Kosten innerhalb Deutschlands: Als Inselzuschlag auf deutsche Inseln berechnen wir 10,-Euro pro Bestellung bei der Lieferung mit UPS, DHL erhebt keine deutsche Inselzuschläge.
Bei Nachnahme jeweils zzgl. evtl. Übermittlungsentgelte des Logistikunternehmens
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Chenin Blanc Le Mont Moelleux 2015 HUET
Farbe: goldgelb
Nase: Der »Le Mont Moelleux« ist im Jahr 2015 ein mysteriöser, gleichsam dunkler Wein. Das gilt auch für den Moelleux, der zwar ein wenig mit exotischen Aromen von Ananas und Mango spielt, aber vor allem von rauchig-würzigen Noten bestimmt wird, in denen es ein Aufblitzen von Feuerstein gibt, einen Duft von geräuchertem Heu und von feuchtem Gemäuer, in dem jemand etwas Indisches mit Ingwer, Safran, Quitten und Senfmehl zubereitet.
Gaumen: Im Mund ist der 2015er Le Mont Moelleux schon jetzt beeindruckend komplex. Er verändert sich von Minute zu Minute, bleibt aber trotzdem immer bei sich. Er ist durch und durch der von Silex und Tuffstein stammende Le Mont, der zwar Aprikosen und Mangos, Reineclauden, Kumquats und eine Note von gelbem englischen Weingummi liefert, der aber seine Größe vor allem durch den Extrakt, durch die Stoffigkeit am Gaumen und die vibrierende mineralische Säure erhält, die die Menge an Süße locker wegsteckt. Die Bitternoten der Agrumen erweitern noch den erfrischenden Aspekt, den der Le Mont bietet. Die Balance, die Tiefe und Länge sind begeisternd – vom Potential dieses Moelleux, das sicher bei vierzig, wenn nicht bei mehr Jahren liegt, gar nicht zu reden. Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 20.07.2016, Copyright Christoph Raffelt
Chenin Blanc Le Mont Moelleux 1ere Trie 2017 HUET (bio)
Chenin Blanc Le Mont Moelleux 1ere Trie 2017 HUET Farbe: tiefes Goldgelb Nase: Der 2017er Le Mont Moelleux 1ère Trie ist ein grandioser Wein, und das merkt man schon in der ersten Sekunde. Die Frucht wurde rund einen Monat früher gelesen als üblich, sodass sich nur wenig Botrytis gebildet hatte. Der Wein wirft nur so um sich mit reifem Kernobst und ebenso mit etwas Steinobst, das mit Luft immer dominanter wird. Ingwer findet man hier ebenso wie Bitterorangen, ein wenig Honig, Salzmandeln, Nougat und eingelegte Gartenkräuter. All das befindet sich im Fluss, verändert sich; denn der Wein führt ein Eigenleben und zeigt immer neue Facetten. Gaumen: Die bemerkenswerte Präzision, die sich durch den gesamten Jahrgang zieht, findet in diesem Wein ihren Höhepunkt. Die 65 Gramm Süße wirken sehr beschwingt und sehr harmonisch im gesamten Gefüge, die gelbe Frucht ist reif und doch fein. Die Phenolik sorgt für Substanz, die Textur ist viskos, die Säure lebendig sowie absolut präzise und fein, alles durchdringend und in der Schwebe haltend. Dazu verbindet sich der Reigen von Marillen und Quitten, Dörrpflaumen und Kumquats mit Gewürzen und salzigen Noten zu einem grandiosen, langen Finale. All das steht natürlich noch am Anfang einer Entwicklung, die sich über Jahrzehnte hinweg weiterverfolgen lassen und immer beeindruckender werden wird. Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 15.08.2018, Copyright Christoph Raffelt Geschenkverpackungen finden Sie HIER
Chenin Blanc Le Mont Moelleux 1ere Trie 2022 HUET (bio)
Farbe: intensives Goldgelb
Nase: Der Le Mont Moelleux Première Trie 2022 wirkt fein und elegant, ja fast
zart. So duftig und schwebend habe ich den Première Trie aus dieser Lage
bisher selten erlebt. Das eigentlich Faszinierende ist, das sich unterhalb
dieser zarten Seite mit Luft auch die eher dunkle, würzige, steinige Seite
offenbart und der Wein von Minute zu Minute immer tiefer und intensiver
wird. Er öffnet sich mit Noten von Ginster und Jasmin, Apfelblüten, Asche
und Gestein. Dann zeigt sich frisches und mürbes Kernobst samt Schalen
sowie Grapefruits und Kumquats samt Zesten. Schließlich finde man
Aspekte von Nüssen, Tabak, Kräutern und Gestein.
Gaumen: Am Gaumen wirkt der Le Mont Moelleux Première Trie voll und intensiv
mit einer festen, süßen und herben Frucht. In manchen Jahrgängen wirkt
dieser Wein wie ein eigener Dessert-Gang. Nicht so in 2022. Alles ist dicht
verwoben, würzig, saftig und rauchig, aber nicht schwer. Der Wein besitzt
zwar keine druckvolle Säure, dafür aber eine prickelnde Mineralität. Es ist
ein Vouvray, der jetzt schon extrem stimmig wirkt, sich aber über
Jahrzehnte weiterentwickeln wird.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 30.08.2023, Copyright Christoph Raffelt
Farbe: Funkelndes, intensives Goldgelb.
Nase: Der 2019er Selma de Nin ist ein strahlender Wein. Aromen von Limette, Grapefruit, Orange, Aprikose und junger Mango sind direkt nach dem Einschenken allgegenwärtig, vermischt mit floralen Duft- und feinen Röstnoten von Vanille, Milchkaffee und Krokant, die auf den gekonnten und subtilen Einfluss des vorangegangenen Ausbaus im kleinen Holzfass verweisen. Eine immense kühle Frische prägt den Auftakt und weckt die Sehnsucht nach dem ersten Schluck.
Gaumen: Am Gaumen befindet sich dieser Top-Weißwein in Bestform, mit einer saftigen hellen Frucht, die auf der Zunge Birne und Quitte zeigt, und zugleich einer animierenden Säure, die an die Zitrusfrüchte der Nase erinnert. Der moderate Alkohol von 12,5 Vol% unterstreicht die pure Eleganz und lässt ihn zum perfekten Speisenbegleiter zu einer feinen und eleganten Küche werden, dabei kann man ihn getrost auch noch ein paar Jahre lagern. Wer ihn zum jetzigen Zeitpunkt genießen möchte, tut gut daran ihn zu dekantieren und in großen Gläsern zu servieren. Auch ein Tag der öffnung im Kühlschrank lässt ihn gewinnen.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 19.12.2022
Chenin Blanc Selma Ancestral 2020 FAMILIA NIN ORTIZ
Farbe: Sattes Gelb mit seidenmattem Schimmer und verhaltener Perlage.
Nase: In der Nase geriert sich der 2020 Selma Ancestral wie eine Diva: Mit einer feinen Reduktion zeigen sich unter Zündplättchen und Streichhölzern mit etwas Luft Noten von Erbsgrün, grünen Bohnen und Zucchiniblüten, bevor gestovter Apfel und kleine Mostbirnen auftreten. Ein Ancestral, der große Gläser und/oder ausreichende Belüftung, z.B. in der Karaffe, nicht scheut. Ein zunächst etwas sperriger Kollege, bei dem etwas Zeit, Wohlwollen und Beschäftigung mit seinem Naturell extrem bereichernd sein können. Fordernd, doch enorm belohnend.
Mund: Im Antrunk zeigt sich das Mousseux sehr zurückgenommen und agiert eher als Trinkbeschleuniger denn als Hauptdarsteller. Der 2020er Jahrgang wirkt etwas fülliger als gewöhnlich, dazu kommt seine cremige Textur und ein wenig Restsüße, die das warme Jahr mustergültig widerspiegeln. Unter der Reduktion schlummern gesottene mürbe äpfel, etwas Zitrone, Fenchel und zart hefige Noten, die an warmes Brioche erinnern. Ein außergewöhnlicher Ancestral, jenseits der Aperitif-Situation.
Verkostungsnotiz von Sebastian Bordthäuser vom 01.07.2024
Chianti Classico Belcanto DOCG NITTARDI (bio)
Das Traubengut für Belcanto Chianti Classico kommt aus unseren Weinbergen bei Nittardi (450 m) und aus unseren Weinbergen Villa Rosa (270 m) einige Kilometer südlich von Castellina in Chianti.
Beide Weinberge haben einen Boden mit mittlerer Tiefe und reichlich Schiefer- und Lehmstruktur, die dem Wein eine elegante Frische und Länge geben. In den unterschiedlichen Parzellen von Nittardi wächst ausschließlich Sangiovese der dank großer Tag-und-Nacht-Temperaturunterschiede langsam reift und so elegante und ausgeglichene Weine hervorbringt. Die Weinberge in Villa Rosa wurden 1968 gepflanzt und bestehen zum größten Teil aus Sangiovese, enthalten aber auch sieben andere lokale Rebsorten wie Canaiolo, Malvasia Nera und Colorino. Auf dem Etikett von Belcanto ist Michelangelo auf einem Mosaik von Galestro Steinen, die typisch für die Böden unserer Weinberge sind, abgebildet. Acht weil der Wein eben aus acht unterschiedlichen Rebsorten besteht.
Natürliche Fermentation in temperaturkontrollierten Edelstahlfässern, anschließend 12 Monate in gebrauchten französischen Eichenfässern, einige Monate Flaschenverfeinerung.
Dunkles Violettrot, saftige Kirsch- und Himbeer-Aromen, mit einem Hauch Rosmarin und floralen Noten. Mittlerer Körper mit knackigen Tanninen am Gaumen und einem frischen und langen Abgang. Hervorragend für alle Variationen von Antipasti und italienische Pasta-Gerichte wie Canneloni al forno oder Spaghetti alla puttanesca geeignet.
Chianti Classico DOCG 2023 Tenuta di Carleone (bio)
Farbe: Funkelndes Rubinrot mit zarten violetten Reflexen.
Nase: In der Nase präsentiert sich der 2023er Chianti Classico mit viel frischer Frucht, die an Sauerkirschen, Himbeeren und Preiselbeeren erinnert. Begleitet wird das fruchtige Aroma von feinen Leder-, Unterholz- und Gewürznoten und duftigen Veilchen und Rosen, sowie Anklängen von Rosmarin und Thymian. Chianti-Aromatik in Reinkultur.
Gaumen: Am Gaumen zeigt er sich leichtgewichtig und elegant mit einer anregenden Säure und einer deutlichen mineralischen Note, die lange auf der Zunge verbleibt. Ein Wein zum solo Genießen, der aufgrund seiner eleganten Struktur auch wunderbar zu Fischgerichten und schmackhaften Zubereitungen mit Gemüse harmoniert.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 25.11.2025
Farbe: Dunkles Kirschrot mit violetten Reflexen und hellem Rand
Nase: Die Nase verströmt alle typischen Eigenschaften seiner Herkunft. Unkompliziert bei großer Eleganz, dunkle Frucht mit Würze, ohne wuchtig zu wirken. Sauerkirsche und rote Johannisbeere dominieren dabei. Reichlich Würze flattert im Hintergrund. Zimt, Nelke, Kardamom und Wacholder. Warme Zimtpflaumen liegen dann in der Luft. Die Würze integriert sich perfekt ins Gesamtbild. Rosmarin und Oregano bauen sich langsam in getrockneter Form auf. Balsamische, etherische und fruchtige Aromen gehen so im Gleichschritt.
Gaumen: Am Gaumen, wie zu erwarten, präsentiert er sich seidig und ausgewogen. Dominant, aber nie aneckend, übernimmt seine Säurestruktur bestimmt und leise das Kommando. Sein Tannin schwingt eine Ebene darunter mit. Voller Würze und Struktur bei hoher Eleganz. Das Tannin reiht sich perfekt zu Frucht und Säure in. Vor allem im Nachhall kommt seine Würze, sowohl etherisch als auch balsamisch, bestens zur Geltung.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 29.10.2024
Chianti Classico Gran Selezione DOCG 2020 NITTARDI (bio)
Chianti Classico Gran Selezione DOCG NITTARDI (bio)
Nittardi Gran Selezione wächst in unserem besten Weinberg, der Vigna Alta. Der Weinberg befindet sich auf einem nach Süden ausgerichteten Hügel in 500 Metern Höhe über dem Meeresspiegel und hat einen Boden aus Kalkstein oder Alberese, der dem Wein Struktur und Kraft verleiht, sowie aus Schiefer oder Galestro, der dem Wein eine elegante Mineralität und Frische verleiht.
Nittardi Gran Selezione entsteht aus unserem besten Sangiovese. Er wird nur in großen Jahrgängen produziert und repräsentiert das Terroir von Nittardi am besten, mit dem Know-how unseres Teams unter der Leitung von Carlo Ferrini. 2020 ist der erste Jahrgang, in dem wir eine Gran Selezione produziert haben. Wir haben uns entschieden, einen neuen Wein zu kreieren, der sich von unserem Nittardi Riserva unterscheidet, der seit 1997 immer eine kleine Menge Merlot in der Mischung hatte. Unsere Gran Selezione ist in gewisser Weise eine Rückkehr in die Vergangenheit mit dem in den letzten 30 Jahren erworbenen Know-how.
Boden: Nittardi Gran Selezione wächst in unserem besten Weinberg, der Vigna Alta. Der Weinberg befindet sich auf einem nach Süden ausgerichteten Hügel in 500 Metern Höhe über dem Meeresspiegel und hat einen Boden aus Kalkstein oder Alberese , der dem Wein Struktur und Kraft verleiht, sowie aus Schiefer oder Galestro.
Reben pro Hektar: 6600
Herstellung: Fermentierung in 7 t Edelstahltanks, danach 28 Monate in Tonneaux aus 500 Litern österreichischem und französischem Holz (davon etwa 20% neu), 6 Monate im Beton, 12 Monate in der Flasche.
Profil: Intensives dunkles Rot, Nase von Heidelbeere, dunkler Kirsche, reifer Brombeere und Garrigue mit Gewürznoten. Am Gaumen elegante Tannine und ausgezeichnete Frische. Außergewöhnliche Struktur, bemerkenswerte feinkörnige Tannine mit einem langen und anhaltenden Abgang. Die Nittardi Gran Selezione 2020 ist noch ein junger Wein und es wird spannend sein, seine Entwicklung in den nächsten 20 Jahren zu verfolgen. Dieser Chianti Classico passt perfekt zur kreativen toskanischen Küche. Er sollte bei etwa 18° C serviert werden.
Chiara Boschis, E.Pira & Figli Barolo Via Nuova DOCG Chiara Boschis 2020 E.PIRA & FIGLI (bio)
Farbe: Dunkles Kirschrot mit violetten Reflexen sowie rostigen Einschlüssen
Nase: Der Barolo Via Nuova 2020 vereint auf sehr gekonnte Weise die dunklen Seiten der Aromenwelt. Flieder und Stiefmütterchen umgarnen dabei die Frucht auf herrliche Art. Holunderbeere, Cassis und Brombeere sogen für dunkelste Frucht. Etwas Pflaume passt da sprichwörtlich wie die Faust aufs Auge. Dazu erwarten uns würzige Komponenten wie
Kubeben-Pfeffer und schwarzer Pfeffer. In getrockneter Form sorgen Majoran, Oregano und Salbei für eine subtile, aber wichtige Kräuterwürze, die lange anhält. Zedernholz sowie etwas Waldboden samt Moos bringen dann noch weitere Ebenen balsamischer Noten mit ein.
Gaumen: Mit dem ersten Schluck beweist er, wie er all diese Eigenschaften und Aromen in Szene setzen kann. So jung zeigt sich das Tanningerüst noch etwas spröde, erfährt aber in Säure und seiner kühlen Mineralität ideale Sparringspartner. Seien Frucht zeigt sich durch dieses kühle Auftreten deutlich frischer und leichter. Auch Aromen von Sauerkirsche und Himbeere
sorgen hier für deutlich mehr Finesse. Er fließt seidig über den Gaumen. Seine Würze kommt im Mundraum deutlich verhaltener, aber in sehr gutem Einklang zur Frucht zur Geltung.
Das Tannin entwickelt sich auch innerhalb von wenigen Minuten schon in eine deutlich feinere Richtung.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 24.04.2024
Farbe: Brillantes, dunkles Kirschrot mit dichtem Kern und zartvioletten Reflexen
Nase: 2020 Barolo Cannubi ist ein schlafender Riese. Noch tief im Winterschlaf dauert es ein wenig, ihn zu erwecken. Ein großes Glas sowie etwas Zeit in der Karaffe empfehlen sich hier. Auf eine sehr subtile Art baut sich dann langsam die Frucht auf. Sauerkirsche, Brombeere und Pflaume sind dabei markant hervorzuheben. Auch frische Hagebutte sowie roter Früchtetee
kommen mir in den Sinn. Zigarrenkiste, helle Tabakblätter sowie bunter Pfeffer sorgen für reichlich Würze. Salbei, Petersilie und Thymian versetzen ihn in eine etherische Hülle. In diese Richtung gehen auch seine Aromen von Pinien, Zypresse und Kiefer. Mit reichlich Erdigkeit versehen weckt er viel Spannung auf den ersten Schluck.
Gaumen: Ein wahrhaftig großer Wein bahnt sich den Weg über meinen Gaumen. Erhaben und voller Stolz trägt er seine Stärken nach außen. Ein feinkörniges Tannin begleitet ihn dabei, kleidet den Mund aus und ist dabei nicht wegzudenken. So stimmig und elementar. Die Frucht fließt seidig-glatt über die Lippen. Er profitiert von seiner enorm feingliedrigen Säurestruktur, die sich nie aufdrängt, aber leise den Takt vorgibt. Die feine mineralische Seite verläuft linear und hört gefühlt nie wieder auf. Die Frucht bleibt subtil, tendenziell eher auf der knackigen Seite. Die balsamischen und etherischen Nuancen stehen in perfektem Einklang zueinander. Dies führen sie auch im Nachhall minutenlang höchst elegant fort. Hinten raus kommt dann noch etwas Kakao zur Geltung.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 24.04.2024
Farbe: Dunkles, dichtes Kirschrot mit zartvioletten Reflexen
Nase: Die Lage Mosconi in Barolo von Chiara Boschis steht für mich immer für einen dunklen Vertreter seiner Herkunft. So auch in 2020. Das Gute dabei ist, dass seine Würze zwar prägend ist, sich aber wunderbar in die Frucht einbettet. Wacholder, Pfeffer und Nelke breiten sich aus. ergänzen werden diese Gewürze von frischem Rosmarin, Thymian und Salbei.
Gerösteter Kaffee und dunkle Schokolade unterstreichen diese dunklen Gedanken. Etwas schwarzer Trüffel und feuchter Waldboden kommen mir in den Sinn. Unterholz, dunkle Tabakblätter sowie ein Hauch Lakritz vollenden diesen Ausflug in die würzige Welt. Süßkirschen, Brombeere und Holunderbeere stehen dahinter bereit. Die Frucht ist essenziell, drängt
sich aber nie in den Vordergrund. Ein absolutes Equilibrium einer harmonischen Nase.
Gaumen: Genau diese Eindrücke transportiert das Team rundum Chiara Boschis auch ins Glas und damit an unsere Gaumen. Mit Druck und Kraft baut er sich auf. Sein Tannin ist feinkörnig präsent, aber unaufdringlich. Dadurch sorgt er für große Eleganz und lässt reichlich Platz, um seien feien Mineralstruktur in Szene zu setzen. Glücklicherweise spielt auch seine
Säurestruktur eine tragende Rolle. Die Frucht wird so klein gehalten und der Trinkflussbarometer steigt nach oben. Perfekt akzentuiert stechen würzige Aromen immer wieder hervor, so dass die Frucht wirklich um jede Einsatzminute kämpfen muss. Dieses herrliche Spiel der Aromen und der Säure setzt sich minutenlang fort. Ein großer, dunkler Barolo voller Eleganz
und Länge.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 24.04.2024
Farbe: Leuchtendes Kirschrot mit vielen hellen Reflexen und dunklen Akzenten
Nase: Chiara Boschis und ihrem Team gelingt es auch in 2020 diese typische Nebbiolo-Frucht mit Würze und Eleganz zu kombinieren. Der Langhe Nebbiolo öffnet sich dunkel, doch zugleich wahnsinnig offen. Brombeere, Sauerkirsche und Maulbeere treffen auf frische Feige und Johannisbeere. Wacholder und schwarzer Pfeffer sorgen für reichlich Würze. Er zeigt sich erdig, geprägt von Unterholz und Tannengeäst. Etherische Nuancen kommen in Form von Eukalyptus und Thymian sowie Kiefernadeln zur Geltung. Geröstete Haselnüsse sowie frische Kaffeebohnen runden ihn eckig ab. Und diese Kanten sind großartig.
Gaumen: Das lässt sich mit großen Schlucken genießen. Der Langhe Nebbiolo zeigt sein ganzes Können am Gaumen. Kühle Eleganz, feine Mineralität sowie eine harmonische Tanninstruktur. Die Frucht kommt kleinbeerig und mit einer angenehmen Säure versehen zum Vorschein. Er wirkt mysteriös und dunkel. Viele Akzente wirken aber auch aufhellend. Die Röstaromen und das Tannin geben neben der Sauerkirsche den Ton an. Das Tannin ist positiv spröde und animiert die anderen Elemente enorm. Nebbiolo kann in dieser Form so sexy sein. Die Säure packt ordentlich am Gaumen zu und hebt den Trinkfluss so auf ein neues Level.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 01.02.2023
Chiaretto di Bardolino Classico DOC 2025 LE MORETTE
Der Bardolino Classico Chiaretto hat eine leuchtend rosa Farbe und eine große Harmonie der Aromen, die zunächst blumig sind und dann von weichen Fruchtaromen dominiert werden. Am Gaumen ist er delikat mit ausgeprägten Fruchtnoten und großer Frische. Der Abgang ist trocken und anhaltend, Eigenschaften, die die Persönlichkeit des Bardolino Chiaretto unterstreichen. Ein Wein für alle Gelegenheiten, von italienischen Vorspeisen und ersten Gängen bis hin zu weißem Fleisch und anderen delikaten Gerichten.
Geruch: Blumig, Walderdbeere, Himbeere, kleine Früchte
Geschmack: Zart und frisch
passt zu: Italienische Vorspeisen, erste Gänge und zartes helles Fleisch
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Chiaretto Garda Classico Rosa Blush 2025 BULGARINI
Chiaretto Garda Classico Rosa Blush BULGARINI
Anbaugebiet: in der Näher der Ortschaft Pozzolengo, im Herzen des hügeligen Lugana-Gebiets, südlich vom Gardasee.
Bodenbeschaffenheit: Moränengelände von eiszeitiger Herkunft, ton- und kieshaltiger Boden.
Traubensorten: Groppello 40%, Sangiovese 20%, Marzemino 20%, Barbera 20%
Weinbereitung: die Trauben werden handgelesen und in Kisten transportiert. Es folgt die traditionelle Rosè-Weinbereitung mit sanfter Traubenpressung und kurzem Schalenkontakt. Entfernung der Schalen und Gärung des Mostes bei kontrollierter Temperatur in Edelstahlbehältern. Der Wein lagert im Edelstahl bis zu seiner Flaschenabfüllung.
Weincharakteristiken: brillante hellrote Farbe mit Rosa-Reflexen, aussergewöhnlich volles Bukett mit Blütennoten (Pfirsich-Wildrosenblütennoten). Der Geschmack ist frisch, voll und weich.
Serviervorschläge: zu Vorspeisen, sowohl auf Fleisch,- als auch auf Fischbasis, zu Fischgerichten und leichten Nudelgerichten
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Château Barbeyrolles Petale de Rose 2024 CHATEAU BARBEYROLLES (bio)
Petale de Rose CHATEAU BARBEYROLLES
Zart wie Blütenblätter, mit feinem Perlenspiel. Ein duftiger Schleier aus Jasmin und Akazienblüten öffnet sich, durchzogen von saftiger Pfirsichnote und einem Hauch frischer Erdbeere. Im Hintergrund entfaltet sich die Erinnerung an einen Mandelkeks, subtil verwoben mit exotischen Gewürzen wie Kardamom.
Am Gaumen lebendig und saftig, mit vibrierender Frische. Zitrusfrüchte, Pampelmuse und kandierte Zitronenschale tanzen auf der Zunge, begleitet von feinem Fruchtfleisch und einer eleganten Textur. Die feine Körnung und die animierende Säure verleihen dem Wein eine köstliche, mundwässernde Vitalität. Sein großzügiges Volumen wird durch einen Hauch edler Bitterkeit raffiniert verlängert.
Intensiv und doch feinfühlig, mit Noten von Gewürzen, Mandel und floralen Essenzen. Ein Wein, der sofort begeistert und mit anhaltender Freude überrascht.
Perfekte Begleiter: – Gebratene Jakobsmuscheln mit Mandelstreusel, Kräutern und Gewürzen – Rotbarbe mit Karotten in würziger Textur
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Sowohl die Beratung wie auch die gesamte Abwicklung waren perfekt.
Die ideal geschützte Ware kam ohne Beschädigung oder sonstigem Mangel sehr pünklich an.
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