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Fachbuchverlag Der Bien muss, Ratgeber von R. Nussbaum
Eine kurzgefasste, allgemeinverständliche Anleitung zum Betrieb neuzeitlicher, gewinnbringender Bienenzucht. Der Bien ist ein historisch gewachsener Begriff für den Superorganismus des Bienenvolkes, in dem Honigbienen in Gemeinschaft leben. Diese Gemeinschaft hat Fähigkeiten entwickelt, die die einzelne Biene nicht beherrscht. Ein Beispiel: Obwohl sie als Insekten Kaltblüter sind, können sie in der Gruppe die Temperatur dauerhaft halten wie ein warmblütiges Tier. Diese Gemeinschaft wird als Staat, Volk oder Familie bezeichnet und ist doch anders organisiert. Für sie hat sich der Begriff Der Bien etabliert. Der Imker beschäftigt sich seit jeher mit der Haltung, der Vermehrung und der Züchtung von Honigbienen und der Produktion von Honig und weiterer Bienenprodukte. Weit grösser als ihr ökonomischer Nutzen ist aber die ökologische Bedeutung der Honigbiene als Bestäuberin von Wild- und Kulturpflanzen. Der jährliche volkswirtschaftliche Nutzwert der Honigbiene wird in Deutschland auf vier Milliarden Euro geschätzt, wobei rund drei Viertel auf die Bestäubungsleistung von Obst und Beeren, und ein Viertel auf die Honigbienenprodukte entfallen. Wegen ihrer Bestäubungsleistung gehört die Honigbiene zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Nutztieren Mitteleuropas. Sie ist nach Rind und Schwein das drittwichtigste Nutztier in der Landwirtschaft. Für die Bestäubungsleistung erhält der Imker heute in weiten Teilen Europas noch keinen Gegenwert. Der vorliegende Ratgeber ist mit 38 S/W-Abbildungen illustriert. Nachdruck der Originalauflage von 1914.
Gustav Lindau (1866-1923) war Mykologe und Botaniker. Man findet Algen hauptsächlich in den lichtdurchdrungenen Schichten der Meere und in allen Lebensräumen des Süßwassers. Im Wasser frei schwebende Algen bilden das Phytoplankton, den photoautotrophen Teil des Planktons. Auch das Phytobenthos, die "Pflanzen" der Gewässerböden, wird hauptsächlich durch Algen gebildet. Als Tange bezeichnet man große Makroalgen, die ausgedehnte Tangwälder in den Küstenbereichen der Meere bilden. Ein kleinerer Teil der Algen hat sich durch Anpassung an (temporäre) Trockenheit auf Lebensräume außerhalb von Wasserkörpern spezialisiert. Luftalgen (Aerophyten) etwa wachsen auf exponierten Oberflächen wie Baumstämmen oder Felsen. Sie können diese oberflächlich bunt färben. Insbesondere einzellige Algen gehen auch Symbiosen ein, zum Beispiel als Zooxanthellen in manchen Meerestieren, die dadurch unabhängig von äußerer Nahrungszufuhr werden oder einfach Tarnung erhalten. Am intensivsten gediehen ist die Symbiose zwischen Algen und Pilzen in den Flechten. Diese stellen echte Doppelwesen dar, die sogar gemeinsame Vermehrungsorgane ausbilden.(Wiki) Der vorliegende Band ist in 2 Abteilungen (2 Bücher/Bände) gegliedert und mit 916 S/W-Abbildungen illustriert. Nachdruck der Originalauflage von 1914.
Filmjuwelen (Alive AG) Der letzte Walzer A1037184853
s/w Die russische Sängerin und Tänzerin Vera Opalinska (Eva Bartok) tritt im Paris der 20er Jahre als „Arlette“ auf und ist dort ein Star. Als nächstes steht eine USA-Tournee an. Nach einer letzten gefeierten Show soll der Vertrag unterschrieben werden. Während der Verhandlungen erkundigt sich der neue PR-Agent nach ihrer Biografie. Dabei erinnert sich Vera an die Liebe ihres Lebens, die sie seit Jahren sucht. Artikel in US-Zeitungen sollen ihr dabei helfen. Sie erzählt ihm von der Begegnung mit dem mutigen Rittmeister Dimitri Sarassow (Curd Jürgens) im Sommer 1914. Er hat sie auf einem Ball in Warschau aus einer prekären Situation gerettet. Der russische Prinz Paul (O.E. Hasse) machte ihr Avancen und bedrängte sie in einem Privatsalon. Als Dimitri einschreitet, lässt Prinz Paul, der Onkel des Kaisers von Russland, ihn verhaften und einsperren. Doch Vera will die Suche nach ihm nicht aufgeben. Der Film, mit dem die stürmische Beziehung zwischen Eva Bartok und Curd Jürgens begann, die zwei Jahre später heirateten. Die schwungvolle deutsche Produktion begeistert dank 12 Tanz- und Gesangsnummern. Der erste von fünf Filmen des 50er-Jahre-Traumpaares Eva Bartok und Curd Jürgens mit den Operettenmelodien von Oscar Straus.
Filmjuwelen (Alive AG) Der letzte Walzer A1037184853
s/w Die russische Sängerin und Tänzerin Vera Opalinska (Eva Bartok) tritt im Paris der 20er Jahre als „Arlette“ auf und ist dort ein Star. Als nächstes steht eine USA-Tournee an. Nach einer letzten gefeierten Show soll der Vertrag unterschrieben werden. Während der Verhandlungen erkundigt sich der neue PR-Agent nach ihrer Biografie. Dabei erinnert sich Vera an die Liebe ihres Lebens, die sie seit Jahren sucht. Artikel in US-Zeitungen sollen ihr dabei helfen. Sie erzählt ihm von der Begegnung mit dem mutigen Rittmeister Dimitri Sarassow (Curd Jürgens) im Sommer 1914. Er hat sie auf einem Ball in Warschau aus einer prekären Situation gerettet. Der russische Prinz Paul (O.E. Hasse) machte ihr Avancen und bedrängte sie in einem Privatsalon. Als Dimitri einschreitet, lässt Prinz Paul, der Onkel des Kaisers von Russland, ihn verhaften und einsperren. Doch Vera will die Suche nach ihm nicht aufgeben. Der Film, mit dem die stürmische Beziehung zwischen Eva Bartok und Curd Jürgens begann, die zwei Jahre später heirateten. Die schwungvolle deutsche Produktion begeistert dank 12 Tanz- und Gesangsnummern. Der erste von fünf Filmen des 50er-Jahre-Traumpaares Eva Bartok und Curd Jürgens mit den Operettenmelodien von Oscar Straus.
Eine kurzgefaßte, allgemeinverständliche Anleitung zum Betrieb neuzeitlicher, gewinnbringender Bienenzucht. Der Bien ist ein historisch gewachsener Begriff für den Superorganismus des Bienenvolkes, in dem Honigbienen in Gemeinschaft leben. Diese Gemeinschaft hat Fähigkeiten entwickelt, die die einzelne Biene nicht beherrscht. Ein Beispiel: Obwohl sie als Insekten Kaltblüter sind, können sie in der Gruppe die Temperatur dauerhaft halten wie ein warmblütiges Tier. Diese Gemeinschaft wird als Staat, Volk oder Familie bezeichnet und ist doch anders organisiert. Für sie hat sich der Begriff Der Bien etabliert. Der Imker beschäftigt sich seit jeher mit der Haltung, der Vermehrung und der Züchtung von Honigbienen und der Produktion von Honig und weiterer Bienenprodukte. Weit größer als ihr ökonomischer Nutzen ist aber die ökologische Bedeutung der Honigbiene als Bestäuberin von Wild- und Kulturpflanzen. Der jährliche volkswirtschaftliche Nutzwert der Honigbiene wird in Deutschland auf vier Milliarden Euro geschätzt, wobei rund drei Viertel auf die Bestäubungsleistung von Obst und Beeren, und ein Viertel auf die Honigbienenprodukte entfallen. Wegen ihrer Bestäubungsleistung gehört die Honigbiene zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Nutztieren Mitteleuropas. Sie ist nach Rind und Schwein das drittwichtigste Nutztier in der Landwirtschaft. Für die Bestäubungsleistung erhält der Imker heute in weiten Teilen Europas noch keinen Gegenwert. (Wiki) Der vorliegende Ratgeber ist mit 38 S/W-Abbildungen illustriert. Nachdruck der Originalauflage von 1914.
Größte Anerkennung in der Fachwelt erwarb sich Fruwirth als Autor und Herausgeber mehrerer Lehr- und Handbücher. Sein wissenschaftliches Hauptwerk ist ein Handbuch über Pflanzenzüchtung. Viele Jahre hat Fruwirth das Wissen über dieses, damals noch junge Fachgebiet gesammelt, systematisiert und zu einem Lehrgebäude vereinigt. Das erste während seiner Hohenheimer Zeit 1901 erschienene Buch "Die Züchtung der landwirtschaftlichen Kulturpflanzen" war der Auftakt für ein fünfbändiges Standardwerk, dessen wiederholte Teilauflagen seit 1914 unter dem Titel "Handbuch der landwirtschaftlichen Pflanzenzüchtung" erschienen sind. Weite Beachtung fand auch sein Buch "Die Saatenanerkennung" (1918) und die gemeinsam mit Theodor Roemer verfasste "Einführung in die landwirtschaftliche Pflanzenzüchtung" (1921). Fruwirth war jedoch nicht nur Saatgutexperte und Pflanzenzüchter, sondern er galt zugleich als einer der kompetentesten Pflanzenbauwissenschaftler seiner Zeit. So hat er zwischen 1910 und 1927 mehrere Auflagen der acker- und pflanzenbaulichen Bände des "Lehrbuches der Landwirtschaft auf wissenschaftlicher und praktischer Grundlage" seines Wiener Amtsvorgängers Guido Krafft neubearbeitet und herausgegeben, sowie auch weitere pflanzenbauliche Fachbücher veröffentlicht. Besondere Aufmerksamkeit widmete Fruwirth der Biologie und Bekämpfung von Ackerunkräutern. (Wiki) Das vorliegende Buch ist mit 75 S/W-Abbildungen illustriert. Nachdruck der Originalauflage von 1921.
Fachbuchverlag Dresden Anbau der Hülsenfrüchte A1053016707
Größte Anerkennung in der Fachwelt erwarb sich Fruwirth als Autor und Herausgeber mehrerer Lehr- und Handbücher. Sein wissenschaftliches Hauptwerk ist ein Handbuch über Pflanzenzüchtung. Viele Jahre hat Fruwirth das Wissen über dieses, damals noch junge Fachgebiet gesammelt, systematisiert und zu einem Lehrgebäude vereinigt. Das erste während seiner Hohenheimer Zeit 1901 erschienene Buch "Die Züchtung der landwirtschaftlichen Kulturpflanzen" war der Auftakt für ein fünfbändiges Standardwerk, dessen wiederholte Teilauflagen seit 1914 unter dem Titel "Handbuch der landwirtschaftlichen Pflanzenzüchtung" erschienen sind. Weite Beachtung fand auch sein Buch "Die Saatenanerkennung" (1918) und die gemeinsam mit Theodor Roemer verfasste "Einführung in die landwirtschaftliche Pflanzenzüchtung" (1921). Fruwirth war jedoch nicht nur Saatgutexperte und Pflanzenzüchter, sondern er galt zugleich als einer der kompetentesten Pflanzenbauwissenschaftler seiner Zeit. So hat er zwischen 1910 und 1927 mehrere Auflagen der acker- und pflanzenbaulichen Bände des "Lehrbuches der Landwirtschaft auf wissenschaftlicher und praktischer Grundlage" seines Wiener Amtsvorgängers Guido Krafft neubearbeitet und herausgegeben, sowie auch weitere pflanzenbauliche Fachbücher veröffentlicht. Besondere Aufmerksamkeit widmete Fruwirth der Biologie und Bekämpfung von Ackerunkräutern. (Wiki) Das vorliegende Buch ist mit 75 S/W-Abbildungen illustriert. Nachdruck der Originalauflage von 1921.
Saxoniabuch.de Geschichte der Gartenkunst - Erster Band
Aufgrund der umfangreichen archäologischen Ausgrabungen, Grabinschriften und Wandmalereien ist die Entwicklung der Gartenkunst im Alten Ägypten gut dokumentiert. Überliefert ist beispielsweise ein kleines Garten-Modell aus dem Grab des Meketre, einem Kanzler des Pharaos Mentuhotep II. (2061-2010 v. Chr.). Daher wissen wir, dass die Pyramiden, die heute in der Wüste stehen, einst von umfangreichen Gartenanlagen umgeben waren. Der religiöse Kult sah Blumen-, Speise- und Getränkeopfer zu Ehren der Toten und der Götter vor, so dass rund um die Tempel und Gräber Gartenanlagen gebaut wurden. In der Zeit von Ramses III. sind 513 Tempelgärten nachgewiesen. In diesen Gärten, die der Wüste mühselig abgerungen wurden, hatten künstlich angelegte Teiche zentrale Bedeutung. Weinlauben, Alleen, Gemüse- und Blumenbeete umgaben diese in streng symmetrischer Anordnung. Den Höhepunkt erreichte die altägyptische Gartenkunst während des Neuen Reiches zwischen 1550 und 1080 v. Chr. Die Entwicklung der chinesischen Gartenkunst lässt sich bis 3000 v. Chr. zurückverfolgen. Chinesische Gärten enthalten zahlreiche Zeichen, Metaphern und Symbole. Anders als die Gartenanlagen im Alten Ägypten und im Vorderen Orient stand in China nicht die Pflanze im Vordergrund. Chinesische Gärten sind vielmehr als Abbild eines idealen Universums konzipiert, dessen wesentliche Bestandteile künstlich angelegte Seen und Hügel, ungewöhnlich geformte Vegetation und Steine waren. Kein Volk der Erde hat den Garten so kultiviert wie die Chinesen. (Wiki) Der vorliegende 1. Band von der Kunsthistorikerin und Expertin für Gartenkunst Marie Luise Gothein ist mit 311 S/W-Abbildungen und S/W-Tafeln illustriert. Nachdruck der Originalauflage von 1914.
Julius Meier-Graefe (1867-1935) war Kunsthistoriker und Schriftsteller. Er gilt als wichtiger Vorkämpfer des Impressionismus. Seine erste kunstkritische Arbeit verfasste er 1894 über Edvard Munch. 1895 gehörte er zu den Gründern der Zeitschrift "Pan", aus deren Redaktion er jedoch nach einem Jahr wieder ausschied. Danach meist in Paris lebend, entwickelte sich Meier-Graefe zu einem der besten Kenner der französischen Malerei des 19. Jahrhunderts. In seiner Entwicklungsgeschichte der Modernen Kunst (3 Bände, 1904 und 1914-24) räumte er dem französischen Impressionismus eine herausragende Stellung ein. Édouard Manet (1832-1883) gilt als einer der Wegbereiter der modernen Malerei. Anders als die meisten seiner späteren impressionistischen Malerkollegen war Manet sein Leben lang ein überzeugter Stadtbewohner und verließ Paris selten und ungern, außer zu Studienaufenthalten im Ausland oder in den Sommerferien. Manet lebte nicht zurückgezogen in seinem Maleratelier, sondern flanierte - elegant mit Zylinder und Handschuhen in der Art eines Dandys bekleidet - täglich durch die Straßen seiner Geburtsstadt und besuchte regelmäßig Restaurants, Cafés und Varietés, in denen er mit progressiven Malern, Schriftstellern und Politikern zusammentraf. (Wiki) Der vorliegende Band ist mit 197 S/W Abbildungen illustriert. Nachdruck der historischen Originalausgabe aus dem Jahre 1912.
Julius Meier-Graefe (1867-1935) war Kunsthistoriker und Schriftsteller. Er gilt als wichtiger Vorkämpfer des Impressionismus. Seine erste kunstkritische Arbeit verfasste er 1894 über Edvard Munch. 1895 gehörte er zu den Gründern der Zeitschrift "Pan", aus deren Redaktion er jedoch nach einem Jahr wieder ausschied. Danach meist in Paris lebend, entwickelte sich Meier-Graefe zu einem der besten Kenner der französischen Malerei des 19. Jahrhunderts. In seiner Entwicklungsgeschichte der Modernen Kunst (3 Bände, 1904 und 1914-24) räumte er dem französischen Impressionismus eine herausragende Stellung ein. Édouard Manet (1832-1883) gilt als einer der Wegbereiter der modernen Malerei. Anders als die meisten seiner späteren impressionistischen Malerkollegen war Manet sein Leben lang ein überzeugter Stadtbewohner und verließ Paris selten und ungern, außer zu Studienaufenthalten im Ausland oder in den Sommerferien. Manet lebte nicht zurückgezogen in seinem Maleratelier, sondern flanierte - elegant mit Zylinder und Handschuhen in der Art eines Dandys bekleidet - täglich durch die Straßen seiner Geburtsstadt und besuchte regelmäßig Restaurants, Cafés und Varietés, in denen er mit progressiven Malern, Schriftstellern und Politikern zusammentraf. (Wiki) Der vorliegende Band ist mit 197 S/W Abbildungen illustriert. Nachdruck der historischen Originalausgabe aus dem Jahre 1912.
Saxoniabuch.de Geschichte der Gartenkunst - Erster Band A1044884466
Aufgrund der umfangreichen archäologischen Ausgrabungen, Grabinschriften und Wandmalereien ist die Entwicklung der Gartenkunst im Alten Ägypten gut dokumentiert. Überliefert ist beispielsweise ein kleines Garten-Modell aus dem Grab des Meketre, einem Kanzler des Pharaos Mentuhotep II. (2061-2010 v. Chr.). Daher wissen wir, dass die Pyramiden, die heute in der Wüste stehen, einst von umfangreichen Gartenanlagen umgeben waren. Der religiöse Kult sah Blumen-, Speise- und Getränkeopfer zu Ehren der Toten und der Götter vor, so dass rund um die Tempel und Gräber Gartenanlagen gebaut wurden. In der Zeit von Ramses III. sind 513 Tempelgärten nachgewiesen. In diesen Gärten, die der Wüste mühselig abgerungen wurden, hatten künstlich angelegte Teiche zentrale Bedeutung. Weinlauben, Alleen, Gemüse- und Blumenbeete umgaben diese in streng symmetrischer Anordnung. Den Höhepunkt erreichte die altägyptische Gartenkunst während des Neuen Reiches zwischen 1550 und 1080 v. Chr. Die Entwicklung der chinesischen Gartenkunst lässt sich bis 3000 v. Chr. zurückverfolgen. Chinesische Gärten enthalten zahlreiche Zeichen, Metaphern und Symbole. Anders als die Gartenanlagen im Alten Ägypten und im Vorderen Orient stand in China nicht die Pflanze im Vordergrund. Chinesische Gärten sind vielmehr als Abbild eines idealen Universums konzipiert, dessen wesentliche Bestandteile künstlich angelegte Seen und Hügel, ungewöhnlich geformte Vegetation und Steine waren. Kein Volk der Erde hat den Garten so kultiviert wie die Chinesen. (Wiki) Der vorliegende 1. Band von der Kunsthistorikerin und Expertin für Gartenkunst Marie Luise Gothein ist mit 311 S/W-Abbildungen und S/W-Tafeln illustriert. Nachdruck der Originalauflage von 1914.
Georg Lukács schrieb 'Die Theorie des Romans' 1914/15 – zur gleichen Zeit, als Rosa Luxemburg ihre Spartakusbriefe, Lenin in Zürich sein Imperialismusbuch, Spengler den 'Untergang des Abendlandes', Ernst Bloch seinen 'Geist der Utopie' verfasste. Es ist das letzte große Werk, das Lukács vor seiner Wendung zum Marxismus schuf. Als es 1920 in Berlin erschien, war sein Verfasser schon aus Ungarn geflüchtet, waren die Tage der Regierung Béla Kun – der er als Kultusminister angehörte – bereits gezählt. Dieses schmale Buch, das aus dem Fragment gebliebenen grandiosen Versuch einer Dostojewski-Monographie entstanden ist, hat den Ruhm seines Autors begründet. Es ist 'ein Werk des Übergangs, seinem Gegenstand gemäß noch dem bürgerlichen Ästhetizismus der Heidelberger Jahre verhaftet, doch in seiner Thetik schon härter, schroffer und das Ziel des künftigen methodischen Wegs scharf ins Visier nehmend. Hier findet sich der Ansatz zu einer großangelegten, spekulativ weitergeführten Überlegung, der wenig Gleichwertiges an die Seite gestellt werden kann.' (Horst Althaus). Max Weber, Thomas Mann, Robert Musil, Ernst Bloch, Benedetto Croce, Walter Benjamin, Th. W. Adorno, Paul Honigsheim, später Lucien Goldmann, Peter Bürger u.a. zeigten sich nachhaltig beeindruckt.
Georg Lukács schrieb 'Die Theorie des Romans' 1914/15 – zur gleichen Zeit, als Rosa Luxemburg ihre Spartakusbriefe, Lenin in Zürich sein Imperialismusbuch, Spengler den 'Untergang des Abendlandes', Ernst Bloch seinen 'Geist der Utopie' verfasste. Es ist das letzte große Werk, das Lukács vor seiner Wendung zum Marxismus schuf. Als es 1920 in Berlin erschien, war sein Verfasser schon aus Ungarn geflüchtet, waren die Tage der Regierung Béla Kun – der er als Kultusminister angehörte – bereits gezählt. Dieses schmale Buch, das aus dem Fragment gebliebenen grandiosen Versuch einer Dostojewski-Monographie entstanden ist, hat den Ruhm seines Autors begründet. Es ist 'ein Werk des Übergangs, seinem Gegenstand gemäß noch dem bürgerlichen Ästhetizismus der Heidelberger Jahre verhaftet, doch in seiner Thetik schon härter, schroffer und das Ziel des künftigen methodischen Wegs scharf ins Visier nehmend. Hier findet sich der Ansatz zu einer großangelegten, spekulativ weitergeführten Überlegung, der wenig Gleichwertiges an die Seite gestellt werden kann.' (Horst Althaus). Max Weber, Thomas Mann, Robert Musil, Ernst Bloch, Benedetto Croce, Walter Benjamin, Th. W. Adorno, Paul Honigsheim, später Lucien Goldmann, Peter Bürger u.a. zeigten sich nachhaltig beeindruckt.
Harrassowitz, O Gutenberg Jahrbuch 2010 A1010619714
Zum Johannisfest am 26. Juni 2010 erscheint der 85. Jahrgang des Gutenberg-Jahrbuchs, herausgegeben vom Inhaber des Gutenberg-Lehrstuhls Prof. Dr. Stephan Füssel, im Harrassowitz Verlag. Das Gutenberg-Jahrbuch, das zentrale internationale buchwissenschaftliche Publikationsorgan, zeichnet sich durch eine große thematische Bandbreite – von der Frühdruckzeit bis zum heutigen Buchwesen – aus. Die Themen im vorliegenden Band mit über 20 Artikeln reichen von einer Analyse der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderun-gen des Mainzer Bürgertums zu Lebzeiten Gutenbergs (Christoph Brix) über bedeutsame Denkmäler der Kunst-, Kultur- und Ideengeschichte wie der spätmittelalterlichen Gebetbücher in Rollenform (Hans-Walter Stork) oder der Kanontafeln im 15. und 16. Jahrhundert (Peter Schmidt) bis hin zur Darstellung der aktuellen Entwicklungen der E-Books (durch den Gutenberg-Preisträger 2000, Joseph Jacobson). Ferner beschreiben die Verleger Hans Altenhein und Christoph Links die Folgen der Wiedervereinigung Deutschlands 1989 für die deutsche Buchbranche und Verlagswelt. Der 85. Jahrgang des Gutenberg-Jahrbuchs präsentiert sich mit einer neuen Satzschrift, die sich ganz herausragend für wissenschaftliche Publikationen eignet: die LT Malabar von Dan Reynolds. Auszug aus dem Inhalt: Handschriften, Inkunabel- und Gutenbergforschung P. Schmidt, Liturgische Einblattdrucke: Neue Funde und Überlegungen zur Frühgeschichte der Kanontafel im 15. und 16. Jahrhundert H.-W. Stork, Spätmittelalterliche Gebetbücher in Rollenform, in Bild und Überlieferung L. Borda, Comunis cursus beate˛ marie˛ virginis [Nürnberg 1496?] C. Bolton, Further leaves from a ‘lost’ edition of Dinckmut’s Regimen sanitatis Internationaler Frühdruck A. R. A. Hobson, A Central Italian Bookseller and Bookbinder H. Baumeister, Der Freiburger Buchdrucker Johann Wörlin und die publizistische Auseinandersetzung mit Ulrich Zwingli sowie der Reformation in der Schweiz Buchillustration W. Schwab, 'Schick deine Sichel aus und ernte!' Mainzer Todes- und Totentanz-Initialen im Buchdruck des 16. Jahrhunderts Bibliotheksgeschichte W. A. Kelly, Supplement to VD 16 – Index of Prints Bucheinband D. Fouquet-Plümacher, Die Berliner Großbuchbinderei Lüderitz & Bauer. Die Jahre von 1888 bis 1914 im Spiegel der Ausstellungen
Zum Johannisfest am 26. Juni 2010 erscheint der 85. Jahrgang des Gutenberg-Jahrbuchs, herausgegeben vom Inhaber des Gutenberg-Lehrstuhls Prof. Dr. Stephan Füssel, im Harrassowitz Verlag. Das Gutenberg-Jahrbuch, das zentrale internationale buchwissenschaftliche Publikationsorgan, zeichnet sich durch eine große thematische Bandbreite – von der Frühdruckzeit bis zum heutigen Buchwesen – aus. Die Themen im vorliegenden Band mit über 20 Artikeln reichen von einer Analyse der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderun-gen des Mainzer Bürgertums zu Lebzeiten Gutenbergs (Christoph Brix) über bedeutsame Denkmäler der Kunst-, Kultur- und Ideengeschichte wie der spätmittelalterlichen Gebetbücher in Rollenform (Hans-Walter Stork) oder der Kanontafeln im 15. und 16. Jahrhundert (Peter Schmidt) bis hin zur Darstellung der aktuellen Entwicklungen der E-Books (durch den Gutenberg-Preisträger 2000, Joseph Jacobson). Ferner beschreiben die Verleger Hans Altenhein und Christoph Links die Folgen der Wiedervereinigung Deutschlands 1989 für die deutsche Buchbranche und Verlagswelt. Der 85. Jahrgang des Gutenberg-Jahrbuchs präsentiert sich mit einer neuen Satzschrift, die sich ganz herausragend für wissenschaftliche Publikationen eignet: die LT Malabar von Dan Reynolds. Auszug aus dem Inhalt: Handschriften, Inkunabel- und Gutenbergforschung P. Schmidt, Liturgische Einblattdrucke: Neue Funde und Überlegungen zur Frühgeschichte der Kanontafel im 15. und 16. Jahrhundert H.-W. Stork, Spätmittelalterliche Gebetbücher in Rollenform, in Bild und Überlieferung L. Borda, Comunis cursus beate˛ marie˛ virginis [Nürnberg 1496?] C. Bolton, Further leaves from a ‘lost’ edition of Dinckmut’s Regimen sanitatis Internationaler Frühdruck A. R. A. Hobson, A Central Italian Bookseller and Bookbinder H. Baumeister, Der Freiburger Buchdrucker Johann Wörlin und die publizistische Auseinandersetzung mit Ulrich Zwingli sowie der Reformation in der Schweiz Buchillustration W. Schwab, 'Schick deine Sichel aus und ernte!' Mainzer Todes- und Totentanz-Initialen im Buchdruck des 16. Jahrhunderts Bibliotheksgeschichte W. A. Kelly, Supplement to VD 16 – Index of Prints Bucheinband D. Fouquet-Plümacher, Die Berliner Großbuchbinderei Lüderitz & Bauer. Die Jahre von 1888 bis 1914 im Spiegel der Ausstellungen