Kosten innerhalb Deutschlands: Als Inselzuschlag auf deutsche Inseln berechnen wir 10,-Euro pro Bestellung bei der Lieferung mit UPS, DHL erhebt keine deutsche Inselzuschläge.
Bei Nachnahme jeweils zzgl. evtl. Übermittlungsentgelte des Logistikunternehmens
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Farbe: helles Goldgelb
Nase: Es ist erstaunlich, wie offen und einladend der eigentlich noch so junge Châteauneuf-du-Pape Blanc 2023 heute schon wirkt. Ein Karaffieren wird trotzdem empfohlen. Die Cuvée duftet köstlich und pur nach Grapefruits und Zitronenschalen, nach Geißblatt und Klee, Birnen und weißen Pfirsichen. Darüber liegt ein Hauch von Reduktion und zerstoßener Stein, Fenchel- und Anissaat. Man muss sich schon schwer anstrengen, diesen Wein blind bei Châteauneuf-du-Pape einzuordnen, so frisch und klar wirkt er.
Gaumen: Am Gaumen präsentiert dieser Wein dann aber exakt das, was er sein soll: Ein Grand Cru unter den weißen Châteauneuf-du-Pape mit einer genau kalkulierten Fülle und Opulenz, gepaart mit Frische und Mineralität. Es ist kraftvoller und gleichzeitig eleganter und vielschichtiger Wein mit seidiger Konsistenz und einer reifen Frucht von Birnen, Quitten und Steinobst, reifen Zitrusnoten mit herben Zesten, Kräutern, Anis und Fenchelsaat sowie einer mundwässernden Salzigkeit im Finale.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 08.04.2025
Farbe: leuchtendes Goldgelb
Nase: Der „Châteauneuf-du-Pape blanc“ 2023 ist ein seidig und auf angenehme Weise cremig und warm duftender Wein, der an ein mit Honig bestrichenes, buttriges Toast erinnert, an Akazien- und Orangenblüten und Kamille, Pfirsich, Aprikose, kandierte Zitrone und Lemoncurd, reife Ananas und ein wenig Anis- und Fenchelsaat mit etwas Salzzitrone im Hintergrund. Die Betonung liegt aber definitiv auf der Subtilität und Feinheit.
Mund: Am Gaumen setzt sich dieser zutiefst cremige und sinnliche Eindruck fort. Zunächst sanft und rund, wird er immer würziger und die reife Säure immer spannungsvoller. Dabei ist die Säure ebenso gut integriert wie der feine pikante Bitterstoff, der für die Weine dieser Appellation so typisch ist. Ein „Châteauneuf-du-Pape blanc“ mit großartiger Struktur, Eleganz und Harmonie. Warm und reif, aber nicht üppig, sondern präzise konturiert, in gewissem Sinne sogar straff und immer fokussiert.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 26.11.2025
Farbe: Tiefes, noch junges Dunkelrot mit Rubinrand
Nase: Enorme Dichte, schwarze Feigen, wilde Brombeeren, süße Himbeeren, Blutorangen mit Noten von Veilchen, Provence-Kräutern, frischem Leder, Pfeffer und Beeren in Alkohol. öffnet sich zunehmend mit Luft im Glas und vermittelt einen Eindruck von großer Tiefe und Reinheit.
Gaumen: Sofort mundfüllend mit samtiger Textur, großer Fülle und beeindruckender Konzentration, doch ohne jegliche Aggressivität oder Schwere. Tapeziert den Gaumen mit süßer opulenter Frucht von roten Beeren. Reife, edle, eingehüllte Tannine mit einem Hauch von Kakao, feinkörnige Struktur und Mineralik mit großer Dynamik und Ausdauer. Hervorragendes Alterungspotenzial.
Verkostungsnotiz von André Dominé vom 07.02.2022
Farbe: Dunkles, dichtes Purpur mit zartvioletten Reflexen und heller werdendem Rand
Nase: Die Nase lebt von Würze und dunkler Frucht zugleich. Schattenmorelle, Brombeere, Heidelbeere sowie ein Hauch von Cassis prägen die Nase. Ebenso tief dunkel kommt seine Würze daher. Wacholderbeere, bunter Pfeffer in all seinen Facetten von rot über grün zu schwarz Lorbeerblätter und Muskatnuss. Mit Geduld lassen sich auch Hagebutte sowie etwas Rooibos entdecken. Diese tiefe, erdige Komponente weiß zu überzeugen. Er versprüht Anklänge von geröstetem Kaffee und Schokolade jenseits der 80%. Ungewöhnlich kommen hierzu - dafür aber umso erfrischender – Minze und Kaffir-Limettenblätter zum Vorschein.
Gaumen: Im Antrunk ist die Frucht dann total weit geöffnet und wirkt einladend. Sie schwank zwischen rot und schwarz und wirkt dabei stets wohlig wärmend. Die Frucht ist sehr gut mit der packenden Säurestruktur balanciert. Das Tannin zeigt grüne Akzente, die wunderbar für zusätzliche Frische, Fleischigkeit und Saftigkeit zugleich sorgen. Das packet zu und lädt direkt zum Weitertrinken ein. Dadurch entsteht ein gezehrter, blutiger Charakter, der mich sehr in seinen Bann zieht.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 09.04.2024
Farbe: Tiefes, noch junges Dunkelrot mit Rubinrand
Nase: Enorme Dichte, schwarze Feigen, wilde Brombeeren, süße Himbeeren, Blutorangen mit Noten von Veilchen, Provence-Kräutern, frischem Leder, Pfeffer und Beeren in Alkohol. öffnet sich zunehmend mit Luft im Glas und vermittelt einen Eindruck von großer Tiefe und Reinheit.
Gaumen: Sofort mundfüllend mit samtiger Textur, großer Fülle und beeindruckender Konzentration, doch ohne jegliche Aggressivität oder Schwere. Tapeziert den Gaumen mit süßer opulenter Frucht von roten Beeren. Reife, edle, eingehüllte Tannine mit einem Hauch von Kakao, feinkörnige Struktur und Mineralik mit großer Dynamik und Ausdauer. Hervorragendes Alterungspotenzial.
Verkostungsnotiz von André Dominé vom 07.02.2022
Farbe: Gedecktes Granatrot mit violetten Reflexen.
Nase: Die Aromatik des 2020er Châteauneuf du Pape “Vielles Vignes” zeigt sich tiefgründig mit enormer Konzentration. Süße Beeren, Feigen, Datteln, Schokolade, geröstete Haselnüsse und Kakao und süßer Mokka. Man möchte einsinken in seiner charmanten Tiefe.
Gaumen: Enorme Dichte und Konzentration am Gaumen, ein Wein, der die Begleitung von einer intensiven Küche sucht und sich in den nächsten Jahren noch wunderbar entwickeln wird, seine Mineralität und seine Struktur wird Dekaden überdauern, Geduld ist gefragt und für den Ungeduldigen empfiehlt sich die Karaffe und die richtige Begleitung an Speisen.
Zum jetzigen Zeitpunkt dekantieren und leicht gekühlt aus großen Gläsern servieren.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 18.12.2022
Farbe: Dunkel leuchtendes Kirschrot mit hellem Rand
Nase: Tiefdunkel und geheimnisvoll mutet die Nase an. Er schwankt noch sehr zwischen Frucht sowie seiner etherischen und balsamischen Würze. Nicht von der Hand zu weisen sind Schattenmorelle, Brombeere, Holunderbeere sowie Züge von Schlehe. Etwas Kakaobutte rund stark geröstete Kaffee kommen deutlich zur Geltung. Wacholderbeere, schwarzer
Pfeffer, Piment und Zimt verleihen ihm viel Würze. Etwas Zigarrenkiste und helle Tabakblätter verleihen diesem Moment noch eine weitere Ebene. Rosmarin, Eukalyptus und Ingwer steuern noch ordentlich Kräuterwürze mit viel Frische bei. Dunkelste florale Akzente wie Hibiskus versetzen ihm eine sehr seidige, elegante Komponente. Salziges Lakritz in dunkler Schokolade gehüllt ist eine naheliegende Assoziation. Absolut am Anfang seiner Zeit und noch ein schlafender Riese.
Gaumen: Von einem äußerst feinen Tannin wird der Mundraum ausgekleidet. Das ist so feinporig und animierend – WOW! Von diesem Gerüst getragen, treibt er seine Aromatik voran. Die Frucht ordnet sich dem unter, ohne ihre Bühne zu verlieren. Aber eben weniger expressiv. Dafür kommt die etherische Würze voll zur Geltung. Dieser herrliche mediterrane Moment lebt auch von Frische und grünen Kontrasten. Seine Fülle an balsamischen Elementen wie Kaffee, Schokolade und Gewürze wirkt dazu immer wieder durchbrechend. Das salzige Lakritz tritt auch wieder sehr schön in Erscheinung. Sehr gute Länge und den für die Region als normal zu betrachtenden hohen Alkohol steckt er wunderbar weg.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 09.04.2024
Farbe: Dichtes Purpur, heller Rand sowie violette Reflexe mit Anklängen der
einsetzenden Reife
Nase: In der Nase zeigt er seine dunkle, tiefgründige Seite. 2013 Abélard
offenbart dabei reichlich Tomate, Rote Bete und dunkelste Früchte.
Brombeere, Cassis und Holunderbeere. Ein Hauch rote Johannisbeere und
Himbeere kommt dem unterstützend hinzu. Weißer Pfeffer versprüht neben
Wacholder reichlich intensive Würze. Etwas Kubeben-Pfeffer und eine
ordentliche Portion Lakritz setzen dann zusätzliche etherische Akzente.
Zart schmelzend, dunkle Schokolade sowie eine Nuance geröstete
Kaffeebohnen kommen wie gerufen hinzu. Seine mediterrane Heimat kann
er nicht ansatzweise verleugnen. Die bezeichnende Garrigue wirkt
omnipräsent. Olive, Thymian, Rosmarin und Mandelblüte.
Gaumen: Schon ab dem ersten Schluck zeigt er deutlich seine Stärken. Der Ventoux
lebt von starken, abkühlenden Winden. Sein mediterraner Charakter wird
deutlich im Zaun gehalten. Finesse und Eleganz pur. Er wirkt steinig und
elegant. Die Frucht ist dadurch zart und deutlich säuerlicher zu spüren.
Weit entfernt von Kraft und Konzentration. Seidig hüllt er den Gaumen ein.
Die vegetabilen Noten von Tomate, mit reichlich Würze und der erdigen
Rote Bete sind am Gaumen völlig unaufgeregt wiederzuerkennen. Absolut
harmonisch und perfekt portioniert. Besser könnte dieser Wein aus dieser
Herkunft heute nicht schmecken. Dazu ist er perfekt gereift und absolut
harmonisch. Auf dem absoluten Trinkhöhepunkt.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 01.06.2022, Copyright Marian Henß
Farbe: Leuchtendes Goldgelb mit dezent grünen Reflexyen
Nase: 2017 Aliot Blanc aus dem Ventoux leben von einer Mixtur aus mediterraner
und orientalischer Würze als auch reichlich geklben Früchten. Safran und
Kurkuma buhlen dabei um die Dominanz. Eine angenehm wärmende
Honigsüße kommt duftend hinzu. Ganz leicht denke ich dabei an
Bienenwachs und reife Chenin Blanc. Ergänzend wirken Thymian,
Rosmarin sowie die obligatorische Garrigue. Reife Pfirsiche, karamellisierte
Quitte und rote äpfel sorgen für die richtige Balance Frucht zu der zuvor
erläuterten Intensität. Mandarine und Khaki setzen neben Abrieb von
Orange und etwas Grapefruit für zusätzliche fruchtige Akzente. Ein wenig
Mandelblüte sowie Akazienholz runden ihn gelungen ab.
Gaumen: Völlig entgegengesetzt zu der intensiv duftenden und warmen Nase
offenbart er am Gaumen das genaue Gegenteil. 2017 Aliot wirkt im Antrunk
kühl, saftig und steinig. Die Höhenlagen und der kühle Wind des Ventoux
hinterlassen wohl ihre Spuren. Genial ist diese Kombination, da die gelbe,
intensive Frucht am Gaumen wieder klar in Erscheinung tritt. Auch die
Würze von Kurkuma und Safran stört dieser kühle Eindruck keineswegs.
Sehr gelungen arbeitet dieser leicht angereifte 2017er mit einem Hauch
Salzigkeit gegen die Frucht. Viel mehr sorgt die Kühle und Frische für
Kontraste und Eleganz bei unverändertem Fruchtausdruck. Gerade die
mediterranen Kräuter stehen im Nachhall noch lange am Gaumen fest. Wie
fest genagelt erscheinen auch die orientalischen Gewürze.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 01.06.2022, Copyright Marian Henß
Farbe: Funkelndes Zitronengelb mit grünen Reflexen
Nase: Eine feine, verspielte Aromatik strömt aus dem Glas. Akazienblüte sowie voll aufblühende Apfelbäume sind intensiv zu erkennen. Ein Hauch gehackt Mandel sowie der Duft von angerösteten Samen von Fenchel und Koriander liegen in der Luft. Nur zart öffnet sich die Frucht und offenbart still und leise etwas gelben Apfel, Quitte und Limettenabrieb. Deutlich
dominanter ist seine Kräuterwürze, die von Salbei, Zitronenthymian und Melisse geprägt wird. Unerwartet wenig mediterran und doch total stimmig für seine kühle Umgebung.
Gaumen: Auch genau dieser Unterschied aus vielen Sonnenstunden, aber permanent kühlenden Winden und abkühlenden Nächten prägen das Mundbild. Die Frucht sowie all die würzigen und floralen Aromen der Nase kommen deutlich zum Vorschein. Allerdings sind diese in ein enges Korsett gehüllt. Schlank und straff in einem mediterranen Kontext auf Basis dieser Rebsorten. Dabei wirkt er steinig, nahezu salzig am Gaumen. Feinste Bitterstoffe setzen positive und stilprägende Akzente, auch für seine Einsatzfähigkeit zu diversen Küchenstilen. Die etherischen, frischen Aromen zeigen nun deutlich mehr Minze und Menthol-Bonbons, was für ein sehr belebendes, kühles Finish sorgt.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 03.04.2024
Farbe: leuchtendes Kirschrot
Nase: Der 2019er Astralabe ist ein junger, expressiver Ventoux-Wein mit Noten
von dunklen Himbeeren, Hibiskus (inklusive Hibiskustee) und etwas
Cassis, die begleitet werden von ein wenig Blaubeerjoghurt und Hefe,
Rauchfleisch, Minze und einem Touch Süßholz. Dazu kommt eine kühle
steinige Note sowie eine grüne Olive, eingelegt in Kräutern der Provence.
Gaumen: Am Gaumen wirkt die Cuvée trinkfreudig schlank und kühl. Gleichzeitig
sind die Aromen eindeutig mediterran. Hier findet sich das
Grenache-typische Süßholz, Kräuter der Provence, wiederum grüne
Oliven, etwas Unterholz, reife Himbeeren, Schlehen und Zwetschgen. Das
Tannin wirkt feinkörnig, aber präsent. Der Astralabe offeriert seine innere
Kraft und Anmut zusammen mit Noten von kühlen Gestein und
getrockneten Kräutern. Im Finale gibt es Wärme und gleichzeitig bleibt die
Säure frisch und geschliffen.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 13.12.2023, Copyright Christoph Raffelt
Farbe: Funkelndes, dunkles Kirschrot, heller Rand und zart violette Reflexe
Nase: In der Nase betört er auf Anhieb mit reichlich seriöser dunkelbeeriger
Frucht. Maulbeere, Himbeere und Brombeere wären hier hervorzuheben.
Cassis und Süßkirsche reihen sich in zweiter Reihe ein. Der Frucht kommt
eine feine Nuance Süßholz entgegen. Dunkel, etherisch und einladend
zugleich. Eine erdige Nuance von Rote Bete kommt genial zu den Früchten
hinzu. Auch etwas Artischocke und gekochte Paprika setzen vegetabile
Akzente. Das wirkt austarierend und kontrastreich zugleich. Héloise zeigt
sich von Graphit und kühlen Elementen durchzogen. Die Frucht wirkt nie
konzentriert oder üppig, sondern immer elegant und zart. Anklänge von
Wacholder, schwarzem Pfeffer sowie etwas Weihrauch sorgen für reichlich
Würze. Rosmarin und Thymian runden ihn sehr gelungen ab.
Gaumen: Er führt diesen Gedanken auch im Antrunk fort. Zart in seiner Frucht, saftig
im Antrunk. Er offenbart sowohl fleischige als auch blutige Attribute. Die
beerige Frucht wird durch die vegetabilen und erdigen Komponenten
bestens im Zaum gehalten. Er lebt von Finesse und Eleganz. Sein
mineralischer, fast salziger Auftritt hebt das Trinkflussniveau deutlich an.
Glücklicherweise liefern die Höhenlagen des Ventoux für eine gesunde,
intakte Säurestruktur. Die feine Kräuterwürze setzt sich auch am Gaumen
nahtlos fort. Der mediterrane Touch ist im Nachhall unverkennbar und wirkt
dort wie festgenagelt.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 01.06.2022, Copyright Marian Henß
Farbe/Aussehen: Intensives Goldgelb mit Hefetrübung/feinste Pérlage.
Nase: In der Nase zeigt sich der 2023er Cidre Pét-nat mit süßer Apfelfrucht, Apfelschale, zarte Hefenote und dem Duft von frischem Gras und feinen Weißdornblüten. Ein überaus einladendes, erfrischendes Aroma, sehr puristisch und inspirierend.
Gaumen: Am Gaumen nimmt man deutlich die Handschrift von Andreas Schumann wahr, wie auch bei den Weinen glänzt dieser Cidre mit puristischer und klarer Stilistik. Markante Säure und der Eindruck der grünen Apfelfrucht begleitet vom feinen Gerbstoff der Apfelschale. Ein knackig-frisches Produkt mit zurückhaltendem Alkohol von 7 Vol.%. Weckt pure Trinklust und macht Appetit auf köstliche Begleitung.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 18.04.2025
Farbe: Gedecktes Granatrot mit violetten Reflexen.
Nase: Sein Duft zeigt sich verführerisch mit Blaubeeren, reifen Sauerkirschen, duftigen Blütennoten, Rosmarin und Thymian, sowie Anklänge von frisch gemahlenem weißem Pfeffer. Mit Sauerstoff treten feine rote Paprikanoten und die Umami Komponente Fleischbrühe hinzu. Zugleich wirkt er frisch, aristokratisch und zeigt deutliche Mineralität.
Gaumen: Auf der Zunge präsentiert sich der 2023er Cifra mit feiner Fruchtsüße, Noten von Süßholz und einer äußerst belebenden Säure, die sehr gut in Frucht und Fruchtsüße
eingebunden ist. Im Nachhall tritt eine feine Holzwürze hinzu, sowie rauchige Anklänge. Erneut ein Cabernet Franc at in Bestform aus der Maremma! Bravo Luca D'Attoma.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 14.11.2025
CinqueCampi, Rosso Frizzante, Emilia Lambrusco IGT 2023 Cinque Campi (bio)
Farbe: Dunkles, dichtes Purpur mit schnell aufschäumendem Mousseux. In der Schaumkrone zeigt er uns auch blaue Farbeinschlüsse bei leichter Trübung.
Nase: Die Nase startet zunächst wild, mediterrane und maskulin. Etwas „Brett“ lässt sich nicht verleugnen. Dies zeigt sich in Form von warmem Leder, Sattel und Pferdeschweiß. Pyrazine sorgen für grüne, herbe Konterpunkte. Lakritze, Pfeffer, Wacholder und Rosmarin bedienen sich dann einer Vielzahl balsamischer und etherischer Würzmittel.
Abrieb von Zimtstange steht hier im Hintergrund, aber nicht minder wichtig für die Balance ein. Petersilie, Eukalyptus, Salbei sowie Oregano setzen ihm einen frischen Kräuterkranz auf. Die Frucht zeigt sich dahinter satt mit Cassis, roter Johannisbeere, Brombeere und Maulbeere. Nussige Akzente bringt er durch geröstete Haselnüsse ein.
In Summe weist der Rosso Frizzante sehr viele mediterrane Kernmerkmale auf.
Gaumen: Dies beweist er auch am Gaumen deutlich. Bei verhaltenem Mousseux und einer verhaltenen Perlage drängt er sich nicht in den Vordergrund. Dennoch belebt das ungemein. Seien Frucht zeigt sich auch hier eher dicht, aber schlank. Er wirkt eher seidig und kühl statt füllig und dicht. Also vermeintlich konträr zur Farbe. Frische und Trinkfluss zeichnen ihn aus. Die Kohlensäure bringt sich immer wieder mit ein und arbeitet „gegen“ die Frucht. Seine Würze, seine balsamischen und etherischen Elemente wirken dafür auf angenehme Weise deutlich intensiver. Es geht dabei um das pure Trinkvergnügen mit Anspruch.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 03.02.2025
Farbe: helles, klares Strohgelb
Nase: Der 2023er „Fosilni Breg“ ist ein eleganter und tiefer Sauvignon Blanc, der ein großzügiges Aroma von gelben und grünen Früchten, Blüten und Kräutern bietet. Er erinnert dabei an Fingerlime und Limetten, grüne und gelbe Pflaumen, etwas Cassis, Holunderblüte und Salzzitrone.
Gaumen: Am Gaumen präsentiert sich der „Fosilni Breg“ ausgewogen zwischen Eleganz und Frische. Er baut schnell Druck auf, wirkt klar und präzise, dabei leicht seidig in der Textur und unwiderstehlich würzig und pikant mit Noten von Zitronen- und Limettenzesten, Salzzitrone und einem ganz feinen Gerbstoff-Grip. Das macht großen Spaß!
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 28.11.2025
Der Fosilni Breg, der „Berg aus Fossilien“, ist geprägt durch seine Korallen-Kalkböden und reich an versteinerten Meerestieren. Die Sauvignon-Blanc-Reben der Domaine wachsen auf kargen Böden mit einer Schicht tonreichen Mergels, auch Flysch oder Opok genannt, sowie fruchtbarer Braunerde. Die Trauben für die 2020 Réserve sind besonders kleinbeerig und werden nur in besonderen Jahren für die Réserve genutzt. Die Lage befindet sich direkt neben dem Zieregg auf 340–480 Höhenmetern. Nach langer Maischestandzeit wurde die Réserve spontan vergoren, für 30 Monate auf der Feinhefe ausgebaut und ungefiltert auf die Flasche.
Farbe:
Blassgelb mit grünen Reflexen.
Nase:
Mit großer Disziplin zeigt sich der 2020 Sauvignon Blanc Reserve von der Domaine Ciringa in der Nase. Mit ruhiger Eleganz erzählt er zunächst vom langen Hefelager, dann von den kleinbeerigen Trauben, die nur in besonderen Jahren die Qualität für die Reserve liefern. Steinig-karg skizziert Kräuterwürze das aromatische Bild: Schwarzkümmel, Koriander, Fenchelgrün und die Zeste von Grapefruits bilden das Fundament. Dazu kommen Sauerteigbrotrinde, Kerbel sowie Zitrusblüten in der Kopfnote. Luftig-lockerer Sauvignon mit prägnanter Persönlichkeit, extrem gesellschaftstauglich.
Mund:
Das florale Zitrus-Thema der Nase wird am Gaumen von Zitrone über Mandarine bis Orange weitergeführt und umfasst sowohl deren Saft als auch die öle der Zesten. Ausladend mit reifem Charakter zeigt er sich am Gaumen cremig mit solidem Bass und präzisem Scheitel. Hier ist alles an seinem Platz – straff und diszipliniert, ein Paradebeispiel für einen Terroir-geprägten Sauvignon, der seinen Charakter nicht verleugnet, sondern dank seiner Herkunft zur vollen Blüte gelangt – ganz ohne die üblichen aromatischen Exzesse.
Sowohl die Beratung wie auch die gesamte Abwicklung waren perfekt.
Die ideal geschützte Ware kam ohne Beschädigung oder sonstigem Mangel sehr pünklich an.
Besten Dank und gerne wieder...mehr undefinedweniger
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