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GRIN Implikationen der aktuellen sektorübergreifenden regulatorischen Maßnahmen auf bestehende Geschäftsmodelle in der Versicherungsbranche und Ableitung v
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1,3, Rheinische Fachhochschule Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit der Jahrtausendwende sind die Finanzmärkte in umfangreichem Rahmen reguliert worden. Nach der Finanzkrise 2007/ 2008 fand eine weitere Verschärfung der regulatorischen Maßnahmen statt. Derzeit befinden sich innerhalb der Versicherungsbranche drei richtungsweisende Initiativen auf Basis europäischer Gesetzgebung in der Umsetzungsphase. Die Implementierung dieser Initiativen stellt die Versicherungsbranche vor komplexe Herausforderungen. Neben der Durchsetzung der Maßnahmen belastet die Branche derzeit auch die Verzögerung der Umsetzung. Hierdurch bedingt sieht sich die Versicherungsbranche derzeit gezwungen mit reinen Hypothesen arbeiten zu müssen, da teilweise konkrete finalisierte Anforderungen fehlen. Resultierend daraus agieren einige Marktteilnehmer lediglich mit der Zielsetzung einer Mindestumsetzung. Schließlich fordern die Regulierungen nicht nur die Versicherungsbranche, sondern schaden auch den eigentlichen Profiteuren der Regulierungsinitiativen ¿ den Kunden der Branche. Es konnte bspw. nachgeweisen werden, dass sich die Interessenkonflikte aus Beratersicht, bedingt durch die hohen Anforderungen der Europäischen Union, verstärken. Aufgrund der steigenden Betriebsaufwendungen entwickelt sich ein Verkaufsdruck in der Versicherungsbranche, damit auch zukünftig die operativ erwirtschafteten Erträge konstant gehalten oder ausgebaut werden können. Dies führt zu einer subjektiven Beratungsleistung. Diese Entwicklung stellt einen sich wiederholenden Kreislauf dar. In Anbetracht der zwiespältigen Diskussion um die Intensität der Finanzmarktregulation kann diese Erkenntnis eine zentrale Stellung einnehmen. Es ist von großer Bedeutung, dass die Regulierung der Europäischen Union die Verstärkung der Interessenkonflikte als Ziel ausgibt. Dies kann lediglich durch eine geminderte Anzahl an Initiativen und Vorhaben gelingen. Sofern sie diesen Ansatz nicht umsetzt, wird die Beratungsleistung keineswegs objektiver werden. Die Europäische Union verschlechtert auf diese Weise die Ist-Situation, so dass es erneut einer weiteren Regulierung ergibt. Langfristig kann diese fehlgeleitete Entwicklung Marktteilnehmer verdrängen bzw. eine Unterversorgung der Gesellschaft an Versicherungsprodukten zur Folge haben. Die zukünftig verabschiedeten Initiativen der gesetzgebenden Institutionen stellen weiteren Forschungsbedarf dar.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Note: 1,3, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg (VWL), Sprache: Deutsch, Abstract: Thyssen ist ein Name mit dem man aufwächst, wenn man aus dem Ruhrgebiet kommt, genau wie man auch die Namen der Unternehmen Krupp, Mannesmann und Gutehoffnungshütte kennt. Selbst heute, wo die Montanindustrie, die Zechen und Stahlwerke, stillgelegt und verkleinert werden, sind die Namen der Unternehmen nicht vergessen. Die Entwicklung von Thyssen ist eine der bedeutendsten Geschichten des Ruhrgebietes, welche ohne August Thyssen und Alfted Krupp sicher nicht zum Motor der deutschen Wirtschaft geworden wäre. Aus kleinen Dörfern wurden Arbeiterstädte und aus den Verflechtungen der Städte das Ruhrgebiet. Die Eigenständigkeit der Städte wird nicht aufgegeben, obwohl viele Eingemeindungen vollzogen worden sind. Meiderich und Bruckhausen gehören heute zu Duisburg. Duisburg und Essen sind nur zwei Städte, die durch das Unternehmen Thyssen geprägt sind. Von diesen Standorten aus expandierte Thyssen in die Welt und ist trotz vieler Schwierigkeiten, vor allem durch die Weltkriege, heute zum größten Stahlproduzenten Deutschlands und zu einem der größten Technologiekonzerne der Welt geworden. Die Konzernmottos ¿Wer viel bewegt, bewegt viel!¿ und ¿Wir sind in der Welt zu Hause!¿ lassen darauf schließen, dass ThyssenKrupp weiter expandieren und ein Motor der deutschen Wirtschaft bleiben wird. Wird Thyssen überhaupt seiner Bedeutung für Deutschland seit 116 Jahren gerecht oder war es Zufall, dass Thyssen eines der größten Unternehmen Deutschlands wurde? Um diese Frage beantworten zu können, ist ein Überblick über die Geschichte des Unternehmens Thyssen nötig. Herausgestellt wird in welcher Zeit und in welchen Phasen Thyssen zum Motor der deutschen Wirtschaft wurde. Die Betrachtung der Familie Thyssen zeigt, dass ohne die Unternehmer Friedrich, August, Fritz und Heinrich Thyssen die Entwicklung von Thyssen nicht möglich gewesen wäre. Ein Blick auf den Forschungsstand zur Geschichte und Entwicklung von Thyssen garantiert eine Analyse des Mythos Thyssen. Um zu erfassen, welche Bedeutung Thyssen heute hat und anstrebt, wird ein Einblick in das Unternehmen ThyssenKrupp im Jahre 2006 gegeben. In diesen Abschnitten wird gezeigt werden, welche Bedeutung Thyssen für Deutschland hat.
Obeikan The Choice Between Islam and Christianity: Part One A1076720822
This book is of particular importance because it includes the last and most important works of the preacher Sheikh Ahmed Deedat, his biography, and the influential events he experienced, narrated by the Sheikh himself. He composed part of this book while he was completely disabled. As I write these words while the book is in its final stages of publication, in late 2007, its author will not be able to see a copy of it, fulfilling his request when he granted me permission to publish this translation in 2004. He passed away before the book was printed and published. This is the second part of The Choice, in which the author examines the theological doctrine of Christ and the inherent delusion within Christianity. Using the Quranic principle: Al-Baqarah: [111], it once again demonstrates Ahmed Deedat's unique knowledge and his unwavering desire to present clear evidence from Christian scriptures that refutes illogical arguments. Using the threads of logic, Sheikh Deedat weaves a rich fabric of Islamic belief in his inimitable style, enabling the reader to avoid the minefields of distortions as they navigate life. This is a perfect continuation of the first part, a valuable companion for the seeker of truth, and a must-have in the home library for reading and acquisition. Al-Obeikan Publishing
Ingram Publisher Services Rich Dad's Increase your financial IQ A1044152035
Many of our global economic problems started in 1971...when President Richard Nixon took the U.S. off the gold standard. Throughout history, when a government went off the gold standard, an age of turbulence began. In 1997, Robert's book Rich Dad Poor Dad stunned readers stating, "Your house is not an asset." As howls of protest went up around the world, the book went on to become an international bestseller and the #1 personal finance book of all time. Rich Dad Poor Dad is not a book on real estate. It is a book about the importance of financial education. Rich Dad Poor Dad was written to prepare you and your loved ones for the financial turbulence Robert's rich dad saw coming. In 2007, as homes declined in value or were lost to foreclosure, millions of homeowners painfully discovered the wisdom of words of Robert's rich dad. Today we are all aware that a home can be a liability. Today we know a home can go up or down in value. Today, we all know a person can lose money investing in the stock market. Today we all know our money can go down in value and that even savers can be losers. This is why financial intelligence is more important today than ever before. In a world of financial turbulence, your best asset is financial IQ.
Dalì, Magritte, Max Ernst – im Laufe seines Lebens lernte Edward James (1907–1984) alle kennen, die in der Welt der Surrealisten Rang und Namen hatten. Mit seinem stupenden Vermögen und seinem feinsinnigen Kunstverstand baute er eine atemberaubende Kunstsammlung auf, ehe er Teile davon verkaufte, um sich im mexikanischen Dschungel seinen Traum von einem surrealistischen Skulpturenpark zu erfüllen. In seiner Autobiographie schildert Edward James seine Entwicklung zum exzentrischen Kunstmäzen. Geboren und auf - gewachsen im schier unermesslichen Reichtum gehobener englischer Adelskreise – sein illegitimer Großvater war König Eduard VII. –; erzogen von einer hysterischen Mutter, mit vier älteren Schwestern, die ihn, den Liebling des Vaters und Allein - erben des Familienvermögens, vom Tag seiner Geburt an mit Eifersucht und Neid überschütteten, von Lehrern in Internaten gequält, umgeben vom „verklemmten Spießertum“ der englischen Oberschicht, wuchs er zu einem schönen und schöngeistigen, sensiblen jungen Mann heran, der über immense Geldsummen verfügte. Derart privilegiert ausgestattet, wurde er mit offenen Armen in den elitären Zirkeln und Künstlerkreisen Europas auf und oft genug ausgenommen, verkehrte mit Adeligen auf ebenso freundschaftlichem Fuß wie mit Peggy Guggenheim, Sigmund Freud, D. H. Lawrence oder Kurt Weill. Aufgezeichnet von dem populären britischen Jazzmusiker und Kunstjournalisten George Melly (1926–2007); der offenbar auch ein begnadeter Zuhörer war, erzählt James geist- und temporeich von seinem Werdegang, seinen ersten Versuchen als Dichter und seiner unbedachten Ehe mit Tilly Losch, einer von zahllosen Männern verehrten, ebenso schönen wie egozentrischen Wiener Tänzerin, für die Balanchine (in James’ Auftrag) mehrere Ballette produzierte. Die sehr öffentlich geführte Ehe erregte Aufsehen. Noch aufsehenerregender verlief allerdings der Scheidungsprozess, den Tilly Losch mit der Begründung anstrengte, ihr Gemahl sei homosexuell, den James jedoch zum Entsetzen der distinguierten High Society wegen Tillys zahlloser Affären gewann. Das Buch führt dem deutschen Publikum eine Welt vor Augen, von der es durch Weltkriege und Nazizeit unwiederbringlich abgetrennt worden war, und gibt einen nachhaltigen Eindruck vom Wirken der ins Londoner Exil vertriebenen deutschen Theaterleute, zu denen Tilly Losch als Mitglied von Max Reinhardts Theatertruppe, ihr Berater Dr. Kommer sowie auch der junge Bert Brecht zählten. Edward James ist nach seiner Scheidung von Tilly Losch als enger Freund und Förderer der Maler Salvador Dalí und René Magritte in die Geschichte des Surrealismus eingetreten. Dalí und Magritte haben die Figur dieses seltsamen Mannes, dessen Lebenslauf an Ludwig II. erinnert, in drei großen Portraitgemälden – The Pleasure Principle (Portrait of Edward James) und La réproduction interdite (beide Magritte) und dem unserem Buch den Titel gebenden Swans Reflecting Elephants (Dalí) – unsterblich werden lassen. Edward James (1907–1984) war ein britischer Multimillionär, Kunstsammler, Poet, Mäzen und ein Anhänger und früher Förderer der surrealistischen Bewegung. George Melly (1926–2007) war britischer Jazzsänger, Autor und Film- und Fernsehkritiker.
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Die internationalen Finanzmärkte sind zu einem einzigartigen Treibmittel des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels geworden. Einerseits haben sie ökonomische Wachstumsprozesse beschleunigt und Wohlstandsgewinne begünstigt, andererseits aber auch krisenhafte Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft hervorgebracht bzw. verstärkt. Inzwischen zeichnet sich immer deutlicher ab, dass eine ganze Reihe sozialer, institutioneller und kultureller Faktoren einbezogen werden müssen, um die janusköpfige Gestalt der Finanzmärkte ebenso wie ihre politischen Rahmenbedingungen und gesellschaftlichen Auswirkungen adäquat zu analysieren. Um die Leistungsfähigkeit der Soziologie bei der Analyse der Finanzmärkte eingehender zu diskutieren, sind in diesem Buch Beiträge aus diversen Feldern der soziologischen Forschung versammelt. Bei aller Unterschiedlichkeit des theoretischen und empirischen Zugangs besteht das Gemeinsame der vorliegenden Aufsätze in der Frage, welchen originären Beitrag die Soziologie zu einem besseren Verständnis zentraler Entwicklungstrends und Problemlagen der Finanzmärkte, ihrer Dynamiken und Krisen in modernen kapitalistischen Gesellschaften leisten kann. Mit dem Aufschwung der neueren Wirtschaftssoziologie seit den 1980er Jahren ist die Aufmerksamkeit des Faches wieder stärker auf Märkte und Unternehmen als soziologische Untersuchungsgegenstände gerichtet worden. Im Gegensatz zur klassischen, maßgeblich von Max Weber geprägten Frühphase der Wirtschaftssoziologie werden jedoch nicht nur die außerökonomischen Voraussetzungen des Ökonomischen untersucht. Zugleich sind in zahlreichen neueren Arbeiten die sozialen Strukturen von Märkten (zum Beispiel Netzwerke, Institutionen, Statushierarchien, sozio-kognitive Skripts) ins Blickfeld geraten. Von diesem wieder erwachten Interesse für wirtschaftssoziologische Fragen hat die Soziologie der Finanzmärkte zunächst nicht profitiert. Mehr noch: Die Finanzmärkte sind als Untersuchungsfeld vom Mainstream der Soziologie ignoriert worden. In jüngster Zeit haben jedoch drei Ereignisse das soziologische Interesse für Finanzmärkte geweckt: erstens der dramatische Kursverfall von Unternehmen der New Economy an den internationalen Finanzmärkten zur Jahrtausendwende ("Internetblase"), zweitens die globale Finanzmarktkrise ab 2007/08 mit ihren zum Teil dramatischen Auswirkungen auf Weltwirtschaft und Nationalstaaten sowie drittens die schwelende Eurokrise seit 2009, die scheinbare Selbstverständlichkeiten des europäischen Integrationsprozesses zur Disposition gestellt hat und mit massiven wirtschaftlichen und sozialen Verwerfungen einherging. Die soziologische Erforschung der Finanzmärkte ist damit aus zweierlei Gründen lohnenswert: Zum einen sind Finanzmärkte nicht nur ökonomisch relevante Institutionen, sondern in den letzten Jahrzehnten auch von großer Bedeutung für die Entwicklungsdynamik und den Wandel kapitalistischer Gesellschaften rund um den Globus geworden. Um diesen Wandel in seinen sozioökonomischen, aber auch sozialen, institutionellen und politisch-kulturellen Facetten erklären zu können, erscheint es gerade auch für die Soziologie unabdingbar, sich mit den Finanzmärkten auseinanderzusetzen. Zum anderen sind die vorherrschenden Erklärungsmodelle der orthodoxen ökonomischen Theorie soziologisch alles andere als überzeugend, um das hektische Auf und Ab der Kursbewegungen sowie die wiederkehrenden Blasen und Zusammenbrüche auf den Finanzmärkten wenigstens annäherungsweise zu erklären. Vor diesem Hintergrund stellt sich für die Soziologie die Frage, welchen Beitrag sie zur Analyse moderner Finanzmärkte leisten kann. Was sind die zentralen gesellschaftlichen Konstitutionsbedingungen des modernen Finanzsystems? Welche sozialen, institutionellen und kulturellen Einflussfaktoren können identifiziert werden? Wurde der wohlfahrtsstaatlich gezähmte Kapitalismus von einem finanzmarktgetriebenen Kapitalismus abgelöst? Haben die politischen Eliten den "verwilderten Finanzkapitalismus
Dalì, Magritte, Max Ernst – im Laufe seines Lebens lernte Edward James (1907–1984) alle kennen, die in der Welt der Surrealisten Rang und Namen hatten. Mit seinem stupenden Vermögen und seinem feinsinnigen Kunstverstand baute er eine atemberaubende Kunstsammlung auf, ehe er Teile davon verkaufte, um sich im mexikanischen Dschungel seinen Traum von einem surrealistischen Skulpturenpark zu erfüllen. In seiner Autobiographie schildert Edward James seine Entwicklung zum exzentrischen Kunstmäzen. Geboren und auf - gewachsen im schier unermesslichen Reichtum gehobener englischer Adelskreise – sein illegitimer Großvater war König Eduard VII. –; erzogen von einer hysterischen Mutter, mit vier älteren Schwestern, die ihn, den Liebling des Vaters und Allein - erben des Familienvermögens, vom Tag seiner Geburt an mit Eifersucht und Neid überschütteten, von Lehrern in Internaten gequält, umgeben vom „verklemmten Spießertum“ der englischen Oberschicht, wuchs er zu einem schönen und schöngeistigen, sensiblen jungen Mann heran, der über immense Geldsummen verfügte. Derart privilegiert ausgestattet, wurde er mit offenen Armen in den elitären Zirkeln und Künstlerkreisen Europas auf und oft genug ausgenommen, verkehrte mit Adeligen auf ebenso freundschaftlichem Fuß wie mit Peggy Guggenheim, Sigmund Freud, D. H. Lawrence oder Kurt Weill. Aufgezeichnet von dem populären britischen Jazzmusiker und Kunstjournalisten George Melly (1926–2007); der offenbar auch ein begnadeter Zuhörer war, erzählt James geist- und temporeich von seinem Werdegang, seinen ersten Versuchen als Dichter und seiner unbedachten Ehe mit Tilly Losch, einer von zahllosen Männern verehrten, ebenso schönen wie egozentrischen Wiener Tänzerin, für die Balanchine (in James’ Auftrag) mehrere Ballette produzierte. Die sehr öffentlich geführte Ehe erregte Aufsehen. Noch aufsehenerregender verlief allerdings der Scheidungsprozess, den Tilly Losch mit der Begründung anstrengte, ihr Gemahl sei homosexuell, den James jedoch zum Entsetzen der distinguierten High Society wegen Tillys zahlloser Affären gewann. Das Buch führt dem deutschen Publikum eine Welt vor Augen, von der es durch Weltkriege und Nazizeit unwiederbringlich abgetrennt worden war, und gibt einen nachhaltigen Eindruck vom Wirken der ins Londoner Exil vertriebenen deutschen Theaterleute, zu denen Tilly Losch als Mitglied von Max Reinhardts Theatertruppe, ihr Berater Dr. Kommer sowie auch der junge Bert Brecht zählten. Edward James ist nach seiner Scheidung von Tilly Losch als enger Freund und Förderer der Maler Salvador Dalí und René Magritte in die Geschichte des Surrealismus eingetreten. Dalí und Magritte haben die Figur dieses seltsamen Mannes, dessen Lebenslauf an Ludwig II. erinnert, in drei großen Portraitgemälden – The Pleasure Principle (Portrait of Edward James) und La réproduction interdite (beide Magritte) und dem unserem Buch den Titel gebenden Swans Reflecting Elephants (Dalí) – unsterblich werden lassen. Edward James (1907–1984) war ein britischer Multimillionär, Kunstsammler, Poet, Mäzen und ein Anhänger und früher Förderer der surrealistischen Bewegung. George Melly (1926–2007) war britischer Jazzsänger, Autor und Film- und Fernsehkritiker.
BoD – Books on Demand Bittersüße Pom(m)eranzen A1001043997
In 16 Geschichten schildert die Autorin ihre ganz persönlichen Erlebnisse und Empfindungen als Kind und junges Mädchen in der Kriegs- und Nachkriegszeit. An diesem Schicksal einer Zeitzeugin wird noch einmal die schwierige Zeit deutscher Geschichte von den 30er bis zu den 60er Jahren des 20.Jahrhunderts lebendig: die glückliche Kindheit in der heilen Welt einer bürgerlich-christlichen Familie, die Kriegszeit mit Ausbombung, Kinderlandverschickung, mit Flucht vor den Russen, den Vergewaltigungen und dem Schicksal des Vaters in der russischen Zivilinternierung; die Nachkriegszeit mit ihrer Not, aber auch der wieder gewonnenen Lebensfreude. Auch die verschiedenen Liebesgeschichten des jungen Mädchens spiegeln neben dem allgemein Gültigen viel von dem damaligen Zeitgeist wider. Schließlich schildert die Autorin ihre Flucht 1960 aus der DDR in die Bundesrepublik und ihre Schwierigkeiten bei der Eingewöhnung in den Westen, wie sie nach der Wende ähnlich von vielen Ostdeutschen erfahren wurden. Das Buch erschien 2004 bei "Mein Buch", Hamburg. Da der Verlag wegen Insolvenz seinen Betrieb eingestellt hat, ist jetzt (2007) von Books on Demand eine Neuauflage herausgegeben worden. Einzelne Geschichten des Buches wurden u.a. veröffentlicht "Der rote Rock" in "Unvergessene Schulzeit 1945-1962", Band 2, Zeitgut Verlag 2005, "Die Weihnachtsgans" in "Unvergessene Weihnachten", Band 2, Zeitgut Verlag 2005, "Die Frau auf der Kanzel" in "Pommersche Heimatkirche" II 2005, Beilage zur Pommerschen Zeitung, "Aufklärung im Krieg" in "Erzähl mir für morgen", MBK-Verlag 2007. Beurteilungen "Nach Durchsicht der Unterlagen bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass aus dem vorliegenden Material ein reizvolles Buch in der Bibliothek der Zeitzeugen entstehen könnte. Ihre Arbeit spiegelt eindrucksvoll die Zeit, ihre Umstände und das Leben damals wider." Dr. Christian Jerger, Zeitgut Verlag, 14.1.2004. "Ihrem Buch entspringt soviel Liebe und gleichzeitig macht es Mut." -"Nicht nur inhaltlich, auch formal hat mich begeistert, dass Sie sehr klar auf den Punkt bringen, was Ihnen als Mitteilung wichtig ist." Simone Tenbusch, Verlag "Mein Buch", 3.3.2005. "Ich schätze sehr den Stil, in dem alle diese folgenschweren Erlebnisse aus der Nachkriegs- und DDR-Zeit ohne Hass und Ressentiments gelassen überschauend und beinahe ironisch-heiter geschildert sind." Yuji Nakagawa, Germanistikprofessor an der Otaru University, Japan, 30.1.2005 "So bittersüß, wie die Zitrusfrüchte schmecken, sind auch die - wie das eingeschmuggelte "m" im Titel vermuten lässt - Geschichten aus Pommern. Freud und Leid, Glück und Schmerz beschreibt die Autorin so lebensecht, dass man das Büchlein gar nicht aus der Hand legen möchte." Bonner Rundschau 14.7.2005. "Das Buch zeigt nur ein bewegendes Einzelschicksal, aber es wird deutlich, dass bis heute die Vergangenheit immer noch ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft ist." Meckl. & Pomm. Kirchenzeitung 18.9.2005 "Der Inhalt dieses kleinen Buches hat mich sehr bewegt. Es ist erstaunlich, wie die Autorin in so kurzen Erzählungen ein so facettenreiches Bild der Kriegs- und Nachkriegszeit zu geben vermag." Amazon Kundenrezension, Kundenbewertung 5 Sterne. "Das Buch ist mit Herz geschrieben und geht zu Herzen." Zeitschrift für den Heimatkreis Belgard, Weihn.2005/Neujahr 2006
BoD – Books on Demand Bittersüße Pom(m)eranzen A1001043997
In 16 Geschichten schildert die Autorin ihre ganz persönlichen Erlebnisse und Empfindungen als Kind und junges Mädchen in der Kriegs- und Nachkriegszeit. An diesem Schicksal einer Zeitzeugin wird noch einmal die schwierige Zeit deutscher Geschichte von den 30er bis zu den 60er Jahren des 20.Jahrhunderts lebendig: die glückliche Kindheit in der heilen Welt einer bürgerlich-christlichen Familie, die Kriegszeit mit Ausbombung, Kinderlandverschickung, mit Flucht vor den Russen, den Vergewaltigungen und dem Schicksal des Vaters in der russischen Zivilinternierung; die Nachkriegszeit mit ihrer Not, aber auch der wieder gewonnenen Lebensfreude. Auch die verschiedenen Liebesgeschichten des jungen Mädchens spiegeln neben dem allgemein Gültigen viel von dem damaligen Zeitgeist wider. Schließlich schildert die Autorin ihre Flucht 1960 aus der DDR in die Bundesrepublik und ihre Schwierigkeiten bei der Eingewöhnung in den Westen, wie sie nach der Wende ähnlich von vielen Ostdeutschen erfahren wurden. Das Buch erschien 2004 bei "Mein Buch", Hamburg. Da der Verlag wegen Insolvenz seinen Betrieb eingestellt hat, ist jetzt (2007) von Books on Demand eine Neuauflage herausgegeben worden. Einzelne Geschichten des Buches wurden u.a. veröffentlicht "Der rote Rock" in "Unvergessene Schulzeit 1945-1962", Band 2, Zeitgut Verlag 2005, "Die Weihnachtsgans" in "Unvergessene Weihnachten", Band 2, Zeitgut Verlag 2005, "Die Frau auf der Kanzel" in "Pommersche Heimatkirche" II 2005, Beilage zur Pommerschen Zeitung, "Aufklärung im Krieg" in "Erzähl mir für morgen", MBK-Verlag 2007. Beurteilungen "Nach Durchsicht der Unterlagen bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass aus dem vorliegenden Material ein reizvolles Buch in der Bibliothek der Zeitzeugen entstehen könnte. Ihre Arbeit spiegelt eindrucksvoll die Zeit, ihre Umstände und das Leben damals wider." Dr. Christian Jerger, Zeitgut Verlag, 14.1.2004. "Ihrem Buch entspringt soviel Liebe und gleichzeitig macht es Mut." -"Nicht nur inhaltlich, auch formal hat mich begeistert, dass Sie sehr klar auf den Punkt bringen, was Ihnen als Mitteilung wichtig ist." Simone Tenbusch, Verlag "Mein Buch", 3.3.2005. "Ich schätze sehr den Stil, in dem alle diese folgenschweren Erlebnisse aus der Nachkriegs- und DDR-Zeit ohne Hass und Ressentiments gelassen überschauend und beinahe ironisch-heiter geschildert sind." Yuji Nakagawa, Germanistikprofessor an der Otaru University, Japan, 30.1.2005 "So bittersüß, wie die Zitrusfrüchte schmecken, sind auch die - wie das eingeschmuggelte "m" im Titel vermuten lässt - Geschichten aus Pommern. Freud und Leid, Glück und Schmerz beschreibt die Autorin so lebensecht, dass man das Büchlein gar nicht aus der Hand legen möchte." Bonner Rundschau 14.7.2005. "Das Buch zeigt nur ein bewegendes Einzelschicksal, aber es wird deutlich, dass bis heute die Vergangenheit immer noch ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft ist." Meckl. & Pomm. Kirchenzeitung 18.9.2005 "Der Inhalt dieses kleinen Buches hat mich sehr bewegt. Es ist erstaunlich, wie die Autorin in so kurzen Erzählungen ein so facettenreiches Bild der Kriegs- und Nachkriegszeit zu geben vermag." Amazon Kundenrezension, Kundenbewertung 5 Sterne. "Das Buch ist mit Herz geschrieben und geht zu Herzen." Zeitschrift für den Heimatkreis Belgard, Weihn.2005/Neujahr 2006
GRIN Die Rolle der Untertageverlagerung in der deutschen Rüstungsproduktion 1943-1945 A1005510701
Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg, Note: 1,3, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Es ist kaum auszudenken, dass vor mehr als 60 Jahren Höhlen, Bergwerke und Straßentunnel eine große Hoffnung der deutschen Rüstungswirtschaft symbolisierten: Bombensichere Produktion. Bereits 1936 wurden im Rahmen der deutschen Kriegsvorbereitungen Überlegungen zum baulichen Luftschutz der Bevölkerung und Industrie angestellt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten derartige Überlegungen nur in militärischen Kreisen Berücksichtigung gefunden, etwa beim Bau der Maginot-Linie. Man erkannte jedoch, dass die Beschränkung auf Verbunkerung der Frontlinien im nächsten zwischenstaatlichen Konflikt nicht ausreichen würde. Die Luftfahrzeugtechnik hatte sich seit 1919 erheblich weiterentwickelt und insbesondere die Vergrößerung der Einsatzreichweite ermöglichte es nun, Industriegebiete und Städte des Gegners mit schnellen und intensiven Luftangriffen erheblich zu schädigen. Die Gesamtmenge der Bombenlast, die zwischen 1941 und 1945 durch britische und amerikanische Flugzeuge auf das vom Deutschen Reich besetzte Europa abgeworfen wurde, betrug mehr als 2,6 Millionen Tonnen. Beachtung verdient die Tatsache, dass sich die Produktion vieler deutscher Rüstungszweige trotz der umfangreichen alliierten Luftoffensiven bis zum September 1944 immer wieder erholen und sogar steigern konnte. Zahlreiche Faktoren bewirkten diese Entwicklung, aber mitunter waren dafür auch Industrieverlagerungen verantwortlich. Fraglich bleibt die Rolle der unterirdischen Verlagerung... Eine Aufstellung verschiedener deutscher Ämter vom November 1944 sah eine Gesamtfläche von mehr als 7,8 Millionen Quadratmetern unterirdischen Raumes für die Rüstungswirtschaft vor. Die Flugzeugindustrie hatte mit ca. drei Millionen geplanten Quadratmetern den größten Anteil an dieser Fläche, nutzte Untertageverlagerungen also in besonders hohem Maße. Wie erfolgreich die Vorhaben in diesem Rüstungssektor verliefen, an welche Bedingungen ihr Erfolg oder Misserfolg geknüpft war und welche Bedeutung sie letztendlich für die Flugzeugproduktion hatten, ist bisher nicht näher untersucht worden. Die Klärung dieses Sachverhalts ist der erste Teil der Fragestellung. Außerdem werden die Ergebnisse der Analyse zu denen zweier anderer Rüstungszweige, der Kugellager- und Mineralölindustrie, in Bezug gesetzt, um auch eine branchenübergreifende Aussage dazu treffen zu können, inwieweit unterirdische Rüstungsproduktion bedeutsam war.
GRIN Vertrauen in der digitalen Ökonomie A1005442917
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Informatik - Wirtschaftsinformatik, Note: 1,0, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für Wirtschaftsinformatik und Operations Research), Veranstaltung: Wirtschaftsinformatik, Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Vertrauen oder Vertrauen zu schenken sind Vorgänge, die zumeist eher unbewusst ablaufen. Man macht sich kaum aktiv Gedanken darüber, aus welchen Gründen jemand vertrauenswürdig erscheint oder nicht. Die Gründe für Vertrauen bleiben ebenso wie die Voraussetzungen für Vertrauensbildung im alltäglichen Leben weitestgehend unreflektiert. Im Fokus der Entstehung und Verbreitung neuer Technologien rücken solche Fragen jedoch mehr und mehr in den Mittelpunkt, schließlich kann hier nicht auf routinemäßige Vertrauensmuster wie bei lang erprobten und bewährten Verfahren zurückgegriffen werden. Das Internet bzw. die damit verbundene Frage nach Vertrauen in der digitalen Ökonomie bietet hier ein besonders ergiebiges und weites Untersuchungsfeld. Aufgrund der enormen Möglichkeit der Partizipation, einer riesigen Anzahl von Akteuren und des hohen Grades an Anonymität sind hier einschränkende Gesetze und Regeln nur schwer durchsetzbar. Ein solcher, nahezu gesetzloser Raum, macht die Bildung von Vertrauen zu einer Notwendigkeit, jedoch zugleich zur Unmöglichkeit. Das Internet unterliegt zwar einem stetigen Wachstum, allerdings werden noch lange nicht all seine Potenziale ausgeschöpft, was stark mit der Angst vieler Teilnehmer vor emotionalem und materiellem Schaden zusammenhängt. So werden kaum Verträge über das Internet vollständig abgeschlossen oder größere Summen in reine Online-Geschäfte investiert. Der reale Kontakt scheint für viele Menschen noch immer stark von Nöten zu sein. Auch die in den letzten Jahren durchgeführten rechtlichen und technischen Maßnahmen zur Steigerung der Sicherheit, konnten das Vertrauen der Anwender in digitale Transaktionen kaum steigern. So sind auf der Ebene der Europäischen Union seit 1997 einige gesetzgeberische Aktivitäten in Bezug auf digitale Transaktionen durchgeführt worden, was auch nationale Normen und eine zunehmende Anzahl einschlägiger Publikationen und Gerichtsentscheidungen nach sich zog. Es wurden in Deutschland allein im Zeitraum von April bis Dezember 2001 295 Aufsätze in Fachzeitschriften und Büchern sowie Dissertationen im Bereich des Internet- und Multimediarechts veröffentlicht. Im selben Zeitraum kam es auch zu 138 einschlägigen Gerichtsentscheidungen.
GRIN Die neue Schuleingangsstufe. Eine Herausforderung schulpädagogischer Reformen
Examensarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: 2,3, Technische Universität Dortmund, Sprache: Deutsch, Abstract: ¿Die neue Schuleingangsstufe ¿ eine Herausforderung schulpädagogischer Reform¿ ist das Thema meiner Arbeit. In den vergangenen Jahren ist das deutsche Bildungssystem zunehmend kritisiert worden. Ausgelöst haben die Diskussionen die Ergebnisse der in den Jahren 2000 und 2003 durchgeführten weltweit größten Schulleistungsuntersuchung ¿PISA¿. In beiden Tests erzielte Deutschland als eines der führenden Länder in Europa jedoch überraschender Weise nur unzureichende Ergebnisse. ¿Das deutsche Bildungssystem hat versagt: Es ist ungerecht und produziert Mittelmaß¿ (ZEIT). Daraufhin wurden in der Politik, sowie in der Gesellschaft Stimmen laut, welche eine Reformierung des Schulsystems forderten. Schnell wurde klar, dass die Ursachen im Bildungssystem zu suchen sind, welches nicht rechtzeitig auf die Veränderungen in der Gesellschaft reagiert hat. Kinder wachsen heut zu Tage in immer unterschiedlicheren Lebensbedingungen auf. Dem zu Folge steigt die Heterogenität in den kindlichen Entwicklungs- und Lernvoraussetzungen. Deutschland muss nun reagieren wenn sie den Anschluss an die Sieger des Pisatests nicht verlieren möchte. Wie kann man nun aber diese ¿Bildungsmisere¿ hinter sich lassen? Sollte man vielleicht die in Deutschland herrschende Unterrichtsform die Jahrgangsklasse noch einmal hinsichtlich ihrer Effektivität prüfen? Der Heterogenität der Lernvoraussetzungen, Begabungen und Entwicklungen der Kinder kann in den Jahrgangsklassen nicht genügend Rechnung getragen werden. Schon seit Ende des 19. Jahrhunderts wurde in der Reformpädagogik die Sinnhaftigkeit des jahrgangsbezogenen Unterrichts in Frage gestellt. Maria Montessori und Peter Petersen waren dabei die Reformpädagogen die dem altersgemischten Unterricht eine besondere Bedeutung zuwiesen. Noch heute kann man die Konzepte der beiden Pädagogen als Wegweiser für die Bildung jahrgangsübergreifender Lerngruppen betrachten. Sollten nun diese reformpädagogischen Ansätze genutzt werden um Deutschland aus der ¿Bildungskrise¿ zu verhalfen, mit dem Ziel, den Bildungsauftrag voll zu erfüllen, so dass jedem Schüler die optimalen Startbedingungen mitgegeben werden können? Mit dieser Herausforderung befasse ich mich nun in dieser Arbeit. Schafft es die neue Schuleingangsstufe Deutschland aus der Bildungsmisere zu helfen? Ich glaube schon.
GRIN Betriebliches Gesundheitsmanagement in Großunternehmen im Fokus einer alternden Gesellschaft
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Führung und Personal - Sonstiges, Note: 1,0, Universität Konstanz, Veranstaltung: Betriebspädagogik III, Sprache: Deutsch, Abstract: Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) gewinnt derzeit immer mehr an Bedeutung. Wurde früher der Beruf hauptsächlich zur Generierung von Einkommen ausgeübt, so verbinden die Menschen heute mit ihrem Arbeitsplatz oft mehr als nur einen Ort der reinen Pflichtausübung. Der Anspruch an ein Unternehmen, Leistungen zu bieten, die es als Arbeitgeber attraktiv machen, sind deutlich gestiegen. Eine Veränderung erleben wir aber nicht nur im Denken der Mitarbeiter, sondern auch durch den demografischen Wandel in Deutschland. Immer mehr wird den Unternehmen bewusst, dass sie mittel- und langfristig einer alternden Gesellschaft - und somit auch einer durchschnittlich älteren Belegschaft - gegenüberstehen. Diese Entwicklungen erfordern zukünftig höhere Investitionen in ein gesundes Lebens- und Arbeitsumfeld. In Zeiten von drohendem Fachkräftemangel wächst die Anforderung, sich von den Wettbewerbern in Sachen Unternehmensattraktivität überdurchschnittlich abzugrenzen. BGM ist ein Schlüsselinstrument, um dies zu erreichen. Aber nicht nur auf Grund des langfristigen Wettbewerbsvorteils ist dieser Ansatz interessant, sondern auch weil in diesem Bereich ein enormes präventives Gesundheitspotential steckt. Der volkswirtschaftliche Verlust durch Krankheit geht in die Milliardenhöhe. Hohe Unfallraten, zunehmende psychische Belastungen am Arbeitsplatz und eine durch die Altersstrukturentwicklung bedingte Zunahme an Muskel- und Skeletterkrankungen treiben die krankheitskorrelierten Kosten der Unternehmen in die Höhe. Durch vorbeugende Maßnahmen im Rahmen von BGM bietet sich ein hohes Nutzen- und Einsparpotential für die Arbeitgeber. Ziel der Gesellschaft, der Unternehmen und der Bundesregierung soll sein, Gesundheit als Statussymbol der Zukunft zu sehen. Durch Veränderung der Denkstrukturen und mit Hilfe geeigneter Maßnahmen soll gemeinsam an der Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit gearbeitet werden. Dabei ist im Bereich Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit schon vieles getan worden und durch Gesetze klar geregelt. Entwicklungsmöglichkeiten gibt es aber noch hinsichtlich der freiwilligen Gesundheitsförderung. Laut einer großen Studie von 'EuPD Research' (2007) nehmen nur 258 der 800 größten deutschen Konzerne die Gesundheit der eigenen Mitarbeiter tatsächlich ernst und haben ein professionelles Managementsystem "Gesundheit" etabliert. Die demografische Entwicklung und die Rente mit 67 wird von anderen Unternehmen einfach verschlafen - auf Kosten der Wettbewerbsfähigkeit.
GRIN Symptomatologie, Ätiologie und Therapie des Stotterns im Kindesalter
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 2,0, Technische Universität Dortmund, Veranstaltung: Naturwissenschaftliche Grundlagen von Sprache und Sprachwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Sprechen ist akribische Präzisionsarbeit. ¿Innerhalb von Millisekunden steuert unser Gehirn den Sprechapparat an, damit dieser alle notwendigen Laute hervorbringt. Präzise arbeiten die Muskeln von Kehlkopf, Zunge und Lippen, während der Atem dosiert aus unseren Lungen entweicht¿ (Neumann 2005, 30). Eben diese Präzisionsarbeit ist für viele Menschen mit großer Anstrengung verbunden, besitzen sie eine Redeflussstörung. Die verbreiteste Redeflussstörung ist das Stottern (vgl. z.B. Orthmann & Scholz 1975, V). In Deutschland sind derzeitig 800 000 Menschen betroffen (vgl. Neumann 2005, 30). Dabei ist Stottern bei Kindern weit aus häufiger zu diagnostizieren als bei Erwachsenen. Ungefähr 4 % aller Kinder stottern; der Anteil erwachsener Stotterer liegt bei etwa 1 % (vgl. z. B. Wirth 52000, 471; Van Riper 1971 in Fiedler & Standop 1992, 21). Das Phänomen Stottern ist seit über zweitausend Jahren bekannt. ¿Keine andere Sprachstörung hat zu so vielen theoretischen Ansätzen und therapeutischen Versuchen veranlaßt wie das Stottern. Es gibt kaum eine Therapieform, die nicht zur Behandlung des Stotterns herangezogen wäre¿ (Braun 1997, 1). Erschwert wird die Analyse des gegenwärtigen Erkenntnisstandes über die Phänomenologie des Stotterns aufgrund des Vorhandenseins diverser und teilweise sich widersprechender Hypothesen über Kausa, Symptome und Therapie (vgl. Böhme 1977, 7). Die Phänomenologie des Stotterns ist zum ¿Gegenstand einer unüberschaubaren Anzahl von wissenschaftlichen, empirischen und hypothetischen Einzelarbeiten und Monographien aus der Sicht der Phoniatrie, Logopädie, Neurologie, Psychiatrie, Pädiatrie, Psychologie, Sonder-pädagogik, Heilpädagogik, Sprecherziehung und Gesangspädagogik¿ (Böhme 1977, 7) gemacht worden. ¿Hinzu kommt, daß die Nomenklatur und die Auffassungen über das Stotter-Syndrom von Land zu Land, besonders aber von Kontinent zu Kontinent sehr stark variieren¿ (ebd., 7). Viele Forscher und Therapeuten bezeichneten das Phänomen des Stotterns als eine rätselhafteste Sprachstörung (vgl. Orthmann & Scholz 1975, V; vgl. Schwartz 1977, 13).
GRIN Ausgangsbedingungen der Jesuitenmission in China von Mitte des 16. bis Anfang des 17. Jahrhunderts und die Entwicklung d
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Asien, Note: 3.0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Christentum in China hat eine lange Geschichte.1 Erste Versuche, das Land im Fernen Osten für den christlichen Glauben zu gewinnen wurden schon im siebten Jahrhundert unternommen. Die ersten Christen, die in China Fuß fassten waren Nestorianer.2 Sie hatten die christliche Religion über die Handelstrassen von Mesopotamien nach Ostasien gebracht. Neben anderen christlichen Orden war es aber vor allem die Jesuitenmission, die sich der Herausforderung des fernen Ostens und insbesondere Chinas gestellt haben. Das Thema der jesuitischen Mission in China ist aus mindestens drei Gründen von besonderer Bedeutung und ist in der geschichtswissenschaftlichen Forschung vielfach und intensiv bearbeitet worden. Es wirft einerseits ein Licht auf die Geschicke und Probleme der ansetzenden großen interkulturellen Begegnung zwischen dem asiatischen und dem europäischen Raum in der frühen Neuzeit. Andererseits können an der Entwicklung der jesuitischen Mission, markante Zeichen der Entwicklung des frühmodernen Katholizismus mit seinen prägenden Auswirkungen auf die gesellschaftliche Ordnung in Europa festgehalten werden. Daneben kann die Geschichte der Mission natürlich auch als Erzählung von Individualschicksalen gelesen werden, bzw. mikrologisch besondere Aspekte der missionarischen Tätigkeit einzelner Personen herausgearbeitet werden. Der Punkt an dem sich diese Fragestellungen fokussieren lassen ist die Entwicklung und der Streit um die Methode der Missionierung. Sie reflektiert die innerkirchliche Entwicklung, die Auseinandersetzung mit der fremdem Kultur und die Arbeit der einzelnen Missionare. In dieser Arbeit soll der Schwerpunkt deshalb auf den Entwicklungen zu Beginn der jesuitischen Mission liegen um die Prinzipien und Probleme in der Ausarbeitung der so genannten Akkommodationsmethode klar darzustellen. Der Zeitraum, der hier also im Wesentlichen betrachtet wird, ist beschränkt auf die Jahre von Mitte des 16. bis Anfang des 17. Jahrhunderts (ca.1541-1630). Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Wirken des Jesuitenmissionars Matteo Ricci. Damit werden nur die Vorbedingungen der Konfrontation untersucht, die unter dem Namen "Ritenstreit" in der Geschichtswissenschaft gehandelt wird und häufig im Mittelpunkt der Debatte steht. In den Quellenstudien ist die vorliegende Arbeit auf Grund der verwendeten Sprachen hauptsächlich auf Sekundärliteratur angewiesen gewesen. en werden.
GRIN Schattenbanken. Funktionsweise, Bedeutung, Ursachen und Risikopotential A1037152351
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich VWL - Sonstiges, Note: 1.3, Universität Hohenheim (Institut für Volkswirtschaftslehre), Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser die Thematik der Schattenbanken verständlich zu machen. Es werden grundlegende Elemente, wie z.B. die Funktionsweise, Ursachen und Gefahren des Sektors, behandelt. Zunächst wird der Begriff definiert und die Kreditintermediation als wichtigste Funktion erläutert. Daraufhin soll die wirtschaftliche Bedeutung des Schattenbankensektors dargestellt und die dafür verantwortlichen Ursachen wie Regulierungsarbitrage, die anwachsende Nachfrage nach sicheren Anlagemöglichkeiten und die staatliche Förderung, verdeutlicht werden. Abschließend beschäftigt sich die Arbeit mit dem hohen Risikopotential der Schattenbankaktivitäten. Neben der systemischen Verflechtung des Sektors mit traditionellen Banken und den daraus resultierenden Ansteckungsgefahren, wird auf einen plötzlichen, massiven Mittelabzug, einen so genannten "Bank run" des Repo-Marktes eingegangen. Im Verlauf der Finanzkrise hat ein Begriff stark an Bekanntheit gewonnen, der bei vielen Menschen für Unbehagen sorgt. Allein das Wort "Schattenbank" verweist bereits auf eine Institution, die im Dunklen - abseits der Wahrnehmung der Öffentlichkeit - agiert (Bundesverband deutscher Banken e. V. 2014, S.4). Tatsächlich sind Schattenbanken außerhalb des regulären Bankensektors aktiv und umgehen somit Vorschriften der Bankenregulierung. Im Gegensatz zur allgemeinen öffentlichen Meinung bewegen sich diese Geschäfte aber meist in einem legalen Rahmen (Bundesrat Österreich 2014). Ungeachtet der Gesetzmäßigkeit sind Schattenbankaktivitäten im Zuge der Ursachenforschung der Finanzkrise 2007 als eine der treibenden Kräfte identifiziert worden. Trotz hoher Erwartungen an eine schnelle Beaufsichtigung des Sektors während der Krise (Bundesverband deutscher Banken e. V. 2014, S.8), wurde erst 2010 das Financial Stability Board (FSB) mit der Erarbeitung eines Regulierungskonzepts für den Schattenbankensektor beauftragt (Europäische Kommisson 2012, S.3). Für das FSB war diese Aufgabe allerdings völliges Neuland, da bis dato weder ausführliche Informationen über den Sektor, noch eine gültige Definition verfügbar waren (Financial Stability Board 2011, S.8; Bundesverband deutscher Banken e. V. 2014, S.8).
GRIN Mythos Jan Hus: "Gönnt einem jeden die Wahrheit" A1006626277
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 2, Freie Universität Berlin (Geschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Die zeitgenössische Rezeption der Wiedergeburtsepoche wurde durchdrungen von stereotypisierten Bedeutungskürzeln wie Niederlage am Weißen Berg, Zwangsrekatholisierung auf der einen und Hussitismus auf der anderen Seite. Ganz in dieser historischen Ambiance bewegte sich auch die Glorifizierung von Personen der tschechischen Geschichte, deren Märtyrertum zum Mythos geworden war, wie Jeronym oder Jan Hus. Gerade an dem Beispiel des tschechischen Mythos von Meister Jan Hus und Hussitismus soll in der vorliegenden Arbeit gezeigt werden, ob die Mythen zerstört, entmythologisiert, re-aktualisiert oder ob ihnen positive Gegenentwürfe entgegengestellt werden. Der Schwerpunkt der Arbeit soll im ersten Teil auf der Darstellung des Jan Hus¿ und Hussitismus in der tschechischen Literatur des 19. und 20. Jhs. liegen. Da die vorliegende Arbeit wegen der Vielzahl der literarischen Werke mit hussitischen Themen keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann, nimmt die Konzeption von Franti¿ek Palacký in der Arbeit einen besonderen Platz ein. Im zweiten Teil wird berücksichtigt, welche Rolle und Bedeutung Jan Hus von seinem Wirken bis in die jüngste Zeit auf die Bildung der tschechischen nationalen Identität spielt und inwieweit Hus heute noch aktuell ist. Außerdem wird zu folgender, diese Arbeit leitende These Stellung genommen. Sie lautet: "Die alten Wahrnehmungs- und Bewußtseinsformen von Jan Hus sind nicht zusammen mit dem politischen System des Kommunismus überwunden worden". Da es trotz umfangreichen Studien die Definition dessen, was eigentlich der Mythos ist, unklar, mehrdeutig und metaphorisch bleibt, ist es sinnvoll, zunächst den Begriff genauer zu bestimmen. Im zweiten Abschnitt wird daher auf die Frage, was ist und wie wirkt ein Mythos, eingegangen. Um die Zusammenhänge besser zu verstehen, gehe ich dann im nachfolgenden dritten Abschnitt kurz auf den Lebensablauf des Jan Hus¿ und in dem vierten Abschnitt auf die historischen Hintergründe der tschechischen Wiedergeburt im 19. Jh. ein. In den darauf folgenden Abschnitten konzentriere ich mich auf die oben genannten Themen. Abschließend werde ich meine Ergebnisse zusammenfassen.
GRIN Die Subprime-Krise. Entstehung, Ausbreitung und Ableitung von Handlungsempfehlungen aus institutionenökonomischer Sicht A1008434815
Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,0, Universität Bayreuth, Sprache: Deutsch, Abstract: Bereits seit mehr als einem Jahr sieht sich die Weltwirtschaft mit einem Ereignis konfrontiert, das im Frühjahr 2007 als ¿Subprime-Krise¿ begann und sich mittlerweile zu einer internationalen Finanzkrise entwickelt hat. Meldungen über die beunruhigende Lage großer Banken und Unternehmen, verunsicherte Investoren und die Bemühungen der Staaten, auf den Märkten wieder für Stabilität zu sorgen, dominieren die tägliche Berichterstattung in den Medien. Ausgangspunkt dieser Geschehnisse war eine spekulative Blase im US-amerikanischen Hypothekenmarkt: Die dort jahrelang anhaltenden makroökonomischen Bedingungen, speziell die Niedrigzinspolitik, hatten eine Euphorie in der Immobilienwirtschaft erzeugt. Hypothekendarlehen wurden nahezu an jeden Kreditwilligen vergeben, ungeachtet dessen, ob Kreditwürdigkeit vorlag oder nicht. Bedingt durch steigende Zinsen und einen Wertverfall bei Wohnimmobilien konnten zunehmend Kreditnehmer ihren Schuldendienst nicht mehr leisten und es folgte eine Welle von Zwangsversteigerungen. Die Verluste, die sich daraus ergaben, blieben nicht lokal begrenzt, sondern waren mithilfe komplexer Produkte an den Kapitalmarkt weitergereicht worden. Wie sich zeigte, investierten insbesondere europäische Banken in Anbetracht der überdurchschnittlichen Verzinsung hypothekarisch besicherter Titel in großem Umfang. Obwohl innovative Finanzprodukte zur Vervollständigung des Marktes beitragen und grundsätzlich zu begrüßen sind, da sie viele Vorteile mit sich bringen, liegt die Gefahr in ihrer zunehmenden Komplexität. Dem Großteil der Marktteilnehmer ist es mittlerweile unmöglich, die tatsächlichen Risiken abzuschätzen, die mit den Wertpapieren verbunden sind und so wurde die Beurteilung darüber externen Dritten, den Ratingagenturen, überlassen. Wie sich nach und nach herausstellte, waren auch diese nicht in der Lage, die Bonität der Titel richtig einzuschätzen. Es kam zum Vertrauensverlust, nicht nur im Hypothekenmarkt, sondern auch in anderen Finanzmarktsegmenten mit ähnlich komplexen Produkten. An Märkten, die sich zuvor überaus liquide zeigten, setzte der Handel aus. Letztendlich vertrauten sich Banken untereinander nicht mehr und gegenseitige Ausleihungen unterblieben, denn selbst aus den Bilanzen war aufgrund extern geführter Vehikel nicht abzulesen, wie stark Banken in die US-amerikanischen Titel investiert hatten.
GRIN Die Weltanschauungslehre von Wilhelm Dilthey A1011506435
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 19. Jahrhunderts, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Veranstaltung: Wilhelm Dilthey: Das Wesen der Philosophie, Sprache: Deutsch, Abstract: Dilthey bemängelt, dass der Philosophie ¿bisher noch niemals die ganze, volle, unverstümmelte Erfahrung [...], mithin noch niemals die ganze und volle Wirklichkeit¿ zugrunde gelegt worden ist. Die ¿Totalität des Menschen¿ besteht nicht nur aus einem Erkenntnisapparat, wie ihn Kant beschreibt, sondern auch aus Gefühlen, Lebenserfahrung, etc. So darf die Philosophie psychologisch-historisch-gesellschaftliche Elemente nicht unberücksichtigt lassen. Es kann gesagt werden, dass diese Elemente den philosophischen Systemen vorhergehen, da jeder Mensch zunächst durch sein gesellschaftliches und historisches Umfeld geprägt ist. Durch dieses Umfeld und die psychische Struktur entsteht dann eine jeweils individuelle Weltanschauung. Die verschiedenen philosophischen System gehen nun zurück auf diese unterschiedlichen Weltanschauungen. Und an diesem Punkt unterscheidet sich Dilthey von vielen anderen Philosophen. Er verwirft nicht die metaphysischen Systeme seiner Vorgänger, sondern bezieht sie alle, als Teil einer Wirklichkeit, in seine Philosophie mit ein. Die philosophischen Systeme, die aus den Weltanschauungen hervorgehen, haben also durchaus ihre Berechtigung. Müssen aber in ihrer Gesamtheit betrachtet werden, will man den ganzen Menschen erfassen. Dieser Grundgedanke hat allerdings auch seinen Preis. Denkt man ihn weiter, kommt man zu der Feststellung, dass, wenn jede Weltanschauung nur einen Teil der Wirklichkeit ausmacht, jede Weltanschauung auch nur eine relative Gültigkeit hat. Das Problem der Relativität der Weltanschauung, das auch schon Dilthey bemerkt hat, soll am Ausgang dieser Arbeit untersucht werden. Da sich eine Weltanschauung aus den unterschiedlichsten Faktoren, wie Psychologie, Geschichte und Gesellschaft, entwickelt, werden diese am Anfang dieser Arbeit behandelt. Es muss hier schon in der Einleitung darauf hingewiesen werden, dass diese Faktoren in einem engen Zusammenhang und unter ständigen Wechselwirkungen stehen. Selbst die verschieden Weltanschauungen beeinflussen sich gegenseitig, so dass nur aus dieser Gesamtheit der Begriff der Weltanschauung verständlich wird.