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OTTO Belletristik McRae just Colin Colin McMaster, David Evans
Colin McRae, the 1995 World Rally Champion, was the most spectacular rally driver. His natural speed and win-or-bust approach made him the favourite of rally fans worldwide. The word McRae became superfluous in the end, Colin was… just Colin. On rally stages, the words: ",Colin',s coming…", meant one thing – the spectators looked longer, harder and took a cautious step backwards, just in case. Colin drove for a variety of top teams including Ford, Citroën, Ferrari, Nissan and Skoda. However this flying-Scotsman is best remembered for his exploits in blue and yellow Subarus. Away from driving, Colin brought rallying to a younger generation as the figurehead of a successful computer game bearing his name. Colin McRae had two well known sayings, one being: ”If in doubt, flat out” and the other: “We’re here for a good time, not a long time.” Sadly the latter became all too true, when on September 15, 2007 the 39-year-old Scot was killed instantly in a helicopter accident. This book details the real Colin McRae, from his humble beginnings to global fame through world championship success. It explains his natural talent, flamboyant driving style and epic wins as well as his rivalries, friendships and spectacular crashes. This book uncovers every aspect of Colin’s character, with a collection of personal stories, told by family and friends who knew him best. And there are the previously untold stories, like the time Prince William asked to meet the Scot. Just Colin provides a rare insight into McRae’s infectious personality. McKlein Photography, and in particular another Colin [McMaster], worked closely with McRae throughout his rally career. The best of McKlein’s photo archive has been used to lavishly illustrate all these fascinating stories. Much of the private and behind-the-scenes photography shown in this book has never previously been published.
GRIN Der Telegraph in den USA des 19. Jahrhunderts: Vision und Wirklichkeit einer Kommunikationsrevolution A1005511694
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Amerika, Note: 1,3, Ruhr-Universität Bochum (Historisches Institut), Veranstaltung: Reform und Utopien in den USA des 19. Jahrhunderts, Sprache: Deutsch, Abstract: ¿It is a triumph more glorious, because far more useful to mankind, than was ever won by conqueror on the field of battle.¿ Diese prägnanten Worte des amerikanischen Präsidenten James Buchanan entstammen einer telegraphisch übermittelten Nachricht an die Königin von England vom 16. August 1858. Wenige Tage zuvor, am 5. August, war der Atlantic Telegraph Company unter Cyrus W. Field die erste erfolgreiche Verlegung eines Telegraphenkabels durch den atlantischen Ozean gelungen. Die Botschaft Buchanans verleiht der immensen Euphorie und Begeisterung Ausdruck, die seit der Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Erfindung und Genese des elektromagnetischen Telegraphen in breiten Kreisen der amerikanischen Bevölkerung, Presse und Wissenschaft hervorgerufen worden war. Die Arbeit möchte sich vor diesem Hintergrund vor allem dem Verhältnis zwischen technischer Vision und tatsächlicher historischer Entwicklung des elektro-magnetischen Telegraphen widmen: Im Zentrum steht dabei einerseits die Frage, welche Hoffnungen und Ideen von den Zeitgenossen mit der Ausbreitung des neuen Kommunikationsmittels verknüpft wurden. Demgegenüber wird eine Untersuchung der empirisch erfassbaren Folgen der technischen Entwicklung einen weiteren inhaltlichen Schwerpunkt bilden. Im Ergebnis soll so ein kontrastierender Vergleich zwischen Realität und Utopie bzw. Vision ermöglicht werden. Hierzu scheint zunächst eine kurze Auseinandersetzung mit den Charakteristika der vortelegraphischen Kommunikation sowie der frühen Entwicklungsgeschichte der Technologie sinnvoll. Einer Beleuchtung der strukturellen Weiterentwicklung des neuen Kommunikationsnetzwerkes in den Vereinigten Staaten wird sich die Untersuchung der Herstellung einer ersten transatlantischen Telegraphenverbindung anschließen, da hier besonders viele medienbezogene Zukunftsvorstellungen greifbar werden. Hinführend zum abschließenden Resümee soll schließlich die Analyse der Kernbereiche der Anwendung der Technologie stehen.
GRIN Thyssen - Die Unternehmensgeschichte A1009759764
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Note: 1,3, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg (VWL), Sprache: Deutsch, Abstract: Thyssen ist ein Name mit dem man aufwächst, wenn man aus dem Ruhrgebiet kommt, genau wie man auch die Namen der Unternehmen Krupp, Mannesmann und Gutehoffnungshütte kennt. Selbst heute, wo die Montanindustrie, die Zechen und Stahlwerke, stillgelegt und verkleinert werden, sind die Namen der Unternehmen nicht vergessen. Die Entwicklung von Thyssen ist eine der bedeutendsten Geschichten des Ruhrgebietes, welche ohne August Thyssen und Alfted Krupp sicher nicht zum Motor der deutschen Wirtschaft geworden wäre. Aus kleinen Dörfern wurden Arbeiterstädte und aus den Verflechtungen der Städte das Ruhrgebiet. Die Eigenständigkeit der Städte wird nicht aufgegeben, obwohl viele Eingemeindungen vollzogen worden sind. Meiderich und Bruckhausen gehören heute zu Duisburg. Duisburg und Essen sind nur zwei Städte, die durch das Unternehmen Thyssen geprägt sind. Von diesen Standorten aus expandierte Thyssen in die Welt und ist trotz vieler Schwierigkeiten, vor allem durch die Weltkriege, heute zum größten Stahlproduzenten Deutschlands und zu einem der größten Technologiekonzerne der Welt geworden. Die Konzernmottos ¿Wer viel bewegt, bewegt viel!¿ und ¿Wir sind in der Welt zu Hause!¿ lassen darauf schließen, dass ThyssenKrupp weiter expandieren und ein Motor der deutschen Wirtschaft bleiben wird. Wird Thyssen überhaupt seiner Bedeutung für Deutschland seit 116 Jahren gerecht oder war es Zufall, dass Thyssen eines der größten Unternehmen Deutschlands wurde? Um diese Frage beantworten zu können, ist ein Überblick über die Geschichte des Unternehmens Thyssen nötig. Herausgestellt wird in welcher Zeit und in welchen Phasen Thyssen zum Motor der deutschen Wirtschaft wurde. Die Betrachtung der Familie Thyssen zeigt, dass ohne die Unternehmer Friedrich, August, Fritz und Heinrich Thyssen die Entwicklung von Thyssen nicht möglich gewesen wäre. Ein Blick auf den Forschungsstand zur Geschichte und Entwicklung von Thyssen garantiert eine Analyse des Mythos Thyssen. Um zu erfassen, welche Bedeutung Thyssen heute hat und anstrebt, wird ein Einblick in das Unternehmen ThyssenKrupp im Jahre 2006 gegeben. In diesen Abschnitten wird gezeigt werden, welche Bedeutung Thyssen für Deutschland hat.
GRIN Die Bedeutung Marcions für die Entstehung des biblischen Kanons
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Note: 2,7, Ruhr-Universität Bochum (Evangelisch-Theologische Fakultät), Veranstaltung: Grundfragen der Dogmatik, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Bibel in der gegenwärtigen Form, mit ihren Texten ist nicht ¿vom Himmel gefallen¿. Sie ist das Ergebnis eines Prozesses, der erst Anfangs des 5. Jahrhunderts endete und ca. 100n.Chr. begann. In diesem langwierigen Prozess hat man unterschiedliche Schriften begutachtet und zu einem Kanon zusammen gefügt. Kanon bedeutet zunächst einmal im übertragenen Sinne ¿Regel, Vorschrift, Norm¿ . Was nun eine biblische Norm ist, ist im Laufe der Jahrhunderte festgelegt worden. Der Kanonisierungsprozess muss vor dem Hintergrund einer auf¬kommenden, zunehmenden Differenzierung in der Rezeption der evangelischen Botschaft gesehen werden . Nach dem Tode der Apostel verkündeten viele urchristliche Gemeinden weiterhin die Verheißung Jesu Christi, taten es aber nicht identisch. Zusätzlich entwickelten viele Gemeinden eigene Traditionen und eigene Texte, die sie bei ihren Gottesdiensten bevorzugten. Im Grunde war nur wenig wirklich einheitlich geregelt, was eine Kanonisierung notwendig machte, wenn man das Auseinanderdriften der christlichen Gemeinden verhindern wollte. Die Kanonisierung legte Kriterien fest, durch die bestimmt wurde, welche Mindestanforderungen ein Text erfüllen musste, um in die Bibel aufgenommen zu werden bzw. um von allen Gemeinden anerkannt werden zu können. Inspiration und Originalität sind dafür die Schlüsseleigenschaften . D.h. ein Text muss so inspirieren, dass das Schriftstück im alltäglichen Leben der Glaubensgemeinschaften einen festen Platz haben und produktiv immer weiterentwickelt werden kann. Ein Kriterium war also in anderen Worten die Nützlichkeit des Textes hinsichtlich der Alltagsgegenwart und der zukünftigen Entwicklung der Lehre . Zudem spielte die Bewahrung eines einheitlichen christlichen Gedankengutes eine wichtige Rolle. So war die Kanonbildung primär eine Schutzfunktion gegen Häresie und mögliche Fehlentwicklungen im Alltagsleben der christlichen Gemeinden . Ziel dieser Hausarbeit ist es herauszufinden, welchen Einfluss Marcion auf den Kanonisierungsprozess hatte. Dazu wird zunächst das Leben Marcions resümiert und einen kurzen Überblick über seine Theologie geben.
GRIN Eurobonds. Gemeinsamer Ausweg oder europäisierte Verschuldung?
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 1,3, Universität Hamburg (Fachbereich Sozialökonomie), Sprache: Deutsch, Abstract: Die heutige Europäische Union ist ein langer Prozess von Verhandlungen und Verträgen, die über Jahrzehnte geführt worden sind. Spätestens mit der Integration der EWU und der Einführung des Euro als Buchgeld am 31. Dezember 1998 sind die Europäischen Mitgliedsstaaten auf wirtschaftspolitischer Ebene eng verzweigt. Die Subprimekrise, die ab 2007 zur Weltwirtschaftskrise führte, sollte jedoch zeigen, dass die Europäische Fiskalpolitik keine ausreichenden Schutzmechanismen vorsah, um die unterschiedlich in Mitleidenschaft gezogenen Europäischen Mitgliedstaaten zu schützen und frühzeitig ansetzende Lösungen auf finanzpolitischer Ebene zu leisten. Die Finanzkrise, die im Bankensektor begann, verursachte hohe Staatsverschuldungen, die sich auf die Zahlungsfähigkeit von schwächeren Mitgliedsstaaten und deren Stabilität, nicht zuletzt durch schlechte Ratingeinstufungen, in der Union negativ auswirkte. Besonders die sogenannten PIIGS-Staaten, deren Zahlungsunfähigkeit mit riesigen Krediten gerettet wurde, deuteten auf die Notwendigkeit einer systemweiten Lösung hin. Hochverschuldete Mitgliedsländer gerieten in einen Teufelskreis, da sie wegen fehlender Zuverlässigkeit ihrer Staatsfinanzen höhere Zinsen zu zahlen hatten, welches ihre angeschlagene Lage zusätzlich belastete. Es stellt sich daher die Frage, ob eine einheitliche Währung bei 18 verschiedenen Staatsanleihen einen Konstruktionsfehler bedeutet, welchen es zu korrigieren gilt. So sind die Finanzen einzelner Mitgliedsstaaten von der Laune der Finanzmärkte, Hedgefonds, Kreditausfallversicherern, Ratingagenturen sowie Finanzspekulanten abhängig. Um diese Situation zu beenden, stehen die europäischen Länder vor der Herausforderung, eine langfristige Lösung zu finden, die eine gerechte Versorgung mit Kapital und eine einheitliche Zinsbelastung für alle Mitglieder der Union darstellt. Eurobonds als einheitliche Anleihe für alle Staaten der Währungs-union könnten das erwähnte Problem beheben, indem alle Staaten dadurch gleiche Finanzierungsbedingungen an den internationalen Kapitalmärkten mit kongruenter Zinsbelastung für ihre Haushalte bekommen. Die Idee besteht in der Konsolidierung europäischer Staatshaushalte unter gleichen Bedingungen. Der Ansatz von Eurobonds ist mit mehreren Vorteilen aber auch Nachteilen verbunden, die im Rahmen dieser Arbeit zu betrachten sind.
GRIN Wirkungen des "Bosman-Urteils" auf die Entwicklung des deutschen Profi-Fußballs
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Gesundheit - Sport - Sportsoziologie, Note: 1,7, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 15. Dezember 1995 hielt die europäische Fußballwelt den Atem an. Nicht dass an diesem Tage das Endspiel der Champions' League stattgefunden hätte oder die Europameisterschaft entschieden worden wäre. An diesem Tage fällte der Europäische Gerichtshof eine Entscheidung im Verfahren des belgischen Fußballspielers Bosman gegen seinen Verband. Und diese Entscheidung hatte es in sich, bedeutete sie doch einschneidende Veränderungen im so sicher geglaubten Gefüge des Transfergeschäftes der europäischen Profi-Ligen. Mit dem Urteil wurde die bisherige Praxis der "Transferentschädigungen" und der Einschränkungen bezüglich des Einsatzes ausländischer Spieler gekippt. Damit gehörte eine Praxis der Vergangenheit an, die in Deutschland bisher - glaubt man jedenfalls den Aussagen der Funktionäre - problemlos funktioniert hatte. Während ein Großteil der betroffenen Spieler und ihr Berufsverband VdV (Vereinigung deutscher Vertragsspieler) jubelten, waren die Funktionäre des DFB und der Ligavereine mehrheitlich nicht von dem Urteil und seinen Auswirkungen angetan. Otto Rehagel sah die Zweiklassengesellschaft in der Bundesliga voraus, in der die reichen Klubs immer reicher und die armen Vereine immer ärmer würden. Man sprach von einer "Katastrophe für den deutschen und europäischen Fußball". Natürlich wurde durch das Urteil nicht nur der Fußballsport betroffen, sondern auch andere Mannschaftssportarten wie Handball oder Basketball mussten und müssen ihre Spielbestimmungen der neuen Rechtslage anpassen. Nun, es wird in Deutschland auch elf Jahre nach Bosman immer noch Fußball gespielt. Deutsche Vereinsmannschaften waren in dieser Zeit in der Champions' League erfolgreich, die Nationalmannschaft war - nach einer Phase des Aufbaus - bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land außerordentlich erfolgreich und belegte einen guten dritten Platz. Das wirtschaftliche Gefüge der Bundesliga scheint nicht weiter auseinander gedriftet zu sein. War der "Katastrophenalarm" aus den Reihen der Urteilsgegner, in erster Linie also der Vereinsverantwortlichen und des Verbandes, eine übertriebene Reaktion auf das Urteil? Oder hat der Gerichtshof mit seiner Rechtsauffassung eine Chance für Veränderungen im Fußball, insbesondere im Management-Bereich, eröffnet?
Examensarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1,7, Humboldt-Universität zu Berlin (Versicherungs- und Risikomanagement), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit folgt der Intention, einen Beitrag zur Armutsbekämpfung in der Dritten Welt zu leisten. Die Idee zu dieser Untersuchung war die Suche nach einer ökonomischen Lösung, die einen nachhaltigen Ausweg aus der Armutsfalle ermöglicht. Und diese Nachhaltigkeit ist nur erreichbar, wenn von Armut Betroffene die Möglichkeit erhalten, auf eigenen Füßen zu stehen und Zugang zu einem Finanzsystem erhalten, welches den Regeln des Marktes folgt. Es wurde von einer Idee C. K. Prahalads (2006) ausgegangen: Am Fuß der Wohlstandspyramide (BOP) lebt eine große Zahl potenzieller Unternehmer und Konsumenten. Es existieren hier Märkte, die bisher nicht erschlossen wurden, weil die Bedingungen dieser Märkte nicht identifiziert worden sind. Es könne niemand behaupten, dass Menschen in Entwicklungsländern keinen Bedarf an Hygieneartikeln hätten. Es geht darum, Produkte an Märkte anzupassen, nicht umgekehrt. Das gilt auch - so die Idee dieser Arbeit - für den Finanz- und Versicherungssektor. Untersucht wurde das Land Bangladesch, weil es 1) eines der ärmsten Länder der Erde ist und 2) in diesem Land das Mikrokreditsystem "Grameen" des Nobelpreisträgers Muhammad Yunus seinen Ursprung hat. Zunächst wird der Begriff Armut für das Mikroversicherungswesen operationalisiert. Die spezifische Risikosituation sowie Möglichkeiten der Versicherbarkeit Armer werden analysiert und aktuelle Produktentwicklungen vorgestellt. Im 3. Kapitel wird das Land Bangladesch hinsichtlich seiner Marktbedingungen für Mikroversicherungsprodukte betrachtet und im 4. Kapitel die Funktionsweise des Systems der Grameen Bank eingehend untersucht. Schnittstellen von Mikrobank- und Mikroversichereraktivitäten werden im 5. Kapitel analysiert. Es wird hinterfragt, welche Versicherungen in Mikrokrediten enthalten sein und welche Grenzen Versicherungsangebote von Mikrobanken haben können. Im Schlusskapitel werden ausgewählte wesentliche Kriterien für Mikroversicherungsprodukte aus dem Studium des Mikrofinanzwesens in Bangladesch abgeleitet. Anhand eines der entwickelten Kriterien wird dessen BOP-Marktrelevanz am Beispiel von Abschlussprovisionen überprüft und ein Vorschlag für die Organisation eines Vertriebssystems skizziert.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1,0, Universität Kassel, Veranstaltung: Financial Engineering, Sprache: Deutsch, Abstract: Insbesondere in der aktuellen Finanzmarktlage, getrieben von immer düstereren Weltwirt-schaftsprognosen, gerät eine Wertpapiergattung in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussi-on: die Derivate. Oft werden diese ¿ wohl zu unrecht ¿ in einem Atemzug mit Spekulation und der dadurch negativen Folgen auf die Realwirtschaft genannt. Dabei wird übersehen, dass die ursprüngliche Implikation, die mit diesen Wertpapieren verfolgt wird, die Absicherung bestimmter Positionen (bestehender und in der Zukunft zu erwerbender) ist. Diese Grundin-tention wird auch dadurch untermauert, dass während der Finanzmarktkrise der verstärkte Einsatz von Derivaten (hauptsächlich Optionen und Futures) zu beobachten ist. So ist es dem Weltmarktführer in diesem Bereich, der Chicago Mercantile Exchange (CME), im Berichts-jahr 2008 gelungen, einen Rekordumsatz zu erzielen. Im Durchschnitt des letzten Jahres sind 13 Mio. Kontrakte täglich abgeschlossen worden. Das entspricht einem Plus von 4 % gegen-über dem Vorjahr . Bereits im November 2007 schrieb das Handelsblatt, das Subprime-Debakel mache Terminbörsen zu den Gewinnern . Auf der anderen Seite ist in der aktuellen Lage jedoch mit einer zunehmenden Überwachung des Handels mit Derivaten zu rechnen, speziell bei Hedge Funds. Beispielsweise verlängerte die Bundesanstalt für Finanzdienstleis-tungsaufsicht (BaFin) den ungedeckten Leerverkaufsverbot (Naked Short Selling ) von elf Finanzaktien nochmals bis zum 31. März 2009, um so die exzessiven Preisbewegungen, die die Finanzmarktstabilität gefährden könnten und folglich enorme Nachteile für das komplette Finanzsystem bedeuten würden, zu begrenzen . Die Option, eine zu den Derivaten zu zählende Wertpapierart, ermöglicht eine Vielzahl von Strategien. Diese werden durch den (kombinierten) Einsatz unterschiedlicher Optionstypen vollzogen. Die Zielsetzung dabei ist, in jeder Finanzmarktentwicklung einen Gewinn zu reali-sieren. D. h. nun, ganz egal ob die Märkte steigen, fallen oder seitwärts tendieren, es soll letztendlich immer ein positives Ergebnis gewährleistet sein. Wie dies praktisch umgesetzt werden kann, wird in dieser schriftlichen Ausarbeitung dargelegt.
Diplomica Verlag GmbH Betreuung von Demenzkranken in der stationären Altenpflege A1007530365
Laut Expertenaussagen wird sich die Zahl von Demenzkranken in der Bundesrepublik in 40 Jahren auf 2.600.000 verdoppelt haben. Für das Jahr 2002 wurden die Gesamtkosten der Demenz auf ca. 5,6 Mrd. € geschätzt, wobei auf den stationären Altensektor die Kosten mit 3,6 Mrd. € hochgerechnet wurden. Die meisten Demenzkranken werden zu Hause von den Angehörigen oder in stationären Einrichtungen (Pflegeheimen) versorgt. Viele Angehörige schaffen es jedoch nicht auf Dauer, ihre(n) Mutter/Vater weiterhin zu versorgen, da die psychische Belastung groß sein kann. Demenz ist eine Erkrankung, die vor allem im hohen Lebensalter auftritt. Von 2003 bis 2007 stieg die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen um 5 % an. Dem stationären Altenpflegesektor kommt somit eine große Bedeutung zu, da die Anzahl der pflegebedürftigen Personen weiterhin ansteigen wird. In den Pflegeheimen beklagen sich die MitarbeiterInnen darüber, dass die Betreuung von Demenzkranken bisher nur ungenügend von den Kostenträgern berücksichtigt wurde. Die Schuld wird unter anderem auf das derzeitige System der Pflegestufeneinteilung geschoben. Demnach gibt es drei Pflegestufen, die sich streng nach Minutenangaben in Bezug auf die "Grundpflege", orientieren. Demenzkranke passen in dieses Raster nur bedingt rein, da je nach Demenzstadium die Person sich durchaus selbst versorgen kann. Ein weiterer Kritikpunkt an der Pflegversicherung besteht darin, dass ausschließlich der Aufwand für die Körperpflege, jedoch nicht der eigentliche Mehraufwand für die soziale Betreuung von dementen Menschen abgedeckt wird. Laut den Aussagen von Kitwood oder Lärm sollte der Schwerpunkt gerade auf die soziale und psychologische Betreuung sowie einer dementengerechten Millieugestaltung gelegt werden. Gerade die Therapieform der integrativen Validation nach Nicole Richards hatte sich gemäß Bartholomeyczik in der stationären Altenpflege als erfolgsreich erwiesen. Auch wenn diese Methode noch nicht ausreichend empirisch belegt worden ist, wurde darüber in der Praxis über positive Erfahrungen berichtet. An durchgeführten Modellprojekten in Hamburg und Niedersachsen wird gezeigt, wie eine dementengerechte Versorgung in Pflegeheimen aussehen kann. Um den pflegerischen Mehraufwand in der Betreuung von Demenzkranken vergütet zu bekommen, ist es nötig, dass die zusätzliche Zeit auch dementsprechend dokumentiert wird. Anhand einer aus dem Jahre 1999 durchgeführten Studie wird dies plausibel dargestellt.
GRIN Welchen Beitrag kann eine Finanztransaktionssteuer zur Verhinderung zukünftiger Krisen leisten? A1032607937
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 2,3, Hochschule RheinMain, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Sommer 2007 bekam die Finanzwelt mit dem Platzen der US-Hypothekenblase eine neue Dynamik mit weitreichenden Folgen. Ihren Höhepunkt erreichte die jüngste Krise am 15. September 2008 mit der Insolvenz der Investmentbank Lehman Brothers, die zu einem Absturz des gesamten Weltfinanzsystems führte. Eine Verflechtung von mehreren Faktoren führte zu einer Blasenbildung auf dem US-Immobilienmarkt, deren Platzen Panik auf den globalen Finanzmärkten auslöste und bis zu Verschuldungen im Euroraum führte. Die Folgen der Krise waren so weitreichend, dass ein Intervenieren der zentralen Notenbanken nötig wurde, um einen Zusammenbruch der Finanzwirtschaft zu verhindern und die Folgen für die Realwirtschaft einzudämmen. Die Krise resultierte aus einem komplexen Zusammenspiel von Marktversagen, globalen Ungleichgewichten im Finanz- und Währungssystem und einer unangemessenen Regulierung des Finanzsystems. In diesem Kontext wurde argumentiert, dass eine Finanztransaktionssteuer als ordnungspolitisches Instrument eingesetzt werden könne, um die Probleme wie implizite oder explizite Garantien anzugehen. Darüber hinaus könne eine solche Steuer als ein Instrument zur Verhinderung von Finanzspekulationen sowie zur Generierung von Einnahmen gesehen werden. Die Idee einer Finanztransaktionssteuer wird nicht erst seit der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise in Betracht gezogen. Die Diskussionen werden allerdings seither in der Politik und der Öffentlichkeit intensiviert. Bereits John Maynard Keynes forderte nach der Großen Depression in den 1930er Jahren eine Verkehrssteuer auf Börsengeschäfte. Diese Überlegungen wurden einige Jahrzehnte später von James Tobin aufgegriffen, der die Einführung einer Devisentransaktionssteuer vorschlug. Wie bereits James Tobin anmerkte, gewann der Vorschlag einer Transaktionssteuer mit jeder neuen Krise an Bedeutung und geriet nach dem Überwinden der Krisen wieder in Vergessenheit. Bei der jüngsten Krise sind Überlegungen einer Finanztransaktionssteuer zumindest in der EU bis auf die höchste Ebene transportiert worden. Die Diskussionen auf multilateraler Ebene haben dadurch neue Dimensionen angenommen und die Debatten über die Wirkung einer Finanztransaktionssteuer haben zugenommen. Welche Wirkung wird eine Finanztransaktionssteuer auf die Finanzmärkte haben und kann sie den in sie gesetzten Ziele gerecht werden?
GRIN Offene und Geschlossene Immobilienfonds im Vergleich von Eigenschaften und Transparenzverhalten A1005470541
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,3, Bauhaus-Universität Weimar, Sprache: Deutsch, Abstract: Indirekte Immobilienanlageprodukte genießen in Deutschland bei Kapitalanlegern einen hohen Stellenwert. Inzwischen sind über 390 Mrd. Euro in diese Produkte investiert worden und es ist fest davon auszugehen, dass nach einer langen Zeit der Immobilienrezession in Deutschland die Preise für Immobilien wieder steigen werden und daher möglichst viele Anleger an dem erhofften Aufschwung mit teilhaben wollen. Da eine Direktanlage aufgrund des hohen Kapitaleinsatzes für viele private Kapitalanleger nicht in Frage kommt, stellen daher die Immobilienanlageprodukte eine äußerst gefragte Alternative dar. Somit können auch Personen mit niedrigerem Einkommen an den spezifischen Vorteilen von Immobilienanlagen profitieren. Etwa zwei Drittel des gesamten Anlagevolumens in Immobilienanlageprodukte besteht aus dem Vermögen der offenen und geschlossenen Immobilienfonds. Gerade diese beiden Produkte sind äußerst beliebt bei Anlegern, obwohl sie grundverschiedene Eigenschaften besitzen und jeweils unterschiedlich funktionieren. Vielen Kapitalanlegern fehlt jedoch das Hintergrundwissen zu speziellen Funktionsweisen, den Eigenschaften und auch der Konzipierung ihrer Anlage. Dieses jedoch ist für eine eigenverantwortliche und richtig gewählte Anlageentscheidung unerlässlich, um selbst das größtmögliche Potenzial aus dem eigenem Kapital zu ziehen und mögliche Performanceeinflüsse rechtzeitig erkennen zu können. Anleger müssen daher die Chance besitzen, sich umfassend informieren zu können. Hohe Transparenzanforderungen werden an die Produkte gestellt. Dazu gibt es mehr oder weniger umfassende Transparenzvorschriften des Staates als auch freiwillige Publikationen der Fondsanbieter und Standards, um mehr Anlegervertrauen zu gewinnen und einen entsprechenden Anlegerschutz garantieren zu können. Diese Arbeit wird sich aus genannten Gründen der Vermittlung wesentlicher Grundlagen offener und geschlossener Immobilienfonds widmen und die Produkte vergleichend gegenüberstellen. Zudem soll untersucht werden, welche Informationsquellen zum jeweiligen Produkt dem Interessenten bei seiner Recherche zur Bewertung und eigentlichen Anlageentscheidung zur Verfügung stehen. Anschließend wird das Transparenzverhalten von offenen und geschlossenen Immobilienfonds verglichen, um mögliche Transparenzdefizite bei den jeweiligen Produkten herausfiltern zu können.
GRIN Die Schallplatte als Faktor des mediengeschichtlichen Wandels A1005590768
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 2,3, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Historisches Institut), Veranstaltung: Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: 1887 erzielte der Amerikaner Emil Berliner mit der Erfindung des Grammophons und des ersten scheibenförmigen Tonträgers einen ähnlichen Durchbruch wie Johannes Gutenberg mit der Erfindung und Entwicklung des modernen Buchdrucks Mitte des 15. Jahrhunderts. Die Möglichkeit der Klangkonservierung und die damit verbundene Reproduzierbarkeit gespeicherter, akustischer Information eröffneten einen neuen, kulturellen Zeitabschnitt der Medienentwicklung. Dementsprechend hat die tontechnische Innovation der Schallplatte in der Mediengeschichte eine ¿ähnlich umwälzende Bedeutung¿ wie die Gutenberg-Revolution . Die technischen Innovationen im Bereich der Schallaufzeichnung und die immanenten Reproduzierbarkeitspotentiale haben im ausgehenden 19. Jahrhundert die Voraussetzungen für einen dynamischen, sozio-kulturellen Transformationsprozess geschaffen, der die Relevanz des Tonträgers Schallplatte als Faktor des mediengeschichtlichen Wandels deutlich herausstellt . Der deutsche Philosoph und Gesellschaftstheoretiker Walter Benjamin hat die Schallplatte bereits 1936 in seinem viel diskutierten Beitrag ¿Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit¿ als einen bedeutenden Demokratisierungsfaktor der Kunst bezeichnet. Zugleich weist Benjamin jedoch auch darauf hin, dass das originär einzigartige Kunstwerk durch die Schallplatte und die anderen, modernen Reproduktionsmedien sukzessiv seine Anziehungskraft verliert und dass die technische Reproduzierbarkeit gleichsam zu der Herausbildung völlig neuer Kunstformen beiträgt. Benjamin macht insbesondere auf die sozio-kulturellen Folgewirkungen der technischen Reproduzierbarkeit aufmerksam, die langfristig eine Demokratisierung und eine Mutation der Kunst bewirkten . Doch wie lässt sich der Stellenwert der Schallplatte als Faktor des mediengeschichtlichen Wandels belegen? Welche sozio-kulturellen Implikationen hatte die tontechnische Invention der Schallplatte? An welchen Phänomenen lassen sich die Demokratisierung der Musikkultur und die Mutation der Musikkommunikation als sozio-kulturelle Folgewirkungen der Schallplatte festmachen? Ist die Schallplatte innerhalb der Kulturforschung bisher angemessen berücksichtigt worden? Die Beantwortung dieses Fragenkomplexes soll das zentrale Ziel dieser Arbeit sein.
GRIN Manipulationen im Submissionswettbewerb A1005499671
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich VWL - Wettbewerbstheorie, Wettbewerbspolitik, Note: 1,7, Technische Universität Clausthal (Institut für Wirtschaftswissenschaft, Abteilung für Volkswirtschaftslehre insbesondere Makroökonomik, Fakultät für Energie- und Wirtschaftswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: "Korruption im Münchener Straßenbau: Sechs Verhaftungen." - "Zementkartell erwartet Rekord Bußgeld." - "Frankfurter Immobilien-Skandal ...150 Beteiligte ..." "... Flughafen in Frankfurt am Main ... Schon beim ersten Handschlag überreichte ein Unternehmer dem Beamten 40 000 Mark in bar ..."Das Thema der vorliegenden Diplomarbeit "Manipulationen im Submissionswettbewerb - Eine ökonomische Analyse" untersucht diesen Sachverhalt insbesondere am Bauhauptgewerbe. Der Submissionswettbewerb kann in verschiedenen Ebenen manipuliert werden, nämlich horizontal, vertikal und horizontal und vertikal.Im folgenden zweiten Kapitel wird auf Grundlagen eingegangen, die für den Verlauf dieser Arbeit unerlässlich sind. Hierbei wird die Struktur des Bauhauptgewerbes betrachtet, es folgt eine Erläuterung des Submissionsmechanismus, ferner werden Grundüberlegungen von Kooperations- und Konkurrenzkonstellationen und industrieökonomische Grundlagen vorgestellt. Nach diesen theoretischen Modellen folgt eine Analyse der Branchenstruktur des Bauhauptgewerbes, schließlich schließt das zweite Kapitel mit einem Zwischenfazit ab. Das dritte Kapitel erläutert die Problematik der Preisabsprache zwischen verschiedenen Unternehmen. Zu Anfang dieses Kapitels werden rechtliche Entwicklung und heutiger Stand erläutert, es folgt die Theorie des Submissionskartells, ferner wird ein Überblick über gängige Manipulationsmöglichkeiten gegeben, durch die das Submissionsergebnis negativ beeinflusst wird. Es folgt ein Überblick über Erkenntnisse, die in der Wissenschaft über Preisabsprachen entdeckt worden sind, es wird auf kritische Faktoren und Präventionsmaßnahmen eingegangen. Das dritte Kapitel schließt, ähnlich wie das erste Kapitel, mit einem Zwischenfazit ab. Im vierten Kapitel wird nun die Korruption erläutert. Neben den rechtlichen Entwicklungen und der heutigen Rechtslage, wird die Theorie der Korruption erklärt. Ähnlich wie im vorherigen Kapitel wird der Theorie ein Überblick über gängige Manipulationsmöglichkeiten, wissenschaftliche Ansätze und Präventionsmaßnahmen folgen. Das vierte Kapitel endet mit einem Zwischenfazit. Das fünfte Kapitel beschreibt eine Kombinationsmöglichkeit von Preisabsprache und Korruption im Submissionswettbewerb. Um Wiederholungen zu vermeiden, wird dieses Kapitel nur kurz ausgeführt.Die Diplomarbeit endet mit einer Schlussbetrachtung im sechsten Kapitel.
GRIN Beurteilung der quantitativen Studie "Growing old at home". Hintergründe, Ergebnisse und Relevanz A1040127263
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Gesundheit - Pflegewissenschaft - Sonstiges, Note: 1,0, Katholische Hochschule Freiburg, ehem. Katholische Fachhochschule Freiburg im Breisgau, Veranstaltung: Modul: Evidenzbasierung in der Pflege, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen der Lehrveranstaltung: ¿Evidenzbasierung in der Pflege¿ habe ich beschlossen, mich mit einer quantitativen Studie auseinander zu setzen. Nachdem in der einführenden Vorlesung zur quantitativen Pflegeforschung herausgearbeitet wurde, dass in der Pflegeforschung der Anteil von quantitativen Studien gegenüber den qualitativen eher gering ist, wurde ich aufmerksam. Als dann weiter dargestellt wurde, dass es von den quantitativen Studien, speziell in der deutschsprachigen Pflegeforschung, wiederum nur sehr wenige gibt, die dem höchsten Standard einer randomisiert kontrollierten Studie entsprechen, entschied ich mich, eine solche RCT-Studie zu suchen. Da ich ausgebildeter Altenpfleger bin und im Berufsfeld der häuslich ambulanten Altenpflege arbeite, machte ich mich entsprechend auf die Suche nach einer RCT Studie mit geriatrischen Bezug innerhalb des Bereiches der häusliche Pflege. Zudem sollte sie in Deutschland durchgeführt worden sein. Ich durchforstete verschiedene Datenbanken, die an PUBMED angeschlossen sind, recherchierte auf CINAHL, schaute mich in der Bibliothek in Fachzeitschriften um, und tat mich schwer, etwas Passendes zu finden. Ich startete meine Suche über die Stichworte: rct + home + care + elderly + german und variierte diese, teils auf Englisch, teils auch auf Deutsch. Nach verschiedenen Variationen und Links, denen ich folgte, stieß ich über PUBMED auf die Studie: ¿Growing old at home ¿ A randomized controlled trial to investigate the effectiveness and cost-effectiveness of preventive home visits to reduce nursing home admissions¿, veröffentlicht über biomedcentral.com/1471-2458/8/185. Diese Studie zum Nutzen von präventiven Hausbesuchen wurde von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Kooperation mit der Universität Leipzig und der Universität Bremen, unter der Leitung von Professor Behrens, im Raum Halle und Leipzig vom 01.02. 2007 bis zum 31.01.2010 durchgeführt. Sie traf genau mein Interesse, um mich hier in dieser Hausarbeit ausführlich mit der Beurteilung einer quantitativen Studie zu befassen.
GRIN Die geschichtliche Entwicklung der (Nicht)Integration A1007717701
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten, Note: 2,0, Hochschule Bremen (Fachbereich Sozialwesen), Veranstaltung: Armut und Migration, Sprache: Deutsch, Abstract: In der folgenden Arbeit sollen die gesellschaftlichen und politischen Zusammenhänge der Geschichte Deutschlands, im chronologischen Verlauf dargestellt werden, welche die Grundlage für einen Integrations- oder Nicht-Integrationsprozess von Ausländern lieferten und liefern und die Handlungsbasis für Soziale Arbeit im Bereich Integration von Ausländern bilden. Die Auseinandersetzung mit dieser Problematik erfährt gerade heute durch die immer wieder stattfindenden öffentlichen Diskussionen zum Thema ¿Integration¿ ihre besondere Aktualität. Da ich privat sehr viel Kontakt mit ausländischen Mitmenschen pflege, ist es mir möglich nicht nur die tagtäglichen politischen Diskussionen in Radio und Fernsehen zu verfolgen, sondern auch die Realität der Betroffenen mit zu erleben. Für mich besteht daher zu diesem Thema ein ganz persönlicher Bezug und hat aus diesem Grund ein ganz besonderes Interesse bei mir hervorgerufen. Selbstverständlich wird sich jedoch um eine faktenreiche, wissenschaftliche Darstellung bemüht worden. Da dieses Thema sehr komplex ist, wird sich auf eine Auswahl von Daten und Fakten beschränkt, die jedoch genügend Aufschluss darüber bietet, wie es zu der heutigen Haltung und Problematik im Umgang mit Ausländern gekommen ist. Im Folgenden wird mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges begonnen und die Problematik der Ostvertriebenen geschildert, wie auch Seiten beleuchtet, die einen teilweise gelungenen Integrationsprozess erkennen lassen, welchem ganz bestimmte Umstände zu Grunde lagen. Anhand dessen soll gezeigt werden, dass Integrationsprozesse immer von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig sind und je nach diesen ganz unterschiedlich verlaufen. Besonders verwiesen werden soll auf die Geschichte der Arbeitsemigranten, da hier die Verbindung zu unser heutigen Integrationsproblematik zu sehen ist, welche explizit in diesem Zusammenhang heute zu zahlreichen Diskussionen führt. Anschließend wird der besondere Verlauf unter der Regierung Kohl dargestellt, um dann einen Überblick über die gegenwärtige Situation bezüglich des Themas zu geben. Abgeschlossen wird mit einer eigenen Stellungnahme.
GRIN Wie Dan Browns "Sakrileg" zum Bestseller wurde A1005920018
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 2,0, Ruhr-Universität Bochum (Germanistisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Dan Browns 2003 erschienener Roman Sakrileg hat in Deutschland alle Verkaufsrekorde gebrochen und sich zu einem beliebten Gesprächs- und Medienthema entwickelt. Selten ist ein Roman auf ein solch breites Interesse gestoßen und so anhaltend diskutiert worden wie Sakrileg. Seither sind unzählige Veröffentlichungen anderer Autoren gefolgt, die mit ähnlichen Themen versuchen, an den Erfolg ihres Vorbildes anzuknüpfen. Das Lesepublikum wird mit Verweisen wie ¿Für alle Fans von Sakrileg¿ gelockt, diese Publikationen ebenfalls zu kaufen, nicht selten erscheinen sie mit beinahe identischem Cover und unter ähnlichen Titeln wie Dan Browns Bestseller. Fernsehsender produzieren reihenweise Dokumentationen unter Bezugnahme auf Sakrileg und eine hochkarätig besetzte Kinoverfilmung gab es ebenfalls. Die vorliegende Arbeit soll der Erfolgsgeschichte des Romans auf den Grund gehen und die Frage beantworten, wie dieser Erfolg zustande kommen konnte. Im ersten Kapitel sollen dazu zunächst die literarischen, wissenschaftlichen und historischen Hintergründe und Ursprünge der in Sakrileg aufgestellten Theorien beleuchtet werden. Ziel dieser Darstellung ist es zu verdeutlichen, dass viele von Dan Browns Ideen keineswegs neu sind, sondern bereits von anderen Autoren vorgestellt oder auf eine andere Art thematisiert wurden. Gerade weil die meisten der Hintergrundaspekte von Sakrileg nicht neu sind, muss es gesellschaftliche Bedingungen geben, die dafür gesorgt haben, dass Browns Themen gerade zu diesem Zeitpunkt auf eine solch enorme Resonanz gestoßen sind. Diese gesellschaftlichen Gegebenheiten und Tendenzen sollen im zweiten Teil der Arbeit untersucht werden, gegliedert in Teilbereiche, die im Roman relevant sind: Religion, die Bedeutung von Verschwörungen und Verschwörungstheorien und Mythen in der heutigen Zeit und schließlich die wichtigsten Aspekte zur aktuellen Literaturrezeption in Deutschland sowie zu ausgewählten wirtschaftlichen Aspekten. Auf diese Weise hofft diese Arbeit, das Phänomen Sakrileg erklärbar zu machen und zu zeigen, dass der Erfolg des Romans kein Zufall ist, sondern in vielerlei Hinsicht ein Spiegel der heutigen Gesellschaft.
Zum Werk Föhrig beschreibt in zum Teil sehr humorvollem, jedenfalls kurzweiligem Stil die Fallstricke, in die ein Strafrichter am Beginn seiner Tätigkeit geraten kann, und zeigt, wie man sie erfolgreich und richtig umgehen kann. Das Werk gliedert sich in die Stationen eines Strafverfahrens, von der Vorbereitung der Hauptverhandlung, der Hauptverhandlung selbst (mit eingehender Beschreibung des Umgehens mit den verschiedenen Beteiligten) über die Urteilsfindung, die Strafvollstreckungskammern bis hin zum "Qualitätsmanagement", das in die Justiz Einzug gehalten hat. Mit einem Vorwort von Generalbundesanwältin a.D. Prof. Monika Harms. Zur Neuauflage Die erste Auflage hat eine sehr starke Aufmerksamkeit erfahren. Sie ist mehr als ein Dutzend Mal in führenden Fachzeitschriften, aber auch überregionalen Zeitungen und Zeitschriften rezensiert worden. Rezensionen erschienen u.a. in der NJW, der, der Financial Times Deutschland, der Neuen Justiz und der Westdeutschen Allgemeinen. Die Neuauflage enthält ein Nachwort von VRILG Dr. Mosbacher, in dem die Rezeption des Werkes und die interessanten Auswirkungen von Werk und Rezensionen auf die Diskussion um die Strafrechtspflege in Deutschland dargestellt werden. Zu den Autoren Friedrich-Karl Föhrig (1938-2007) war lange Zeit Vorsitzender Richter der 36. großen Strafkammer am Landgericht Berlin. Von seinen Beisitzern in den 20 Jahren seiner Tätigkeit in dieser Funktion hat er mit zwei Vorsitzenden Richtern am Bundesgerichtshof (Frau Dr. Tepperwien, 4. Strafsenat; C. Basdorf, 5. Strafsenat) und zwei zu Bundesrichtern gewählten Honorarprofessoren (Prof. Dr. Sander, 5. Strafsenat; Prof. Dr. Mosbacher, für den 1. Strafsenat vorgesehen), ein Beförderungspotential erreicht, das rekordverdächtig ist. Er galt und gilt nach wie vor als einer der besten Ausbilder in der Justiz. Das Aufschreiben seines "Erfolgsgeheimnisses" einer effektiven Tätigkeit als Strafrichter war ihm ein großes didaktisches Anliegen. Leider ist Föhrig kurz nach Vollendung seines Manuskripts verstorben, so dass seine "Schüler und Freunde" im Namen seiner Witwe das Manuskript veröffentlichen ließen. Sein früher Tod war Anlass verschiedener Zeitungsartikel, neben Berliner Zeitungen u.a. auch der Zeitung Die Welt. Zielgruppe Strafrichter und alle, die auf kurzweilige Art Einblicke in die Tätigkeit eines Strafrichters erhalten wollen.
GRIN Die Pflegeversicherung (SGB XI). Hintergrund und Entwicklung
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich VWL - Gesundheitsökonomie, Note: sehr gut, Bergische Universität Wuppertal, Sprache: Deutsch, Abstract: Es dauerte gut zwanzig Jahre, bis die Pflegeversicherung von einer bloßen Problemwahrnehmung zum fünften Zweig der Sozialversicherung wurde. Das Pflegefallrisiko wurde durch die Einführung der gesetzlichen Pflegeversicherung als allgemeines Lebensrisiko anerkannt und den vier etablierten Sozialversicherungszweigen für die Risiken Unfall, Krankheit, Alter und Arbeitslosigkeit zur Seite gestellt. Die zunehmende Zahl der Pflegebedürftigen und die daraus entstandenen, teils erheblichen Probleme, die sich unter anderem dadurch äußerten, dass ein großer Teil der Pflegebedürftigen auf Leistungen der Sozialhilfe angewiesen war, waren Gegenstand der anhaltenden Diskussion um die notwendige Absicherung im Pflegefall. Eine Verschärfung des Pflegeproblems wurde darin gesehen, dass sich die Zahl der Pflegebedürftigen durch die demographische Entwicklung noch erhöht, die Zahl der potenziellen Pflegepersonen hingegen rückläufig ist. Unter dem Begriff ¿Pflegebedürftigkeit¿ ist die geminderte Fähigkeit zur Selbstbetreuung zu verstehen, es handelt sich um eine Situation der Hilflosigkeit, Unselbstständigkeit und des Autonomieverlustes. Pflegebedürftig ist, wer zur täglichen Körperpflege, Nahrungszubereitung und -aufnahme, Mobilität und Haushaltsführung nicht mehr selbstständig in der Lage ist und für einzelne oder sämtliche Verrichtungen fremde Hilfe benötigt. Diese Beeinträchtigungen können in jedem Lebensalter eintreten. Bis es zu dem Gesetz gewordenen Modell einer sozialen Pflegeversicherung kam, standen verschiedene Alternativen zur Diskussion. Einerseits stand die Schaffung einer aus allgemeinen Steuermitteln finanzierten öffentlichen Pflegesicherung für die gesamte Bevölkerung zur Debatte, andererseits die verbindliche Pflicht zur Begründung einer privatversicherungsrechtlichen Vorsorge für das Risiko der Pflegebedürftigkeit. Diese Alternativen wurden jedoch verworfen, da bei dem ersten Modell die Pflege als öffentliche, aus Steuern bezahlte Dienstleistung für jeden unentgeltlich zugänglich gewesen wäre, während die Pflegebedürftigkeit bei dem zweiten Modell nicht als soziales, sondern als privates Risiko angesehen worden wäre. Durch die Einführung der sozialen Pflegeversicherung in ihrer heutigen Form wurde die Absicherung des Pflegerisikos umfassend reformiert. Es fand sowohl eine Expansion als auch eine Reorganisation der staatlichen sozialen Sicherung statt.
GRIN Welchen Beitrag kann eine Finanztransaktionssteuer zur Verhinderung zukünftiger Krisen leisten?
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 2,3, Hochschule RheinMain, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Sommer 2007 bekam die Finanzwelt mit dem Platzen der US-Hypothekenblase eine neue Dynamik mit weitreichenden Folgen. Ihren Höhepunkt erreichte die jüngste Krise am 15. September 2008 mit der Insolvenz der Investmentbank Lehman Brothers, die zu einem Absturz des gesamten Weltfinanzsystems führte. Eine Verflechtung von mehreren Faktoren führte zu einer Blasenbildung auf dem US-Immobilienmarkt, deren Platzen Panik auf den globalen Finanzmärkten auslöste und bis zu Verschuldungen im Euroraum führte. Die Folgen der Krise waren so weitreichend, dass ein Intervenieren der zentralen Notenbanken nötig wurde, um einen Zusammenbruch der Finanzwirtschaft zu verhindern und die Folgen für die Realwirtschaft einzudämmen. Die Krise resultierte aus einem komplexen Zusammenspiel von Marktversagen, globalen Ungleichgewichten im Finanz- und Währungssystem und einer unangemessenen Regulierung des Finanzsystems. In diesem Kontext wurde argumentiert, dass eine Finanztransaktionssteuer als ordnungspolitisches Instrument eingesetzt werden könne, um die Probleme wie implizite oder explizite Garantien anzugehen. Darüber hinaus könne eine solche Steuer als ein Instrument zur Verhinderung von Finanzspekulationen sowie zur Generierung von Einnahmen gesehen werden. Die Idee einer Finanztransaktionssteuer wird nicht erst seit der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise in Betracht gezogen. Die Diskussionen werden allerdings seither in der Politik und der Öffentlichkeit intensiviert. Bereits John Maynard Keynes forderte nach der Großen Depression in den 1930er Jahren eine Verkehrssteuer auf Börsengeschäfte. Diese Überlegungen wurden einige Jahrzehnte später von James Tobin aufgegriffen, der die Einführung einer Devisentransaktionssteuer vorschlug. Wie bereits James Tobin anmerkte, gewann der Vorschlag einer Transaktionssteuer mit jeder neuen Krise an Bedeutung und geriet nach dem Überwinden der Krisen wieder in Vergessenheit. Bei der jüngsten Krise sind Überlegungen einer Finanztransaktionssteuer zumindest in der EU bis auf die höchste Ebene transportiert worden. Die Diskussionen auf multilateraler Ebene haben dadurch neue Dimensionen angenommen und die Debatten über die Wirkung einer Finanztransaktionssteuer haben zugenommen. Welche Wirkung wird eine Finanztransaktionssteuer auf die Finanzmärkte haben und kann sie den in sie gesetzten Ziele gerecht werden?
GRIN Emotional Labor: Bedeutung, Einflußfaktoren und Folgen
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Veranstaltung: Emotionen in Organisationen, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Vergangenheit wurden den Emotionen in Studien zum Organisationsverhalten der Menschen selten nähere Beachtung geschenkt (vgl. Arvey, Renz, & Watson, 1998, S.103-147). Da der Arbeitsplatz lange als eine rein rationale Umgebung, in der Emotionen dem gesunden Menschenverstand im Weg standen, wahrgenommen wurde, wurden Emotionen beim Versuch der Erklärung von Arbeitsplatzphänomene kaum berücksichtigt. Diese Ansicht ist erst demontiert worden, als sich Rahmen verschiedener Studien zeigte, dass Emotionen am Arbeitsplatz wichtige individuelle und organisatorische Folgen zu erklären helfen ( vgl. Arvey et al., 1998). Seither beschäftigt sich die Wissenschat verstärkt mit der Frage, wie die Emotionen der Angestellten ihr Leistung beeinflussen und wie sie gelenkt und beeinflußt werden können, um die Arbeitsergebnisse sicherzustellen. Die meisten Organisationen haben implizite oder explizite Anforderungen bezüglich der Emotionen, die Mitarbeiter wann und wie ausdrücken sollen. Diese Anforderungen spielen in Berufen, die ein hohes Maß an Interaktionen mit Kunden beinhalten, wie etwa im Bereich der Dienstleistungen, eine besonders große Rolle. Man geht davon das, dass besonders im Dienstleistungssektor die Art und Weise, in der der/die Angestellte(r) seine Gefühle und deren Ausdruck handhabt, die Effizienz der Interaktion mit dem Kunden stark beeinflussen kann. Man nimmt an, dass die vorhandenen oder gezeigten Emotionen des/der Mitarbeiter/in eine wichtige Rolle dabei spielen, den Kunden zu beeinflussen, ein Produkt zu erwerben, loyal gegenüber dem Unternehmen zu erscheinen oder den Kunden dazu zu bringen, Anderen über den erhaltenen Service zu berichten (vgl. Hochschild, 1983; Rafaeli & Sutton, 1987; Sutton, 1991). [...] Ich möchte im Folgenden ein Begriff der Emotionsarbeit erläutern, um dann ein Konzept der Emotional Labor vorstellen, das neben den verschiedenen Typen von Emotional Labor auch auf situationsbedingte, organisatorische und persönliche Einflußfaktoren eingeht und die möglichen Folgen von Emotional Labor beleuchtet.