Kosten innerhalb Deutschlands: Als Inselzuschlag auf deutsche Inseln berechnen wir 10,-Euro pro Bestellung bei der Lieferung mit UPS, DHL erhebt keine deutsche Inselzuschläge.
Bei Nachnahme jeweils zzgl. evtl. Übermittlungsentgelte des Logistikunternehmens
Kosten innerhalb Deutschlands: Als Inselzuschlag auf deutsche Inseln berechnen wir 10,-Euro pro Bestellung bei der Lieferung mit UPS, DHL erhebt keine deutsche Inselzuschläge.
Bei Nachnahme jeweils zzgl. evtl. Übermittlungsentgelte des Logistikunternehmens
Champagner Coteaux Champenois Blanc AOC 2020 DE SOUSA ET FILS (bio)
Farbe: Strohgelb mit leicht seidenmattem Schimmer.
Nase: Die Nase des 2020 Coteaux Champenoise Blanc von Champagne de Sousa ist derzeit noch gekrönt von einer zarten Reduktionsnote, die an Gummiabrieb und Streichhölzer erinnert. Mit zunehmender Belüftung wandelt sich dieser Eindruck Richtung Leinöl, was für einen erdigen Bass sorgt. Die Melodieführung ist New Wave-mäßig repetitiv, etwas kühl und zurückgenommen, jedoch eingängig und catchy. Zitrus und nasse Flusskiesel pflastern den Weg direkt zur Bridge, grüne Haselnüsse rasseln wie Maracas, bis im Refrain ins volle Horn geblasen wird. Kreidig-kalkige Hookline mit kühler Attitüde.
Mund: Griffig mit anständigem Grip und jeder Menge Understatement, y’know what I’m sayin’? Von der Zitrone nur das öl, pudrig feiner Gerbstoff sowie staubige Mineralik. Jedes Bestandteil als Extrakt, aber nur so viel wie nötig, um die Konversation am Laufen zu halten. Die Antipode zum reichhaltigen Neue-Welt-Stil mit sattem Holz, krasser könnte man Gegensätze kaum formulieren. Aber auch nicht weniger präzise. Handgeschmiedete Klinge, tausendfach gefaltet oder so.
Verkostungsnotiz von Sebastian Bordthäuser vom 01.07.2024
Champagner Cuvee 3A (Avize, Ay, Ambonnay) Grand Cru DE SOUSA ET FILS (bio)
Champagner Chardonnay Pinot Noir/Spätburgunder Cuvee 3A (Avize, Ay, Ambonnay) Grand Cru DE SOUSA ET FILS
Farbe/Aussehen:
Funkelndes Goldgelb, breitgestreutes forderndes Mousseux.
Nase:
Der Champagne Cuvée 3A von de Sousa präsentiert sich mit erdigen und würzigen Aromen, die an Walnüsse, getrocknete Feigen, Datteln, Bratapfel, Orangenzesten und Marzipan erinnern. Heller Tabak, Zedernholz und dunkle Brotkruste runden das markante Aroma sehr schön ab.
Gaumen:
Mit einem fordernden Mousseux trifft der Champagne Cuvée 3A von de Sousa auf die Zunge. Herbe Fruchtnoten und eine ausgeprägte Würze lassen sofort erkennen, dass dieser Champagner einen ebenbürtigen Partner in Form von pikanten Köstlichkeiten benötigt und sogar zu einer Zigarre wunderbar harmonieren kann.
Verkostungsnotiz von Sebastian Bordthäuser vom 20.09.2016, Copyright Sebastian Bordthäuser
Champagner Cuvee des Caudalies Le Mesnil Grand Cru Extra Brut 2013 DE SOUSA ET FILS (bio)
Farbe: Kräftiges Goldgelb bis Altgold mit feiner Perlage.
Nase: In der Nase ist der 2013 Cuvée des Caudalies Le Mesnil Grand Cru von Champagne de Sousa ein Kaleidoskop der großzügigen Reichhaltigkeit. Unglaublich komplex und dicht verwoben in der Aromatik, wirkt er barock im Stil mit entsprechend höfischem Naturell. Tropfende Honigwabe, Quittengelee und gedörrte, pummelige gelbe Birnen schwelgen in Prunksucht, etwas kandierter Ingwer und frische Austern attestieren Weltgewandtheit. Hier gibt es keine falsche Bescheidenheit, hier ist Größe und eine attraktive Art von Herrlichkeit Programm. To my liking.
Mund: Cremig im Antrunk, wirkt das Mousseux eher wie glitzernder Sternenstaub, der die güldene Arie erleuchtet. Großzügig und ausladend ist er getragen vom reichhaltigen Extrakt und der mürben Reife, die ihm seinen unwiderstehlichen Charme verleiht. Die Aromen der Nase spiegeln sich am Gaumen, füllig doch bestens definiert fließt er nahezu widerstandslos seiner finalen Bestimmung entgegen. Dank der mürben Textur braucht es ein großes Glas, das Universalglas ist sein bester Freund.
Verkostungsnotiz von Sebastian Bordthäuser vom 01.07.2024
Champagner Cuvee des Caudalies Blanc de Blancs Grand Cru Extra Brut DE SOUSA ET FILS (bio)
Champagner Cuvée des Caudalies Blanc de Blancs Grand Cru Extra Brut
Helles, funkelndes Goldgelb, feinperliges und elegantes Mousseux.
Der Champagne Cuvée des Caudalies von de Sousa betört in der Nase mit
einer kompakten und dicht verwobenen Mineralität. Erst nach längerer
öffnung und ausreichend Sauerstoffkontakt offenbart er sein komplexes
Aroma. Es strömen einem exotische Früchte, wie Mango, Kumquat und
Sternfrucht entgegen aber auch Trockenfrüchte, Honig, glasierte Mandeln,
Vanille, Zimt und Ingwer. Das Ganze bekommt durch Noten von Zitrus und
Holunderblüte einen erfrischenden Anstrich.
Der Gaumen des Champagne Cuvée des Caudalies von de Sousa
beeindruckt durch seine tiefgründige Struktur, die markante Mineralität, die
wir auch schon in der Nase wahrgenommen haben und die feinen
Röstaromen. Nicht nur ein charaktervoller Apéritif sondern auch ein
hervorragender Essensbegleiter der mit seiner schönen Länge im Nachhall
beeindruckt.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 27.08.2012, Copyright Christina Hilker
Champagner Cuvee Mycorhize Grand Cru Extra Brut 2018 DE SOUSA ET FILS (bio)
Farbe: mittleres Strohgelb mit entspannten Mousseux
Nase: Der Grand Cru Mycorhize Extra Brut 2018 duftet nach Lemoncurd und
Zitronenschalen, frischen äpfeln und etwas weißem Pfirsich, frisch
gebackenem Brot und einem Hauch von weißem Nougat und Nüssen.
Auch Kalk und Kreide kann man in der hellen, klaren und finessenreichen
Nase ebenso erahnen wie Lindenblüten und Akazienpollen.
Gaumen: Am Gaumen wirkt der Blanc de Blancs kraftvoll, strukturiert und
konzentriert, gleichzeitig druckvoll, kühl und zitrisch, aber auch mit Noten
von reifen äpfeln, Birnen und einigen roten Beeren. Vor allem besitzt der
Champagner viel Energie und Finesse, wirkt schwebend, klar und hell,
leicht jodig und pfeffrig, kreidig und mineralisch. Was ihn aber so
besonders macht, ist die Balance von Kraft und Subtilität, einer ganz
dezenten eleganten Süße und feinen Herbheit, die ihm sehr gut steht.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 04.04.2023, Copyright Christoph Raffelt
Champagner Demi-Sec Tradition DE SOUSA ET FILS (bio)
Farbe/Aussehen: Helles, funkelndes Goldgelb, lebendiges dichtes Mousseux.
Nase: Schon in der Nase deutet sich beim Champagne Demi-Sec Tradition von
de Sousa eine gewisse Süße an, Honigmelone, gezuckerte
Orangenzesten, reife Birne und karamellisierter Apfel verbinden sich mit
Holundernoten, Honig und Brioche.
Gaumen: Das Ganze wird beim Champagne Demi-Sec Tradition von de Sousa auf
der Zunge bestätigt, wo er sich süffig und charmant als angenehmer
Begleiter zu asiatischer Küche, Käse oder Desserts offenbart.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 27.08.2012, Copyright Christina Hilker
Farbe: Funkelnd leuchtendes Zitronengelb mit zart orangenen Reflexen und sehr
gleichmäßiger Perlage
Nase: In der Nase vereint der Instinct Meunier Brut Nature von Jeaunaux-Robin
gelbe Frucht mit buttrigen Aspekten sowie leicht maritimen Anklängen.
Mirabelle, etwas reife Ananas und Pfirsich kommen zunächst zur Geltung.
Es folgt eine Reihe typischer Aromen. Butterbrioche, leicht geröstet und
warm duftend macht es einem schwer zu widerstehen. Ganz zart kommt
auch Bourbon-Vanille durch sowie Vanille-Kipferl. Auf der maritimen Seite
zeigt er reichlich Gischt und Austernschale. Das ganz wird mit etwas
kaltem Rauch abgerundet.
Gaumen: Im Antrunk zeigt er sich dann deutlich straffer und klarer, als seine Nase
vermuten ließ. Er ist konsequent trocken, wie sein Name bereits verrät, und
schneidet damit durch die Frucht. Seine packende Säurestruktur baut auch
direkt richtig Druck auf den Gaumen auf. Schaumwein für Fortgeschrittene.
Kompakt legt sich sein mineralischer Film über die Zahnoberflächen und
setzt sich dort fest. Herrlich. Er fordert und begeistert zugleich. Hinten raus
zeigt er angenehme Bitterstoffe, die sich mit der Frucht wunderbar
ergänzen. Im Nachhall kommt die Austernschale in Verbindung mit
Zitronenabrieb bestens und vor allem lange zur Geltung.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 02.10.2023, Copyright Marian Henß
Farbe: Funkelndes Zitronengelb, sehr feine Perlage und cremiges Mousseux
Nase: Wow! Die fünfzehn Jahre auf der Hefe bis zum Degorgement im
September 2018 sorgen für ein Monument an Wein. Sein Ausdruck an
Charakter, Herkunft, Identität sowie großer Eleganz ist einmalig. Die Nase
offenbart geröstete Haselnüsse und Mandeln. Das enorm lange Hefelager
verbreitet ein absolutes Wohlgefühl allein durch den Geruch. Gelbe und
grüne äpfel in allen Facetten. Mit Butter bestrichene Brioche.
Mandelgebäck und Mürbeteig. In Gedanken schweift man total ab.
Zitronen-Tarte mit gebrannter Meringue. Und immer steht hinter den
unzähligen Aromen und Nuancen eine Wand aus purer Kreide und
Filigranität. Den ersten Schluck kann man kaum abwarten.
Gaumen: Schon im Antrunk gibt er richtig Gas. Eine tolle Kombination aus Reife,
Hefeautolyse und Mineralität. Das Mousseux gestaltet die ersten
Augenblicke in cremiger und opulenter Manier. Kaum ist der Schmelz am
Höhepunkt angekommen, setzt seine balancierte Säure ein und sorgt für
eine Gratwanderung. Die Säure harmoniert genial mit der sagenhaften
Mineralität. Zitronen- und Apfelaromen sorgen für den Frische-Kick. Nicht
zu verleugnen ist die Reife des Weines. Aber absolut in Würde gereift und
in diesem Konstrukt genau die richtige Dosis. Das Mundgefühl ist elegant
und zart. Der Nachhall haftet sich unendlich am Gaumen an. Sensationell
guter Wein.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 05.09.2021, Copyright Marian Henß
Champagner Les Grands Nots Brut Nature 2010 JEAUNAUX-ROBIN
Farbe: helles Goldgelb mit feiner Perlage
Nase: Der Les Grands Nots in ein von Beginn an komplexer Champagner, bei
dem man den Ausbau des Grundweines im Holz vor allem zu Beginn sehr
gut im Duft erahnen kann. Der wird zunächst von eher exotischen Noten
bestimmt. Es findet sich eine reife Nase von Ananas und Mango, viel
Agrumen, etwas reifer Birne, kandiertem Ingwer und Steinobst. Die Frucht
wird begleitet von dezentem Holz und von Vanille, Blätterteig und einer
feinen Oxidation sowie von etwas Wachs und Honig.
Gaumen: Am Gaumen wirkt der Champagner geschmacklich reif und gereift mit viel
mürber Frucht, einer Menge reifer Zitrusfrüchte und etwas kandierter
Zitronenschale. Dazu kommen auch hier Noten von Vanille, Blätterteig und
Brioche. Der Wein kleidet den Gaumen wunderbar aus und sorgt für eine
angenehme Fülle und Präsenz. Fast unerwartet schießt im nächsten
Moment die frische drängende und lebendige Säure ein, verwirbelt die
reifen Fruchtkomponenten und verbindet sich mit ihnen. Erst jetzt wird
einem die Kraft und die Vitalität dieses 13 Jahre alten Champagners in
voller Bandbreite klar. Dafür aber bleibt eine Erkenntnis lange dem
Gaumen verhaftet; denn der Les Grands Nots verebbt nur langsam, und
hinterlässt Spuren von Salzkaramell, Jod, Apfel und Zitrusschalen.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 11.06.2023, Copyright Christoph Raffelt
Champagner Les Longues Violes Cumieres Premier Cru Brut Nature 2016 GEORGES LAVAL (bio)
Champagner Les Longues Violes Cumieres Premier Cru Brut Nature 2016 GEORGES LAVAL (bio)
Wenn man das Haus von Georges Laval in Cumières finden möchte, braucht man schon eine genaue Wegbeschreibung. Es liegt in einem namenlosen Hohlweg und hat kein Schild an der Tür. Was so nichtssagend aussieht, beherbergt ein einzigartiges Kleinod. Bei den Lavals wird seit 1971 biologisch im Weinberg gearbeitet. Seit 1996 führt Vincent Laval das Weingut und hat es auf eine Ebene mit Winzern wie Jacques Sélosse gehievt. Laval, das sind 2,5 Hektar Weinberge, die mit einem kleinen Traktor und einem Pferd bewirtschaftet werden und deren Weine pur und unverfälscht sind, aber mit einem prägnant eigenen Stil glänzen. Vincent macht nur fünf Champagner. Die Weine werden immer mit wenig Intervention in gebrauchten Fässern ausgebaut, die wöchentlich aufgefüllt werden. Es wird nichts hinzugefügt außer einer minimalen Schwefelgabe, nichts geschönt oder gefiltert. Die Champagner reifen 18 bis 50 Monate im Keller.
Geschenkverpackungen finden Sie HIER
Champagner Les Marnes Blanches Brut Nature V19 JEAUNAUX-ROBIN (bio)
Farbe: helles, fast silberfarbenes Gelb mit feinem Mousseux
Nase: Les Marnes Blanches, der Chardonnay vom weißen Mergel, in den sich
Kreide und ein Hauch von Feuerstein mischen, ist ein Blanc de Blancs mit
viel Zitrusfrucht, die von Amalfi-Zitronen und Zedrat-Zitronen samt Zesten
über Grapefruits, Pomelos und Zitronengras hin zu ein wenig Lemoncurd
und kandierter Zitronenschale reicht. Dazu gibt es subtile Noten von
Ananas und Karambole, einen Hauch von Holz und Kalkgestein.
Gaumen: Am Gaumen wirkt der Blanc de Blancs druckvoll und großzügig zugleich.
Der Marnes Blanches besitzt Kraft und Länge, ist zupackend und
mineralisch. Die frische Zitrusaromatik samt herber Zesten-Noten ist hier
genauso vorhanden, wie eine cremige Variante, die aber trocken bleibt.
Der Verzicht auf Dosage sorgt für Klarheit und Präzision. Der Champagner
wirkt dabei jedoch nicht streng, da das Lesegut die notwendige Reife
besaß. Er besitzt eine schöne Lange und ein salziges, mundwässerndes
Finale.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 13.12.2023, Copyright Christoph Raffelt
Champagner Petit Melange 7 Cepages Non Dose BONNET-PONSON (bio)
Farbe: Leuchtendes Strohgelb mit goldenen Reflexen, beständiger Perlage und
kurzem Mousseux
Nase: Die Nase des Petit Melange ist variabel, wild und voller Facettenreichtum.
Seine Frucht schwankt zwischen gelb und rot. Pfirsich, grüner Apfel, Birne,
aber auch Himbeere und rote Johannisbeere kommen darin vor. Reichlich
kreidige Nuancen untermauern die Frucht. Das manifestiert sich komplett
ein und soll diese Nase bestimmen. Austernschale, frische Alge und
reichlich Kräuter versorgen ihn mit viel Frische. Zitronenthymian, Melisse,
Minze und Kerbel sind dabei omnipräsent.
Gaumen: Im Antrunk zeigt er sich dann straff, knackig und lebt von seinem Terroir.
Diese feine Mineralität kleidet den Mundraum komplett aus. das
Zahngefühl dabei ist perfekt und harmonisch. Die Frucht zeigt sich dadurch
deutlich heller und knackiger. Die äpfel zeigen Gerbstoff, Phenolik und eine
knackige Säure in Kombination. Im Nachhall wirkt er dann nochmals
markanter. Eine feine Bitternote begleitet ihn dabei. Aromatisch driftet er in
eine leicht nussige Ecke ab, die gemeinsam mit der Kräuterwürze
minutenlang anhält.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 16.04.2024, Copyright Marian Henß
Champagner Premier Cru Blanc de Blancs Longitude Extra Brut LARMANDIER-BERNIER (bio)
Farbe: Helles Gelb mit steter Perlage.
Nase: Die Nase des Longitude von Larmandier-Bernier lehrt vielen Standard Cuvées das Fürchten, so vielschichtig und komplex wird hier bereits im Einstiegs-Segment geliefert: Zarte Autolyse-Noten nach frischem Hefezopf auf dem morgendlichen Heimweg in der Früh um vier mischen sich mit extraktreicher Frucht und einer ordentlichen Flocke Butter. Das ganze wird mineralisch fundiert von salinen Noten nach Austernschalen und nasser Tafelkreide, das obligate Quantum knackiger äpfel und Aprikosen runden die Melange fruchtig ab.
Mund: Am Gaumen gibt das feinperlige Mousseux den Takt für die Ouvertüre vor: Kalkig-kreidige Frische perlt mit 180 gpm (gulps per minute) in den Kelch und lässt ihn zügig leeren, respektive nachschenken. Mit disziplinierter Mineralik ist er am Gaumen vibrierend wie ein Zitteraal. Aromatisch spiegeln sich die Kernobst-Noten und werden salzig unterlegt und fuffig gepuffert von dezenten Autolyse-Noten und Aromen nach grünen Mandeln. Mit gradlinig-straffem Trinkzug vereint er sein kristallines Naturell mit filigraner Seidigkeit und meistert jede Situation von schnödem Durst bis zum Staatsempfang.
Verkostungsnotiz von Sebastian Bordthäuser vom 25.06.2020, Copyright Sebastian Bordthäuser
Champagner Prestige Fil de Brume Brut Nature V16/15 JEAUNAUX-ROBIN
Farbe: helles Gold mit lebendigem Mousseux
Nase: Der Fil de Brume Brut von Cyriel Jeaunaux öffnet sich mit feinen Hefe- und
Brioche-Noten. Man denkt unwillkürlich an eine Pariser Pâtisserie, in der
vorwiegend Tartes mit Zitronen und Steinobst gebacken werden. Im
Hintergrund finden sich ein wenig Kalk- und Kreidestaub, bedeckt mit
Blüten von Wiesenblumen. Der Champagner ist duftig, lebendig und
elegant.
Gaumen: Am Gaumen zeigt sich der Fil de Brume, was im Französischen so viel wie
Nebelschwaden heißt, die morgens oft durchs kleine Tal ziehen, zunächst
deutlich knackiger und mit mehr Druck, als die Brioche-Nase verraten hat.
Das ist wunderbar; denn neben dem fast fleischigen Charakter ist der
Champagner frisch und hell sowie klar, zeigt eine leichte Würze und ein
Wechselspiel von reifer Frucht und angenehmer Bitternote, die fast tonisch
erscheint. Der Winzer hat es auf rondeur und gourmandise angelegt, und
genau das ist ihm ausgezeichnet gelungen.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 02.03.2017, Copyright Christoph Raffelt
Verkostungsnotiz von Sebastian Bordthäuser vom 24.07.2017, Copyright Sebastian Bordthäuser
Champagner Reserve Extra Brut Blanc de Blancs Grand Cru DE SOUSA ET FILS (bio)
Farbe: kräftiges Goldgelb mit leicht grünen Reflexen
Nase: Die Réserve Brut ist ein opulenter und im besten Sinne klassischer
Champagner. Zitrusfrüchte, Nektarinen und getrocknetes Steinobst
verbinden sich hier mit Noten von Brioche, gerösteten Haselnüssen, Toast
und frischem Hochlandkaffee, in die sich der Duft von Fenchel und Kamille
mischt.
Gaumen: Das, was der einladende Duft dieses Champagner verspricht, löst der
Réserve Brut am Gaumen voll und ganz ein. De Sousas Stil, die Hefe
während des Ausbaus im Fass immer wieder aufzurühren, lässt die
Réserve Brut cremig und weich werden – und das, ohne an Kraft und
erfrischender Säure zu verlieren. Der de Sousa schafft ganz präzise die
Balance zwischen der reifen Aromatik von Honig, Toast und reifem
Steinobst und der mineralischen Frische und Klarheit, die man von einem
Chardonnay der Côte des Blancs erwartet. So hat man hier einen Blanc de
Blancs, der jeden bei den großen Marken abholt und für immer im Lager
der unabhängigen Häuser und Winzer der Champagne verwurzelt.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 21.12.2016, Copyright Christoph Raffelt
Champagner Rose de Saignee Premier Cru Extra Brut LARMANDIER-BERNIER (bio)
Farbe: Funkelndes Rubinrot mit kupferfarbenen Reflexen/intensive, großperlige
und überaus lebendige Mousseux.
Nase: Das Rosé de Saignée Extra Brut beeindruckt in der Nase mit einer
überbordenden Fruchtfülle. Waldhimbeeren, Cassis, Hagebutte und
eingelegte Sauerkirschen machen den Auftakt. Mit etwas Sauerstoffkontakt
und zunehmender Temperatur gewinnt er an Ausdruck und es gesellen
sich Aromen von Unterholz, Leder und Zedernholz hinzu, die von
erfrischenden vegetabilen Aromen wie Brennnessel, Minze und
Johannisbeeren Blättern perfekt abgerundet werden.
Gaumen: Am Gaumen zeigt er feine herbe Noten, die im schönen Kontrast zu der
fruchtigen Aromatik der Nase stehen. Er packt am Gaumen zu und zieht
dort mit toller Würze und Präsenz über die Zunge - ein wahrlich
ausdrucksstarker Champagner mit nicht enden wollendem Finale.
Fantastischer Essensbegleiter!
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 21.05.2021, Copyright
Christina Hilker
Champagner Rose Premier Cru Brut LACOURTE-GODBILLON (bio)
Farbe: Helles Rosé mit organgenen Reflexen. Nase: Aromen nach Heu, eingelegten Himbeeren, Rhabarber, Preiselbeeren und Johannisbeerlaub bilden die Silhouette der verhaltenen, kräuterwürzigen und leicht rauchig umrissenen Nase. Der Rosé 1er Cru Brut von Lacourte-Godbillon wurde zu 80% aus dem 2014er Jahrgang gekeltert und reifte 45 Monate auf der Flasche, bis er im Dezember 2018 degorgiert wurde. Mit etwas Belüftung verbindet sich die zarte Frucht mit der floralen Kopfnote nach Malven und ersten Reifenoten. Mund: Fruchtig herb im Antrunk ist er getragen durch sein feines Mousseux und zarte phenolische Komponenten. Der Rosé aus 100% Pinot Noir wurde zu 10% im Holz ausgebaut und vereint subtilen Bass mit floral fruchtigen Aromen und gehobenem Trinkfluss. Von der Himbeere das Kernöl und von derJohannisbeere das Holz definieren den herb animierenden Gaumen mit langem, feinherbem Nachhall.
Verkostungsnotiz von Sebastian Bordthäuser vom 03.06.2019, Copyright Sebastian Bordthäuser Geschenkverpackungen finden Sie HIER
Champagner Seconde Nature SN20 Chamery Premier Cru Non Dose BONNET-PONSON (bio)
Farbe: intensives Strohgelb mit lebendiger Perlage
Nase: Der Seconde Nature ist für mich mittlerweile der Inbegriff eines
hochwertigen handgemachten Champagners. Er wirkt offen und einladend,
charmant und charaktervoll, feinwürzig und sinnlich, dabei frisch und
präzise. Er bietet Noten von Grapefruits, Meyerzitronen und Kumquats
samt Zesten, etwas blonden Tabak, Grafit, Kalk und ebenso Noten eines
leicht mit Butter und Honig bestrichenen warmen Toasts.
Gaumen: Am Gaumen bietet der Seconde Nature den mittlerweile bekannten,
typischen Stil von Cyril Bonnet: Der Wein wirkt würzig mit einem bewussten
Hauch von Oxidation, der sich in Noten von mürben äpfeln samt Schalen
ausdrückt. Dazu gibt es herb-zestige und würzig-tabakige Noten. Er steckt
voller Energie und lebendiger Mineralität. Trotz der Trockenheit des
Seconde Nature - es wurde ja auf Dosage verzichtet - bietet der
Champagner eine elegante und geschmeidige Extraktsüße und wie schon
im Duft eine ganz leicht wahrnehmbare Note von handwarmen Toasts. Im
Finale zeigen sich neben der zitrischen Frucht rote Beeren und Kräuter.
Die Perlage ist der Länge der Lagerung gemäß lebendig bis fein. Die leicht
salzige Note im Finale sorgt für gesteigerten Trinkfluss.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 05.01.2024, Copyright Christoph Raffelt
Geschenkverpackungen finden Sie HIER
Sowohl die Beratung wie auch die gesamte Abwicklung waren perfekt.
Die ideal geschützte Ware kam ohne Beschädigung oder sonstigem Mangel sehr pünklich an.
Besten Dank und gerne wieder...mehr undefinedweniger
Bestellvorgang :
Lieferung & Verpackung :
Service :
Shop bewerten
Hast Du bereits ein Produkt von diesem Shop gekauft? Dann teile uns Deine Erfahrung mit!
Kosten innerhalb Deutschlands: Als Inselzuschlag auf deutsche Inseln berechnen wir 10,-Euro pro Bestellung bei der Lieferung mit UPS, DHL erhebt keine deutsche Inselzuschläge.
Bei Nachnahme jeweils zzgl. evtl. Übermittlungsentgelte des Logistikunternehmens