Testurteil: "7.1 / 10"
Test: Einzeltest: Dark Void
Zitat: Pro: + richtig coole und spektakuläre Gefechte in der vertikalen Ebene, durch Nutzung von Jetpack mehrere Herangehensweisen, Waffen lassen sich aufrüsten, gut umgesetztes Deckungsfeature, nett anzuschauendes Design, trotz hoher Sichtweite flüssige Darstellung, atmosphärische Sounduntermalung, gelungen englische Sprachausgabe
Contra: lahm erzählte Story, blasse Charaktere, kurze Spielzeit (ca. sechs Stunden), kaum Wiederspielwert, keine Multiplayer-Modi, fummelige Flugsteuerung, unübersichtliche Flugeinlagen, Third Person Shooter Part ist völlig generisch, vertikale Abschnitte zu selten, kaum Bosskämpfe, nervige Quicktime Events, geringe Gegnervielfalt, unspektakuläre Optik, hackelige Animationen, Gegner-KI sehr mäßig
Dark Void hat einige sehr gute Ideen zu bieten: Neben den üblichen Third Person Shooter Elementen darf man sich auch in die vertikale Ebene begeben und durchaus spektakuläre Schusswechsel erleben. Die Benutzung des Jetpacks führt dazu, dass man sich sogar an Crimson Skies erinnert fühlt. Leider ist es so, dass bis auf die vertikalen Ballereien nur Mittelmaß herrscht. Obwohl theoretisch Abwechslung geboten wird, sind die Flugeinlagen eher öde ausgefallen und ärgern mit einer fummeligen Steuerung sowie einem unübersichtlichen Geschehen. Das Deckungsfeature ist zwar gut gelungen, aber irgendwie hat man es in ähnlicher Form schon 100fach bei anderen Spielen gesehen. Airtight Games hätte sich vielleicht mehr auf die Vertikal-Action konzentrieren sollen, die leider nur einen zu kleinen Teil des gesamten Spiels ausmacht. Dennoch muss man Dark Void zu gute halten, dass die Missionen aufgrund der einigermaßen weitläufigen Begebenheiten das eine oder andere Mal nicht zu linear ausfallen, da entschieden werden kann, ob man mit Jetpack oder zu Fuß voranschreitet. Leider wirkt die Technik recht veraltet und bietet keinen einzigen „WOW“-Moment, trotz des im Grunde schicken Designs. Dark Void ist ein nettes Actionspiel, mehr aber auch nicht, was vor allem daran liegt, dass die Entwickler das Potential ihres Produktes nur im Ansatz genutzt haben.