Orientierung beschreibt ein grundlegendes Bedürfnis nach Sinn, Struktur, innerer und äußerer Ausrichtung. Aber was mache ich, wenn es mir nicht gelingt, eine klare Orientierung in meinem Leben aufzubauen, wenn ich immer wieder gegen die Wand laufe. In diesem Themenheft werden Entwicklung und Einflüsse auf dem Weg zu einer kompetenten und tatkräftigen Orientierungsfähigkeit ausgelotet: Lebenshilfe pur.
Transcript Orientierung im kolonialen Raum A1070815102
Ab den 1730er Jahren begannen Mitglieder der Herrnhuter Brüdergemeine auf den Inseln Dänisch-Westindiens Missionsstationen aufzubauen. Sie brauchten den Kontakt zu ihrer Zielgruppe, der afrokaribischen Bevölkerung, ebenso wie zu den kolonialen Eliten. Frank Marquardt zeigt auf, wie dieser Balanceakt gelingen konnte, und betrachtet, in welcher Weise sich die protestantische Mission präsentierte, aber auch den kolonialen Raum nachhaltig prägte. In Schlaglichtern ordnet er mit einer mikrogeschichtlichen Analyseoptik diese frühen protestantischen Missionsbestrebungen ein und zeigt: Koloniale Machtdynamiken und erste Impulse eines afrokaribischen Christentums gehen Hand in Hand.
Unzählige Publikationen auf den Feldern der Ethik, der politischen Philosophie und anderer philosophischer Disziplinen haben die Idee der Toleranz zum Untersuchungsgegenstand gewählt. Auch die Sozialwissenschaften und die historischen Wissenschaften nahmen sich des Themas an, indem sie die Erscheinungsformen von Toleranz und das ihnen zugrundeliegende menschliche Handeln in Geschichte und Gesellschaft untersuchten. Gegenstand der Sozialpsychologie waren die kognitiven Mechanismen, die entweder zu einem aggressiven und konfliktorientierten oder eher zu einem konsens- oder verhandlungsorientierten Verhalten führten. Auch zur Rolle des Vorurteils bei der Genese intoleranten Verhaltens haben Sozialpsychologen wichtige Beiträge geleistet. All diese Forschungen stellen Schritte zu einem besseren Verständnis von Funktionen, Erscheinungsformen, strukturellen Bedingungen, kognitiven Grundlagen, geistesgeschichtlicher Bedeutung und normativer Basis der Toleranz dar. Einer interkulturell informierten und zugleich interkulturell orientierenden Sichtweise waren die meisten der vorliegenden Untersuchungen ungeachtet ihrer sonstigen Verdienste nicht explizit verpflichtet. Die gegenwärtige Problemlage einer postkolonialen und sich globalisierenden Welt macht eine solche Verlagerung des Brennpunktes und des Blickwinkels der Toleranzforschung allerdings zum dringenden Desiderat. Eine interkulturelle Perspektive erscheint in besonderer Weise geeignet, zum Verständnis und zur Erklärung aktueller politischer, ethnischer und religiöser Konflikte beizutragen und unter Berücksichtigung der gesamten Palette vorliegender Forschungen Lösungsansätze anzubieten. Von besonderer Bedeutung ist hierbei die interkulturelle Toleranzforschung, da Beziehungen zwischen den Kulturen nur dann friedlich gepflegt werden können, wenn Dialoge zwischen ihnen auf der Grundlage wechselseitiger Toleranz geführt werden. Die in zwei Bänden vorgelegte Aufsatzsammlung stellt eine Art Kompendium oder Handbuch dar. Eine toleranztheoretische und toleranzpraktische Systematik verbindet die Bände. Die historischen und gegenwartsbezogenen Aufsätze sind nach sachlichen Gesichtspunkten in jeweils sieben Abteilungen angeordnet und je nach ihrer Bezogenheit auf dialogische Theorie und Praxis unter folgenden Titeln zusammengestellt: Interkulturelle Orientierung. Grundlegung des Toleranz-Dialogs. Teil I: Methoden und Konzeptionen. Teil II: Angewandte Interkulturalität. Ziel der beiden Bände ist die Zusammenführung von Beiträgen, die den Toleranz-Dialog zwischen Kulturen, Traditionen und Religionen aus einer interkulturell orientierten und interdisziplinären Sicht heraus zu fördern versuchen oder zu fördern versprechen. Auch bei jenen Beiträgen, die dies nicht auf den ersten Blick erkennen lassen, bestehen interessante und weiterführende Bezüge zum Thema. Die Aufsätze stellen ein buntes Kaleidoskop von Zugängen zum Toleranz-Dialog vor, die von verschiedenen Sachproblemen her, auf variierenden methodischen Wegen, Fragen entfalten und Lösungsansätze anbieten. Streng wissenschaftlich oder an praktischen Problemen orientiert, distanziert oder engagiert, prinzipientreu oder skeptisch, vermitteln sie Orientierungsmuster mannigfacher Art. Diese Vielfalt an Sichtweisen, Herangehensweisen und Handlungsvorschlägen ist gewollt: Interkulturalität und Toleranz müssen auch, bei Strafe der Selbstwiderlegung, auf der Ebene der Reflexion über Theorie und Praxis von Interkulturalität und Toleranz zur Geltung kommen. ›Interkulturalität‹ und ›Interkulturelle Orientierung‹ werden in diesen Beiträgen im einzelnen unterschiedlich definiert und diskutiert. Daher ist zunächst zu klären, was als der allgemeinste Nenner dieser beiden Begriffe angesehen werden kann. Beide Begriffe bezeichnen eine Grundhaltung, die sowohl eine theoretische als auch eine praktische Differenz gegenüber anderen handlungsrelevanten Einstellungen markiert. Zum Wesen von Interkulturalität und interkultureller Orientierung gehört zum einen di
GRIN Programmatische Orientierungen der Personallehre A1016356057
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Personal und Organisation, , Sprache: Deutsch, Abstract: Personallehre beschäftigt sich mit Vorgängen in Organisationen. Da Organisationen hochkomplexe soziale Gebilde sind, müssen sich (Organisations-)Theorien auf bestimmte Aspekte konzentrieren, gewisse Eigen-schaften hervorheben und andere ausblenden. Dies lässt sich auch auf die Personallehre übertragen, was zu einer Perspektiveneinteilung in Personalökonomie, Personalmanagement und Personalpolitik führte, die wiederum selbst unterschiedliche Sichtweisen und Ansätze beinhalten (vgl. Ridder 2007: 67 & 83; Krell 2007: 25). So erscheint beispielsweise aus dem Blickwinkel der Personalpoli-tik das Personalmanagement als eine Instrumentenansammlung zum Zwecke der bloßen Kontrolle seitens der Unternehmer, wohingegen beim Personalmanagement Arbeitnehmerinnen als potentielle Möglichkeit für die Schaffung von strategischen Wettbewerbsvorteilen gesehen werden (vgl. Nienhüser 2004: 1672; Ridder 2007: 87). Dies unterstreicht die Notwen-digkeit, sich der Perspektivenvielfalt der Personallehre bewusst zu sein. Im Folgenden werden die drei programmatischen Orientierungen der Personallehre anhand ihrer Grundzüge umrissen und mittels eines theoretischen Zugangs erläutert. Abgeschlossen wird jedes Unterkapitel mit einer Fragestellung, die die Grundzüge der jeweiligen Perspektive bezogen auf das Thema Personalentwicklung reflektieren soll.
Wbv Media Literaturdidaktische Orientierungen A1061791650
Der Band will Orientierung geben: Was ist Literatur? Worin unterscheidet sich Literaturdidaktik von Literaturwissenschaft? Welche Dimensionen spielen bei der Auseinandersetzung mit Literatur eine Rolle? Welchen Anforderungen müssen sich Lehrende stellen, wenn sie Literaturunterricht planen und durchführen wollen? Wie hat sich Literaturdidaktik in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt und wo steht sie heute? In einem ganzheitlichen Orientierungsmodell sollen Zusammenhänge zwischen der Vermittlungswissenschaft Literaturdidaktik und ihren Bezugsdisziplinen aufgezeigt werden. Literatur mit ihren Entitäten Autor, Text und Leser sowie Lernender und Lehrender wird dabei unterschiedlich in den Blick genommen. Je nach Schwerpunktsetzung rücken andere Relationen, Erkenntnisinteressen und Methoden in den Vordergrund. Historische, kulturelle und mediale Dimensionen sowie die Dimension von Diversität ergänzen die Orientierung, die Lehrende und Lernende einschließt. Lehren und Lernen vollzieht sich in Prozessen, wesentliche Lernbereiche des Schreibens, Lesens, Sprechens und Präsentierens realisieren sich prozesshaft. Ausgehend von allgemeinpädagogischen Kategorien der Handlungsorientierung werden bestehende literaturdidaktische Konzepte qualifiziert und bislang existierende Desiderate des Fachdiskurses aufgedeckt. Literaturdidaktik wird letztlich als System betrachtet, das andere Systeme beeinflusst und von ihnen beeinflusst wird. Diese Wechselwirkungen haben Auswirkungen auf den Fachdiskurs, auf thematische Schwerpunktsetzungen bei Forschung und Publikation, auf die Ausgestaltung von Studium und Lehre. Ziel ist ein Literaturdidaktischer Horizont, den Lehrende für die fundierte Planung, Durchführung und Reflexion von Lehr-Lern-Arrangements benötigen.
In Québec wird die Exposition gegenüber häuslicher Gewalt als eine Form der psychologischen Misshandlung anerkannt, die die Sicherheit und Entwicklung des Kindes gefährden kann. In Situationen häuslicher Gewalt ist die Sicherheit der Kinder daher eine Priorität der Intervention. Somit stehen die Problematik und die Forschungsfrage in Kontinuität mit dem Fortschritt der Forschung und des Wissens im Bereich der häuslichen Gewalt. Das Hauptziel dieser Diplomarbeit besteht darin, mithilfe des Konzepts der impliziten Soziologie die Bedeutung zu beobachten und zu beschreiben, die die Mitarbeiter/innen des Dienstes für Evaluation/Orientierung (EO) ihrer Praxis im Hinblick auf die Elternschaft der Personen, die hinsichtlich der Exposition gegenüber häuslicher Gewalt gemeldet wurden, geben. Wir haben uns für die Meinung der Mitarbeiter interessiert, um den Einfluss des organisatorischen Kontexts auf ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erforschen, indem wir die Praxis der Unterstützung der Elternschaft in der EO in Situationen, in denen die Betroffenen häuslicher Gewalt ausgesetzt sind, in den Vordergrund stellen. Wir zogen eine nicht-probabilistische Stichprobe von acht Betreuern heran, die in der Direction de protection de la jeunesse (DPJ) arbeiten und Erfahrung in der Betreuung von Opfern haben.
Sciencia Scripts Unternehmerische Orientierung und Selbstständigkeit
Diese Studie konzentrierte sich auf die unternehmerische Orientierung und Selbständigkeit von Handwerkern in Jos North L.G.A. im Plateau State. Die unabhängige Variable wurde als Innovationsfähigkeit, Pro-Aktivität, Risikobereitschaft, Wettbewerbsaggressivität und Autonomie konzeptualisiert. Die Studie verwendete ein Querschnittdesign, an dem registrierte Handwerker in der Gegend beteiligt waren. Eine Stichprobengröße von 278 wurde durch die Krejcie- und Morgan-Tabelle übernommen, und es wurde die einfache Zufallstechnik verwendet. Deskriptive Statistiken und die Spearman'sche Rangkorrelation wurden für die Datenanalyse und Hypothesentests verwendet.
Loewe Die neuen LernSpielZwerge - Räumliche Orientierung A1062609387
Das Buch ist bei deiner Buchhandlung vor Ort und bei vielen Online-Buchshops erhältlich! Spielend leicht lernen - Übungen zur räumlichen Orientierung für Kindergartenkinder ab 4 Jahren - Gezielte Förderung von Konzentration und logischem Denken - Kindgerechte und farbenfrohe Gestaltung - Ideal für kleine LernSpielZwerge! - Zahlreiche Lernspiele und Rätsel - Lernen mit Spaß - Beliebtes Thema: Räumliche Orientierung - Innovatives Konzept - Farbenfrohe und kindgerechte Illustrationen - Zwei Jahrzehnte Erfahrung - Bewährte Qualität - Kombination aus Spielen und Lernen
GRIN Erklärungsansätze für rechtsextremistische Orientierungen bei Jugendlichen
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Recht, Kriminalität abw. Verhalten, Note: 1, Humboldt-Universität zu Berlin, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit beschäftige ich mich mit möglichen Ursachen für das Auftreten rechtsextremer Orientierungen bei Jugendlichen. In der Forschung zum Rechtsextremismus ist hierzu eine Vielzahl von theoretischen Ansätzen vertreten. Ich konzentriere mich in meiner Arbeit auf das sozialisationstheoretische Konzept von Wilhelm Heitmeyer. Dieses Konzept geht davon aus, dass grundlegende gesellschaftliche Veränderungen die Lebenslagen der Menschen beeinflusst haben. Zur Klärung der Ursache für die Veränderungen bezieht sich Heitmeyer auf die Theorie von Ulrich Beck zur Risikogesellschaft. Beck geht davon aus, dass sich durch ökonomische Veränderungen und politische Entscheidungen eine Individualisierung von Lebenslagen vollzogen hat. Die daraus entstehenden Identitätskrisen und -konflikte können laut Heitmeyer zur Ausbildung rechtsextremistischer Orientierungen führen. Dass zur Klärung der Entwicklung von rechtsextremen Orientierungen nicht nur ein einziger Ansatz dienen kann, steht außer Frage. Der Erklärungsansatz von Heitmeyer bietet jedoch meines Erachtens ein Fundament für die Klärung des Problems, auf das mit Hilfe weiterer sozialer und psychosozialer Konzepte aufgebaut werden kann.
GRIN Leitbilder zur Orientierung in Sozialunternehmen
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich BWL - Personal und Organisation, Note: 1.7, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel , Sprache: Deutsch, Abstract: "Leitbilder geben Auskunft über die angestrebte Identität eines Unternehmens", sie sind eine "schriftliche Festlegung" des "Selbstverständnisses" und der organisatorischen Grundprinzipien", bilden eine "Basis" des Unternehmens und geben "Orientierung", "Handlungssicherheit", stiften "Nutzen" für die Bezugsgruppen, stellen den "roten Faden" des Unternehmens, vermitteln "Sinn und Identität im Inneren und Äußeren" etc. Mit diesen und weiteren ähnlich lautenden Stichworten aus der einschlägigen Leitbildliteratur werden der Fokus und Tenor der Arbeit vom Autor beschrieben und ihre Relevanz auf den Sozialen Sektor übertragen.
EOS Geistliche Begleitung - Eine Orientierung für die Praxis
Viele Menschen suchen nach den verborgenen Quellen gläubiger Lebensgestaltung, nach einem „Ort“; wo sie Lebensdeutung und Lebenshilfe erfahren und sich ihnen die Chance bietet, im Glauben Mensch zu werden, zu wachsen und zu reifen. Geistliche Begleitung muss im Kontext der gegenwärtigen gesellschaftlichen und kirchlichen Wandlungsprozesse als ein Dienst an den Menschen verstanden werden, die danach suchen, wie Geschehen und Erleben ihrer Alltagswirklichkeit zu gläubiger Erfahrung und Lebensgestaltung werden kann. Dabei sind die komplexen Zusammenhänge von menschlicher Entwicklung und geistlichem Wachstum nicht außer Acht zu lassen. 3. verbesserte Auflage
LIT Historische Orientierung in der Vereinigungsgesellschaft A1071349862
Die deutsch-deutsche Vereinigung stellte für Zeitgenoss:innen eine Zäsur dar. Über 1989/90 hinaus erlebten sie eine Zeit der Umbrüche und Neuausrichtungen. Erwartungen gegenüber der Vereinigung traten an die Stelle von Erfahrungen mit der Teilung.Die vorliegende Studie betrachtet, wie diese Umbrüche verarbeitet wurden. Am Beispiel des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten 1994/95 werden insbesondere Rezeptionen dieser Umbrüche von Kindern und Jugendlichen untersucht. Die Ergebnisse zeigen, wie die Vereinigung nicht nur in deren Wettbewerbsbeiträgen sondern auch vom Wettbewerb als Institution aufgenommen wurde und eröffnen Rückschlüsse auf Historische Orientierungsprozesse in gesellschaftlichen Umbrüchen.Moritz Heitmann war von 2017 bis 2023 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Didaktik der Geschichte der Universität Münster.
Mabuse-Verlag Ethische Orientierung in der Pflege A1040588619
Für die professionelle Pflege wird es immer wichtiger, sich nicht nur wissenschaftlich und fachlich, sondern auch ethisch zu orientieren. Entgegen einem weit verbreiteten Verständnis von Ethik, das diese auf normative Fragen verkürzt, stehen das Verständnis zentraler Orientierungsmuster und deren kritische Reflexion im Zentrum. Das Buch diskutiert Fragen der Orientierung in der Pflege in unterschiedlichen Dimensionen des pflegerischen Handelns. Thematisiert werden allgemeine Fragen wie Menschenbild, Gesundheit und Krankheit, Sterben und Tod, aber auch der Umgang mit PatientInnen und BewohnerInnen, Konflikte im Team, die Organisation und Profession sowie pflegerelevante gesundheitspolitische Fragen. Es richtet sich sowohl an Studierende als auch an alle Personen aus der Praxis, die sich für den pflegeethischen Diskurs interessieren.
Epubli Orientierung Nach Jeder Übertreibung A1080196933
Aktienanalyse wird oft von kurzfristigen Schlagzeilen verdrängt, obwohl nachhaltige Investitionsentscheidungen auf strukturierten Bewertungsmethoden beruhen. Dieses Buch beleuchtet, wie Anleger rationale Orientierung behalten können, wenn Finanzmärkte von Unsicherheit, Übertreibung und emotionalen Reaktionen geprägt sind. Der Schwerpunkt liegt auf Risikomanagement, Unternehmensanalyse und der Fähigkeit, zwischen realem Unternehmenswert und spekulativer Preisbewegung zu unterscheiden. Leser erhalten Einblicke in Bilanzstrukturen, Bewertungslogik und Kapitaldisziplin als Grundlage langfristiger Investmententscheidungen. Darüber hinaus untersucht das Buch die Mechanismen kollektiver Marktpsychologie. Viele Fehlentscheidungen entstehen nicht aus mangelndem Wissen, sondern aus Zeitdruck, Unsicherheit und der Suche nach schnellen Ergebnissen. Die Inhalte zeigen, wie analytische Prozesse helfen können, emotionale Verzerrungen zu reduzieren und Investitionsqualität systematisch zu verbessern. Statt kurzfristige Gewinne in den Mittelpunkt zu stellen, konzentriert sich die Darstellung auf Stabilität, Entscheidungsqualität und nachhaltige Kapitalerhaltung. Gerade im europäischen Marktumfeld mit zunehmender wirtschaftlicher Unsicherheit bleibt diese Form strukturierter Investmentanalyse ein wichtiger Wettbewerbsvorteil für langfristig orientierte Anleger.
Lit Verlag Orientierung durch Philosophieren A1000938449
Die Festschrift beinhaltet die Ergebnisse des 17. Bundeskongresses des Fachverbands Philosophie. Sie umfasst Vorträge von Ekkehard Martens zur Orientierung durch Philosophieren, von Kurt Bayertz zur ethischen Orientierung und Carl-Friedrich Gethmann zur Orientierung in der technischen Kultur. Ludwig Siep befasst sich mit Problemen der Naturethik, Annemarie Pieper mit ästhetischen Fragen und Kurt Reichenbach behandelt Probleme der politischen Bildung. In Berichten aus den Arbeitskreisen gibt es didaktische und methodische Hinweise für den Unterricht in Philosophie und Praktische Philosophie.