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Scheidegger & Spiess Plantae A1071156533
Pflanzen sind für uns Menschen überlebenswichtig: als Nahrung, Rohstofflieferanten, Sauerstoff- und Schattenspender. Mit ihrem Farben- und Formenreichtum machen sie unsere moderne, oftmals stark bebaute Lebenswelt zu einem schöneren Ort. Von Abelia bis Zoysia, ob einheimisch, eingebürgert oder als Neophyten gedeihen sie in Gärten und Parkanlagen, im urbanen Raum, in der freien Landschaft und auf Balkonen oder Terrassen. Zugleich führen aber intensive Landwirtschaft, Urbanisierungsprozesse und der Klimawandel zu einem schleichenden Verlust an Biodiversität. Dieses in jeder Hinsicht aussergewöhnliche Nachschlagewerk stellt rund 4000 Nadel-, Laub- und Blütengehölze, Stauden und Gräser detailliert und praxisnah vor. Jedes Pflanzenporträt beschreibt die Gattung, Art und Sorte hinsichtlich Herkunft und Verbreitung, Wuchs und wichtiger Erkennungsmerkmale sowie besonderer Eigenschaften. Urs Lüscher, ein Fachmann mit immensem Erfahrungsschatz, fügt für zahlreiche Pflanzen auch Anmerkungen zu ihrer artgerechten Verwendung und Nutzung, attraktiven Kombinationen oder aktuellen und künftigen Herausforderungen ihrer Kultivierung hinzu. Drei grossformatige und bibliophil ausgestattete Bände im Schuber, illustriert mit rund 8000 farbigen Abbildungen, werden durch ein beigelegtes Garten-ABC ergänzt, das Erklärungen zu zahlreichen Begriffen aus der gärtnerischen Praxis bietet und ebenfalls reich bebildert ist. Ausgezeichnet mit dem 3. Platz Stihl Sonderpreis beim Deutschen Gartenbuchpreis 2025.
1990 reiste der im Bündner Bergdorf Vrin aufgewachsene und zum Primarlehrer ausgebildete Verner Soler nach Los Angeles. Aus geplanten sechs Monaten Aufenthalt wurden mehr als 30 Jahre. Soler studierte in Kalifornien Fotografie und Werbegestaltung, gründete eine Familie und wurde Creative Director bei Saatchi & Saatchi, wo er Kampagnen für Weltmarken wie Toyota verantwortet. Trotzdem zieht es ihn regelmässig zurück in das Dorf seiner Kindheit und Jugend, wo seine Familie bis heute lebt. Seine Kamera hat der Fotograf dabei immer mit im Gepäck, um Szenen einer Heimat und Lebensweise festzuhalten. Dieser Bildband zeigt Solers Auseinandersetzung mit den Emotionen eines Emigranten, der wie im Zeitraffer mit den stetigen Veränderungen des Heimatdorfs und seiner Bewohner konfrontiert ist. Seine authentischen, starken Bilder einer ungeschminkten Realität verströmen eine berührend ehrliche Grundhaltung. Zugleich sind sie voller Sinnhaftigkeit und Sehnsucht. Zusammen mit ausführlichen erzählerischen Bildlegenden lässt der Fotograf uns an einem Kraftort teilhaben.
Mit dem Drehspieß für den Cobbgrill können Sie Hähnchen sowie Bratenstücke schnell, gleichmäßig und einfach zubereiten. Die Rotisserie ist aus Edelstahl gefertigt und ist somit energiesparend und langlebig. Betrieben wird der Drehspieß mit einer 1,5...
Grille mit dem Charbroil Drehspieß noch mehr verschiedene Gerichte. Spieße zum Beispiel ein Hähnchen auf dem Metallspieß auf oder klemme ein großes Stück Fleisch zwischen den zwei Haken ein. Der Spieß rotiert dank des Elektromotors automatisch. Dadurch garen alle Seiten des Fleisches gleichmäßig. Der Drehspieß passt auf alle Charbroil Grills.
Essen hat in der jüdischen Kultur eine grosse Bedeutung. Neben der Begegnung und dem sinnlichen Erleben des gemeinsamen Speisens geht es auch um die Versicherung der eigenen Kultur – und um Resilienz angesichts der Schrecken von Vertreibung und Verfolgung. Anita Winter hat über viele Jahre hinweg mehr als 200 Überlebende des Holocaust interviewt und sie unter anderem gefragt, worüber sie abends in den Konzentrationslagern zusammen gesprochen hätten. Oft war die Antwort, dass man Rezepte ausgetauscht und sich gegenseitig erzählt hatte, was nach der Befreiung gekocht und gegessen würde. Nicht das Essen selbst, sondern die Vorstellung davon und Erinnerung daran weckt in solchen Momenten emotionale Stärke und Widerstandskraft und kann gleichzeitig menschliche Qualitäten in existenziellen Extremsituationen am Leben erhalten. Diese Erzählungen liegen dem Kochbuch Simply Jewish zugrunde, mit dem Anita Winter der Küche ihrer galizischen Vorfahren ein kleines Denkmal setzt. Es ist zugleich eine Art ABC der Speisen, die auf der ganzen Welt in jüdischen Familien zubereitet werden. 25 Rezepte werden kulturhistorisch kontextualisiert, sind mit einer einfachen Zeichnung illustriert und werden von einer konzisen Einführung in die koschere Küche begleitet.
Fishel Rabinowicz (1924–2024) wurde im polnischen Sosnowiec geboren. In einer orthodoxen jüdischen Familie aufwachsend, entwickelte er schon im Kindesalter ein Talent für Malerei. 1941 wurde er bei einer Razzia verhaftet, und es begann sein Leidensweg mit Zwangsarbeit in neun verschiedenen Konzentrationslagern der nationalsozialistischen Todesmaschinerie. Im Februar 1945 wurde er zusammen mit 1220 anderen Häftlingen auf einen 325 Kilometer langen Todesmarsch ins KZ Buchenwald geschickt, wo er im April 1945, dem Tod nahe, befreit wurde. Nach vier Jahren in Sanatorien in Deutschland und der Schweiz konnte Fishel Rabinowicz 1949 an der Zürcher Kunstgewerbeschule eine Ausbildung zum Grafiker beginnen. Mit deren Abschluss liess er sich im Tessin nieder, wo er heiratete und sein Berufsleben als Grafiker verbrachte. Erst nach seiner Pensionierung begann Rabinowicz seine künstlerische Arbeit, in der er die eigene Lebensgeschichte und die jüdische Kultur in abstrakte Papier-Arbeiten übersetzte, die internationale Berühmtheit erlangten. Dieses Buch zeigt erstmals 40 Kunstwerke von Fishel Rabinowicz in grossformatigen Abbildungen. Begleitet werden sie von erläuternden Texten des Künstlers sowie von Anita Winter und einem einordnenden Essay der Kunsthistorikerin und Kuratorin Dorothea Strauss.
Scheidegger & Spiess Eine Zukunft für die Vergangenheit
Seit 2021 ist in David Chipperfields Erweiterungsbau des Kunsthaus Zürich die Sammlung Bührle als Dauerleihgabe ausgestellt. Die hochkarätige Kollektion wird wegen ihrer Entstehungsgeschichte durch den Sammler Emil Georg Bührle weitherum als problematisch wahrgenommen. Ihre Erstpräsentation im Kunsthaus Zürich löste eine heftige Debatte aus. Die 2023 erarbeitete zweite Präsentation vermittelte mehr historischen Kontext und eine breitere Darstellung der Provenienzforschung. Sie bezog verschiedene öffentliche Stimmen mit ein, umfasste ein breites Vermittlungsangebot und gab den jüdischen Vorbesitzer:innen der Kunstwerke ein Gesicht. Eine Zukunft für die Vergangenheit dokumentiert in Wort und Bild die Geschichte der Sammlung Bührle mit Fokus auf diese beiden kulturpolitisch wohl wichtigsten und am meisten diskutierten Ausstellungen in der Schweiz seit vielen Jahren und vermittelt daraus gewonnene wichtige neue Erkenntnisse.
Die Außensteckdose 4-fach mit Erdspieß ist aus Kunststoff gefertigt und eignet sich für die Geräte in Ihrem Außenbereich mit bis zu 3.500 W Leistung. Sie besteht aus 4 Steckdosen und ist mit 1,5 m Anschlusskabel und Stecker versehen. Die Gartensteckdose ist gegen kleine Fremdkörper und Spritzwasser geschützt (IP 44).
Die grossformatigen Malereien des Schweizer Künstlers Conrad Steiner zeigen mäandernde Wellen aus schillernden Farblinien. Erst bei genauerem Hinschauen werden landschaftliche, figurative oder architektonische Formen erkennbar. Immer wieder neu erprobt Steiner die Möglichkeiten der Farbsetzung auf der Leinwand. Ausgangspunkt sind dabei Grundstrukturen, die er mit selbst konstruierten, bis zu 150 cm breiten Pinseln auf die Leinwand zieht und in einem langwierigen Prozess erweitert. Dabei ist das Performative und Prozesshafte Teil der Entstehung, aber auch Teil des finalen Werkes. Im Zentrum dieses Buches steht eine seit 2019 entstandene Werkserie Steiners. Drei sehr unterschiedliche Essays begleiten die grosszügig abgebildeten Malereien. Text und Bild treffen in besonderer Form zusammen, und die Frage wird gestellt, wie sich Malerei und Sprache zueinander verhalten. Gemeinsam mit Abbildungen von Arbeiten aus früheren Jahren bietet der Band den bislang umfassendsten Überblick zu Steiners Schaffen und erlaubt einen aktuellen und differenzierten Einblick in seine Arbeitsweise.
Die Zürcher Kronenhalle ist eine lebendige Legende. 2024 jährt sich ihre Übernahme durch die gleichermassen legendäre Wirtin Hulda Zumsteg (1890–1984) und ihren Gatten zum 100. Mal. Das Restaurant und die angeschlossene Bar haben über Jahrzehnte Bohème und Bürgertum zusammengeführt. Zahlreiche Persönlichkeiten aus Kunst, Design, Literatur oder Bühne zählten zu den Stammgästen. Bilder von Pierre Bonnard, Henri Matisse, Joan Miró oder Pablo Picasso gehören selbstverständlich zum Interieur. Die Neuausgabe dieses 2019 erstmals erschienenen Buches nähert sich diesem Kunstbestand aus mehreren Perspektiven: Bei Tag und bei Nacht stiften Fotografien exklusive Impressionen aus der Brasserie, aus Speisesälen und Bar. Literarische Texte lassen Bilder zu Protagonisten werden. Sammlungsgeschichte und Werkverzeichnis ordnen die Kunst der Kronenhalle in einen grösseren kunstwissenschaftlichen Kontext ein und porträtieren Zürichs Traditionslokal auch vor dem Hintergrund einer aussergewöhnlichen Familien- und Firmengeschichte. Der anhaltende Erfolg des Unternehmens geht nicht zuletzt auf das Wirken von Hulda Zumsteg zurück – und auf Freundschaften, die ihr Sohn nach Zürich brachte: Gustav Zumstegs (1915–2005) Sinn für Kunst befeuerte die textilen Kreationen seiner Seidenhandelsfirma Abraham AG. Und er führte der Kronenhalle eine Sammlung zu, die jede Mahlzeit und jeden Barbesuch mit Werken der klassischen Moderne hinterfängt.
Die Französin Marie-Claude Deffarge (1924–1984) und der Luxemburger Gordian Troeller (1917–2003) arbeiteten ab den 1950er-Jahren zusammen als freie Journalisten und berichteten zunächst vor allem aus Iran, Jemen und anderen Ländern der Region, später aus nahezu der ganzen Welt. In den 1960er-Jahren verantworteten sie wichtige Auslandsreportagen für das deutsche Nachrichtenmagazin Stern. Parallel dazu entstanden erste gemeinsame Filmreportagen, ab den 1970er-Jahren rückten Dokumentarfilmreihen ins Zentrum ihres Schaffens. Geschätzt wurden Deffarge & Troeller für ihre hervorragend recherchierten Beiträge. Selten berichteten sie wertfrei, liessen sich jedoch durch Kritik an ihren Analysen zu vorherrschenden Machtstrukturen nicht beirren. Im Fokus dieses ersten umfassenden Buches über Deffarge & Troeller stehen die für den Stern entstandenen Reportagen und das gemeinsame Filmschaffen, reichhaltig illustriert mit Fotos, kompletten Reportagen und Filmvorschauen, Buchmaquetten, Kontaktabzügen, Film-Stills und Skripten sowie weiteren Dokumenten. Die Texte ordnen die Arbeitsschwerpunkte, das Vorgehen und die Rezeption des Duos ein. Dabei ist die aktuelle Relevanz ihrer Berichterstattung frappierend. Ob politische Konflikte in Iran, Eritrea, Jemen oder Kapitalismuskritik und Feminismus: Der zweisprachig deutsch-englische Band spürt den Ursachen jener Krisen auf, die nach wie vor das Weltgeschehen beeinflussen.
In Anti-Environments beschäftigt sich der Designer und Künstler Luis Adrian Borchardt mit der Frage, wie die Zweckentfremdung digitaler Werkzeuge und alternative Designprozesse neue kreative Potenziale eröffnen und zu mehr Autonomie und experimenteller Praxis im Umgang mit digitalen Medien führen können. Er hat ein höchst unkonventionelles Handbuch zu Gestaltungswerkzeugen geschaffen, das bestehende Konventionen und Arbeitsweisen durch Reibung hinterfragt. Seine bewusste Auseinandersetzung mit Spannungsfeldern und Beschränkungen von Software bricht vertraute Nutzungsweisen auf und öffnet neue, unerforschte Wege für kreative Prozesse. Digitale Medien müssen dabei nicht als lineare Abläufe verstanden werden, sondern als dynamische, formgebende Systeme, die sich nutzen und umnutzen lassen. Borchardts Buch selbst ist ein solches «Anti-Environment»: Er hat es nicht mit gängigen Designprogrammen gestaltet, sondern vollständig in Google Sheets. Damit zeigt er einen alternativen hybriden Publikationsansatz, der Leser:innen ermöglicht, das Werk aus dem Web selbst auszudrucken und zu binden. So verfolgt er mit dem Buch ein offenes, demokratisches Konzept, Wissen niederschwellig zugänglich zu machen und zu verbreiten. Ausgezeichnet mit einem Förderpreis für junge Buchgestaltung 2025 der Stiftung Buchkunst und einem International Creative Award 2025. Nominiert bei den Tokyo TDC Annual Awards 2026 und auf der Longlist des Wettbewerbs forms of publication 2026.
Während fast vierzig Jahren belegte der Künstler Peter Storrer (1928–2016) ein von der Stadt Zürich vermietetes Atelier in der Roten Fabrik, einer heute als Kulturzentrum genutzten ehemaligen Seidenweberei am Ufer des Zürichsees. Nach Storrers Tod übernahm die Stadt seinen kompletten Nachlass aus dem Atelier, und Barbara Basting, Leiterin Ressort Bildende Kunst in der Kulturabteilung der Stadt Zürich, wurde mit dessen Auflösung betraut. Ausgehend von ihren Entdeckungen und Begegnungen im Rahmen dieser Aufgabe, geht sie in dem Buch grundsätzlichen Fragen zum Umgang mit Kunstnachlässen und den damit verbundenen kulturphilosophischen und -politischen Implikationen nach. In unkonventioneller, essayistischer Weise schildert sie ihre Begegnung mit den Hinterlassenschaften Storrers und dem Vermächtnis seiner literarisch-künstlerischen Familie. Die Auflösung des Storrer-Ateliers erweist sich zudem als faszinierende Expedition in die jüngere Kunst- und Kulturgeschichte Zürichs. Zum Vorschein kamen bisher unbekannte Briefe u.a. der Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach und des Künstlers André Thomkins, die im Buch auszugsweise wiedergegeben werden. Auszüge aus der Korrespondenz Storrers mit dem Kunstvermittler Serge Stauffer und Gespräche mit seinen Künstlerfreunden und Weggefährtinnen Rosina Kuhn, Luigi Archetti und Pietro Mattioli runden den Band ab.
Albert Spieß-Strahler 662354 / 4007235623543 - Farbe: Schwarz - Material: Aluminium,Glas - Fassung: Wechselmodul Leistung: max. 8W LED - Schutzart: IP44 - Einbautiefe: 20,5 cm Durchmesser: 10 cm Höhe: 35 cm Tiefe: 13,5 cm . Technische Details Art des Artikels:Leuchte Farbe:Schwarz Materialien:Aluminium, Glas Maße:Einbautiefe: 20,5 cm Durchmesser: 10 cm Höhe: 35 cm Tiefe: 13,5 cm Leuchtmittel:A+ Fassung:Wechselmodul Max. Wattage:0 W Schutzart:IP44
Der Edelstahlspiess Lacor (x6) ist ein unverzichtbares Küchenzubehör für alle Grillliebhaber und zur Zubereitung köstlicher Gerichte mit Fleisch, Gemüse oder Meeresfrüchten. Mit bemerkenswerter Robustheit konzipiert, garantiert diese Serie von sechs Spiessen eine gleichmässige Garung und einfache Handhabung, während sie dank des hochwertigen Edelstahls perfekt gegen Korrosion und Hitze beständig ist. Ideal für Grillpartys oder im Ofen geschmorte Gerichte, weist jeder Spiess eine sorgfältige Verarbeitung auf, die aussergewöhnliche Haltbarkeit gewährleistet, sodass Sie sie über die Saisons hinweg nutzen können, ohne sich um Abnutzung sorgen zu müssen. Ihr einfaches, aber effektives Design erleichtert das Einfügen und Herausnehmen der Lebensmittel und verhindert ein Verrutschen während des Garens, sodass Sie jedes Mal perfekte Ergebnisse erzielen. Die Pflege ist ebenso einfach: Eine schnelle Handwäsche oder Spülmaschinenreinigung reicht aus, um diese Spiesse in einwandfreiem Zustand zu halten, bereit zur Wiederverwendung. Vielseitig einsetzbar, eignen sie sich sowohl für den Heim- als auch für den professionellen Gebrauch und erfüllen die Anforderungen selbst der anspruchsvollsten Köche. Mit der Integration dieser Spiesse in Ihre Sammlung von Küchenaccessoires wählen Sie ein zuverlässiges, praktisches und robustes Werkzeug, das Ihre Mahlzeiten verfeinert und die Zubereitung Ihrer Lieblingsrezepte erleichtert. Material: Hochwertiger Edelstahl, der Haltbarkeit und Korrosionsbeständigkeit garantiert. Menge: Set mit 6 Spiessen für das Kochen in grossen Mengen oder für abwechslungsreiche Geschmäcker. Verwendung: Perfekt für Grillpartys, Grillen und das Garen im Ofen. Pflege: Leicht zu reinigen, spülmaschinengeeignet. Design: Ergonomisch, um Lebensmittel problemlos ohne Verrutschen zu handhaben.
Aenne Biermann (1898–1933) zählt zu den festen Grössen der Fotografie der 1920er- und 1930er-Jahre. Im Gegensatz zu Fotografenkolleginnen wie Florence Henri, Germaine Krull oder Lucia Moholy erfuhr sie weder eine künstlerische Ausbildung noch verkehrte sie in den Avantgardekreisen der Grossstadtzentren – und obwohl sie nur wenige Jahre fotografierte, entwickelte Biermann einen eigenen, signifikant modernen Bildstil, der sie innerhalb kürzester Zeit als Vertreterin der zeitgenössischen Avantgardefotografie etablierte. Sie richtete ihre Kamera auf Pflanzen, Dinge, Menschen und Alltagssituationen. Mittels klarer Strukturen, präziser Kompositionen mit Licht und Kontrast sowie enger Bildausschnitte entlockte sie den Motiven ihres persönlichen Umfelds eine besondere Poesie und vermittelte, wie sie 1930 schrieb, eine «Vertrautheit mit den Dingen». Die Monografie präsentiert das Werk Aenne Biermanns als ein Beispiel für Moderneströmungen jenseits der Zentren der Avantgarde und thematisiert die Verflechtungen von Laienkunst und Avantgardefotografie in den 1920er-Jahren wie auch das Selbstverständnis bürgerlicher Frauen in Bezug auf künstlerische Produktion und individuelle Entwicklungen. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Fotobuchpreis 20/21 in Gold in der Kategorie Fotogeschichte. Zum Podcast Fotografie neu denken von Andy Scholz, zu hören über Spotify oder Podigee! Ausgewählt für die Shortlist des Lucie Photo Book Award 2020.
Viele psychiatrische Kliniken in der Schweiz beherbergen einen Fundus an historischen Fotografien, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen und die bis anhin noch nie untersucht wurden. Glasdiapositive und -negative, lose Papierabzüge und Fotoalben gewähren faszinierende Einblicke in die Zeit der Modernisierung dieser Einrichtungen – und zugleich in die Geschichte der Fotografie. Das damals neue Medium wurde von Psychiaterinnen und Psychiatern eingesetzt, um Diagnosen anhand von Merkmalen zu erfassen, aber auch, um der Öffentlichkeit das Leben hinter Anstaltsmauern näherzubringen. Mit zunehmend handlicheren Kameras konnten auch die bescheidenen Freizeitaktivitäten, Festivitäten und kreativen Freiräume festgehalten werden. Das Buch Hinter Mauern und die gleichnamige Ausstellung in der Sammlung Prinzhorn (Heidelberg), im Thurgauer Kunstmuseum (Warth) und im Schweizerischen Psychiatrie-Museum (Bern) machen diese Zeitzeugnisse nun erstmals der Öffentlichkeit zugänglich. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln untersuchen die Autorinnen und Autoren kritisch die Verwendungszwecke des Mediums Fotografie in der Psychiatrie.