Kosten innerhalb Deutschlands: Als Inselzuschlag auf deutsche Inseln berechnen wir 10,-Euro pro Bestellung bei der Lieferung mit UPS, DHL erhebt keine deutsche Inselzuschläge.
Bei Nachnahme jeweils zzgl. evtl. Übermittlungsentgelte des Logistikunternehmens
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Chiara Boschis, E.Pira & Figli Barolo Via Nuova DOCG Chiara Boschis 2020 E.PIRA & FIGLI (bio)
Farbe: Dunkles Kirschrot mit violetten Reflexen sowie rostigen Einschlüssen
Nase: Der Barolo Via Nuova 2020 vereint auf sehr gekonnte Weise die dunklen Seiten der Aromenwelt. Flieder und Stiefmütterchen umgarnen dabei die Frucht auf herrliche Art. Holunderbeere, Cassis und Brombeere sogen für dunkelste Frucht. Etwas Pflaume passt da sprichwörtlich wie die Faust aufs Auge. Dazu erwarten uns würzige Komponenten wie
Kubeben-Pfeffer und schwarzer Pfeffer. In getrockneter Form sorgen Majoran, Oregano und Salbei für eine subtile, aber wichtige Kräuterwürze, die lange anhält. Zedernholz sowie etwas Waldboden samt Moos bringen dann noch weitere Ebenen balsamischer Noten mit ein.
Gaumen: Mit dem ersten Schluck beweist er, wie er all diese Eigenschaften und Aromen in Szene setzen kann. So jung zeigt sich das Tanningerüst noch etwas spröde, erfährt aber in Säure und seiner kühlen Mineralität ideale Sparringspartner. Seien Frucht zeigt sich durch dieses kühle Auftreten deutlich frischer und leichter. Auch Aromen von Sauerkirsche und Himbeere
sorgen hier für deutlich mehr Finesse. Er fließt seidig über den Gaumen. Seine Würze kommt im Mundraum deutlich verhaltener, aber in sehr gutem Einklang zur Frucht zur Geltung.
Das Tannin entwickelt sich auch innerhalb von wenigen Minuten schon in eine deutlich feinere Richtung.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 24.04.2024
Farbe: Dunkles, dichtes Kirschrot mit zartvioletten Reflexen
Nase: Die Lage Mosconi in Barolo von Chiara Boschis steht für mich immer für einen dunklen Vertreter seiner Herkunft. So auch in 2020. Das Gute dabei ist, dass seine Würze zwar prägend ist, sich aber wunderbar in die Frucht einbettet. Wacholder, Pfeffer und Nelke breiten sich aus. ergänzen werden diese Gewürze von frischem Rosmarin, Thymian und Salbei.
Gerösteter Kaffee und dunkle Schokolade unterstreichen diese dunklen Gedanken. Etwas schwarzer Trüffel und feuchter Waldboden kommen mir in den Sinn. Unterholz, dunkle Tabakblätter sowie ein Hauch Lakritz vollenden diesen Ausflug in die würzige Welt. Süßkirschen, Brombeere und Holunderbeere stehen dahinter bereit. Die Frucht ist essenziell, drängt
sich aber nie in den Vordergrund. Ein absolutes Equilibrium einer harmonischen Nase.
Gaumen: Genau diese Eindrücke transportiert das Team rundum Chiara Boschis auch ins Glas und damit an unsere Gaumen. Mit Druck und Kraft baut er sich auf. Sein Tannin ist feinkörnig präsent, aber unaufdringlich. Dadurch sorgt er für große Eleganz und lässt reichlich Platz, um seien feien Mineralstruktur in Szene zu setzen. Glücklicherweise spielt auch seine
Säurestruktur eine tragende Rolle. Die Frucht wird so klein gehalten und der Trinkflussbarometer steigt nach oben. Perfekt akzentuiert stechen würzige Aromen immer wieder hervor, so dass die Frucht wirklich um jede Einsatzminute kämpfen muss. Dieses herrliche Spiel der Aromen und der Säure setzt sich minutenlang fort. Ein großer, dunkler Barolo voller Eleganz
und Länge.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 24.04.2024
Farbe: Leuchtendes Kirschrot mit vielen hellen Reflexen und dunklen Akzenten
Nase: Chiara Boschis und ihrem Team gelingt es auch in 2020 diese typische Nebbiolo-Frucht mit Würze und Eleganz zu kombinieren. Der Langhe Nebbiolo öffnet sich dunkel, doch zugleich wahnsinnig offen. Brombeere, Sauerkirsche und Maulbeere treffen auf frische Feige und Johannisbeere. Wacholder und schwarzer Pfeffer sorgen für reichlich Würze. Er zeigt sich erdig, geprägt von Unterholz und Tannengeäst. Etherische Nuancen kommen in Form von Eukalyptus und Thymian sowie Kiefernadeln zur Geltung. Geröstete Haselnüsse sowie frische Kaffeebohnen runden ihn eckig ab. Und diese Kanten sind großartig.
Gaumen: Das lässt sich mit großen Schlucken genießen. Der Langhe Nebbiolo zeigt sein ganzes Können am Gaumen. Kühle Eleganz, feine Mineralität sowie eine harmonische Tanninstruktur. Die Frucht kommt kleinbeerig und mit einer angenehmen Säure versehen zum Vorschein. Er wirkt mysteriös und dunkel. Viele Akzente wirken aber auch aufhellend. Die Röstaromen und das Tannin geben neben der Sauerkirsche den Ton an. Das Tannin ist positiv spröde und animiert die anderen Elemente enorm. Nebbiolo kann in dieser Form so sexy sein. Die Säure packt ordentlich am Gaumen zu und hebt den Trinkfluss so auf ein neues Level.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 01.02.2023
Chiaretto di Bardolino Classico DOC 2025 LE MORETTE
Der Bardolino Classico Chiaretto hat eine leuchtend rosa Farbe und eine große Harmonie der Aromen, die zunächst blumig sind und dann von weichen Fruchtaromen dominiert werden. Am Gaumen ist er delikat mit ausgeprägten Fruchtnoten und großer Frische. Der Abgang ist trocken und anhaltend, Eigenschaften, die die Persönlichkeit des Bardolino Chiaretto unterstreichen. Ein Wein für alle Gelegenheiten, von italienischen Vorspeisen und ersten Gängen bis hin zu weißem Fleisch und anderen delikaten Gerichten.
Geruch: Blumig, Walderdbeere, Himbeere, kleine Früchte
Geschmack: Zart und frisch
passt zu: Italienische Vorspeisen, erste Gänge und zartes helles Fleisch
Geschenkverpackungen finden Sie HIER
Château Barbeyrolles Petale de Rose 2024 CHATEAU BARBEYROLLES (bio)
Petale de Rose CHATEAU BARBEYROLLES
Zart wie Blütenblätter, mit feinem Perlenspiel. Ein duftiger Schleier aus Jasmin und Akazienblüten öffnet sich, durchzogen von saftiger Pfirsichnote und einem Hauch frischer Erdbeere. Im Hintergrund entfaltet sich die Erinnerung an einen Mandelkeks, subtil verwoben mit exotischen Gewürzen wie Kardamom.
Am Gaumen lebendig und saftig, mit vibrierender Frische. Zitrusfrüchte, Pampelmuse und kandierte Zitronenschale tanzen auf der Zunge, begleitet von feinem Fruchtfleisch und einer eleganten Textur. Die feine Körnung und die animierende Säure verleihen dem Wein eine köstliche, mundwässernde Vitalität. Sein großzügiges Volumen wird durch einen Hauch edler Bitterkeit raffiniert verlängert.
Intensiv und doch feinfühlig, mit Noten von Gewürzen, Mandel und floralen Essenzen. Ein Wein, der sofort begeistert und mit anhaltender Freude überrascht.
Perfekte Begleiter: – Gebratene Jakobsmuscheln mit Mandelstreusel, Kräutern und Gewürzen – Rotbarbe mit Karotten in würziger Textur
Geschenkverpackungen finden Sie HIER
Château de Béru Chablis Clos Beru Monopole AOC 2020 CHATEAU DE BERU (bio)
Farbe: Strahlendes Goldgelb.
Nase: Der 2020er Chablis Clos Béru offenbart sich, nachdem man ihn dekantiert hat, mit einem fruchtigen und mineralischen Feuerwerk. Präzise Fruchtnoten von Zitrus, gezuckerter Grapefruit, Quitte, Aprikose und Honigmelone treffen auf kühle, steinige Noten, Algen und getrocknete Austernschale. Das Ganze ist perfekt verwoben mit Getreidenoten, Trockengebäck, Mandeln und einem Hauch hellem Tabak sowie deutlichen Kräuternoten. Feinste Aromen von Steinpilzen und Brioche unterstreichen seinen burgundischen Charakter.
Puristischer und klarer definiert kann man Chablis kaum antreffen. Ein Wein, der bereits beim Hineinriechen danach ruft, auf die Zunge genommen zu werden, dem aber eine weitere Lagerung vortrefflich zu Gesicht steht.
Gaumen: Das Feuerwerk der Nase setzt sich auf der Zunge fort. Straff, kalkig und klar strukturiert fordert er uns angenehm heraus. Seine salzigen Noten und die betonte Säure lassen den Speichel fließen und nach mehr verlangen. Ein Wein, der sich perfekt inszeniert, und dies mit einer geradlinigen und unwahrscheinlich schönen und kraftvollen Fülle, die seinesgleichen
sucht. Mein Rat für Ungeduldige: Jetzt kistenweise kaufen und über die nächsten Jahre seine grandiose Entwicklung verfolgen!
Dekantiert, nicht zu kalt aus einem großen Glas genießen, einige Tage der öffnung lassen ihn gewinnen.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 03.06.2024
Château de Béru Chablis Cote aux Pretres AOC 2022 CHATEAU DE BERU (bio)
Farbe: Intensives Goldgelb mit silbrigen Reflexen.
Nase: Im Duft zeigt sich der 2022er Chablis „Côte aux prêtres“ saftig und offenherzig. Er verströmt Aromen von reifen roten äpfeln, Orange, Limette, Sternfrucht und Mango. Diese exotische Tendenz wird von Ingwer- und Koriander-Noten verstärkt. Trockengebäck, Vanille und frisch aufgeschlagene Butter verweisen auf den vorangegangenen Ausbau im kleinen Holzfass. Jodige und salzige Anklänge sind allgegenwärtig. Ein Feuerwerk wunderschöner Aromen weckt große Erwartungen an den ersten Schluck.
Gaumen: Auf der Zunge präsentiert er sich straff, markant und mit kompakter Mineralität. Die Karaffe bringt die Aromen der Nase erneut zum Vorschein, ergänzt von Austernschalen und Zitronengras. Mit jedem Schluck scheint der Speichel mehr zu fließen; die Kombination der intensiven Nase und des fordernden Gaumens zeugt von großer Spannung und Strahlkraft. Ein Wein, der in der Speisenkombination gerne Herausforderungen eingeht.
Zum jetzigen Zeitpunkt möglichst dekantieren und nicht zu kalt servieren
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 03.06.2024
Château de Béru Chablis Montserre AOC 2022 CHATEAU DE BERU (bio)
Farbe: Leuchtendes, intensives, funkelndes Goldgelb.
Nase: Der 2022er Chablis „Montserre“ zeigt sich offen und mit betörender Aromatik, die nach Apfelmus, Orangen, Orangenkonfitüre, Ingwer und Noten von Süßholz duftet. Begleitet wird die fulminante Frucht von rauchigen Anklängen und dem kühlen Duft von Meereswellen, die an die Felsen anbranden. Der feine Holzeinsatz ist präsent und gut in den saftigen Ausdruck des Weines eingebunden.
Zum jetzigen Zeitpunkt möglichst dekantieren und nicht zu kalt servieren.
Gaumen: Auf der Zunge explodiert er mit frischer Frucht; hier zeigen sich vermehrt Zitrusnoten, frische Orange und eine belebende Säure, die mit ausgeprägter salziger Spur über die Zunge zieht. Ein wunderbar lebendiger Chablis, der Kraft und Finesse wunderbar vereint. Sein langer Nachhall verweist auf sein großartiges Reifepotential.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 03.06.2024
Château de Béru Magnum Chablis Terroirs de Beru AOC 1,5l 2022 CHATEAU DE BERU (bio)
Farbe: Mittleres Goldgelb mit zarten grünen Reflexen.
Nase: Der 2022er Chablis „Terroirs de Béru“ zeigt feingliedrige und zugleich tiefgründige und mineralische Aromen. Apfel, Birne und Aprikose paaren sich mit zarten Röstnoten von Mandeln und deutlichen Anklängen von Muschelschalen und Meeresbrise.
Gaumen: Am Gaumen wirkt er mit seiner feinen Frucht und seiner anregenden Säure überaus elegant und erfrischend. Zugleich betört er mit einer tollen Saftigkeit und einer anregenden salzigen Note. Der perfekte Begleiter zu Fisch und Meeresfrüchten.
Verkostungsnotizen von Christina Hilker vom 03.06.2024
Château de Béru Magnum Chablis Clos Beru Monopole AOC 1,5l 2020 CHATEAU DE BERU (bio)
Farbe: Strahlendes Goldgelb.
Nase: Der 2020er Chablis Clos Béru offenbart sich, nachdem man ihn dekantiert hat, mit einem fruchtigen und mineralischen Feuerwerk. Präzise Fruchtnoten von Zitrus, gezuckerter Grapefruit, Quitte, Aprikose und Honigmelone treffen auf kühle, steinige Noten, Algen und getrocknete Austernschale. Das Ganze ist perfekt verwoben mit Getreidenoten,
Trockengebäck, Mandeln und einem Hauch hellem Tabak sowie deutlichen Kräuternoten. Feinste Aromen von Steinpilzen und Brioche unterstreichen seinen burgundischen Charakter.
Puristischer und klarer definiert kann man Chablis kaum antreffen. Ein Wein, der bereits beim Hineinriechen danach ruft, auf die Zunge genommen zu werden, dem aber eine weitere Lagerung vortrefflich zu Gesicht steht.
Gaumen: Das Feuerwerk der Nase setzt sich auf der Zunge fort. Straff, kalkig und klar strukturiert fordert er uns angenehm heraus. Seine salzigen Noten und die betonte Säure lassen den Speichel fließen und nach mehr verlangen. Ein Wein, der sich perfekt inszeniert, und dies mit einer geradlinigen und unwahrscheinlich schönen und kraftvollen Fülle, die seinesgleichen
sucht. Mein Rat für Ungeduldige: Jetzt kistenweise kaufen und über die nächsten Jahre seine grandiose Entwicklung verfolgen!
Dekantiert, nicht zu kalt aus einem großen Glas genießen, einige Tage der öffnung lassen ihn gewinnen!
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 03.06.2024
Château de Coulaine Cabernet Franc La Diablesse AOC 2021 CHATEAU DE COULAINE (bio)
Farbe: junges Purpurrot mit leichter Randaufhellung
Nase: Der 2021er Chinon La Diablesse wirkt elegant und fein mit einer dichten
roten und dunklen Frucht, die an Himbeeren, Brombeeren und reife
Kirschen mit ein wenig Cassis erinnert. Die Frucht wirkt reif, aber in
gewissem Maße auch kühl, was an der nördlichen Ausrichtung der Reben
liegen mag. Der Ausbau im Holz gibt dem Cabernet Franc einen leichten
Anflug von Bressaola, von etwas Rauch und Schokolade. Angenehm wirkt
zudem die feine Würze von Piment, Laub und Gestein.
Gaumen: Am Gaumen wirkt der Chinon pur, klar und saftig. Er hat eine angenehm
feste Säurestruktur und ein nobles Tannin, das an Kalkstaub erinnert. Was
fasziniert, ist die Spannung, die der La Diablesse aufbaut und die bis ins
Finale hält. Elegant und fein wirkt er, dabei auch gefestigt und erdig. Die
dunkle saftige und reife Frucht wird von Noten begleitet, die an Waldboden,
Laub und Unterholz erinnern. Die dunkle Frucht wirkt saftig, teils auch
knackig. Was bis ins lange Finale fasziniert, ist die Säure, die reif, aber
drängend wirkt und von einer immer hervorstechender werdenden
Mineralität begleitet wird.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 07.06.2023, Copyright Christoph Raffelt
Geschenkverpackungen finden Sie HIER
Château de Coulaine Chateau de Coulaine AOC 2023 CHATEAU DE COULAINE (bio)
Farbe: Purpurrot
Nase: Der einfache Chinon der Bonnaventures ist voll von dunkler, frischer, saftiger Frucht und leicht herb würzigen Noten. Diese Mischung aus Cassis, Sauerkirsche, Brombeere und Berberitzen in Verbindung mit Kräutern, Trockenholz und einem Hauch von Rappen will man sofort trinken.
Gaumen: Am Gaumen löst der Wein ein, was man im Duft erwartet hat. Der Wein ist lebendig, pur und feinwürzig mit einer animierenden Säure und der unverfälschten dunklen reifen und saftigen Frucht des Cabernet Franc. Hier gibt es Trinkspaß für vergleichsweise kleines Geld mit Charakter; denn der Château de Coulaine sorgt für feinen Grip und einen angenehmen
Crunch und mit seinen herben Noten für eine gezähmte Wildheit.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 13.07.2024
Château de Pibarnon Chateau de Pibarnon Rouge AOC 2019 CHATEAU DE PIBARNON (bio)
Farbe: Tiefes, gedecktes Violettrot farbdicht bis zum Rand.
Nase: Der 2019er Château de Pibarnon Rouge ist ein Rotwein, der zum Eintauchen verleitet, die pralle Frucht von süßem Brombeeren, schwarzen Kirschen, schwarzen Johannisbeeren, Holunderbeere und süßen Waldhimbeeren paart sich gekonnt mit Baumrinde, Süßholz, Leder, Kakao und gerösteten Kräutern, wie Rosmarin , Thymian und Wacholder.
Gaumen: Charmant und ausladend läuft er über die Zunge , süße Cassis Noten paaren sich mit betontem Gerbstoff und anregender Säure. Ein wahrlich beeindruckender Rotwein, der durch seine ursprüngliche und animalische Anmutung perfekt zu intensiver Küche und vor allem Wild harmoniert.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 26.10.2022
Château de Pibarnon Chateau de Pibarnon Rouge AOC 2018 CHATEAU DE PIBARNON
Farbe: Dichtes Purpur, violette Reflexe
Nase: Der Bandol von Pibarnon ist einfach eine Bank. Gekonnt treffen hier dunkle Früchte, viel balsamische Würze und Finesse aufeinander. Teer, Lakritz und Graphit setzen dunkle, aber etherische wie kühlende Duftmarken zugleich ab. Dazu reichlich Wacholderwürze, Rosmarin und dunkelste Schokolade neben gerösteten Kaffeebohnen. Das mag alles intensiv und
dicht klingen, aber der 2018er Bandol wirkt dabei filigran und elegant. Er weist reichlich Noten von Sauerkirsche, Brombeere, Himbeere und Cassis auf. Einladend und großzügig.
Gaumen: Schon mit dem ersten Schluck bestätigt der Mourvèdre die Erwartungen aus der Nase. Saftig, kühl, voller Finesse und mit viel Fruchtausdruck. Dabei zeigt er sich straff, schlank und mit ordentlichem Trinkfluss. Die Graphitnote versetzt ihn in ein lineares, zusätzlich kühlendes Korsett. Die 14,5% Vol und das warme, deutlich vom Mittelmeer geprägte Klima steckt er
bestens weg. Großartige Balance, so saftig und herrlich zu trinken. Im Nachhall wirkt die Frucht dann wieder feintönig und rassig. Bitte mehr davon und häufiger.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 06.01.2022
Château de Pibarnon Chateau de Pibarnon Rouge AOC 2020 CHATEAU DE PIBARNON (bio)
Farbe: intensives Purpurrot mit violetten Reflexen
Nase: Ein ätherischer Duft liegt über dem 2020er Bandol Rouge. Er erinnert an Lavendel, Rosen, Minze und Wacholder im Zusammenspiel mit reifen Kirschen, Pflaumen, Brombeeren und ein wenig Holunderbeeren. Dazu kommen Nuancen von Blutorangen und ein wenig Vanille. Ohne Frage gehört dieser Wein zu den moderneren Vertretern der Appellation, aber auch zu
jenen, die schon früh sehr sexy wirken.
Gaumen: Das ist nicht nur in der Aromatik so, sondern auch im Mundgefühl. Da ist der Bandol, wenn man ihm genügend Zeit und Luft in der Karaffe gegeben hat, schon jetzt ein Charmeur – trotz der unbestritten markanten Säurestruktur und des Tannins. Diese Mischung aus reifer Schwarzkirsche, knackiger Pflaume, leichtem Süßholz, Zimt wie auch Vanille mit diesem Hauch von Tonkabohne, Veilchen und Pfeffer wirkt einfach sehr verführerisch, zumal dieser so elegante wie robuste Wein über eine angenehm kühle frische Ader und eine schöne Länge verfügt.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 19.04.2023
Château de Pibarnon Restanques de Pibarnon Rouge AOC 2020 CHATEAU DE PIBARNON (bio)
Farbe: intensives Granatrot mit leichter Transparenz
Nase: Der Les Restanques de Pibarnon wirkt von Beginn an anmutig und einladend. Er duftet nach reifen Pflaumen, hochreifen dunklen Beeren und Brombeeren. Dazu gibt es Noten von Grafit und zerstoßenem Kalk, Unterholz und Laub, Garrigue und Wacholder mit einem Hauch von Pfeffer.
Gaumen: Am Gaumen sorgt der junge Bandol schon jetzt für große Trinkfreude. Grund dafür sind die warmen saftigen und dunklen Früchte, die samtige und elegante Textur, die süßen Gewürze und eine kühle Note von zerriebenem Kalk. Duftig und lebendig wirkt der Les Restanques, und gleichzeitig findet man hier die dunkle Fleischigkeit und Erdigkeit des Mourvèdre und eine raffinierte Struktur, die leicht verständlich zu sein scheint, aber doch Komplexität in sich birgt. Die Cuvée ist perfekt darauf abgestimmt, ein hedonistisches Pibarnon-Erlebnis schon bei jüngeren Jahrgängen erleben zu können.
Verkostungsnotizen von Christoph Raffelt vom 06.06.2023
Sowohl die Beratung wie auch die gesamte Abwicklung waren perfekt.
Die ideal geschützte Ware kam ohne Beschädigung oder sonstigem Mangel sehr pünklich an.
Besten Dank und gerne wieder...mehr undefinedweniger
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