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Sutton Zirndorf
Die mittelfränkische Kleinstadt Zirndorf ist besonders durch ihre Blechspielzeug-Industrie bekannt. In diesem historischen Bildband wird der Leser neben bisher unveröffentlichten Orts- und Straßenansichten auch viel über den Alltag in Zirndorf sehen. Es ist en breites Panorama der Ortsgeschichte, das zum Erinnern und zum Entdecken einlädt.
Neudorf, der lebendige Stadtteil in Duisburg-Mitte, wurde 1770 von zwölf Familien aus Hessen-Darmstadt gegründet. Heute prägen neben den vielen Sportvereinen besonders die Universität Duisburg-Essen, das Fraunhofer-Institut und das Technologiezentrum das Leben in Neudorf-Nord und -Süd. Das Autorenteam der Duisburger Zeitzeugenbörse e.V. hat etwa 200 bislang zumeist unveröffentlichte historische Bilder und Ansichtskarten aus privaten Sammlungen zusammengestellt, die zu einer kurzweiligen Zeitreise in die Neudorfer Vergangenheit einladen. Die beeindruckenden Aufnahmen dokumentieren anschaulich den Wandel des Stadtteils in den vergangenen Jahrzehnten und den Alltag der Neudorfer zwischen harter Arbeit und Freizeit. Die spannenden Ansichten erinnern an beliebte Gaststätten und Kneipen, alteingesessene Firmen und Geschäfte, traditionelle kirchliche Veranstaltungen und das bunte Vereinsleben, aber auch an die Schrecken des Zweiten Weltkriegs mit den für Neudorf weitreichenden Folgen. Dieser liebevoll gestaltete Bildband weckt unzählige Erinnerungen und lädt dazu ein, diesen lebenswerten Stadtteil neu zu entdecken.
Mosbach ist jung und alt zugleich. Mit einer Fülle historischer Fotografien erzählt der vorliegende Band große Geschichte und kleine Geschichten und lädt zu einer stimmungsvollen Reise durch das „Tor zum Odenwald“ ein. Die historischen Momentaufnahmen aus der Zeit von 1890 bis 1960 zeigen Besonderes, aber auch Alltägliches. In den etwa 160 meist unveröffentlichten Fotografien spiegeln sich Kontinuität und Wandel längst vergangener Arbeitswelten in Handwerk, Handel und Gewerbe. Neben historischen Ereignissen spielen das Vereinsleben sowie Heimat- und Familienfeste eine wichtige Rolle. Der fotografische Blick dokumentiert Traditionen und Veränderungen gleichermaßen – in und über den Gassen der liebenswerten Stadt. Eindrucksvolle Momentaufnahmen aus dem Alltagsleben der Mosbacher runden diesen Bildband ab. Hans Happes, Vorsitzender des Geschichts- und Museumsvereins Mosbach, und Stefan Müller, Leiter des Stadtmuseums Mosbach, bewahren mit ihrer Zusammenstellung von Aufnahmen aus Archiven, Sammlungen und Privatbesitz die „alte Zeit“ vor dem Vergessen und präsentieren sie erstmals einem breiten Publikum. Dieser Bildband bietet eine aufregende Zeitreise in die Vergangenheit: für ehemalige, jetzige und künftige Mosbacher.
Die Autorinnen suchten aus den Beständen des Stadtarchivs vor allem Ansichten heraus, die bisher kaum veröffentlicht worden sind. Wichtig war es, das alltägliche Leben von „anno dazumal“ zu zeigen. So wurden nach Möglichkeit Fotos ausgewählt, die Menschen in unterschiedlichen Situationen abbilden. Weiterhin wurde Bildern privater Art der Vorrang vor Postkarten eingeräumt, so dass ein individuelles Werk entstanden ist.
Hilden, die Stadt am Fuße des bergischen Landes, war einst dominiert von der Textilindustrie, der Metallverarbeitung und der Lederfabrikation. Neben der Industrie spielte in Hilden auch die Landwirtschaft immer eine große Rolle. Anhand von rund 200 bislang meist unveröffentlichten Aufnahmen dokumentiert dieser Bildband den Alltag in Hilden zwischen 1900 und 1960. Die lebendigen Fotos, die fast ausschließlich aus Privatbesitz stammen, zeigen Szenen aus dem Arbeits- und Geschäftsleben, von Festen und Feiern oder aus der Schule. Bilder der vielen Vereine Hildens, z.B. der Sport-, Musikvereine, sowie viele Portäts Hildener Bürger wecken Erinnerungen an vergangene Zeiten. Sabine Jürgens hat mit vielen alteingesessenen Hildenern gesprochen und die schönsten Alltagsfotografien ausgewählt. Sie lädt den Leser zu einer spannenden Entdeckungsreise in die Geschichte dieser liebenswerten Stadt ein.
Stellingen lebt seit alters her von seinen Bewohnern, deren Engagement für ihren Wohnort seinesgleichen sucht. Das soziale, kulturelle und politische Leben Stellingens ist geprägt von zahlreichen Bürgerinitiativen, Vereinen und Einrichtungen – und das, obwohl Stellingens Entwicklung seit seiner Eingemeindung nach Hamburg 1937 scheinbar unter keinem guten Stern steht. Im Zweiten Weltkrieg fiel über ein Drittel der Bebauung den Bombenangriffen zum Opfer. Und die infrastrukturellen Veränderungen der Sechziger- und Siebzigerjahre mit den Straßen- und Siedlungsbauten veränderten das Gesicht des Stadtteils nicht immer zum Vorteil. Peter Rickers, Vorsitzender des Bürgervereins und weiterer regionaler Vereine, legt mit diesem reich bebilderten Buch die Fortsetzung seines- erfolgreichen Bandes zur Stellinger Geschichte zwischen 1870 und 1937 vor. Mit über 230 Bildern- aus privaten und öffentlichen Archiven dokumentiert er den Alltag der Stellinger, deren Zusammenhalt und Geselligkeit. Die Fotos erzählen vom Stellingen-Fest, den Heimatwochen, dem Tierpark Hagenbeck, dem Schul-, Vereins- und Arbeitsleben und natürlich auch vom Wandel des Stadtbildes. Wer sich für die Geschichte Stellingens zwischen- 1937 und 2000 interessiert, kommt an diesem spannenden Bildband nicht vorbei.
Quedlinburg, seit 1994 von der Unesco als herausragendes Zeugnis der mittelalterlichen Stadtbaukunst von europäischem Rang ausgezeichnet und geschützt, liegt in der malerischen Bodelandschaft der nördlichen Vorharzberge. Manfred Mittelstaedt, der sich als Mitglied des örtlichen Kultur- und Heimatvereines seit Jahrzehnten mit der Kulturhistorie seiner Region befasst, illustriert in diesem Bildband Quedlinburgs öffentlichen Stadtraum als die für seine Bewohner größte und bedeutendste "selbstschöpferische kulturelle Einrichtung". Er zeigt das alltägliche und festliche Leben anhand von einzigartigen und bisher größtenteils unveröffentlichten Geschichtsquellen und Fotografien aus dem Zeitraum 1872 bis 1972. Der Betrachter spaziert durch die Gässchen und über die festlichen Plätze Quedlinburgs, taucht in die unverwechselbare historische Atmosphäre ein, begegnet den Menschen und ihren überall sichtbaren materiellen und geistigen Leistungen.
Duissern, einer der ältesten Stadtteile Duisburgs, blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Der Grüngürtel vom Goerdeler Park am Hauptbahnhof bis zur Schweizer Straße am Fuß des Kaiserbergs und der Botanische Garten erinnern an die vergangene Zeit als Ratsdorf im Grünen. Harald Molder und Reinhold Stausberg von der Duisburger Zeitzeugenbörse haben rund 200 bislang zumeist unveröffentlichte historische Ansichtskarten und Fotografien aus öffentlichen und privaten Sammlungen zusammengestellt, die zu einer spannenden Reise in die Geschichte Duisserns einladen. Die beeindruckenden Aufnahmen aus der Zeit von 1890 bis 1960 zeigen sowohl die Entwicklung des Stadtteils als auch Menschen in ganz privaten Momenten. Sie erinnern an den Arbeitsalltag, das rege Vereinsleben, die Schulzeit, liebgewonnene Gaststätten und traditionelle Großereignisse wie das Schützenfest und den Rosenmontagsumzug. Dieser Bildband weckt unzählige Erinnerungen und lädt den Betrachter ein, diesen traditionsreichen Stadtteil Duisburgs in all seinen Facetten neu zu entdecken.
Kaum eine andere Stadt der österreichisch-ungarischen Monarchie hat eine vergleichbar rasante industrielle Entwicklung aufzuweisen wie Steyr. Josef Werndl legte mit der von ihm gegründeten Waffenfabrik den Grundstein für die spätere Steyr-Daimler-Puch AG und die Steyrwerke. In ihrem Umfeld entstanden in den vergangenen 140 Jahren zahlreiche bedeutende Industrieunternehmen. Raimund Locicnik ist Stadtarchivar in Steyr, freiberuflicher Journalist und Kulturhistoriker. Zahlreichen Lesern ist er bereits durch seine erfolgreichen Bildbände „Das Salzkammergut“ und „Steyr im Wandel der Zeit“ bekannt. Mit über 200 bisher größtenteils unveröffentlichten Fotografien aus privaten und öffentlichen Sammlungen dokumentiert er die spannende Geschichte der ständig im Wandel begriffenen Stadt. Die lebendigen Aufnahmen erzählen von der Arbeit in den Fabriken und der Freizeitgestaltung der Arbeiter. Sie zeigen die Kriegswirrnisse, den Wiederaufbau, das Wirtschaftswunder, den Aufstieg und Zerfall der Steyr-Werke bis zur Neugründung des BMW-Werkes. Dieser Bildband lädt ein zu einem abwechslungsreichen Streifzug durch die Steyrer Arbeitswelt von 1890 bis 1987.
Als Recklinghausen 1816 zur Kreisstadt wurde, war es noch ein landwirtschaftlich geprägtes Kleinstädtchen. Viehhandel und Tuchproduktion waren die Haupterwerbszweige. Erst mit dem Bergbau wuchs Recklinghausen zur industriellen Großstadt. Der gebürtige Recklinghäuser Olaf Manke dokumentiert anhand der lebendigen Fotografien hundert Jahre zwischen 1870 und 1970. Dieser Bildband zeigt den Aufschwung der Zechen und den Neuanfang nach dem Krieg ebenso, wie das Leben der Bergleute oder die Feierabendgestaltung. Zum größten Teil noch nicht veröffentlichtes Fotomaterial aus Privatarchiven und dem Stadtarchiv ermöglichen einen Blick auf die architektonischen Veränderungen und den Wandel des Alltagslebens in der Stadt am Fuße des Vestischen Landrückens.
Solinger Schneidwaren sind auf der ganzen Welt ein Begriff. Dabei wird oft vergessen, daß sich neben der auf eine jahrhundertealte Tradition zurückblickenden Schneidwarenindustrie spätestens seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert eine ganze Reihe weiterer Metallindustriezweige in Solingen entwickelt haben. Die dabei entstandene Industriestruktur mit einem hohen Anteil handwerklich hochqualifizierter Facharbeiter auf der einen und einem neuen Industrieproletariat auf der anderen Seite prägte die Mentalität und die Alltagskultur, ja sogar die Physiognomie der Bewohner. Mit einer Auswahl von fast 200 zum größten Teil bislang unveröffentlichten Aufnahmen aus den Beständen des Stadtarchivs und des Rheinischen Industriemuseums zeichnet der Autor, seit 1986 Leiter des Solinger Standortes des vom Landschaftsverband Rheinland betriebenen Rheinischen Industriemuseums, ein facettenreiches Bild der industriegeschichtlichen Wechselbeziehungen zwischen 1880 und 1960. Dabei stehen die Menschen der verschiedenen Klassen, Berufsgruppen und Branchen im Vordergrund.
„Der 18. Bezirk zählt zu den schönsten und beliebtesten“; lobt das vor 80 Jahren erschienene Heimatbuch die „bevorzugte Stellung“ Währings. Der 18. ist ein grüner Bezirk: Ausgedehnte Parkanlagen wie der Pötzleinsdorfer Schlosspark oder der Türkenschanzpark tragen ebenso dazu bei wie das Cottageviertel und das Naherholungsgebiet Schafberg. Im Roten Wien entstanden an Stelle adeliger und bürgerlicher Besitzungen Gemeindebauten, auch sie mit großen Höfen und Grünanlagen. Rund 170 Fotografien aus der Zeit zwischen den 1880er-Jahren und den 1930er-Jahren zeigen nicht nur die schönsten und interessantesten Ecken von Währing, sondern vor allem den Alltag der Bewohner. In Form von Spaziergängen gruppiert laden sie zu Entdeckungsreisen durch die vier Dörfer ein, die den heutigen 18. Bezirk bilden. Helga Maria Wolf wurde in Wien-Währing geboren. Nach dem Studium der Europäischen Ethnologie beschäftigte sie sich in zahlreichen Publikationen, Radio- und Fernsehsendungen mit der Geschichte und Kultur ihrer Heimatstadt. Mit diesem Bildband lädt sie ein zum Erinnern, zum Neu- und Wiederentdecken vergangener Zeiten.
Mayen, das „Tor zur Eifel“; besticht vor allem durch sein malerisches Stadtbild mit historischen Wehrtürmen, der pittoresken Clemenskirche und idyllischen Gassen zu Füßen der Genovevaburg. Nur wenig lässt heute erkennen, dass die Stadt im Zweiten Weltkrieg zu fast 90 Prozent zerstört wurde. Die verheerenden Luftangriffe, vor allem jene vom 24. Dezember 1944 und 2. Januar 1945, kosteten 395 Mayener das Leben und hinterließen eine Trümmerwüste. Doch schon kurz nach Kriegsende begannen die Mayener unter Leitung des Stadtbaumeisters Fritz Braun mit dem Wiederaufbau. Innerhalb weniger Jahre erstand das Stadtbild neu, wobei der typische Charakter der historisch gewachsenen Straßenzüge und Gebäude gewahrt wurde. Nach seinem erfolgreichen Bildband „Mayen im Kaiserreich“ legt Hans Schüller, Vorsitzender- des Geschichts- & Altertumsvereins, die erste Bilddokumentation über diese dramatische Epoche der Stadtgeschichte vor. Mit rund 220 bislang zumeist unveröffentlichten Bildern aus Archiven und Privatsammlungen zeigt er die Zeit zwischen Diktatur und Wirtschaftswunder, zwischen Zerstörung und Wiederaufbau. Kenntnisreich kommentierte Fotos laden zu einem Streifzug durch die jüngere Mayener Geschichte ein und erinnern an die gewaltige Leistung des Neubeginns und Wiederaufbaus.
Mit 234 zeitgenössischen, bislang zumeist unveröffentlichten Fotografien aus den Beständen des Stadtarchivs und aus privaten Fotosammlungen dokumentieren Wolfgang Heinrichs und Hartmut Nolte das Leben in Wülfrath von 1865 bis in die 1970er Jahre. In drei Abschnitten skizziert das Buch dabei anschaulich die städtebauliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der vor allem wegen ihrer Kalkvorkommen bekannten niederbergischen Stadt.
Die Gasthäuser, Kneipen, Cafés und Restaurants der Ruhrgebietsmetropole Duisburg blicken auf eine lange Geschichte zurück. Die Wirtschaften der Stadt waren in früheren Zeiten für viele Menschen der Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens. Wer Abwechslung vom harten Arbeitsalltag suchte, wurde hier fündig. Auch wenn viele dieser Traditionsgaststätten schon lange nicht mehr existieren, sind bis heute unzählige Erinnerungen mit ihnen verbunden. Harald Molder und Reinhold Stausberg von der Duisburger Zeitzeugenbörse e.V. haben rund 200 bislang zumeist unveröffentlichte historische Ansichtskarten und Fotografien aus ihren umfangreichen Sammlungen zusammengestellt, die zu einer spannenden Reise in die Geschichte der Duisburger Gaststätten und Cafés zwischen 1900 und den 1960er-Jahren einladen. Der nostalgische Kneipenbummel führt den Leser zu den unvergessenen Restaurationen im alten Duisburg, rund um den Ruhrorter Hafen, am Kaiserberg, entlang der Rheinschiene und zu den beliebten Ausflugsgaststätten im Duisburger Wald, die besonders an Sonn- und Feiertagen von Familien und Ausflüglern gerne besucht wurden. Viele der vorgestellten Häuser sind noch heute die Heimat Duisburger Vereine. Dieser liebevoll gestaltete Bildband lädt dazu ein, sich an längst vergangene Zeiten zu erinnern und ein spannendes Kapitel Duisburger „Lokalgeschichte“ neu zu entdecken.
Neues aus der Oranienburger Stadtgeschichte: In spannenden Bildreportagen zeichnet dieses Buch die dramatischen Umwälzungen und Veränderungen, Zerstörung und Wiederaufbau, Notzeiten und glücklichen Augenblicke nach, die den Alltag in der Stadt an der Havel zwischen 1900 und 2010 stärker verwandelt haben als je zuvor in der fast 800-jährigen Stadtgeschichte. Der Oranienburger Historiker Hans Biereigel erzählt von den Wendepunkten und Schicksalsmomenten der vergangenen 110 Jahre. In den mit rund 190 Fotografien und Dokumenten reich illustrierten Bildergeschichten erinnert der passionierte Heimatforscher an die Kaiserzeit und die Jahre des Ersten Weltkrieges und seine Folgen, an die Weimarer Republik, die nationalsozialistische Gewaltherrschaft und den Zweiten Weltkrieg mit seinen Verbrechen. Den Nachkriegs-Neuanfang mit dem Wiederaufbau der zerstörten Stadt und die Zeit der DDR mit ersten Erfolgen und sozialer Sicherheit wie auch ihre Versäumnisse und ihr Scheitern beleuchtet er ebenso in Text und Bild. Der Leser erinnert sich der Wendejahre mit ihren neuen Hoffnungen und Chancen auf Frieden, Toleranz und Demokratie und nimmt ein Stück dieser Zuversicht ins Alltagsleben mit
Die Geschichte Herdeckes geht bis ins frühe Mittelalter zurück. Dank des historischen Bachviertels mit seinen zahlreichen Fachwerkhäusern und der Lage an der Ruhr konnte Herdecke bis heute seinen typischen Charme bewahren. Dieser Bildband dokumentiert die Entwicklung der Stadt zwischen 1865 und 1970. Über 200 bisher größtenteils unveröffentlichte Fotografien vermitteln Eindrücke vom Arbeits- und Alltagsleben der Herdecker, aber auch von privaten und gesellschaftlichen Höhepunkten in über 100 Jahre Herdecker Geschichte ein, zum Erinnern und Wiederentdecken.
Im Norden des Bezirks Reinickendorf gelegen, gilt das bis 1920 selbstständige Hermsdorf als lebens- und liebenswerter Kiez im Grünen. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts war das beschauliche märkische Dörfchen mit seinen zahlreichen idyllischen Lokalen vor allem als Wochenendausflugsziel bei Erholung suchenden Berlinern beliebt. In keinem Vorort sei die Luft besser als hier, hieß es vor 100 Jahren. Bis heute schätzen die Hermsdorfer die ländliche Ursprünglichkeit ihres citynahen Kiezes, die Ruhe und hohe Lebensqualität. Auf rund 220 Fotografien und Postkarten vor allem aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts führt der Journalist Oliver Ohmann den Leser auf eine faszinierende Reise durch die jüngere Geschichte „seines“ Kiezes. Sachkundig kommentiert, dokumentieren die Bilder Hermsdorfer Heimatgeschichte von der Kaiserzeit bis zum Mauerbau. Sie zeigen den Wandel des Ortsbildes ebenso wie die Veränderungen des Arbeits- und Alltagslebens der Einwohner. Dieser Bildband vermittelt einen lebendigen Eindruck von der Zeit, als Hermsdorf noch „janz weit draußen“ lag, und lädt ein zum Erinnern, Wieder- und Neuentdecken.
Ein weißes Renaissanceschloss und ein Dorf in der Gestalt einer kleinen Residenzstadt begründeten den Ruf Ahrensburgs als „schöne Nachbarin„ Hamburgs. Eingebettet in die reizvolle waldreiche Landschaft übte es auf Erholung Suchende bereits seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert große Anziehungskraft aus. Der Entwicklung von einer ländlich geprägten Gemeinde zu einem wachsenden Ausflugs- und Villenvorort für die Hamburger Bevölkerung folgten viele weitere Wachstumsphasen. Die Historikerin Elke Petter und die Archivmitarbeiterin Martha Thiesing dokumentieren diese wechselvolle Entwicklung zwischen 1865 und 1960. Anhand von 160 Aufnahmen zeigen sie sowohl die städtebaulichen Veränderungen als auch den Lebens- und Arbeitsalltag vergangener Zeiten. Die Fotos stammen aus dem zum Teil noch unbekannten Nachlass des Fotografen Willy Lüders sowie aus zahlreichen öffentlichen und privaten Beständen. Der Bildband lädt den Betrachter ein zu einer Reise in die Zeit, in der die Weichen für das moderne Leben und Aussehen Ahrensburgs gestellt wurden.
Die Bevölkerung der Stadt Wittlich hat ganz wesentlich zur Lebendigkeit und Vielseitigkeit des Inhalts dieses Bildbandes beigetragen. Ein Großteil der Fotos stammt aus privaten Alben und Sammlungen, die dem Autor vertrauensvoll übergeben wurden. Bei der Auswahl wurde besonders das Alltagsleben berücksichtigt, da gerade das Selbstverständliche selten Objekt einer Fotokamera wurde, daneben natürlich auch Straßen und Plätze. Gerade Wittlich konnte erst seit den siebziger Jahren sein altes, vorwiegend agrarisch geprägtes Bild abstreifen, als mit dem Autobahnanschluss auch die Industrie und damit das Geld kam. Die Folge waren bauliche Umgestaltungen und Neukonzeptionen in der Stadt, die den Eindruck ganzer Straßenzüge recht drastisch modifizierten. Die alten Bilder, welche den früheren Zustand von Stadt und Arbeitsleben zeigen, sind damit wertvolle Zeugnisse aus einer Zeit, die noch nicht der rasanten Hektik der Veränderung unterworfen war.