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Hofenberg Der ewige Spießer A1037584592
Ödön von Horváth: Der ewige Spießer. Erbaulicher Roman in drei Teilen Erstdruck Berlin, Propyläen-Verlag, 1930. Vollständige Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Edvard Munch, Junger Mann und Prostituierte, 1893. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt.
1907 beginnt in Zürich das Kinozeitalter: Ställe, Lagerhäuser, Ladenlokale und Hotelspeisesäle werden zu «elektrischen Lichtbühnen» umfunktioniert, ab 1912 werden Kinosäle auch im Rahmen von Neubauprojekten als solche geplant. Viele Zürcher Kinos sind über die Jahre wieder verschwunden, andere werden seit Jahrzehnten, ja ein ganzes Jahrhundert lang bespielt. Das Zürikinobuch bietet zum ersten Mal einen Überblick über alle Räume der Stadt Zürich, in denen Kinos betrieben wurden und werden. Es zeichnet das Bild eines grossen Stücks Zürcher Lebens- und Freizeitkultur und lässt eintauchen in die faszinierende Architektur- und Kulturgeschichte der filmbegeisterten Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt, in die Welt der roten Plüschsessel, goldenen Kronleuchter und modernen Kinobauten. Es ist reichhaltig illustriert mit historischen Bildern und neu für dieses Buch aufgenommenen Fotografien der Kinos sowie schematischen Illustrationen des Kinoinneren. Tina Schmids besonderes Interesse gilt den Menschen hinter der Kinokasse und am Projektionsapparat. Für das Buch wurden auch Gespräche mit Operateuren und Operatricen über ihre Leidenschaft für das Kino geführt und darüber, welche Überraschungen – von Stromausfällen bis zu Filmrissen – ihr Alltag für sie bereithält.
Scheidegger & Spiess Leidenschaftlich für die Kunst
Cézanne, Picasso, Mondrian, Klee, Matisse, Newman oder Giacometti: Die Kunstsammlung von Ernst Beyeler (1921–2010) hat Weltruf. Nach einer kaufmännischen Ausbildung studierte Beyeler Ökonomie und Kunstgeschichte und übernahm 1945 das Antiquariat Oskar Schloss in Basel, wo er schon als Aushilfe gearbeitet hatte. Ab 1951 stellte er dort Künstler der klassischen Moderne aus und begann mit seiner Sammlungstätigkeit: «Ich habe gekauft, was mir gefiel, ohne mich um Theorien oder Modeerscheinungen zu kümmern.» Im Gespräch mit Christophe Mory schildert er seinen Weg zum renommierten Kunsthändler und erzählt von den Begegnungen mit Künstlern, die er ausstellte – allen voran Pablo Picasso, Alberto Giacometti und Francis Bacon –; und von seiner Sammlung, die neben der klassischen Moderne auch afrikanische und ozeanische Kunst umfasst. Zusammen mit seiner Frau Hildy brachte Ernst Beyeler, der 1985 vom französischen Kulturministerium zum «Chevalier de l’Ordre des Arts et Lettres» sowie 1998 mit dem französischen Orden «Chevalier de la Légion d’Honneur» ausgezeichnet wurde, die über 150 Kunstwerke der Sammlung in eine Stiftung ein, die ab 1997 in dem von Renzo Piano gebauten Museum der Fondation Beyeler in Riehen bei Basel ausgestellt ist.
Scheidegger & Spiess Freundschaft und Verwurzelung
Cuno Amiet (1868–1961) ist einer der Wegbereiter der Schweizer Moderne. Über sieben Jahrzehnte hinweg hat er mehr als 4000 Gemälde geschaffen. Orte, an denen er besonders verwurzelt war, inspirierten ihn zu prächtigen und vielgestaltigen Landschaften und Gartenbildern. Amiets Werk und dessen Rezeption sind aber auch wesentlich vom Engagement seiner wichtigen Solothurner Sammlerinnen und Sammler geprägt, die er mit Ferdinand Hodler teilte. Zeugnisse dieser Freundschaften sind nicht nur Amiets ausdrucksstarke Bildnisse, sondern auch eine reiche Anzahl von Dokumenten wie Fotos und Briefen. Der sorgfältig edierte Bildband, der Amiets biografische Verwurzelung mit Solothurn und der Oschwand ins Zentrum rückt, erscheint anlässlich einer thematisch angelegten Schau zu seinem 150. Geburtstag im Kunstmuseum Solothurn. Gezeigt wird eine Auswahl von Werken aus allen Schaffensphasen.
Es ist auch ideal für Kebab und anderen Speisen Dieses lange Metall Spieß verfügt über einen Haken für einfache Aufbewahrung Länge: 305 mm Ende mit Haken
Unter dem Titel Mittendrin denkt Christoph Sigrist, bis 2024 viele Jahre Pfarrer am Zürcher Grossmünster, über Fragen nach, die Jung und Alt beschäftigen. Dies in Form von zwölf Gesprächen mit der Journalistin und Autorin Ursula Eichenberger, die im Kreuzgang des Grossmünsters, einer Oase der Ruhe mitten in der hektischen Innenstadt Zürichs, geführt wurden. Inhalt der Gespräche sind Themen unserer Zeit: Einsamkeit, Überforderung, Hoffnung, Humor, Stille, Liebe, Politik, Zugehörigkeit, Theologie. In den Jahren seines Wirkens ist Sigrist eine bekannte Figur des öffentlichen Lebens in der Schweiz geworden, durch seine Präsenz im Diskurs und auch durch sein gesellschaftliches Engagement. Dank Tausenden von Unterredungen – mit Gemeindemitgliedern, Paaren, Familien, mit Konfirmandinnen, Sterbenden, mit Zürcherinnen und Durchreisenden – weiss er, welches die Sorgen, Ängste, Hoffnungen und Freuden vieler heutiger Menschen sind. Dies macht den weiten Horizont und den Nachhall dieser Gespräche aus.
Dieses Buch zeigt erstmals umfassend das Werk der Zürcher Fotografin Gertrud Vogler (1936–2018). Die Herausgeber haben rund 200 ihrer Aufnahmen thematisch gebündelt und betten sie ein in Ausführungen zur damaligen Zeit sowie dem Leben und Werk Voglers. Dazu kommen Essays zu ausgewählten Themenfeldern: Die Kulturwissenschaftlerin Daniela Janser schreibt über Voglers Porträts, der Soziologe und Urbanist Christian Schmid geht auf die Stadtentwicklung Zürichs ein und ein generationenübergreifendes Gespräch der Historikerinnen Elisabeth Joris und Anne-Christine Schindler ist der feministischen Bewegung gewidmet. Gertrud Vogler entwickelte sich als Autodidaktin zu einer einzigartigen Chronistin des Alltags. Ihr Blick für soziale Brennpunkte des ausgehenden 20. Jahrhunderts erfasste Themen, die nach wie vor aktuell sind: emanzipatorische Bewegungen, die Integration gesellschaftlicher Minderheiten, Wohnungsnot oder das Elend offener Drogenszenen. Voglers Fotografie ist beiläufig und eindringlich zugleich. Dank ihres offenen Wesens erhielt sie Zutritt zu Orten und Szenen, die anderen verschlossen blieben oder zu gefährlich erschienen.
Max Frisch (1911–1991) muss man niemandem mehr vorstellen. Mit Romanen wie Stiller und Homo Faber und mit Theaterstücken wie Biedermann und die Brandstifter hat er als Schriftsteller Weltruhm erlangt. Dass Frisch anfangs Architekt war, ist viel weniger bekannt. Aber auch in dieser Disziplin hat er deutliche Spuren hinterlassen, zum Beispiel mit dem denkmalgeschützten Freibad Letzigraben in Zürich oder als kritischer, scharfzüngiger Geist, dessen Ansichten bis heute in den städtebaulichen und gesellschaftsarchitektonischen Diskurs einfliessen. Nicht so Max’ Vater Franz Bruno Frisch (1871–1932). Dessen realisiertes architektonisches OEuvre ist zwar deutlich grösser und reicht vom privaten Badepavillon über Arbeiter- und Angestelltenhäuser bis zu öffentlichen Bauten, die ebenfalls unter Denkmalschutz stehen. Dennoch ist es zu Unrecht völlig unbekannt geblieben. Gebaute Beziehungen. Max Frisch und Franz Bruno Frisch – Zwei Architekten im Kontext Ihrer Zeit schliesst nun diese Lücke. Es beleuchtet unter dem Aspekt der Beziehungen das architektonische Denken und Schaffen von Vater und Sohn Frisch, insbesondere mit Blick auf architektonische und städtebauliche Problemstellungen zu ihrer jeweiligen Schaffenszeit. Betrachtet werden aber auch Parallelen von Architektur und Literatur in Max Frischs Werk. Zugleich eröffnet das Buch ganz neue Interpretationsmöglichkeiten in Bezug auf das bei Max Frisch zentrale literarische Thema der Identitätsproblematik.
In recent years, painter and legendary art forger Wolfgang Beltracchi has opened a new chapter of his career. The core of his latest work is an extensive series of paintings, titled The Greats, that have been put on sale as digital artworks using NFT technology. Its starting point was the Salvator Mundi, a painting attributed to Leonardo da Vinci and sold in 2017 in an auction at Christie’s in New York for $450m to an unknown buyer. Beltracchi studied the picture meticulously and created several hundred versions of the motif in a variety of styles, ranging from high renaissance to pop art, or depicting Jesus in the personification of Mick Jagger or Mao Zedong. The result is a fascinating game of deception with the disputed painting and its symbolism. This large-format, German language book combines photographic insights into Beltracchi's everyday life in the studio by renowned Swiss photographer Alberto Venzago with a documentation of The Greats collection. Texts are contributed by Stanford University professor emeritus Hans Ulrich Gumbrecht, German philosophers Peter Sloterdijk and Markus Gabriel, German journalist Ulrike Posche, German finance executive Leonhard Fischer, Swiss-based cryptocurrency and NFT expert Hansen Wang, and Alberto Venzago. A conversation between Beltracchi and Swiss writer and philosopher René Scheu rounds out this volume that describes and interprets the phenomenon of this extraordinary artist from a range of perspectives.
Lange waren die Alpen eine fast unüberwindbare Hürde auf dem Weg vom Norden in den Süden oder umgekehrt. Zuerst führten schmale Saumpfade über die Berge, dann auch römische Fahrwege, später zunehmend befestigte Strassen und seit dem 19. Jahrhundert die Eisenbahnen mit imposanten Brücken und Tunneln. Heute machen 120 gut ausgebaute Alpenübergänge oder -durchstiche die Schweiz zum wichtigsten Transitgebiet Europas. Ohne diese Passagen wäre die Schweiz ein anderes Land: gesellschaftlich, kulturell, wirtschaftlich und militärisch. Land der Pässe zeigt mit 80 grossformatigen Bildern des Fotografen Richard von Tscharner die Kühnheit und Schönheit der Alpenübergänge, ihrer Bauten und Landschaften. Rund 30 historische Aufnahmen vermitteln die pionierhafte Anstrengung und den Mut früherer Generationen, das Alpenmassiv zu überwinden und zu einem Begegnungsraum zwischen Norden und Süden zu verbinden. Frédéric Möri, Kunst- und Kulturhistoriker und Philosoph, zeichnet die Geschichte der Schweizer Alpenpässe nach und führt ihre Bedeutung für die Identität der Schweiz vor Augen. Daniel Lätsch, Brigadier a.D. der Schweizer Armee, erläutert ihre strategische Rolle. Und Anton Affentranger, vormals CEO des Baukonzerns Implenia, beschreibt die Vision, die der Neuen Alpentransversalen (NEAT) mit den Eisenbahn-Basistunneln durch Gotthard und Lötschberg vorausgeht: Die Zukunft des Transits liegt im tiefen Untergrund des Alpenraums. Goldmedaille beim Deutschen Fotobuchpreis 24/25.
Swiss photographer Werner Bischof (1916–54) is best known for his impressive black-and-white images, most of which were taken on expeditions as a reporter in postwar Europe and during the Indochina War (1946–54); and on his travels in the Far East and South America. Far too little known are Bischof’s early color photographs, comprising studio work in fashion and advertising photography as well as reportage from war-damaged European cities. For these, Bischof used various types of camera, including a Devin Tricolor. This elaborate color-separation device exposed three monochrome plates in a single exposure, each of them equipped with a color filter so that a true color print was subsequently made by addition of the three monochrome negatives. Some 200 of Bischof’s Devin Tricolor negatives have been restored and a selection of them is published for the first time ever in this book. The beautifully illustrated German language volume is fascinating not only from a photo-historical perspective. Even these early color images reveal Bischof's outstanding, sensitive aesthetic that characterizes his entire oeuvre. Some 100 color plates are supplemented with texts by Clara Bouveresse, the French photography historian, Peter Pfrunder, the director of the Fotostiftung Schweiz in Winterthur, and Luc Debraine, the director of the Swiss Camera Museum in Vevey.
Chinesische Schriftzeichen faszinieren: Auch wer sie nicht lesen kann, spürt ihre magische Aura und lässt sich von ihrer abstrakten Schönheit begeistern. Dieses neue Buch führt mit zahlreichen Bildern und durch sachkundige Texte die vielfältigen Bedeutungsebenen von Schrift und Kalligrafie in China vor Augen. Es spannt einen Bogen von den frühesten Schriftzeugnissen bis zur zeitgenössischen Kunst und vermittelt so einen Einblick in das vielschichtige Wesen der chinesischen Kultur, deren Quintessenz über Jahrhunderte in der Schrift und Schriftkunst zu finden ist. Das Buch erscheint zu den gleichnamigen Ausstellungen im Museum Rietberg Zürich und im Museum für Ostasiatische Kunst in Köln (23. April bis 17. Juli 2016).
Dieses Buch ist Teil der "Edition Projekt Gutenberg-DE", welche mehr als 3.000 Klassiker der deutschsprachigen Literatur umfasst. Die Werke dieser Edition umfassen Romane, Erzählungen, Novellen, Dramen, Gedichte und Sachbücher in deutscher Sprache von über 1.200 Autoren. Neben den Standardwerken deutscher Literatur sind so viele zum Teil seit Jahren vergriffene Titel wieder erhältlich. Die Edition erscheint im zeitlosen, klassischen Design, das zum Sammeln einlädt. Der tredition Verlag bietet alle Werke der "Edition Gutenberg-DE" als Paperback, als Hardcover und auch als Großdruck-Ausgaben an.
1907 beginnt in Zürich das Kinozeitalter: Ställe, Lagerhäuser, Ladenlokale und Hotelspeisesäle werden zu «elektrischen Lichtbühnen» umfunktioniert, ab 1912 werden Kinosäle auch im Rahmen von Neubauprojekten als solche geplant. Viele Zürcher Kinos sind über die Jahre wieder verschwunden, andere werden seit Jahrzehnten, ja ein ganzes Jahrhundert lang bespielt. Das Zürikinobuch bietet zum ersten Mal einen Überblick über alle Räume der Stadt Zürich, in denen Kinos betrieben wurden und werden. Es zeichnet das Bild eines grossen Stücks Zürcher Lebens- und Freizeitkultur und lässt eintauchen in die faszinierende Architektur- und Kulturgeschichte der filmbegeisterten Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt, in die Welt der roten Plüschsessel, goldenen Kronleuchter und modernen Kinobauten. Es ist reichhaltig illustriert mit historischen Bildern und neu für dieses Buch aufgenommenen Fotografien der Kinos sowie schematischen Illustrationen des Kinoinneren. Tina Schmids besonderes Interesse gilt den Menschen hinter der Kinokasse und am Projektionsapparat. Für das Buch wurden auch Gespräche mit Operateuren und Operatricen über ihre Leidenschaft für das Kino geführt und darüber, welche Überraschungen – von Stromausfällen bis zu Filmrissen – ihr Alltag für sie bereithält.
In Zürich befinden sich mehr als sechzig Museen. Weitherum bekannt sind die grossen Institutionen wie das Kunsthaus Zürich, das Museum Rietberg oder das Schweizerische Landesmuseum. Kaum jemand kennt hingegen kleine, zuweilen kurios anmutende Sammlungen von Alltagsdingen wie beispielsweise Jeans oder von weitgehend verschwundener Unterhaltungstechnik wie Flipperkästen, die nur nach Vereinbarung zu besichtigen sind. Sind die einen als öffentlich finanzierte Institutionen mit zahlreichen gut ausgebildeten Mitarbeiter:innen ausgestattet, werden andere privat betrieben und leben von der Leidenschaft und dem Engagement einzelner Menschen. Im Zürimuseumbuch geht die Autorin Tina Schmid der Geschichte und den Besonderheiten der Zürcher Museen auf die Spur. Mit viel Neugier rekonstruiert sie anhand von Text- und Bildquellen aus Archiven den Werdegang der Ausstellungshäuser: Wie sind sie entstanden? Welche sind verschwunden – und warum? Welche Personen prägten sie und wie prägen umgekehrt die Museen ihre Umgebung? Ähnlich dem Züribadibuch und dem Zürikinobuch geben historische und neu aufgenommene Bilder Einblicke in die jeweils sehr eigenen Atmosphären der Sammelwelten. Illustrationen von Tina Schmid und Porträtskizzen der Illustratorin Samantha Treyer ergänzen die Texte und machen den Band zu einem Lesebuch, das Lust macht auf den nächsten Museumsbesuch.