Kosten innerhalb Deutschlands: Als Inselzuschlag auf deutsche Inseln berechnen wir 10,-Euro pro Bestellung bei der Lieferung mit UPS, DHL erhebt keine deutsche Inselzuschläge.
Bei Nachnahme jeweils zzgl. evtl. Übermittlungsentgelte des Logistikunternehmens
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Cabernet Sauvignon Sass Roa LAIMBURG
Die Farbe ein Dunkelpurpur mit granatroten Reflexen. Das Bukett ein Hauch von schwarzer Johannisbeere und Melisse, begleitet von den Lohestoffen der Eiche. Groß in seiner Struktur. Reich an Gerbstoffen und lang anhaltend; trocken. Lage: ölleiten in Kaltern, Südosthang auf 300 m ü. d. M. Boden: Moränenboden und sandiger Lehmboden
Lage: Siebeneich, ein Südwesthang auf 270 m ü.d.M.
Ausbau: 12 Monate Barrique, 12 Monate Flaschenreife
Farbe: dichtes Rubinrot
Geruch: intensive Fruchtaromen von Heidelbeeren, Brombeeren und Cassis, würzige Noten wie Pfe?er, Wacholder und Lorbeer, leichte Röstaromen
Geschmack: komplexe Struktur mit angenehmer Fülle und griffigen Gerbsto?en, lang anhaltend
Farbe: Dunkel funkelndes Orange mit goldenen und hellen Reflexen bei leichter Trübung.
Nase: Die Nase des Camporella lebt von Würze und Erdigkeit bei dezenter Frucht. Diese lässt sich durch reichlich Pfirsich sowie Mandarinenschale samt ihrer bitter-frischen Haut beschreiben. Zarte rauchige Noten erinnern an Feuerholz und den Duft von Lagerfeuer am Folgetag. Das erdige findet sich in Waldboden und Unterholz wieder. Zedernholz neben hellen Tabakblättern ist dafür exemplarisch. Pfeffer, Wacholder aber auch Rosmarin und Salbei sorgen für eine balancierte Würze.
Gaumen: Zu Beginn baut er sich druckvoll und saftig auf. Gleichzeitig wirkt erfrischend und karg. Das Schwanken zwischen den Welten ist bezeichnend. Seien Säure ist strukturiert, essenziell und gut eingebunden. Positiv nervig bis animierend. Die Aromen der Nase zeigen sich in allen Facetten im Nachhall. Sowohl die herbe, intensive Frucht als auch seine würzige, intensive Seite.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 22.08.2024
Farbe: Tiefes Rubinrot mit violetten Reflexen
Nase: Schon in der Nase findet sich das Thema dieses Weines: die Balance
zwischen Kühle und Wärme oder anders ausgedrückt: ein frischer kühler
und steiniger Aspekt in der ansonsten voll ausgereiften, dunklen Frucht des
Carignan 1903. Die Frucht von Johannisbeeren, Heidelbeeren und
Kirschen aber macht mit zunehmender Luft auch anderen Noten Platz:
Man findet Leder, Tabak, Rauch und Garigue, Minze und etwas dunkle
Schokolade. Mit noch mehr Luft erscheinen dann kandierte Feigen und
Pflaumen.
Gaumen: Man sollte diesen Wein von mehr als hundert Jahre alten Reben, deren
wenige kleine noch verbliebene Trauben einen konzentrierten Saft
entstehen lassen, unbedingt karaffieren und ins Burgunderglas gießen.
Erst mit ausreichend Luft entsteht das faszinierende Zusammenspiel aus
einer reifen Frucht von Brombeeren und Cassis, Walderdbeeren und
Kirschen, den vielen Gewürz- und Kräuternoten, die man allesamt in der
Landschaft des Roussillon wiederfinden kann sowie der kühlen Steinigkeit,
einem Hauch von Eisen und der Mineralität, die alte Reben hervorbringen
können. Dieser Wein ist nicht etwa beeindruckend in seiner Opulenz,
sondern vielmehr in seiner mineralisch lebendigen, kühlen, steinigen und
kräuterbetonten Art, bei der das feine Tannin mit der saftigen Frucht bis ins
lange Finale hinein harmoniert. Das ist Carignan mit seltener Finesse und
perfekt gereiften Gerbstoffen, taktil elegant mit leichter Extraktsüße und
feinster Körnung. Meiner Meinung nach erzeugt Marjorie Gallet die
burgundischsten Weine des Roussillons und mit dem 1903 einen der
schönsten Carignans, die ich kenne.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 21.12.2023, Copyright Christoph Raffelt
Farbe: Auffällig helles und zartes Kirschrot (für einen Priorato), leuchtend und mit hellen Rändern
Nase: Im Kern zeigt Arbossar noch seine dunkle Vergangenheit. Dunkel beziehe ich hier auf die Aromatik und keineswegs auf eine Vergangenheit, die es nicht gelohnt hätte aufmerksam verfolgt und getrunken zu werden. Viel mehr spürt man noch diese Noten von Teer, Autoreifen und dunkelster Frucht im Hintergrund. Aber er singt heute laut und hell auf der großen
Bühne. Statt Brombeere zeigt er Himbeere. Die Kirschen sind in 2021 sauer und nicht mehr süß. Er beweist Strahlkraft, Tiefe und Erhabenheit. Ein sehr erwachsener Wein. Thymian, grüne Olive und Pinienhauen versprühen seine mediterrane Herkunft. Man nimmt aber auch erdig-süße, dünn aufgeschnittene Rote Bete wahr. Etwas Mandelblüte und Hibiskus bringen ihm eine wechselfarbige, florale Eleganz.
Gaumen: Mit dem ersten Schluck beschreibt er diesen Wandel sofort. Es ist großartig zu sehen, wie das Duo Tatjana Peceric und Dominik Huber ihren Weg und Stil perfektioniert haben. Welch Frische und Leichtigkeit er versprühen kann. Gleichzeitig ist er voller Aromen und mit enormer Tiefe. Seidig, kühl und elegant fließt er über den Gaumen. Die Frucht reiht sich an einem
roten Faden auf, der von seiner präsenten Säurestruktur gebildet wird. Nur ein feines Tannin begleitet ihn dabei in perfekter Balance. Die Würze kommt nun voll durch. KaffirLimettenblätter, neben Olivenbäumen und Rote Bete prägen den nachhall. Die mediterranen Komponenten aus Thymian, Rosmarin und Pinie wehen leicht um Hintergrund
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 09.11.2023
Carignan Dits del Terra 2022 TERROIR AL LIMIT
Auf 400 Metern Höhe, an den steilen, nach Süden ausgerichteten Schieferhängen von Torroja del Priorat, wachsen die über 60 Jahre alten Carignan-Reben für Dits del Terra. Die kargen Böden und das trockene Klima sorgen für niedrige Erträge und hohe Konzentration. Nach der Handlese werden die Trauben im Ganzen für 7–10 Tage vergoren und anschließend acht Monate in Zement ausgebaut.
Farbe: Dunkles, samtiges Kirschrot mit zart violetten, leuchtenden Reflexen
Nase: Ein dunkler, eleganter, nicht enden wollender Duft strömt aus dem Glas. Frucht, Würze, Nuss, Kräuter und viel mehr. Er wirkt rein und sauber, kühl und dabei voller Finesse. Brombeere, reichlich Sauerkirsche, etwas Holunderbeere und rote Johannisbeere sind lautstark aber wohl dosiert vorhanden. Pistazie und Mandel bilden eine ungewohnte, aber perfekt passende
nussige Komponente. Er weist Spuren von Wacholder, langem Pfeffer und getrocknetem Oregano auf. Etwas Hagebuttentee blitzt schüchtern aus der zweiten Reihe hervor. Eukalyptus, Minze sowie etwas Thymian sorgen für reichlich herbale Frische. Stiefmütterchen und Veilchen runden ihn enorm elegant und feingliedrig ab.
Gaumen: …und genauso mündet er in einem feinen Strahl auf den Gaumen. Seien Säurestruktur ist zupackend und seien Adstringenz hervorragend. Das macht richtig Freude und Durst beim Trinken. Die Frucht ist herrlich kleinteilig und positiv säuerlich. Säure und Frucht brechen sich immer wieder auf. 2021 Dits del Terra spielt mit angenehm herben Stoffen. Er wirkt kühl und straight. Sein seidiges, elegantes Mundgefühl erinnert an Seide. Glatt, kühlend und makellos. Ein feines Tannin kleidet den Mundraum aus, wird aber immer wieder von der Frucht und Säure gefordert. Starke Haptik. Nussige Nuancen sowie die getrockneten Kräuter prägen das Aromenbild neben der Frucht im Nachhall.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 13.11.2023
Farbe: Purpurrot mit violetten Reflexen
Nase: Bisher war der Wein unter seinem Lagennamen Las Trabasseres bekannt.
Jetzt heißt er Isabal. Der Wein von 110 Jahre alten Rebstöcken duftet
gleichzeitig intensiv und reif sowie klar und frisch. Er erinnert an
Brombeeren und Maulbeeren, Sauerkirschen und ein wenig Cassis in
Verbindung mit Garrigue, fermentiertem Kardamom und dunklen
Tabakblättern. Dazu kommen etwas Minze und dunkler Stein.
Gaumen: Am Gaumen wirkt der Carignan frisch, saftig und intensiv mit einem klaren
Ausdruck von einer dunklen, aber knackig saftigen Frucht, ferner von Stein,
Garrigue und feinem Holz. Die uralten, tiefwurzelnden Reben bringen eine
pulsierende Schiefer-Mineralik an den Gaumen, die von einer lebendigen
Säure begleitet wird. Der Wein hat Tiefe, bleibt aber gleichzeitig
schwerelos, zart, fein und ist doch gesegnet mit Extrakt und einer seidigen
Gerbstoff-Textur wie auch einem ätherisch minzigen Oberton.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 04.04.2023, Copyright Christina Hilker
Carignan La Solana dels Marges 2019 PORTAL DEL PRIORAT (bio)
Farbe: Sattes Kirschrot
Nase: Das ausdrucksstarke Bukett zeigt große Frische und Tiefe, mit Noten von
Eisen sowie anregenden floralen und krautigen Aromen. Typisch für
Cariñena ist auch die dunkle Frucht. Insgesamt ist die Nase wahnsinnig
attraktiv, intensiv und verführerisch. Expressivität, Komplexität und Klarheit
gehen ineinander über. Die kühle Mineralität erdet den Wein, was ebenfalls
ein klassisches Merkmal der Cariñena ist.
Gaumen: Der Wein verbindet auf fabelhafte Weise elektrisierende Frische und
Spannung mit der Priorat-typischen Kraft und Reife. Das Gewächs ist
konzentriert, aber nicht schwer. Das reichhaltige Tannin ist reif und
feinkörnig und überhaupt nicht adstringierend. Der vibrierende, sehr lange
Abgang wird von einer nervigen Säure getragen. Kurzum: La Solana dels
Marges steht für kraftvolle Eleganz und besitzt eine große eigenständige
Persönlichkeit. Die Zeiten, in denen die Rebsorte Cariñena als "rustikal"
belächelt wurde, sind definitiv vorbei.
Verkostungsnotiz von Thomas Götz vom 01.08.2023, Copyright Thomas Götz
Carignan La Solana dels Marges 2018 PORTAL DEL PRIORAT (bio)
Der La Solana dels Marges stammt aus der Clos des Portal Linie von Alfredo Arribas. Der ehemalige Architekt baute in mühseliger Kleinarbeit alte historische Lagen wieder auf, bevor er sich 2010 aus dem Projekt zurückzog. Der älteste Weinberg La Solana wurde bereits 1911 mit 100% Carignan in Nord-Nordost Ausrichtung gepflanzt. Durch diese atlantische Exposition weht in der Einzellage stets eine frische Brise, die den Weinen trotz des immensen Extraktes der alten Reben ihren gradlinigen und schlanken Ausdruck verleihen. Gewachsen auf dem ortsüblichen Llicorella-Schiefer auf einer Meereshöhe von rund 370 Metern stehen die Reben mit einer Dichte von 5500 Stock/ha. Bis Mitte September von Hand gelesen vergären die nicht entrappten Trauben rund 40 Tage in Holzfässern bevor sie für 18 Monate in französischen 5-700 Liter Fässern ausgebaut werden.
Farbe:
Dunkles Rubinrot mit schwarzem Kern und violetten Reflexen.
Nase:
Trotz seiner dunkeln Farbe besticht der 2018 La Solana dels Marges von Portal del Priorat mit seiner lebendigen und vor allem frischen Frucht: Sauerkirschen und wilde Himbeeren füllen seinen Korb, dazu kommen Walderdbeeren und zarte florale Noten nach Hibiskus und Veilchen. Unterlegt von milden Gewürzen nach Sumach und Nelken hat er eine distinktiv frische Kopfnote nach Vetiver und weißem Pfeffer. Trotz seiner vermeintlichen Leichtigkeit in der Nase avisiert der Wein ein konzentriert komplexes Erlebnis und lässt den Kelch mit Oberflächenspannung füllen.
Mund:
Kräuterwürzig frisch mit packendem Tannin und reichhaltigem Extrakt zeigt er Wein sich sofort mit vollem Stolz und füllt den Mundraum vollends aus. Sein reich gefüllter Fruchtkorb ist geflochten aus herbem, engmaschig festem Gerbstoff, die leuchtend helle Säure strahlt wie ein Stern am Firmament. Konzentriert und saftig entpackt der Wein aromatisch wie eine Win-Zip Datei Schicht für Schicht und erinnert auch am Gaumen an extraktreiche rote Früchte, überbaut von ätherischen Noten nach Eukalyptus und Menthol, was den frischen Charakter des Weines im Nachhall unterstreicht. Das animierende Tannin - feinherb wie Bitterschokolade - addiert sich zur frischen Frucht wie zum vibrierenden Säurebogen, der den Gesamtauftritt am Gaumen orchestriert. Modernes Ensemble mit dramaturgisch expressivem Spiel, Bläser, Streicher, Chöre, alles im Glas. Applaus und Zugabe inklusive.
Verkostet im Dezember 2021
Carignan Les Tosses 2014 TERROIR AL LIMIT Farbe: dunkel kirschfarben mit purpurnen Reflexen
Nase: Von 90 Jahre alten, in 650 Metern Höhe wurzelnden Cariñena-Reben aus der Einzellage Les Tosses stammen die Trauben für diesen Wein. Dominik Huber versteht es, aus dieser manchmal ein wenig unterbewerteten Sorte einen der großen Weine Spaniens zu machen, und das ohne spürbares Holz. Das ist an sich schon faszinierend. Doch noch berückender ist der Duft dieses Weines, der sich in der Schwebe hält zwischen Wurzeln, Holz, Erde, Trüffel und Stein sowie der frischen und doch tiefen Frucht von Himbeeren, Kirschen und Cassis, die umwölkt ist von Veilchennoten, Minze, Garrigue und etwas Tabak.
Mund: Am Gaumen wird die Mehrdimensionalität und Größe dieses Weines unmittelbar offensichtlich. Die Cariñena zeigt kompromisslos viel Druck und Gerbstoff, gerade jetzt, wo der Wein noch blutjung ist, und doch, das macht auch jetzt, wo es noch saftig dunkle Primärfrucht gibt, enorm viel Spaß. Schließlich verfügt der 2014er Les Tosses über ein geradezu verehrungswürdig feines Tannin und eine Frische, die sich bis in die letzte Sekunde des langen Finales hinein verästelt. Das ist ein begeisternder Wein und sicher einer der ganz großen, vielleicht der große Cariñena/Carignan unserer Zeit. So jung wie er ist, braucht er viel Luft und freut sich über eine große Karaffe und Burgundergläser. Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 20.03.2017, Copyright Christoph Raffelt Geschenkverpackungen finden Sie HIER
Farbe: Dunkles Purpurrot mit hellen Reflexen.
Nase: Die erste Nase offenbart auch bei diesem Carignan von Dominik Huber
flüchtige Erinnerungen an reife Amontillado aus Jerez. Carignan zeigt sich
auch hier wild und rassig. Nie aufdringlich, sondern zurückhaltend und
dezent. Die Reduktion wirkt hier schmeichelnd auf mich ein. Ein Wein, der
seines gleichen sucht. Reineclaude, reife Zwetschgen und ein wenig Zimt
machen sich bemerkbar. Auch mediterrane Noten wie schwarze Olive,
Thymian und Pinien dürfen dabei nicht fehlen.
Gaumen: Saftig und kühl. Schiefer pur. Carignan in einer positiv rustikalen Form.
Sehr feingliedrig am Gaumen. Schwarze Olive, Pflaume und Thymian
kommen im Nachhall wieder zur Geltung. Am meisten fasziniert mich diese
Zurückhaltung, diese Unaufgeregtheit. Ein stiller Genießer. Les Tosses ist
nicht laut, aber wenn er etwas sagt, hat das Gewichtung. Dominik Huber
und sein Team haben es verstanden aus diesen alten Reben im Priorat
eigenständige, große Wein herzustellen. Im Guide Michelin ist eine eigene
Handschrift ein Indiz auf dem Weg zu drei Sternen. Huber hat dieses
Kriterium in den letzten Jahren eindrucksvoll bewiesen. Keine Wunder also,
dass die großen Weinkritiker hier seit Jahren an der Höchstbewertung
kratzen. Mal sehen, was der 2017er bringen wird. Für mich ist das in
Sachen Carignan benchmark.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 09.07.2020, Copyright Marian Henß
Carignan Les Tosses 2022 TERROIR AL LIMIT
Les Tosses stammt aus einem der
höchstgelegenen Weinberge von Torroja del Priorat. Auf 600 Metern wurzeln 90
Jahre alte Carignan-Reben in kargem Schieferboden, exponiert zur südwestlichen
Sonne. Die Erträge sind gering, die Trauben werden von Hand gelesen, mit ganzen
Trauben vergoren und in Zement ausgebaut. Das Ergebnis ist ein tiefdunkler,
kraftvoller Wein mit konzentrierter Frucht, rauchigen und würzigen Noten sowie
einer prägnanten Säure, die für Spannung und Struktur sorgt.
Carignan Tros del Clos Mas del Metge 2017 PORTAL DEL PRIORAT
Farbe: Der Wein zeigt sich in dunklem Purpur mit violettem Rand und opakem Kern klar und glänzend im Glas. Nase: Priorat wie es leibt und lebt; eine stolze, kräftige Pranke von einer Hand durchzogen von tiefen Furchen und von Zeichen der Zeit übersät, und doch voller warmherziger Geborgenheit.
Dunkelbeerige Behäbigkeit von Zwetschgenröster, geschmorten Holunderbeeren und Blaubeeren entern das Glas. Umeboshi Aprikosen und Herzkirschen, sowie die Würze von Pfeifentabak, Zimtstange, Estragon und schwarzem Pfeffer runden ab und breiten aus. Zudem Zartbitterschokolade im klassischen und stimmigen Motto: Rum – Traube – Nuss.
Gaumen: Stark und mächtig und dabei warmherzig und einfühlsam gibt sich der 2017 Mas del Metge Tros de Clos von Portal del Priorat von einer schier erhaben, majestätischen Seite. Ein kraftvoller satter Auftakt breitet sich am Gaumen aus und belegt mit stoffigem und körnigem Tannin. Bei moderater Säure zeigt dieser Carignan inbrünstige Standhaftigkeit und präsentiert überzeugt den Lokalkolorit seiner Herkunft. Verkostungsnotiz von Peter Müller vom 02.02.2020, Copyright Peter Müller
Farbe: Funkelndes, dunkles Kirschrot
Nase: Trossos Vells basiert auf alten Carignan-Reben in El Masroig im Montsant.
Die Nase weist intensive, mediterrane Akzente auf. Animalische Züge,
Anzeichen von "Brett" treten in Erscheinung, aber stehen ihm
außerordentlich gut. Brombeere, Sauerkirsche, Cassis und
Holunderbeeren liefern reichlich dunkle Frucht, die aber enorm frisch
daherkommt. Hagebutte und Rote Bete sorgen für Abwechslung und erdige
Nuancen. Rooibos-Tee erweitert dies um eine Dimension mit viel Tiefe und
Länge. Ein Hauch Kokosnuss steht neben schwarzem Pfeffer für leichte
Röstaromen. Schwarze Olive und Rosmarin sorgen für ein mediterranes
Flair.
Gaumen: Alfredo Arribas präsentiert uns einen dichten, doch zugleich geschliffenen,
feinen Wein. Enorm viele kühle und steinige Attribute drücken ihm einen
eleganten Stempel auf. Die Frucht zeigt sich enorm saftig, aber nie opulent,
sondern säuerlich und straff. Enorm elegant und filigran. Sein blutiger
Charakter unterstützt diese Gedanken enorm. Das Tannin ist harmonisch
integriert und kommt sehr zart daher. Mit viel Eleganz und Trinkfluss bleibt
hier kein Glas lange voll. Säuredruck und Mineralität arbeiten kongenial
miteinander. Die beerige Frucht erfährt zunehmend eine salzige
Komponente im Nachhall. Auch roter Früchtetee kommt im Nachhall zur
Geltung.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 01.03.2022, Copyright Marian Henß
Sowohl die Beratung wie auch die gesamte Abwicklung waren perfekt.
Die ideal geschützte Ware kam ohne Beschädigung oder sonstigem Mangel sehr pünklich an.
Besten Dank und gerne wieder...mehr undefinedweniger
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