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GRIN Internationale Akquisitionen mittelständischer Unternehmen A1005197979
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 2,3, Universität Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Akquisitionswelle in Deutschland ist nach wie vor ungebrochen. Käufe und Verkäufe von Unternehmen, Übertragungen von Anteils- oder Aktienpaketen an bekannte Unternehmen stehen von jeher im Mittelpunkt des Interesses der Wirtschaftspresse. Fast jede zweite Transaktion erfolgt in Deutschland mit einem ausländischen Partner, wobei der Akzent immer stärker auf die Akquisition der Unternehmen in Osteuropa gesetzt wird: so sind in 2006 rund 50 Mrd. Euro in die osteuropäischen Länder geflossen. Im Jahr 1991, als der ¿Eiserne Vorhang¿ fiel und die Umwandlung der kommunistischen Gesellschaftssysteme zum kapitalistischen Wirtschaftssystem begann, eröffnete sich für die Unternehmen in den entwickelten Marktwirtschaften die Möglichkeit für den schnellen Markteintritt. Damit wurden hohe Erwartungen hinsichtlich der Gewinnung neuer Marktanteile, internationaler Diversifikation, Senkung der Produktionskosten u.a. verbunden. Nach der anfänglichen ¿Ost-Euphorie¿ ist es jedoch zu einer Ernüchterung in der Beurteilung der Attraktivität des Investitionsstandortes Osteuropa gekommen. Am Beispiel eines marktführenden deutschen mittelständischen Service-Unternehmens, das Ende 2006 ein Ticket-Unternehmen in Moskau akquiriert hat, werden wesentliche Probleme und besondere Herausforderungen der Akquisition in Details erläutert und die in der Praxis angewandten Lösungsansätze dargestellt. Die teils in Deutschland, teils in Russland erhobenen empirischen Befunde lassen erkennen, dass das Vorliegen von Erfolgsbedingungen wirtschaftlicher Art eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für den Akquisitionserfolg ist. Im Rahmen dieser Arbeit wird ein verstärkter Akzent auf die Erläuterung der organisatorischen und kulturellen Integration des akquirierten Unternehmens gesetzt. Es soll betont werden, dass sich die betriebswirtschaftliche Forschung mit den Problemen einer Akquisition in Osteuropa und insbesondere in Russland kaum auseinandergesetzt hat. In Anbetracht dieser Forschungslücke liegt es deshalb nahe, dies in der vorliegenden Arbeit zu untersuchen, wobei das Basismaterial durch die Zusammenarbeit mit beiden Unternehmungen erarbeitet worden ist.
GRIN Die Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise in China und Japan A1019548479
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich VWL - Finanzwissenschaft, Note: 1,0, Hochschule Bochum, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der Subprime-Hypothekenkrise in den USA im Sommer 2007 nahm die globale Finanzkrise ihren Lauf. Der US-Immobilienmarkt ist durch drastische Wertverluste der Subprime-Hypothekenverbriefungen in die Krise geraten. Seit Anfang 2008 verbreitete sich diese Krise auch auf andere Finanzinstrumente, sodass die USA in diesem Jahr noch in eine tiefe Rezession gezogen wurde. Die Finanzkrise fand ihren Höhepunkt mit der Insolvenzbekanntgabe der US-Investmentbank Lehman Brothers Mitte September 2008. Dadurch schwappte die Finanzkrise seit Ende Oktober 2008 zunehmend auch auf die reale Wirtschaft über. Ursache hierfür waren u.a. die Banken, die ihre Kreditkonditionen verschärften, um große Teile der entstandenen Wertverluste tragen zu können.1 Länder wie China und Japan erreichte die US-Krise im internationalen Vergleich eher spät. Auf Grund der vorangegangenen Asienkrise hatten beide Länder jedoch das Bewusstsein für die möglichen Schäden. Die Europäische Union hingegen unterschätzte anfangs die Auswirkungen und wurde von dem Ausbruch der Krise im europäischen Raum überrascht. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es die Länder, China und Japan, im Hinblick auf die Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise, näher zu beleuchten. Dabei werden bereits ergriffene Maßnahmen, um die wirtschaftliche Krise zu bekämpfen, aufgezeigt. Durch die enorme wirtschaftliche Konnektivität Chinas und Japans mit den Vereinigten Staaten wird es zu klären sein, wie tief beide Staaten durch die US-Krise getroffen worden sind bzw. wie es evtl. diesen Ländern, auf Grund ihrer wirtschaftlichen Machtposition, gelungen ist die Krise zu überwinden. Die geplatzte Blase auf den Vermögensmärkten erreichte auch die europäischen Märkte. Daher werden sämtliche Reaktionen, von Regierungen und Zentralbanken Chinas und Japans, mit denen der Europäischen Union auf Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede verglichen. Außerdem werden die verheerenden Auswirkungen der USImmobilienkrise auf die reale Wirtschaft von China, Japan und der Europäischen Union betrachtet.
GRIN Wiedereingliederung nach einem Auslandseinsatz. Analyse der möglichen beruflichen und privaten Probleme A1038339229
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Führung und Personal - Sonstiges, Note: 2,3, Freie Universität Berlin (Institut für Management), Veranstaltung: Personalpolitik, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Relevanz des Themas "Auslandseinsatz von Fach- und Führungskräften" und der damit einhergehenden Konsequenzen für die Personalarbeit im Unternehmen ist offensichtlich und gewinnt durch zunehmende Globalisierung und Verflechtung der Weltwirtschaft immer größere Bedeutung auf organisationaler Ebene und der Ebene des einzelnen Mitarbeiters. Die wirtschaftliche Umwelt der heutigen Organisationen und Unternehmen ist vor allem durch wachsende Komplexität und Turbulenzen charakterisiert, die mit starkem Wettbewerbsdruck und Zwang zur Internationalisierung einhergehen, die neue strategische Ausrichtungen und Orientierungen notwendig werden lassen. Aus dem Grundsatz der Passung zwischen Personal- und Unternehmensstrategie ergibt sich damit für die Unternehmen zusätzlicher Handlungsbedarf und bedeutet gleichzeitig veränderte Rahmenbedingungen für das strategische Personalmanagement, verstanden als ein Konzept von unterschiedlichen Ansätzen und ihrer Implementierung. Ein weltweiter Aktionskreis erfordert einen interkulturellen Ansatz des Managements, der mit vielfältigen Konsequenzen und Herausforderungen verbunden ist und der die Personalverantwortlichen mit neuen Chancen und Risiken konfrontiert. In der Literatur wird die Gestaltung der betrieblichen Auslandsentsendungen als ein Prozess definiert und in einzelne Phasen unterteilt, denen jeweils unterschiedliche Beachtung geschenkt wird. Vielfach wird differenziert in: Such- und Auswahlphase, Vorbereitungsphase, Einsatz- und Betreuungsphase und die Phase der Wiedereingliederung. Es existiert eine beachtliche Anzahl von Veröffentlichungen und theoretischer Abhandlungen zu den Phasen der Vorbereitung und des Einsatzes. Auf den derzeitigen Stand der Forschung blickend, ist jedoch anzumerken, dass der Wiedereingliederungsphase bisher wenig Beachtung geschenkt worden ist und dass diese Phase damit zugleich "[...] eines der größten und bislang weitgehend ungelösten Probleme der internationalen Personalarbeit [...]" darstellt. Es ist jedoch erwiesen, dass nach der Rückkehr ins Stammhaus eine Vielzahl von Schwierigkeiten und Problemen auftauchen können. Eine suboptimale Reintegration kann hohe Nachteile für Mitarbeiter und Organisation mit sich ziehen, die für das Unternehmen Kosten darstellen und für den Mitarbeiter manchmal so ausweglos erscheinen, dass er sich dazu entschließt, das Unternehmen nach seiner Rückkehr zu verlassen.
GRIN Die Behandlung von dolosen Handlungen und Bilanzdelikten im monistischen und im dualistischen System der Unternehmensüberwachung A1005113283
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Revision, Prüfungswesen, Note: 2,3, Universität Hamburg (Department Wirtschaftswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Glaubwürdigkeit von Unternehmensabschlüssen und die gute Geschäftsführung (Corporate Gouvernance) von Unternehmen ist in jüngerer Zeit durch zahlreiche s.g. Bilanzskandale und aufgedeckte Betrugsdelikte in Unternehmen erheblich erschüttert worden. Beispielhaft seien die Vorfälle um Enron und Worldcom in den USA oder die Ereignisse um Parmalat und VW oder aktuell Siemens in Europa genannt. Diese Bilanzskandale und Betrugsdelikte offenbaren Schwächen im internen und externen System der Unternehmensüberwachung. Diesem gilt es sowohl durch Maßnahmen des Gesetzgebers, als auch durch freiwillige Maßnahmen der Unternehmen zu begegnen. Die Bilanzskandale haben weltweit eine Vielzahl an Gesetzesinitiativen hervorgerufen, die sich die Beseitigung dieser Schwachstellen zum Ziel gesetzt haben. Im amerikanischen Rechtsraum ist der Sarbance-Oxley Act (SOA) mit seinen Ausführungsregeln hervorzuheben, im deutschen Rechtsraum sind zahlreiche Gesetze zu nennen. Mit dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) wurde u.a. die Schaffung eines Risikomanagementsystems und dessen Prüfung kodifiziert. Mit dem Bilanzrechtreformgesetz (BilReG) wurde u.a. die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers gestärkt und mit dem Bilanzkontrollgesetz (BilKoG) wurde ein externes Enforcementsystem neben dem Abschlussprüfer geschaffen, das das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Unternehmensabschlüsse stärken soll. Neben diesen gesetzlichen Regelungen sind in den letzten Jahren aber auch interne Regelungen der Unternehmen immer mehr ins Zentrum des Interesses gerückt. Dies sind Maßnahmen, die Unternehmen ohne konkrete gesetzliche Vorgaben ergreifen, um dem Problem der dolosen Handlungen und Bilanzdelikte entgegenzuwirken. Dazu gehören beispielsweise interne Vorgaben zur Steigerung der Prozesssicherheit, die Unternehmen entwickeln oder auch die freiwilligen Vorgaben des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK).
GRIN Empathisches Verstehen und Nachempfinden bei Jungen mit Störung des Sozialverhaltens A1015064350
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Psychologie - Entwicklungspsychologie, Note: 1, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Lehrstuhl für Psychologie IV), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende empirische Arbeit hatte zum Ziel, empathisches Verstehen und Nachempfinden bei Jungen mit Störung des Sozialverhaltens in einem quasiexperimentellen Versuchsdesign zu untersuchen. Um der theoretischen Dimensionierung des Konstrukts gerecht zu werden, wurde dabei erstmals ein Untersuchungsschema gewählt, das zugleich emotionale und kognitive sowie situationale und dispositionale Empathiedimensionen unterscheidet. Dementsprechend wurden die empathischen Fertigkeiten zur Emotionserkennung, zur Perspektivenübername, zur Emotionsattribution sowie zur kognitiven und zur affektiven Reaktivität mithilfe geeigneter Testverfahren erfasst und mit den Ergebnissen einer nicht-klinischen Kontrollgruppe verglichen. Bei der anschließenden statistischen Auswertung mittels t-Tests für unabhängige Stichproben (a = 5%) wurden von allen untersuchten Jugendlichen insgesamt 21 Jungen mit einer Störung des Sozialverhaltens aus mehreren sozialpsychiatrischen Einrichtungen und 25 Jungen der Kontrollgruppe berücksichtigt. Entsprechend vorausgehender Befunde und klinischer Beobachtungen waren bei der Patientengruppe grundlegende Defizite im empathischen Verständnis wie auch im empathischen Nachempfinden angenommen worden. Dabei konnten die vorliegenden Ergebnisse vorwiegend Defizite im Bereich der kognitiven Empathie und hierbei insbesondere bezüglich der Fähigkeit zur Emotionsattribution und der kognitiven Reaktivität belegen. Die entsprechenden Auffälligkeiten zeigten sich hierbei v.a. in situationsgebundenen Zusammenhängen und bei negativen Emotionen. Demnach fanden die Probanden der Patientengruppe unter den genannten Umständen weitaus schlechtere Erklärungen für die negativen Emotionen ihrer Umwelt und reagierten dann bedeutsam seltener mit kognitiv geprägten Eindrücken und Bewertungen der dargestellten Situationen. Die beschriebenen Ergebnisse konnten im Rahmen der Grundlagenforschung zu einem verbesserten Verständnis der Störung des Sozialverhaltens im Jugendalter beitragen und weitere Erklärungsansätze für das störungstypische Ungleichgewicht von prosozialen und dissozialen Verhaltensweisen liefern.
GRIN Catulls "Carmen 99" als längstes Epigramm des Dichters. Verhältnis von Juventius und Catull A1061784766
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Klassische Philologie - Latinistik - Literatur, Note: 2,0, Universität Leipzig (Institut für Klassische Philologie und Komparatistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Das "Carmen 99", das längste von Catulls Epigrammen, wird in dieser Arbeit einer dreifachen Analyse unterzogen. Zu Beginn wird das Gedicht einer metrischen Analyse unterzogen. Daran schließt sich eine Untersuchung des textkritischen Apparates an. Die verschiedenen Überlieferungen werden - sofern es sich anbietet - anhand ihrer Integrität erklärt, überprüft und bewertet. Den Hauptteil bildet die Interpretation des Textes unter Zuhilfenahme der wichtigsten Kommentare verschiedener Autoren. Gaius Valerius Catullus aus Verona war ein im doppelten Sinne des Wortes leidenschaftlicher Dichter, der mutmaßlich früh starb und bis heute nicht mehr hinterließ als einen Gedichtband voll von Invektiven, Liebesbezeigungen an seine Muse Lesbia, sogenannte große Gedichte und ein Epyllion. Für seine "passer"-Gedichte ist er heute wohl am bekanntesten. Lesbia, seine Angebetete, wird von Catull einerseits schwärmerisch wegen ihrer Schönheit besungen, andererseits klagt der Dichter über ihren Zorn und ihre Eifersucht, ihre Launenhaftigkeit und seinen daher erwachsenden Liebeskummer. Doch nicht nur sie ist Ziel der Begierde, auch ein Mann namens Juventius wird in mehreren Gedichten besungen. Die Frage nach Alter, Stand und dem Wahrheitsgehalt sind bis heute nicht einheitlich geklärt worden. Lässt man sich darauf ein, dass es in Catulls Leben einen Jüngling namens Juventius gab - oder sei es auch nur in der Fantasie des Dichters -, so bilden die Gedichte, in denen unmittelbar und mittelbar vom ihm erzählt wird, so etwas wie einen Zyklus. Neben dem Wunsch, den Jüngling mit Küssen zu überhäufen (Carmen 48), Catulls Warnung vor einem mittellosen Konkurrenten (Carmen 24) und seiner Klage über Juventius' Fremdgehen (Carmen 81) schildert Carmen 99, welches Gegenstand dieser Arbeit sein soll, das Verhältnis der beiden zueinander und dessen Umschwung.
Snoeck Elegantly Wasted, Ratgeber von Ben de Biel, Johannes von Jena
'Tanz mal drüber nach' und 'komm vorbei und lass dich gehen', 'dein Gehirn braucht dringend Urlaub', heisst es auf den Flyern des Ritter Butzke und das Resultat lautet natürlich 'von euphorisch bis erschöpft'. Aufgebaut hat das Ritter Butzke Johann von Jena mit Freunden, nachdem er 2006 auf seiner Suche nach einer temporären Partylocation auf das leerstehende Fabrikgelände der Aqua Butzke Werke in der Ritterstrasse in Kreuzberg gestossen war. Der Club ist dann vom März 2007 bis Januar 2009 illegal in Betrieb gegangen, von den Behörden geschlossen und 2010 wieder legal eröffnet worden. 'Es war vermutlich der grösste illegale Club der Welt ... Ich war der Meinung, dass wir mit diesem riesigen Speakeasy bereits die beste Zeit unseres Lebens durchlebten - und zwar ohne Bürokratie, Buchhaltung, Vorschriften und Personalplänen. Ich hatte die Sorge, dass der Spass, der mit der Freiheit einherging, relativ schnell verloren gehen würde.' Dem war mitnichten so, denn in den 2010er Jahren gilt 'Berlin als die Stadt, in der die Partykultur des 21. Jahrhunderts neu erfunden wurde', wie Max Dax in seinem Interview mit Johannes von Jena und Ben de Biel sagt. Von Ben de Biel stammen die Fotoserien des vorliegenden Bandes, er hat seit den Anfängen im Ritter Butzke fotografiert. Das war in den Clubs nicht nur verpönt, sondern eigentlich auch verboten, sie wurden von allen als 'Schutzräume' gesehen. Mit Ben de Biel aber, dem Betreiber des legendären Maria am Ostbahnhof, bannte hier jemand das Geschehen, der tief in dieser Szene verwurzelt war. In den 1990er Jahren hat er die Hausbesetzerszene in Friedrichshain fotografiert, '10 Jahre später meine nächtlichen Taxifahrten vom Club Maria nach Hause. Im Ritter Butzke habe ich dann angefangen, Partys selbst typologisch zu fotografieren, denn die Clubkultur war es ja gewesen, wegen der ich vor über 35 Jahren nach Berlin gegangen bin. Ich wusste zudem, dass niemand vor mir in diesem Umfang in Berliner Clubs fotografiert hatte.
GRIN Ansätze zur vergleichenden Religionswissenschaft und zu den Begriffsstudien von Wilfred Cantwell Smith A1007093313
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Theologie - Vergleichende Religionswissenschaft, Note: 2,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Religionswissenschaft), Veranstaltung: PS ¿Einführung in die Religionswissenschaft ¿ Religionswissenschaftliche Klassiker¿, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Hausarbeit soll es um den (Welt-) Theologen, Orientalisten, aber vor allem Religionswissenschaftler und - phänomenologen Wilfred Cantwell Smith gehen. Im Folgenden soll das Hauptaugenmerk auf seinen in dem von Mircea Eliade und Joseph Mitsuo Kitagawa herausgegebenen Sammelband ¿Grundfragen der Religionswissenschaft¿ veröffentlichtem Aufsatz ¿Religionswissenschaft: wohin ¿ warum?¿ gehen. Des Weiteren soll ein kurzer Abriss über seine Begriffsstudie zur Definition seiner Vorstellung ¿Glauben¿ gegeben werden, die einen wesentlichen Teil seiner phänomenologischen Ansätze der Religionswissenschaft ausmacht. Seine Religions- und Glaubensstudien lassen sich gleichsam als ¿eine späte Umsetzung dessen¿ interpretieren, was ¿Schleiermacher in der Einleitung zu ¿Der christliche Glaube¿¿ anfänglich geplant hatte. Sein Wirken wurde maßgeblich am Lehrstuhl für vergleichende Religionswissenschaft in McGill an der theologischen Fakultät geprägt. Zu dieser Zeit wendete sich Smith von seinen sozialgeschichtlichen Untersuchungen über den indischen Islam mehr der ¿religionswissenschaftlich-verstehenden Betrachtungsweise¿ zu. Diese islamwissenschaftliche Forschung bildet auch den Ausgangspunkt seines Glaubens- und Religionsverständnisses. In Deutschland ist Wilfred Cantwell Smith wenig rezipiert worden. Das kann schon an dem Sachverhalt festgestellt werden, dass man sogar heute wenige Übersetzungen seiner Arbeit finden kann. Außerdem zählt Smith wohl zu den meist kritisierten Wissenschaftlern seines Faches. Bleeker und Per Kværne zum Beispiel beanstanden Smiths Einseitigkeit seiner ¿personalistische[n] Methodik¿, während andere diese Begrenztheit auch seinem faith-Konzept vorwerfen. Der einzige der wohl Smiths Programmatik aus ¿Religionswissenschaft: wohin ¿ warum?¿ übernommen und versucht hat weiterzuführen, war wohl Jacques Waardenburg. In seinen Ausführungen sind Kritiken, Änderungsvorschläge und andere Begrifflichkeiten zu verzeichnen. [...]
GRIN Empathisches Verstehen und Nachempfinden bei Jungen mit Störung des Sozialverhaltens
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Psychologie - Entwicklungspsychologie, Note: 1, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Lehrstuhl für Psychologie IV), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende empirische Arbeit hatte zum Ziel, empathisches Verstehen und Nachempfinden bei Jungen mit Störung des Sozialverhaltens in einem quasiexperimentellen Versuchsdesign zu untersuchen. Um der theoretischen Dimensionierung des Konstrukts gerecht zu werden, wurde dabei erstmals ein Untersuchungsschema gewählt, das zugleich emotionale und kognitive sowie situationale und dispositionale Empathiedimensionen unterscheidet. Dementsprechend wurden die empathischen Fertigkeiten zur Emotionserkennung, zur Perspektivenübername, zur Emotionsattribution sowie zur kognitiven und zur affektiven Reaktivität mithilfe geeigneter Testverfahren erfasst und mit den Ergebnissen einer nicht-klinischen Kontrollgruppe verglichen. Bei der anschließenden statistischen Auswertung mittels t-Tests für unabhängige Stichproben (a = 5%) wurden von allen untersuchten Jugendlichen insgesamt 21 Jungen mit einer Störung des Sozialverhaltens aus mehreren sozialpsychiatrischen Einrichtungen und 25 Jungen der Kontrollgruppe berücksichtigt. Entsprechend vorausgehender Befunde und klinischer Beobachtungen waren bei der Patientengruppe grundlegende Defizite im empathischen Verständnis wie auch im empathischen Nachempfinden angenommen worden. Dabei konnten die vorliegenden Ergebnisse vorwiegend Defizite im Bereich der kognitiven Empathie und hierbei insbesondere bezüglich der Fähigkeit zur Emotionsattribution und der kognitiven Reaktivität belegen. Die entsprechenden Auffälligkeiten zeigten sich hierbei v.a. in situationsgebundenen Zusammenhängen und bei negativen Emotionen. Demnach fanden die Probanden der Patientengruppe unter den genannten Umständen weitaus schlechtere Erklärungen für die negativen Emotionen ihrer Umwelt und reagierten dann bedeutsam seltener mit kognitiv geprägten Eindrücken und Bewertungen der dargestellten Situationen. Die beschriebenen Ergebnisse konnten im Rahmen der Grundlagenforschung zu einem verbesserten Verständnis der Störung des Sozialverhaltens im Jugendalter beitragen und weitere Erklärungsansätze für das störungstypische Ungleichgewicht von prosozialen und dissozialen Verhaltensweisen liefern.
GRIN Die zukünftige Rolle des russischen Rubels im internationalen Kapitalverkehr
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 2,5, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen; Standort Nürtingen, Veranstaltung: Finanzmärkte, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein wichtiger Indikator der Beständigkeit einer Volkswirtschaft ist ihre Währung. Besonders im Zeitalter der Globalisierung mit grenzüberschreitenden Kapitalbewegungen, knüpfen die internationalen Investoren ihre Entscheidungen an die Möglichkeit, die Gewinne nicht nur in der Währung des jeweiligen Landes zu realisieren, sondern diese ohne Verluste wieder in die eigene Währung zu konvertieren. Logischerweise kann eine Währung auch selbst zu einem Investitionsobjekt werden, wenn das jeweilige Land eine stabile Wirtschaftsentwicklung aufweist. In diesem Kontext werden die beachtlichen Veränderungen in der russischen Gesellschaft und Wirtschaft der letzten zwei Jahrzehnte interessant. Die Kommandowirtschaft wurde zerstört, an ihrer Stelle wurde eine Marktwirtschaft etabliert. Die Preise von Waren und Arbeit werden vom Markt bestimmt, sodass die Wirtschaft ein Teil der Weltwirtschaft geworden ist. Der Staatsbesitz ist zum Großteil privatisiert worden. Jedoch verlief der Transformationsprozess schwieriger als in den anderen ehemaligen sozialistischen Ländern. Die russische Wirtschaft befand sich in den 90er Jahre in einer Dauerstagnation, welche sich 1998 in einer Finanzkrise offenbarte. Zur damaligen Zeit konnte sich wohl kaum jemand vorstellen, dass Russland aus dieser Situation einen schnellen Ausweg finden würde. Jedoch führten die Reformen der neuen russischen Regierung, und nicht zuletzt die hohen Preise für Rohstoffe auf dem Weltmarkt, zu einer raschen Stabilisierung der Wirtschaftslage. Dies legt die Vermutung nahe, dass der russische Rubel zukünftig ein steigendes internationales Interesse erlangen wird. Die vorliegende Arbeit analysiert die Grundlagen dieser Entwicklung. Hierzu wird zunächst ein allgemeines theoretisches Konzept für die Internationalisierung einer Währung entwickelt. Die in diesem Zusammenhang erarbeiteten Kriterien dienen als Leitfaden für die praktische Bewertung der zukünftigen Rolle des russischen Rubels im internationalen Kapitalverkehr.
Die Kodifikation des deutschen Umweltrechts in einem Umweltgesetzbuch ist seit mehr als 30 Jahren Gegenstand von wissenschaftlicher und politischer Diskussion. Obwohl Vorteile und Realisierbarkeit eines Umweltgesetzbuches (UGB) durch umfangreiche wissenschaftliche Vorarbeiten dargelegt und die Schaffung eines UGB von Gesellschaft und Wirtschaft stets gefordert worden waren, fehlte es den verantwortlichen politischen Akteuren für dessen Realisierung bislang an Mut und Durchsetzungskraft. Seit dem Bestehen der Großen Koalition und der zum 1.9.2006 in Kraft getretenen Föderalismusreform I steht das Projekt UGB jedoch ganz oben auf den politischen Agenden und wird voraussichtlich noch in der aktuellen 16. Legislaturperiode zumindest teilweise realisiert werden. Mit dem Referentenentwurf des BMU ist noch im Jahre 2007 zu rechnen. Die vom Forschungszentrum Umweltrecht, Berlin, am 21. Juni 2006 durchgeführte Tagung "Auf dem Weg zum Umweltgesetzbuch", die durch diesen Tagungsband wissenschaftlich dokumentiert wird, stellte den gewandelten verfassungs- und europarechtlichen Vorgaben für ein UGB vor allen Dingen die inhaltlichen Aspekte einer künftigen Umweltrechtskodifikation in den Vordergrund. Kernpunkte stellten insoweit die Harmonisierung des Anlagenzulassungsrechts in Form der integrierten Vorhabengenehmigung und der Ausbau ökonomischer Instrumente des Umweltrechts dar. Weitere inhaltliche Anforderungen - wie etwa die Europarechtstauglichkeit - waren Gegenstand einer lebhaften Podiumsdiskussion. Referenten und Teilnehmer der Tagung waren dabei teilweise hochkarätige Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Praxis. Professor Michael Kloepfer selbst war Vorsitzender bzw. stellvertretender Vorsitzender der beiden Kommissionen zur Erarbeitung von Entwürfen eines UGB. Die dokumentierte Tagung unterstrich erneut die Vorteile eines UGB, offenbarte zugleich aber auch mögliche Stolpersteine auf dem Weg zur endgültigen Realisierung einer Kodifikation des deutschen Umweltrechts. Zudem stellte die Tagung in gewisser Weise die Auftaktveranstaltung zur wissenschaftlichen Begleitung eines der ambitioniertesten aber auch lohnenswertesten Gesetzgebungsverfahren der vergangenen und kommenden Jahre dar. Die gefundenen Ergebnisse sind dabei Maßstab und Hilfestellung zugleich.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,0, Fachhochschule für Wirtschaft Berlin, Veranstaltung: Steuerverfahrenslehre, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Abgabenordnung AO 1977 der Bundesrepublik Deutschland ist ein grundlegendes Gesetz für das deutsche Steuerrecht. Im Vordergrund stehen hierbei nicht wie bei den Einzelsteuergesetzen (z.B. EStG, KStG) materielle Vorschriften zur konkreten Bestimmung und Berechnung der Steuer, sondern vielmehr Vorschriften zur Erhebung und Festsetzung einer Steuer, zur Vollstreckung, für außergerichtliche Rechtsbehelfs-verfahren, Straf- und Bußgeldvorschriften sowie ¿verfahren. Dieses Gesetz bildet die verfahrenstechnische Grundlage für die Beziehung zwischen der Finanzbehörde und dem Steuerpflichtigen, wobei hier die Rechte und Pflichten der Verfahrensbeteiligten vorgeschrieben sind. So ist bspw. der Steuerpflichtige verpflichtet, ¿...Angaben in den Steuererklärungen (...) wahrheitsgemäß nach bestem Wissen und Gewissen [gegenüber der Finanzbehörde] zu machen.¿ ( 150 II AO) Nach der Erklärung aller steuerlich relevanten Sachverhalte und Tatsachen aus dem betreffenden Besteuerungszeitraum durch den Steuerpflichtigen sowie einer Prüfung und Würdigung (oder zumindest Kenntnisnahme) dieser durch die Finanzbehörde, wird ein für beide Seiten bindender Steuerbescheid durch die Finanzbehörde erlassen. Ist die durch den Steuerbescheid festgesetzte Steuerlast nach Meinung des Steuerpflichtigen auf Grund von Fehlern in den Besteuerungsgrundlagen (bspw. Nichtanerkennung von erklärten Betriebsausgaben/Werbungskosten) oder durch eine abweichende rechtliche Würdigung eines Sachverhalts durch die Finanzbehörde zu hoch angesetzt worden, kann er im Wege des Rechtsbehelfsverfahrens Einspruch ( 347 AO) gegen den Bescheid einlegen. Die Frist hierzu beträgt einen Monat ab Bekanntgabe des Steuerbescheids. Nach Ablauf dieser Frist tritt die Bestandskraft ein, mit dem Ziel, Rechtssicherheit für den Steuerpflichtigen zu schaffen. ¿Der formalrechtsstaatliche Vertrauensschutzgrundsatz begründet die Bestandskraft von Steuerverwaltungsakten [(u. a. Steuerbescheide)], nach der wirksame Verwaltungsakte nur noch unter besonderen Voraussetzungen [(Hervorhebung durch d. Autor)] zum Nachteil des Bürgers aufgehoben oder geändert werden dürfen...¿ ¿Indessen garantiert das behördliche Verfahren, insb. das Massenverfahren in Steuersachen, nicht in gleicher Weise wie etwa ein Gerichtsverfahren Rechtsrichtigkeit.
GRIN Catulls "Carmen 99" als längstes Epigramm des Dichters. Verhältnis von Juventius und Catull
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Klassische Philologie - Latinistik - Literatur, Note: 2,0, Universität Leipzig (Institut für Klassische Philologie und Komparatistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Das "Carmen 99", das längste von Catulls Epigrammen, wird in dieser Arbeit einer dreifachen Analyse unterzogen. Zu Beginn wird das Gedicht einer metrischen Analyse unterzogen. Daran schließt sich eine Untersuchung des textkritischen Apparates an. Die verschiedenen Überlieferungen werden - sofern es sich anbietet - anhand ihrer Integrität erklärt, überprüft und bewertet. Den Hauptteil bildet die Interpretation des Textes unter Zuhilfenahme der wichtigsten Kommentare verschiedener Autoren. Gaius Valerius Catullus aus Verona war ein im doppelten Sinne des Wortes leidenschaftlicher Dichter, der mutmaßlich früh starb und bis heute nicht mehr hinterließ als einen Gedichtband voll von Invektiven, Liebesbezeigungen an seine Muse Lesbia, sogenannte große Gedichte und ein Epyllion. Für seine "passer"-Gedichte ist er heute wohl am bekanntesten. Lesbia, seine Angebetete, wird von Catull einerseits schwärmerisch wegen ihrer Schönheit besungen, andererseits klagt der Dichter über ihren Zorn und ihre Eifersucht, ihre Launenhaftigkeit und seinen daher erwachsenden Liebeskummer. Doch nicht nur sie ist Ziel der Begierde, auch ein Mann namens Juventius wird in mehreren Gedichten besungen. Die Frage nach Alter, Stand und dem Wahrheitsgehalt sind bis heute nicht einheitlich geklärt worden. Lässt man sich darauf ein, dass es in Catulls Leben einen Jüngling namens Juventius gab - oder sei es auch nur in der Fantasie des Dichters -, so bilden die Gedichte, in denen unmittelbar und mittelbar vom ihm erzählt wird, so etwas wie einen Zyklus. Neben dem Wunsch, den Jüngling mit Küssen zu überhäufen (Carmen 48), Catulls Warnung vor einem mittellosen Konkurrenten (Carmen 24) und seiner Klage über Juventius' Fremdgehen (Carmen 81) schildert Carmen 99, welches Gegenstand dieser Arbeit sein soll, das Verhältnis der beiden zueinander und dessen Umschwung.
GRIN Nachahmung von Aktienrückkäufen bei DAX-Unternehmen
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universität München (Kapitalmarktforschung und Finanzierung), Sprache: Deutsch, Abstract: ¿It is difficult to identify the real reason why firms repurchase stocks¿. Diese These hat sich seit über 70 Jahren wenig geändert, und auch Bertheim (1933) bemerkte, dass es häufig unmöglich sei die wahren Motive für Aktienrückkäufe festzustellen. Daher ist es wichtig, die Erwerbsmotive aus Unternehmensperspektive zu untersuchen, um die Effekte eines Aktienrückkaufs besser zu verstehen. Die Dimension der Nachahmung als Motiv für Aktienrückkäufe ist bisher für den amerikanischen Markt durch Massa u.a. (2007) oder auch Cudd u.a. (2006) nachgewiesen worden. Die Autoren finden in ihren Untersuchungen folgenden grundsätzlichen Wirkungszusammenhang: Die Durchführung eines Aktienrückkaufs birgt nicht nur einen Informationsgehalt über das ankündigende Unternehmen, sondern auch über andere Unternehmen innerhalb der Industrie. Kursreaktionen zeigen positive Effekte beim ankündigenden Unternehmen und negative Effekte bei den restlichen Unternehmen innerhalb der Industrie. Die Unternehmen, die somit einen Renditeabschlag erfahren, haben einen Anreiz Korrekturmaßnahmen durchzuführen und werden ihrerseits einen Aktienrückkauf ankündigen. Die Antwort auf die Frage, ob ein Nachahmungsverhalten auch in Deutschland existiert, ist von großem Interesse, da bislang nur internationale Studien vorliegen. Bisher wurden ausschließlich die klassischen Motive, wie sie durch die Signalling- oder Free Cashflow-Hypothese benannt werden, für Aktienrückkäufe betrachtet. Wenn aber ein gewisser Teil der Unternehmen tatsächlich den Aktienrückkauf nachahmt, ist dieser Teil der Aktienrückkäufe nicht mit einer der klassischen Motive zu erklären, sondern es bedarf einer neuen Betrachtungsweise. Daher liegt der Schluss nahe, dass in der Vergangenheit Motive für Aktienrückkäufe falsch zugeordnet wurden. Diese Vermutung gilt unter der Vorraussetzung der Existenz einer Nachahmungsdimension bei Aktienrückkäufen. Daher scheint es notwendig, das Nachahmungsverhalten der Unternehmen näher zu untersuchen.
GRIN "Grobes Verschulden" im Sinne von § 173 AO A1023666062
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,0, Fachhochschule für Wirtschaft Berlin, Veranstaltung: Steuerverfahrenslehre, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Abgabenordnung AO 1977 der Bundesrepublik Deutschland ist ein grundlegendes Gesetz für das deutsche Steuerrecht. Im Vordergrund stehen hierbei nicht wie bei den Einzelsteuergesetzen (z.B. EStG, KStG) materielle Vorschriften zur konkreten Bestimmung und Berechnung der Steuer, sondern vielmehr Vorschriften zur Erhebung und Festsetzung einer Steuer, zur Vollstreckung, für außergerichtliche Rechtsbehelfs-verfahren, Straf- und Bußgeldvorschriften sowie ¿verfahren. Dieses Gesetz bildet die verfahrenstechnische Grundlage für die Beziehung zwischen der Finanzbehörde und dem Steuerpflichtigen, wobei hier die Rechte und Pflichten der Verfahrensbeteiligten vorgeschrieben sind. So ist bspw. der Steuerpflichtige verpflichtet, ¿...Angaben in den Steuererklärungen (...) wahrheitsgemäß nach bestem Wissen und Gewissen [gegenüber der Finanzbehörde] zu machen.¿ ( 150 II AO) Nach der Erklärung aller steuerlich relevanten Sachverhalte und Tatsachen aus dem betreffenden Besteuerungszeitraum durch den Steuerpflichtigen sowie einer Prüfung und Würdigung (oder zumindest Kenntnisnahme) dieser durch die Finanzbehörde, wird ein für beide Seiten bindender Steuerbescheid durch die Finanzbehörde erlassen. Ist die durch den Steuerbescheid festgesetzte Steuerlast nach Meinung des Steuerpflichtigen auf Grund von Fehlern in den Besteuerungsgrundlagen (bspw. Nichtanerkennung von erklärten Betriebsausgaben/Werbungskosten) oder durch eine abweichende rechtliche Würdigung eines Sachverhalts durch die Finanzbehörde zu hoch angesetzt worden, kann er im Wege des Rechtsbehelfsverfahrens Einspruch ( 347 AO) gegen den Bescheid einlegen. Die Frist hierzu beträgt einen Monat ab Bekanntgabe des Steuerbescheids. Nach Ablauf dieser Frist tritt die Bestandskraft ein, mit dem Ziel, Rechtssicherheit für den Steuerpflichtigen zu schaffen. ¿Der formalrechtsstaatliche Vertrauensschutzgrundsatz begründet die Bestandskraft von Steuerverwaltungsakten [(u. a. Steuerbescheide)], nach der wirksame Verwaltungsakte nur noch unter besonderen Voraussetzungen [(Hervorhebung durch d. Autor)] zum Nachteil des Bürgers aufgehoben oder geändert werden dürfen...¿ ¿Indessen garantiert das behördliche Verfahren, insb. das Massenverfahren in Steuersachen, nicht in gleicher Weise wie etwa ein Gerichtsverfahren Rechtsrichtigkeit.
GRIN Analyse der Nutzungsdauer und Lebenseffektivität von Milchkühen A1017067580
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Agrarwissenschaften, Note: 1,3, Fachhochschule Südwestfalen; Abteilung Soest, Sprache: Deutsch, Abstract: Das physiologische Alter, das die heutigen Kühe erreichen könnten, beträgt durchaus 20- 25 Jahre. Über Einzelfälle von 30 bis zu 40 Jahren wurde berichtet. In der landwirtschaftlichen Praxis erreichen die Milchkühe dagegen nur noch ein Alter von gut fünf Jahren. In den letzten Jahrzehnten schieden die Milchkühe aus gesundheitlichen und leistungsabhängig Gründen sogar immer früher aus den Betrieben aus. Dies führte in der Bevölkerung und insbesondere bei den Verbrauchern zu einem Vertrauensverlust in die moderne Milchviehhaltung. Eine geringe Nutzungsdauer der Kühe belastet jedoch besonders die Rentabilität der Milchviehbetriebe. Die Gesundheit und Lebensdauer der Milchkühe sind wichtige Einflussfaktoren auf die Wirtschaftlichkeit. Die Aufmerksamkeit der Landwirtschaft an einer Erhöhung der Lebensdauer bzw. Nutzungsdauer der Kühe ist in jüngster Vergangenheit stark gestiegen. Auch in den gesamten deutschen wie internationalen Zuchtprogrammen ist die Notwendigkeit der Zucht auf Nutzungsdauer erkannt worden und scheint in den Zuchtprogrammen der neue Schlüsselbegriff zu sein. Neben der Nutzungsdauer steht aber nach wie vor die Milchleistung der Kühe im besonderen Interesse der Milchviehhalter. Die Milchleistung beeinflusst die Erlöse und die Wirtschaftlichkeit der Milchviehhaltung unmittelbar. In der Beratung wird neuerdings der Begriff der Lebenseffektivität verwendet. Die Lebenseffektivität beschreibt die Milchleistung je Lebenstag und beinhaltet somit sowohl die Milchleistung als auch die Nutzungsdauer. In der vorliegenden Arbeit soll die Bedeutung und Situation der Nutzungsdauer und des neuen Parameters Lebenseffektivität in Deutschland dargestellt werden. In einem Literaturteil werden Ursachen und Möglichkeiten zur Verbesserung der Nutzungsdauer und Lebenseffektivität vorgestellt. Anschließend werden anhand einer Datenauswertung von 103.464 Kühen Der Rasse Holstein Friesians (Schwarzbunt und Rotbunt)aus dem Osnabrücker Zuchtgebiet Tiere mit einer hohen Lebenseffektivität analysiert. Ziel ist es, diese Kühe zu charakterisieren, vor allem im Hinblick auf das Exterieur und der Leistungsentwicklung. Produktionstechnische und haltungsbedingte Aspekte bleiben hierbei unberücksichtigt. Vielmehr sollen züchterische Möglichkeiten aufgezeigt werden. Weiterhin sollen für den praktischen Landwirt Selektionshilfen dargestellt werden.
GRIN Die NATO im transatlantischen Spannungsfeld zwischen Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 2,0, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Die neue NATO: Vom Verteidigungsbündnis zur globalen Interventionsmacht? , Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Aus europäischer Sicht bestimmen im Wesentlichen drei Akteure die heutige Sicherheitspolitik: die EU, die NATO und die USA. Die vorliegende Hausarbeit beschreibt die Beziehungen dieser Drei untereinander ¿ genauer aber: das sicherheitspolitische Zusammenspiel zwischen der nordatlantischen Allianz, der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika in Zeiten der Transformation der NATO, dies im Zusammenhang mit einer an Bedeutung wachsenden gemeinsamen Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP) und des US-amerikanisch geführten weltweiten Kriegs gegen den Terrorismus. Dabei soll nicht das Verhältnis der USA zur NATO als Ganzes oder die Bedeutung der NATO für die US-amerikanische Außenpolitik zentrales Problemfeld sein, vielmehr sollen die transatlantischen Spannungen innerhalb des Bündnisses und das Verhältnis der NATO zu der aufstrebenden ESVP eingehend analysiert werden. Zur Beantwortung dieser Fragen ist die Arbeit in zwei Hauptteile gegliedert. Zunächst einmal wird auf Spannungen der NATO mit der ESVP eingegangen; dies umfasst Spannungsbereiche wie die Frage der Konkurrenz zwischen der NATO Response Force (NRF) und der European Rapid Reaction Force (ERRF) oder den Konflikt über die Zypernfrage für den NATO-EU-Dialog. Das Hauptaugenmerk des zweiten Teils liegt auf den transatlantischen Spannungen, die in den letzten Jahren besonders strapaziert worden sind. In diesem Teil wird die viel zitierte capabilities gap zwischen den europäischen NATO-Staaten und den USA um den Begriff der soft power-Lücke, einer Fähigkeitslücke der USA im Bereich ziviler sicherheitspolitischer Instrumente, erweitert. Abgerundet wird die Arbeit durch eine abschließende Betrachtung und ein Resümee, in dem die Hauptaussagen und Argumente kritisch zusammengefasst werden.
GRIN E.T.A. Hoffmann - Das Fräulein von Scuderi: Zwischen Detektivgeschichte und Künstlerroman
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universität Trier, Veranstaltung: Seminar: E.T.A. Hoffmann - Romane und Erzählungen, Sprache: Deutsch, Abstract: ¿Als Gegenposition zum geläufigen Verständnis der Scuderi - Erzählung als einer Kriminal- bzw. Detektivgeschichte hat die Forschung die Auffassung des Werkes als Künstlerroman entwickelt¿ . Mit dieser Aussage weckt Burkhard Dohm das Interesse zur Auseinandersetzung mit E.T.A. Hoffmanns Erzählung aus dem Zeitalter Ludwig des Vierzehnten unter verschiedenen Gesichtspunkten. Es stellt sich die Frage, ob ¿Das Fräulein von Scuderi¿ nach Alewyn den Ursprung des Detektivromans darstellt: ¿Damit sind die literarische Herkunft und die geistige Heimat des Detektivromans gesichert. Er ist ein Kind nicht des Rationalismus und des Realismus sondern der Romantik¿ oder dem Genre des Künstlerromans zuzuordnen ist: ¿Die Geschichte von Cardillac ist auch als Künstlererzählung gedeutet worden. Im Lichte moderner Anschauungen, (¿) die einen Zusammenhang zwischen Kunst und Verbrechen sehen und auf die existenzielle Verfallenheit des Künstlers an das Schaffen und das geschaffene Werk anspielen, kann man den Goldschmied in der Tat einerseits als eine antizipierende Version dieser Art von Künstlertum betrachten¿ . Im Folgenden soll nun eine Analyse des ¿Fräuleins von Scuderi¿, anhand kennzeichnender Aspekte der beiden Genres, Aufschluss über dessen Zuordnung geben. Nach einer kurzen Darstellung des Genres erfolgt zunächst die Analyse des ¿Fräulein von Scuderi¿ aufgrund der Elemente, die sie als Detektivgeschichte auszeichnen. Dabei werden der Mord, die Detektivin, der unverdächtige Schuldige und der verdächtige Unschuldige im Fokus der Betrachtung stehen. Im Anschluss erfolgt die Betrachtungsweise als Künstlerroman in Bezug auf René Cardillac, indem auf sein Verhältnis zur Kunst und sein pränatales Trauma näher eingegangen wird. Bevor es dann in der Schlussbetrachtung um die Klärung der Eingangsfrage nach der Einordnung der Erzählung in eines der beiden Genre geht, wird die Rolle der Scuderi, als Mutterfigur für Cardillac, diskutiert.
GRIN Internationale Akquisitionen mittelständischer Unternehmen
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 2,3, Universität Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Akquisitionswelle in Deutschland ist nach wie vor ungebrochen. Käufe und Verkäufe von Unternehmen, Übertragungen von Anteils- oder Aktienpaketen an bekannte Unternehmen stehen von jeher im Mittelpunkt des Interesses der Wirtschaftspresse. Fast jede zweite Transaktion erfolgt in Deutschland mit einem ausländischen Partner, wobei der Akzent immer stärker auf die Akquisition der Unternehmen in Osteuropa gesetzt wird: so sind in 2006 rund 50 Mrd. Euro in die osteuropäischen Länder geflossen. Im Jahr 1991, als der ¿Eiserne Vorhang¿ fiel und die Umwandlung der kommunistischen Gesellschaftssysteme zum kapitalistischen Wirtschaftssystem begann, eröffnete sich für die Unternehmen in den entwickelten Marktwirtschaften die Möglichkeit für den schnellen Markteintritt. Damit wurden hohe Erwartungen hinsichtlich der Gewinnung neuer Marktanteile, internationaler Diversifikation, Senkung der Produktionskosten u.a. verbunden. Nach der anfänglichen ¿Ost-Euphorie¿ ist es jedoch zu einer Ernüchterung in der Beurteilung der Attraktivität des Investitionsstandortes Osteuropa gekommen. Am Beispiel eines marktführenden deutschen mittelständischen Service-Unternehmens, das Ende 2006 ein Ticket-Unternehmen in Moskau akquiriert hat, werden wesentliche Probleme und besondere Herausforderungen der Akquisition in Details erläutert und die in der Praxis angewandten Lösungsansätze dargestellt. Die teils in Deutschland, teils in Russland erhobenen empirischen Befunde lassen erkennen, dass das Vorliegen von Erfolgsbedingungen wirtschaftlicher Art eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für den Akquisitionserfolg ist. Im Rahmen dieser Arbeit wird ein verstärkter Akzent auf die Erläuterung der organisatorischen und kulturellen Integration des akquirierten Unternehmens gesetzt. Es soll betont werden, dass sich die betriebswirtschaftliche Forschung mit den Problemen einer Akquisition in Osteuropa und insbesondere in Russland kaum auseinandergesetzt hat. In Anbetracht dieser Forschungslücke liegt es deshalb nahe, dies in der vorliegenden Arbeit zu untersuchen, wobei das Basismaterial durch die Zusammenarbeit mit beiden Unternehmungen erarbeitet worden ist.
Horst Ihlas behandelt das fundamentale wie auch aktuelle Thema der Managerhaftung in der zweiten überarbeiteten und erweiterten Auflage von "D&O. Directors and Officers Liability". Er liefert damit eine umfassende Beschreibung der D&O-Versicherung, wobei er über 500 Gerichtsurteile zur Haftung von Vorständen, Geschäftsführern und Aufsichtsräten für Vermögensschäden auswertet. Ausführliche Verzeichnisse zur Rechtsprechung, Literatur und den Sachwörtern erhöhen den praktischen Nutzen des Buches. Anhand von zahlreichen Grafiken wird die Entwicklung der D&O-Versicherung und Organhaftung in Deutschland veranschaulicht. Diese stammen vor allem aus der ersten D&O-Umfrage Deutschlands, welche 2007 bei Großunternehmen mit Hilfe von Aktuaren und Verbänden erfolgreich durchgeführt werden konnte. Der Autor, der selbst an der statistischen Erhebung beteiligt war, erläutert die Umfrageergebnisse in diesem Buch erstmals im Zusammenhang mit den dahinterstehenden Themen. Mit diesem fundierten Nachschlagewerk stellt Horst Ihlas dem Ratsuchenden ein umfangreiches D&O-Handbuch zur Verfügung. Das Werk ermöglicht D&O-Neueinsteigern einen ersten Überblick und liefert gleichzeitig detaillierte Informationen zu konkreten Fragestellungen. Dr. Horst Ihlas war viele Jahre Mitglied der D&O-Bedingungskommission des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. Er ist seit rund 20 Jahren auf dem Gebiet der Financial Lines tätig. Stimmen zur 1. Auflage: "Insgesamt bietet die vorliegende Untersuchung einen ausgezeichneten Überblick über den gegenwärtigen Stand der Managerhaftung und den hierfür erhältlichen Versicherungsschutz." Dr. Volker Hahn, in: Zeitschrift für Rechtspoltik, 6/1998 "Das Werk von Ihlas sei Beratern nicht nur als herausragendes wissenschaftliches Kompendium, für das der Autor 1996 mit dem Hochschulpreis des Deutschen Aktieninstituts e. V. ausgezeichnet worden ist, sondern auch als Nachschlagewerk und nicht zuletzt als praktischer Ratgeber wärmstens empfohlen." Dr. Tobias Lenz, in: GmbH-Rundschau, 23/1997