Kosten innerhalb Deutschlands: Als Inselzuschlag auf deutsche Inseln berechnen wir 10,-Euro pro Bestellung bei der Lieferung mit UPS, DHL erhebt keine deutsche Inselzuschläge.
Bei Nachnahme jeweils zzgl. evtl. Übermittlungsentgelte des Logistikunternehmens
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Vinsobres rouge CHAUME-ARNAUD (bio)
Der Vinsobres ist der wichtigste Wein des Weingutes um macht etwa 50% der Produktion aus.
Auf einer Höhe von etwa 390 Meter gedeien die Reben bei einem herrlichen Blick zum Mont Ventoux. Die klimatischen Einflüsse verzögern die Reifung der Trauben, dies hat eine harmonischere Reifung zur Folge. Dies ist die Basis für ein gutes und gesundes Traubengut für einen komplexen und herrlichen Vinsobres.
Farbe: Rotwein
Nase: Kirscharoma, Pfeffer und Garriguekräuter
Gaumen:
Ausgewogen und mit dichter Fülle präsentiert sich der Vinsobres. Deliziös, durch die komlexe Aromenvielfalt welche sich herrlich komplex darstellt.
Das Terroir ist die Grundlage für schöne mineralische Note. Die Charakeristik wird unterstrichen durch schön eingebundene Tanine und den langen Abgang in der Kehle.
Chenin Blanc Clos du Bourg demi sec 0,375L 2022 HUET (bio)
Farbe: mittleres Strohgelb
Nase: Der 2022er Clos du Bourg Demi-Sec wirkt saftig, cremig und seidig mit einer vollen Frucht, die an reife, teils knackige, teils mürbe äpfel, Birnen und Quitten erinnert. Dazu kommen saftige und auch leicht herbe Noten von Kumquats. Ein wenig Rauch und weiße Blüten runden das Gesamtbild ab.
Gaumen: Am Gaumen sorgt der Vouvray für einen vollen, runden, satten und tiefen Auftakt mit viel gelber Frucht von äpfeln und Birnen. Die Frucht wirkt reif und schön. Die Saftigkeit ist enorm und es ist klar, dass das alles in den nächsten Jahren noch weiter auffächert und tiefer wird. Aber schon jetzt ist das ein wunderschöner Wein mit einem tragenden Säurebogen und
einer herrlichen Mischung aus Tiefe und Leichtigkeit. Das wirkt überaus verführerisch, und wie so oft in den letzten Jahren weiß man gar nicht, wie man sich dazu zwingen kann, diesem Wein noch mehrere Jahre Flaschenreife zu gönnen und sich gleichzeitig dieses Vergnügen so lange zu versagen.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 30.08.2023
Chenin Blanc Clos du Bourg Moelleux 1ère Trie 2020 HUET (bio)
Farbe: helles Goldgelb mit kupferfarbenen Reflexen
Nase: Der Clos du Bourg Moelleux »Première Trie« ist ein Wein von üppiger Reife bei gleichzeitiger Präzision und Raffinesse. Er duftet nach einem großen Korb mit vollreifen Steinobstfrüchten, frisch aufgeschnittenen Mirabellen, Aprikosen und Pfirsichen, kandiertem und getrocknetem Obst, Apfelschalen und Tabak, ein wenig eingekochtem grünen Ananas-Chutney, Rauch und Gestein. Dazu gesellen sich ein paar Kumquats und ein wenig Tarte Tatin.
Gaumen: Dieses komplexe Aromenspiel im Duft erfordert einen ersten Schluck. Hat man den erst einmal auf der Zunge, wird die Freude über diesen Wein noch größer. Der Clos du Bourg Moelleux »Première Trie« verfügt zwar mit 93 Gramm über die höchste Süße der drei »Première Trie«, aber gleichzeitig auch über die tiefste Mineralik und die größte Tiefe. Es ist ein
großer Wein, zwar noch im Werden, aber schon jetzt elegant und verführerisch, pikant in seinen Aromen von Zitrusschalen, salzig mit den Noten von Stein und mit ein wenig Botrytis, saftig in seiner weiß- und gelbfleischigen vielschichtigen Frucht von Pfirsichen, Quitten, Papayas, gelben Pflaumen, Orangen und Melonen.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 11.08.2021
Chenin Blanc Clos du Bourg demi sec 2022 HUET (bio)
Farbe: mittleres Strohgelb
Nase: Der 2022er Clos du Bourg Demi-Sec wirkt saftig, cremig und seidig mit einer vollen Frucht, die an reife, teils knackige, teils mürbe äpfel, Birnen und Quitten erinnert. Dazu kommen saftige und auch leicht herbe Noten von Kumquats. Ein wenig Rauch und weiße Blüten runden das Gesamtbild ab.
Gaumen: Am Gaumen sorgt der Vouvray für einen vollen, runden, satten und tiefen Auftakt mit viel gelber Frucht von äpfeln und Birnen. Die Frucht wirkt reif und schön. Die Saftigkeit ist enorm und es ist klar, dass das alles in den nächsten Jahren noch weiter auffächert und tiefer wird. Aber schon jetzt ist das ein wunderschöner Wein mit einem tragenden Säurebogen und einer herrlichen Mischung aus Tiefe und Leichtigkeit. Das wirkt überaus verführerisch, und wie so oft in den letzten Jahren weiß man gar nicht, wie man sich dazu zwingen kann, diesemWein noch mehrere Jahre Flaschenreife zu gönnen und sich gleichzeitig dieses Vergnügen so lange zu versagen.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 30.08.2023
Chenin Blanc Clos du Bourg sec 2023 HUET (bio)
Informationen zum Wein
Der Clos du
Bourg liegt oberhalb der Kirche von Vouvray und umfasst sechs Hektar, die von
einer alten Steinmauer umgeben sind – daher „Clos“. Es handelt sich um eine der
ältesten Grand-Cru-Parzellen Frankreichs. Sie wurde bereits im 7. Jahrhundert
erwähnt. Der flache Boden des Weingartens besteht aus Lehm mit Feuerstein- und
Kreide-Einschlüssen. Er befindet sich auf einem typischen turonischen
Tuffeau-Kalksteinfelsen. Hier erreichen die Reben den Tuffstein schon nach
einem Meter.
2023 sind die Weingärten in Vouvray in großem Maße von
der drosophila suzukii, der Kirschessigfliege heimgesucht worden. Das
erforderte ein rigoroses Qualitätsmanagement. Es gibt ja eh schon diverse
Lesegänge pro Weinberg bei Huet für die einzelnen Varianten des Chenin Blancs.
In diesem Jahr musste jede einzelne Beere angeschaut werden und mindestens 25%
der Ernte wurden verworfen. Wie üblich wurden die Trauben innerhalb der vielen
Lesedurchgänge penibel sortiert, gepresst und spontan vergoren. Eine
malolaktische Gärung erfolgte nur in Ausnahmefällen und bei einzelnen Fässern.
Ausgebaut wurde der Wein in gebrauchten Demi-Muids.
Chenin Blanc Clos du Bourg demi sec 2023 HUET (bio)
Chenin Blanc Clos du Bourg demi sec 2023 HUET (bio)
Informationen zum Wein
Der Clos du
Bourg liegt oberhalb der Kirche von Vouvray und umfasst sechs Hektar Weinlagen,
die von einer alten Steinmauer umgeben sind – daher „Clos“. Es handelt sich um
eine der ältesten Grand-Cru-Parzellen Frankreichs. Sie wird bereits im 7.
Jahrhundert erwähnt. Der flache Boden des Weingartens besteht aus Lehm mit Feuerstein
und Kreide-Einschlüssen. Er befindet sich auf einem typischen turonischen
Tuffeau-Kalksteinfelsen. Hier erreichen die Reben den Tuffstein schon nach
einem Meter.
2023 sind die Weingärten in Vouvray in großem Maße von
der drosophila suzukii, der Kirschessigfliege heimgesucht worden. Das
erforderte ein rigoroses Qualitätsmanagement. Es gibt ja eh schon diverse
Lesegänge pro Weinberg bei Huet für die einzelnen Varianten des Chenin Blancs.
In diesem Jahr musste jede einzelne Beere angeschaut werden und mindestens 25%
der Ernte wurden verworfen. Wie üblich wurden die Trauben innerhalb der vielen
Lesedurchgänge penibel sortiert, gepresst und spontan vergoren. Eine
malolaktische Gärung erfolgte nur in Ausnahmefällen und bei einzelnen Fässern.
Ausgebaut wurde der Wein in gebrauchten Demi-Muids. Der Clos du Bourg Demi-Sec
2023 verfügt über 21 Gramm Restsüße.
Farbe: Leuchtender und güldener Bernstein.
Nase: Im Jahr 2016 betört die Cuvée Constance mit satter Honignote, kandierter Orange, süßem Cassis, Rhabarber und Passionsfrucht. Mit jedem Atemzug changiert das komplexe und faszinierende Aroma und es kommen Noten von Earl Grey Tee, Kardamom und Galgant hinzu. Zugleich eröffnen sich reizvolle frische Anklänge von Zitronenmelisse, Brennnessel und
Cassis-Blatt. Ein wahres Feuerwerk steckt in dieser Rarität!
Gaumen: ölig und komplex ergießt sich dieser edle Tropfen auf der Zunge, mit betörender Frische eingebettet in die fulminante Süße. Druckvoll und mineralisch salzig ist der Mittelbau, der Trinkfluss durch die Säure und den feinen Gerbstoff überaus anregend, der Nachhall lang und animierend. Fantastisches Elixier mit großartigem Reifepotential, das aber auch
unmittelbar zum Träumen und Schwelgen – und zu kreativer Küche einlädt.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 22.05.2020
Farbe: In purem leuchtendem Gold mit dezent öliger Textur zeigt sich der Wein klar und glänzend im Glas.
Nase: Die Nase geht auf fantastische Urlaubsreise und will nicht mehr vom Glas weichen. Pro Atemzug schießt eine Fülle von assoziativen Bildern in den Kopf. Frisch gebackene RhabarberBaiser-Torte mit krossem Blätterteig. Tarte Tatin. Mit Akazienhonig kandierte Feigen und geröstete Pinienkerne. Montelimar Nougat mit Datteln im Brioche. Dieser Vouvray steckt voller Intensität und Vitalität und strahlt doch eine in sich gekehrte Ruhe aus.
Gaumen: Das flüssige Gold des 2015 Cuvée Constance der Domaine Huet entschleiert sich am Gaumen um all seine Finesse zu offenbaren. Dicht, füllig und mit aromenprächtiger Strahlkraft gleitet der Wein den Rachen hinab. Hauchzarte Säure gibt der ausgeprägten Süße freudigen Schwung. Im nicht enden wollenden Nachhall werden per Perspektivwechsel sämtliche
Aromen erneut von allen Seiten beleuchtet und klingen im Kanon langsam aus.
Verkostungsnotiz von Peter Müller vom 02.05.2018
Chenin Blanc Le Clos du Bourg Moelleux 1ère Trie 2016 HUET (bio)
Chenin Blanc Le Clos du Bourg Moelleux 1ère Trie 2016 HUET
Farbe: Sattes Goldgelb.
Nase: Die Nase des 2016 Clos de Bourg Moelleux 1èr Trie der Domaine Huet zeigt sich in der Nase präzise ausdifferenziert. Während die Moelleux Weine des Jahrgangs überwiegend Botrytisfrei sind, ist der Einfluss der Edelfäule hier auf charmante Weise präsent. Honigwaben und Bienenwachs bilden die würzige Spitze, gefolgt von Dörrobst wie getrockneten Birnen und Apfelringen. Orangeat und Zitronat mischen sich mit gerösteten, gesalzenen Nüssen, Montelimar-Nougat und milde Gewürznoten nach Anis, Safran und ein Blatt heller Tabak runden die epische Nase ab.
Mund: Im Antrunk mit packender Phenolik vereint er die süße Frucht und die Viskosität mit den reifen, polierten Gerbstoffen, die ihm seine Größe und seinen Trinkfluss verleihen. Ein sehr aufrechter Wein, straff gestriegelt, dabei mit volksnaher Zugänglichkeit. Aromen von Bergamotte spiegeln sich am Gaumen, die Säure ist mit pikanter Vibration weit gespannt und wird von milden Gewürznoten wie Piment und Nelken ins epochale Finish begleitet. Sehr, sehr sexy. Verkostungsnotiz von Sebastian Bordthäuser vom 01.08.2017, Copyright Sebastian Bordthäuser
Chenin Blanc Le Clos du Bourg demi sec 2017 HUET (bio)
Chenin Blanc Le Clos du Bourg demi sec 2017 HUET Farbe: mittleres Strohgelb Nase: Wenn überhaupt ein Vouvray aus der 2017er-Serie olfaktorisch in Richtung Reduktion und in die damit verbundenen Flint-Noten ausschlägt, dann ist es der Le Clos du Bourg demi-sec. Hier finden sich leise Anklänge an Schießpulver, die sich jedoch mit Luft auch schnell verflüchtigen. Die begleitenden Noten von Apfel und Apfelmost verbinden sich mit Nuancen von Virginia-Tabak und Rauch, ferner mit gemahlenem Stein und ein wenig Wachs sowie nasser Wolle und machen ihn zu einem Archetypus des Vouvray-Chenin-blanc. Gaumen: Geschmacklich bildet der Le Clos du Bourg - wie stets und gerade in jungen Jahren - das Bindeglied vom spielerischen Haut-Lieu zum dunklen Le Mont. Kernobst zeigt sich hier in fast süffig saftiger Art. Die Süße liegt etwas mehr auf der Zungenspitze als beim Le Mont, die Würze schiebt sich in die Mitte des Gaumens. Dabei scheint der Vouvray auf eine Decke aus seidigem Gerbstoff gebettet zu sein, durchwoben mit der so brillanten, nie aufdringlichen, aber stets präsenten Säure dieses Jahrgangs, die klar ist wie ein Quellfluss in der Auvergne und entspannt wie die Loire, die sich durch die Schlösserlandschaft rund um Blois und Tours mäandert. 2017 ist gerade beim demi-sec schon eine wahre Freude, und man weiß gar nicht, wie man sich dazu zwingen kann, diesem Wein noch mehrere Jahre Flaschenreife zu gönnen und sich gleichzeitig dieses Vergnügen so lange zu versagen. Und doch wird sich dieser Wein noch über lange Zeit hinweg wunderbar entwickeln. Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 15.08.2018, Copyright Christoph Raffelt Geschenkverpackungen finden Sie HIER
Chenin Blanc Le Clos du Bourg Moelleux 1ère Trie 2015 HUET (bio)
Chenin Blanc Le Clos du Bourg Moelleux 1ère Trie 2015 HUET
Farbe: tiefes Goldgelb
Nase: Alles an dieser 1ère Trie zeigt üppige Reife, Tiefe und Komplexität. Der »Clos du Bourg« duftet nach einem großen Korb mit vollreifen Steinobstfrüchten, frisch aufgeschnittenen Mirabellen, Aprikosen und Pfirsichen, und das Gleiche gibt es noch einmal in kandierter und getrockneter Form. Dazu gesellen sich Honigmelonen, Kumquats und Sultaninen. über allem liegt ein geradezu betörender Nebel von Butterscotch.
Gaumen: Die 1ère Trie ist zweifelsohne ein Wein, den man jetzt in den Keller legen sollte, um die erste Flasche vielleicht in fünf Jahren zu öffnen und die letzte vielleicht in fünfzig. Und doch macht es einem der Clos du Bourg sehr schwer, ihn nach der ersten Probeflasche einfach wegzulegen. Zu saftig präsentiert er sich schon jetzt, zu perfekt ist die Säure des 2015er Jahrgangs, als dass man die Größe dieses Weins nicht jetzt schon genießen möchte. Der Clos du Bourg präsentiert sich geradezu sämig auf der Zunge. Die Frucht von Pfirsich, Quitten, Papaya, gelben Pflaumen, Orangen und Melonen ist so konzentriert wie vielschichtig. Die Gewürze, die hier mit hineinspielen, verlangen geradezu nach einer Kombination mit arabischer oder asiatischer Küche, die von Curry, Safran, Kokos und Ingwer geprägt ist. Doch auch die klassische französische Küche hat natürlich passende Antworten auf diesen großen Chenin Blanc. Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 20.07.2016, Copyright Christoph Raffelt
Chenin Blanc Le Haut Lieu Moelleux 1ere Trie 2022 HUET (bio)
Farbe: intensives Goldgelb
Nase: Dass sich hinter dem Clos du Bourg Moelleux Première Trie einer der
tiefsten Weißweine der Loire verbirgt, kann man im Duft des 2022ers nur
erahnen. Der Wein öffnet sich sehr dezent und wirkt eher floral denn
konzentriert. Die volle Frucht verbirgt sich und man erhascht höchstens
eine Ahnung von Honig, Gestein und eingelegten Kumquats. Der Chenin
wirkt eigentlich eher kühl und steinig.
Gaumen: Ganz anders präsentiert sich der Wein am Gaumen. Da wirkt er sanft,
zugewandt und voller Frucht. Hier zeigen sich reife, süße und teils gedörrte
Pfirsiche, Quitte, gelbe Pflaumen, Orangen, äpfel und Birnen. Obwohl
diese Frucht konzentriert wirkt, hat man hier nicht den Eindruck eines
Kompotts. Vielmehr schafft es dieser noch junge Première Trie, tänzelnd
zu wirken. Das macht ihn ungemein verführerisch. Das wirkt überhaupt
nicht nach 95 Gramm Restzucker, sondern nach einer Konzentration, die
von einer dunklen und tiefen Mineralik und feinen Säure balanciert wird.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 30.08.2023, Copyright Christoph Raffelt
Chenin Blanc Le Haut Lieu Moelleux 1ere Trie 2003 HUET (bio)
Farbe: Dunkles, leicht braunes Goldgelb
Nase: Der Le Haut Lieu Moelleux Première Trie 2003 bietet von Beginn ein
beeindruckendes Volumen und eine breitgefächertes Aroma von
kandierten Orangen und Orangenschalen, Grapefruits, Quitten, Datteln und
Feigen, etwas Ingwer und einer bedeutenden Menge Mokka, Salzkaramell
und Kardamom.
Gaumen: Am Gaumen wird schnell klar, dass der Wein aus einem warmen,
konzentrierten und sonnigen Jahrgang stammt. Der Le Haut Lieu Moelleux
Première Trie 2003 wirkt hier noch dichter und üppiger als im Duft. Dabei
füllt er den Gaumen wunderbar mit seiner Frucht und seiner fast schon
sirupartigen Konsistenz aus. Auch hier verbindet sich das Aroma der
Frucht mit viel Mokka, weißem Nougat und Karamell. Und doch schafft es
der Wein, dass er nicht ins Pappige kippt sondern auf der frischen, saftigen
Seite bleibt und man mit großer Wonne den nächsten und übernächsten
Schluck kaum erwarten kann.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 30.08.2023, Copyright Christoph Raffelt
Chenin Blanc Le Haut Lieu Moelleux 1ère Trie 2018 HUET (bio)
Farbe: Funkelndes, dichtes Goldgelb mit feinen grünen Reflexen.
Nase: Der 2018 Vouvray Le Haut-Lieu 1ère Trie Moelleux zeigt sich mit beeindruckender offener Nase, die an Apfel, Apfelmus, Quitte, Quittengelee, weißes Pfirsichmus und reife Birne erinnert. Neben der sehr präsenten Frucht deuten sich subtil feine Anis- und Ingwernoten an und ein Hauch von Akazienblüte, Kamille und Geißblatt. Zart grüne Noten von Brennnessel und Bohnenkraut verleihen ihm Spannung und Frische.
Gaumen: Fein und subtil ist der Gaumen, neben der eleganten Süße kommen viel Zitrus und frischer Apfel zum Tragen, es folgt ein feinwürziger Anstrich, der die Zunge zusätzlich anregt. Er scheint über den Gaumen zu schweben, unbeschwert und leichtfüßig. Noch ganz am Anfang seiner Entwicklung, wird er sich in den nächsten Jahren noch hervorragend entfalten. Wer
ihn zum jetzigen Zeitpunkt genießen möchte, sollte ihn wenn möglich dekantieren und nicht zu kühl aus einem größeren Glas trinken.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 22.05.2020
Chenin Blanc Le Haut Lieu Moelleux 1ere Trie 1993 HUET (bio)
Farbe
Intensives Bernstein mit leichter Weinsteintrübung
Nase
Der Le Haut Lieu Moelleux »Première Trie« 1993 ist ein zunächst leiser Wein, der mit der Zeit immer eindringlicher wird. Klassischer könnte der Wein dabei kaum wirken. Das ist Vouvray in Reinform mit Noten von gedörrten Feigen und kandierten Aprikosen. Dazu kommen gebackene Orangen und Mandeln wie in einem mallorcinischen Kuchen. Dazu findet sich gebranntes Salzkaramell, etwas Ingwer und Jod. Obwohl das alles sehr dicht verwoben wirkt, zeigt sich hier immer noch etwas irisierend Helles und Leichtfüßiges.
Gaumen
Auch hier präsentiert sich ein dichter Wein, der dunkel und mysteriös wirkt. Er wirkt perfekt gealtert. Der Wein besitzt zwar eine Süße. Diese fällt aber durch die schwebend leicht wirkende, lebendige, beeindruckend jung wirkende Säure kaum auf, sondern schwingt einfach so mit. Neben Anklängen von Honig, karamellisierten Birnen und äpfeln sind es dunkle Gewürze und Gesteinsnoten, die hier Dimensionen von Tiefe eröffnen. Der Wein schließt ab mit einer leicht pfeffrigen Note. Ein Ereignis!
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 30.08.2023, Copyright Christoph Raffelt
Sowohl die Beratung wie auch die gesamte Abwicklung waren perfekt.
Die ideal geschützte Ware kam ohne Beschädigung oder sonstigem Mangel sehr pünklich an.
Besten Dank und gerne wieder...mehr undefinedweniger
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