Kosten innerhalb Deutschlands: Als Inselzuschlag auf deutsche Inseln berechnen wir 10,-Euro pro Bestellung bei der Lieferung mit UPS, DHL erhebt keine deutsche Inselzuschläge.
Bei Nachnahme jeweils zzgl. evtl. Übermittlungsentgelte des Logistikunternehmens
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Chenin Blanc Le Clos du Bourg Moelleux 1ère Trie 2016 HUET (bio)
Chenin Blanc Le Clos du Bourg Moelleux 1ère Trie 2016 HUET
Farbe: Sattes Goldgelb.
Nase: Die Nase des 2016 Clos de Bourg Moelleux 1èr Trie der Domaine Huet zeigt sich in der Nase präzise ausdifferenziert. Während die Moelleux Weine des Jahrgangs überwiegend Botrytisfrei sind, ist der Einfluss der Edelfäule hier auf charmante Weise präsent. Honigwaben und Bienenwachs bilden die würzige Spitze, gefolgt von Dörrobst wie getrockneten Birnen und Apfelringen. Orangeat und Zitronat mischen sich mit gerösteten, gesalzenen Nüssen, Montelimar-Nougat und milde Gewürznoten nach Anis, Safran und ein Blatt heller Tabak runden die epische Nase ab.
Mund: Im Antrunk mit packender Phenolik vereint er die süße Frucht und die Viskosität mit den reifen, polierten Gerbstoffen, die ihm seine Größe und seinen Trinkfluss verleihen. Ein sehr aufrechter Wein, straff gestriegelt, dabei mit volksnaher Zugänglichkeit. Aromen von Bergamotte spiegeln sich am Gaumen, die Säure ist mit pikanter Vibration weit gespannt und wird von milden Gewürznoten wie Piment und Nelken ins epochale Finish begleitet. Sehr, sehr sexy. Verkostungsnotiz von Sebastian Bordthäuser vom 01.08.2017, Copyright Sebastian Bordthäuser
Chenin Blanc Le Clos du Bourg demi sec 2017 HUET (bio)
Chenin Blanc Le Clos du Bourg demi sec 2017 HUET Farbe: mittleres Strohgelb Nase: Wenn überhaupt ein Vouvray aus der 2017er-Serie olfaktorisch in Richtung Reduktion und in die damit verbundenen Flint-Noten ausschlägt, dann ist es der Le Clos du Bourg demi-sec. Hier finden sich leise Anklänge an Schießpulver, die sich jedoch mit Luft auch schnell verflüchtigen. Die begleitenden Noten von Apfel und Apfelmost verbinden sich mit Nuancen von Virginia-Tabak und Rauch, ferner mit gemahlenem Stein und ein wenig Wachs sowie nasser Wolle und machen ihn zu einem Archetypus des Vouvray-Chenin-blanc. Gaumen: Geschmacklich bildet der Le Clos du Bourg - wie stets und gerade in jungen Jahren - das Bindeglied vom spielerischen Haut-Lieu zum dunklen Le Mont. Kernobst zeigt sich hier in fast süffig saftiger Art. Die Süße liegt etwas mehr auf der Zungenspitze als beim Le Mont, die Würze schiebt sich in die Mitte des Gaumens. Dabei scheint der Vouvray auf eine Decke aus seidigem Gerbstoff gebettet zu sein, durchwoben mit der so brillanten, nie aufdringlichen, aber stets präsenten Säure dieses Jahrgangs, die klar ist wie ein Quellfluss in der Auvergne und entspannt wie die Loire, die sich durch die Schlösserlandschaft rund um Blois und Tours mäandert. 2017 ist gerade beim demi-sec schon eine wahre Freude, und man weiß gar nicht, wie man sich dazu zwingen kann, diesem Wein noch mehrere Jahre Flaschenreife zu gönnen und sich gleichzeitig dieses Vergnügen so lange zu versagen. Und doch wird sich dieser Wein noch über lange Zeit hinweg wunderbar entwickeln. Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 15.08.2018, Copyright Christoph Raffelt Geschenkverpackungen finden Sie HIER
Chenin Blanc Le Haut Lieu Moelleux 1ere Trie 1993 HUET (bio)
Farbe
Intensives Bernstein mit leichter Weinsteintrübung
Nase
Der Le Haut Lieu Moelleux »Première Trie« 1993 ist ein zunächst leiser Wein, der mit der Zeit immer eindringlicher wird. Klassischer könnte der Wein dabei kaum wirken. Das ist Vouvray in Reinform mit Noten von gedörrten Feigen und kandierten Aprikosen. Dazu kommen gebackene Orangen und Mandeln wie in einem mallorcinischen Kuchen. Dazu findet sich gebranntes Salzkaramell, etwas Ingwer und Jod. Obwohl das alles sehr dicht verwoben wirkt, zeigt sich hier immer noch etwas irisierend Helles und Leichtfüßiges.
Gaumen
Auch hier präsentiert sich ein dichter Wein, der dunkel und mysteriös wirkt. Er wirkt perfekt gealtert. Der Wein besitzt zwar eine Süße. Diese fällt aber durch die schwebend leicht wirkende, lebendige, beeindruckend jung wirkende Säure kaum auf, sondern schwingt einfach so mit. Neben Anklängen von Honig, karamellisierten Birnen und äpfeln sind es dunkle Gewürze und Gesteinsnoten, die hier Dimensionen von Tiefe eröffnen. Der Wein schließt ab mit einer leicht pfeffrigen Note. Ein Ereignis!
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 30.08.2023, Copyright Christoph Raffelt
Chenin Blanc Le Haut Lieu Moelleux 2022 HUET (bio)
Farbe: helles Goldgelb
Nase: Der Le Haut-Lieu Moelleux duftet nach herber Bitterorange, nimmt aber
auch ein wenig die Süße von Bitterorangenmarmelade mit auf. Zudem
erinnert der Wein an reifes, saftiges Steinobst mit einer kühlen Note von
Vanilleeis. Wie man es von einem Chenin Blanc erwartet, sind aber auch
Anklänge von Lanolin, Birnen, äpfeln und vor allem Apfelschalen
vorhanden. Im Hintergrund findet sich eine ganz leicht rauchige, steinige
Note.
Gaumen: Der Schlüsselbegriff für die Vouvrays des Weinguts Huet ist Balance.
Balance ist alles, vor allem bei den restsüßen Weinen. Der 2022er Le
Haut-Lieu Moelleux verfügt über 48 Gramm Restzucker aber gleichzeitig
über so viel Säure, dass sich eine große Harmonie einstellt. Der Wein wirkt
rund, seidig, süffig und zeitlos. Der Gerbstoff schmiegt sich ganz zart an
den Gaumen. Die Das Würzig-Pikante von Kräutern, blondem Tabak und
Zesten zeigt sich erst im ellenlangen Finale, wo es sich mit einer leichten
Salzigkeit vermischt. Natürlich spürt man die Süße des Moelleux, doch ist
sie komplett eingebunden in die Frische, in die klare Säure und die
anregende Mineralität. Hier findet sich viel Energie und eine wunderbare
Spannung, die sich erst in den Anfängen zeigt und sich in den nächsten
Jahren oder Jahrzehnten noch weiter entwickeln wird.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 30.08.2023, Copyright Christoph Raffelt
Chenin Blanc Le Haut Lieu Moelleux 2003 HUET (bio)
Farbe: volles Goldgelb
Nase: Der Le Haut-Lieu Moelleux 2003 stammt aus einem heißen Jahrgang. Doch während andere Weine aus 2003 längst das Zeitliche gesegnet haben, kann man hier das Gefühl gewinnen, dass er jetzt erst aufdreht. Hier erwartet eine dichte Frucht aus hochreifen Birnen, äpfeln und Quitten, Orangen und Grapefruits. Dazu gibt es Quittenbrot, Ingwer und Orangenzesten.
Vor allem aber duftet der Wein nach Blüten, Gestein und Limettenabrieb und damit frisch.
Gaumen: Am Gaumen besitzt der Wein schon eine sehr dichte, fast ölige Textur und es schmeckt auch nach in Crème und Patisserie gepackte gelbfleischiger, reifer Frucht. Doch auch hier bekommt der Moelleux auf fast magische Weise die Wendung Richtung Pikanterie und Frische. Die Säure bleibt dabei durchaus reif. Es sind eher die herb pikanten Noten, die dem
Chenin Blanc die Frische verleihen. Auf jeden Fall ist das Ganze ein Fest, das für sich gesehen schon eine halbe Mahlzeit ist, aber diverse andere Mahlerzeiten kongenial begleiten kann.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 30.08.2023
Chenin Blanc Le Haut Lieu Moelleux 1ere Trie 2022 HUET (bio)
Farbe: intensives Goldgelb
Nase: Dass sich hinter dem Clos du Bourg Moelleux Première Trie einer der
tiefsten Weißweine der Loire verbirgt, kann man im Duft des 2022ers nur
erahnen. Der Wein öffnet sich sehr dezent und wirkt eher floral denn
konzentriert. Die volle Frucht verbirgt sich und man erhascht höchstens
eine Ahnung von Honig, Gestein und eingelegten Kumquats. Der Chenin
wirkt eigentlich eher kühl und steinig.
Gaumen: Ganz anders präsentiert sich der Wein am Gaumen. Da wirkt er sanft,
zugewandt und voller Frucht. Hier zeigen sich reife, süße und teils gedörrte
Pfirsiche, Quitte, gelbe Pflaumen, Orangen, äpfel und Birnen. Obwohl
diese Frucht konzentriert wirkt, hat man hier nicht den Eindruck eines
Kompotts. Vielmehr schafft es dieser noch junge Première Trie, tänzelnd
zu wirken. Das macht ihn ungemein verführerisch. Das wirkt überhaupt
nicht nach 95 Gramm Restzucker, sondern nach einer Konzentration, die
von einer dunklen und tiefen Mineralik und feinen Säure balanciert wird.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 30.08.2023, Copyright Christoph Raffelt
Chenin Blanc Le Haut Lieu Moelleux 1ere Trie 2003 HUET (bio)
Farbe: Dunkles, leicht braunes Goldgelb
Nase: Der Le Haut Lieu Moelleux Première Trie 2003 bietet von Beginn ein
beeindruckendes Volumen und eine breitgefächertes Aroma von
kandierten Orangen und Orangenschalen, Grapefruits, Quitten, Datteln und
Feigen, etwas Ingwer und einer bedeutenden Menge Mokka, Salzkaramell
und Kardamom.
Gaumen: Am Gaumen wird schnell klar, dass der Wein aus einem warmen,
konzentrierten und sonnigen Jahrgang stammt. Der Le Haut Lieu Moelleux
Première Trie 2003 wirkt hier noch dichter und üppiger als im Duft. Dabei
füllt er den Gaumen wunderbar mit seiner Frucht und seiner fast schon
sirupartigen Konsistenz aus. Auch hier verbindet sich das Aroma der
Frucht mit viel Mokka, weißem Nougat und Karamell. Und doch schafft es
der Wein, dass er nicht ins Pappige kippt sondern auf der frischen, saftigen
Seite bleibt und man mit großer Wonne den nächsten und übernächsten
Schluck kaum erwarten kann.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 30.08.2023, Copyright Christoph Raffelt
Chenin Blanc Le Haut Lieu Moelleux 1ère Trie 2018 HUET (bio)
Farbe: Funkelndes, dichtes Goldgelb mit feinen grünen Reflexen.
Nase: Der 2018 Vouvray Le Haut-Lieu 1ère Trie Moelleux zeigt sich mit beeindruckender offener Nase, die an Apfel, Apfelmus, Quitte, Quittengelee, weißes Pfirsichmus und reife Birne erinnert. Neben der sehr präsenten Frucht deuten sich subtil feine Anis- und Ingwernoten an und ein Hauch von Akazienblüte, Kamille und Geißblatt. Zart grüne Noten von Brennnessel und Bohnenkraut verleihen ihm Spannung und Frische.
Gaumen: Fein und subtil ist der Gaumen, neben der eleganten Süße kommen viel Zitrus und frischer Apfel zum Tragen, es folgt ein feinwürziger Anstrich, der die Zunge zusätzlich anregt. Er scheint über den Gaumen zu schweben, unbeschwert und leichtfüßig. Noch ganz am Anfang seiner Entwicklung, wird er sich in den nächsten Jahren noch hervorragend entfalten. Wer
ihn zum jetzigen Zeitpunkt genießen möchte, sollte ihn wenn möglich dekantieren und nicht zu kühl aus einem größeren Glas trinken.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 22.05.2020
Chenin Blanc Le Haut-Lieu demi sec 2018 HUET (bio)
Info zum Wein: Bei einem Besuch im Dorf Vouvray im Jahr 1928 verliebte sich die Familie Huet in den Charme dieses Grundstücks, zu dem ein fünf Hektar großes Weingut gehörte. Im selben Jahr gekauft, stellt es den Ursprung der Domaine dar. Info zur Lage: Heute besteht der Weinberg aus fünfzehn Hektar oberhalb des Vouvray-Plateaus. Der tiefbraune Ton von Haut-Lieu sorgt für Fruchtigkeit und Frische in den Weinen. Farbe: Funkelndes Goldgelb. Nase: Der 2018er Vouvray Le Haut-Lieu Demi Sec präsentiert sich äußerst charmant in der Nase. Er duftet hellfruchtig nach Honigmelone, reifer Ananas, Quittenkompott und frischer Grapefruit. Betörend wirken der florale Duft, der an Akazie, Holunderblüte und Flieder erinnert, und die süßlichen Noten von Blütenhonig und Zitronat. Durch seine tiefgründige Mineralität und Anklänge von frischem Ingwer und Koriander entsteht ein jugendlicher und äußerst erfrischender Anstrich. Gaumen: Frisch und jugendlich zeigt er sich auf der Zunge. Die elegante Süße wird von einer anregenden, verspielten Säure und einer herben Grapefruitnote begleitet - ein salzig anmutender und halbtrockener Wein, der sich erst am Beginn seiner Trinkreife befindet und der sich in den nächsten Jahren noch hervorragend entwickeln wird. Wer ihn zum jetzigen Zeitpunkt genießen möchte, sollte ihn wenn möglich dekantieren und nicht zu kühl aus einem größeren Glas genießen.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 22.05.2020, Copyright Christina Hilker Geschenkverpackungen finden Sie HIER
Chenin Blanc Le Haut-Lieu demi sec 2017 HUET (bio)
Chenin Blanc Le Haut-Lieu demi sec 2017 HUET Farbe: mittleres Strohgelb Nase: Wie der trockene Le Haut-Lieu ist auch der Le Haut-Lieu demi-sec ein offener, heller, duftiger Wein, dessen Aromen an Nashi-Birne und Fruchtfleisch von gelben äpfeln, Blüten von Akazien und Orangen sowie ein wenig an Honig erinnern. Doch selbst mit diesem Honig und der erahnten Süße hat der Wein nichts Schweres oder üppiges, sondern wirkt tänzelnd und leicht, zugleich aber charaktervoll und ernsthaft. Gaumen: Am Gaumen zeigt sich, dass die rund 18 Gramm Süße exzellent von der Säure gepuffert werden. Der Wein wirkt trotz der 13,5 % Alc. fast so schwebend wie ein Kabinett, und das ist faszinierend. Der Demi-sec ist so saftig, so cremig und gleichzeitig so elegant mit fein ziselierter Säure und einer frischen Mineralität, die wie alle Komponenten in den Weinen von Huet zunächst gar nicht als einzelner Bestandteil auffällt, sondern nur in der stets stimmigen Gesamtkomposition. Auch hier ist man gewillt, immer weiter einzuschenken und einen etwaigen Vorrat schnell zunichte zu machen, auch wenn der Wein natürlich ein großes Zukunftspotential besitzt. Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 15.08.2018, Copyright Christoph Raffelt Geschenkverpackungen finden Sie HIER
Chenin Blanc Le Haut-Lieu Moelleux 2016 HUET (bio)
Chenin Blanc Le Haut-Lieu Moelleux 2016 HUET
Farbe: Helles Strohgelb mit grünen Reflexen.
Nase: Die Nase des 2016 Le Haut Lieu Moelleux der Domaine Huet ist komprimiert, komplex und benötigt unbedingt Belüftung, bevor sich die einzelnen Aromen wie durch ein Prisma zeigen. Getrocknete Aprikosen, Quitten und Birnen sowie Orangenschalen und Kirschblüten zeigen sich nur zögernd, zu jung ist dieser Wein mit grandiosen Anlagen.
Mund: Der Gaumen bestätigt, dass dieser Wein jetzt zwar schon mit großem Genuss zu trinken ist, seine Anlagen aber auf ein in der ferne liegendes Verzehrdatum deuten. Der Wein besitzt eine hohe Phenolik, die reifen, engmaschigen Tannine geben ihm Griff und Struktur. Dabei scheint die Säure zurückgenommen, gibt ihm aber Rückgrat und Stabilität. Dicht, komplex und mit hoher Spannung hat er ein bestechendes Süße-Säure Spiel, wobei die Tiefe vielmehr von rosinierten Beeren denn von Botrytis stammt. Ein Wein mit langem Atem. Wohl dem, der hat. Verkostungsnotiz von Sebastian Bordthäuser vom 01.08.2017, Copyright Sebastian Bordthäuser
Chenin Blanc Le Haut-Lieu demi sec 2020 HUET (bio)
Farbe: mittleres Strohgelb
Nase: Der Le Haut-Lieu Demi-Sec ein offener, heller, duftiger und frischer Wein,
dessen Aromen an weiße und gelbe Blüten, Nashi-Birnen, gelbe äpfel und
frischen Apfelmost erinnern. Hinzu kommen Noten von feuchtem Stein und
Kräutern. Unter den drei Lagen wirkt der Le Haut-Lieu immer ein wenig
moselanisch, so auch in diesem Jahrgang. Trotz einer antizipierten Fülle
an Aromen besitzt der Wein nichts Schweres oder üppiges, sondern wirkt
tänzelnd und leicht, zugleich ist er aber charaktervoll und ernsthaft.
Gaumen: Am Gaumen zeigt sich schnell die wunderbare Balance aus Süße und
Säure, und obwohl der Chenin Blanc über 13,5 Vol-% verfügt, wirkt er auch
am Gaumen fast so leichtfüßig wie ein Kabinett. Der Demi-Sec besitzt eine
gelb- und weißfleischige runde Frucht, die saftig und cremig ist und von
einer eleganten und fein ziselierten Säure und einer frischen Mineralität
getragen wird. Hier zeigen sich Spannung und Präzision, Intensität wie
auch Dichte, und trotzdem bleibt noch die schon erwähnte tänzelnde
Leichtfüßigkeit bei gleichzeitig präsenter Süße.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 11.08.2021, Copyright Christoph Raffelt
Farbe
mittleres Strohgelb
Nase
Die 2022er Ausgabe des trockenen Chenin Blanc aus Huets ältester Einzellage Le Haut-Lieu (1928) ist ein Wein, der Leichtigkeit und Dichte besitzt und es ganz locker schafft, seine Komplexität in einen trinkanimierenden, floralen Charakter zu gießen. Es duftet nach Blüten, vor allem Heckenrosen, viel Apfel und Birne mit etwas Schale sowie ein wenig Hibiskus. Der Wein erinnert an kühlen Eistee, aber nicht an einen künstlichen, sondern einen selbstgemachten mit Pfirsich.
Gaumen
Die 2022er Ausgabe des Le Haut-Lieu Sec ist ein sinnlicher, seidiger und dichter Wein, der aktuell am offensten und feinsten wirkt. Er bietet eine elegante Frucht in einer Mischung aus weißfleischigem Stein- und Kernobst, etwas Wachs und Tabak mit einer hervorragend eingebundenen Säure. Der Alkohol ist nicht spürbar. Wie man es kennt, bietet der Weine feine, pikante Bitterkeit von Zesten und Kräutern mit leichten Anklängen grüner Nüsse. Es ist ein purer Haut-Lieu mit leicht kalkiger Mineralität, einem eleganten Säurebogen und einer leichten Salzigkeit, was dazu verführt, diesen Wein jetzt und immer weiter zu trinken. Das kann man tun, man sollte aber ein paar Flaschen für später behalten; denn der Chenin Blanc wird sich natürlich noch blendend weiterentwickeln.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 30.08.2023, Copyright Christoph Raffelt
Chenin Blanc Le Haut-Lieu demi sec 2022 HUET (bio)
Farbe: mittleres Strohgelb
Nase: Der Le Haut-Lieu Demi-Sec ist der große diesjährige Verführer! Auf der
Basis von gelben äpfeln, Nashi-Birnen, gelben Pflaumen und ein wenig
Karamell schweben Blütendüfte und Kräutern mit einem Spritzer Zitrone.
Der Wein wirkt tänzelnd und doch dicht und charaktervoll.
Gaumen: Am Gaumen spürt man die dezente Süße in der reifen, saftigen Frucht. Die
Säure wirkt eher elegant und dezent als fordernd. Dafür findet man hier
eine tiefe, hell wirkende Mineralität und einen Gerbstoff, den man in der
Sec-Version kaum bemerken konnte. Auch das Herb-Pikante ist stärker
ausgeprägt, während die Textur seidig und cremig wirkt. Das ist ein
intensiver, konzentrierter Demi-Sec mit Fülle und Komplexität. Und doch
bleibt der Wein einladend, leicht verständlich und sinnlich.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 30.08.2023, Copyright Christoph Raffelt
Chenin Blanc Le Haut-Lieu Moelleux 2018 HUET (bio)
Farbe: Funkelndes Goldgelb
Nase: Die Nase des 2018 Le Haut-Lieu Moelleux zeigt sich gewohnt vielschichtig.
Auf der einen Seite brotig, teigig und würzig. dunkle Brotkruste nehmen
Mürbeteig und ein wenig Hefegebäck. Reichlich weißer Pfeffer mit
Koriandersaat, Safran und Kurkuma sorgen für orientalische Würze.
Pfirsich, Aprikose und Mirabelle präsentieren sich vollreif. Teilweise wirkt
die Frucht kandiert und ausladend. Birnen- und Quittenkompott mit etwas
Zimt abgeschmeckt strömt förmlich aus dem Glas. Dahinter steht stets die
leicht rauchig anmutende Note von Kalk und nasser Kreide. Frisch
gehackte Mandeln, Zimtblüte und Kokoszucker liefern einen gelungenen
Abschluss.
Gaumen: Huet versteht es genial hohe Komplexität mit einer wohltuend angenehmen
Süße zu verschmelzen. Schmeichelnd am Gaumen mit einem zarten
Zuckerschwänzchen. Konträr dazu kühl unterlegt und von einer linearen
Mineralität deutlich geprägt. Die Säure treibt ihn ordentlich voran und sorgt
für Frische und Lebendigkeit. Die Süße bleibt nie stehen oder gerät ins
Stocken. Sie wird immer wieder gekonnt durchbrochen. Pure Energie am
Gaumen. Die Aromen der Nase zeigen sich in ähnlicher Form. Brilliant,
strahlend und präzise. Im Nachhall wirken Safran und Kurkuma noch lange
neben dem Birnenkompott.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 02.10.2021, Copyright Marian Henß
Farbe: Helles Goldgelb.
Nase: Der 2018er Vouvray Le Mont Demi Sec verführt in der Nase mit einer ausgeprägten Mineralität, die an Rauch, Feuerstein, Kalk und Meeresluft erinnert. Zart süße Fruchtanklänge von kandiertem Apfel, Quittengelee und Orange dringen nach längerer öffnung aus dem Glas hervor, jodige und zart herbe Duftnoten inklusive.
Gaumen: Am Gaumen präsentiert er sich sehr charmant mit feiner Süße. Die mineralischen Noten der Nase kommen hier noch stärker zum Tragen und regen angenehm an. Untermalt ist das Ganze von einer frischen Säure und einer feinen Gerbstoffnote. Der Wein hat Gripp und Tiefe. Im langen Nachhall treffen wir auf Eindrücke, die geschmacklich an Bitterorangenkonfitüre und Orangenzesten erinnern. Ein überaus spannender Weißwein, der erst am Beginn seiner Entwicklung steht und der sich in den nächsten Jahren wunderschön entwickeln wird.
Unbedingt dekantieren und nicht zu kalt aus großen Gläsern genießen.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 22.05.2020
Chenin Blanc Le Mont demi sec 2023 HUET (bio)
Informationen zum Wein
Der Weinberg Le
Mont liegt oberhalb der Tuffsteinhöhlen und östlich vom Weingut Huet
auf dem ersten Plateau von Vouvray, der sogenannten Première Côte , und er ist nach
Süden ausgerichtet. Der Weinberg wurde bereits im 15. Jahrhundert erwähnt, und
er wird seit dieser Zeit sehr geschätzt. Wie die anderen Weinberge befindet
sich Le Mont mit seinen neun Hektar im Alleinbesitz des Weinguts Huet und wurde
von Gaston Huet 1957 als letzter der drei Weinberge erworben. Er hat einen
mehrere Meter tiefen Oberboden mit einem kieseligen, teils faustgroßen
Feuerstein, der dort Perron genannt wird, und tiefgrünen Lehm. Die Basis
bildet der übliche turonische Tuff-Kalkstein.
2023 sind die Weingärten in Vouvray in großem Maße von
der drosophila suzukii, der Kirschessigfliege heimgesucht worden. Das
erforderte ein rigoroses Qualitätsmanagement. Es gibt ja eh schon diverse
Lesegänge pro Weinberg bei Huet für die einzelnen Varianten des Chenin Blancs.
In diesem Jahr musste jede einzelne Beere angeschaut werden und mindestens 25%
der Ernte wurden verworfen. Wie üblich wurden die Trauben innerhalb der vielen
Lesedurchgänge penibel sortiert, gepresst und spontan vergoren. Eine
malolaktische Gärung erfolgte nur in Ausnahmefällen und bei einzelnen Fässern.
Ausgebaut wurde der Wein in gebrauchten Demi-Muids. Demi-Sec 2023 heißt
bei Huet: zwischen 20 Gramm Restsüße.
Sowohl die Beratung wie auch die gesamte Abwicklung waren perfekt.
Die ideal geschützte Ware kam ohne Beschädigung oder sonstigem Mangel sehr pünklich an.
Besten Dank und gerne wieder...mehr undefinedweniger
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