Kosten innerhalb Deutschlands: Als Inselzuschlag auf deutsche Inseln berechnen wir 10,-Euro pro Bestellung bei der Lieferung mit UPS, DHL erhebt keine deutsche Inselzuschläge.
Bei Nachnahme jeweils zzgl. evtl. Übermittlungsentgelte des Logistikunternehmens
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"FL" Fossa di Lupo Vino di Contrada IGT Sicilia 2022 Occhipinti (bio)
Info:
Der Fossa du Lupo bildet seit 2004 eine substanzielle Basis in den Weinen von Arianna Occhipinti. Hier wurde Frappato gepflanzt und die Rebstöcke sind um die 20 Jahre jung. Die Reben orientieren sich hier in Richtung Nordosten zu den Hügeln der Iblea. Die Reben stehen 200m über dem Meeresspiegel. Auf braunem lehmigem Kalkboden. Darunter findet man den blanken Felsen.
Die Reben wurden in den ersten zehn Tagen des Oktober 2022 gelesen.
In Zementtanks wird mit natürlichen Hefen vergoren. Ganze 20 Tage bleibt die Maische im Kontakt mit dem Most – also auch während der Gärung. Abschließend reifen die Weine für 20 Monate in ovalen 20hl-Zementtanks.
Farbe:
Helles Rubinrot mit leichter Trübung
Nase:
Wild, würzig und reduktiv. Der Fossa di Lupo zeigt nicht ansatzweise seine heiße und trockene Heimat. Das wirkt deutlich eher nach zentraleuropäischem Pinot Noir. Dadurch wirkt er schlank und filigran. Auch aromatisch gleicht er diesen ersten Eindrücken. Waldboden, Unterholz und Moos zeigen sich. Das geht auch so weiter durch Tannenzapfen, feuchte Erde und Rosmarin. Piment, Wacholder und schwarzer Pfeffer reihen sich hier perfekt ein. Getrocknete, mediterrane Kräuter führen den Gedanken fort. Ein Hauch Sauerteigbrotkruste versetzt ihm eine gewisse Tiefe. Die Frucht wirkt dahinter eher ruhig, jedoch voller Tiefe. Sauerkirsche, Waldhimbeere und Hagebutte sind dabei dominant. Rote Johannisbeere und Pflaume stehen dem etwas nach. Voller Charakter, Feuer und Würze.
Gaumen:
Auch hier reiht er sich nahtlos an die Eindrücke an. Saftig, schlank und rassig. Mit einem feinen Tannin ist er dabei ausgekleidet. Seine Säure ist pro-aktiv, aber nicht vordergründig. Mineralität und Grip buhlen um die Vorherrschaft am Gaumen. Ich empfinde dies super elegant im Stile eines Morey-Saint-Denis. Die würzigen, etherischen und balsamischen Aromen prägen ihn hier auch wieder. Die Frucht zeigt sich kleinteilig und präsent, aber nie aufdringlich. Walnuss kommt nun spürbar in Fahrt und haftet sich auch im Nachhall am Gaumen an. Ein elegantes, spannungsreiches Getränk voller Tiefe.
Verkostet im Februar 2025
Das
Weingut Pranzegg ist benannt nach dem Ansitz, auf dem Martin Gojer seit 2009
seine Weine als Abbild ihrer Herkunft, des Jahrgangs und der Lebensweise der
Familie produziert. Oberhalb des Bozener Talkessels werden die Anlagen Gojers
biodynamisch von Hand bewirtschaftet, und auch im Keller ist weniger mehr:
Lange Gärung sowie lange Reifezeiten auf der Vollhefe unter Zugabe nur geringer
Mengen Schwefel zeichnen die Weine aus, die stets ungeschönt und ungefiltert
gefüllt werden.
Der
GT von Pranzegg aus 100 % Gew ü rztraminer stammt von
zwei steilen Weinbergen in Signat und Unterplatten und liegt auf gut 500
Höhenmetern. Er wurde früh geerntet und mit den Füßen getreten, bevor er für
fünf Tage ohne Temperaturkontrolle auf der Maische lag. Spontan mit einem Teil
der Kämme vergoren, lag er sechs Monate in gebrauchten Tonneaux aus
Kastanienholz, bevor er bis zum folgenden Oktober ins Beton gelegt wurde.
Farbe: Leuchtintensives Lachsrosé mit hellen, fast perplexen orangenen Reflexen
Nase: Der Hase Rosé zeigt sich in der Nase intensiv und fruchtbetont, dabei stets kontrolliert und niemals aufdringlich. Die Fruchtaromen wirken eher säuerlich und filigran statt üppig, getragen von Noten roter Johannisbeere, Heidelbeere und Walderdbeere, die dem Wein eine feine, beinahe kühle Frische verleihen. Im Hintergrund schwingen Akzente von Sauerkirsche und Vogelbeere mit, die subtil herb und spannungsreich wirken. Zarte Anklänge von Mandeln und kalkig-mineralischen Nuancen verleihen dem Duft eine kreidige, fast karge Präzision, die den eleganten Charakter unterstreicht. Eine feine Kräuterbrise sorgt für einen reizvollen Kontrast und betont die animierende Frische.
Gaumen: Am Gaumen präsentiert sich der Hase Rosé leichtfüßig, spritzig und ausgesprochen trinkfreudig. Die Frucht bleibt hier dezent im Hintergrund und überlässt der lebhaften Säure sowie der knackigen Frische die Bühne. Eine feine, fast salzig-mineralische Herbe erzeugt eine spannende Dynamik, während die straffe Struktur mit einer leicht austrocknenden Note ein faszinierendes Spiel aus Spannung und Leichtigkeit schafft. Der Wein wirkt stets klar, puristisch und belebt mit jeder Bewegung am Gaumen. Im Nachhall bleibt die Frucht präsent, aber zurückhaltend, säuerlich und präzise, begleitet von feinen Kräuteranklängen, die dem Abgang eine filigrane Würze verleihen.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 22.07.2025
"La Carbonnode" Zen VdF 2023 La Soufrandière (bio)
Farbe: Kraftvolles Strohgelb mit Apricot-Reflexen.
Nase: Die Nase des 2023 "La Carbonnode" Zen von La Soufrandière changiert zwischen satter Frucht und feiner Würze: heller Tabak und eingelegter Ingwer mischen sich mit feinen Hölzern, darüber schwebt etwas Bitterorange, Bergamotte und getrocknete Orangenschale. Hinzu kommt rotwangiges Kernobst wie Kletzen und äpfel mit wachsiger Schale nebst echter Bienenwabe. Mit zunehmender Belüftung ist die Nase in steter Bewegung und changiert wie ein Kaleidoskop.
Mund: Die Optik antizipiert bereits eine „naturige“ Haptik am Gaumen: wie ein lang gezogener Darjeeling ist er gesäumt von aromatisch anregend herbem Gerbstoff, der ihm trotz moderater Säure seine distinktive Frische verleiht. Aromatisch spiegelt sich am Gaumen die Nase mit einem ausgeprägten Hang zur Orange. Den würzigen Part bespielen Noten nach Tabak und milde Gewürze wie Muskatblüten sowie eine sublime Kühle im lang geschwungenen Nachhall.
"Les Chênes" Cumières Premier Cru Brut Nature 2020 Georges Laval (bio)
Farbe/Aussehen: Intensives goldgelb; breitgestreutes und extrem feines Mousseux.
Nase: Der 2020er Les Chêne von Laval riecht intensiv nach Meerluft, Zitrone, Austernschalen und Rauch. Zarte Noten von Amontillado Sherry und gerösteten Mandeln verleihen ihm zusätzliche Komplexität und eine unverwechselbare Tiefe. Was für eine Vielschichtigkeit.
Gaumen: Am Gaumen wirkt er aufgrund der niedrigen Dosage sehr straff, markant und unwahrscheinlich erfrischend, pure Salzigkeit lässt den Speichel fließen. Er wirkt zugleich äußerst kraftvoll. Feine Zitrusnoten und salzige Anklänge bleiben sehr lange auf der Zunge haften, dieser Champagner ist Umani pur, er liebt alles was aus dem Meer kommt. Zum Niederknien!
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 18.10.2025
"Les Chênes" Cumières Premier Cru Brut Nature 1,5l 2019 Georges Laval (bio)
Farbe: helles Platin, feines Mousseux
Nase: Es ist immer wieder ein besonderes Vergnügen, Vincent Lavals Blanc de Blancs namens Les Chênes probieren und trinken zu dürfen. Die Kraft und Eleganz, die sich gleichzeitig mit Finesse, Präzision und Vitalität paart, ist immer außergewöhnlich. Im Duft erinnert der Chardonnay an zerstobenen Kalk und Kreide, Minze und Verbene, frische und reife Zitrusfrüchte mit Grapefruit- und Limettenzesten. Alles hier wirkt frisch, drängend, druckvoll und energetisch.
Gaumen: Dieses Drängende des eigentlich noch blutjungen Champagners – er dreht so richtig erst in fünf bis sechs Jahren auf – setzt sich am Gaumen fort. Der 2019er Brut Nature Les Chênes birgt eine immense Kraft mit pulsierender Energie und Mineralität, die an in Zitronensaft aufgelösten Kreideboden erinnert. Das führt dazu, dass der Les Chênes sich – auch auf Grund der Null-Dosage – als durch und durch trockener Champagner präsentiert, der in seiner Jugend fast streng wirkt. Andererseits besitzt er auch einen weinigen Charakter wie ein burgundischer Grand Cru mit tiefer Komplexität. Und ähnlich einem Grand Cru, den man auch nicht im Jahr des Erscheinens trinkt, lohnt es, sich den Laval wegzulegen oder ihn im
aktuellen Stadium zu karaffieren.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 27.12.2023
"Les Vignes de Mon Oncle" Cumières Premier Cru V21/22 Georges Laval (bio)
Farbe/Aussehen: Zartes altrosa, super feine Pérlage.
Nase: Helle rote Beeren, Blüten, Grapefruit, Pfirsich, gezuckerter Rhabarber, Meringue und wilde Kräuter tanzen den Reigen. Was für eine Finesse und Eleganz strahlt dieser Rosé Champagner bereits in der Nase aus, Präzision und kühle Anmutung voller Ausdruck.
Gaumen: Wenige schaffen es einen solchen Rosé Champagner, wie den 2021/22 Les Vignes de Mon Oncle auf die Flasche zu bringen, diese glasklare, präzise Mineralität pur mit perfekter Pérlage, wo es einem nach jedem Glas, nach einem weiteren verlangt, die zarte rotbeerige Frucht elegant und zart in Kombination mit feinen Pfirsich Noten. Ein Champagner, der stahlt und der auf ganzer Linie einfach verführt!
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 18.10.2025
"Éclats" Édition Speciale Extra Brut, L21/22 Jeaunaux-Robin (bio)
Farbe: mittleres Strohgelb mit lebendiger Perlage
Nase: Der éclats ist dank des hohen Meunier-Anteils ein fruchtbetonter Champagner, der an reife äpfel und Birnen, Aprikosen, Zitronen und Orangenabrieb erinnert. Es ist vor allem eine gelbe Frucht, die teilweise von Dörrobst und Mostäpfeln begleitet wird und sich mit ein wenig Mandelgebäck, Salzbrezel und Kräutern mischt.
Gaumen: Am Gaumen präsentiert sich der Champagner gleichzeitig saftig als auch herb und salzig. Der éclats besitzt eine lebendige Säurespannung, Anklänge von zerstoßenem Kalk und Feuerstein, sorgt für Agilität, eine cremige Textur und eine lebendige Perlage.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 06.04.2025
12 Filari Catarratto DOC Sicilia 2024 Case Alte (bio)
Farbe: Helles Gelb mit deutlichen grünen Reflexen
Nase: Der 2024er 12 filari von Case Alte bringt uns den Sommer zurück mit seiner überbordenden und wunderschönen Orangen-, Grapefruit und Zitrusfrucht, Zitrusblüten, frische Minze. Aromen von Muscheln, zarte Meeresbrise, ein Hauch Anis und frisch geröstetes Chiabatta mit Salzbutter. Macht richtig Laune und lässt uns an unbeschwerte Zeiten an Strand und Sonne denken.
Gaumen: Auf der Zunge packt er zu mit feiner Herbe, salziger Note, feinem Gerbstoff und noch mehr Kräuter, die an Salbei und Rosmarin erinnern. Würzig, frisch und zitrisch anregend. Der perfekte mediterrane Weißwein zur Sonnenküche Siziliens!
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 07.09.2025
16 Filari Nero dAvola DOC Sicilia 2023 Case Alte (bio)
Farbe: Dichtes Violettrot; schwarz im Kern.
Nase: Der 2023er 16 filari von Case Alte betört mit Brombeeren, Schlehe, schwarzen Kirschen und edler dunkler Schokolade, deutliche rauchige Noten und süße Anklänge von Cassis verleihen ihm Charme Tiefe. Mit Sauerstoff Kontakt treten Aromen von Rosmarin, Thymian und wilder Minze hinzu, sowie eine florale Duftigkeit, die an Veilchen und Rosen erinnert.
Gaumen: Auf der Zunge packt er zu mit Gripp und mineralischer Länge, sein noch jugendliches Tannin erinnert an Teer und dunklen Tabak und ist sehr schön in die opulente und süßliche Frucht eingebunden. Ein feuriger Rotwein, der ganz wunderbar zu der aromareichen und intensiven Küche Siziliens harmoniert. Eine wunderbare Länge und zugleich frische Anmutung im Nachhall.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 07.09.2025
Sowohl die Beratung wie auch die gesamte Abwicklung waren perfekt.
Die ideal geschützte Ware kam ohne Beschädigung oder sonstigem Mangel sehr pünklich an.
Besten Dank und gerne wieder...mehr undefinedweniger
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