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Sutton Emmerich am Rhein
Dieser Bildband dokumentiert die Zeit zwischen 1874 und 1960 in Emmerich am Rhein. Die städtebauliche Entwicklung schritt in diesen Jahren so rasant wie nie zuvor voran. Dazu trug vor allem der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg bei. Nach 1945 dachte man kurz daran, die Stadt komplett zu verlegen, entschied sich dann jedoch, nicht auf die Lage am Strom zu verzichten. Dem Rhein verdanken die Emmericher einen florierenden Handel, wirtschaftliche Stabilität und nicht zuletzt zahlreiche Besucher. Bis vor wenigen Jahren überflutete der mittlerweile gezähmte Fluss regelmäßig Teile der Stadt. Herbert Kleipaß, Stadtarchivar und Leiter des Rheinmuseums, hat aus seinem großen Fundus die schönsten und aussagekräftigsten Aufnahmen ausgewählt. Sie zeigen vor allem den Alltag in Emmerich, die Arbeitswelt in der Stadt und auf dem Fluss, private und öffentliche Feiern sowie das Leben in den Vereinen. Dieser Streifzug durch die Geschichte Emmerichs ruft unvergessene Augenblicke in Erinnerung und lädt dazu ein, die Stadt neu zu entdecken.
Ralf Schmiedecke präsentiert auf mehr als 200 faszinierenden Bildern, die größtenteils aus eigenen Beständen sowie von Privatsammlern stammen, das historische Herz der Großstadt Berlin. Zwischen den Höhenzügen des Barnims und des Teltows wurden um 1237 auf zwei Spreeinseln die Schwesternstädte Cölln und Berlin gegründet. Mit seinen zahlreichen Vorstädten entstand 1920 der Bezirk Mitte, der in diesem Bildband vorgestellt wird und so bis Ende 2000 bestand. Dem alten Stadtkern, dem 1950 abgerissenen Berliner Stadtschloss, den „Linden“ mit seinen Prachtbauten und dem Brandenburger Tor sowie den Vorstädten widmen sich eigene Kapitel. Das durch Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs verschwundene alte Berlin sowie die sozialistische Stadt in der neu gestalteten Mitte finden sich wieder. Dabei liegt das Augenmerk besonders auf den gesellschaftlichen und kulturellen Ereignissen sowie auf sozialen Einrichtungen. Bilder vom pulsierenden Leben auf dem alten Potsdamer Platz, in der Leipziger- und Friedrichstraße runden den Spaziergang durch die Vergangenheit ab und vermitteln dem Leser einen imposanten Eindruck von Berlins Mitte.
Das Ostseeheilbad Zingst, idyllisch mitten im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft gelegen, blickt auf eine fast 130-jährige Geschichte zurück. Während die Menschen hier Mitte des 19. Jahrhunderts vorwiegend von Landwirtschaft, Fischerei und Seefahrt lebten, kamen bereits nach der Gründung eines Bade-Comités im Jahre 1881 immer mehr Gäste in den Ort. Für sie entstanden neue Pensionen, Restaurants und viele Dienstleistungseinrichtungen. Der Zingster Wolfgang Eggert zeigt dem Leser anhand von 80 faszinierenden Bildpaaren, wie sich Zingst seit 1945 verändert hat. Gemeinsam mit einem Autorenteam lädt er zu einem Bummel durch die Straßen und über die Plätze ein und führt den Betrachter zum Mittelpunkt des beliebten Seeheilbades: dem Kurhaus. Von einem Strandzelt und Restaurant entwickelte es sich zu einem sehenswerten Gebäude, das als kulturelles Zentrum des Badewesens gilt. Interessantes erfährt der Leser auch über die Wetterfahne auf dessen Dach, das Seepferdchen, dass „to’m wechschmieten tau schad“ war. Zingst, wie hast du dich verändert – unter diesem Motto laden die Zeitsprünge zum Erinnern und Neuentdecken ein.
Die Marktgemeinde Reutte im Außerfern ist schon seit dem Mittelalter eng mit der Nachbargemeinde Breitenwang verbunden. Historiker Richard Lipp hat die 200 interessantesten Aufnahmen aus dem Archiv Reuttes herausgesucht, um die Geschichte der Marktgemeinde und ihres Nachbarortes zu dokumentieren. Die einzigartigen Fotografien zeigen die Arbeits- und Vereinswelt, bekannte Ausflugsziele sowie Kirchen und Klöster der Gemeinde.
Als im Dezember 1839 die „ville de Metz“ als erstes Dampfschiff in Trier festmachte, läutete sie eine neue Epoche der Mosel-Schifffahrt ein. Fast ein Jahrhundert lang gehörten die großen Raddampfer zum gewohnten Bild der Mosel und vermittelten sowohl den Eindruck von Betriebsamkeit als auch einen Hauch von Romantik. Entlang der malerischen Burgen und Weinberge konnten Moselaner und Touristen bequem und schnell die 191 Kilometer lange Strecke zwischen Koblenz und Trier zurücklegen. Den Moselwinzern dienten die Dampfschiffe zum Transport ihrer Weine. Der renommierte Historiker und Autor erfolgreicher Mosel-Bildbände Karl-Josef Gilles erinnert mit rund 160 zumeist unveröffentlichten Fotos aus privaten Sammlungen, Archiven und Museen an die spannende Geschichte der Moseldampfschifffahrt von ihren Anfängen bis zu ihrem Ende. Dieser Bildband lädt ein zu einer nostalgischen Flussfahrt durch das Moseltal und lässt nicht nur Freunde der Schifffahrt erahnen, welch reizvolles Transportmittel der Region mit dem Ende der Raddampfer für immer verlorengegangen ist.
Schon in früheren Jahrhunderten war der Königsweg über den Kesselberg ein wichtiger Handelspfad gen Süden. Peter Blath zeichnet in diesem Bildband mit größtenteils unveröffentlichten Aufnahmen die Entwicklung der Orte an diesem alten Weg von Kochel bis Mittenwald nach. Liebevoll ausgewählte und sachkundig erläuterte Fotografien und Postkarten dokumentieren das Leben in dieser Region. So werden der Bau der Kesselbergstraße und des Walchenseekraftwerks sowie die Entstehung der Mittenwaldbahn in Erinnerung gerufen. Zu sehen sind außerdem Aufnahmen von Geigenbauern und von frühen Sommerfrischlern, die rund um Mittenwald Erholung suchten. So können Einheimische wie Besucher mit diesem Fotoalbum der Region völlig neue Eindrücke vom Leben im letzten Jahrhundert gewinnen.
Mit einer Pferdebahn begann am 13. Mai 1883 unter großer Anteilnahme der Bevölkerung in Erfurt der Stadtverkehr auf der Schiene. Mit Einführung der „Elektrischen“ 1894 waren die grüne, die rote und die gelbe Linie aus dem Erfurter Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Seit den 1970er-Jahren wurde das Streckennetz immer wieder erweitert und gilt bis heute als vorbildlich im deutschen Nahverkehr. Die Thüringer Straßenbahnfreunde haben in liebevoller Kleinarbeit eine Chronik von 125 Jahren Erfurter Straßenbahngeschichte zusammengestellt. Die über 200 bisher überwiegend unveröffentlichten Fotografien erzählen lebendig vom besonderen Flair der Anfangszeit. Unterhaltsame Geschichten verdeutlichen die bis heute ungebrochene Faszination Technik. Dieses Buch ist nicht nur ein Leckerbissen für Straßenbahnliebhaber, sondern auch ein Freifahrtschein zurück in ein besonderes Stück Erfurter Geschichte.
Die Mitglieder des 2007 gegründeten Vereins Museum der Stadt Bergheim e.V. präsentieren in diesem Band mehr als 150 bislang zumeist unveröffentlichte Zeichnungen ihrer Stadt, die zu einem Rundgang durch alle Stadtteile einladen. Die faszinierenden Bleistiftzeichnungen zeigen historische Gebäude, Straßenansichten, Kirchen, Denkmäler, Gaststätten, Mühlen und Bauernhöfe, die es zum Teil so heute nicht mehr gibt.
Bergedorf ist ein kleines Städtchen im Osten Hamburgs mit weit zurückreichender Geschichte und alten Traditionen. Obwohl sie bereits seit knapp sechs Jahrhunderten mit der Hansestadt verbunden ist, bewahrte sich die Billestadt ihre eigenen Strukturen. Dem Bergedorfer Bürgerverein von 1847 ist es zu verdanken, dass eine umfangreiche Luftbildsammlung von Bergedorf erhalten blieb. Aus diesem Fundus wählte Gerd Hoffmann – Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur Stadtteilgeschichte – 80 beeindruckende Motive aus. Die Aufnahmen entstanden zwischen 1955 und 1967 und zeigen neben Partien aus Bergedorf selbst auch Teile von Lohbrügge sowie den Vier- und Marschlanden. Die außergewöhnliche Vogelperspektive eröffnet interessante Einblicke in die Durchbruchstraße im Zentrum Alt-Bergedorfs. Außerdem dokumentieren die seltenen Fotografien unter anderem die Wohnbebauung von Lohbrügge-Nord, die Errichtung der neuen Hauptdeiche an der Elbe und die Entstehung der Autobahn A1. Dieser liebevoll zusammengestellte Bildband weckt zahlreiche Erinnerungen und lässt den Betrachter Altes neu und wieder entdecken.
Duisburg, das Wirtschafts- und Handelszentrum am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr, war ab 1940 das Ziel hunderter Bombenangriffe der britischen Royal Air Force, die mit den Bombardements im Rahmen der „Operation Hurricane“ am 14. und 15. Oktober 1944 ihren dramatischen Höhepunkt fanden. Die Mitglieder der Zeitzeugenbörse Duisburg e.V. präsentieren in diesem Bildband die wichtigsten Ergebnisse ihrer umfangreichen, seit Jahrzehnten durchgeführten Recherchen. Rund 150 bislang zumeist unveröffentlichte historische Fotografien und Dokumente aus öffentlichen und privaten, nationalen und internationalen Sammlungen und Archiven sowie zahlreiche Berichte von deutschen und britischen Zeitzeugen erinnern an das dunkelste Kapitel der Stadtgeschichte. Das einzigartige Bildmaterial dokumentiert die Folgen des deutschen Angriffskrieges für die Duisburger und setzt den zahlreichen Opfern, zu denen viele Zwangsarbeiter gehörten, ein Denkmal. Dieser sorgfältig recherchierte Bildband ist ein Muss für alle, die sich für die Geschichte der Stadt Duisburg interessieren.
Dieser historische Bildband dokumentiert die Geschichte der Stadt Burg in der Zeit von 1925 bis 1955. Die über 240 bisher unveröffentlichten Fotos und Ansichtskarten erzählen von dem geselligen Leben in der Stadt und dem schweren, aber dennoch hoffnungsvollen Leben in der Nachkriegszeit. Es ist ein Buch über die jüngere Vergangenheit Burgs, das zum Erinnern und Nachdenken anregt.
Als 1870 der erste Zug der k.k. priv. Kaiser-Franz-Josefs-Bahn abfuhr, gab es noch nicht einmal das Wiener Bahnhofsgebäude. Der später erbaute Kopfbahnhof markierte die Endstation der einzigen Bahnlinie, die aus der Provinz nach Wien errichtet worden war. Fürst Johann Adolf II. zu Schwarzenberg hatte sie erbauen lassen. Bald entwickelte sich ein reger Reiseverkehr in die mondänen böhmischen Kurorte. Die Blütezeit der Bahn fiel in die Epoche, „als Böhmen noch bei Österreich war“; wie es in einem bekannten Lied heißt. An vielen Stellen zweigten Nebenlinien in alle Himmelsrichtungen ab. Die Grenzziehung nach den beiden Weltkriegen beendete den Ausbau der Strecken. Der ehemalige Leiter des Bezirksmuseums Alsergrund Alfred Wolf, in der Nähe der Franz-Josefs-Bahn aufgewachsen, gestaltete im Vorstand des Festkomitees „100 Jahre Franz-Josefs-Bahn“ die Jubiläumsausstellung mit. Er ist den Lesern bereits durch den historischen Bildband „Wien-Alsergrund“ und die Zusammenstellung „Denkmäler und Zierbrunnen in Wien-Alsergrund“ bekannt. In diesem Bildband zeigt er nicht nur Fotografien der Bahn, sondern vermittelt einen lebendigen Eindruck vom Reiz der Städte und Landschaften sowie vom Leben und Reisen von Wien zu Wein, Wald und Wasser.
Anhand von über 200 bislang meist unveröffentlichten Aufnahmen vom rheinischen Braunkohlerevier aus dem Archiv von RWE Power lässt dieser Bildband ein Stück Industriegeschichte wieder aufleben, das seit über 100 Jahren wirkt und bis 2045 mit dem frotschreitenden Tagebau „Garzweiler“ andauern wird.
Sutton Velbert-Langenberg-Neviges in den 1970er-Jahren
Velbert, die Stadt der Schlösser und Beschläge, entstand 1975 im Zuge der Gemeindereform aus den ehemals unabhängigen Städten (Alt-) Velbert, Langenberg und Neviges. Die Wirtschaft vor Ort ist besonders durch die Metallindustrie geprägt, deren vielfältige Erzeugnisse weltweit geschätzt werden. Die 1970er-Jahre haben nicht nur das Stadtbild Velberts tiefgreifend verändert, auch die Lebenswirklichkeit in der niederbergischen Stadt unterlag in diesem Jahrzehnt einem beträchtlichen Wandel. Christoph Schotten und Stefan Wunsch haben rund 170 bislang zumeist unveröffentlichte historische Aufnahmen aus dem Stadtarchiv Velbert zusammengetragen, die zu einer kurzweiligen Reise in die Vergangenheit einladen. Die faszinierenden Momentaufnahmen aus den 1970er-Jahren veranschaulichen eindrucksvoll den Wandel der Stadtteile und eröffnen interessante Einblicke in das Leben der Menschen zwischen Arbeit und Freizeit. Der spannende Bilderbogen dokumentiert das rege Vereinsleben, zeigt beliebte Großereignisse wie den traditionellen Pröttelmarkt und weckt Erinnerungen an die Schulzeit und den Arbeitsalltag in den Werkhallen. Dieser Bildband lädt den Betrachter ein, sich an ein bewegtes Jahrzehnt zu erinnern und Velbert, Langenberg und Neviges neu zu entdecken.
Mit kritischem Blick hat Schumann auch die Hinterlassenschaften von 40 Jahren DDR festgehalten, unter anderem den desolaten Zustand des Stadtarchivs auf der Ortenburg. Aufnahmen von der rasanten Aufbauarbeit nach der Wiedervereinigung, als die historische Altstadt wieder aufblühte, runden diesen Bildband ab. Er bietet facettenreiche Einblicke- in einen der wohl aufregendsten und ereignisreichsten Abschnitte der Bautzener Stadtgeschichte.
Mit Mut und Zivilcourage begehrten vor allem im Oktober und November 1989 auch in Gotha die Bürger gegen das verkrustete SED-System auf. Die Friedensgebete in der Augustinerkirche, die gewaltlosen Demonstrationszüge durch die Innenstadt und die großen Kundgebungen auf dem Hauptmarkt mit ihren Forderungen nach Demokratie, Reise- und Meinungsfreiheit sind bis heute unvergessen. Anlässlich des 20. Jahrestages der friedlichen Revolution hat Matthias Wenzel, profunder Kenner der Gothaer Historie und bekannter Buchautor, aus dem umfangreichen Archiv der „Gothaer Tagespost/TLZ“ die wichtigsten und aussagekräftigsten Bilder der Wendeereignisse herausgesucht. Mit über 230 Fotos dokumentiert er erstmals anschaulich die spannende Zeit zwischen 1988 und 1992. Sachkundig kommentiert, spiegeln die Fotos den bewegten Aufbruch in eine neue Ära wider und beleuchten die umwälzenden Veränderungen der politischen, wirtschaftlichen und privaten Verhältnisse in Gotha. Dieser Bildband nimmt den Leser mit auf eine beeindruckende Zeitreise in die jüngste Vergangenheit der Residenzstadt.
Dietrich Hub präsentiert 40 Höhepunkte der Fährschifffahrt auf der Ostsee. Diese einzigartige Zusammenstellung erinnert schlaglichtartig an Fährschiffe, Strecken und Häfen, die das Meer und seine Infrastruktur teils bis heute prägen, sowie an den Alltag auf See. Ein Muss für alle, die sich für die Geschichte der Fährschifffahrt auf der Ostsee interessieren.
Der Heimatforscher Lutz Hiller präsentiert rund 160 zumeist unveröffentlichte und seltene Ansichten, die zu einer spannenden Reise in den Lebens- und Arbeitsalltag der Eisleber in der DDR-Zeit einladen. Die beeindruckenden Fotografien wecken unzählige Erinnerungen und laden zum Neu- und Wiederentdecken ein. Ein Muss für alle Freunde der Stadt.
Die gut 240 Fotografien setzen fort, was der Autor Winfried Arenhövel mit seinem erfolgreichen Buch „Archivbilder Greiz“ begonnen hat: die Geschichte der vogtländischen Stadt zu dokumentieren und lebendig zu erhalten – nun von 1945 bis 1989. Die Bilder werden Erinnerungen wecken, Begeisterung oder auch Beklemmung hervorrufen. Was die Stadt aber immer wieder anziehend und sympathisch macht, sind die Menschen, die in ihr wohnen.
Frank Schmidt präsentiert in diesem liebevoll zusammengestellten Band eine wunderbare Sammlung von Anekdoten und Fotografien aus dem alten Hohenlimburg. Diese kurzweilige Reise in die Vergangenheit ist ein Muss für alle Freunde Hohenlimburgs. Zum Schmunzeln, Erinnern und Wiederentdecken.