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AV Akademikerverlag Preissetzungsverhalten auf regionalen Märkten A1028702728
Mit einem Marktanteil von über fünfzig Prozent erscheint die Media- print mit ihren Produkten Kronen-Zeitung und Kurier in Österreich übermächtig. Tatsächlich findet sich der landesweite Marktführer in einer Situation wieder, in der er auf den regionalen Teilmärkten einerseits auf nur wenige Mitbewerber trifft, die andererseits teilweise als regionale Marktführer auftreten. In dieser Arbeit werden industrie- ökonomische Modelle herangezogen, um das Verhalten der Anbieter auf dem österreichischen Markt für Tageszeitungen im Beobachtungs- zeitraum 1979 bis 2003 zu erklären. Zu diesem Zweck werden Marktanteile und Preisänderungen ausführlich dokumentiert und anschließend interpretiert. Dabei zeigen sich als Ergebnisse, dass (i) die Nachfrage nach dem Produkt Tageszeitung vom Ausmaß der Produktdifferenzierung abhängig ist, (ii) die Marktstrukturen der den Bundesländern entsprechenden neun Teilmärkte sehr unterschiedlich sind, und (iii) die Mediaprint und ihre Vorgänger sowohl landesweit wie regional trotz Marktführerschaft zumeist die Rolle eines Preisfolgers einnehmen.
GRIN Anspruch und Wirklichkeit regionaler Friedenssicherung A1050752544
Diplomarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Region: Afrika, Note: 1,0, Universität Wien (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Internationales Krisen- und Konfliktmanagement, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der Ausweitung des Zuständigkeitsbereiches der Vereinten Nationen mit immer umfassenderen Mandaten und komplexeren Missionen geriet das UN-Peacekeepiong immer mehr unter Druck. Konzepte wie R2P (responsibility to protect) ließen die internationale Staatengemeinschaft einem postwestphälischen Souveränitätsverständnisses entsprechend immer öfter intervenieren, auch außerhalb des UN-Rahmens. Regionalorganisationen kommt dabei eine tragende Rolle zu, doch wo sie für Befürworter eines regionalen Ansatzes der Friedenssicherung einen verlängerten operativen Arm der Vereinten Nationen darstellen, sehen Kritiker wie u. a. der ehemalige UN-Generalsekretär Boutros-Ghali darin eine potenzielle Aushöhlung des UN-Gewaltmonopols. Die Stärkung der Regionalorganisationen innerhalb der Friedenssicherung hat enormes Potenzial, birgt aber auch Risiken. Zum einen werden ohnehin schon starke Regionalorganisationen, wie die Europäische Union und die NATO, gestärkt. Sie sind es auch, die das Gewaltmonopol des UN-Sicherheitsrats potenziell schwächen können, da sie auch, aber nicht im selben Ausmaß, von Ressourcenzuflüssen der internationalen Staatengemeinschaft abhängig sind und daher auch die Frage der Legitimation seitens des UN Sicherheitsrates eine andere Gewichtung hat. Es besteht die Befürchtung, "great powers would engage in neoimperial activities within their regions". Parallel dazu passiert auf der anderen Seite das Gegenteil: Schwache Regionalorganisationen haben zwar nun mehr Spielraum betreffend ihrer Mandate, allerdings bleibt dieser theoretisch, da ihre Kapazitäten stark beschränkt sind, sodass sie weiterhin bei der Erfüllung ihrer Mandate abhängig von der internationalen Gebergemeinschaft bleiben. Diese sieht sich gemäß einem regionalen Ansatz immer weniger zuständig. Gegenwärtig entsteht dadurch insbesondere für Afrika der Eindruck, als würden jene Probleme, die die Vereinten Nationen in die Krise schlittern ließen, regionalisiert und ausgelagert, um damit die internationale Staatengemeinschaft aus der Verantwortung zu lassen, ohne aber Lösungsmöglichkeiten zu eröffnen. Die Arbeit geht diesen Entwicklungen nach und spannt dabei einen Bogen von der theoretischen Auseinandersetzung des Konzeptes Peacekeeping, über die praktischen Implikationen anhand von Fallbeispielen bis hin zu konkreten Lösungsvorschlägen, wie ein Zusammenspiel von internationalen und regionalen Akteuren bei der Friedenssicherung im afrikanischen Kontext funktionieren kann.
GRIN Gutes Geld - Regionale Kulturförderung durch Banken A1033185201
Diplomarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,0, Universität Hildesheim (Stiftung) (Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation, Kulturpolitik), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Innerhalb des gesellschaftlichen Wandels von der Produktions- und Dienstleistungs- zur Informationsgesellschaft definieren sich auch Positionen von Vertretern der Wirtschaft neu: Banken und Sparkassen verstehen sich zunehmend als aktive Elemente der Gesellschaft mit einer steigenden Verantwortung für ihr kulturelles und soziales Umfeld. Doch auch ein vielfältig geartetes Eigeninteresse veranlasst die Kreditinstitute zu einer kontinuierlichen Erweiterung ihres mittlerweile breit gefächerten kulturellen Engagements. Auf der Suche nach neuen Wegen der Abgrenzung und Selbstdarstellung innerhalb eines sukzessive expandierenden Marktes haben Banken und Sparkassen die Kunst- und Kulturförderung als effizientes Mittel zur Schaffung eines eigenen Profils entdeckt. In einer Zeit zunehmender Kommerzialisierung, geprägt von Reiz- und Informationsüberflutung, sind sie zu der Erkenntnis gelangt, ihre anvisierten Zielgruppen mit den klassischen Instrumenten der Werbung allein häufig nicht mehr zu erreichen. Kunst und Kultur werden deshalb verstärkt zu Zwecken der (verdeckten) Werbung und Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations) instrumentalisiert. Dabei nutzen Banken und Sparkassen deren unverbrauchte , scheinbar zeitlose Werte zur Verwirklichung ihrer unternehmensbezogenen Motive. Ein empirisch belegtes, ungemindert steigendes Interesse des Großteils ihrer Zielgruppe an Kunst und Kultur lässt sie vielfältige Fördermaßnahmen ergreifen. Aus diesen Erkenntnissen heraus hat sich Kulturförderung in Form eines kulturellen Event-Marketings für Banken und Sparkassen zu einem bedeutenden Faktor der Unternehmenskommunikation entwickelt. Gang der Untersuchung: Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit sind in diesem Kontext Fragestellungen zur regionalen Kulturförderung durch Banken dargestellt am Beispiel einer örtlichen Sparkasse. Insbesondere zwei Gründe waren ausschlaggebend für die Auswahl der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg zum Untersuchungsgegenstand: Zum einen beansprucht sie für sich eine unter quantitativen und qualitativen Gesichtspunkten - in der öffentlichen Meinung anerkannte - führende Position in der regionalen Kulturförderung auf dem Bankensektor innerhalb ihres Geschäftsgebietes, die es zu überprüfen gilt. Zum anderen verspricht eine günstige Quellenlage detaillierte und praxisnahe Ergebnisse. Dank der vertraulichen und ausführlichen Auskunftsbereitschaft der Interviewpartner können insbesondere geschäftspolitische (sparkasseninterne) Zusammenhänge aufgezeigt werden, die für die regionale Kulturförderung durch Kreditinstitute von entscheidender Bedeutung sind. Die präzisen Vorgaben des differenzierten Materials beeinflussten auch die Wahl der Methodik: Entgegen der deduktiven Vorgehensweise des Großteils der gängigen Literatur zum Thema Kulturförderung wird in der vorliegenden Arbeit die induktive Variante gewählt, d.h. es gilt, das konkrete Einzelbeispiel, die Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, deskriptiv zu erforschen. Die Entscheidung für diese Methodik beinhaltet zudem die Konsequenz, dass vorwiegend aus Sicht des Unternehmens argumentiert wird und die Perspektive der Geförderten dabei weitestgehend unberücksichtigt bleibt. Dies geschieht jedoch mit Blickrichtung auf die zu erhoffenden Ergebnisse. Denn um tatsächliche Auswirkungen und Motive kultureller Förderaktivitäten bewerten zu können, ist es hilfreich, das Eigeninteresse der Sparkasse, Kulturförderung auch für ihre unternehmerischen Ziele zu nutzen, als Vorbedingung anzuerkennen. Nur so kann es letztlich gelingen, die tatsächliche Effizienz des einzelnen kulturellen Engagements zu prüfen. ...
Die Autorin Silvia Hunger entwickelt auf Grundlage des Bedarfs an akademischen Nachwuchskräften mit ingenieurstechnischem Hintergrund ein Personalmarketingkonzept für regional orientierte Unternehmen, dessen Fokus auf langfristige zielgruppenspezifische Maßnahmen gerichtet ist. Neben Aspekten der Operationalisierung spielen dabei strategische Gesichtspunkte eine entscheidende Rolle. Wie gestaltet sich am Beispiel des Freistaates Sachsen das voraussichtliche Angebot an ingenieurstechnischen Absolventen und welcher Handlungsbedarf ergibt sich für die ausgewählte Zielgruppe? Welche Instrumente des Personalmarketings sind sinnvoll? Welche Rolle spielen dahingehend die neuen Bachelor- und Masterabschlüsse? Das Buch richtet sich besonders an Personalverantwortliche bzw. Human Resource Manager regional orientierter Unternehmen und an Fachexperten im Bereich Human Resource Management.
Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes gehen der grundlegenden Frage nach, ob und inwiefern regional- und lokalgeschichtliche Perspektivierungen besondere Lernpotenziale für Kinder und Jugendliche wie auch für historisch interessierte Erwachsene bieten. Auf der Schnittstelle von Geschichtsdidaktik und Landesgeschichte gelegen, verdeutlichen analoge und digitale Beispiele aus den Bereichen Schule, Archiv, Bibliothek, Museum, Portale und Wissenschaftliche Sammlungen das signifikante Spannungsverhältnis zwischen Vertrautheit und Identifikations- wie auch Verwurzelungsbedürfnissen im Lokalen einerseits und dem Gestus des kritischen, distanzierten Fragens im Bereich der historischen Bildung andererseits. Die Spanne der Beiträge reicht hierbei von der Antike bis zur Gegenwart. This anthology explores the fundamental question of whether and to what extent regional and local historical perspectives offer particularly great learning potential for children and young people as well as for adults interested in history. Located at the interface between historical didactics and regional history, analog and digital examples from schools, archives, libraries, museums, portals and scientific collections illustrate the significant tension between familiarity and the need for identification and rootedness in the local on the one hand and the gesture of critical, distanced questioning in the field of historical education on the other. The contributions range from antiquity to the present day.
Betriebswirtschaftlicher Verlag Gabler Die regionale Clustermarke A1006962206
Zur Bewältigung der immer komplexer werdenden wirtschaftlichen Herausforderungen auf globalen Märkten werden insbesondere für KMU Kooperationsstrategien als besonders aussichtsreich angesehen. Auch die Vielzahl von Beiträgen zum Clusterkonzept zeigt, dass regionale Cluster und Kooperationsbeziehungen zwischen den Clusterakteuren zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und der wirtschaftlichen Entwicklung der Branche in einer Region führen. Die Chancen einer gemeinsamen Markenstrategie und die Optimierung des Zusammenwirkens sind dabei aus Sicht des Marketings besonders Erfolg versprechend. Sandra Kaminski geht der Frage nach, welche Möglichkeiten die interdisziplinären Ansätze der Clusterforschung in Verbindung mit aktuellen Ansätzen der verhaltenswissenschaftlichen Markentheorie zur Entwicklung einer gemeinsamen regionalen Clustermarke bieten. Hierzu erarbeitet die Autorin einen theoretisch fundierten Managementansatz. In einer Fallstudie am Beispiel des vogtländischen Musikinstrumentenbaus untersucht sie diesen Ansatz und leitet Handlungsempfehlungen für das Management der regionalen Clusterakteure ab.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Allgemeines, Note: 2,0, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre), Veranstaltung: Managen wie die Natur!?, 0 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In den letzten Jahren häufen sich die Umweltkatastrophen, die ihren Ursprung im Eingreifen des Menschen in natürliche Systeme haben. So kam es beispielsweise in den vergangenen zehn Jahren vermehrt zu Hochwässern in Deutschland. Die Ursachen der verstärkt auftretenden Hochwässer liegen vor allem in der vom Menschen bewirkten Klimaerwärmung. Aber auch die Umgestaltung des Ökosystems Fluss, z.B. durch Flussbegradigungen oder durch die Bebauung von Auenlandschaften, haben solche Naturkatastrophen begünstigt. Dies ist nur eines von vielen Beispielen, die den Schluss nahe legen, dass der Mensch seinen Lebensraum, mittel- und langfristig, nicht erfolgreich im Gegensatz zu natürlichen Abläufen organisieren kann. Dabei stammt ein großer Teil der Umweltbelastungen, der die natürlichen Kreisläufe stört, aus der industriellen Produktion. Denn diese ist immer noch überwiegend auf den Verschleiß und den Verbrauch von Rohstoffen ausgerichtet. Ein Ansatz um diese Umweltbelastungen zu verringern oder ganz auszuschließen findet sich in der Entwicklung spezieller Produktionsnetzwerke. Sie sind natürlichen Kreisläufen nachempfunden und versuchen auf regionaler Ebene ein Fließgleichgewicht herzustellen. Warum Kreisläufe in der Natur als Vorbild für unternehmerisches Wirken dienen können und wie Produktionsnetzwerke im Allgemeinen funktionieren, wird nachfolgend erklärt. Danach wird anhand des Fallbeispiels "Verwertungssystem Ruhrgebiet" der Frage nachgegangen, wie ein Produktionsnetzwerk, das dem natürlichen Kreislaufprinzip entsprechen soll, gestaltet wird. Untersucht wird hierbei auch, ob die Gestaltung solcher Netzwerke nur auf regionaler Ebene Sinn mach
De Gruyter Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen A1021814938
Das Handbuch zur "Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen" bietet erstmals eine systematische und faktographische Darstellung der Implementierung des Vertragswerks in den nunmehr 25 Ratifizierungsländern. Im Mittelpunkt steht die Analyse der sprachpolitischen Interaktion zwischen dem Europarat, den Ratifizierungsstaaten und den Nichtregierungsorganisationen als Repräsentanten der Minderheitensprachen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Monitoringprozess, d.h. den Berichtszyklen, in denen die in Szene gesetzte Selbstdarstellung der Staaten mit den politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Ansprüchen von Minderheiten konfrontiert werden, und dies unter den Augen europäischer Experten und Entscheidungsträger, die auf diese Weise zu Schiedsrichtern sprachnationaler Kontroversen avancieren. Die Autoren des Handbuchs liefern einen Beitrag zum Verständnis, aber auch zur Bewertung der gegenwärtigen europäischen Sprachkonflikte und deren politischer Lösungsmöglichkeiten. Die Beiträge sind alphabetisch nach den Mitgliedsstaaten geordnet und in ihrer Binnenstruktur nach einem einheitlichen Konzept gegliedert. So eignet sich das Handbuch insbesondere auch als Nachschlagewerk.
Deutscher Universitätsverlag Regionale Leistungs- und Krankenhausplanung A1000846246
Die Krankenhausplanung in Deutschland entwickelt sich immer mehr zu einer Rahmenplanung, die es den Krankenhäusern vor Ort überlässt, diesen Rahmen zu füllen. Den Krankenhäusern fehlen jedoch meist geeignete Methoden, um gesicherte Grundlagen für die eigene Planung zu erstellen und in regionalen Verteilungsverhandlungen begründet mitsprechen zu können. Basierend auf den Methoden der internationalen Krankenhausplanung erarbeitet Axel Focke ein Modell, das mit Hilfe eines Ameisenalgorithmus die Simulation von verschiedenen „Was-wäre-wenn-Situationen“ ermöglicht. Es erlaubt, den wenig komplizierten und vielfältig adaptierbaren Kernalgorithmus zu nutzen, um unterschiedliche Einflüsse, z.B. Politikänderungen, verändertes Patientenverhalten und Verschiebungen von Krankenhäusern/Abteilungen, gleichzeitig zu berücksichtigen und ihre Auswirkungen quantitativ zu bewerten.
Falk Werner Raschke gibt einen umfassenden Überblick über das Clusterkonzept nach Michael E. Porter, das zu den wichtigsten Instrumenten der strategischen Unternehmensführung und der politischen Gestaltung von Wirtschaftsräumen gehört. Das Buch kann als Einführung in die mikroökonomischen Grundlagen regionaler Wettbewerbsfähigkeit gelesen, als Vorlage für quantitative und qualitative Clusteranalysen genutzt und als Leitfaden für das strategische Clustermanagement angewendet werden. Der Autor liefert den statistischen Nachweis der Erfolgswirkung der Clusterpräsenz und erstellt eine Fallanalyse des Logistikclusters im Rhein-Main-Gebiet.
In Russland gibt es eine Zunahme der Autonomie der lokalen Territorien und eine wachsende Rolle der Regionen. In diesem Zusammenhang ist das Problem der Untersuchung des Einflusses regionaler Medien und ihrer Funktionsweise unter den "neuen Bedingungen" (Globalisierung (Globalisierung, Regionalisierung, Fragmentierung des regionalen Raums). Das Buch betrachtet das Problem des Einflusses der Presse auf die öffentliche Meinung im Zusammenhang mit den strategischen Aktivitäten der Medien. Auf der Grundlage der komplexen typologischen Analyse hat der Autor zum ersten Mal das System der Publikationen in einer bestimmten Region beschrieben und in diesem Zusammenhang Probleme und Perspektiven der Entwicklung der lokalen Presse identifiziert; die effizientesten Formen und Methoden des Einflusses der Mediensysteme auf die öffentliche Meinung identifiziert; die Managementmodelle der Medientätigkeit entworfen und beschrieben, unter denen der Einfluss auf die öffentliche Meinung am effizientesten ist und die als ein Werkzeug für die Analyse aller Printmedien angewendet werden können, um ihre taktischen und strategischen Ziele zu identifizieren. Es ist möglich, die Ergebnisse der Forschung an den Fakultäten und Abteilungen für Journalismus zu nutzen und auch Empfehlungen an die Mitarbeiter der regionalen Massenmedien zu entwickeln, um Anpassungen in den Konzepten der Lokalausgaben vorzunehmen.
GRIN Regionale Windsysteme: Land-See- und Berg-Tal-Windsysteme A1014617025
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Meteorologie, Aeronomie, Klimatologie, Note: 2,0, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Geographisches Institut), Veranstaltung: Grundseminar physische Geographie, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit befasst sich mit lokalen Windsystemen. Lokale Windsysteme beruhen meistens auf differentieller Erwärmung, die eine lokale Temperaturdifferenz zur Folge haben. Solche Windsysteme können sowohl mikro- als auch mesoskalig ausgeprägt sein. Exemplarisch werden in dieser Arbeit der Land- Seewind und der Berg- Talwind erläutert. Diese beiden Systeme beruhen auf den genannten lokalen Temperaturunterschieden.
GRIN Globale und regionale Menschenrechtregime: Konkurrenz oder Ergänzung?
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Thema: Völkerrecht und Menschenrechte, Note: 2,0, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit mit dem Titel ¿Globale und regionale Menschenrechtsregime: Konkurrenz oder Ergänzung?¿ untersucht unter politikwissenschaftlichem Gesichtspunkt die Menschenrechtskonventionen in Afrika, Amerika, Europa sowie die Deklarationen im Nahen Osten und auf globaler Ebene gesehen, die ¿Allgemeine Erklärung der Menschenrechte¿ (AEMR) . Methodisch wird auf die interpretative Dokumentenanalyse und Literaturstudie zurückgegriffen. Diese ermöglichen eine Untersuchung der ausgewählten Dokumente, bzw. deren einzelner Artikel, und werden dadurch mit politischen Hintergründen angereichert. Die Basis der Untersuchung bildet die Ausarbeitung des Begriffs des Menschenrechtsregimes und die Debatte ¿Universalismus vs. Regionalismus ¿. Die Ausarbeitungen des Menschenrechtsregimebegriffs (s.o.) gestalteten sich schwierig, da es keine explizite Literatur gibt, die sich konkret mit den Begrifflichkeiten und Definitionen der Prinzipien, Normen, Regeln und Verfahren des Menschenrechtsregimes beschäftigt. Anhand der allgemein gehaltenen Definitionen von Harald Müller und Volker Rittberger sowie weiterer Literaturstudien, aber vor allem der ausführlichen Dokumentenanalyse, sind die hier vorgestellten Ausarbeitungen der Begrifflichkeiten zustande gekommen. Der Hauptteil beschäftigt sich zunächst mit der Entstehung der einzelnen Menschenrechtserklärungen und verschafft einen Überblick über die Sonder- und Zusatzabkommen sowie über die Kontrollorgane und geht dann vertiefend auf die einzelnen Artikel der globalen, wie regionalen Menschenrechtserklärungen ein. Es werden deckungsgleiche, aber auch abweichende Artikel zu der AEMR dargelegt, wodurch deutlich wird, dass der Regionalismus somit eine Ergänzung zur AEMR sein kann. Das Fazit konkretisiert die aufgezeigten Ergebnisse ohne eine neuerliche Detail- Betrachtung der Artikel, und formuliert die gewonnenen Erkenntnisse in Bezug auf die Fragestellung explizit.
GRIN Regionale Wirtschaftsförderung durch Technologie- und Gründerzentren. Empirische
Magisterarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 1, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Magisterarbeit beschäftigt sich mit regionaler Wirtschaftsförderung durch Technologie- und Gründerzentren (TGZ) in Nordrhein-Westfalen. Hierzu wird zunächst die wirtschaftliche und politische Ausgangslage skizziert, die dem Aufbau der TGZ voranging. Thema ist die Entwicklung der nordrhein-westfälischen Technologiepolitik und des Konzepts der regionalisierten Strukturpolitik. Hier-bei wird die Entwicklung hin zu Technologie- und Gründerzentren als landesspezifisches Instrumentarium zur Bewältigung der andauernden Strukturkrise und als ein wichtiges Element einer innovationsorientierten Infrastruktur beschrieben. Anschließend werden die empirischen Ergebnisse dieser Untersuchung zu den o.g. Fragestellungen dargestellt. Dazu wird als erstes kurz auf die Abwicklung der Befragung eingegangen, bevor anschließend statistische Probleme zur Sprache kommen. Die eigentlichen empirischen Ergebnisse werden dann aufbauend auf die vorherigen Abschnitte in den folgenden Kapiteln dargelegt. Erst hier wird näher auf die zu Beginn aufgeworfenen Fragen eingegangen. Dazu befaßt sich Kapitel 3.2 zuerst mit Fragen zur Leitbranchenkonzeption, bevor in dem folgenden Passus 3.3 der Firmenbestand nordrhein-westfälischer TGZ erörtert wird. Kapitel 3.4 ¿ 3.6 widmen sich schließlich verschiedenen Fragen rund um die Themen ¿Finanzierung¿, ¿Wettbewerb¿ und ¿Alltagsprobleme¿. Im letzten werden noch einmal die wichtigsten empirisch Erkenntnisse, die bei der Evaluierung der Zentren gewonnen wurden, in einem kurzen Abriß wiedergegeben. Nach der Zusammenfassung der Befunde folgen abschließend einige Schlußfolgerungen, die hinsichtlich der hier aufgeworfenen Fragestellungen zu ziehen sind.
GRIN Von Marshall zu Porter: Cluster und regionale Wettbewerbsfähigkeit
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie, Note: 2,7, Freie Universität Berlin (Wirtschaftswissenschaften - Geowissenschaften), Veranstaltung: Seminar im Fach Wirtschaftsgeographie, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung "Deutschland ist im Cluster-Fieber." Dies schreiben Kiese/Schätzl im Vorwort zu ihrem Sammelband über Cluster und Regionalentwicklung (2008, S. XIII). Diese Aussage scheint angesichts des Spitzencluster-Wettbewerbs der Bundesregierung und zahlreichen regionalpolitischen Clusterprogrammen sehr zutreffend zu sein. Aber nicht nur Deutschland hat dieses Fieber erfasst, auch weltweit sind Cluster ein "Modebegriff" und seit den 1990er Jahren eines der zentralen Themenbereiche der volkswirtschaftlichen und regionalwissenschaftlichen Debatte (Kiese/Schätzl 2008, S. 1; Schamp 2000, S. 29; Sternberg et al. 2004, S. 159). Doch welche Theorien stehen eigentlich hinter dem Begriff "Cluster"? Wie haben sie sich im Zeitablauf verändert? Und was versteht man heute unter einem Cluster? Diese Fragen versucht der Autor in der vorliegenden Seminararbeit im Rahmen einer "Zeitreise" zu beantworten. Dabei soll im speziellen auf die Werke Alfred Marshalls zu den industriellen Distrikten (Marshall 1890, Marshall 1920) und Michael E. Porters Buch über "The Competitive Advantage of Nations" (Porter 1990) eingegangen werden, da diese Arbeiten jeweils einen wichtigen und zentralen Beitrag zur Clustertheorie leisten. Eine Einführung in die Clustertheorie scheint notwendig, gehen doch die Vorstellungen, was unter einem Cluster zu verstehen ist, aktuell weit auseinander (Kiese/Schätzl 2008, S. 10). Martin/Sunley (2003) sprechen in diesem Zusammenhang sogar von einem "chaotic concept" und schreiben: "Clusters, it seems, have become a world-wide fad, a sort of academic und policy fashion item." (Martin/Sunley 2003, S. 6)
GRIN Regionale Auswirkungen der Verkleinerung eines Home Carriers
Diplomarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Sonstiges, Note: 1,00, Wirtschaftsuniversität Wien (Regional- und Umweltwirtschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit gliedert sich in zwei Hauptteile, den Theorie- und den Empirieteil. In Ersterem (Kapitel 2) werden die theoretischen Grundlagen, die Begriffsabgrenzungen und die Wirkungszusammenhänge zwischen den einzelnen Variablen erarbeitet. Es wird ein Gedankenmodell entworfen, um die Auswirkungen, die ein Flughafen auf die Region hat, erfassen zu können. Im Empirieteil (Kapitel 3) werden die beiden Flughäfen Zürich Kloten und Nashville International Airport näher betrachtet und die erarbeiteten theoretischen Grundlagen auf diese zwei Fälle angewandt. Durch diese zwei Fallstudien sollen Auswirkungen, die mit der Verkleinerung eines Home Carriers einhergehen, identifiziert werden. Anschließend werden in Kapitel 4 die gewonnen Erkenntnisse zusammengefasst. Es wird die Forschungsfrage "Welche regionalen Auswirkungen zieht die Verkleinerung eines Home Carriers nach sich?" beantwortet und ein Fazit gezogen.
Springer Berlin Globaler Wandel und regionale Entwicklung
Welche Auswirkungen hat der globale Wandel für die regionale Entwicklung? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus in gesellschaftlicher, ökonomischer und politischer Hinsicht? Diesen drängenden Fragen geht der vorliegende Band mit Blick auf die Region Berlin-Brandenburg nach. Im Fokus stehen dabei die Verfügbarkeit, die nachhaltige Nutzung und der Schutz der Ressource Wasser. Die Experten der Arbeitsgruppe Globaler Wandel – Regionale Entwicklung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften untersuchen die verschiedenen Dimensionen des globalen Wandels: Die Beiträge befassen sich mit den regionalen Auswirkungen des Klimawandels, mit dem Wandel von Landnutzungen und Aspekten innovativer Agrarwirtschaft sowie mit Auswirkungen des sozial- und raumstrukturellen Wandels auf Infrastrukturen. An die Analyse schließt die Erörterung von Handlungsoptionen und möglichen regionalen Anpassungsstrategien an. Angesprochen sind Akteure und Entscheider in Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie die interessierte Öffentlichkeit. Dabei steht die Region Berlin-Brandenburg im Mittelpunkt der Ausführungen; die Analysen und Empfehlungen sind jedoch auf eine generelle Übertragbarkeit auf vergleichbare Regionen hin angelegt.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Gestaltung regionaler Politik
Der vorliegende Band verfolgt mehrere Ziele. Zum einen soli er einen Ein blick in die Bedeutung der Region als Handlungsraum wie Gegenstand von Politik geben. Beabsichtigt ist nicht, umfassend und vollstandig in den The menbereich einzufiihren, sondern die Vielschichtigkeit der regionalen Politik deutlich zu machen. Zum zweiten liefern die Beitrage Einsichten in die wis senschaftliche Forschung iiber regionale Politik. Wir haben deshalb Politik wissenschaftler bzw. iiber Regionalpolitik arbeitende Vertreter anderer Dis ziplinen urn Abhandlungen gebeten, die auf laufenden oder abgeschlossenen Forschungsarbeiten beruhen. Zum dritten wollten wir die Verbindung herstel len zwischen der politikwissenschaftlichen Forschung und den aktuell in der Praxis gefiihrten Diskussionen iiber Regionalisierung. Aus diesem Grunde finden sich in diesem Band Beitrage von Praktikern der regionalen Politik in Sachsen-Anhalt, die teilweise konkrete Falle dokumentieren, teilweise auch die Ausfiihrungen der Wissenschaftler kommentieren. Die Idee, den Band zu erstellen, geht zuriick auf ein Kolloquium, das die Herausgeber im Juni 1997 an def Martin-Luther-Universitat Halle-Witten berg in Zusammenarbeit mit dem Ministerium fiir Wirtschaft, Technologie und Europaangelegenheiten veranstalteten. Die eintagige Tagung belegte nicht nur die Bedeutung des Themas, sondern auch die Fruchtbarkeit des Austausches zwischen Wissenschaftlern und Praktikern. Die Resonanz der Teilnehmer wie die Qualitat der Beitrage haben uns veranlaBt, die Ergebnisse zu publizieren. Wir haben den Autoren zugemutet, miindlich prasentierte Re ferate oder Kommentare fiir die VerOffentlichung zu iiberarbeiten und damit neben der Mitwirkung am Kolloquium zusatzliche Arbeit auf sich zu neh men. Dafiir und fiir ihre Kooperationsbereitschaft sind wir allen zu Dank verpflichtet.
VDM Thieken, A: Schadstoffmuster in einer regionalen Grundwasser
Um aus großen Datenbeständen neuartige Informationen über Stoffe und deren Verteilungsmuster in einer Region zu gewinnen, wurde am Beispiel der regionalen Grundwasserkontamination in Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt, Deutschland) eine dreistufige Untersuchungsstrategie umgesetzt. In der ersten Stufe wurden Datenbestände aus verschiedenen Grundwassermonitoringprogrammen zusammengeführt. In der zweiten Stufe wurden für die organischen Schadstoffe Kontaminationskriterien ermittelt und mit Rankingverfahren (u.a. Hasse-Diagramm-Technik) verarbeitet. Dadurch wurde die lokale bzw. regionale Relevanz aller untersuchten Substanzen identifiziert. Weiterhin wurden Leitparameter für das Grundwassermonitoring abgeleitet. Für eine statistische Strukturanalyse, die dritte Untersuchungsstufe, wurden drei regional relevante Merkmalsgruppen ausgewählt und mit Korrelations-, Hauptkomponenten- und Clusteranalysen untersucht. Für alle drei Merkmalsgruppen konnten verschiedene Kontaminationsfaktoren und räumliche Verbreitungsmuster identifiziert werden. Die methodische Vorgehensweise ist auf andere regionale Grundwasserkontaminationen, die an vielen Altindustriestandorten auftreten, übertragbar.
Duncker & Humblot Gesamtwirtschaftliche Leitsektoren und regionaler Strukturwandel.
Der regionale Strukturwandel ist im historischen Kontext vor allem durch den Urbanisierungsprozeß gekennzeichnet. Daneben aber wird er auch geprägt von großräumigen wirtschaftlichen Verschiebungen zwischen Landesteilen mit ähnlichem Verdichtungsgrad. Die regionalökonomische Erklärung solcher Entwicklungsdifferenzen ist gerade heute von großem Interesse, da im Zuge der deutschen Vereinigung oder der Integrationsprozesse in Europa die regionale Wirtschaftspolitik vornehmlich auf eine großräumige Konvergenz der ökonomischen Entwicklung ausgerichtet ist. Der Autor konzentriert sich in diesem Zusammenhang auf die Analyse der Bedeutung des sektoralen Strukturwandels als Erklärungsfaktor für großräumige Wachstumsunterschiede. Der regionale und sektorale Strukturwandel der Beschäftigung wird differenziert nach 5 Großregionen und rund 40 Wirtschaftszweigen auf der Basis der Gewerbe- und Arbeitsstättenzählung von 1895 bis 1987 für das Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland dargestellt. Ausgehend von regionalökonomischen Entwicklungstheorien wird ein quantitativer Ansatz zur Bestimmung des Einflusses gesamtwirtschaftlicher Leitsektoren auf die Regionalstrukturen entwickelt. Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund verschiedener Theorieansätze des sektoralen Strukturwandels interpretiert. Die großräumigen Strukturverschiebungen innerhalb Deutschlands sind danach durch Phasen sowohl regionaler Konvergenz als auch räumlicher Konzentration gekennzeichnet. Sie sind eng verbunden mit dem Wechsel gesamtwirtschaftlicher Leitsektoren. Den Regionen kommt dabei jedoch nicht nur eine rein passive Verteilerfunktion zu. Eine zentrale Bedeutung besitzt vielmehr auch die Fähigkeit der Regionen, ihre vielfältigen Ressourcen an die Anforderungen neuer Wirtschaftszweige anzupassen. Regionale Institutionen spielen bei der Schaffung einer solchen Offenheit eine Schlüsselrolle. Gesamtstaatliche Regionalpolitik kann den so erzeugten Anpassungsprozeß lediglich finanziell unterstützen.