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GRIN Der verwässerte Verfassungsanspruch
GRIN Der verwässerte Verfassungsanspruch
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1, Georg-August-Universität Göttingen, Veranstaltung: Hauptseminar zur Alltagsgeschichte der Fünfziger Jahre, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn offiziell verkündet. In Abstimmung mit den Alliierten hatten die Abgeordneten des Parlamentarischen Rates damit den Rahmen geschaffen "für die freieste Demokratie, die je auf deutschem Boden existiert hat." Im Grundrechtsteil findet sich unter Artikel 3,2 die Aussage "Männer und Frauen sind gleichberechtigt." Diese fünf sich in ihrer Formulierung recht unspektakulär ausnehmenden Worte markierten einen bahnbrechenden Fortschritt für die rechtliche Stellung der Frau und hatten in den Verhandlungen des Parlamentarischen Rates zu einer recht scharfen Kontroverse geführt. Niemals zuvor waren den deutschen Frauen derart weitreichende Rechte garantiert worden, wie in der Verfassung der jungen Republik. Im Grundgesetz war man damit einen entscheidenden Schritt weiter gegangen als in seinem verfassungsrechtlichen Vorgänger, der Weimarer Reichsverfassung von 1919, die Frauen zwar das aktive und passive Wahlrecht zugestanden hatte, ihre durch das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) fixierte niedere zivilrechtliche Stellung jedoch unangetastet ließ. Der Gleichberechtigungsartikel des Grundgesetzes - und hier liegt die entscheidende Verbesserung - erweiterte die Gleichstellung der Geschlechter auf alle Rechtsbereiche. Sie war unmittelbar geltendes Recht geworden, an das Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtssprechung gebunden waren, das allerdings aus praktischen Gründen durch eine Übergangsregelung ergänzt wurde. Mit der angesprochenen verfassungs- und familienrechtlichen Stellung der Frau in der frühen Phase der Bundesrepublik Deutschland möchte sich diese Arbeit befassen. Als zeitlicher Rahmen wurde der Zeitraum zwischen dem Kriegsende und dem Ende der Ära Adenauer gewählt, wobei der Schwerpunkt der Betrachtung jedoch eindeutig auf der Dekade zwischen den Verhandlungen zur Entstehung unseres Grundgesetzes 1948/49 und dem Abschluss der Debatte um die Familienrechtsreform 1958/59 liegen soll.
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GRIN Dysfunktionale Steuerungseffekte von Aktienoptionsplänen
GRIN Dysfunktionale Steuerungseffekte von Aktienoptionsplänen
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Führung und Personal - Sonstiges, Note: 2,0, Universität Potsdam (Lehrstuhl für Organistion und Personal), Sprache: Deutsch, Abstract: Grundsätzlich sind Aktienoptionen im Unternehmen eingeführt worden, um den Konflikt zwischen den Aktionären und dem Management zu entschärfen und gleichzeitig eine Angleichung der Interessen sicherzustellen. Somit soll dem obersten Ziel der Aktionäre, eine langfristige Unternehmenswertsteigerung, Rechnung getragen werden. Aktienoptionen sind eine langfristig kursorientierte Vergütungsform und haben gegenüber der Aktienbeteiligung den Vorteil, dass sie eine größere Hebelwirkung besitzen und kein Verlustrisiko mit sich tragen. Diese Anreize sollen das Management motivieren, im Sinne der Aktionäre zu handeln. In dieser Arbeit sollen nun die einzelnen Komponenten eines Aktienoptionsplans hinsichtlich der möglichen Stärken und Schwächen analysiert werden. Anhand der verschiedenen Ziele, die mit dem Einsatz von Stock Options verbunden sein können, sollen dysfunktionale Steuerungseffekte aufgedeckt und mit dem Stand der gegenwärtigen Forschung kritisch diskutiert werden. Im folgenden Kapitel werden die theoretischen Grundlagen von aktienkursbasierten Vergütungselementen erörtert. Zunächst wird die Agency-Theorie mit ihren Annahmen und daraus resultierenden Agenturproblemen erläutert. Darauf aufbauend wird der Shareholder Value ¿ Ansatz vorgestellt, der als ein geeignetes Modell zur Angleichung der Interessen von Eigentümern und Managern gilt. Schließlich wird der Aufbau eines wertorientierten Anreizsystems für Führungskräfte vorgestellt, welches die Basis für die Umsetzung und die Akzeptanz des Wertsteigerungsgedanken im Unternehmen ist. Im dritten Kapitel werden die Grundlagen eines Aktienoptionsplanes erklärt. Ausgehend von den intendierten Zielen und den Problemen bei der Optionsbewertung werden detailliert die verschiedenen Ausgestaltungsmöglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen erklärt. Ebenfalls erfolgt eine Vorstellung der verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten der Aktienoptionen. Zum besseren Verständnis werden andere Formen der aktienkursorientierten Vergütung von den Stock Options abgegrenzt. Im vierten Kapitel kommt es zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den intendierten Zielen. Die Fragestellung lautet, ob Fehlfunktionen beim Einsatz von Stock Options entstehen und wenn ja, wie diesen entgegengesteuert werden kann. In der Schlussfolgerung werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und es folgt ein Ausblick bezüglich neuer Ansatzpunkte für die Forschung.
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GRIN Die geschichtliche Entwicklung der (Nicht)Integration
GRIN Die geschichtliche Entwicklung der (Nicht)Integration
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten, Note: 2,0, Hochschule Bremen (Fachbereich Sozialwesen), Veranstaltung: Armut und Migration, Sprache: Deutsch, Abstract: In der folgenden Arbeit sollen die gesellschaftlichen und politischen Zusammenhänge der Geschichte Deutschlands, im chronologischen Verlauf dargestellt werden, welche die Grundlage für einen Integrations- oder Nicht-Integrationsprozess von Ausländern lieferten und liefern und die Handlungsbasis für Soziale Arbeit im Bereich Integration von Ausländern bilden. Die Auseinandersetzung mit dieser Problematik erfährt gerade heute durch die immer wieder stattfindenden öffentlichen Diskussionen zum Thema ¿Integration¿ ihre besondere Aktualität. Da ich privat sehr viel Kontakt mit ausländischen Mitmenschen pflege, ist es mir möglich nicht nur die tagtäglichen politischen Diskussionen in Radio und Fernsehen zu verfolgen, sondern auch die Realität der Betroffenen mit zu erleben. Für mich besteht daher zu diesem Thema ein ganz persönlicher Bezug und hat aus diesem Grund ein ganz besonderes Interesse bei mir hervorgerufen. Selbstverständlich wird sich jedoch um eine faktenreiche, wissenschaftliche Darstellung bemüht worden. Da dieses Thema sehr komplex ist, wird sich auf eine Auswahl von Daten und Fakten beschränkt, die jedoch genügend Aufschluss darüber bietet, wie es zu der heutigen Haltung und Problematik im Umgang mit Ausländern gekommen ist. Im Folgenden wird mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges begonnen und die Problematik der Ostvertriebenen geschildert, wie auch Seiten beleuchtet, die einen teilweise gelungenen Integrationsprozess erkennen lassen, welchem ganz bestimmte Umstände zu Grunde lagen. Anhand dessen soll gezeigt werden, dass Integrationsprozesse immer von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig sind und je nach diesen ganz unterschiedlich verlaufen. Besonders verwiesen werden soll auf die Geschichte der Arbeitsemigranten, da hier die Verbindung zu unser heutigen Integrationsproblematik zu sehen ist, welche explizit in diesem Zusammenhang heute zu zahlreichen Diskussionen führt. Anschließend wird der besondere Verlauf unter der Regierung Kohl dargestellt, um dann einen Überblick über die gegenwärtige Situation bezüglich des Themas zu geben. Abgeschlossen wird mit einer eigenen Stellungnahme.
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GRIN Selektionsmotive für traurige Filme und Analyse der spezifischen Rezeptionsmodalitäten
GRIN Selektionsmotive für traurige Filme und Analyse der spezifischen Rezeptionsmodalitäten
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Psychologie - Medienpsychologie, Note: 1,3, Universität zu Köln (Psychologisches Institut der Universität zu Köln), Veranstaltung: Arbeits-Organisations-Kommunikation-und Medienpsychologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Film- und FernsehzuschauerInnen erleben bei der Rezeption von Filmen mit traurigen und tragischen Inhalten intensive Gefühle, die normalerweise als unangenehm beurteilt werden, wie Trauer, Verzweiflung, Angst oder Hoffnungslosigkeit. Der kommerzielle Erfolg der ¿Tearjerker¿ (amerikanischer Begriff für ¿Schnulzen¿) oder Dramen und Tragödien in Fernsehen und Kino zeigt, dass die Rezipienten diese Art des Mediums als Entertainment wahrnehmen und folglich Filme, die traurige Gefühle auslösen, gezielt aufzusuchen scheinen. Dieses ¿Paradoxon¿ wird seit Anfang der 90er Jahre versucht in Studien im Rahmen medienpsychologischer Forschung zu ergründen und als Sad Film Paradoxon bezeichnet. Inwieweit Rezipienten ihr subjektives Erleben während der Rezeption beschreiben und wie sie sich selbst die Frage nach den Gratifikationen beantworten, die sie aus diesem Medienangebot erhalten bzw. warum sie gezielt nach diesem Medium greifen (Empathie, Identifikation mit den Charakteren, Selbsterfahrung, Lernen etc.), ist auf diesem qualitativen Weg bisher noch nicht untersucht worden. Diese Arbeit soll deshalb einen explorativen Beitrag leisten und widmet sich mithilfe einer qualitativen Einzelfallstudie unter anderen der Frage, warum sich Personen mit dieser Art von Filmen mit traurigen Inhalten ¿entertainen¿. Zum anderen geht es aber auch um die Frage, wie die Rezipienten diese Art des Mediums wahrnehmen und welchen Nutzen sie aus der Rezeptionssituation ziehen. Von zentraler Bedeutung ist hierbei das persönliche Erleben bzgl. der Selektion und Rezeption trauriger Filme. Des weiteren sollen sich dadurch zusätzlich auch Hinweise ergeben, was der Einzelne überhaupt unter einem ¿traurigen¿ Film versteht. Da hier davon ausgegangen wird, das Themen wie Tod / Sterben, bzw. Krankheit zentrale Elemente trauriger Filme darstellen, wird ebenso der Umgang mit diesen spezifischen Themen eruiert. Für die Motivation, traurige Filme zu schauen konnten insgesamt 33 Motive auf drei Rezeptions-Ebenen - auf einer sozialen, einer kognitiven und einer emotionalen - identifiziert werden.
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GRIN Konsequenzen der Liberalisierung der Ladenschlussbestimmungen im deutschen Einzelhandel
GRIN Konsequenzen der Liberalisierung der Ladenschlussbestimmungen im deutschen Einzelhandel
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Handel und Distribution, Note: 1,7, Universität Bayreuth (Universität Bayreuth), Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung - 1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit ¿Für derartige Gesetze bringe ich kein Verständnis auf¿ , äußerte der damalige Wirtschaftsminister Ludwig Erhard bereits bei der Einführung des Ladenschlussgesetzes im Jahr 1956. Seitdem hat sich das Thema Ladenschluss in der teilweise sehr ideologisch geführten wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Diskussion zum ¿Dauerbrenner¿ und zum ¿Kampffeld¿ für verschiedene Interessensgruppen entwickelt.Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die Argumentationen eines Für und Wider von gesetzlich geregelten Ladenöffnungszeiten nicht wesentlich verändert, dafür aber deren Gewichtung im Zuge des gesellschaftlichen Wandels. Während anfangs religiöse und sozialpolitische Motive im Vordergrund standen, sind heutzutage zunehmend Aspekte wirtschaftlicher Gewerbe- und Gestaltungsfreiheit sowie der Konsumentensouveränität in den Vordergrund getreten. Es ist sehr problematisch, die Interessen aller Betroffenen in Bezug auf die Ladenschlusszeiten angemessen zu berücksichtigen und lange Zeit wurde das Ladenschlussgesetz als ein gelungener Kompromiss zwischen den verschiedenen Interessensgruppen betrachtet. Dieser Kompromiss wurde allerdings insbesondere im Laufe der letzten zehn Jahre in mehreren, teilweise weit reichenden Gesetzesänderungen modifiziert, was der gesellschaftlichen Entwicklung Rechnung tragen sollten. Ihren Höhepunkt hat die Ladenschlussdebatte allerdings erst vor einigen Monaten ¿ Ende 2006 ¿ erreicht, als im Rahmen der Föderalismusreform die Gesetzgebungskompetenz für die Ladenöffnungszeiten an die Bundesländer übertragen worden ist. Die meisten Bundesländer haben darauf hin eigene Ladenöffnungsgesetze erlassen, die explizit den liberalen Öffnungsaspekt betonten, im Gegensatz zu dem Ladenschlussgesetz der Bundesrepublik. Die Mehrzahl dieser bereits erlassenen oder in Gesetzgebungsprozessen begriffenen Ladenöffnungsgesetze sieht eine vollständige Freigabe der Öffnungszeiten an Werktagen vor. Damit ergibt sich aber das Problem einer möglicherweise mangelnden Berücksichtigung zahlreicher Interessen und damit eines fehlenden Kompromisscharakters der Ladenöffnungsregelungen auf Landesebene. Somit liegt die Zielsetzung dieser Arbeit darin, die Konsequenzen zu untersuchen, die sich aus der Liberalisierung der Ladenöffnungsregelungen ergeben und zwar für die hauptsächlich betroffenen gesellschaftlichen Interessensgruppen, zu denen der Einzelhandel selbst gehört, aber auch die Einzelhandelsangestellten,..
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GRIN Konsequenzen der Liberalisierung der Ladenschlussbestimmungen im deutschen Einzelhandel
GRIN Konsequenzen der Liberalisierung der Ladenschlussbestimmungen im deutschen Einzelhandel
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Note: 1.7, Universität Bayreuth, Sprache: Deutsch, Abstract: Für derartige Gesetze bringe ich kein Verständnis auf? , äußerte der damalige Wirt-schaftsminister Ludwig Erhard bereits bei der Einführung des Ladenschlussgesetzes im Jahr 1956. Seitdem hat sich das Thema Ladenschluss in der teilweise sehr ideologisch geführten wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Diskussion zum ?Dauerbrenner? und zum ?Kampffeld? für verschiedene Interessensgruppen entwickelt. Im Laufe der Jahr-zehnte haben sich die Argumentationen eines Für und Wider von gesetzlich geregelten Ladenöffnungszeiten nicht wesentlich verändert, dafür aber deren Gewichtung im Zuge des gesellschaftlichen Wandels. Während anfangs religiöse und sozialpolitische Motive im Vordergrund standen, sind heutzutage zunehmend Aspekte wirtschaftlicher Gewer-be- und Gestaltungsfreiheit sowie der Konsumentensouveränität in den Vordergrund getreten. Es ist sehr problematisch, die Interessen aller Betroffenen in Bezug auf die Ladenschlusszeiten angemessen zu berücksichtigen und lange Zeit wurde das Laden-schlussgesetz als ein gelungener Kompromiss zwischen den verschiedenen Interessens-gruppen betrachtet. Dieser Kompromiss wurde allerdings insbesondere im Laufe der letzten zehn Jahre in mehreren, teilweise weit reichenden Gesetzesänderungen modifi-ziert, was der gesellschaftlichen Entwicklung Rechnung tragen sollten. Ihren Höhepunkt hat die Ladenschlussdebatte allerdings erst vor einigen Monaten  Ende 2006  erreicht, als im Rahmen der Föderalismusreform die Gesetzgebungskom-petenz für die Ladenöffnungszeiten an die Bundesländer übertragen worden ist. Die meisten Bundesländer haben darauf hin eigene Ladenöffnungsgesetze erlassen, die ex-plizit den liberalen Öffnungsaspekt betonten, im Gegensatz zu dem Ladenschlussgesetz der Bundesrepublik. Die Mehrzahl dieser bereits erlassenen oder in Gesetzgebungspro-zessen begriffenen Ladenöffnungsgesetze sieht eine vollständige Freigabe der Öff-nungszeiten an Werktagen vor. Damit ergibt sich aber das Problem einer möglicherwei-se mangelnden Berücksichtigung zahlreicher Interessen und damit eines fehlenden Kompromisscharakters der Ladenöffnungsregelungen auf Landesebene. Somit liegt die Zielsetzung dieser Arbeit darin, die Konsequenzen zu untersuchen, die sich aus der Li-beralisierung der Ladenöffnungsregelungen ergeben und zwar für die hauptsächlich betroffenen gesellschaftlichen Interessensgruppen, zu denen der Einzelhandel selbst gehört, [...]
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Campus Entfesselte Finanzmärkte A1019997719
Campus Entfesselte Finanzmärkte A1019997719
Die internationalen Finanzmärkte sind zu einem einzigartigen Treibmittel des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels geworden. Einerseits haben sie ökonomische Wachstumsprozesse beschleunigt und Wohlstandsgewinne begünstigt, andererseits aber auch krisenhafte Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft hervorgebracht bzw. verstärkt. Inzwischen zeichnet sich immer deutlicher ab, dass eine ganze Reihe sozialer, institutioneller und kultureller Faktoren einbezogen werden müssen, um die janusköpfige Gestalt der Finanzmärkte ebenso wie ihre politischen Rahmenbedingungen und gesellschaftlichen Auswirkungen adäquat zu analysieren. Um die Leistungsfähigkeit der Soziologie bei der Analyse der Finanzmärkte eingehender zu diskutieren, sind in diesem Buch Beiträge aus diversen Feldern der soziologischen Forschung versammelt. Bei aller Unterschiedlichkeit des theoretischen und empirischen Zugangs besteht das Gemeinsame der vorliegenden Aufsätze in der Frage, welchen originären Beitrag die Soziologie zu einem besseren Verständnis zentraler Entwicklungstrends und Problemlagen der Finanzmärkte, ihrer Dynamiken und Krisen in modernen kapitalistischen Gesellschaften leisten kann. Mit dem Aufschwung der neueren Wirtschaftssoziologie seit den 1980er Jahren ist die Aufmerksamkeit des Faches wieder stärker auf Märkte und Unternehmen als soziologische Untersuchungsgegenstände gerichtet worden. Im Gegensatz zur klassischen, maßgeblich von Max Weber geprägten Frühphase der Wirtschaftssoziologie werden jedoch nicht nur die außerökonomischen Voraussetzungen des Ökonomischen untersucht. Zugleich sind in zahlreichen neueren Arbeiten die sozialen Strukturen von Märkten (zum Beispiel Netzwerke, Institutionen, Statushierarchien, sozio-kognitive Skripts) ins Blickfeld geraten. Von diesem wieder erwachten Interesse für wirtschaftssoziologische Fragen hat die Soziologie der Finanzmärkte zunächst nicht profitiert. Mehr noch: Die Finanzmärkte sind als Untersuchungsfeld vom Mainstream der Soziologie ignoriert worden. In jüngster Zeit haben jedoch drei Ereignisse das soziologische Interesse für Finanzmärkte geweckt: erstens der dramatische Kursverfall von Unternehmen der New Economy an den internationalen Finanzmärkten zur Jahrtausendwende ("Internetblase"), zweitens die globale Finanzmarktkrise ab 2007/08 mit ihren zum Teil dramatischen Auswirkungen auf Weltwirtschaft und Nationalstaaten sowie drittens die schwelende Eurokrise seit 2009, die scheinbare Selbstverständlichkeiten des europäischen Integrationsprozesses zur Disposition gestellt hat und mit massiven wirtschaftlichen und sozialen Verwerfungen einherging. Die soziologische Erforschung der Finanzmärkte ist damit aus zweierlei Gründen lohnenswert: Zum einen sind Finanzmärkte nicht nur ökonomisch relevante Institutionen, sondern in den letzten Jahrzehnten auch von großer Bedeutung für die Entwicklungsdynamik und den Wandel kapitalistischer Gesellschaften rund um den Globus geworden. Um diesen Wandel in seinen sozioökonomischen, aber auch sozialen, institutionellen und politisch-kulturellen Facetten erklären zu können, erscheint es gerade auch für die Soziologie unabdingbar, sich mit den Finanzmärkten auseinanderzusetzen. Zum anderen sind die vorherrschenden Erklärungsmodelle der orthodoxen ökonomischen Theorie soziologisch alles andere als überzeugend, um das hektische Auf und Ab der Kursbewegungen sowie die wiederkehrenden Blasen und Zusammenbrüche auf den Finanzmärkten wenigstens annäherungsweise zu erklären. Vor diesem Hintergrund stellt sich für die Soziologie die Frage, welchen Beitrag sie zur Analyse moderner Finanzmärkte leisten kann. Was sind die zentralen gesellschaftlichen Konstitutionsbedingungen des modernen Finanzsystems? Welche sozialen, institutionellen und kulturellen Einflussfaktoren können identifiziert werden? Wurde der wohlfahrtsstaatlich gezähmte Kapitalismus von einem finanzmarktgetriebenen Kapitalismus abgelöst? Haben die politischen Eliten den "verwilderten Finanzkapitalismus
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GRIN Die Realisation von Inklusion bei psychisch erkrankten Menschen in einer geschützten Werkstatt A1035324015
GRIN Die Realisation von Inklusion bei psychisch erkrankten Menschen in einer geschützten Werkstatt A1035324015
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medizin - Therapie, Note: 1,7, , Sprache: Deutsch, Abstract: In dem Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen sind deren Rechte in Bezug auf Teilhabe und Inklusion in der Gesellschaft festgelegt worden. Dieses Übereinkommen trat am 3. Mai 2008 in Kraft und wurde bereits am 30. März 2007 von der Bundesrepublik Deutschland unterzeichnet. Die Vertragsstaaten erkennen an, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben (Art.19) und die Möglichkeit haben müssen, ein Höchstmaß an Unabhängigkeit, sowie die volle Einbeziehung in alle Aspekte des Lebens zu erreichen und zu bewahren (Art.26). Sie haben das gleiche Recht auf Arbeit, insbesondere das Recht auf die Möglichkeit, den Lebensunterhalt durch Arbeit zu verdienen (Art.27). Werkstätten sind geschützte Einrichtungen zur beruflichen Rehabilitation. Sie schaffen Voraussetzungen und Strukturen, um Menschen mit Behinderungen die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen, wenn auch in einem geschützten Umfeld. Das Ziel der Teilhabe am Arbeitsmarkt allein reicht jedoch nicht aus, um Inklusion zu erreichen, vielmehr müssen individuelle Bedürfnisse, Umweltfaktoren, Freiheit und Rechtssicherheit sowie der Einbezug in die Gesellschaft mit berücksichtigt werden. Die Inklusion behinderter Menschen ist im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention ein erklärtes Ziel der Bundesrepublik Deutschland, weshalb die Aufgaben der Werkstätten und ihr gesetzlicher Auftrag notwendiger denn je sind. Inklusion ist in meinem Tätigkeitsfeld ein immer wiederkehrender Begriff und erklärte Aufgabe einer Werkstatt, in welcher psychisch behinderte Menschen tätig sind. Bei meiner Recherche vorhandener Literatur war immer wieder erkennbar, dass die Teilhabe am Arbeitsleben und Inklusion Zielvorgaben sind, die sich größtenteils auf die Gesellschaft und den allgemeinen Arbeitsmarkt beziehen. Werkstätten haben den Auftrag, diese Zielvorgaben zu erfüllen, jedoch ist nicht klar erkennbar, welche Position eine Werkstatt im Sinne der Inklusion einnimmt. Wann und wo beginnt Inklusion? Sind Werkstätten als "vorinklusive" Einrichtungen zu betrachten, oder findet Inklusion dort schon statt? Sind Werkstätten Bestandteil des Arbeitsmarktes? Diese Unklarheiten haben mein Interesse geweckt und mich dazu bewogen, mich näher mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
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GRIN Zur Rolle des Ausschusses der Regionen im politischen System der Europäischen Union
GRIN Zur Rolle des Ausschusses der Regionen im politischen System der Europäischen Union
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,3, Universität Koblenz-Landau (Fachbereich 6 - Kultur- und Sozialwissenschaften; Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Das politische System der Europäischen Union, Sprache: Deutsch, Abstract: Föderalismus, Subsidiarität, Region, Heterogenität - bei meiner Recherche zu der hier vorliegenden Arbeit über den Ausschuss der Regionen im politischen System der Europäischen Union sind mir im Wesentlichen vier zentrale Begriffe begegnet, hinter denen sich nicht nur die Hintergründe für die Schaffung des "AdR" verbergen, sondern auch die gegenwärtigen Grundprinzipien und Kernelemente des jüngsten EU-Organs erkennen lassen. Es ist ¿ wie in Kapitel I zu erkennen sein wird ¿ kein Zufall, dass sich insbesondere die Bundesrepublik Deutschland für die Errichtung einer institutionalisierten Regional- vertretung auf europäischer Ebene stark gemacht hat. Wann immer die Rede von den ¿Regionen¿ ist, geht es um Mitwirkungsmöglichkeiten insbesondere der deutschen Bundesländer auf das politische Geschehen in der Europäischen Union. Der Föderalismus als Strukturprinzip wird daher bei der Betrachtung des Ausschusses der Regionen eine wesentliche Rolle spielen. Das politische Europa blickt mittlerweile auf eine Entstehungsgeschichte von einem halben Jahrhundert zurück und hat sich von einem in den Ursprüngen auf primär wirtschaftlichen Interessen beruhenden Bündnis zu einer Union entwickelt, die in eine Vielzahl persönlicher Lebensbereiche hineinreicht. Ein beträchtlicher Teil politischer Zuständigkeit obliegt heute nicht länger den Landesparlamenten oder dem Deutschen Bundestag. Vielmehr sind die Kompetenzen auf die EU-Ebene übertragen worden, was die regionalen und zum Teil auch lokalen Gebietskörperschaften der Bundesrepublik nach einer verstärkten Orientierung am Subsidiaritätsprinzip riefen ließ. Kapitel II zeigt, inwiefern dieser Grundsatz neben den Begriffen Bürgernähe und Partnerschaft die zentrale Leitlinie für das politische Handeln des AdR darstellt. Kapitel III wendet sich schließlich einer Problematisierung des Regionsbegriffs und der Heterogenität der Regionen und des Ausschusses zu. Beide Aspekte sind eng miteinander verbunden und gleichzeitig für die untergeordnete Bedeutung des AdR mitverantwortlich.
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GRIN Implikationen der aktuellen sektorübergreifenden regulatorischen Maßnahmen auf bestehende Geschäftsmodelle in der Versicherungsbranche und Ableitung v A1048772615
GRIN Implikationen der aktuellen sektorübergreifenden regulatorischen Maßnahmen auf bestehende Geschäftsmodelle in der Versicherungsbranche und Ableitung v A1048772615
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1,3, Rheinische Fachhochschule Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit der Jahrtausendwende sind die Finanzmärkte in umfangreichem Rahmen reguliert worden. Nach der Finanzkrise 2007/ 2008 fand eine weitere Verschärfung der regulatorischen Maßnahmen statt. Derzeit befinden sich innerhalb der Versicherungsbranche drei richtungsweisende Initiativen auf Basis europäischer Gesetzgebung in der Umsetzungsphase. Die Implementierung dieser Initiativen stellt die Versicherungsbranche vor komplexe Herausforderungen. Neben der Durchsetzung der Maßnahmen belastet die Branche derzeit auch die Verzögerung der Umsetzung. Hierdurch bedingt sieht sich die Versicherungsbranche derzeit gezwungen mit reinen Hypothesen arbeiten zu müssen, da teilweise konkrete finalisierte Anforderungen fehlen. Resultierend daraus agieren einige Marktteilnehmer lediglich mit der Zielsetzung einer Mindestumsetzung. Schließlich fordern die Regulierungen nicht nur die Versicherungsbranche, sondern schaden auch den eigentlichen Profiteuren der Regulierungsinitiativen ¿ den Kunden der Branche. Es konnte bspw. nachgeweisen werden, dass sich die Interessenkonflikte aus Beratersicht, bedingt durch die hohen Anforderungen der Europäischen Union, verstärken. Aufgrund der steigenden Betriebsaufwendungen entwickelt sich ein Verkaufsdruck in der Versicherungsbranche, damit auch zukünftig die operativ erwirtschafteten Erträge konstant gehalten oder ausgebaut werden können. Dies führt zu einer subjektiven Beratungsleistung. Diese Entwicklung stellt einen sich wiederholenden Kreislauf dar. In Anbetracht der zwiespältigen Diskussion um die Intensität der Finanzmarktregulation kann diese Erkenntnis eine zentrale Stellung einnehmen. Es ist von großer Bedeutung, dass die Regulierung der Europäischen Union die Verstärkung der Interessenkonflikte als Ziel ausgibt. Dies kann lediglich durch eine geminderte Anzahl an Initiativen und Vorhaben gelingen. Sofern sie diesen Ansatz nicht umsetzt, wird die Beratungsleistung keineswegs objektiver werden. Die Europäische Union verschlechtert auf diese Weise die Ist-Situation, so dass es erneut einer weiteren Regulierung ergibt. Langfristig kann diese fehlgeleitete Entwicklung Marktteilnehmer verdrängen bzw. eine Unterversorgung der Gesellschaft an Versicherungsprodukten zur Folge haben. Die zukünftig verabschiedeten Initiativen der gesetzgebenden Institutionen stellen weiteren Forschungsbedarf dar.
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GRIN Der verwässerte Verfassungsanspruch A1008201594
GRIN Der verwässerte Verfassungsanspruch A1008201594
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1, Georg-August-Universität Göttingen, Veranstaltung: Hauptseminar zur Alltagsgeschichte der Fünfziger Jahre, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn offiziell verkündet. In Abstimmung mit den Alliierten hatten die Abgeordneten des Parlamentarischen Rates damit den Rahmen geschaffen "für die freieste Demokratie, die je auf deutschem Boden existiert hat." Im Grundrechtsteil findet sich unter Artikel 3,2 die Aussage "Männer und Frauen sind gleichberechtigt." Diese fünf sich in ihrer Formulierung recht unspektakulär ausnehmenden Worte markierten einen bahnbrechenden Fortschritt für die rechtliche Stellung der Frau und hatten in den Verhandlungen des Parlamentarischen Rates zu einer recht scharfen Kontroverse geführt. Niemals zuvor waren den deutschen Frauen derart weitreichende Rechte garantiert worden, wie in der Verfassung der jungen Republik. Im Grundgesetz war man damit einen entscheidenden Schritt weiter gegangen als in seinem verfassungsrechtlichen Vorgänger, der Weimarer Reichsverfassung von 1919, die Frauen zwar das aktive und passive Wahlrecht zugestanden hatte, ihre durch das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) fixierte niedere zivilrechtliche Stellung jedoch unangetastet ließ. Der Gleichberechtigungsartikel des Grundgesetzes - und hier liegt die entscheidende Verbesserung - erweiterte die Gleichstellung der Geschlechter auf alle Rechtsbereiche. Sie war unmittelbar geltendes Recht geworden, an das Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtssprechung gebunden waren, das allerdings aus praktischen Gründen durch eine Übergangsregelung ergänzt wurde. Mit der angesprochenen verfassungs- und familienrechtlichen Stellung der Frau in der frühen Phase der Bundesrepublik Deutschland möchte sich diese Arbeit befassen. Als zeitlicher Rahmen wurde der Zeitraum zwischen dem Kriegsende und dem Ende der Ära Adenauer gewählt, wobei der Schwerpunkt der Betrachtung jedoch eindeutig auf der Dekade zwischen den Verhandlungen zur Entstehung unseres Grundgesetzes 1948/49 und dem Abschluss der Debatte um die Familienrechtsreform 1958/59 liegen soll.
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GRIN Dysfunktionale Steuerungseffekte von Aktienoptionsplänen A1005610840
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Führung und Personal - Sonstiges, Note: 2,0, Universität Potsdam (Lehrstuhl für Organistion und Personal), Sprache: Deutsch, Abstract: Grundsätzlich sind Aktienoptionen im Unternehmen eingeführt worden, um den Konflikt zwischen den Aktionären und dem Management zu entschärfen und gleichzeitig eine Angleichung der Interessen sicherzustellen. Somit soll dem obersten Ziel der Aktionäre, eine langfristige Unternehmenswertsteigerung, Rechnung getragen werden. Aktienoptionen sind eine langfristig kursorientierte Vergütungsform und haben gegenüber der Aktienbeteiligung den Vorteil, dass sie eine größere Hebelwirkung besitzen und kein Verlustrisiko mit sich tragen. Diese Anreize sollen das Management motivieren, im Sinne der Aktionäre zu handeln. In dieser Arbeit sollen nun die einzelnen Komponenten eines Aktienoptionsplans hinsichtlich der möglichen Stärken und Schwächen analysiert werden. Anhand der verschiedenen Ziele, die mit dem Einsatz von Stock Options verbunden sein können, sollen dysfunktionale Steuerungseffekte aufgedeckt und mit dem Stand der gegenwärtigen Forschung kritisch diskutiert werden. Im folgenden Kapitel werden die theoretischen Grundlagen von aktienkursbasierten Vergütungselementen erörtert. Zunächst wird die Agency-Theorie mit ihren Annahmen und daraus resultierenden Agenturproblemen erläutert. Darauf aufbauend wird der Shareholder Value ¿ Ansatz vorgestellt, der als ein geeignetes Modell zur Angleichung der Interessen von Eigentümern und Managern gilt. Schließlich wird der Aufbau eines wertorientierten Anreizsystems für Führungskräfte vorgestellt, welches die Basis für die Umsetzung und die Akzeptanz des Wertsteigerungsgedanken im Unternehmen ist. Im dritten Kapitel werden die Grundlagen eines Aktienoptionsplanes erklärt. Ausgehend von den intendierten Zielen und den Problemen bei der Optionsbewertung werden detailliert die verschiedenen Ausgestaltungsmöglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen erklärt. Ebenfalls erfolgt eine Vorstellung der verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten der Aktienoptionen. Zum besseren Verständnis werden andere Formen der aktienkursorientierten Vergütung von den Stock Options abgegrenzt. Im vierten Kapitel kommt es zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den intendierten Zielen. Die Fragestellung lautet, ob Fehlfunktionen beim Einsatz von Stock Options entstehen und wenn ja, wie diesen entgegengesteuert werden kann. In der Schlussfolgerung werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und es folgt ein Ausblick bezüglich neuer Ansatzpunkte für die Forschung.
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GRIN Eurobonds. Gemeinsamer Ausweg oder europäisierte Verschuldung? A1034574189
GRIN Eurobonds. Gemeinsamer Ausweg oder europäisierte Verschuldung? A1034574189
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 1,3, Universität Hamburg (Fachbereich Sozialökonomie), Sprache: Deutsch, Abstract: Die heutige Europäische Union ist ein langer Prozess von Verhandlungen und Verträgen, die über Jahrzehnte geführt worden sind. Spätestens mit der Integration der EWU und der Einführung des Euro als Buchgeld am 31. Dezember 1998 sind die Europäischen Mitgliedsstaaten auf wirtschaftspolitischer Ebene eng verzweigt. Die Subprimekrise, die ab 2007 zur Weltwirtschaftskrise führte, sollte jedoch zeigen, dass die Europäische Fiskalpolitik keine ausreichenden Schutzmechanismen vorsah, um die unterschiedlich in Mitleidenschaft gezogenen Europäischen Mitgliedstaaten zu schützen und frühzeitig ansetzende Lösungen auf finanzpolitischer Ebene zu leisten. Die Finanzkrise, die im Bankensektor begann, verursachte hohe Staatsverschuldungen, die sich auf die Zahlungsfähigkeit von schwächeren Mitgliedsstaaten und deren Stabilität, nicht zuletzt durch schlechte Ratingeinstufungen, in der Union negativ auswirkte. Besonders die sogenannten PIIGS-Staaten, deren Zahlungsunfähigkeit mit riesigen Krediten gerettet wurde, deuteten auf die Notwendigkeit einer systemweiten Lösung hin. Hochverschuldete Mitgliedsländer gerieten in einen Teufelskreis, da sie wegen fehlender Zuverlässigkeit ihrer Staatsfinanzen höhere Zinsen zu zahlen hatten, welches ihre angeschlagene Lage zusätzlich belastete. Es stellt sich daher die Frage, ob eine einheitliche Währung bei 18 verschiedenen Staatsanleihen einen Konstruktionsfehler bedeutet, welchen es zu korrigieren gilt. So sind die Finanzen einzelner Mitgliedsstaaten von der Laune der Finanzmärkte, Hedgefonds, Kreditausfallversicherern, Ratingagenturen sowie Finanzspekulanten abhängig. Um diese Situation zu beenden, stehen die europäischen Länder vor der Herausforderung, eine langfristige Lösung zu finden, die eine gerechte Versorgung mit Kapital und eine einheitliche Zinsbelastung für alle Mitglieder der Union darstellt. Eurobonds als einheitliche Anleihe für alle Staaten der Währungs-union könnten das erwähnte Problem beheben, indem alle Staaten dadurch gleiche Finanzierungsbedingungen an den internationalen Kapitalmärkten mit kongruenter Zinsbelastung für ihre Haushalte bekommen. Die Idee besteht in der Konsolidierung europäischer Staatshaushalte unter gleichen Bedingungen. Der Ansatz von Eurobonds ist mit mehreren Vorteilen aber auch Nachteilen verbunden, die im Rahmen dieser Arbeit zu betrachten sind.
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GRIN Die logistische Infrastruktur Marokkos als Grundlage für die Integration in die globale Wertschöpfungskette
GRIN Die logistische Infrastruktur Marokkos als Grundlage für die Integration in die globale Wertschöpfungskette
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Verkehrswissenschaft, Note: 2, Hochschule Bochum, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Wettbewerbsfähigkeit, besonders der exportorientierten Unternehmen kann sich durch eine Senkung der Lagerbestände und beschleunigte Versorgungs- und Lieferzyklen erheblich steigern. Marokko wird dadurch auch für internationale Investoren attraktiver, die sich auf zuverlässige logistische Ketten verlassen müssen. Viele Fortschritte, wie die Modernisierung des Straßengüterverkehrs, Verbesserung der Sicherheit der logistischen Kette, verbesserter Datenaustausch, Erleichterung der Hafenpassagen, Entwicklung logistischer Kooperationsbeziehungen im Wertschöpfungsprozess zwischen selbstständigen Unternehmen und Zulieferer (Supply Chain), Entwicklung der Bildung sind durch das Königreich Marokko bereits erreicht worden. So können zusätzliche Anreize und Beispiele für andere Entwicklungsländer aufgezeigt werden, die ähnliche Probleme ihrer Wirtschaft lösen wollen. Bereits Mitte der 80er Jahre hat Marokko seine Wirtschaft geöffnet, um das Handelswachstum anzutreiben. Von 1983 bis 2003 ist der Export laut offiziellen Angaben durchschnittlich um 8,7 % angestiegen, die wirtschaftliche Öffnung von 40 auf 55% gewachsen. Die Öffnung der Wirtschaft ist vor allem Ergebnis verschiedener internationaler Abkommen, z.B. mit der EU und den USA, darunter das Freihandelsabkommen mit den USA im Jahr 2004, durch das nach Regierungsangaben 50000 Arbeitsplätze allein im Bereich Textil geschaffen wurden. Wachstum und Beschäftigung wurden durch die Abkommen gestärkt. Allerdings sind durch die Abkommen auch neue Herausforderungen zu meistern. Marokkanische Produkte müssen auf dem nationalen Markt mit europäischen und amerikanischen Produkten konkurrieren. Der Tarifschutz verschwindet allmählich. So müssen marokkanische Unternehmen in diesem Bereich wettbewerbsfähig sein. Personalkosten, Innovationen, Infrastruktur, Eigentumsrecht und öffentlicher Dienst spielen eine Rolle für diesen Wettbewerb. Ein wesentliches Element ist dabei auch die Logistik, vor allem durch den Vorteil, den die Geographie Marokko bietet (Nähe zur EU). Die Logistik des Handels und die Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit Marokko ist Thema dieser Arbeit mit dem Titel ¿Die logistische Infrastruktur Marokkos als Grundlage für die Integration in die globale Wertschöpfungskette¿.
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GRIN Qualitätsentwicklung im Betreuungswesen A1005474361
GRIN Qualitätsentwicklung im Betreuungswesen A1005474361
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,3, Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin, Veranstaltung: Analyse und Entwicklungsmöglichkeit in einer sozialen Organisation, Sprache: Deutsch, Abstract: Rund 1 Million Menschen in Deutschland sind derzeit auf Betreuung angewiesen ¿ ihnen stehen rund 10.000 Betreuer/-innen zur Verfügung. Und der Bedarf steigt. Denn: Das durchschnittliche Alter wächst, Familienstrukturen lösen sich auf und soziale Einrichtungen können aufgrund finanzieller Einschränkungen weniger leisten. Rechtliche Betreuung ist demnach aus dem sozialen Sicherungssystem und Versorgungssystem nicht mehr wegzudenken. ¿An der Qualitätsdiskussion im Betreuungswesen kommt niemand mehr vorbei¿ ¿ so formulieren viele die mit dem Qualitätsbegriff ausgelösten Debatten und Aktivitäten in der sozialen Arbeit und ihre Auswirkungen auf die Betreuungsarbeit. Bei Betrachtung des mittlerweile erreichten Standes der Diskussion, muss man jedoch konstatieren, dass die Akteure im Bereich der gesetzlichen Betreuung sich gegenüber den Qualitätsdebatten, die in anderen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit intensiviert wurden, über eine lange Zeit sehr zurückhaltend verhalten haben. Damit soll nicht gesagt sein, dass es zur Qualität in der gesetzlichen Betreuung gar keine Beiträge gegeben hätte, jedoch war die Qualitätsdebatte hier im Vergleich zu anderen Arbeitsfeldern nicht besonders ausgeprägt. In vielen Beiträgen war sie auf die interpretative Verarbeitung des gesetzlichen Rahmens begrenzt und insbesondere sind hier wenig methodische Vorschläge aus dem Qualitätsmanagement in der sozialen Arbeitaufgenommen worden. Ein Grund dafür mag in der andersartigen Artikulation des Qualitätsthemas innerhalb der rechtlichen Grundlagen der Arbeitsfelder liegen.Anders als die anderen Bereiche der sozialen Arbeit, deren Handlungsfelder in den einzelnen Büchern des Sozialgesetzbuches (SGB) verankert sind und für die in den entsprechenden Regelungen des SGB Anforderungen in Richtung ¿Qualitätssicherung¿, ¿Qualitätsüberprüfung¿ oder ¿Qualitätsentwicklung¿ ausdrücklich genannt werden, fand das Qualitätsthema in den gesetzlichen Regelungen für die Betreuungsarbeit keinen ausdrücklichen Niederschlag. Diese Arbeit soll Elemente der Qualitätsdiskussion darstellen, insbesondere möchte ich das Element ¿Praxisnahe Evaluation¿ als Bestandteil von Qualitätsentwicklung in der Betreuungsarbeit näher betrachten.
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GRIN Migration und Soziale Arbeit. Die Stellung der Sozialen Arbeit in der Einwanderungsgesellschaft A1005667907
GRIN Migration und Soziale Arbeit. Die Stellung der Sozialen Arbeit in der Einwanderungsgesellschaft A1005667907
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,0, Hochschule Esslingen (Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege (SAGP)), Veranstaltung: Entwicklung unter Riskobedingungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Bereits der Untertitel dieser Arbeit ¿ Die Stellung der Sozialen Arbeit in der Einwanderungsgesellschaft ¿ wäre noch vor einigen Jahren von konservativen politischen Kreisen als Provokation aufgefasst worden. Viele Schwierigkeiten zu den Themen Migration und Integration sind gerade dadurch entstanden, dass sich Deutschland über Jahrzehnte dem Status eines Einwanderungslandes erwehrt hat. Mittlerweile herrsche laut Wolfgang Thierse jedoch endlich ein Konsens darüber, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist und daraus Konsequenzen zu ziehen seien. Um die gegenwärtigen migrationsbedingten Zusammenhänge besser einordnen zu können, erfolgt in Kapitel eins zunächst eine geschichtliche Zusammenfassung der Migration in Deutschland. Es ist zwar nicht das Hauptanliegen dieser Arbeit, die Geschichte der Migration in Deutschland zu reflektieren, dennoch ist zum besseren Verständnis der Lebenswelt von MigrantInnen ein geschichtlicher Überblick notwendig. Aus der Chronologie der Zuwanderung ergibt sich die derzeitige ethnische Zusammensetzung der Gesellschaft in Deutschland. Das zweite Kapitel zeigt den Stand der Migration in Deutschland auf. Außerdem werden einige wichtige Punkte des Zuwanderungsgesetzes thematisiert. Um theoretische Überlegungen zur Sozialintegration bemüht sich das dritte Kapitel, dazu ist auch eine Begriffsbestimmung notwendig. Denn in der Literatur werden die Begriffe Integration und Assimilation teilweise in Opposition zueinander, teilweise aber auch synonym verwendet. Es wird daher versucht, die Stellung der Begriffe Integration und Assimilation zu klären. Die theoretischen Überlegungen zur Integration werden im vierten Kapitel am Praxisbeispiel der Baden-Württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart verdeutlicht. Dazu werden die konkreten Handlungsfelder der Stuttgarter Integrationspolitik betrachtet. Wenn es um Migrationssozialarbeit geht, dann ist immer auch interkulturelle Kompetenz notwendig. Interkulturelle Kompetenz hat sich gar zu einem Art Schlagwort entwickelt. Im fünften Kapitel wird daher geklärt was interkulturelle Kompetenz auszeichnet...
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GRIN Die Grenze im Norden - Beziehungen diesseits und jenseits des Danewerks
GRIN Die Grenze im Norden - Beziehungen diesseits und jenseits des Danewerks
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,3, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Geschichte), Veranstaltung: Übergänge - Grenzen im Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit seiner Errichtung, spätestens jedoch seit dem siebten Jahrhundert nach Christus spielte das Danewerk eine besondere Rolle im Kontaktbereich der Franken einerseits und den Dänen andererseits. Nicht von den Franken wurde dieses Bollwerk errichtet, wie man etwa meinen könnte, um den heidnischen Völkern des Nordens eine Grenze aufzuweisen, sondern von den Menschen im Norden, um eine Grenze nach Süden zu ziehen. Warum diese Grenze eingerichtet worden ist und was ihr Zweck sein sollte ¿ mit dieser Frage möchte ich mich in meiner Arbeit nur peripher auseinander setzen. Vielmehr möchte ich versuchen, das Danewerk und den es umgebenden geographischen Raum dahingehend zu betrachten, inwiefern Kontakte zwischen Dänen und Franken erfolgten und welche Auswirkungen diese für das Zusammenleben hatten. Dazu werde ich punktuell die Aspekte bewaffneter Konflikt, Handel und Religion betrachten; diese in erster Linie aus der Sicht der Franken, für das neunte und zehnte Jahrhundert und immer unter Einbeziehung exemplarischer Quellen, insbesondere Adam von Bremen, Thiedmar von Merseburg und die fränkischen Reichsannalen. Archäologische Quellen werden, sofern sie von Bedeutung sind bzw. die einzigen Quellen darstellen berücksichtigt. Die zentrale Fragestellung lautet also: Wie sind die Verhältnisse an der Kontaktzone zwischen Dänen und Franken und war die Grenze im Norden wirklich als solche zu verstehen oder bot sie vielmehr die Möglichkeit der friedlichen Kommunikation und des Handels ¿ für die Herrschenden ebenso wie für die Masse der Bevölkerung? Als These möchte ich formulieren: Das Grenzgebiet zwischen Franken und Dänen bildete einen Konfliktbereich, insbesondere begründet im Interessenskonflikt der Herrschenden ¿ dort trafen, wie kaum woanders, ideologische, politische und religiöse Weltanschauungen aufeinander, wie sie unterschiedlicher kaum sein konnten. Trotz all dieser Differenzen fand jedoch Kommunikation statt; diese zeigt sich insbesondere im Handel, da dieser, soweit er beiden Parteien dient, Grenzen überwinden kann.
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GRIN Bismarcks Sozialpolitik
GRIN Bismarcks Sozialpolitik
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich VWL - Geschichte, einseitig bedruckt, Note: 2,0, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Veranstaltung: Wirtschaftsstile und soziale Sicherung in Westeuropa, 1789-1914, Sprache: Deutsch, Abstract: Versucht man die Ursprünge des deutschen Sozialstaats zu ergründen, so stößt immer auf den Namen Bismarck, Name und Begriff scheinen, im historischen Blickwinkel wie siamesische Zwillinge, fest miteinander verbunden. Wie Jürgen Tampke im Rahmen einer Tagung, durchgeführt vom Deutschen Historischen Institut London und dem Wissenschaftszentrum Berlin, vom 6. bis 8. Dezember 1978 in Berlin, feststellte: "..., daß die Sozialgesetzgebung der achtziger Jahre stark überbewertet worden ist, ihre Auswirkungen begrenzter Natur gewesen sind und sie in dem ein Jahrhundert während Ringen des preußischen Staates und seiner Führungsschichten lediglich eine Episode mit den sozialen Folgender Industrialisierung darstellt."In dieser Arbeit will ich versuchen auf den letzten Punkt Tampkes einzugehen und mit Hilfe neuer Forschungserkenntnisse in der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte herauszuarbeiten, dass das während Bismarcks Zeit, von 1871 bis 1890 entstandene sozialpolitische Reformwerk, nicht die "große unsterbliche Tat" eines Mannes gewesenist, sondern durch wirtschaftliche, soziale und politische Umstände in diese Richtung getragen wurde und eher den Folgen der Industrialisierung zuzuschreiben ist. In der Geschichte werden häufig prägende Ereignisse oder Veränderungen an Personenfestgemacht, dabei wird meistens zum Mittel der Vereinfachung gegriffen. Wichtige Tatbestände und Entwicklungen in den Bereichen Wirtschaft, Soziales und Politik werden weggekürzt, indem eine Art Personenkult an deren Stelle tritt. Ziel dieser Hausarbeit ist es, am Beispiel der Entstehung der Sozialgesetze in Deutschland,aufzuzeigen, wie äußere Umstände Veränderungen herbei zwangen, indem ich zeige, dass die auftretenden Probleme der Industriealisierung, nicht durch die Voraussicht einer Person gelöst wurden.Zudem kann es wertvoll sein, heute in der Gegenwart, wo die Sozialsysteme heftig kritisiert werden, auf deren Entstehungszeit zurückzublicken. Um Eventuell die Umstände für die Entstehung der Sozialversicherung besser verstehen zu können und somit eine Hilfezu leisten, ob und in welche Richtung eine Veränderung, dieser Einrichtungen sozialer Sicherheit, sinnvoll sein kann.
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GRIN Meinungsforschungsinstitute in der Wahlumfrageberichterstattung
GRIN Meinungsforschungsinstitute in der Wahlumfrageberichterstattung
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,7, Universität Hohenheim (Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft, insb. Kommunikationstheorie), Sprache: Deutsch, Abstract: Im Nachgang zur Bundestagswahl 2005 war nicht nur von einem Desaster für die großen Volksparteien, sondern auch von einem ¿Wahldebakel von Medien und Demoskopen¿ die Rede. Die Meinungsforscher erlebten geradezu ein Vorhersagefiasko. Die Prognosen für die Unionsparteien wichen im Mittel bei allen großen Instituten um mehr als sechs Prozentpunkte vom tatsächlichen Wahlergebnis ab ¿ für eine Branche, die mit Zahlen handelt, nicht gerade ein Ruhmesblatt. Dabei waren die Wahlberechtigten doch im Vorfeld dieser Wahl fortwährend von den Meinungsforschungsinstituten zu ihren Wahlabsichten befragt worden. ... Die Kritik an der Demoskopie ist so alt wie sie selbst. Regelmäßig kommt es zu dem Vorwurf, durch die Veröffentlichung von Umfrageergebnissen könne das Wahlergebnis manipuliert werden. Dieser ist freilich nur dann gerechtfertigt, wenn die Wähler mit gefälschten, einseitig verkürzten oder verzerrt wiedergegebenen Umfragedaten vorsätzlich getäuscht werden. Um bewusste oder unbewusste Verfälschungen und Verzerrungen ausschließen zu können, ist die Qualität der Umfrageergebnisse entscheidend. ... Darüber hinaus ist noch eine zusätzliche Einflussgröße zu beachten: Es muss sichergestellt sein, dass Wettbewerb besteht. Nur die Konkurrenz der zur Zeit in Deutschland tätigen Umfrageinstitute stellt sicher, dass die Umfrageergebnisse nicht monopolisiert und damit manipuliert werden können. ... Ziel der Untersuchung ist es, die Rolle der Meinungsforschungsinstitute in der Wahlberichterstattung über einen längeren Zeitraum systematisch zu rekonstruieren und festzustellen, ob die oben genannten Manipulationsvorwürfe angesichts einer vermuteten Vielfalt von Umfrageinstituten sowie pluraler Berichterstattung in der überregionalen Tagespresse berechtigt sind. Zu diesem Zweck wird eine Medieninhaltsanalyse der Wahlumfrageberichterstattung der deutschen Qualitätszeitungen vor den vergangenen acht Bundestagswahlen von 1980 bis 2005 durchgeführt. Dabei ergeben sich folgende Forschungsfragen: 1.Welches sind die in der Wahlumfrageberichterstattung vor Bundestagswahlen am häufigsten genannten Meinungsforschungsinstitute? 2.Wie werden die Umfrageinstitute in der Berichterstattung über Wahlumfragen dargestellt? 3.Welche Auswirkungen haben Kooperationsabkommen zwischen bestimmten Tageszeitungen und Meinungsforschungsinstituten auf die Berichterstattung? Die Arbeit gliedert sich in vier Kapitel.
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GRIN Der G-REIT - aktuelle Probleme und Lösungsansätze
GRIN Der G-REIT - aktuelle Probleme und Lösungsansätze
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,3, Leuphana Universität Lüneburg (Institut für Betriebswirtschaftslehre), Veranstaltung: Steuerrecht, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahr 1960 wurde in den USA erstmals der Real Estate Investment Trust (REIT) als indirektes Immobilienvehikel eingeführt. Der REIT stellt eine steuerbegünstigte Kapitalgesellschaft dar, die ihre Einnahmen vorrangig aus Immobilien durch Besitz, Betrieb oder Finanzierung erzielen. Als indirektes Immobilienvehikel ist der REIT eine weltweit bekannte und akzeptierte Form der Anlage. In bereits 31 Ländern ist der REIT als Sonderform der börsennotierten Aktiengesellschaft eingeführt worden. Beobachter aus Fachkreisen führen an, dass Länder, die in der mittleren bis langfristigen Sicht nicht über börsennotierte Immobilienanlageformen verfügen, zukünftig nur im geringen Maße an den internationalen Kapitalmarktströmen teilhaben werden. Um dem Finanz- und Immobilienstandort Deutschland "das Schicksal der Bedeutungslosigkeit zu ersparen", wurde mit großer Euphorie "das Gesetz zur Schaffung deutscher Immobilien-Aktiengesellschaften mit börsennotierten Anteilen (REITG)" am 01.06.2007 mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt rückwirkend zum 01.01.2007 erlassen. Oberstes Bestreben des Gesetzgebers bei der Schaffung des German Real Estate Investment Trust (G-REIT) war es, die "bestehende Lücke bei der indirekten Immobilienanlage" zu schließen. Des Weiteren erhoffte sich der Gesetzgeber im Zuge der REIT-Einführung eine Professionalisierung der Immobilienwirtschaft und mehr Wettbewerbsgleichheit für deutsche Finanz- und Immobilienstandorte, speziell gegenüber der europäischen Konkurrenz. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass der deutsche Immobilienmarkt als der größte in Europa gilt und Unternehmen hierzulande nach wie vor über einen im internationalen Vergleich hohen Immobilienbestand verfügen, waren die Erwartungen an den REIT zu Beginn immens. So bezifferte die Lobby Initiative Finanzplatz Deutschland (IFD) in 2004 den G-REIT-Markt in Deutschland bis zum Jahr 2010 auf rund EUR127 Mrd. . Selbst unabhängige Schätzungen gingen 2005 noch von einem Immobilien-Einbringungspotenzial in den G-REIT von EUR40 Mrd. bis EUR57 Mrd. bis 2010 in Deutschland aus. Des Weiteren rechneten Experten noch in 2007 mit 10 bis 20 G-REIT in Deutschland bis Ende 2009...
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