Asus erweitert Netbook-Reihe und setzt auf AMD-Chips
14.10.2010
Nachdem Notebookhersteller
Asus bereits
Anfang Oktober seinen High-End-Eee-PC VX6 vorgestellt hat, will das Unternehmen seine Netbook-Serie jetzt nochmals erweitern. Gleich sechs neue Modelle kommen noch in diesem Monat auf den Markt. Dabei setzt Asus neben Intel-Atom-Prozessoren nun auch auf Chips mit AMDs Nile-Plattform.
Zuwachs werden neben der zehn Zoll großen 1015-Serie auch die 12-Zöller der Modell-Reihe 1215 erhalten. Die kleineren Vertretern 1015PED, 1015PEM, 1015PN und 1015T kommen allesamt mit WLAN, Bluetooth 3.0, einem SD-MMC-Kartenleser und einer Webcam daher. Die größten Unterschiede liegen beim verbauten Prozessor. Bei dem 1015PEM und dem 1015PN setzt Asus auf einen Atom N550 Dual Core von Intel mit einer Taktung von 1,5 Gigahertz. Während auch das 1015PED mit einem Intel-Atom-Prozessor in Form eines N455 Single Cores ausgestattet ist, verbaut Asus beim 1015T erstmals einen auf 1,2 Gigahertz getakteten AMD-V105-Chip, der auf einer Nile-Plattform basiert. Dazu liefert Asus im 1015T eine ATI Mobility Radeon HD 4200. Außerdem werden in dem Modell ein Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 250 Gigabyte Festplatte verbaut, auf der das Betriebssystem Windows 7 Starter installiert ist. Der Akku des 1015T soll eine Laufzeit von knapp sechs Stunden erreichen.
Auch bei den großen 12-Zoll-Netbooks verbaut Asus künftig AMD-Prozessoren. So geschehen im 1215T, das mit einem auf 1,7 Gigahertz getakteten Athlon II Neo K125 überzeugen soll. Für die Grafikbeschleunigung sorgt eine ATI Mobility Radeon HD 4250. Außerdem verfügt das 1215T über eine 320 Gigabyte-Festplatte und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Des Weiteren sind Webcam, WLAN, Kartenlesegerät sowie USB-, HDMI- und VGA-Anschlüsse an Bord. Laut Asus soll der Akku bis zu sieben Stunden durchhalten.