniel Kumitz, Lutz Leisering, Sigrid Leitner, Gaby Lenz, Stephan Lessenich, Ortrud Leßmann, Stephan Lorenz, Ronald Lutz, Kai Marquardsen, Michael May, Lars Meier, Maria Pernegger, Roswitha Pioch, Ayça Polat, Martin Schenk, Karin Scherschel, Daniela Schiek, Johannes Schütte, Frank Sowa, Anne Tittor, Athanasios Tsirikiotis, Carsten G. Ullrich, Carolina Alves Vestena, Florian Vietze, Marliese Weißmann, Holger Wittig-Koppe und Janina Zölch. Dieses Handbuch bietet einen umfassenden Überblick zum Stand der Armutsforschung im deutschsprachigen Raum. Dabei geht es deutlich über eine reine Wissenssammlung hinaus: Neben Ansätzen und Befunden zur Erforschung alter und neuer gesellschaftlicher Herausforderungen durch Armut, nimmt das Handbuch eine kritische Einordnung und Interpretation aktueller Entwicklungen und Erscheinungsformen von Armut vor und eröffnet Perspektiven für die sozialpolitische Bearbeitung von Armut. Damit setzt das Buch neue Standards und wird für die zukünftige Armutsforschung ein Grundlagenwerk bilden. Prof. Dr. Gerhard Bäcker, Universität Duisburg-Essen Am Umgang mit Armut bemisst sich die Qualität einer Gesellschaft. Das vorliegende Kompendium der Armutsforschung setzt ein klares Signal: Die kritische Auseinandersetzung mit Armut ist kein Randthema, sondern führt ins Zentrum gesellschaftlicher Entwicklung. Denn wer die Herausforderung durch Armut ignoriert, zerstört die Grundlagen von Demokratie und Sozialstaat. Das Handbuch bietet einen ebenso umfassenden wie vielschichtigen Einblick in die aktuelle sozialwissenschaftliche Armutsforschung. An ihm kommt niemand vorbei, der und die sich in Studium und Praxis, in Forschung und Politik mit den wichtigen sozialen Fragen der Zeit auseinandersetzen möchte. Prof. Dr. Berthold Vogel, Soziologisches Forschungsinstitut (SOFI) an der Georg-August-Universität Göttingen
Für die 9. Auflage wurde das Werk nicht nur aktualisiert, sondern grundlegend neu gegliedert und bearbeitet. Die allgemeinen Grundrechtslehren wurden „vor die Klammer“ gezogen. Um den Einstieg in die Grundrechte zu erleichtern, wurde dem „dreistufigen Grundrechtsaufbau in Standardfällen“ ein eigener Teil gewidmet (2. Teil). Auch die Verfassungsbeschwerde wurde nach vorne gezogen (3. Teil). Der Tradition dieses Lehrbuchs folgend werden aber auch komplexere Fragestellungen einschließlich der Grundrechte im Mehrebenensystem (7. Teil) vertieft.
Das Lehrbuch bietet übersichtliche Erläuterungen von grundlegenden Theorietraditionen in der Soziologie, die systematisch durch den Bezug zu Grundfragen des Fachs verständlich gemacht werden. Zu diesen Fragen zählen elementare Bestimmungen des sozialen Handelns, institutioneller Ordnungen und sozialer Subjektivität wie auch epistemologische Herausforderungen, die das methodische Verständnis von Theoriebildung und Theoriegebrauch berühren. Damit ist der Band für den Einstieg in die Soziologie durch Studierende und Interessierte ebenso geeignet, wie er allgemein der Orientierung über den Sinn generalisierender Begriffe und soziologischer Reflexionen der Gesellschaft dient.
Das Lehrbuch richtet sich an Studierende der Musik- und Kreativwirtschaft, der Medien- und Wirtschaftswissenschaften sowie des Kulturmanagements und will allen Interessierten eine Einführung in die Grundzüge der Musikwirtschaft bieten. Dabei stehen die Vermarktungsprozesse der Musikwirtschaft sowie die Akteure des Wertschöpfungssystems im Vordergrund. Dies beinhaltet neben der wissenschaftlichen Verortung und methodischen Zugängen die Erläuterung der Zusammensetzung des Musikmarktes, die Verdeutlichung der Größenordnungen seiner Teilsegmente sowie die Erklärung des Wertschöpfungssystems und seiner operativen und strategischen Prozesse. Des Weiteren wird das Feld der „Music Technology“ beleuchtet und Zukunftstrends diskutiert.
Hinter dem Begriff »Verwaltungskultur« verbirgt sich das anspruchsvolle Konzept, das Verhältnis zwischen Gesellschaft, Politik und öffentlicher Verwaltung sowie die spezifische Ausgestaltung öffentlicher Verwaltungen einer umfassenden Analyse zu unterziehen. Verwaltungskultur steht dabei nicht nur als ein Faktor neben anderen, sondern bezeichnet eine grundlegende Perspektive. Der Verfasser belegt, daß öffentliche Verwaltungen und ihre Akteure in Abhängigkeit von gesellschaftlicher und politischer Kultur eigene kulturelle Vorstellungen entwickeln, die sich in spezifischen Handlungsweisen, Rollen und Strukturen verfestigen. Aus dieser Perspektive erklärt er überzeugend nationale und regionale Unterschiede von öffentlichen Verwaltungen sowie unterschiedliche Rollen, Handlungsweisen und Einstellungen von Akteuren in öffentlichen Verwaltungen. Aber auch die Erfolgsaussichten von Verwaltungsreformen lassen sich mit Hilfe des Modells besser vorhersagen. Nicht nur für die Verwaltungswissenschaft, sondern auch für allgemein an gesellschafts- und kulturtheoretischen Fragestellungen Interessierte bietet das Werk daher vielfältige Anknüpfungspunkte.
Musiksoziologie erforscht Musik als sozialen Tatbestand. Wie durchdringen soziale Prozesse und Strukturen Musik und musikalisches Handeln, wie wirkt Musik in das Soziale hinein? Die Einführung gibt einen aktuellen Überblick über die wichtigsten Themen der modernen Musiksoziologie. Dabei werden vielfältige Musikarten in Geschichte und Gegenwart und in unterschiedlichen Kulturräumen in den Blick genommen. Schwerpunkte bilden die Bereiche Werturteil, Identität, Medialität, sozialer Raum, Ökonomie sowie die Herausforderungen der Disziplin in der postmodernen Gesellschaft. Karsten Mackensen arbeitet im Gebiet der Musiksoziologie und der Sozialgeschichte der Musik. Claudia Bullerjahn forscht empirisch zu vielfältigen Musikkulturen der Gegenwart.
Parlamentarismus ist eine weltweit verbreitete Form der Organisation und Legitimation politischer Herrschaft. Parlamente finden sich auf verschiedenen politischen Ebenen und in unzähligen politischen Systemen – nicht nur in demokratischen. Mit dieser jahrhundertealten, aber immer wieder neu zu erfindenden Organisationsform setzt sich das Buch grundlegend und umfassend auseinander. Angesprochen werden unter anderem die Geschichte und Theorie des Parlamentarismus, die Organisations- und Arbeitsweise von Parlamenten, ihre Funktionen sowie die Kritik am Parlamentarismus – all dies auch mit Blick auf neuere Entwicklungen und jüngste Forschung. Im Fazit wird die Zukunft des Parlamentarismus in den Blick genommen und die Konturen eines „neoparlamentarischen Zeitalters“ skizziert.
Der vorliegende Tagungsband beinhaltet die Vorträge, die im Mittelpunkt des vom Institut für Notarrecht an der Friedrich-Schiller-Universität Jena unter der Leitung von Prof. Dr. Elisabeth Koch und Prof. Dr. Walter Bayer veranstalteten zweiten Symposiums vom 20.04.2007 zum Thema „Das neue GmbH-Recht“ standen. Die einzelnen Beiträge befassen sich mit der Struktur der GmbH nach dem MoMiG: Die Änderungen im Rahmen der Gründung, der gutgläubige Erwerb von GmbH- Geschäftsanteilen, die Änderungen des Kapitalschutzsystems, die Geschäftsführerpflichten und die Geschäftsführerhaftung in der Krise, das Cash Pooling und die neuen Modalitäten des BGH zur deliktischen Haftung bei existenzvernichtenden Eingriffen. Die Beiträge reflektieren kritisch die Reformbestrebungen des Gesetzgebers und bieten Lösungsvorschläge nach der lex lata und de lege ferenda. Namhafte Gesellschaftsrechtler wie Prof. Dr. Holger Altmeppen, Prof. Dr. Markus Gehrlein, Dr. Andreas Heidinger, Prof. Dr. Detlef Kleindiek, Dr. Andreas Pentz und Dr. Jochem Reichert beziehen Stellung zur GmbH-Reform.
Das Lehrbuch „Sportphilosophie in 12 Lektionen“ soll einen Einstieg und Überblick zur Sportphilosophie bieten. Die einzelnen Themen orientieren sich an der allgemeinen Philosophie und versuchen Antworten bzw. Deutungen auf die zahlreichen Facetten des modernen Sports zu finden. Unterschiedliche Herangehensweisen und Positionen zu den Gegenstandsbereichen des Sports werden dabei diskutiert und vorgestellt. Es richtet sich an Sportstudent:innen jeder Fachrichtung, da alle im Laufe ihres Studiums oder sportwissenschaftlichen Arbeitslebens mit diesen Themen in Berührung kommen werden.
Google, Facebook, Zoom und viele andere erfolgreiche Unternehmen aus dem Silicon Valley haben abgesehen von ihrem Standort eine weitere Gemeinsamkeit: Ihre Gründer halten allesamt Mehrstimmrechte. Nach Missbräuchen in der Inflationszeit nach dem 1. Weltkrieg und einer Verfestigung des Grundsatzes „eine Aktie ein Stimmrecht“ wurde diese Aktiengattung in Deutschland durch das KonTraG 1998 gänzlich verboten. Mit dem EU-Listing Act und dem ZuFinG soll dies aber korrigiert und Mehrstimmrechte sollen (wieder) eingeführt werden. Diese Arbeit versucht durch rechtsvergleichende, ökonomische und empirische Untersuchungen eine interessengerechte Lösung für die Regulierung von Mehrstimmrechten zu entwickeln.