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Herder Zwischen Algorithmus und Seele A1074911458
Der Physiker Winfried Schmidt und der Theologe Patrick Becker bieten eine profunde Gesellschaftsanalyse, indem sie langfristige gesellschaftliche Paradigmen in den Fokus nehmen. Ihre Kernthese ist, dass unser modernes Weltbild vom klassischen Physikverständnis des 19. Jahrhunderts geprägt ist, was nicht nur zu einem Verlust des religiösen Jenseitsglaubens geführt hat, sondern auch zu einem einseitig-funktionalen Rationalitätsverständnis mit entsprechend funktionalem Menschenbild. So erklären die Autoren u.a. den im Westen dominanten Fortschrittsoptimismus, der sich aktuell in Heilserwartungen an KI bemerkbar macht. Doch, so die Pointe des Buches, unter Rekurs auf den Befund moderner Naturwissenschaften lässt sich ein anderes, funktionale Engführungen überwindendes Weltbild begründen, das dem menschlichen Geist wie allgemein Kultur einen qualitativen Eigenwert zuspricht.
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften Transkulturelle Identitaet und Uebersetzungsmodelle skandinavischer Literatur A1027772887
Dieser Sammelband erfasst ausgewählte Aspekte der literarisch konstruierten Identität und ihrer Umsetzung in narrative Weltbilder in den Werken skandinavischer Autoren. Dabei wird das Thema auf drei Ebenen erörtert, erstens im Rahmen der nationalen Denk- und Erzählmuster, zweitens im Bereich der skandinavischen, übernationalen Erzählung über gemeinsame Geschichte und Gegenwart sowie drittens im Hinblick auf die wirkungsästhetische Kommunikation der durch Übersetzungen skandinavischer Literaturen vermittelten Weltbilder und Kulturchiffren. Die Perspektive der Übersetzung der Literatur aus dem Norden hebt folgende Aspekte der Vermittlung skandinavischer Autoren hervor: die Notwendigkeit und die Art der Wiedergabe der charakteristischen Erzählweise, die auf die altnordische Narrativik zurückblickt, die Möglichkeit der Vermittlung eines durch den individuellen Kulturcode chiffrierten Gesamtkonzepts skandinavischer Literaturen sowie die wirkungsästhetische Bedeutung der Neuübersetzungen.
In diesem Buch legt Masaru Emoto sein faszinierendes Weltbild dar: Er erläutert die Erkenntnisse, zu denen er gelangte, indem er die Ergebnisse der modernsten wissenschaftlichen Untersuchungen mit den Resultaten seiner eigenen langjährigen Forschungsarbeit auf dem Gebiet des Wassers verband
Literaricon Verlag Keplers Traum vom Mond, Fachbücher von Ludwig Günther
"Keplers Traum vom Mond" ist ein faszinierendes Fachbuch, das sich mit dem Leben und den Entdeckungen von Johannes Kepler beschäftigt. Kepler, ein bedeutender Naturphilosoph und Astronom des 17. Jahrhunderts, revolutionierte das Verständnis des Universums durch seine drei Planetengesetze. Diese Gesetze führten zu einem dynamischen Weltbild, in dem die Sonne die Planeten beeinflusst. Das Buch beleuchtet die Herausforderungen, die Kepler bei der Verbreitung seiner Ideen erlebte, insbesondere den Widerstand von religiösen Institutionen, die an den Lehren von Aristoteles und Ptolemäus festhielten. Die Originalausgabe von 1898 wird hier in einem Nachdruck präsentiert und enthält zahlreiche Abbildungen, die die Thematik anschaulich unterstützen. Dieses Werk ist nicht nur für Astronomie-Interessierte von Bedeutung, sondern auch für alle, die sich für die Geschichte der Wissenschaft und die Entwicklung des heliozentrischen Weltbildes interessieren.
Frölich und Kaufmann Vom Einfluss der Gestirne. Faksimile und Kommentarband. Limitierte und nummerierte Auflage. 421308
Dieses medizinische Handbuch entstand im 15. Jahrhundert in Nürnberg. Nach seinem Auftraggeber, dem Patrizierhaus Schürstab, wurde es auch »Codex Schürstab« genannt. Nach diesem mittelalterlichen Weltbild ist der Mensch sowohl wesensmäßig als auch gesundheitlich von kosmischen Kräften bestimmt. »Vom Einfluss der Gestirne« ist eine Zusammenfassung laienastrologischer Texte. Es beinhaltet Gesundheitsregeln für den Hausvater, die auf den alles bestimmenden Einfluss der kosmischen Kräfte abgestimmt sind. Durch seine ausgewogene Gestaltung bringt »Vom Einfluss der Gestirne« etwas von der Harmonie des mittelalterlichen Weltbildes in unsere Zeit und nimmt unter den altdeutschen Sammelwerken eine herausragende Stellung ein. Die Originalhandschrift MS. C 54 befindet sich heute in der Zentralbibliothek Zürich. Der wissenschaftliche Kommentarband dringt auf ca. 200 Seiten in die tiefsten Schichten der Handschrift vor.
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH Strukturen des Denkens
Wir haben in der Neuzeit die ganze Geschichte im Blick. Das gilt auch für die Geistesgeschichte. Von den mythischen Weltbildern der Frühzeit über die monotheistischen Religionen und Epen der Hochkulturen bis zum Umbruch des Weltbildes am Beginn der Neuzeit zieht sich die Spur unseres Wissens. Es gibt in dieser Geschichte des Geistes eine Sequenz, die von der Entwicklung des Denkens bewirkt wird. Zum einen haben sich dessen formal-logische Strukturen entwickelt. Ihre Entwicklung lässt sich durch die Entwicklung der algebraischen Logik dokumentieren. Zum andern haben sich ihre material-logischen Strukturen entwickelt. Die der Welt immanente Prozessualität wird in der Neuzeit anders verstanden als in der Vergangenheit. Der Entwicklung beider Strukturen geht der vorliegende Band nach. Geschichte lässt sich unter den erkenntniskritischen Vorgaben einer säkular gewordenen Welt verstehen. Das ist die Botschaft, die der Band vermitteln möchte.
Die Astrosophie können wir als Philosophie der Astrologie bezeichnen. Während die Astro-Logie vom Logos ausgeht, der vor allem in den letzten 150 Jahren nicht nur die Wissenschaft, sondern unser komplettes Weltbild bestimmt, kommt mit der Astro-Sophie, deren Grundlage die Sophia ist, eine ganzheitliche Weisheits-Schau ans Licht des Bewusstseins der Menschheit. Die Astrosophie vermittelt uns als Ergänzung zum horizontalen, kausalen Denken der Naturwissenschaft in Ursache und Wirkung ein senkrechtes, akausales Weltbild in Analogien und Synchronizitäten. Dabei wird die Zeit als ein qualitatives Phänomen erfahrbar. Kapitelübersicht: Einführung und Grundlagen ausgehend von der Tiefenpsychologie von C. G. Jung und Erich Neumann Planeten-Rhythmen und Lebensübergänge Archetypische Planeten-Aufstellungen Astromedizin und Astrosomatik Der Weihnachtsfestkreis und die zwölf heiligen Nächte Das Ostermysterium und die sieben Tage der Karwoche
Das Buch möchte dem Leser neue Sichtweisen auf sich selbst und das Leben vermitteln. Basierend auf den Erfahrungen und dem Weltbild des Autors, werden Alltagssituationen beschrieben und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Der Leser soll einen Einblick in alternative Betrachtungsweisen bekommen, um sein Weltbild zu überdenken und – wenn gewünscht – anzupassen. Aus Sicht des Autors kann jeder mehr aus sich machen. Konflikte können vermieden oder es kann besser mit ihnen umgegangen werden. Zwischenmenschliche Verhältnisse werden beschrieben und besprochen. Ratschläge, Denkanstöße und vom Autor beschriebene Situationen sollen dem Leser die Möglichkeit geben, sich besser im Leben zu positionieren und den Umgang mit seinem sozialen Umfeld zu optimieren. Es wird viel Wert darauf gelegt, nichts zu diktieren, sondern dem Leser zu vermitteln, dass nur er selbst entscheidet, was für ihn gut und förderlich ist.
BoD – Books on Demand Japanische Mythologie für Einsteiger
Mythologien und Sagen faszinieren seit jeher die Menschheit. Es gibt keine Epoche, in der keine erzählt wurden oder neu hinzukamen. Doch das Erstaunlichste hierbei ist, dass jede Kultur, jedes Land und jeder Stamm seine eigenen Mythologien und Sagen erzählt. Diese Geschichten erzählen von der Erschaffung der Erde, von dem Ursprung der Menschheit und all den Dingen, die man nicht wissen kann. Es gibt etliche Bereiche, die von ihnen abgedeckt werden. Auch in der japanischen Kultur gibt es eine Menge an sagenhaften Geschichten, die teilweise bis heute noch einen festen Bestandteil des Glaubens und der Lebensweise sind. In diesem Buch nehme ich Sie auf eine kleine Reise mit. Eine Reise, die Ihnen die Kultur Japans verständlicher machen wird. Eine Reise, die Ihnen ein anderes Weltbild zeigt. Ein Weltbild, das Ihnen sehr ungewohnt vorkommen wird und trotzdem sehr vielseitig ist.
Dieser Essay richtet sich an Zweifler. An Menschen, die Zweifel haben, ob das naturwissenschaftlich-materielle Weltbild alles ist. Das schließt durchaus Wissenschaftler ein. Tatsächlich werden wir uns bemühen, so weit es geht, logisch und wissenschaftlich vorzugehen. Wir sind überzeugt, ein spirituelles Weltbild muss, bis zu einem gewissen Punkt, der Logik gehorchen. Dieser Essay richtet sich an Spürer. An Menschen, die leise spüren, dass das Leben einen tieferliegenderen Sinn haben könnte, als geboren zu werden, zufrieden einzukaufen und zu sterben. Die spüren, dass wir vielleicht eine Aufgabe haben, die wir lösen sollen. Die spüren, dass da mehr sein könnte als der kalte Tanz der Atome. Der Unterschied zu anderen spirituellen Praxisbüchern wird sein, dass wir - bis zu einem gewissen Punkt - nüchtern und bodenständig bleiben. Reduziert. Ohne Ritual, Dogma, Sakrament, Zeremonie. Wir meinen, damit etwas Neues, Frisches anzubieten.
De Gruyter Die Philosophie des 19. Jahrhunderts, II.
Frontmatter -- Inhaltsübersicht -- I. Der Spätidealismus -- II. Krise der Philosophie im Vormärz -- III. Der Neukantianismus -- IV. Weltbild und Denkform des Positivismus -- V. Wissenschaftssynthese -- Namenverzeichnis -- Front Matter 2 -- Inhaltsübersicht -- Geisteswissenschaften -- Naturwissenschaften -- Technik -- Sammlung Göschen / Bandnummernfolge -- Autorenregister
Harrassowitz Die Sicht auf die Welt zwischen Ost und West (750 v. Chr. – 550 n. Chr.). Looking at the World from the East and the West (750 BCE – 550 CE) A1045809735
Der vorliegende Band umfasst zehn Beiträge, die bei der internationalen Tagung „World View and World Conception between East and West“ (19.–22. Juni 2013) im Universitätszentrum Obergurgl, Tirol präsentiert wurden. Anlässlich der Emeritierung Reinhold Bichlers standen dort laufende Arbeiten zur Diskussion, die eines seiner zentralen Forschungsanliegen aufgreifen: die Konzeption von Räumen, Zeiten und Weltbildern, ihre Verbreitung und ihr Sitz im Leben sowie die diskursive Beschäftigung mit diesen Weltbildern. Dabei stehen die mit Gewicht und Bedeutung aufgeladenen Konstruktionen einer ethnozentrisch angelegten Weltsicht und deren literarischer Niederschlag im Zentrum der Untersuchungen. Diese spannen einen breiten chronologischen und geografischen Bogen, der vom neuassyrischen Imperium des 8. Jahrhunderts v. Chr. bis zur spätantiken Reichsbildung Theoderichs an der Wende vom 5. zum 6. Jahrhundert n. Chr. reicht. Auch wenn sich die Mehrzahl der Beiträge mit Weltbildern und Weltkonzeptionen beschäftigt, die um den antiken Mittelmeerraum kreisen, so greifen doch einzelne Beiträge wesentlich weiter aus und rücken den Indischen Ozean, Zentralasien oder gar die Oikumene in das nähere Blickfeld. Allen Beiträgen gemeinsam ist die Auseinandersetzung mit einer Autorenperspektive, die in ihren Einzelschichten dekonstruiert und in einen konkreten historischen Kontext eingebettet wird.
Harrassowitz Die Sicht auf die Welt zwischen Ost und West (750 v. Chr. – 550 n. Chr.). Looking at the World from the East and the West (750 BCE – 550 CE)
Der vorliegende Band umfasst zehn Beiträge, die bei der internationalen Tagung „World View and World Conception between East and West“ (19.–22. Juni 2013) im Universitätszentrum Obergurgl, Tirol präsentiert wurden. Anlässlich der Emeritierung Reinhold Bichlers standen dort laufende Arbeiten zur Diskussion, die eines seiner zentralen Forschungsanliegen aufgreifen: die Konzeption von Räumen, Zeiten und Weltbildern, ihre Verbreitung und ihr Sitz im Leben sowie die diskursive Beschäftigung mit diesen Weltbildern. Dabei stehen die mit Gewicht und Bedeutung aufgeladenen Konstruktionen einer ethnozentrisch angelegten Weltsicht und deren literarischer Niederschlag im Zentrum der Untersuchungen. Diese spannen einen breiten chronologischen und geografischen Bogen, der vom neuassyrischen Imperium des 8. Jahrhunderts v. Chr. bis zur spätantiken Reichsbildung Theoderichs an der Wende vom 5. zum 6. Jahrhundert n. Chr. reicht. Auch wenn sich die Mehrzahl der Beiträge mit Weltbildern und Weltkonzeptionen beschäftigt, die um den antiken Mittelmeerraum kreisen, so greifen doch einzelne Beiträge wesentlich weiter aus und rücken den Indischen Ozean, Zentralasien oder gar die Oikumene in das nähere Blickfeld. Allen Beiträgen gemeinsam ist die Auseinandersetzung mit einer Autorenperspektive, die in ihren Einzelschichten dekonstruiert und in einen konkreten historischen Kontext eingebettet wird.
Sprechen wir von Marc Chagall, so müssen wir von der Bibel sprechen. Warum? Weil sein Weltbild das Weltbild der Bibel ist, aus dem heraus er lebt, liebt und schafft. "Seit meiner frühesten Jugend“; so schreibt er, „hat mich schon die Bibel in ihren Bann gezogen. Die Bibel schien mir - und scheint mir noch heute - die reichste poetische Quelle aller Zeiten zu sein. Seitdem habe ich ihren Widerschein im Leben und in der Kunst gesucht. Die Bibel ist wie ein Widerhall der Natur, und ich habe danach gestrebt, dieses Geheimnis weiterzugeben. Was mich angeht, so ist die Vollkommenheit in der Kunst wie auch im Leben aus jener biblischen Quelle entsprungen". Klaus Mayer, von Marc Chagall mit Freundschaft beschenkt, beschreibt anhand von ausgewählten Beispielen, wie das Mystische und das Biblische Chagalls gesamtes Kunstschaffen prägten.
Literaricon Verlag Astronomie, Fachbücher von J. Hartmann
In diesem 1921 veröffentlichten Grundlagenwerk behandeln die Autoren Themen wie die astronomische Ortsbestimmung, die Theorie des Planetensystems, die Physik der Sonne und der Fixsterne sowie die Beziehung der Astronomie zu Kunst und Technik und gehen auch auf die Widerspiegelung des astronomischen Weltbildes in Religion und Philosophie ein. Nachdruck der Originalausgabe.
In diesem 1921 veröffentlichten Grundlagenwerk behandeln die Autoren Themen wie die astronomische Ortsbestimmung, die Theorie des Planetensystems, die Physik der Sonne und der Fixsterne sowie die Beziehung der Astronomie zu Kunst und Technik und gehen auch auf die Widerspiegelung des astronomischen Weltbildes in Religion und Philosophie ein. Nachdruck der Originalausgabe.
In der Beantwortung der für das geozentrische Weltbild aristotelisch-ptolemäischer Prägung zentralen Frage, welches der Elemente (Wasser oder Erde) höher liege, legt Dante in gut scholastischer Argumentationsweise seine kosmologischen Auffassungen dar. In der ausführlichen Einleitung wird die Naturphilosophie Dantes in ihren historischen Kontext eingebunden und bewertet.
In diesem 1921 veröffentlichten Grundlagenwerk behandeln die Autoren Themen wie die astronomische Ortsbestimmung, die Theorie des Planetensystems, die Physik der Sonne und der Fixsterne sowie die Beziehung der Astronomie zu Kunst und Technik und gehen auch auf die Widerspiegelung des astronomischen Weltbildes in Religion und Philosophie ein. Nachdruck der Originalausgabe.
Dieser Essay richtet sich an Zweifler. An Menschen, die Zweifel haben, ob das naturwissenschaftlich-materielle Weltbild alles ist. Das schließt durchaus Wissenschaftler ein. Tatsächlich werden wir uns bemühen, so weit es geht, logisch und wissenschaftlich vorzugehen. Wir sind überzeugt, ein spirituelles Weltbild muss, bis zu einem gewissen Punkt, der Logik gehorchen. Dieser Essay richtet sich an Spürer. An Menschen, die leise spüren, dass das Leben einen tieferliegenderen Sinn haben könnte, als geboren zu werden, zufrieden einzukaufen und zu sterben. Die spüren, dass wir vielleicht eine Aufgabe haben, die wir lösen sollen. Die spüren, dass da mehr sein könnte als der kalte Tanz der Atome. Der Unterschied zu anderen spirituellen Praxisbüchern wird sein, dass wir - bis zu einem gewissen Punkt - nüchtern und bodenständig bleiben. Reduziert. Ohne Ritual, Dogma, Sakrament, Zeremonie. Wir meinen, damit etwas Neues, Frisches anzubieten.
Düsseldorf university press dup Medienwissenschaften A1040146574
Die Philosophische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat den Meyer-Struckmann-Preis für geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung 2015 an Winfried Schulz verliehen. Das diesjährige Thema lautete Medienwissenschaften. Professor Dr. Winfried Schulz gehört seit den 1960er-Jahren zu den prägenden Figuren der deutschen Kommunikationswissenschaft. Er war bis zu seiner Emeritierung 2004 Professor für Kommunikations- und Politikwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg. Die Jury des Meyer-Struckmann-Preises würdigt mit Schulz einen Wissenschaftler, der mit seinem umfangreichen Werk das Verständnis vom Einfluss der Medien auf unser Weltbild maßgeblich geprägt hat. Sein Buch über die "Konstruktion von Realität in den Nachrichtenmedien" gehört zu den Klassikern des Fachs Kommunikations- und Medienwissenschaft. Es hat das Verständnis für die Eigenlogik, nach der die Medien Weltbilder erzeugen, auf eine neue Grundlage gestellt und zahlreiche Forschungsarbeiten inspiriert.