Ein voller Spielspaß für die ganze Familie!
Zusammenfassung:
Nach vielen positiven Rezensionen haben wir uns als Familie diesen Klassiker nun auch zugelegt - und sind restlos begeistert! "Die Quacksalber von Quedlinburg" überzeugt mit einem ausgewogenen Mix aus Glück und Taktik, der sowohl Kinder als auch Erwachsene fesselt.
Positives:
Der innovative Spielmechanismus mit dem Ziehen der Zutatenchips sorgt für Spannung in jeder Runde. Die Spielzeit von 30-45 Minuten trifft genau unseren Geschmack, da wir als Familie flott gespielte Brettspiele bevorzugen und keine Geduld für Spiele über 60 Minuten haben. Besonders positiv: Trotz der Altersempfehlung 10+ spielt unsere 8-jährige Tochter (eine geübte Vielspielerin) problemlos mit und liebt das Spiel mindestens genauso wie wir Erwachsenen. Die hochwertige Verarbeitung und die schönen, detailreichen Illustrationen überzeugen auf ganzer Linie. Ein Extra-Pluspunkt: Die nachhaltige Verpackung ohne unnötiges Plastik entspricht genau unseren Werten.
Negatives:
Leider war das Spiel beim Verschicken nicht ausreichend gepolstert (oft wird der Karton mit Papier aufgefüllt), wodurch die Spielschachtel einige Dellen und Schrammen abbekommen hat. Das ändert zwar nichts am Spiel selbst, ist als Käufer aber schade. Hier könnte Amazon bei der Verpackung nachbessern!
Fazit:
"Die Quacksalber von Quedlinburg" ist ein fantastisches Spiel, das für uns zwischen Familien- und Kennerspiel angesiedelt ist. Das geschickte Kombinieren der Zutaten kann durchaus herausfordernd sein, ist aber für spielerfahrene Kinder gut zu meistern. Die altersübergreifende Spielbarkeit begeistert uns besonders – unsere 8-jährige Tochter mischt problemlos mit uns Erwachsenen mit. Ein verdienter Klassiker, der zu Recht so viele positive Bewertungen erhalten hat und nun einen festen Platz in unserer Spielesammlung gefunden hat.
Das Spiel macht richtig viel Spaß. Wir spielen es meist zu dritt, aber auch mal zu zweit oder zu viert. Es macht in jeder Konstellation Spaß.
Es spielt sich wie ein Deckbuilding-Spiel, nur dass hier statt Karten Zutatenchips verwendet werden. Jeder beginnt mit der gleichen Zahl und Art an Zutatenchips. Während des Spiels bekommt man die Möglichkeit weitere, verschiedene Zutatenchips zu kaufen, die alle unterschiedliche Effekte mitbringen. Strategisch bildet sich also jeder seinen ganz persönlichen Zutatenfundus. Diesen bewahrt jeder Spieler in seinem Stoffbeutel auf. Beim Tränke brauen zieht dann jeder blind einen Zutatenchip nach dem anderen aus seinem eigenen Beutel und legt ihn auf seinem Kesseltableau ab. Hier kommt dann noch eine Push-your-luck-Komponente hinzu. Jeder kann selbst entscheiden, wann er aufhört, Zutaten zu ziehen. Zieht man zu häufig die Zutat Knallerbse und hat zu viel riskiert, hat man leider Pech gehabt. Der Kessel explodiert, was zu Einbußen bei der Rundenwertung führt. Das "Brauen der Tränke" (ziehen und anlegen der Zutatenchips) passiert bei allen Spielern gleichzeitig. So entstehen keine langatmigen Wartezeiten.
Die Regeln erscheinen zunächst recht komplex, sind sie aber gar nicht. Das Regelheft ist super verständlich mit vielen Beispielen und Bildern. Schmidt Spiele hat aber auch ein ca. 15 minütiges Erklärvideo herausgebracht. Da wird vom Aufbau bis zur Schlusswertung alles genau erklärt und man kann sofort losspielen. Auf dem Spielmaterial sind die einzelnen Schritte auch zusätzlich nochmal abgebildet. So haben wir die Anleitung selbst in der ersten Runde nicht zum Nachschlagen gebraucht.
Das Spiel bringt direkt mehrere Variationsmöglichkeiten mit. Das Kesseltableau, das jeder erhält, hat 2 Seiten. Eine für das Standardspiel und eine mit Zusatzregel. Die Zutatenbücher der Zutatenchips (diese legen fest, weichen Effekt ein Zutatenchip hat) kommen sogar jeweils in 4 verschiedenen Varianten. Da kommt so schnell keine Langeweile auf.
Es ist eines unserer absoluten Lieblingsspiele und wird sehr häufig gespielt. Ich kann es wärmstens weiter empfehlen. Bei Familien mit Kindern würde ich es für Kinder ab ca. 10 Jahre empfehlen.
Farbenspaß mit kleinen Haken
Nachdem mein Sohn und ich das Kinderspiel „Mit Quacks & Co. nach Quedlinburg“ ausprobiert hatten, suchten wir nach einer größeren Herausforderung – etwas, das mehr Strategie und weniger Zufall bietet. Die Wahl fiel auf „Die Quacksalber von Quedlinburg. Hier sind unsere Eindrücke:
=Vorteile:
• Hochwertige Verarbeitung: Die Materialien fühlen sich solide an, und die farbenfrohe Gestaltung bringt viel Freude auf den Spieltisch.
• Abwechslungsreicher Einstieg: Die erste Partie ist spannend, da jede Runde neue Möglichkeiten und Entscheidungen mit sich bringt.
• Glück und Strategie in Balance: Auch wenn das Glück eine große Rolle spielt, hat man die Chance, durch clevere Entscheidungen seine Chancen zu maximieren.
• Perfekt für 3-4 Spieler: In der richtigen Besetzung wird es schnell zu einem unterhaltsamen Wettbewerb.
• Thematisch interessant: Das Thema "Quacksalber" ist originell und sorgt für ein einzigartiges Spielerlebnis.
=Nachteile:
• Komplexe Regeln: Der Einstieg erfordert etwas Geduld – die Spielanleitung ist nicht gerade selbsterklärend. Dank Internet-Tutorials konnten wir uns aber schnell zurechtfinden.
• Zeitaufwändig: Die angegebene Spielzeit von 30 Minuten ist ziemlich optimistisch. In der Realität dauern die Partien oft deutlich länger, was die Geduld etwas strapazieren kann.
• Eintönig auf Dauer: Nach ein paar Partien fühlte sich das Spiel wiederholend an. Trotz der vielen Varianten verflog der anfängliche Reiz recht schnell.
• Wenig Interaktion: Jeder spielt hauptsächlich für sich, was den Wettbewerb etwas weniger lebendig macht.
=Fazit:
Eine klare Empfehlung für Gelegenheitsspieler, die Geduld und Spaß am Experimentieren mitbringen – aber nichts für Ungeduldige oder solche, die schnelle und interaktive Spiele bevorzugen.
Obwohl es ein Klassiker für Familie ist, kommt dieses Spiel bei uns nicht gut an.
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