Testurteil: "7.5/10"
Test: Einzeltest: Raze´s Hell
Zitat: Pro: + Innovatives Waffensystem
+ Grosse Gegnervielfalt
+ Spassiger Koop-Modus
+ Günstiger Preis
+ Klasse Synchronsprecher
Contra: - Teilweise frustrierend schwer
- Niedrige Framerate
- Unsaubere Lokalisation
- Kaum Rätsel
- Triste Levels
Ein paar Stofftierchen zur Strecke zu bringen, kann ja nicht so schwierig sein. Wer das denkt, den wird Raze´s Hell eines Besseren belehren. Für Anfänger ist das Spiel nämlich definitiv nicht geeignet. Auch jüngere Zocker sollten unbedingt die Finger davon lassen. Denn auch wenn der Titel auf den ersten Blick ganz harmlos aussieht, verbirgt sich dahinter ein äusserst brutaler Shooter, in dem das Blut gleich literweise fliesst. Wer sich daran nicht stört, wird an Raze´s Hell allerdings durchaus seinen Spass haben. Wenn auch nicht allzu lange, da das Abenteuer mit knapp zehn Stunden leider ziemlich kurz ausgefallen ist. Für alle, die schwarzen Humor lieben, lohnt sich der Kauf, nicht zuletzt aufgrund des günstigen Kaufpreises, aber dennoch. Im Verlauf der Videospielgeschichte durfte man ja bekanntlich schon so einiges abballern. Aliens, Dämonen, Hexen und sogar Moorhühner. In Raze´s Hell geht es nun den putzigen Stofftieren an den Kragen und das nicht ohne Grund. Zwar sehen die kleinen Wesen auf den ersten Blick ganz niedlich und harmlos aus, sind in Wirklichkeit jedoch wahre Teufelsbraten. Was genau sie vorhaben, erfahrt ihr in unserem Test. Kewletts, so nennen sich die niedlich aussehenden, stofftierähnlichen Wesen, welche mit dem Rest der Welt bisher nie etwas zu tun haben wollten. Zumindest bis jetzt. Denn nun hat ihre völlig verrückte Prinzessin entschieden, den Glauben und die Lebensweise der Kewletts allen Wesen auf der Erde gewaltsam aufzuzwingen. Die Kolonialisierung der Stofftiere hat also begonnen. Das muss auch der arme Raze feststellen, als sein Dorf plötzlich von den bösartigen Viechern angegriffen wird. Aus diesem Grund flüchtet er in den Wald, wo er zufälligerweise auf ein mysteriöses Artefakt stösst, das ihm Superkräfte verleiht. Damit ausgestattet, macht er sich auf den Weg nach Kewtopia, der Hauptstadt der Kewletts, um der Prinzessin und ihren Untertanen ein für allemal den Garaus zu machen.