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Harrassowitz Karfreitagszauber
Richard Wagner (1813–1883) spiegelte in seiner letzten Oper Parsifal. Ein Bühnenweihfestspiel sein Jahrhundert mit allen Höhen und Tiefen. Europa war auf dem konfliktreichen Weg von einer Agrar- zu einer Industriegesellschaft. Entfremdung von der Natur, Verlust der kirchlichen Einbindung, Beginn der Frauenemanzipation und zunehmende nationalistische Verblendung fanden ihren Platz in diesem Werk, das Theodor W. Adorno als sich selbst entlarvende ‚Phantasmagorie‘ bezeichnete. Wagner schöpfte bei der Konzeption seines Librettos mitnichten nur aus der hohen Literatur, sondern rezipierte ephemere und apokryphe Schriften. Die Veröffentlichung des noch nicht komponierten Operntextes im Jahr 1877 löste damals bereits eine internationale Flut von Schrifttum aus, die 1914 nach der Aufhebung des Aufführungsmonopols für das Bayreuther Festspielhaus einem neuen Höhepunkt zustrebte, dann aber durch den Kriegsausbruch zum Erliegen kam. Arno Mentzel-Reuters stellt diese Literatur ausführlich vor, teils mit Annotation bibliographiert. Im Kontext der Mittelalterrezeption und des Buchmarkts des Industriezeitalters wird, weit über die Welt der Oper hinaus, die unheilvolle Rolle Bayreuths und des Gralsmythos erkennbar.
Richard Wagner (1813–1883) spiegelte in seiner letzten Oper Parsifal. Ein Bühnenweihfestspiel sein Jahrhundert mit allen Höhen und Tiefen. Europa war auf dem konfliktreichen Weg von einer Agrar- zu einer Industriegesellschaft. Entfremdung von der Natur, Verlust der kirchlichen Einbindung, Beginn der Frauenemanzipation und zunehmende nationalistische Verblendung fanden ihren Platz in diesem Werk, das Theodor W. Adorno als sich selbst entlarvende ‚Phantasmagorie‘ bezeichnete. Wagner schöpfte bei der Konzeption seines Librettos mitnichten nur aus der hohen Literatur, sondern rezipierte ephemere und apokryphe Schriften. Die Veröffentlichung des noch nicht komponierten Operntextes im Jahr 1877 löste damals bereits eine internationale Flut von Schrifttum aus, die 1914 nach der Aufhebung des Aufführungsmonopols für das Bayreuther Festspielhaus einem neuen Höhepunkt zustrebte, dann aber durch den Kriegsausbruch zum Erliegen kam. Arno Mentzel-Reuters stellt diese Literatur ausführlich vor, teils mit Annotation bibliographiert. Im Kontext der Mittelalterrezeption und des Buchmarkts des Industriezeitalters wird, weit über die Welt der Oper hinaus, die unheilvolle Rolle Bayreuths und des Gralsmythos erkennbar.
BoD - Books on Demand Theroretische Schriften A1035062506
Friedrich Hölderlin: Theroretische Schriften [Das älteste Systemprogramm des deutschen Idealismus]: Der fragmentarische Entwurf kann als Gemeinschaftswerk der drei Tübinger Stiftler angesehen werden. Er ist in Hegels Handschrift überliefert und wurde von Schelling formuliert. Entstanden 1795/96, Erstdruck in: Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Heidelberg 1917. Über die verschiednen Arten, zu dichten: Entstanden wohl 1799, Erstdruck in: Gesammelte Werke, hg. v. W. Böhm, Jena 1911. Reflexion: Entstanden wohl 1799, Erstdruck in: Gesammelte Werke, hg. v. W. Böhm, Jena 1911. Über die Verfahrungsweise des poetischen Geistes: Entstanden wohl 1800, Erstdruck in: Gesammelte Werke, hg. v. W. Böhm, Jena 1911. Über den Unterschied der Dichtarten: Entstanden frühestens Sommer 1800, Erstdruck in: Gesammelte Werke, hg. v. W. Böhm, Jena 1911. Über die Partien des Gedichts: Entstanden wohl 1800, Erstdruck in: Sämtliche Werke und Briefe, hg. v. F. Zinkernagel, Leipzig 1914. Mischung der Dichtarten: Entstanden wohl 1800, Erstdruck in: Gesammelte Werke, hg. v. W. Böhm, Jena 1911. Die Bedeutung der Tragödien: Entstanden zwischen 1800 und 1803, Erstdruck in: Sämtliche Werke, hg. v. N. v. Hellingrath, Berlin 1922. Das Werden im Vergehen: Entstanden wohl um die Jahrhundertwende, Erstdruck in: Gesammelte Werke, hg. v. W. Böhm, Jena 1911. Pindar-Fragmente: Entstanden zwischen 1800 und 1805, Erstdruck in: Das Reich (Stuttgart), 1916, bzw. in: Hölderlins Pindar-Übertragungen, Berlin 1910. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2014. Textgrundlage ist die Ausgabe: Friedrich Hölderlin: Sämtliche Werke. Kleine Stuttgarter Ausgabe, 6 Bände, Band 5, Herausgegeben von Friedrich Beissner, Stuttgart: Cotta, 1954. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt.
BoD - Books on Demand Theroretische Schriften A1035062445
Friedrich Hölderlin: Theroretische Schriften [Das älteste Systemprogramm des deutschen Idealismus]: Der fragmentarische Entwurf kann als Gemeinschaftswerk der drei Tübinger Stiftler angesehen werden. Er ist in Hegels Handschrift überliefert und wurde von Schelling formuliert. Entstanden 1795/96, Erstdruck in: Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Heidelberg 1917. Über die verschiednen Arten, zu dichten: Entstanden wohl 1799, Erstdruck in: Gesammelte Werke, hg. v. W. Böhm, Jena 1911. Reflexion: Entstanden wohl 1799, Erstdruck in: Gesammelte Werke, hg. v. W. Böhm, Jena 1911. Über die Verfahrungsweise des poetischen Geistes: Entstanden wohl 1800, Erstdruck in: Gesammelte Werke, hg. v. W. Böhm, Jena 1911. Über den Unterschied der Dichtarten: Entstanden frühestens Sommer 1800, Erstdruck in: Gesammelte Werke, hg. v. W. Böhm, Jena 1911. Über die Partien des Gedichts: Entstanden wohl 1800, Erstdruck in: Sämtliche Werke und Briefe, hg. v. F. Zinkernagel, Leipzig 1914. Mischung der Dichtarten: Entstanden wohl 1800, Erstdruck in: Gesammelte Werke, hg. v. W. Böhm, Jena 1911. Die Bedeutung der Tragödien: Entstanden zwischen 1800 und 1803, Erstdruck in: Sämtliche Werke, hg. v. N. v. Hellingrath, Berlin 1922. Das Werden im Vergehen: Entstanden wohl um die Jahrhundertwende, Erstdruck in: Gesammelte Werke, hg. v. W. Böhm, Jena 1911. Pindar-Fragmente: Entstanden zwischen 1800 und 1805, Erstdruck in: Das Reich (Stuttgart), 1916, bzw. in: Hölderlins Pindar-Übertragungen, Berlin 1910. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2014. Textgrundlage ist die Ausgabe: Friedrich Hölderlin: Sämtliche Werke. Kleine Stuttgarter Ausgabe, 6 Bände, Band 5, Herausgegeben von Friedrich Beissner, Stuttgart: Cotta, 1954. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt.
Neuer Isp Trotzki Schriften, Band 4.1, Fachbücher von Kassek Dagmar, Susi Anderle, Wolfgang Feikert, David Promies, Julijana Ranc, Helmut Dahmer, Leo Trotzki
Trotzki repräsentiert die marxistische Schule des Denkens unverfälscht, wie sie vor ihrer Korruption durch die sozialdemokratischen und stalinistischen Organisationen existierte, schrieb sein Biograph Isaac Deutscher. Bei der thematisch-chronologisch geordneten, kommentierten Edition Trotzki Schriften handelt es sich um die erste grosse deutsche Werkausgabe. Die Texte wurden aus dem Russischen neu übersetzt oder erscheinen erstmals in deutscher Sprache. Die in dem hier vorliegenden ersten Teilband von Band 4 enthaltenen 69 Texte dokumentieren Trotzkis Veröffentlichungen zu Kunst und Kultur aus den Jahren 1900-1916. Aus dem Inhalt: (1) Nietzsches Philosophie des Übermenschen (22. Dezember 1900) (5) Über Pessimismus und Optimismus, das 20. Jahrhundert und vieles mehr (17. Februar 1901) (9) Hauptmanns jüngstes Drama und Struwes Kommentar (5. Mai 1901) (10) Über Ibsen (3. Juni 1901) (15) Die Poesie, die Maschine und die Poesie der Maschine (8. September 1901) (23) Nikolai W. Gogol (21. Februar 1902) (28) Über Arthur Schnitzler (18./19. Mai 1902) (31) Frank Wedekind (14. Februar 1908) (32) Unser Vaterland. Das zwanzigste Jahrhundert. (12. April 1908) (34) Simplicissimus (26. Juni 1908) (36) Leo Tolstoi (15. September 1908) (41) Neujahrsgespräch über Kunst (30. Dezember 1908) (44) Die Wiener Secession 1909 (30. April 1909) (46) Maxim Gorki und die Sozialdemokratie (8. Dezember 1909) (47) Die Intellektuellen und der Sozialismus (November 1910) (51) Über die russische Intelligenzija (4.-12. März 1912) (52) Alexander Herzen und der Westen (29. März 1912) (55) Die Secession 1913 (23.-24. Juni 1913) (62) Russland und Europa (2. Juni 1914) (63) Masaryk über den russischen Marxismus (19. Juni 1914) (68) Paris im Sommer 1916 (August 1916).
Fachbuchverlag Dresden Das Überseeische Deutschland A1035922426
Das Überseeische Deutschland - Die deutschen Kolonien in Wort und Bild. Illustriert mit über 200 S/W-Abbildungen und Tafeln. Die deutschen Kolonien und Schutzgebiete wurden vom Deutschen Kaiserreich am Ende des 19. Jahrhunderts erworben und nach dem Ersten Weltkrieg gemäß dem Versailler Vertrag von 1919 aufgegeben. Die sogenannten "deutschen Schutzgebiete" waren 1914 das an Fläche viertgrößte Kolonialreich nach dem britischen, französischen und russischen Weltreich. Zu den Kolonien gehörten u.a. Deutsch-Südwestafrika, Deutsch-Westafrika, Deutsch-Ostafrika, Deutsch-Somaliküste, Deutsch-Neuguinea, Deutsche Samoa-Inseln. Sie waren gemäß Artikel 1 der Verfassung des Deutschen Reichs nicht Bestandteil des Reichsgebiets, sondern überseeischer Besitz des Deutschen Reichs. Seit 1899 befanden sich alle "Schutzgebiete", mit Ausnahme der Marshallinseln (seit 1906 auch diese), als Kolonien unter direkter Verwaltung des Reiches. Die Stationen wurden durch Bezirkshauptmänner verwaltet. Dazu kamen Schutztruppen (in Deutsch-Ostafrika, Kamerun und Deutsch-Südwestafrika), militärisch organisierte Polizeitruppen und nach dem Vorbild der Konsulargerichte geschaffene Schutzgebietsgerichte. (Wiki) Nachdruck der Originalauflage von 1890.
BookRix GmbH & Co. KG Der Sechste Kontinent - Erster Roman der Pellucidar-Serie A1049274005
Fünfhundert Meilen unter der Erdoberfläche liegt eine fantastische, zeitlose Welt des ewigen Tageslichts, eine Welt prähistorischer Bestien und Urvölker - Pellucidar. Pellucidar ist eine Welt, die sich buchstäblich innerhalb der unseren befindet, ein Ort, an dem sich der Horizont nach oben krümmt und mit dem Himmel verschmilzt. Hier steht die Zeit still, denn Pellucidar wird von einer Miniatursonne erhellt, die niemals untergeht, sondern bewegungslos am Himmel schwebt. Überall verstreut in dieser wilden, prähistorischen Wildnis existieren Gemeinschaften misstrauischer Menschen - und die Städte der Reptilien, der hochentwickelten Mahars. David Innes und Abner Perry dringen ein in diese geheimnisvolle Hohlwelt. Ihrer Entdeckung von Pellucidar folgt ein Kampf, der die menschlichen Gemeinschaften vereinen und die Mahars stürzen soll... Der Roman Der sechste Kontinent wurde erstmals im Jahre 1914 veröffentlicht - und was damals noch als Wissenschaft galt, ist heute Steampunk. Im Apex-Verlag erscheint der Ahnherr aller Hohlwelt-Romane - 1976 verfilmt unter der Regie von Kevin Connor mit Doug McClure, Peter Cushing und Caroline Munro - nach über 100 Jahren als deutsche Erstveröffentlichung, übersetzt von Helmut W. Pesch.
Fachbuchverlag Die Algen, Fachbücher von Gustav Lindau
Gustav Lindau (1866-1923) war Mykologe und Botaniker. Man findet Algen hauptsächlich in den lichtdurchdrungenen Schichten der Meere und in allen Lebensräumen des Süsswassers. Im Wasser frei schwebende Algen bilden das Phytoplankton, den photoautotrophen Teil des Planktons. Auch das Phytobenthos, die Pflanzen der Gewässerböden, wird hauptsächlich durch Algen gebildet. Als Tange bezeichnet man grosse Makroalgen, die ausgedehnte Tangwälder in den Küstenbereichen der Meere bilden. Ein kleinerer Teil der Algen hat sich durch Anpassung an (temporäre) Trockenheit auf Lebensräume ausserhalb von Wasserkörpern spezialisiert. Luftalgen (Aerophyten) etwa wachsen auf exponierten Oberflächen wie Baumstämmen oder Felsen. Sie können diese oberflächlich bunt färben. Insbesondere einzellige Algen gehen auch Symbiosen ein, zum Beispiel als Zooxanthellen in manchen Meerestieren, die dadurch unabhängig von äusserer Nahrungszufuhr werden oder einfach Tarnung erhalten. Am intensivsten gediehen ist die Symbiose zwischen Algen und Pilzen in den Flechten. Diese stellen echte Doppelwesen dar, die sogar gemeinsame Vermehrungsorgane ausbilden. Der vorliegende Band ist in 2 Abteilungen (2 Bücher/Bände) gegliedert und mit 916 S/W-Abbildungen illustriert. Nachdruck der Originalauflage von 1914.
Frontmatter -- INHALT -- VORWORT -- MITARBEITER -- Kapitel I. MODELL EINER FREIEN DIENSTGRUPPE - BRUDERSCHAFT UND DIAKONISCHE GEMEINDE / Renkewitz, Heinz -- Kapitel II. CHRISTOZENTRISCHE PRAXIS UND THEOLOGIE DIENST FÜR DIE EINHEIT DER CHRISTEN / Renkewitz, Heinz -- Kapitel III. DIE GEMEINDE IN MISSIONARISCHER EXISTENZ -- I. ANFÄNGE / Linde, Jan Marinus van der -- II. MISSIONSARBEIT UNTER INTERNATIONALER LEITUNG: 1732-1914 / Linde, Jan Marinus van der -- III. VOM MISSIONSWERK ZU DEN JUNGEN KIRCHEN: 1914-1957 / Lütjeharms, Wilhelm -- IV. MISSION ZWISCHEN KOLONISATION UND KIRCH-LICHER SELBSTÄNDIGKEIT: SURINAME ALS BEISPIEL / Müller, Victor -- V. REGIONALER ZUSAMMENSCHLUSS ODER EIGENE KONFESSION?-DAS PROBLEM DER JUNGEN BRÜDER-KIRCHEN IN AFRIKA, ASIEN, ZENTRAL-UND NORD-AMERIKA -- 1. Ost-Afrika / Knudsen, Elmo -- 2. Südafrika -- a) Die Evangelische Brüderkirche in der Westlichen Kapprovinz / Schaberg, P. W. -- b) Die Evangelische Brüderkirche in der Östlichen Kapprovinz (Süd-Afrika-Ost = SAO) / Nielsen, Sigurd -- 3. Jamaika, Westindien und Britisch-Guyana / Gramley, William E. -- 4. Labrador / Wilson, E. -- 5. Alaska / Kortz, Edwin W. -- 6. Westliches Tibet / Wilson, E. -- Kapitel IV. FREIE VEREINIGUNG ODER GEORDNETE GEMEINDE. DIE KIRCHLICHEN ORDNUNGSPROBLEME -- I. DIE EINZELGEMEINDE: ECCLESIOLA ODER ORTSGEMEINDE? / Gill, Theodor -- 2. GRUNDZÜGE DER KIRCHENORDNUNG / Hahn, Hans-Christoph -- 3. DAS BISCHOFTUM DER UNITAS FRATRUM / Reichel, Hellmut -- Kapitel V. GEMEINDELEBEN IM ZEICHEN DER LITURGIE / Lütjeharms, Wilhelm -- Kapitel VI. ERZIEHUNG UND SCHULWESEN / Rublack, Max -- Kapitel VII. DIE BRÜDER-UNITÄT IN GROSSBRITANNIEN UND IRLAND / Britton, Lewis J. -- Kapitel VIII. DIE BRÜDER-UNITÄT IN BÖHMEN UND MÄHREN UND IN OST-EUROPA -- I. VON DEN "BRÜDERN DES GESETZES CHRISTI" ZUR BRÜDER-UNITÄT IN DER TSCHECHOSLOWAKISCHEN SOZIALISTISCHEN REPUBLIK / Petr, Frantisek / Ulrich, Adolf -- 2. DIE BRÜDER-UNITÄT IN PREUSSEN UND POLEN / Renkewitz, Heinz -- Kapitel IX. DIE BRÜDER-UNITÄT IN AMERIKA / Weinlick, John R. -- Kapitel X. ZWISCHENKIRCHLICHE HILFE -- 1. DAS SOGENANNTE "DIASPORA-WERK" DER BRÜDERGEMEINE UND IHRE ARBEIT IN DER SCHWEIZ, IN POLEN UND IN SKANDINAVIEN -- a) Schweiz / Reichel, Hellmut -- b) Polen / Preiswerk, Hans -- c) Skandinavien / Wenrup, Göthe -- 2. DIE BRÜDERGEMEINE (HERNHUTTERS) IN HOLLAND / Bintz, Helmut -- Kapitel XI. STATISTISCHER UND DOKUMENTARISCHER ANHANG / Gysin, Alfred / Renkewitz, Heinz -- SACHREGISTER -- PERSONENREGISTER -- ORTSREGISTER
Fachbuchverlag Dresden Das Überseeische Deutschland
Das Überseeische Deutschland - Die deutschen Kolonien in Wort und Bild. Illustriert mit über 200 S/W-Abbildungen und Tafeln. Die deutschen Kolonien und Schutzgebiete wurden vom Deutschen Kaiserreich am Ende des 19. Jahrhunderts erworben und nach dem Ersten Weltkrieg gemäß dem Versailler Vertrag von 1919 aufgegeben. Die sogenannten "deutschen Schutzgebiete" waren 1914 das an Fläche viertgrößte Kolonialreich nach dem britischen, französischen und russischen Weltreich. Zu den Kolonien gehörten u.a. Deutsch-Südwestafrika, Deutsch-Westafrika, Deutsch-Ostafrika, Deutsch-Somaliküste, Deutsch-Neuguinea, Deutsche Samoa-Inseln. Sie waren gemäß Artikel 1 der Verfassung des Deutschen Reichs nicht Bestandteil des Reichsgebiets, sondern überseeischer Besitz des Deutschen Reichs. Seit 1899 befanden sich alle "Schutzgebiete", mit Ausnahme der Marshallinseln (seit 1906 auch diese), als Kolonien unter direkter Verwaltung des Reiches. Die Stationen wurden durch Bezirkshauptmänner verwaltet. Dazu kamen Schutztruppen (in Deutsch-Ostafrika, Kamerun und Deutsch-Südwestafrika), militärisch organisierte Polizeitruppen und nach dem Vorbild der Konsulargerichte geschaffene Schutzgebietsgerichte. (Wiki) Nachdruck der Originalauflage von 1890.
Sheba Blake Publishing Corp. A Portrait of the Artist as a Young Man A1062427656
A Portrait of the Artist as a Young Man is the first novel of Irish writer James Joyce. A Künstlerroman in a modernist style, it traces the religious and intellectual awakening of young Stephen Dedalus, a fictional alter ego of Joyce and an allusion to Daedalus, the consummate craftsman of Greek mythology. Stephen questions and rebels against the Catholic and Irish conventions under which he has grown, culminating in his self-exile from Ireland to Europe. The work uses techniques that Joyce developed more fully in Ulysses and Finnegans Wake. A Portrait began life in 1903 as Stephen Hero--a projected 63-chapter autobiographical novel in a realistic style. After 25 chapters, Joyce abandoned Stephen Hero in 1907 and set to reworking its themes and protagonist into a condensed five-chapter novel, dispensing with strict realism and making extensive use of free indirect speech that allows the reader to peer into Stephen's developing consciousness. American modernist poet Ezra Pound had the novel serialised in the English literary magazine The Egoist in 1914 and 1915, and published as a book in 1916 by B. W. Huebsch of New York. The publication of A Portrait and the short story collection Dubliners (1914) earned Joyce a place at the forefront of literary modernism.
Frontmatter -- INHALT -- VORWORT -- MITARBEITER -- Kapitel I. MODELL EINER FREIEN DIENSTGRUPPE - BRUDERSCHAFT UND DIAKONISCHE GEMEINDE / Renkewitz, Heinz -- Kapitel II. CHRISTOZENTRISCHE PRAXIS UND THEOLOGIE DIENST FÜR DIE EINHEIT DER CHRISTEN / Renkewitz, Heinz -- Kapitel III. DIE GEMEINDE IN MISSIONARISCHER EXISTENZ -- I. ANFÄNGE / Linde, Jan Marinus van der -- II. MISSIONSARBEIT UNTER INTERNATIONALER LEITUNG: 1732-1914 / Linde, Jan Marinus van der -- III. VOM MISSIONSWERK ZU DEN JUNGEN KIRCHEN: 1914-1957 / Lütjeharms, Wilhelm -- IV. MISSION ZWISCHEN KOLONISATION UND KIRCH-LICHER SELBSTÄNDIGKEIT: SURINAME ALS BEISPIEL / Müller, Victor -- V. REGIONALER ZUSAMMENSCHLUSS ODER EIGENE KONFESSION?-DAS PROBLEM DER JUNGEN BRÜDER-KIRCHEN IN AFRIKA, ASIEN, ZENTRAL-UND NORD-AMERIKA -- 1. Ost-Afrika / Knudsen, Elmo -- 2. Südafrika -- a) Die Evangelische Brüderkirche in der Westlichen Kapprovinz / Schaberg, P. W. -- b) Die Evangelische Brüderkirche in der Östlichen Kapprovinz (Süd-Afrika-Ost = SAO) / Nielsen, Sigurd -- 3. Jamaika, Westindien und Britisch-Guyana / Gramley, William E. -- 4. Labrador / Wilson, E. -- 5. Alaska / Kortz, Edwin W. -- 6. Westliches Tibet / Wilson, E. -- Kapitel IV. FREIE VEREINIGUNG ODER GEORDNETE GEMEINDE. DIE KIRCHLICHEN ORDNUNGSPROBLEME -- I. DIE EINZELGEMEINDE: ECCLESIOLA ODER ORTSGEMEINDE? / Gill, Theodor -- 2. GRUNDZÜGE DER KIRCHENORDNUNG / Hahn, Hans-Christoph -- 3. DAS BISCHOFTUM DER UNITAS FRATRUM / Reichel, Hellmut -- Kapitel V. GEMEINDELEBEN IM ZEICHEN DER LITURGIE / Lütjeharms, Wilhelm -- Kapitel VI. ERZIEHUNG UND SCHULWESEN / Rublack, Max -- Kapitel VII. DIE BRÜDER-UNITÄT IN GROSSBRITANNIEN UND IRLAND / Britton, Lewis J. -- Kapitel VIII. DIE BRÜDER-UNITÄT IN BÖHMEN UND MÄHREN UND IN OST-EUROPA -- I. VON DEN "BRÜDERN DES GESETZES CHRISTI" ZUR BRÜDER-UNITÄT IN DER TSCHECHOSLOWAKISCHEN SOZIALISTISCHEN REPUBLIK / Petr, Frantisek / Ulrich, Adolf -- 2. DIE BRÜDER-UNITÄT IN PREUSSEN UND POLEN / Renkewitz, Heinz -- Kapitel IX. DIE BRÜDER-UNITÄT IN AMERIKA / Weinlick, John R. -- Kapitel X. ZWISCHENKIRCHLICHE HILFE -- 1. DAS SOGENANNTE "DIASPORA-WERK" DER BRÜDERGEMEINE UND IHRE ARBEIT IN DER SCHWEIZ, IN POLEN UND IN SKANDINAVIEN -- a) Schweiz / Reichel, Hellmut -- b) Polen / Preiswerk, Hans -- c) Skandinavien / Wenrup, Göthe -- 2. DIE BRÜDERGEMEINE (HERNHUTTERS) IN HOLLAND / Bintz, Helmut -- Kapitel XI. STATISTISCHER UND DOKUMENTARISCHER ANHANG / Gysin, Alfred / Renkewitz, Heinz -- SACHREGISTER -- PERSONENREGISTER -- ORTSREGISTER
Gustav Lindau (1866-1923) war Mykologe und Botaniker. Man findet Algen hauptsächlich in den lichtdurchdrungenen Schichten der Meere und in allen Lebensräumen des Süßwassers. Im Wasser frei schwebende Algen bilden das Phytoplankton, den photoautotrophen Teil des Planktons. Auch das Phytobenthos, die "Pflanzen" der Gewässerböden, wird hauptsächlich durch Algen gebildet. Als Tange bezeichnet man große Makroalgen, die ausgedehnte Tangwälder in den Küstenbereichen der Meere bilden. Ein kleinerer Teil der Algen hat sich durch Anpassung an (temporäre) Trockenheit auf Lebensräume außerhalb von Wasserkörpern spezialisiert. Luftalgen (Aerophyten) etwa wachsen auf exponierten Oberflächen wie Baumstämmen oder Felsen. Sie können diese oberflächlich bunt färben. Insbesondere einzellige Algen gehen auch Symbiosen ein, zum Beispiel als Zooxanthellen in manchen Meerestieren, die dadurch unabhängig von äußerer Nahrungszufuhr werden oder einfach Tarnung erhalten. Am intensivsten gediehen ist die Symbiose zwischen Algen und Pilzen in den Flechten. Diese stellen echte Doppelwesen dar, die sogar gemeinsame Vermehrungsorgane ausbilden.(Wiki) Der vorliegende Band ist in 2 Abteilungen (2 Bücher/Bände) gegliedert und mit 916 S/W-Abbildungen illustriert. Nachdruck der Originalauflage von 1914.
Fachbuchverlag Dresden Die Deutsche Gartenstadt A1042854767
Der Autor Gustav Simons (1861-1914) war Anhänger der Lebensreformbewegung und strebte eine Vereinigung lebensreformerischer Einzelbewegungen, Vegetarismus, Bodenreform, Geldreform u.a. an. Die Gartenstädte sollten im Umland großer Städte auf bisherigem Agrarland neu gegründet werden. Sie sollten aus sieben eigenständigen Teilen bestehen, mittelgroßen Städten, die durch breite Agrargürtel voneinander getrennt und durch Eisenbahnen miteinander verbunden wären. Damit sollte die bisherige strikte Trennung von Stadt und Land aufgehoben werden, um die Nachteile der Großstadt zu vermeiden und ihre Vorteile beizubehalten (etwa leicht erreichbare gute Kultureinrichtungen). Die Gartenstadt-Idee fand auch in Deutschland starken Anklang, wo schon ab Mitte des 19. Jahrhunderts ähnliche Vorstellungen bei der Gründung großer Villenkolonien für das Bürgertum entwickelt worden waren (Marienthal in Hamburg, Lichterfelde-West, Alsen und später Grunewald in Berlin, Villenviertel in Dresden). Ihre sozialreformerischen Ziele formulierten die Gründer in den Statuten wie folgt: "Eine Gartenstadt ist eine planmäßig gestaltete Siedlung auf wohlfeilem Gelände, das dauernd in Obereigentum der Gemeinschaft gehalten wird, derart dass jede Spekulation mit dem Grund und Boden unmöglich ist." Illustriert mit 16 S/W-Tafeln. Nachdruck der Originalauflage von 1912.
GRIN Ein Blitzkrieg und kein Ende. Die sozialen und ideologischen Grundlagen der deutschen Kriegsführung 1914-1918
Essay aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Zeitalter Weltkriege, , Sprache: Deutsch, Abstract: Im Sommer 1914 plante das Deutsche Reich zwei Feldzüge nach Osten und Westen, die nicht länger als etwa sechs Wochen andauern sollten. Doch es kam ganz anders. Der Erste Weltkrieg wütete vier Jahre und drei Monate. Er brachte mitten in Europa eine technisierte Massenschlächterei ohne rechtes Vor und Zurück der Truppen. Noch heute ist der Erste Weltkrieg ein vorrangiger Gegenstand der Geschichtswissenschaft. Uwe Malich setzt sich in seiner Publikation mit den ökonomischen Gründen für den Kriegsausbruch sowie die lange Kriegsdauer auseinander. Er geht darüber hinaus auf soziale und ideologische Hintergründe ein. Auch die unvermeidlichen Folgen der deutschen Niederlage thematisiert er sachlich und übersichtlich. Als Ausgangspunkt für seine Darstellung nimmt Dr. Malich zwei widersprüchliche Äußerungen von W. I. Lenin. Es handelt sich dabei zum einen um das sogenannte Unvermeidlichkeitstheorem, zum anderen um seine Theorie vom Verrat an den werktätigen Massen des Volkes. Obwohl sie so widersprüchlich sind, prägten beide Theorien die Geschichtswissenschaft der DDR sowie kriegshistorische Arbeiten und Arbeiten zur Geschichte der Arbeiterbewegung.
Filmjuwelen (Alive AG) Der letzte Walzer A1037184853
s/w Die russische Sängerin und Tänzerin Vera Opalinska (Eva Bartok) tritt im Paris der 20er Jahre als „Arlette“ auf und ist dort ein Star. Als nächstes steht eine USA-Tournee an. Nach einer letzten gefeierten Show soll der Vertrag unterschrieben werden. Während der Verhandlungen erkundigt sich der neue PR-Agent nach ihrer Biografie. Dabei erinnert sich Vera an die Liebe ihres Lebens, die sie seit Jahren sucht. Artikel in US-Zeitungen sollen ihr dabei helfen. Sie erzählt ihm von der Begegnung mit dem mutigen Rittmeister Dimitri Sarassow (Curd Jürgens) im Sommer 1914. Er hat sie auf einem Ball in Warschau aus einer prekären Situation gerettet. Der russische Prinz Paul (O.E. Hasse) machte ihr Avancen und bedrängte sie in einem Privatsalon. Als Dimitri einschreitet, lässt Prinz Paul, der Onkel des Kaisers von Russland, ihn verhaften und einsperren. Doch Vera will die Suche nach ihm nicht aufgeben. Der Film, mit dem die stürmische Beziehung zwischen Eva Bartok und Curd Jürgens begann, die zwei Jahre später heirateten. Die schwungvolle deutsche Produktion begeistert dank 12 Tanz- und Gesangsnummern. Der erste von fünf Filmen des 50er-Jahre-Traumpaares Eva Bartok und Curd Jürgens mit den Operettenmelodien von Oscar Straus.
Fünfhundert Meilen unter der Erdoberfläche liegt eine fantastische, zeitlose Welt des ewigen Tageslichts, eine Welt prähistorischer Bestien und Urvölker - Pellucidar. Pellucidar ist eine Welt, die sich buchstäblich innerhalb der unseren befindet, ein Ort, an dem sich der Horizont sich nach oben krümmt und mit dem Himmel verschmilzt. Hier steht die Zeit still, denn Pellucidar wird von einer Miniatursonne erhellt, die niemals untergeht, sondern bewegungslos am Himmel schwebt. Überall verstreut in dieser wilden, prähistorischen Wildnis existieren Gemeinschaften misstrauischer Menschen - und die Städte der Reptilien, der hochentwickelten Mahars. David Innes und Abner Perry dringen ein in diese geheimnisvolle Hohlwelt. Ihrer Entdeckung von Pellucidar folgt ein Kampf, der die menschlichen Gemeinschaften vereinen und die Mahars stürzen soll... Der Roman Der sechste Kontinent wurde erstmals im Jahre 1914 veröffentlicht - und was damals noch als Wissenschaft galt, ist heute Steampunk. Im Apex-Verlag erscheint der Ahnherr aller Hohlwelt-Romane - 1976 verfilmt unter der Regie von Kevin Connor mit Doug McClure, Peter Cushing und Caroline Munro - nach über 100 Jahren als deutsche Erstveröffentlichung, übersetzt von Helmut W. Pesch.
Eine kurzgefaßte, allgemeinverständliche Anleitung zum Betrieb neuzeitlicher, gewinnbringender Bienenzucht. Der Bien ist ein historisch gewachsener Begriff für den Superorganismus des Bienenvolkes, in dem Honigbienen in Gemeinschaft leben. Diese Gemeinschaft hat Fähigkeiten entwickelt, die die einzelne Biene nicht beherrscht. Ein Beispiel: Obwohl sie als Insekten Kaltblüter sind, können sie in der Gruppe die Temperatur dauerhaft halten wie ein warmblütiges Tier. Diese Gemeinschaft wird als Staat, Volk oder Familie bezeichnet und ist doch anders organisiert. Für sie hat sich der Begriff Der Bien etabliert. Der Imker beschäftigt sich seit jeher mit der Haltung, der Vermehrung und der Züchtung von Honigbienen und der Produktion von Honig und weiterer Bienenprodukte. Weit größer als ihr ökonomischer Nutzen ist aber die ökologische Bedeutung der Honigbiene als Bestäuberin von Wild- und Kulturpflanzen. Der jährliche volkswirtschaftliche Nutzwert der Honigbiene wird in Deutschland auf vier Milliarden Euro geschätzt, wobei rund drei Viertel auf die Bestäubungsleistung von Obst und Beeren, und ein Viertel auf die Honigbienenprodukte entfallen. Wegen ihrer Bestäubungsleistung gehört die Honigbiene zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Nutztieren Mitteleuropas. Sie ist nach Rind und Schwein das drittwichtigste Nutztier in der Landwirtschaft. Für die Bestäubungsleistung erhält der Imker heute in weiten Teilen Europas noch keinen Gegenwert. (Wiki) Der vorliegende Ratgeber ist mit 38 S/W-Abbildungen illustriert. Nachdruck der Originalauflage von 1914.
GRIN Ein Blitzkrieg und kein Ende. Die sozialen und ideologischen Grundlagen der deutschen Kriegsführung 1914-1918 A1051950258
Essay aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Zeitalter Weltkriege, , Sprache: Deutsch, Abstract: Im Sommer 1914 plante das Deutsche Reich zwei Feldzüge nach Osten und Westen, die nicht länger als etwa sechs Wochen andauern sollten. Doch es kam ganz anders. Der Erste Weltkrieg wütete vier Jahre und drei Monate. Er brachte mitten in Europa eine technisierte Massenschlächterei ohne rechtes Vor und Zurück der Truppen. Noch heute ist der Erste Weltkrieg ein vorrangiger Gegenstand der Geschichtswissenschaft. Uwe Malich setzt sich in seiner Publikation mit den ökonomischen Gründen für den Kriegsausbruch sowie die lange Kriegsdauer auseinander. Er geht darüber hinaus auf soziale und ideologische Hintergründe ein. Auch die unvermeidlichen Folgen der deutschen Niederlage thematisiert er sachlich und übersichtlich. Als Ausgangspunkt für seine Darstellung nimmt Dr. Malich zwei widersprüchliche Äußerungen von W. I. Lenin. Es handelt sich dabei zum einen um das sogenannte Unvermeidlichkeitstheorem, zum anderen um seine Theorie vom Verrat an den werktätigen Massen des Volkes. Obwohl sie so widersprüchlich sind, prägten beide Theorien die Geschichtswissenschaft der DDR sowie kriegshistorische Arbeiten und Arbeiten zur Geschichte der Arbeiterbewegung.
Der Autor Gustav Simons (1861-1914) war Anhänger der Lebensreformbewegung und strebte eine Vereinigung lebensreformerischer Einzelbewegungen, Vegetarismus, Bodenreform, Geldreform u.a. an. Die Gartenstädte sollten im Umland großer Städte auf bisherigem Agrarland neu gegründet werden. Sie sollten aus sieben eigenständigen Teilen bestehen, mittelgroßen Städten, die durch breite Agrargürtel voneinander getrennt und durch Eisenbahnen miteinander verbunden wären. Damit sollte die bisherige strikte Trennung von Stadt und Land aufgehoben werden, um die Nachteile der Großstadt zu vermeiden und ihre Vorteile beizubehalten (etwa leicht erreichbare gute Kultureinrichtungen). Die Gartenstadt-Idee fand auch in Deutschland starken Anklang, wo schon ab Mitte des 19. Jahrhunderts ähnliche Vorstellungen bei der Gründung großer Villenkolonien für das Bürgertum entwickelt worden waren (Marienthal in Hamburg, Lichterfelde-West, Alsen und später Grunewald in Berlin, Villenviertel in Dresden). Ihre sozialreformerischen Ziele formulierten die Gründer in den Statuten wie folgt: "Eine Gartenstadt ist eine planmäßig gestaltete Siedlung auf wohlfeilem Gelände, das dauernd in Obereigentum der Gemeinschaft gehalten wird, derart dass jede Spekulation mit dem Grund und Boden unmöglich ist." Illustriert mit 16 S/W-Tafeln. Nachdruck der Originalauflage von 1912.