Luftbefeuchter HH350E mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachdem ich bereits einen stromfressenden Verdampfer sowie einen mit Kalkstaub um sich schlagenden Ultraschall-Vernebler (Solis Ultrasonic) hatte, habe ich mir nun nach langer Recherche im Internet den HH350E von Honeywell geholt.
Dieser wird bei mir benötigt, um mein Stäbchenparkett im Winter (also rel. Luftfeuchtigkeit unter 40%) vor der Selbstzerstörung zu bewahren. Meine Parkettfläche (mit FB-Heizung) beträgt 44 qm, also gerade einmal 1 qm unter der Max.-Angabe des Herstellers (Raumhöhe v. 2,50 m). Dazu kommt allerdings noch meine offene Küche mit zusätzlich 12 qm, wären also satte 56 qm Raumfläche bzw. 140 qbm Rauminhalt, der zu befeuchten ist. Somit hatte ich meine Zweifel, dass das Gerät dieses schafft. Ich habe es ausprobiert und bin begeistert. Ohne Luftbefeuchtung betrug die rel. LF ca. 35%. Nach ca. 5 Std. hatte ich ca. 51 % rel. LF (Stufe 2). Die Lautstärke des Lüfters bei Stufe 2 ist deutlich hörbar (wie Sommer-Ventilator auf mittlerer Stufe) aber erträglich (z.B. beim Fernshen ). Stufe 1 ist praktisch nicht hörbar. (somit für das Schalfzimmer geeignet). Wenn ich abends ins Wohnzimmer komme, schalte ich auf Stufe 1 runter. Die rel. LF erhöht sich dann nur noch geringfügig.
Höchster erzielter Wert war 56 % rel. LF. Ab ca. 55 °% beschlagen die Isolierglasscheiben. Sobald ein Fenster oder eine (Außen)Tür geöffnet wird, fällt die rel. Lf rapide.
Nach Angabe des Herstellers soll man 2 x in der Befeuchtungssaison den Filter wechseln, bzw. wenn dieser sich verfärbt. Nach einem Tag! beginnt allerdings der Filter sich langsam zu verfärben.
Zu erwähnen ist auch, dass das Gerät wenig Strom verbraucht und noch wichtiger kein Kalkstaub abgesondert wird, was bei meinem Ultraschallgerät vorher bei Härtegrad 3 des Wassers der Fall war.