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GRIN Der Telegraph in den USA des 19. Jahrhunderts: Vision und Wirklichkeit einer Kommunikationsrevolution
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Amerika, Note: 1,3, Ruhr-Universität Bochum (Historisches Institut), Veranstaltung: Reform und Utopien in den USA des 19. Jahrhunderts, Sprache: Deutsch, Abstract: ¿It is a triumph more glorious, because far more useful to mankind, than was ever won by conqueror on the field of battle.¿ Diese prägnanten Worte des amerikanischen Präsidenten James Buchanan entstammen einer telegraphisch übermittelten Nachricht an die Königin von England vom 16. August 1858. Wenige Tage zuvor, am 5. August, war der Atlantic Telegraph Company unter Cyrus W. Field die erste erfolgreiche Verlegung eines Telegraphenkabels durch den atlantischen Ozean gelungen. Die Botschaft Buchanans verleiht der immensen Euphorie und Begeisterung Ausdruck, die seit der Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Erfindung und Genese des elektromagnetischen Telegraphen in breiten Kreisen der amerikanischen Bevölkerung, Presse und Wissenschaft hervorgerufen worden war. Die Arbeit möchte sich vor diesem Hintergrund vor allem dem Verhältnis zwischen technischer Vision und tatsächlicher historischer Entwicklung des elektro-magnetischen Telegraphen widmen: Im Zentrum steht dabei einerseits die Frage, welche Hoffnungen und Ideen von den Zeitgenossen mit der Ausbreitung des neuen Kommunikationsmittels verknüpft wurden. Demgegenüber wird eine Untersuchung der empirisch erfassbaren Folgen der technischen Entwicklung einen weiteren inhaltlichen Schwerpunkt bilden. Im Ergebnis soll so ein kontrastierender Vergleich zwischen Realität und Utopie bzw. Vision ermöglicht werden. Hierzu scheint zunächst eine kurze Auseinandersetzung mit den Charakteristika der vortelegraphischen Kommunikation sowie der frühen Entwicklungsgeschichte der Technologie sinnvoll. Einer Beleuchtung der strukturellen Weiterentwicklung des neuen Kommunikationsnetzwerkes in den Vereinigten Staaten wird sich die Untersuchung der Herstellung einer ersten transatlantischen Telegraphenverbindung anschließen, da hier besonders viele medienbezogene Zukunftsvorstellungen greifbar werden. Hinführend zum abschließenden Resümee soll schließlich die Analyse der Kernbereiche der Anwendung der Technologie stehen.
Diplomica Verlag GmbH Betreuung von Demenzkranken in der stationären Altenpflege
Laut Expertenaussagen wird sich die Zahl von Demenzkranken in der Bundesrepublik in 40 Jahren auf 2.600.000 verdoppelt haben. Für das Jahr 2002 wurden die Gesamtkosten der Demenz auf ca. 5,6 Mrd. € geschätzt, wobei auf den stationären Altensektor die Kosten mit 3,6 Mrd. € hochgerechnet wurden. Die meisten Demenzkranken werden zu Hause von den Angehörigen oder in stationären Einrichtungen (Pflegeheimen) versorgt. Viele Angehörige schaffen es jedoch nicht auf Dauer, ihre(n) Mutter/Vater weiterhin zu versorgen, da die psychische Belastung groß sein kann. Demenz ist eine Erkrankung, die vor allem im hohen Lebensalter auftritt. Von 2003 bis 2007 stieg die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen um 5 % an. Dem stationären Altenpflegesektor kommt somit eine große Bedeutung zu, da die Anzahl der pflegebedürftigen Personen weiterhin ansteigen wird. In den Pflegeheimen beklagen sich die MitarbeiterInnen darüber, dass die Betreuung von Demenzkranken bisher nur ungenügend von den Kostenträgern berücksichtigt wurde. Die Schuld wird unter anderem auf das derzeitige System der Pflegestufeneinteilung geschoben. Demnach gibt es drei Pflegestufen, die sich streng nach Minutenangaben in Bezug auf die "Grundpflege", orientieren. Demenzkranke passen in dieses Raster nur bedingt rein, da je nach Demenzstadium die Person sich durchaus selbst versorgen kann. Ein weiterer Kritikpunkt an der Pflegversicherung besteht darin, dass ausschließlich der Aufwand für die Körperpflege, jedoch nicht der eigentliche Mehraufwand für die soziale Betreuung von dementen Menschen abgedeckt wird. Laut den Aussagen von Kitwood oder Lärm sollte der Schwerpunkt gerade auf die soziale und psychologische Betreuung sowie einer dementengerechten Millieugestaltung gelegt werden. Gerade die Therapieform der integrativen Validation nach Nicole Richards hatte sich gemäß Bartholomeyczik in der stationären Altenpflege als erfolgsreich erwiesen. Auch wenn diese Methode noch nicht ausreichend empirisch belegt worden ist, wurde darüber in der Praxis über positive Erfahrungen berichtet. An durchgeführten Modellprojekten in Hamburg und Niedersachsen wird gezeigt, wie eine dementengerechte Versorgung in Pflegeheimen aussehen kann. Um den pflegerischen Mehraufwand in der Betreuung von Demenzkranken vergütet zu bekommen, ist es nötig, dass die zusätzliche Zeit auch dementsprechend dokumentiert wird. Anhand einer aus dem Jahre 1999 durchgeführten Studie wird dies plausibel dargestellt.
GRIN Die Rolle der Illyrer in der Antiken Geschichte A1010636643
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 2,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Seminar für Alte Geschichte), Veranstaltung: Die Mittelmeerwelt im 1. Jahrhundert vor Christus, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage nach der Rolle der Illyrer in der Antike, also im Zeitraum zwischen 850 v. Chr. und 800 n. Chr., soll mit dieser Arbeit beantwortet werden. Eine chronologische Vorgehensweise ist für diese Art der Fragestellung sinnvoll und logisch. Denn an einer chronologischen Einordnung der Ereignisse, die die Illyrer und ihre Umwelt im betreffenden Zeitraum bewegten, kann das stete Auf und Ab der illyrischen Volksgruppen und Stämme am besten dargelegt werden. Begonnen werden soll mit einer Einordnung: Woher kamen die illyrischen Stämme, was wa-ren Gemeinsamkeiten ihrer Kultur und wo ließen sie sich nieder? Danach wird in die reale Geschichte der Illyrer einzusteigen sein, beginnend mit den ersten Kontakten zu den Griechen im 7. und 6. Jahrhundert v. Chr. Nach einer Zeit der kriegerischen Auseinandersetzungen und machtpolitischen Konflikten war der Aufstieg Roms in der Mitte des dritten Jahrhunderts v. Chr. eine einschneidende Begebenheit. Illyrien verlor nach und nach seine Eigenständigkeit und wurde dem römischen Weltreich untergeordnet. Bis dahin ist die illyrische Geschichte allerdings eine der Kriege und der außenpolitischen Herausforderungen. So war ihr Verhältnis zu den Nachbarkönigreichen Epirus und Makedo-nien für die illyrische Politik immer zentral. Besonders mit Makedonien musste Illyrien sich wieder und wieder auseinander setzen. Wie schon gesagt, ist die Arbeit chronologisch aufgebaut und gliedert sich in mehrere große Abschnitte. Bei der Erstellung dieser Arbeit sind vor allem deutsche Autoren herangezogen worden, aber auch aus dem Balkanraum sind in den letzten Jahren wichtige Arbeiten zu den Illyrern erschienen. In der deutschen Forschung sind besonders Hansjörg Frommer und Guntram Koch präsent. Unter den antiken Autoren finden sich Informationen zu Illyrien vor allem bei Livius, Polybios und Thukydides. Die eigentliche Frage nach der Bedeutung der Illyrer wird schon innerhalb der einzelnen Kapitel immer wieder angesprochen, soll aber in einem Schlussteil gesondert bewertet werden.
GRIN Hochwasser im Erzgebirge. Historische und aktuelle Überschwemmungen und ihr Schadensausmaß
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Phys. Geogr., Geomorphologie, Umweltforschung, Note: 2,0, Freie Universität Berlin (Geographisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Die in den letzten Jahren aufgetretenen verheerenden Hochwasserereignisse werden, nicht zuletzt durch die starke Präsenz der Medien, in der Öffentlichkeit nicht nur lokal, sondern auch zunehmend globaler wahrgenommen. Dabei werden Hypothesen der Zunahme dieser Ereignisse sowie enge Zusammenhänge zwischen dem anthropogen bedingten Klimawandel und dem Auftreten herausragender Hochwässer diskutiert. So wurde das Elbe-Hochwasser vom August 2002 als Jahrhundertflut bezeichnet, weshalb dieses Katastrophenereignis zentrales Thema in zahlreichen Abhandlungen und Veröffentlichungen war und noch ist. Diskutiert wurden besonders die meteorologischen Ursachen sowie die durch zunehmende Verbauung sowie Landnutzung initiierten Prozesse eines geänderten Abflussverhaltens der versickernden Niederschläge. Daraus wurden die Schadensprozesse abgeleitet, um Schlussfolgerungen für einen nachhaltigen Hochwasserschutz ziehen und die erforderlichen Maßnahmen ableiten zu können. Grundlegend bleibt jedoch, dass in der Erdgeschichte immer wieder Extremereignisse mit gravierenden Auswirkungen und Veränderungen aufgetreten sind, die zu großen Zerstörungen geführt haben. Das Hochwasserereignis 2002 ist nur ein Beispiel aus der jüngsten Geschichte, das verdeutlicht hat, welch katastrophales Ausmaß ein Hochwasser in einer Region annehmen kann. Dabei konzentrieren sich die Schäden nicht nur im Bereich der Zusammenflüsse von Bächen und Vorflutern im Mittel- und Unterlauf derselben, sondern auch schon in den Entstehungsgebieten, den oberen Einzugsgebieten in den Mittelgebirgshochlagen. So entging die Stadt Olbernhau im August 2002 nur knapp einer Katastrophe. Dort betrug die Gesamtschadenssumme (kommunale Schäden) knapp 13 Mio. ¿ (SCHADENSDATEN- BANK LTV, 2002). Dass große Zerstörungen im Zusammenhang mit Extremabflüssen auch schon in historischer Zeit aufgetreten sind und in den oberen Lagen des Erzgebirges zu verheerenden Schäden geführt haben, kann mit dieser Arbeit bestätigt werden. Das Risiko für das Auftreten derartiger Ereignisse wurde in der Vergangenheit nicht systematisch untersucht, so dass auch geeignete Hochwasserschutzmaßnahmen nicht nach einem Gesamtkonzept betrachtet und realisiert worden sind.
GRIN Migration und psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Interkulturelle Pädagogik, Note: 1,0, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Migration ist Einwanderung in ein fremdes, unbekanntes Land, die verschiedene Erfahrungen, Schicksale und psychische Herausforderungen mit sich bringt (Frindte 2001). Jedes Jahr migrieren Millionen Menschen aus eigenem Entschluss oder infolge von Entscheidungen anderer, die ihr ganzes bewegliches Eigentum auf Lastwagen oder in Containern mit sich führen oder auch nur ein kleines Bündel mit Habseligkeiten (Sluzki 2004).Viele Menschen, die ihre Heimat mit ihren Kindern verlassen, die sich aus ihrer politischen, sozialen und ökonomischen Not befreien wollen und nicht nur für sich, sondern für ihre Kinder bessere Chancen und sichere Lebensbedingungen schaffen wollen, suchen ihre Zukunft in der Bundesrepublik Deutschland als eines der reichsten Länder der westlichen Welt (Müller 2004). Für einige Kinder, die das Nest der Kindheit verlassen und den elterlichen Wunsch erfüllen sollen, kommt die Entscheidung ihrer Eltern völlig überraschend. Viele Kinder sind von dem Entschluss ihrer Eltern überrollt worden und haben entsprechende Gefühle der Trauer, der Ohnmacht und vielleicht des Zorns erlebt. Der Ausreiseprozess wird vom Kind zum Kind unterschiedlich wahrgenommen. Jüngere Kinder sind offener und bereiter, sich auf neue Situationen einzulassen, weil sie häufig noch nicht so intensive Freundschaften geschlossen haben und noch nicht feste Bindungen eingegangen sind. Für ältere Kinder hat die Ausreise größere Konsequenzen, weil sie Freunde, Verwandte und Bekannte zurückgelassen haben und damit Verlusterfahrungen hinnehmen müssen (Hurrelmann und Bründel 1996).Obwohl die Entscheidung zur Auswanderung gut geplant ist und die Aufnahmebedingungen im Aufnahmeland optimal sind, wird die Migration der Jugendlichen von gesundheitlichen Risiken begleitet, so dass es negativ auf körperliche und psychosoziale Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund auswirkt (Weiss 2003).In diesem Zusammenhang steht im Mittelpunkt der Arbeit die Darstellung des psychischen Gesundheitszustands von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund.
GRIN Migration und Soziale Arbeit. Die Stellung der Sozialen Arbeit in der Einwanderungsgesellschaft
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,0, Hochschule Esslingen (Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege (SAGP)), Veranstaltung: Entwicklung unter Riskobedingungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Bereits der Untertitel dieser Arbeit ¿ Die Stellung der Sozialen Arbeit in der Einwanderungsgesellschaft ¿ wäre noch vor einigen Jahren von konservativen politischen Kreisen als Provokation aufgefasst worden. Viele Schwierigkeiten zu den Themen Migration und Integration sind gerade dadurch entstanden, dass sich Deutschland über Jahrzehnte dem Status eines Einwanderungslandes erwehrt hat. Mittlerweile herrsche laut Wolfgang Thierse jedoch endlich ein Konsens darüber, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist und daraus Konsequenzen zu ziehen seien. Um die gegenwärtigen migrationsbedingten Zusammenhänge besser einordnen zu können, erfolgt in Kapitel eins zunächst eine geschichtliche Zusammenfassung der Migration in Deutschland. Es ist zwar nicht das Hauptanliegen dieser Arbeit, die Geschichte der Migration in Deutschland zu reflektieren, dennoch ist zum besseren Verständnis der Lebenswelt von MigrantInnen ein geschichtlicher Überblick notwendig. Aus der Chronologie der Zuwanderung ergibt sich die derzeitige ethnische Zusammensetzung der Gesellschaft in Deutschland. Das zweite Kapitel zeigt den Stand der Migration in Deutschland auf. Außerdem werden einige wichtige Punkte des Zuwanderungsgesetzes thematisiert. Um theoretische Überlegungen zur Sozialintegration bemüht sich das dritte Kapitel, dazu ist auch eine Begriffsbestimmung notwendig. Denn in der Literatur werden die Begriffe Integration und Assimilation teilweise in Opposition zueinander, teilweise aber auch synonym verwendet. Es wird daher versucht, die Stellung der Begriffe Integration und Assimilation zu klären. Die theoretischen Überlegungen zur Integration werden im vierten Kapitel am Praxisbeispiel der Baden-Württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart verdeutlicht. Dazu werden die konkreten Handlungsfelder der Stuttgarter Integrationspolitik betrachtet. Wenn es um Migrationssozialarbeit geht, dann ist immer auch interkulturelle Kompetenz notwendig. Interkulturelle Kompetenz hat sich gar zu einem Art Schlagwort entwickelt. Im fünften Kapitel wird daher geklärt was interkulturelle Kompetenz auszeichnet...
GRIN Offene und Geschlossene Immobilienfonds im Vergleich von Eigenschaften und Transparenzverhalten
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,3, Bauhaus-Universität Weimar, Sprache: Deutsch, Abstract: Indirekte Immobilienanlageprodukte genießen in Deutschland bei Kapitalanlegern einen hohen Stellenwert. Inzwischen sind über 390 Mrd. Euro in diese Produkte investiert worden und es ist fest davon auszugehen, dass nach einer langen Zeit der Immobilienrezession in Deutschland die Preise für Immobilien wieder steigen werden und daher möglichst viele Anleger an dem erhofften Aufschwung mit teilhaben wollen. Da eine Direktanlage aufgrund des hohen Kapitaleinsatzes für viele private Kapitalanleger nicht in Frage kommt, stellen daher die Immobilienanlageprodukte eine äußerst gefragte Alternative dar. Somit können auch Personen mit niedrigerem Einkommen an den spezifischen Vorteilen von Immobilienanlagen profitieren. Etwa zwei Drittel des gesamten Anlagevolumens in Immobilienanlageprodukte besteht aus dem Vermögen der offenen und geschlossenen Immobilienfonds. Gerade diese beiden Produkte sind äußerst beliebt bei Anlegern, obwohl sie grundverschiedene Eigenschaften besitzen und jeweils unterschiedlich funktionieren. Vielen Kapitalanlegern fehlt jedoch das Hintergrundwissen zu speziellen Funktionsweisen, den Eigenschaften und auch der Konzipierung ihrer Anlage. Dieses jedoch ist für eine eigenverantwortliche und richtig gewählte Anlageentscheidung unerlässlich, um selbst das größtmögliche Potenzial aus dem eigenem Kapital zu ziehen und mögliche Performanceeinflüsse rechtzeitig erkennen zu können. Anleger müssen daher die Chance besitzen, sich umfassend informieren zu können. Hohe Transparenzanforderungen werden an die Produkte gestellt. Dazu gibt es mehr oder weniger umfassende Transparenzvorschriften des Staates als auch freiwillige Publikationen der Fondsanbieter und Standards, um mehr Anlegervertrauen zu gewinnen und einen entsprechenden Anlegerschutz garantieren zu können. Diese Arbeit wird sich aus genannten Gründen der Vermittlung wesentlicher Grundlagen offener und geschlossener Immobilienfonds widmen und die Produkte vergleichend gegenüberstellen. Zudem soll untersucht werden, welche Informationsquellen zum jeweiligen Produkt dem Interessenten bei seiner Recherche zur Bewertung und eigentlichen Anlageentscheidung zur Verfügung stehen. Anschließend wird das Transparenzverhalten von offenen und geschlossenen Immobilienfonds verglichen, um mögliche Transparenzdefizite bei den jeweiligen Produkten herausfiltern zu können.
GRIN Die Rolle der Illyrer in der Antiken Geschichte
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 2,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Seminar für Alte Geschichte), Veranstaltung: Die Mittelmeerwelt im 1. Jahrhundert vor Christus, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage nach der Rolle der Illyrer in der Antike, also im Zeitraum zwischen 850 v. Chr. und 800 n. Chr., soll mit dieser Arbeit beantwortet werden. Eine chronologische Vorgehensweise ist für diese Art der Fragestellung sinnvoll und logisch. Denn an einer chronologischen Einordnung der Ereignisse, die die Illyrer und ihre Umwelt im betreffenden Zeitraum bewegten, kann das stete Auf und Ab der illyrischen Volksgruppen und Stämme am besten dargelegt werden. Begonnen werden soll mit einer Einordnung: Woher kamen die illyrischen Stämme, was wa-ren Gemeinsamkeiten ihrer Kultur und wo ließen sie sich nieder? Danach wird in die reale Geschichte der Illyrer einzusteigen sein, beginnend mit den ersten Kontakten zu den Griechen im 7. und 6. Jahrhundert v. Chr. Nach einer Zeit der kriegerischen Auseinandersetzungen und machtpolitischen Konflikten war der Aufstieg Roms in der Mitte des dritten Jahrhunderts v. Chr. eine einschneidende Begebenheit. Illyrien verlor nach und nach seine Eigenständigkeit und wurde dem römischen Weltreich untergeordnet. Bis dahin ist die illyrische Geschichte allerdings eine der Kriege und der außenpolitischen Herausforderungen. So war ihr Verhältnis zu den Nachbarkönigreichen Epirus und Makedo-nien für die illyrische Politik immer zentral. Besonders mit Makedonien musste Illyrien sich wieder und wieder auseinander setzen. Wie schon gesagt, ist die Arbeit chronologisch aufgebaut und gliedert sich in mehrere große Abschnitte. Bei der Erstellung dieser Arbeit sind vor allem deutsche Autoren herangezogen worden, aber auch aus dem Balkanraum sind in den letzten Jahren wichtige Arbeiten zu den Illyrern erschienen. In der deutschen Forschung sind besonders Hansjörg Frommer und Guntram Koch präsent. Unter den antiken Autoren finden sich Informationen zu Illyrien vor allem bei Livius, Polybios und Thukydides. Die eigentliche Frage nach der Bedeutung der Illyrer wird schon innerhalb der einzelnen Kapitel immer wieder angesprochen, soll aber in einem Schlussteil gesondert bewertet werden.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich VWL - Wettbewerbstheorie, Wettbewerbspolitik, Note: 1,7, Technische Universität Clausthal (Institut für Wirtschaftswissenschaft, Abteilung für Volkswirtschaftslehre insbesondere Makroökonomik, Fakultät für Energie- und Wirtschaftswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: "Korruption im Münchener Straßenbau: Sechs Verhaftungen." - "Zementkartell erwartet Rekord Bußgeld." - "Frankfurter Immobilien-Skandal ...150 Beteiligte ..." "... Flughafen in Frankfurt am Main ... Schon beim ersten Handschlag überreichte ein Unternehmer dem Beamten 40 000 Mark in bar ..."Das Thema der vorliegenden Diplomarbeit "Manipulationen im Submissionswettbewerb - Eine ökonomische Analyse" untersucht diesen Sachverhalt insbesondere am Bauhauptgewerbe. Der Submissionswettbewerb kann in verschiedenen Ebenen manipuliert werden, nämlich horizontal, vertikal und horizontal und vertikal.Im folgenden zweiten Kapitel wird auf Grundlagen eingegangen, die für den Verlauf dieser Arbeit unerlässlich sind. Hierbei wird die Struktur des Bauhauptgewerbes betrachtet, es folgt eine Erläuterung des Submissionsmechanismus, ferner werden Grundüberlegungen von Kooperations- und Konkurrenzkonstellationen und industrieökonomische Grundlagen vorgestellt. Nach diesen theoretischen Modellen folgt eine Analyse der Branchenstruktur des Bauhauptgewerbes, schließlich schließt das zweite Kapitel mit einem Zwischenfazit ab. Das dritte Kapitel erläutert die Problematik der Preisabsprache zwischen verschiedenen Unternehmen. Zu Anfang dieses Kapitels werden rechtliche Entwicklung und heutiger Stand erläutert, es folgt die Theorie des Submissionskartells, ferner wird ein Überblick über gängige Manipulationsmöglichkeiten gegeben, durch die das Submissionsergebnis negativ beeinflusst wird. Es folgt ein Überblick über Erkenntnisse, die in der Wissenschaft über Preisabsprachen entdeckt worden sind, es wird auf kritische Faktoren und Präventionsmaßnahmen eingegangen. Das dritte Kapitel schließt, ähnlich wie das erste Kapitel, mit einem Zwischenfazit ab. Im vierten Kapitel wird nun die Korruption erläutert. Neben den rechtlichen Entwicklungen und der heutigen Rechtslage, wird die Theorie der Korruption erklärt. Ähnlich wie im vorherigen Kapitel wird der Theorie ein Überblick über gängige Manipulationsmöglichkeiten, wissenschaftliche Ansätze und Präventionsmaßnahmen folgen. Das vierte Kapitel endet mit einem Zwischenfazit. Das fünfte Kapitel beschreibt eine Kombinationsmöglichkeit von Preisabsprache und Korruption im Submissionswettbewerb. Um Wiederholungen zu vermeiden, wird dieses Kapitel nur kurz ausgeführt.Die Diplomarbeit endet mit einer Schlussbetrachtung im sechsten Kapitel.
GRIN Erklärungsmöglichkeiten von Korruptionsniveaus in Afrika
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich VWL - Fallstudien, Länderstudien, Note: 2,7, Philipps-Universität Marburg (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit beschäftigt sich damit wie sich die anhaltend hohen Korruptionsniveaus in den Entwicklungsländern Afrikas erklären lassen. Die Arbeit beginnt (nach einer Einleitung in Kapitel 1) mit einer Definitionsfindung (Kapitel 2) und der damit verbundenen Unterscheidung zwischen verschiedenen Formen von Korruption. Der dritte Teil der Arbeit befasst sich mit der Messung von Korruption. Der vierte Teil der Arbeit gibt einen Überblick über die Maßnahmen gegen Korruption, die in der Literatur vorgeschlagen und in der Realität schon durchgeführt worden sind. Im fünften Kapitel wird zunächst das Korruptionsproblem speziell in Afrika dargestellt. Dann werden die Untersuchungskriterien für die folgenden Fallstudien vorgestellt. Der Verfasser bezieht sich hierbei auf die Studie von Brunetti & Weder (2003) und unterscheidet zwischen Determinanten der internen Kontrolle von Korruption, Determinanten der externen Kontrolle von Korruption und Indirekten Determinanten von Korruption. In Kapitel 6 werden fallstudienartig die vier Länder Kamerun, Nigeria, Namibia und Südafrika untersucht. Sowohl Kamerun als auch Nigeria sind beim CPI auf den untersten Rängen vertreten (mit Aufwärtstrend). Dagegen sind Namibia und Südafrika eher auf den mittleren Rängen platziert. Gemeinsam sind den vier Ländern die politische Struktur sowie die Abhängigkeit von einem Hauptexportgut. Bei der Fallstudienanalyse geht der Verfasser bei jedem Land zunächst auf den (1) geschichtlichen Hintergrund des Landes, dann auf die oben genannten Kriterien (2) interne Kontrolldeterminanten, (3) externe Kontrolldeterminanten und (4) indirekte Determinanten ein. Bei den externen Kontrolldeterminanten unterscheidet der Verfasser in (a) Rechtssystem und Korruptionsausmaß, (b) die Rolle der Zivilgesellschaft und (c) die Rolle der Medien und Pressefreiheit. Im siebten Kapitel versucht der Verfasser schließlich, allgemeine Erklärungsmuster der zuvor behandelten Fallstudien herauszuarbeiten. Als Haupterklärungsgründe für die vorherrschenden Korruptionsniveaus werden der Rohstoffreichtum und bad governance genannt. Schließlich wird das Korruptionsproblem noch in die allgemeinere Unterentwicklungsproblematik eingeordnet. Die Arbeit schließt in Kapitel 8 mit einigen Schlussfolgerungen, z.B. der weiteren Verbesserung der vorhandenen Messinstrumente oder einer stärker interdisziplinären Forschung.
GRIN Konsequenzen der Liberalisierung der Ladenschlussbestimmungen im deutschen Einzelhandel A1007985263
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Handel und Distribution, Note: 1,7, Universität Bayreuth (Universität Bayreuth), Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung - 1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit ¿Für derartige Gesetze bringe ich kein Verständnis auf¿ , äußerte der damalige Wirtschaftsminister Ludwig Erhard bereits bei der Einführung des Ladenschlussgesetzes im Jahr 1956. Seitdem hat sich das Thema Ladenschluss in der teilweise sehr ideologisch geführten wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Diskussion zum ¿Dauerbrenner¿ und zum ¿Kampffeld¿ für verschiedene Interessensgruppen entwickelt.Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die Argumentationen eines Für und Wider von gesetzlich geregelten Ladenöffnungszeiten nicht wesentlich verändert, dafür aber deren Gewichtung im Zuge des gesellschaftlichen Wandels. Während anfangs religiöse und sozialpolitische Motive im Vordergrund standen, sind heutzutage zunehmend Aspekte wirtschaftlicher Gewerbe- und Gestaltungsfreiheit sowie der Konsumentensouveränität in den Vordergrund getreten. Es ist sehr problematisch, die Interessen aller Betroffenen in Bezug auf die Ladenschlusszeiten angemessen zu berücksichtigen und lange Zeit wurde das Ladenschlussgesetz als ein gelungener Kompromiss zwischen den verschiedenen Interessensgruppen betrachtet. Dieser Kompromiss wurde allerdings insbesondere im Laufe der letzten zehn Jahre in mehreren, teilweise weit reichenden Gesetzesänderungen modifiziert, was der gesellschaftlichen Entwicklung Rechnung tragen sollten. Ihren Höhepunkt hat die Ladenschlussdebatte allerdings erst vor einigen Monaten ¿ Ende 2006 ¿ erreicht, als im Rahmen der Föderalismusreform die Gesetzgebungskompetenz für die Ladenöffnungszeiten an die Bundesländer übertragen worden ist. Die meisten Bundesländer haben darauf hin eigene Ladenöffnungsgesetze erlassen, die explizit den liberalen Öffnungsaspekt betonten, im Gegensatz zu dem Ladenschlussgesetz der Bundesrepublik. Die Mehrzahl dieser bereits erlassenen oder in Gesetzgebungsprozessen begriffenen Ladenöffnungsgesetze sieht eine vollständige Freigabe der Öffnungszeiten an Werktagen vor. Damit ergibt sich aber das Problem einer möglicherweise mangelnden Berücksichtigung zahlreicher Interessen und damit eines fehlenden Kompromisscharakters der Ladenöffnungsregelungen auf Landesebene. Somit liegt die Zielsetzung dieser Arbeit darin, die Konsequenzen zu untersuchen, die sich aus der Liberalisierung der Ladenöffnungsregelungen ergeben und zwar für die hauptsächlich betroffenen gesellschaftlichen Interessensgruppen, zu denen der Einzelhandel selbst gehört, aber auch die Einzelhandelsangestellten,..
GRIN Hochwasser im Erzgebirge. Historische und aktuelle Überschwemmungen und ihr Schadensausmaß A1038415227
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Phys. Geogr., Geomorphologie, Umweltforschung, Note: 2,0, Freie Universität Berlin (Geographisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Die in den letzten Jahren aufgetretenen verheerenden Hochwasserereignisse werden, nicht zuletzt durch die starke Präsenz der Medien, in der Öffentlichkeit nicht nur lokal, sondern auch zunehmend globaler wahrgenommen. Dabei werden Hypothesen der Zunahme dieser Ereignisse sowie enge Zusammenhänge zwischen dem anthropogen bedingten Klimawandel und dem Auftreten herausragender Hochwässer diskutiert. So wurde das Elbe-Hochwasser vom August 2002 als Jahrhundertflut bezeichnet, weshalb dieses Katastrophenereignis zentrales Thema in zahlreichen Abhandlungen und Veröffentlichungen war und noch ist. Diskutiert wurden besonders die meteorologischen Ursachen sowie die durch zunehmende Verbauung sowie Landnutzung initiierten Prozesse eines geänderten Abflussverhaltens der versickernden Niederschläge. Daraus wurden die Schadensprozesse abgeleitet, um Schlussfolgerungen für einen nachhaltigen Hochwasserschutz ziehen und die erforderlichen Maßnahmen ableiten zu können. Grundlegend bleibt jedoch, dass in der Erdgeschichte immer wieder Extremereignisse mit gravierenden Auswirkungen und Veränderungen aufgetreten sind, die zu großen Zerstörungen geführt haben. Das Hochwasserereignis 2002 ist nur ein Beispiel aus der jüngsten Geschichte, das verdeutlicht hat, welch katastrophales Ausmaß ein Hochwasser in einer Region annehmen kann. Dabei konzentrieren sich die Schäden nicht nur im Bereich der Zusammenflüsse von Bächen und Vorflutern im Mittel- und Unterlauf derselben, sondern auch schon in den Entstehungsgebieten, den oberen Einzugsgebieten in den Mittelgebirgshochlagen. So entging die Stadt Olbernhau im August 2002 nur knapp einer Katastrophe. Dort betrug die Gesamtschadenssumme (kommunale Schäden) knapp 13 Mio. ¿ (SCHADENSDATEN- BANK LTV, 2002). Dass große Zerstörungen im Zusammenhang mit Extremabflüssen auch schon in historischer Zeit aufgetreten sind und in den oberen Lagen des Erzgebirges zu verheerenden Schäden geführt haben, kann mit dieser Arbeit bestätigt werden. Das Risiko für das Auftreten derartiger Ereignisse wurde in der Vergangenheit nicht systematisch untersucht, so dass auch geeignete Hochwasserschutzmaßnahmen nicht nach einem Gesamtkonzept betrachtet und realisiert worden sind.
GRIN "Sex and the City". Das Fernsehen auf dem Weg zu einem neuen Frauenbild? A1005644253
Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 2,5, Universität zu Köln (Institut für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Bevor der amerikanische Pay-TV Sender HBO (Home Box Office) 1998 in ¿Sex and the City¿ vier Freundinnen aus New York auf den Bildschirm schickte, war das Frauenbild im Fernsehen und vor allen Dingen in Frauenserien noch sehr traditionell. Zwar erschienen in den neunziger Jahren auch ¿starke¿ Frauen im Fernsehen, ihre ¿Stärke¿ definierte sich allerdings über den Beruf der Kommissarin oder Anwältin, den sie ausübten, während ihre Freizeit auf dem Bildschirm kaum stattfand oder sie im Privaten immer noch die schwachen Frauen waren, die einen Mann brauchen, um komplett zu sein. ¿Sex and the City¿ beruht auf der gleichnamigen Zeitungskolumne, die Candace Bushnell ab 1994 für den New York Observer schrieb, und die später zu einem Roman zusammengefasst wurde. Daraus entwickelte der Produzent Darren Star die Geschichte(n) über die Journalistin Carrie Bradshaw und ihre Freundinnen, der Rechtsanwältin Miranda Hobbes, der Galeristin Charlotte York und der PR-Beraterin Samantha Jones, vier unabhängigen Mittdreißigerinnen, die die Herausforderungen und Widrigkeiten, mit denen Singles im Big Apple konfrontiert werden, auf ihre Art und Weise meistern. Sie sind auf der Suche nach der wahren Liebe, ihrem ¿Mr. Right¿, doch bis sie den finden, sind sie auch bereit, auch eine Beziehung mit ¿Mr. Right Now¿ in Kauf zu nehmen. Auf humorvolle Weise und ohne Tabus diskutieren sie alles aus, was ihnen auf der Suche nach dem Richtigen widerfährt. Den Rahmen dazu bildet die Kolumne, die Carrie wöchentlich für den ¿New York Star¿ schreibt, und in der sie ihre Erlebnisse und die ihrer Freundinnen protokolliert, und in der sie versucht, Fragen von Liebe und Beziehungen auf den Grund zu gehen. Dem Produzenten Darren Star schwebte vor, eine Comedy-Serie zu schaffen, die Beziehungen und Sex vom weiblichen Standpunkt aus schildert, in einer ehrlichen und offenen Weise, ein Unterfangen, das bis dahin im Fernsehen noch nie realisiert worden war.
GRIN Die Bedeutung Marcions für die Entstehung des biblischen Kanons A1020017049
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Note: 2,7, Ruhr-Universität Bochum (Evangelisch-Theologische Fakultät), Veranstaltung: Grundfragen der Dogmatik, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Bibel in der gegenwärtigen Form, mit ihren Texten ist nicht ¿vom Himmel gefallen¿. Sie ist das Ergebnis eines Prozesses, der erst Anfangs des 5. Jahrhunderts endete und ca. 100n.Chr. begann. In diesem langwierigen Prozess hat man unterschiedliche Schriften begutachtet und zu einem Kanon zusammen gefügt. Kanon bedeutet zunächst einmal im übertragenen Sinne ¿Regel, Vorschrift, Norm¿ . Was nun eine biblische Norm ist, ist im Laufe der Jahrhunderte festgelegt worden. Der Kanonisierungsprozess muss vor dem Hintergrund einer auf¬kommenden, zunehmenden Differenzierung in der Rezeption der evangelischen Botschaft gesehen werden . Nach dem Tode der Apostel verkündeten viele urchristliche Gemeinden weiterhin die Verheißung Jesu Christi, taten es aber nicht identisch. Zusätzlich entwickelten viele Gemeinden eigene Traditionen und eigene Texte, die sie bei ihren Gottesdiensten bevorzugten. Im Grunde war nur wenig wirklich einheitlich geregelt, was eine Kanonisierung notwendig machte, wenn man das Auseinanderdriften der christlichen Gemeinden verhindern wollte. Die Kanonisierung legte Kriterien fest, durch die bestimmt wurde, welche Mindestanforderungen ein Text erfüllen musste, um in die Bibel aufgenommen zu werden bzw. um von allen Gemeinden anerkannt werden zu können. Inspiration und Originalität sind dafür die Schlüsseleigenschaften . D.h. ein Text muss so inspirieren, dass das Schriftstück im alltäglichen Leben der Glaubensgemeinschaften einen festen Platz haben und produktiv immer weiterentwickelt werden kann. Ein Kriterium war also in anderen Worten die Nützlichkeit des Textes hinsichtlich der Alltagsgegenwart und der zukünftigen Entwicklung der Lehre . Zudem spielte die Bewahrung eines einheitlichen christlichen Gedankengutes eine wichtige Rolle. So war die Kanonbildung primär eine Schutzfunktion gegen Häresie und mögliche Fehlentwicklungen im Alltagsleben der christlichen Gemeinden . Ziel dieser Hausarbeit ist es herauszufinden, welchen Einfluss Marcion auf den Kanonisierungsprozess hatte. Dazu wird zunächst das Leben Marcions resümiert und einen kurzen Überblick über seine Theologie geben.
GRIN Konsequenzen der Liberalisierung der Ladenschlussbestimmungen im deutschen Einzelhandel A1007503783
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Note: 1.7, Universität Bayreuth, Sprache: Deutsch, Abstract: Für derartige Gesetze bringe ich kein Verständnis auf? , äußerte der damalige Wirt-schaftsminister Ludwig Erhard bereits bei der Einführung des Ladenschlussgesetzes im Jahr 1956. Seitdem hat sich das Thema Ladenschluss in der teilweise sehr ideologisch geführten wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Diskussion zum ?Dauerbrenner? und zum ?Kampffeld? für verschiedene Interessensgruppen entwickelt. Im Laufe der Jahr-zehnte haben sich die Argumentationen eines Für und Wider von gesetzlich geregelten Ladenöffnungszeiten nicht wesentlich verändert, dafür aber deren Gewichtung im Zuge des gesellschaftlichen Wandels. Während anfangs religiöse und sozialpolitische Motive im Vordergrund standen, sind heutzutage zunehmend Aspekte wirtschaftlicher Gewer-be- und Gestaltungsfreiheit sowie der Konsumentensouveränität in den Vordergrund getreten. Es ist sehr problematisch, die Interessen aller Betroffenen in Bezug auf die Ladenschlusszeiten angemessen zu berücksichtigen und lange Zeit wurde das Laden-schlussgesetz als ein gelungener Kompromiss zwischen den verschiedenen Interessens-gruppen betrachtet. Dieser Kompromiss wurde allerdings insbesondere im Laufe der letzten zehn Jahre in mehreren, teilweise weit reichenden Gesetzesänderungen modifi-ziert, was der gesellschaftlichen Entwicklung Rechnung tragen sollten. Ihren Höhepunkt hat die Ladenschlussdebatte allerdings erst vor einigen Monaten Ende 2006 erreicht, als im Rahmen der Föderalismusreform die Gesetzgebungskom-petenz für die Ladenöffnungszeiten an die Bundesländer übertragen worden ist. Die meisten Bundesländer haben darauf hin eigene Ladenöffnungsgesetze erlassen, die ex-plizit den liberalen Öffnungsaspekt betonten, im Gegensatz zu dem Ladenschlussgesetz der Bundesrepublik. Die Mehrzahl dieser bereits erlassenen oder in Gesetzgebungspro-zessen begriffenen Ladenöffnungsgesetze sieht eine vollständige Freigabe der Öff-nungszeiten an Werktagen vor. Damit ergibt sich aber das Problem einer möglicherwei-se mangelnden Berücksichtigung zahlreicher Interessen und damit eines fehlenden Kompromisscharakters der Ladenöffnungsregelungen auf Landesebene. Somit liegt die Zielsetzung dieser Arbeit darin, die Konsequenzen zu untersuchen, die sich aus der Li-beralisierung der Ladenöffnungsregelungen ergeben und zwar für die hauptsächlich betroffenen gesellschaftlichen Interessensgruppen, zu denen der Einzelhandel selbst gehört, [...]
GRIN Die Grenze im Norden - Beziehungen diesseits und jenseits des Danewerks A1005531265
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,3, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Geschichte), Veranstaltung: Übergänge - Grenzen im Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit seiner Errichtung, spätestens jedoch seit dem siebten Jahrhundert nach Christus spielte das Danewerk eine besondere Rolle im Kontaktbereich der Franken einerseits und den Dänen andererseits. Nicht von den Franken wurde dieses Bollwerk errichtet, wie man etwa meinen könnte, um den heidnischen Völkern des Nordens eine Grenze aufzuweisen, sondern von den Menschen im Norden, um eine Grenze nach Süden zu ziehen. Warum diese Grenze eingerichtet worden ist und was ihr Zweck sein sollte ¿ mit dieser Frage möchte ich mich in meiner Arbeit nur peripher auseinander setzen. Vielmehr möchte ich versuchen, das Danewerk und den es umgebenden geographischen Raum dahingehend zu betrachten, inwiefern Kontakte zwischen Dänen und Franken erfolgten und welche Auswirkungen diese für das Zusammenleben hatten. Dazu werde ich punktuell die Aspekte bewaffneter Konflikt, Handel und Religion betrachten; diese in erster Linie aus der Sicht der Franken, für das neunte und zehnte Jahrhundert und immer unter Einbeziehung exemplarischer Quellen, insbesondere Adam von Bremen, Thiedmar von Merseburg und die fränkischen Reichsannalen. Archäologische Quellen werden, sofern sie von Bedeutung sind bzw. die einzigen Quellen darstellen berücksichtigt. Die zentrale Fragestellung lautet also: Wie sind die Verhältnisse an der Kontaktzone zwischen Dänen und Franken und war die Grenze im Norden wirklich als solche zu verstehen oder bot sie vielmehr die Möglichkeit der friedlichen Kommunikation und des Handels ¿ für die Herrschenden ebenso wie für die Masse der Bevölkerung? Als These möchte ich formulieren: Das Grenzgebiet zwischen Franken und Dänen bildete einen Konfliktbereich, insbesondere begründet im Interessenskonflikt der Herrschenden ¿ dort trafen, wie kaum woanders, ideologische, politische und religiöse Weltanschauungen aufeinander, wie sie unterschiedlicher kaum sein konnten. Trotz all dieser Differenzen fand jedoch Kommunikation statt; diese zeigt sich insbesondere im Handel, da dieser, soweit er beiden Parteien dient, Grenzen überwinden kann.
GRIN Selektionsmotive für traurige Filme und Analyse der spezifischen Rezeptionsmodalitäten A1005622489
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Psychologie - Medienpsychologie, Note: 1,3, Universität zu Köln (Psychologisches Institut der Universität zu Köln), Veranstaltung: Arbeits-Organisations-Kommunikation-und Medienpsychologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Film- und FernsehzuschauerInnen erleben bei der Rezeption von Filmen mit traurigen und tragischen Inhalten intensive Gefühle, die normalerweise als unangenehm beurteilt werden, wie Trauer, Verzweiflung, Angst oder Hoffnungslosigkeit. Der kommerzielle Erfolg der ¿Tearjerker¿ (amerikanischer Begriff für ¿Schnulzen¿) oder Dramen und Tragödien in Fernsehen und Kino zeigt, dass die Rezipienten diese Art des Mediums als Entertainment wahrnehmen und folglich Filme, die traurige Gefühle auslösen, gezielt aufzusuchen scheinen. Dieses ¿Paradoxon¿ wird seit Anfang der 90er Jahre versucht in Studien im Rahmen medienpsychologischer Forschung zu ergründen und als Sad Film Paradoxon bezeichnet. Inwieweit Rezipienten ihr subjektives Erleben während der Rezeption beschreiben und wie sie sich selbst die Frage nach den Gratifikationen beantworten, die sie aus diesem Medienangebot erhalten bzw. warum sie gezielt nach diesem Medium greifen (Empathie, Identifikation mit den Charakteren, Selbsterfahrung, Lernen etc.), ist auf diesem qualitativen Weg bisher noch nicht untersucht worden. Diese Arbeit soll deshalb einen explorativen Beitrag leisten und widmet sich mithilfe einer qualitativen Einzelfallstudie unter anderen der Frage, warum sich Personen mit dieser Art von Filmen mit traurigen Inhalten ¿entertainen¿. Zum anderen geht es aber auch um die Frage, wie die Rezipienten diese Art des Mediums wahrnehmen und welchen Nutzen sie aus der Rezeptionssituation ziehen. Von zentraler Bedeutung ist hierbei das persönliche Erleben bzgl. der Selektion und Rezeption trauriger Filme. Des weiteren sollen sich dadurch zusätzlich auch Hinweise ergeben, was der Einzelne überhaupt unter einem ¿traurigen¿ Film versteht. Da hier davon ausgegangen wird, das Themen wie Tod / Sterben, bzw. Krankheit zentrale Elemente trauriger Filme darstellen, wird ebenso der Umgang mit diesen spezifischen Themen eruiert. Für die Motivation, traurige Filme zu schauen konnten insgesamt 33 Motive auf drei Rezeptions-Ebenen - auf einer sozialen, einer kognitiven und einer emotionalen - identifiziert werden.
GRIN Erklärungsmöglichkeiten von Korruptionsniveaus in Afrika A1005522929
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich VWL - Fallstudien, Länderstudien, Note: 2,7, Philipps-Universität Marburg (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit beschäftigt sich damit wie sich die anhaltend hohen Korruptionsniveaus in den Entwicklungsländern Afrikas erklären lassen. Die Arbeit beginnt (nach einer Einleitung in Kapitel 1) mit einer Definitionsfindung (Kapitel 2) und der damit verbundenen Unterscheidung zwischen verschiedenen Formen von Korruption. Der dritte Teil der Arbeit befasst sich mit der Messung von Korruption. Der vierte Teil der Arbeit gibt einen Überblick über die Maßnahmen gegen Korruption, die in der Literatur vorgeschlagen und in der Realität schon durchgeführt worden sind. Im fünften Kapitel wird zunächst das Korruptionsproblem speziell in Afrika dargestellt. Dann werden die Untersuchungskriterien für die folgenden Fallstudien vorgestellt. Der Verfasser bezieht sich hierbei auf die Studie von Brunetti & Weder (2003) und unterscheidet zwischen Determinanten der internen Kontrolle von Korruption, Determinanten der externen Kontrolle von Korruption und Indirekten Determinanten von Korruption. In Kapitel 6 werden fallstudienartig die vier Länder Kamerun, Nigeria, Namibia und Südafrika untersucht. Sowohl Kamerun als auch Nigeria sind beim CPI auf den untersten Rängen vertreten (mit Aufwärtstrend). Dagegen sind Namibia und Südafrika eher auf den mittleren Rängen platziert. Gemeinsam sind den vier Ländern die politische Struktur sowie die Abhängigkeit von einem Hauptexportgut. Bei der Fallstudienanalyse geht der Verfasser bei jedem Land zunächst auf den (1) geschichtlichen Hintergrund des Landes, dann auf die oben genannten Kriterien (2) interne Kontrolldeterminanten, (3) externe Kontrolldeterminanten und (4) indirekte Determinanten ein. Bei den externen Kontrolldeterminanten unterscheidet der Verfasser in (a) Rechtssystem und Korruptionsausmaß, (b) die Rolle der Zivilgesellschaft und (c) die Rolle der Medien und Pressefreiheit. Im siebten Kapitel versucht der Verfasser schließlich, allgemeine Erklärungsmuster der zuvor behandelten Fallstudien herauszuarbeiten. Als Haupterklärungsgründe für die vorherrschenden Korruptionsniveaus werden der Rohstoffreichtum und bad governance genannt. Schließlich wird das Korruptionsproblem noch in die allgemeinere Unterentwicklungsproblematik eingeordnet. Die Arbeit schließt in Kapitel 8 mit einigen Schlussfolgerungen, z.B. der weiteren Verbesserung der vorhandenen Messinstrumente oder einer stärker interdisziplinären Forschung.
GRIN Die logistische Infrastruktur Marokkos als Grundlage für die Integration in die globale Wertschöpfungskette A1006276673
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Verkehrswissenschaft, Note: 2, Hochschule Bochum, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Wettbewerbsfähigkeit, besonders der exportorientierten Unternehmen kann sich durch eine Senkung der Lagerbestände und beschleunigte Versorgungs- und Lieferzyklen erheblich steigern. Marokko wird dadurch auch für internationale Investoren attraktiver, die sich auf zuverlässige logistische Ketten verlassen müssen. Viele Fortschritte, wie die Modernisierung des Straßengüterverkehrs, Verbesserung der Sicherheit der logistischen Kette, verbesserter Datenaustausch, Erleichterung der Hafenpassagen, Entwicklung logistischer Kooperationsbeziehungen im Wertschöpfungsprozess zwischen selbstständigen Unternehmen und Zulieferer (Supply Chain), Entwicklung der Bildung sind durch das Königreich Marokko bereits erreicht worden. So können zusätzliche Anreize und Beispiele für andere Entwicklungsländer aufgezeigt werden, die ähnliche Probleme ihrer Wirtschaft lösen wollen. Bereits Mitte der 80er Jahre hat Marokko seine Wirtschaft geöffnet, um das Handelswachstum anzutreiben. Von 1983 bis 2003 ist der Export laut offiziellen Angaben durchschnittlich um 8,7 % angestiegen, die wirtschaftliche Öffnung von 40 auf 55% gewachsen. Die Öffnung der Wirtschaft ist vor allem Ergebnis verschiedener internationaler Abkommen, z.B. mit der EU und den USA, darunter das Freihandelsabkommen mit den USA im Jahr 2004, durch das nach Regierungsangaben 50000 Arbeitsplätze allein im Bereich Textil geschaffen wurden. Wachstum und Beschäftigung wurden durch die Abkommen gestärkt. Allerdings sind durch die Abkommen auch neue Herausforderungen zu meistern. Marokkanische Produkte müssen auf dem nationalen Markt mit europäischen und amerikanischen Produkten konkurrieren. Der Tarifschutz verschwindet allmählich. So müssen marokkanische Unternehmen in diesem Bereich wettbewerbsfähig sein. Personalkosten, Innovationen, Infrastruktur, Eigentumsrecht und öffentlicher Dienst spielen eine Rolle für diesen Wettbewerb. Ein wesentliches Element ist dabei auch die Logistik, vor allem durch den Vorteil, den die Geographie Marokko bietet (Nähe zur EU). Die Logistik des Handels und die Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit Marokko ist Thema dieser Arbeit mit dem Titel ¿Die logistische Infrastruktur Marokkos als Grundlage für die Integration in die globale Wertschöpfungskette¿.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Didaktik - Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, Note: 1,0, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Lexik und Phraseologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Fremdsprachenunterricht wird besonders deutlich, dass Sprache aus zweierlei besteht, erstens, aus lexikalischen Einheiten, ¿Wörtern¿, und zweitens, dass diese nach bestimmten Regeln behandelt, d.h. aneinandergereiht, konjugiert usw. werden. Die Kombination aus einer begrenzten Anzahl von Regeln und einer zwar nicht unbegrenzten, doch umfangreichen Menge an Lexemen ermöglichen es, eine theoretisch unbegrenzte Anzahl von Sätzen zu bilden. Diese beiden Elemente stehen sich im fremdsprachlichen Unterricht in letzter Konsequenz als kommunikative Kompetenz und grammatische Korrektheit gegenüber. Die Systematik, d.h. die begrenzten, vorhandenen Regeln der Grammatik lässt sie gegenüber der relativ unbegrenzten, unsystematischen Menge an Lexik als prädestiniert für die Vermittlung erscheinen. Die Regellosigkeit der Lexik hingegen verlangt für eine erfolgreiche Vermittlung nach einem besseren Verständnis der Arbeitsweise des Gehirns. Während die Linguistik und besonders die Fremdsprachendidaktik sich lange Zeit intensiv mit der vermeintlichen ¿Königsdisziplin¿, der Grammatik, beschäftigt haben, war die Erforschung des (mentalen) Lexikon und besonders seines Erwerbs dagegen eher marginal angesiedelt und vor allem jüngeren Zeiten vorbehalten. Mittlerweile sind zahlreiche Publikationen erschienen, die Begriffe wie autonomes Lernen, Prozessorientierung oder Wortnetze in den Vordergrund stellen. Auch in modernen Lehrwerken lassen sich Aspekte dieser Modelle mal mehr, mal weniger deutlich wiedererkennen. Die Erforschung des mentalen Lexikons ist also aus den Kinderschuhen herausgewachsen und die eher rudimentäre Betrachtung der Arbeitsweise des menschlichen Gehirns ist inzwischen durch verschiedene Theorien erweitert worden. In dieser Arbeit soll jedoch nicht das mentale Lexikon selbst im Vordergrund stehen. Neuere Konzepte für den Fremdsprachenunterricht beruhen zwar auch auf seiner weiteren Erforschung, allerdings sollen an dieser Stelle neben psycholinguistischen Erkenntnissen auch fremdsprachendidaktische Konsequenzen Erwähnung finden. Auf den ersten, psycholinguistischen Teil folgt daher ein zweiter, stärker praxisorientierter Teil, in dem didaktische Anmerkungen zum Lexikerwerb gemacht werden.