Zoch? Das geht besser.. ;)
Kurz und knapp?
Sorry.. diesmal geht der Daumen,sowas von nach unten.. so so so langweilig und überhaupt..ich schließe mich den anderen an..meine ist 6,spielt bereits wirklich ausdauernd und gut..Oton von Ihr: hmmm Mami..(nach 5 Minuten) irgendwie ist das Spiel für Babys und komisch..und ich mag nicht weiter spielen,es ist voll langweilig! Sie hat recht..
(Leider)
Positiv ist die Optik..
Witziges kleines und einfaches Spiel mit Memory/Puszzle Aspekten.
Unser 5-jährigen macht es viel Spaß.
Gibt bessere Spiele, aber für ab und an echt gut
Recht eindimensionales Farben-Suchbild-Spiel ...
Zoch und ich, das ist so eine Sache. Ich will diesem Verlag immer wieder eine Chance geben und manchmal lohnt es sich ... und manchmal wiederum nicht. Es ist so die Sorte "Mensch Leute, ich wünsche Euch wirklich, dass Ihr es mal auf die Reihe bekommt". Tjo. Und dann Lichtblicke. Und dann "Fails".
Warum schreibe ich das?
Nun, ich hatte neulich einen solchen "Fail" in der Rezension. "Auf der Hut". Ein total basales Spiel, das mich wirklich nicht vom Hocker gehauen hat und offenbar auch andere Leute nur so mittelmäßig begeistern konnte. Ein Wunder eigentlich, wenn man bedenkt, dass ein paar der nur wenig begeisterten Leute ja das Spiel - wie ich - geschenkt bekommen hatten. Hm. Aber ja, das Spiel war eben nicht der große Wurf.
Das bringt mich leider zu dem hier zu rezensierenden Produkt: "Ist da wer?!" ist nämlich in meinen Augen auch kein wirklich großer Wurf. Aber es ist zumindest kein "Fail". Das ist doch auch mal was.
Naja. Die Sache ist nun aber die:
"Ist da wer?!" hat ein so reduziertes Spielprinzip, dass man im Produktvideo mit "und sie versuchen ... zu gucken ... welche Tiere sich im Gebüsch versteckt haben" ganz gut zusammen gefasst hat. Mehr als "versuchen ... zu gucken ..." ist da nämlich nicht.
Bei so einem Spielprinzip kann man auch nicht wirklich viel falsch machen kann. Inhaltlich geht es nämlich darum, dass man 10 farblich codierte Tiere herumstehen hat. Mit dem "Gebüsch" würfelt man gewissermaßen die Farben durch und man muss nun als Spieler erkennen, welche Farbe oder Farben nach dem Würfeln WENIGER ALS ZWEI MAL angezeigt werden. Also eine ganz rudimentäre Form eines Suchbildes.
Tjo. Kann man machen. Allerdings muss man da schon bedenken, dass die allermeisten Erwachsenen und älteren Geschwister das Problem haben werden, dass sie - anders als z.B. bei Memo-Spielen - bei solchen Spielen irgendwann arge Probleme dabei bekommen werden, keine Langeweile aufkommen zu lassen. Wobei man das Spiel leider auch nicht mit Memo-Spielen bzw. dem "Memory-Prinzip" vergleichen darf ... da macht einer meiner lieben Mitrezensenten auch einen Fehler: Das hier ist im Grunde ein durch Würfeln erneutertes Suchbild, bei dem man stets die unterrepräsentierten Farben finden soll. Memory will ja, dass ich mir Dinge merke - das tue ich an dieser Stelle gar nicht und ich übe es auch nicht. Statt dessen übe ich eher, aufmerksam zu sein, entschlussfreudig und ... schnell ... und obendrein noch Farben zuzuordnen (wohl dem, der nicht farbenblind ist). Kann man auch üben - hat nur nichts mit "Memory" zu tun, gelle?
Naja. Die Aufmachung von "Ist da wer?!" ist zwar gut, das Spielmaterial auch nett gemacht und das Spiel kann als robust und lange haltbar gelten ... aber damit hat es sich auch schon. Dafür herrscht beim eigentlichen Spielprinzip eine ziemliche "Flatline" vor. Schöner wäre gewesen, wenn da jetzt noch ein richtig gutes Spielprinzip draus gemacht worden wäre. Irgendwas, das auch ältere Kinder anspricht oder bei dem man nicht das Problem hat, sich als Erwachsener "runterdenken" oder zurückhalten zu müssen, damit jüngere Kinder eine Chance haben. Es wäre sogar denkbar gewesen, das Gebüsch als Ressourcenzeiger für irgend ein Worker-Placement oder so zu nutzen. Alles drin.
Nach unseren Hausregeln werden wir es jetzt jedenfalls z.B. so machen, dass jeder EINZELN dran ist und wir mit einer Sanduhr arbeiten, um etwas "sanften Druck" auszuüben. Wer es in der Zeit schafft, alle fehlenden oder einzelnen Farben zu finden, der oder ide bekommt einen Punkt = darf ein Puzzleteil umdrehen. Wer nicht - eben nicht.
Das bedeutet übrigens auch: Ja, wir spielen dieses Spiel. Ich finde es nämlich "gut" genug, um es nicht als "Fail" durchgehen zu lassen. Außerdem müsste es einen Sonderpunkt für das Produktvideo geben. Da kann man sich auch denken ... "Ist da wer?!". Naja. Diesbezüglich kann man gewiss darüber nachdenken, ob so ein Produktvideo für 5-jährige wirklich so gemacht werden sollte, dass es wirkt, als spräche man mit 5-jährigen, während man doch eigentlich Infos für Erwachsene mitgeben möchte. Hm. Etwas krude, aber auf eine gewisse Weise ... interessant.
Bevor ich zum Fazit komme übrigens noch eine Anmerkung:
"ab 5 Jahren" finde ich schwierig. Unser 6-jähriger (bald 7) findet das Spiel nach wenigen Runden "langeweilig" und hätte das auch so gehandhabt als er 5 gewesen ist und alles noch "wangeleilig" war. Von daher tue ich mich schwer, da jetzt eine wirklich große Bandbreite der Sorte "ab x" zu sehen. Tatsächlich ist das Spiel wohl wirklich für den Bereich "um 5 Jahre" sinnvoll - deutlich davor oder danach wohl nicht mehr.
Fazit:
Ich vergebe hier 4 Sterne. Allerdings muss ich schon sagen, dass ich ca. 30 Euro (UVP) für zu hoch halte. Ich kann mir den Preis zwar durch das handwerklich gut gemachte Spielmaterial inkl. "Gebüsch" erklären, aber das bringt ja dem Endkunden nichts, wenn das Spiel so eindimensional ist. Von daher sehe ich einen realistischen "guten" Preis auch eher bei 20 Euro. Und ja, ich weiß ... aktuell kostet es ca. 25 Euro. Das ist in den 4 Sternen schon eingerechnet.
Zoch hatte schon richtige Spielehits - dieses wird wohl keiner werden.
Das Spiel überrascht zunächst mit dem Spielaufbau: kein Würfel, kein Spielplan etc.
Die Figuren sind angenehm groß und witzig bedruckt - aber nur einseitig. Dir Kinder nutzen sie ganz gerne auch ohne Spiel zum Spielen .
Die Spielregel ist eigentlich einfach: raten oder rausfinden welche Farben nicht sichtbar sind, anhand derer die man sieht, denn jedes "Tier" im hochkant stehenden Gebüsch ist zwei mal vorhanden.
Schade dass die bunten Scheiben im Gebüsch keine Augen haben.
Das Problem ist, dass dieses Prinzip den Kindern fremd ist und sie erst lernen müssen, logisch zu denken um die Lösung zu finden. 5+ ist deshalb gar nicht so verkehrt, auch wenn schon Jüngere mitraten können. Die müssen dann entweder besonders clever sein, oder besonders frustrationstolerant, denn hier kommt es nicht nur auf Beobachtungs- und Kombinationsgabe an, sondern auch auf Schnelligkeit. Clevere oder konzentrierte Kids können dann schon mal zwei, drei Tiere einsacken, während die anderen immer noch überlegen, denn wer falsch liegt, muss mit einem Puzzleteil bezahlen.
Wer richtig liegt, beim aufdecken der bunten Punkte, ganz unten, der darf ein Puzzleteil nehmen - bzw. eine Karte. Schade, dass es keine typischen Puzzleteile sind, die dann auch zusammenhalten würden.
Spielanleitung ist gut.
Die Verpackung ist relativ stabil (wie gewohnt).
Preis, auch ermäßigt, grenzwertig für das bisschen Ausstattung.
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