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GRIN Archon eponymos, archon basileus und Thesmotheten (AP 56-57; 59) A1006488128
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 2,3, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Altertumswissenschaften), Veranstaltung: Aristoteles¿ Athenaion Politeia, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Hausarbeit werde ich mich gemäß dem Titel mit der Geschichte des Archontats und dessen einzelnen Protagonisten beschäftigen. Ich werde versuchen darzulegen, wie das Archontat aus mystischer Vorzeit zum ranghöchsten Amt des attischen Staates wachsen sollte und auch wie es nach seinem Höhepunkt vor Solon langsam aber stetig sowohl durch äußere, als auch durch innere Begebenheiten an Macht und Einfluss verlor. Der erste Teil meiner Arbeit soll das Archontat als ein Spiegel der Geschichte vom Aufstieg der Demokratie im antiken Athen darstellen. Ich werde gemäß der Chronologie bei den mystischen Anfängen des Archontats beginnen und werde über die solonischen Reformen bis hin zum Niedergang nach Kleisthenes und Themistokles seinen Werdegang anhand der Geschehnisse im antiken Athen deutlich machen. Ich werde mich in der chronologischen Abhandlung weitestgehend auf diejenigen Ereignisse in der attischen Polis beschränken, die auch wirklich einen Einfluss auf das Archontat hatten, sonst würde dies den Rahmen meiner Hausarbeit sprengen und wäre auch dem Anspruch meiner Arbeit nicht angemessen. Im zweiten Teil werde ich gemäß mit den einzelnen Archonten selber beschäftigen, zunächst dem eponymos, dann dem basileus und zum Schluss den sechs Thesmoteten. Ich werde ihre Aufgaben nennen und beschreiben und ihre Stellung im attischen Staate darlegen. Abschließen werde ich meine Hausarbeit mit einer Zusammenfassung. Grundlage meiner Arbeit sind die beiden Übersetzungen von Aristoteles¿ Athenaion Politeia von Mortimer Chambers und Martin Dreher. Geholfen haben mir bei meiner Zusammenstellung von Fakten, Daten und Ereignissen aber auch die Abhandlung über die griechische Geschichte von Wolfgang Schuller und im besonderen die Darstellungen der griechischen, bzw. attischen Polis von Jochen Bleicken, Mogens Herman Hansen und Karl-Wilhelm Welwei. Natürlich habe ich auch andere antike Autoren zur Hand genommen, um ein differenziertes Bild der attischen Geschichte zu erhalten, zu nennen wären Thukydides, Pausanias, Herodot und Strabo.
GRIN Perikles Demokratie eines Tyrannen A1013252336
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,0, Technische Universität Dresden (Institut für Geschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Wie die Frage ¿Perikles - Demokratie eines Tyrannen?¿ bereits andeutet, soll es mir dabei sowohl um die Reformen des Perikles gehen, aufgrund derer er von einigen Forschern nach Solon und Kleisthenes als Vollender der demokratischen Verfassung gesehen wird, als auch um den Vorwurf der Tyrannenherrschaft, der ebenfalls in der Forschung viel diskutiert wurde. Gleichzeitig ist für mich jedoch auch von großem Interesse, welche Charakteristika ihn für einige Historiker zum Tyrannen machten und welche Gegenargumente es gibt. Die Frage nach Demokratie und Tyrannei erscheint mir aus heutiger Sicht vor allem von großem Interesse, da man aus der Geschichte der Vergangenheit für die Gegenwart und Zukunft lernen kann, es meines Erachtens sogar sollte. Außerdem handelt es sich bei dem Thema ¿Demokratie¿ um ein zeitloses; so waren die Athener die ersten, die die Demokratie realisierten und praktizierten, aber gleichzeitig ist der Demokratiebegriff einer der häufigsten missbrauchten, instrumentalisierten und diskutierten überhaupt. Denn das Demokratieverständnis war und ist zu verschiedenen Zeiten und an jedem Ort anders, wenngleich immer derselbe Begriff verwendet wurde und wird. Aus heutiger Sicht erscheint die Demokratie als die beste Staatsform, die es auch von jedem Staat anzustreben gilt. Dies ist sogar in den aktuellen Lehrplänen verankert, indem es beispielsweise heißt, dass die Schüler erkennen sollen, ¿dass die Stabilität einer Demokratie vom Engagement ihrer Bürger abhängt und die demokratische Verfassungsordnung geschützt und verteidigt werden muss¿ . Um die Reformen des Perikles und seine Rolle bei der Entstehung der Demokratie historisch besser einordnen zu können, möchte ich zunächst einen knappen Überblick über die Reformen des Solon und Kleisthenes geben. Zentral werde ich mich dann mit den verschiedenen Quellen und Forschungsmeinungen zur Herrschaft von Perikles auseinandersetzen. Dabei wird sein Leben und Wirken für meine Fragestellung nur auf innenpolitischer Ebene eine Rolle spielen, sodass ich die militärischen Auseinandersetzungen in meiner Hausarbeit gänzlich außer Acht lasse. Abschließend werden dann noch einmal alle wesentlichen Aspekte kurz zusammengefasst und von mir beurteilt. [...]
GRIN Gewaltregulation als Constituens von Staatlichkeit
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,0, Universität zu Köln (Historisches Institut), Veranstaltung: Von Solon bis Salamis - Athens Weg zur Staatlichkeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Staat wird für seine Teile mindestens soweit wirksam, dass er seine Mitglieder einem institutionalisiertem Gewaltregime unterwirft. Dieser Zusammenhang zwischen Gewaltausübung und Staatlichkeit ist für das Werden politischer Gruppierungen grundlegend. Den frühesten, für uns fassbaren Beginn dieses Staatswerdungsprozesses bietet Athen in seiner vorklassischen Periode. Die Gesetzgebung Drakons markiert den Beginn des Überganges der Gewaltausübung von starken Einzelnen hin zu legitimierten Institutionen, die sich schrittweise der Kontrolle durch die Polis unterwerfen. Die vorliegende Arbeit zeichnet diesen Prozess anhand der Quellen und der Forschungsliteratur nach. Sie verknüpft dabei die athenische Frühgeschichte mit der Staatentheorie Thomas Hobbes' und dem Politikbegriff Max Webers.
Harrassowitz Kleine Schriften zur griechischen Rechtsgeschichte
Eine ganze Reihe der Schriften und Besprechungen des Frankfurter Althistorikers Eberhard Ruschenbusch sind Fragen des altgriechischen Rechts gewidmet. Ausgangspunkt dieser auf den ersten Blick vielleicht überraschenden Verbindung war seine Dissertation über Solonos Nomoi. 22 dieser Beiträge aus den Jahren 1956-1995 sind aus geschichts- und rechtsgeschichtlichen Zeitschriften sowie Kongressakten in den Sammelband aufgenommen worden, ferner die seit langem vergriffene Monographie Untersuchungen zur Geschichte des athenischen Strafrechts (Köln 1968). Sachlich betrifft die Sammlung Methodisches, Grenz- und Bodenrecht, mannigfache Aspekte der athenischen Gesetzgebung, die Gesetzgeber Drakon und Solon, das Straf- und Prozessrecht sowie Adoption und Erbrecht; im Zentrum steht das athenische Recht des 6.-4. Jahrhunderts v. Chr. Alle Beiträge wurden durchgesehen und sind durch Indizes erschlossen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,0, Technische Universität Dresden (Institut für Geschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Wie die Frage ¿Perikles - Demokratie eines Tyrannen?¿ bereits andeutet, soll es mir dabei sowohl um die Reformen des Perikles gehen, aufgrund derer er von einigen Forschern nach Solon und Kleisthenes als Vollender der demokratischen Verfassung gesehen wird, als auch um den Vorwurf der Tyrannenherrschaft, der ebenfalls in der Forschung viel diskutiert wurde. Gleichzeitig ist für mich jedoch auch von großem Interesse, welche Charakteristika ihn für einige Historiker zum Tyrannen machten und welche Gegenargumente es gibt. Die Frage nach Demokratie und Tyrannei erscheint mir aus heutiger Sicht vor allem von großem Interesse, da man aus der Geschichte der Vergangenheit für die Gegenwart und Zukunft lernen kann, es meines Erachtens sogar sollte. Außerdem handelt es sich bei dem Thema ¿Demokratie¿ um ein zeitloses; so waren die Athener die ersten, die die Demokratie realisierten und praktizierten, aber gleichzeitig ist der Demokratiebegriff einer der häufigsten missbrauchten, instrumentalisierten und diskutierten überhaupt. Denn das Demokratieverständnis war und ist zu verschiedenen Zeiten und an jedem Ort anders, wenngleich immer derselbe Begriff verwendet wurde und wird. Aus heutiger Sicht erscheint die Demokratie als die beste Staatsform, die es auch von jedem Staat anzustreben gilt. Dies ist sogar in den aktuellen Lehrplänen verankert, indem es beispielsweise heißt, dass die Schüler erkennen sollen, ¿dass die Stabilität einer Demokratie vom Engagement ihrer Bürger abhängt und die demokratische Verfassungsordnung geschützt und verteidigt werden muss¿ . Um die Reformen des Perikles und seine Rolle bei der Entstehung der Demokratie historisch besser einordnen zu können, möchte ich zunächst einen knappen Überblick über die Reformen des Solon und Kleisthenes geben. Zentral werde ich mich dann mit den verschiedenen Quellen und Forschungsmeinungen zur Herrschaft von Perikles auseinandersetzen. Dabei wird sein Leben und Wirken für meine Fragestellung nur auf innenpolitischer Ebene eine Rolle spielen, sodass ich die militärischen Auseinandersetzungen in meiner Hausarbeit gänzlich außer Acht lasse. Abschließend werden dann noch einmal alle wesentlichen Aspekte kurz zusammengefasst und von mir beurteilt. [...]
Frankfurter Allgemeine Buch Die Griechen: Die antike Demokratie, Bildung und Wohlstand
Elite ist nicht Macht, sondern Können. Erwartungen an die Elite von heute. Prägnant und lehrreich. Für alle, die wissen wollen, was es von den antiken Griechen zu erinnern und bewahren gilt. Und ganz besonders für alle Nichtdemokraten! Im Athen des fünften vorchristlichen Jahrhunderts wurde die Demokratie erfunden. Und auch noch heute sind die Herrschaftsverhältnisse, auf die wir uns demokratisch verständigt haben, gar nicht so viel anders als zu den Lebzeiten von Solon, Kleisthenes und Perikles. Damals wie heute befand eine Elite über die Geschicke ihrer Bürger und brachte Wohlstand und Gerechtigkeit. Mit dem Unterschied, dass die Elite in der Antike nicht die Machtverhältnisse widergespiegelte, sondern von den Bürgern nach deren Fähigkeiten gewählt wurde. Es ist höchste Zeit, an dieses Erbe zu erinnern, mahnt Albert Stähli im ersten Band seiner neuen Trilogie („ Römer“ und „Perser“; erscheinen 2018/19). Lebendig schildert er, wie inmitten ständigen Kriegsgetöses kluge Denker um das Plazet des Volkes warben – ein Wettstreit der Worte gegen den der Waffen.
Frankfurter Allgemeine Buch Die Griechen: Die antike Demokratie, Bildung und Wohlstand A1047904254
Elite ist nicht Macht, sondern Können. Erwartungen an die Elite von heute. Prägnant und lehrreich. Für alle, die wissen wollen, was es von den antiken Griechen zu erinnern und bewahren gilt. Und ganz besonders für alle Nichtdemokraten! Im Athen des fünften vorchristlichen Jahrhunderts wurde die Demokratie erfunden. Und auch noch heute sind die Herrschaftsverhältnisse, auf die wir uns demokratisch verständigt haben, gar nicht so viel anders als zu den Lebzeiten von Solon, Kleisthenes und Perikles. Damals wie heute befand eine Elite über die Geschicke ihrer Bürger und brachte Wohlstand und Gerechtigkeit. Mit dem Unterschied, dass die Elite in der Antike nicht die Machtverhältnisse widergespiegelte, sondern von den Bürgern nach deren Fähigkeiten gewählt wurde. Es ist höchste Zeit, an dieses Erbe zu erinnern, mahnt Albert Stähli im ersten Band seiner neuen Trilogie („ Römer“ und „Perser“; erscheinen 2018/19). Lebendig schildert er, wie inmitten ständigen Kriegsgetöses kluge Denker um das Plazet des Volkes warben – ein Wettstreit der Worte gegen den der Waffen.
BLANCO GmbH + Co KG BLANCO BLANCODELTA-IF Eckspüle / Edelstahl / seidenglanz / Excenter -
BLANCODELTA-IF Edelstahl Seidenglanz Ausgezeichnet in Form und Design Ergonomisches Trapezbecken (vorne breiter) Lange Beckendiagonale zum Spülen von Backblechen Maximaler Wasserstand durch Überlauf ins Zusatzbecken Versenkte Abtropf- und Arbeitsfläche Geräumiges Zusatzbecken mit gelochter Edelstahlschale Zeileneinbau in 65 cm tiefe Arbeitsplatte möglich Eleganter IF-Flachrand für flächenbündigen oder aufliegenden Einbau Ablaufsystem InFino® elegant integriert und besonders pflegeleicht Flächenbündiger Einbau möglich Hinweis: Unterschrank bei Zeileneinbau mind. 70 cm breit. Modell kann bei Zeileneinbau nur in mind. 65 cm tiefe Arbeitsplatten eingebaut werden. Im Lieferumfang enthalten: Gelochte Edelstahlschale Ablaufgarnitur mit Raumsparrohr zwei 3 ½ und ein 1 ½ InFino®-Korbventil Ablauffernbedienung für das Hauptbecken Passendes Zubehör (nicht im Lieferumfang enthalten) Schneidbrett aus massiver Buche 513484 BLANCO SOLON-IF 512471 BLANCO ALTA-S Compact 517182
Eine Geschichte des Gesetzgebers als Figur der Ermächtigung, als Heldenfigur, von der Antike bis zur Moderne. Gesetzgeber stellen einen eigenen Heldentypus dar. Insbesondere vom 17. bis zum 19. Jahrhundert haben Figuren von Gesetz- oder Verfassungsgebern in Europa und den Amerikas breite Geltung erlangt: von James Harringtons fiktivem Olphaus Megaletor über verklärte Gründerväter der Vereinigten Staaten von Amerika bis hin zu gescheiterten Verfassungsschöpfern der Frankfurter Paulskirche. Ihre Verehrung, mit der eine Zuweisung von Ermächtigungen verbunden war, erwuchs auf der Basis eines präfigurativen Kanons. Antike Gestalten wie Lykurg und Solon, aber auch der biblische Moses, selbst Konfuzius dienten als Vorbilder. Solche idealisierten Alleinherrscher zeichneten sich durch geradezu übermenschliche Tugendzuschreibungen aus. Immerhin mussten sich die heroisierten Gesetzgeber als besonderer Vollmachten würdig erweisen - um diese nach vollbrachter Tat zugunsten des Gemeinwohls aus freien Stücken wieder aufzugeben. So trat der Gesetzgeber oftmals als anti-tyrannischer Held des Verzichts auf, der sich selbst nach Inkrafttreten der neuen Gesetze überflüssig macht und dessen Tugend als eine Art legislatives Gründungscharisma weiterwirkt.
Fachbuchverlag Dresden Die Biene und die Bienenzucht im Altertum
Eine erste Blütezeit erlebte die Imkerei im Alten Ägypten um 3.000 v. Chr., in der Honig als Speise der Götter galt. Der erste sichere Nachweis der Bienenhaltung mit Beuten liegt aus der Zeit von 2400 bis 600 v. Chr. ebenfalls aus Ägypten vor. Vier Reliefs, eines aus einem Tempel und drei aus Grabkammern, zeigen Imker bei der Arbeit an Beuten. Auf dem Nil waren die ersten Wanderimker unterwegs. In der griechischen Antike wurde die medizinische Bedeutung des Honigs entdeckt. Aus dem 1. Jahrtausend v. Chr. stammt die 2007 in Israel entdeckte Imkerei von Tel Rehov, eine Großimkerei mit mehr als 100 Bienenstöcken. Die Bedeutung der Imkerei in der Antike wird durch Verordnungen von Solon unterstrichen. Um 400 v. Chr. lehrte Hippokrates, dass Honigsalben Fieber senken und das Honigwasser die Leistung der Athleten bei den antiken Olympischen Spielen verbesserte. In Mitteleuropa finden sich erste frühgeschichtliche Zeugnisse der Bienenhaltung aus dem 10. vorchristlichen Jahrhundert. (Wiki) Der vorliegende Band ist illustriert mit 25 S/W-Abbildungen. Nachdruck der Originalauflage von 1904.
Wallstein Verlag Gesetzgeber als Helden A1068569896
Eine Geschichte des Gesetzgebers als Figur der Ermächtigung, als Heldenfigur, von der Antike bis zur Moderne. Gesetzgeber stellen einen eigenen Heldentypus dar. Insbesondere vom 17. bis zum 19. Jahrhundert haben Figuren von Gesetz- oder Verfassungsgebern in Europa und den Amerikas breite Geltung erlangt: von James Harringtons fiktivem Olphaus Megaletor über verklärte Gründerväter der Vereinigten Staaten von Amerika bis hin zu gescheiterten Verfassungsschöpfern der Frankfurter Paulskirche. Ihre Verehrung, mit der eine Zuweisung von Ermächtigungen verbunden war, erwuchs auf der Basis eines präfigurativen Kanons. Antike Gestalten wie Lykurg und Solon, aber auch der biblische Moses, selbst Konfuzius dienten als Vorbilder. Solche idealisierten Alleinherrscher zeichneten sich durch geradezu übermenschliche Tugendzuschreibungen aus. Immerhin mussten sich die heroisierten Gesetzgeber als besonderer Vollmachten würdig erweisen - um diese nach vollbrachter Tat zugunsten des Gemeinwohls aus freien Stücken wieder aufzugeben. So trat der Gesetzgeber oftmals als anti-tyrannischer Held des Verzichts auf, der sich selbst nach Inkrafttreten der neuen Gesetze überflüssig macht und dessen Tugend als eine Art legislatives Gründungscharisma weiterwirkt.
GRIN Der "Rat der 400" (boulé). Gab es ihn wirklich oder ist es eine Erfindung? A1066865904
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 2,7, Universität Paderborn, Veranstaltung: Alte Geschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob es den Rat der 400 tatsächlich gab. Der Rat der 400 (boulé) war ein politisches Institut im Athen. Wie der Name es verriet, bestand der Rat aus 400 Mitgliedern. Die Mitglieder wurden jeweils aus vier Phylen gewählt, 100 aus jeder Phyle. Die Namen der Phylen lauteten Pentakosiomedimnoi, Hippeis, Zeugiten und Theten. Die Zugehörigkeit in die Phylen hing mit der wirtschaftlichen Lage der einzelnen Person ab. Die Wissenschaft ist sich mit der Existenz des Rates uneinig. Die Quellenlage über die Antike ist sehr dünn und die Existenz wurde nur in zwei Quellen bewahrheitet. Aus diesem Grund wird mit Plausibilitäten und Näherungsversuchen die Existenz des Rates veranschaulicht. Zuerst wird die soziale Krise im 7. Jahrhundert erläutert. Dabei gehe ich auf die Ursachen der Krise ein und wie diese gelöst worden. Dies ist wichtig, weil nur wegen der sozialen Krise traten die Veränderungen in den folgenden Jahren auf. Somit stellt es die Grundlage, genauer gesagt die Grundproblematik dar. Daraufhin thematisiert die Hausarbeit die eingeführte Vermögensklassenordnung. Im Hinsicht auf das Thema wird nur auf den politischen Aspekt eingegangen. Die Ordnung im Heerwesen wird somit nicht bearbeiten. Stattdessen behandelt die Arbeit die Bedeutung und den Zweck dieser Ordnung. Es wird erläutert, wie die Einordnung der Bürger in die Klassen stattfand, wie man aufsteigen konnte und welche politischen Aspekte dies mit sich brachte. Danach konzentriert sich die Arbeit auf die neu eingeführten Staatsordnung und die damit verbundenen politischen Institutionen. Solon entfernte die Aristokratie und führte die Timokratie ein. Die damit verbundenen politischen Institutionen erläutere ich im Anschluss. Dabei beschäftige ich mich mit den Aufgabenfeldern, Funktionen, Mitglieder und die allgemeine Rolle des Gremiums in der Staatsordnung. Dies ist insofern wichtig, damit der Leser den Zusammenhang zwischen den politischen Institutionen erkennt und versteht. Zudem soll er die Rollen der davor genannten Vermögensklassen besser verstehen. Anschließend befasst sich diese Arbeit mit Solons Rolle und sein politisches Verständnis. In dem Teil thematisiere ich zunächst explizit seinen politischen Charakter und beziehe es auf seine Handlungen/Vorgehensweisen, die im Laufe der Arbeit erörtert werden. Nachdem die Zusammenhänge bewiesen werden, wird im letzten Punkt die Frage dieser Hausarbeit anhand Plausibilitäten beantwortet.
GRIN Der "Rat der 400" (boulé). Gab es ihn wirklich oder ist es eine Erfindung?
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 2,7, Universität Paderborn, Veranstaltung: Alte Geschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob es den Rat der 400 tatsächlich gab. Der Rat der 400 (boulé) war ein politisches Institut im Athen. Wie der Name es verriet, bestand der Rat aus 400 Mitgliedern. Die Mitglieder wurden jeweils aus vier Phylen gewählt, 100 aus jeder Phyle. Die Namen der Phylen lauteten Pentakosiomedimnoi, Hippeis, Zeugiten und Theten. Die Zugehörigkeit in die Phylen hing mit der wirtschaftlichen Lage der einzelnen Person ab. Die Wissenschaft ist sich mit der Existenz des Rates uneinig. Die Quellenlage über die Antike ist sehr dünn und die Existenz wurde nur in zwei Quellen bewahrheitet. Aus diesem Grund wird mit Plausibilitäten und Näherungsversuchen die Existenz des Rates veranschaulicht. Zuerst wird die soziale Krise im 7. Jahrhundert erläutert. Dabei gehe ich auf die Ursachen der Krise ein und wie diese gelöst worden. Dies ist wichtig, weil nur wegen der sozialen Krise traten die Veränderungen in den folgenden Jahren auf. Somit stellt es die Grundlage, genauer gesagt die Grundproblematik dar. Daraufhin thematisiert die Hausarbeit die eingeführte Vermögensklassenordnung. Im Hinsicht auf das Thema wird nur auf den politischen Aspekt eingegangen. Die Ordnung im Heerwesen wird somit nicht bearbeiten. Stattdessen behandelt die Arbeit die Bedeutung und den Zweck dieser Ordnung. Es wird erläutert, wie die Einordnung der Bürger in die Klassen stattfand, wie man aufsteigen konnte und welche politischen Aspekte dies mit sich brachte. Danach konzentriert sich die Arbeit auf die neu eingeführten Staatsordnung und die damit verbundenen politischen Institutionen. Solon entfernte die Aristokratie und führte die Timokratie ein. Die damit verbundenen politischen Institutionen erläutere ich im Anschluss. Dabei beschäftige ich mich mit den Aufgabenfeldern, Funktionen, Mitglieder und die allgemeine Rolle des Gremiums in der Staatsordnung. Dies ist insofern wichtig, damit der Leser den Zusammenhang zwischen den politischen Institutionen erkennt und versteht. Zudem soll er die Rollen der davor genannten Vermögensklassen besser verstehen. Anschließend befasst sich diese Arbeit mit Solons Rolle und sein politisches Verständnis. In dem Teil thematisiere ich zunächst explizit seinen politischen Charakter und beziehe es auf seine Handlungen/Vorgehensweisen, die im Laufe der Arbeit erörtert werden. Nachdem die Zusammenhänge bewiesen werden, wird im letzten Punkt die Frage dieser Hausarbeit anhand Plausibilitäten beantwortet.
De Gruyter Gesetzgebung in antiken Gesellschaften A1000920732
Die Herausgeber, Vertreter der Fächer Altes Testament und Alte Geschichte, legen mit Kollegen anderer Disziplinen zusammen ein interkulturelles Projekt zur Gesetzgebung in antiken Gesellschaften vor. Das Projekt wurde vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützt. Auszugehen war von verschiedenen Rechtsbereichen, bei denen ein Vergleich möglich scheint. Das sind zum einen die josianische Reform in Jerusalem und die solonische Gesetzgebung in Athen, beide Reformen etwa zeitgleich Ende des 7. / Anfang des 6. Jh. v.Chr. Zum anderen werden Rechtskodices aus dem mediterranischen Bereich (Gortyn; XII Tafel-Gesetz) vor dem Hintergrund der altorientalischen Rechtssammlung des Deuteronomium (5. Buch Mose) auf strukturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede hin untersucht. Schließlich weist die antike Asylgesetzgebung vergleichbare Aspekte auf. Die auf den Resultaten der Untersuchungen beruhende Diskussion mit verschiedenen Fachgelehrten an einem Symposion gab Gelegenheit zur Bewertung und Einordnung. Neue Gesichtspunkte wurden sichtbar, wobei sich insgesamt zeigte, dass die Gemeinsamkeit sich mehr in der grundlegenden Idee der Gesetzeskodifikation als in den konkreten Details manifestiert. Die Beiträge zu dieser Diskussion werden in dem vorliegenden Sammelband dokumentiert.
Die Herausgeber, Vertreter der Fächer Altes Testament und Alte Geschichte, legen mit Kollegen anderer Disziplinen zusammen ein interkulturelles Projekt zur Gesetzgebung in antiken Gesellschaften vor. Das Projekt wurde vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützt. Auszugehen war von verschiedenen Rechtsbereichen, bei denen ein Vergleich möglich scheint. Das sind zum einen die josianische Reform in Jerusalem und die solonische Gesetzgebung in Athen, beide Reformen etwa zeitgleich Ende des 7. / Anfang des 6. Jh. v.Chr. Zum anderen werden Rechtskodices aus dem mediterranischen Bereich (Gortyn; XII Tafel-Gesetz) vor dem Hintergrund der altorientalischen Rechtssammlung des Deuteronomium (5. Buch Mose) auf strukturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede hin untersucht. Schließlich weist die antike Asylgesetzgebung vergleichbare Aspekte auf. Die auf den Resultaten der Untersuchungen beruhende Diskussion mit verschiedenen Fachgelehrten an einem Symposion gab Gelegenheit zur Bewertung und Einordnung. Neue Gesichtspunkte wurden sichtbar, wobei sich insgesamt zeigte, dass die Gemeinsamkeit sich mehr in der grundlegenden Idee der Gesetzeskodifikation als in den konkreten Details manifestiert. Die Beiträge zu dieser Diskussion werden in dem vorliegenden Sammelband dokumentiert.
Dieses Buch vereint unglaubliche Geschichten aus zwei Jahrtausenden, die sich tatsächlich zugetragen haben, aber kaum den Weg in die Öffentlichkeit fanden. Sie sind von einer inneren Spannung geprägt, die nur das Leben selbst schreibt und die sich oft der kühnsten Phantasie des Schriftstellers entzieht. Sei es der unglaubliche Mut der indischen Agentin Noor-Inayat Khan im besetzten Paris der 1940er Jahre, der Mut des Hitler-Attentäters Georg Elser, der russischen Offiziere Petrow und Archipow, die einen Atomkrieg verhinderten, oder des Marschalls Tuchatschewski, der dem Verfolgungswahn Stalins zum Opfer fiel. Sei es die Kühnheit der aramäischen Königin Zenobia, die sich dem römischen Imperium in den Weg stellte, die Mathematikerin Hypatia aus dem antiken Alexandria, deren Verwegenheit ihren Märtyrertod zur Folge hatte, die Weisheit des Begründers der Demokratie Solon von Athen, oder die Vernunft der Politiker, die den russisch-amerikanischen Alaska-Vertrag verhandelten, alle Geschichten erzählen davon, wie Menschen in ihr eigenes Schicksal verstrickt sind und sich aus den Fallstricken des Lebens oftmals nicht befreien können.
BoD – Books on Demand Politische Ratschläge A1044794996
Man stelle sich vor: Ein prominenter Historiker der Gegenwart, beispielsweise der mit seiner "Geschichte des Westens" allseits bekannte A.W. Winkler, ließe sich von einem angehenden jungen Politiker bewegen, einen kleinen Leitfaden für angehende Politiker zu verfassen, in welchem er neben der Theorie als einschlägige Beispiele viele historische Aktionen europäischer Politiker heranziehen solle - von Maria Stuart bis zu Bismarck und Churchill! Eine wahrhaft verlockende Lektüre für jeden politisch-historisch Interessierten! Aber auch für Laien, die einen Sinn für gut erzählte Geschichte und Geschichten haben! Als einen solchen Leitfaden kann man die vorliegenden "Politischen Ratschläge" des griechischen Autors Plutarch von Chaironeia (ca. 45 bis 120 n. Chr.) bezeichnen! Er erfüllt damit den Wunsch seines jungen Freundes Menemachos aus der römischen Provinz Lydien, der sich soeben für ein Leben als Politiker entschieden hat und dafür um Hilfe des berühmten Schriftstellers bittet. Plutarchs interessante Fallbeispiele betreffen daher Aktionen aus dem 6.Jahrhundert v. Chr. bis zum 1. Jahrhundert n. Chr., also die Zeit von Solon bis zu Kaiser Nero.
Dieses Buch vereint unglaubliche Geschichten aus zwei Jahrtausenden, die sich tatsächlich zugetragen haben, aber kaum den Weg in die Öffentlichkeit fanden. Sie sind von einer inneren Spannung geprägt, die nur das Leben selbst schreibt und die sich oft der kühnsten Phantasie des Schriftstellers entzieht. Sei es der unglaubliche Mut der indischen Agentin Noor-Inayat Khan im besetzten Paris der 1940er Jahre, der Mut des Hitler-Attentäters Georg Elser, der russischen Offiziere Petrow und Archipow, die einen Atomkrieg verhinderten, oder des Marschalls Tuchatschewski, der dem Verfolgungswahn Stalins zum Opfer fiel. Sei es die Kühnheit der aramäischen Königin Zenobia, die sich dem römischen Imperium in den Weg stellte, die Mathematikerin Hypatia aus dem antiken Alexandria, deren Verwegenheit ihren Märtyrertod zur Folge hatte, die Weisheit des Begründers der Demokratie Solon von Athen, oder die Vernunft der Politiker, die den russisch-amerikanischen Alaska-Vertrag verhandelten, alle Geschichten erzählen davon, wie Menschen in ihr eigenes Schicksal verstrickt sind und sich aus den Fallstricken des Lebens oftmals nicht befreien können.