Die Leuchtlupe ist gut! Gute Ausleuchtung des Bildsensors, und wenn man die Leuchtlupe in der richtigen Entfernung zum Bildsensor hält, kann man jedes noch so kleine Staubpartikel darauf erkennen. So soll es sein.
Nur das Etui macht Probleme, denn es hat eine gräßliche Lackierung! Nach ein paar Jahren wird das Etui nämlich aussen ganz klebrig! I gitt! (Vielleicht treten die Weichmacher aus?). Und das wird im Laufe der Jahre immer schlimmer! Man müsste das Etui außen gleich nach dem Kauf
Die Leuchtlupe ist gut! Gute Ausleuchtung des Bildsensors, und wenn man die Leuchtlupe in der richtigen Entfernung zum Bildsensor hält, kann man jedes noch so kleine Staubpartikel darauf erkennen. So soll es sein.Nur das Etui macht Probleme, denn es hat eine gräßliche Lackierung! Nach ein paar Jahren wird das Etui nämlich aussen ganz klebrig! I gitt! (Vielleicht treten die Weichmacher aus?). Und das wird im Laufe der Jahre immer schlimmer! Man müsste das Etui außen gleich nach dem Kauf sandstrahlen, um die Lackierung zur Gänze zu entfernen. Reinigen hat bei mir nix gebracht.Die Lupe kann man auch für andere Zwecke verwenden, nur muß man sie natürlich immer in der richtigen Entfernung halten, damit das Bild scharf ist.
1,0 von 5 Sternen
Vergleich JJC, Carson und Visible Dust (Quasar-R) an Nikon D750
Dieser Vergleich bezieht sich rein auf die Anwendung an der Nikon D750 und dem daraus resultierenden Abstand (und damit der Handhabung) zum Sensor.
Die JJC-Lupe (25,-) muss an dieser Kamera ca. 7cm (!) frei über dem Bajonett gehalten werden, um den Sensor scharf zu sehen. Das nervt, weil man dadurch ständig die Schärfe justieren muss. Dadurch liegt auch der Sensor, im Gegensatz zur Carson, total frei bzgl. Staub. Die Vergrösserung ist im Vergleich zur Carson SM-44 relativ klein, man kann aber trotzdem den Staub auf dem Sensor relativ gut sehen. Man sieht den Gesamtsensor gut mit wenig Blendung durch die LEDs.
Der Druckschalter zum Einschalten in Verbindung mit dem beigelegten Stoffbeutel ist ungünstig, da sich die Lupe so im Gepäck unbemerkt einschalten kann.
Praktisch ist dann in diesem Zusammenhang das beigelegte (aber viel zu kurze!) USB-A auf USB-C-Kabel (USB-C an der Lupe). 2 CR-2032 Knopfzellen liegen bei, wie bei allen Lupen.
Von der Bauweise wäre mir die JJC am liebsten gewesen, da kompakt und nicht so gross - wenn man sie denn auf das Bajonett legen könnte.
Die Carson SensorMag SM-44 (25,-) vergrössert mehr, blendet dafür aber sehr, da man die LEDs auf dem Sensor zu sehr sieht, man muss dadurch die Lupe immer etwas hin und her drehen, um auch auf den blendenden Stellen den Staub zu entdecken. Mein Eindruck ist auch, dass das Bild zu den Seiten hin etwas unschärfer wird, was man aber auch durch etwas hin und her kippen in den Griff bekommt. Die Vergrösserung im Vergleich zur JJC bringt nicht viel mehr, man sieht auch alles. Trotzdem war mir das grössere Bild der Carson lieber, da dadurch die einzelnen Staubteilchen besser sichtbar sind.
Das Schöne aber ist, dass man die Carson auf das Bajonett stellen kann. Dazu (bei Nikon) den unteren Kragen am Boden mit dem Schieber herausschieben, damit der Halt besser ist. Den herausstehenden AF-Kontakt am Kamera-Bajonett sollte man per MF-Modus einfahren, damit nur noch der herausstehende Objektiv-Verriegler bleibt. Für diesen gibt es am Carson eine Aussparung am Boden. Trotzdem sitzt die Lupe nicht fest auf dem Bajonett, sondern eher wacklig.
Jetzt muss nur noch das Okular hochgeschraubt werden bis der Sensor scharf ist.
Ein Blödsinn ist die 45°-Schwenkmöglichkeit, die dazu gedacht ist, die Lupe, während sie auf dem Bajonett steht, zur Seite zu schwenken, um dann den Sensor zu reinigen. Der Platz für das Stäbchen wird dabei aber so verengt, dass ich das nie wagen würde. Lieber die Lupe abnehmen, reinigen, dann wieder aufsetzen. Aber die Funktion muss man ja nicht nutzen.
Obwohl die Lupe direkt auf dem Bajonett aufliegen kann, ist sie zu den Seiten sehr offen. D.h. man kann während der Sensorinspektion, wie auch bei der JJC, beobachten, wie sich immer wieder mal ein Staubkörnchen auf dem Sensor absetzt…. da werde ich mir wohl eine Art Pappzylinder als Staub-Schutz basteln.
Schön ist das beigelegte robuste und auch relativ kleine Transportcase, z.B. für Reisen. Was aber etwas unpraktisch ist: Um das Batteriefach zu öffnen, braucht man einen Minikreuzer um vorher die Mini-Kreuzschraube zu entfernen. Der Fachdeckel hält aber auch ohne Schraube. Hoffentlich muss man die beiden CR-2032 Knopfzellen nur alle paar Jahre mal wechseln.
Da ich mit keiner der beiden Lupen wirklich zufrieden war, habe ich noch die Visible Dust (Quasar-R) (127,-) bestellt. Bei Nikon benutzt man auch Visible Dust, die ich dort sehr gut fand und die man direkt auf das Bajonett legen kann, allerdings wohl ältere Modelle, da diese viel kleiner sind als dieses Quasar-R Modell. Diese ist viel grösser, entsprechend ist der LED-Ring viel zu gross wodurch das Innere der Kamera gar nicht beleuchtet wird, wenn die Lupe direkt auf das Bajonett gelegt wird. Auch weghalten hilft nichts, da dann wieder der Sensor nicht scharf ist. Für richtige Schärfe müsste man diese Lupe ca. 1cm über dem Bajonett halten, das Bild ist nicht besser als bei den anderen Lupen. Für diese Kamera also nicht benutzbar.
Die Besonderheit dieser Lupe sind die weissen und roten LEDs, die man hintereinander umschalten kann. Angeblich soll man mit dem roten Licht den Staub besser sehen, ich konnte da gar nichts sehen - trotz Eingewöhnung der Augen bei Dunkelheit gemäß Anleitung.
Das Glas (ich vermute eher Kunststofflinsen vom Gewicht her) war etwas staubig in der Packung und mit Blasebalg und Blasepinsel schwer zu reinigen! Das Gehäuse ist aus Kunststoff. Noch nicht einmal eine separate Anleitung ist dabei (auf dem Karton aufgedruckt). Da erwarte ich bei einem 5x (!!) so hohen Preis etwas mehr! Es gibt aber eine (sehr!) grosse Transport-Box dazu, die mir viel zu gross wäre für Reisen.
Ich gebe deshalb nur einen Punkt, weil die Lupe (an der D750) gar nicht funktioniert, obwohl sie 5x mehr kostet.
Ich habe mich für den für mich „besten“ Kompromiss entschieden: Die Carson. Sie ist günstig, man sieht den Staub recht gut und man kann sie direkt aufs Bajonett setzen. Wohlgemerkt: für die Nikon D750, bei anderen Kameras kann das wieder anders aussehen. Trotzdem verstehe ich nicht, warum es hier auf dem Markt nichts zwischendrin gibt im Bereich von 50,- - 60,-, in sehr guter Qualität, verstellbar auf dem Bajonett und mit vollem Staubschutz während der Inspektion des Sensors.
5,0 von 5 Sternen
Hell und gute Vergrößerung
Verunreinigungen lassen sich deutlich auf dem Sensor erkennen, da sehr gute Ausleuchtung und scharfe Abbildung. Der Preis scheint aber auf Grund der eingesetzten Materialien ein wenig hoch.
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