Kosten innerhalb Deutschlands: Als Inselzuschlag auf deutsche Inseln berechnen wir 10,-Euro pro Bestellung bei der Lieferung mit UPS, DHL erhebt keine deutsche Inselzuschläge.
Bei Nachnahme jeweils zzgl. evtl. Übermittlungsentgelte des Logistikunternehmens
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Abrí Las Alas - I Opened My Wings 2017 Valdemonjas (bio)
Farbe: Dunkles Kirschrot
Nase: Würzig und verspielt bereitet er in der ersten Nase das nun folgende Spektakel vor. Dunkle, fleischige Frucht ergießt sich förmlich über dem Genießer. Brombeere, Schwarzkirsche, Pflaume und Cassis kommen wunderbar zur Geltung. Gewürze wie Pfeffer, Wacholder und etwas Zimt präsentieren sich im Hintergrund. Auch etwas Zartbitterschokolade, Kaffee und Graphit tauchen auf. Animalische Noten von etwas Leder und Röstaromen des Holzfasses, die sich in Kokosnoten widerspiegeln, schwingen mit. Diese dezente Note von Kokosnuss erinnert an große, klassische Tempranillo - nur eben in einer zeitgemäßen Interpretation.
Gaumen: äußerst elegant gekleidet stolziert dieser Tempranillo. Kühle Mineralität breitet sich am Gaumen aus. Die Frucht zeigt sich voll und satt. Die Aromen der Nase sind bestens wieder zu entdecken. Ein sehr feinkörniges Tannin gibt dem Ganzen Struktur und Spannung. Das Tempranillo als Basis großer Rotweine dienen kann, ist vielfach bewiesen. Diese kalkige Reinheit, die kühle Eleganz, die perfekte Mineralität und das feine Tannin in Kombination ergeben gemeinsam eine Symbiose, die dem extrovertiert-galanten Auftritt dieses Weines äußerstangemessen erscheint. Großes Kino.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 04.11.2020
Abrí Las Alas - I Opened My Wings 2022 Valdemonjas (bio)
Farbe: Rubinrot
Nase: Das Bukett ist subtil und ausdrucksstark mit frischen dunklen Früchten und erdig-mineralischen Noten. Diskrete Holztöne halten sich vornehm im Hintergrund und tragen zur Komplexität bei. Die Nase ist geradezu fesselnd und wunderbar balanciert.
Gaumen: Trauben von so alten Reben und aus so hohen Lagen, wie es bei diesem Wein der Fall ist, bringen in Ribera del Duero von Natur aus eine enorme Kraft und Konzentration mit. Die Kunst besteht darin, diese Kraft und Konzentration in Eleganz, Präzision und Balance zu übersetzen. Das gelingt dem Weingut Valdemonjas mit diesem Rotwein vortrefflich, und somit vereint der Abri Las Alas 2022 alles, was einen Spitzenwein ausmacht. Er hat dazu eine saftige Frucht, eine samtige Textur und elegante Tannine, er ist energiegeladen und vibrierend am Gaumen mit einem langen, animierenden Abgang. Dabei behält der Wein stets seine Kontur, ist keineswegs überbordend, sondern geradlinig, subtil und vielschichtig. Das ist großes Kino aus Ribera del Duero.
Verkostungsnotiz von Thomas Götz vom 05.04.2025
Abrí Las Alas - I Opened My Wings 2019 Valdemonjas (bio)
Farbe: Sattes Schwarzrot, violette Reflexe
Nase: Tinta Fina - auch Tempranillo genannt – kann in der Nase so betörend und einladend sein. Kokosflocken, ein Hauch von Vanille und schwarzer Pfeffer wirken richtungsweisend. Zimtpflaumen, Zimtabrieb und Nelken lassen einen stark in die kalte Jahreszeit abdriften. Süßkirschen, Brombeere, Cassis und Holunder eröffnen dann eine offene und ausladend fruchtige Art. Veilchen und Flieder schwirren im Hintergrund im Glas umher. Mediterrane Akzente setzt er durch Salbei und Rosmarin. Minze und Eukalyptus sorgen für die nötige Frische. Tannennadeln und der Duft von Kiefernwäldern verteilen sich nun um Glas. Die Röstaromen sind so genial balanciert, dass sie nicht im Ansatz überlagernd wirken.
Gaumen: Am Gaumen läuft er dann zur Höchstform auf. Wie Seide fließt er über den Gaumen. Erhaben, majestätisch und großzügig. Ein ganz feinkörniges Tannin umhüllt dabei den Gaumen. Er wirkt fleischig in seiner Textur und blutig zugleich. Die Mineralität gepaart mit einer sehr gut eingebundenen Säure liefern sich ein Wechselbad. Diese beiden Protagonisten prägen das Mundgefühl deutlich. Durch die Säure wirkt er enorm saftig und animierend. Ein Schluck Abri Las Alas gleicht einem Biss in eine Hand volle frischer Beeren. Luca d´Attomo beherrscht das Integrieren von Holz wie kaum ein anderer. Leichte Bitterstoffe sowie etherische Noten regen zusätzlich den Trinkfluss an.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 28.10.2021
Farbe: mittleres Granatrot
Nase: Der Achkarren Spätburgunder erinnert in der Nase an eine Mischung aus süß- und einigen Sauerkirschen in Verbindung mit Rauch, etwas Schwarztee, nussigem Holz und Gestein. Dazu kommen leichte Anklänge von Wildbret, Leder und Gewürznelken.
Gaumen: Am Gaumen wirkt der Wein saftig, griffig und klar. Das Gestein sorgt für eine fast kühle, mineralische Stilistik in Verbindung mit einem feinen Tannin, das neben der Aromatik auch in der Struktur an einen etwas länger gezogenen Assam erinnert. Länge, Finesse und Eleganz inklusive des süßen Fruchtkerns weisen eigentlich deutlich über eine Ortsweinqualität hinaus.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 07.01.2026
Farbe: Leuchtendes Kirschrot mit leicht violetten Reflexen und hellem Rand
Nase: In der Nase betört er enorm. Schwarze Johannisbeere, Heidelbeere, Brombeere, Himbeere und jegliche Art der Kirsche wirken umwerfend fruchtig und anziehend. Die Kirsche wirkt dabei äußerst saftig. Durch seine herbe, dunkle Art erinnert er auch an durchaus markanten Aronia-Saft. Er liefert dazu reichlich waldige Nuancen. Unterholz, feuchter Waldboden, etherische Würze und Geäst. Dadurch ergebe sich in der Folge Wacholder und Rosmarin. Elegant und floral baut er sich dahinter auf. Veilchen stechen hervor. Seine Frucht ist durchgehend präsent, aber von der Würze unterlegt. Dunkle Schokolade, Pfeffer und Lakritz präsentieren sich dezent im weiteren Verlauf der Nase. Nie aufdringlich. Immer die Balance suchend.
Gaumen: Am Gaumen hält er alle Versprechen der Nase. Ein schlanker, seidiger und rasiger Spätburgunder steht vor uns im Glas. Er zeigt dabei reichlich Eleganz und Frische. Seine Säure ist dabei ausschlaggebend für diese Attribute sowie den Trinkfluss. Er weist für die Rebsorte sogar ein kraftvolleres Tannin auf, was ihm sehr gutsteht. Struktur und Rückgrat erhält er dadurch zu Genüge. Erwachsen und in sich ruhend. Für einen Ortswein ist das durchaus sehr gut bis herausragend. Er zeigt Charakter, Herkunft und Würze. Gehaltvoll, dicht und kompakt. Die Frucht ist entscheidend, aber erfährt auch im Nachhall wieder Würze und waldige Aromen.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 24.02.2025
AD 191 Extra Brut, Blanc de Blancs Chouilly Grand Cru 2016 Vazart-Coquart & Fils
perfekte Balance von Reife und Frische!
„AD“ ist eine Abkürzung für „Anno Domini“, aber in diesem Fall hat der Name des Champagners nichts mit einer Jahreszahl zu tun. „AD 191“ sind die Katasterkoordinaten der Parzelle La Cerisière im Grand Cru Chouilly. Es ist eine Parzelle, die Jean-Pierre Vazart jahrelang begeistert probiert und sie 2016 erstmals einzeln ausgebaut hat. Sie ist klein und der Champagner nicht zuletzt wegen des Jahresverlaufs rar. So sind gerade einmal 1.640 Flaschen entstanden.
Die Parzelle wurde schon damals ökologisch bewirtschaftet, war aber im Gegensatz zu heute noch nicht zertifiziert. Der Boden ist kreide- und kalkhaltig mit geringer Tiefe, die Chardonnay-Reben bereits „Vieilles Vignes“ und liefern eine sehr gute Grundlage für diesen Einzellagen-Champagner. 2016 entwickelte sich zunächst als schwieriger Jahrgang. Unerbittlich waren die Spätfröste, die im April weite Teile der Fruchtansätze zerstörten. Von Mai bis Juli gab es heftige Regenfälle und im Juli setzte endlich warmes und trockenes Wetter ein, die Temperaturen stiegen und im August zog sogar eine Hitzewelle über die Region. Kurz vor der Lese kam es erneut zu Regenfällen und die Erntemenge ging um etwa ein Drittel zurück, vor allem bei den großen, eher unflexiblen Erzeugern. Bei Vazart-Coquart war man besser aufgestellt und konnte zwar wenige aber sehr gute Trauben ins Weingut bringen.
Der Grundwein des „Parcellaire AD 191“ Blanc de Blancs Grand Cru Extra Brut von 2016 wurde im Stahltank ausgebaut und einem biologischen Säureabbau unterzogen. Nachdem die Flaschen im Mai 2017 zur zweiten Gärung „sur lattes“ gelegt wurden, hat man sie im Mai 2023 gerüttelt und schließlich im Juni 2023 mit 1 Gramm Dosage degorgiert. Der Champagner präsentiert sich in einer intensiven kupfernen Farbe. Nach dem ersten wilden Aufschäumen wird die Perlage sehr fein. Sowohl im Glas als auch am Gaumen. Das Bukett ist einladend und verführerisch und zeugt von einem Chardonnay der Côte des Blancs, der Zeit zum Reifen hatte. Weißer Nougat und warmer Blätterteig mit Vanillecremefüllung, dazu reife Zitrusnoten mit kandierten Orangenschalen und einem Hauch von kandiertem Ingwer, gepaart mit einer leicht jodigen und auch kreidigen Note. Eigentlich möchte man sich länger in diesen Duft vertiefen, andererseits will man auch probieren – und das macht mindestens genauso viel Spaß! Es ist ein reifer und doch frischer, seidiger und doch spannender Champagner, der all die köstlichen Aromen des Bouquets aufgreift und sie mit der bereits erwähnten feinen Perlage, aber auch mit einer ganz feinen Süße und einer lebendigen Mineralität mischt. Hier schmeckt man noch mehr Nougat, oder auch warme Croissants mit Mandel- und Tonkacremefüllung. Dazu kommen reif zitrische Noten und etwas saftiges Steinobst, kreidige Aspekte und ein ganz feiner Extrakt, der sich bis ins lange Finale hält. So entsteht eine Melange aus Frische und Fülle, Lebendigkeit und Charme, die diesen Jahrgangschampagner zu etwas ganz Besonderem macht.
Ein Champagner für jetzt und die nächsten sechs bis acht Jahre.
Info zum Champagner:
Gewachsen in Chouilly in der Parzelle La Cerisière 100 % Chardonnay, abgefüllt im Jahrgang 2016. Dégorgiert im Januar 2025 mit einer Dosage von 1g/l .
AETNEUS Etna Rosso 2018 I CUSTODI
Ein Etna Rosso ohne Kompromisse, Spiegelbild der harmonischen Landschaft und der harten Arbeit im Weinberg. Aetneus stammt aus monumentalen Weinberge auf der Nordseite des Vulkans: Ein lebendiger, natürlicher Wein, komplex und elegant, mit großem Alterungspotential.
Auge: rubinrot.
Nase: ätherisch, intensiv, Noten von reifem Obst und Tabak.
Mund: elegant, harmonisch, langer Nachgeschmack, gute Tannine.
Reberziehung: Stockkultur, 9.000 Pflanzen pro Hektar
Alter der Pflanzen: Bis zu 150 Jahren
Meereshöhe: 750 m ü. d. M.
Böden: Sandig, vulkanisch, sehr reich an Mineralien, schwach saure Reaktion.
Weinbereitung: Die Trauben werden von Hand gelesen und selektiert, in flachen Kisten zur Kellerei gebracht und eingemaischt, nachdem sie zu 80% entrappt worden sind. Mazeration für 12 Tage im Stahltank. Malolaktische Gärung in kleinen Holzfässern.
Reifung: In gebrauchten Barriques für mindestens 24 Monate.
Produzierte Flaschen: ca. 20.000
Information zum Wein: Der Champagner ist ein 100 %iger Pinot Noir aus Aÿ im Grand Vallée. Die Frucht stammt aus dem Lieut-dit La Fosse mit südsüdöstlicher Ausrichtung mit tonigem Oberboden und kreidigem Grundgestein. Gepflanzt wurde 1985. Der Ausbau erfolgte in 400-Liter-Tonneaux, die Gärung spontan. Es wurde keine malolaktische Gärung vorgenommen. Die Tirage fand am 27. 3. 2018, das Dégorgement im Januar 2023 statt.
Farbe: strahlendes Goldgelb mit feiner Perlage
Nase: Der 2017er "Ageius" verbindet dezente Noten vom leicht oxidativen Ausbau, die an mürbe äpfel und salzigen Manzanilla-Sherry erinnern, mit etwas Rauch, Stein und Frucht. Der Pinot Noir erscheint in Form von roten und schwarzen Beeren, die sich mit Noten von Kumquats und Grapefruits verbinden. Dazu gibt es etwas Hefebrot und Kräuter auf zerstoßenem Stein. Im Duft wirkt der Wein durchaus straff.
Gaumen: Am Gaumen bietet der Grand Cru einen komplexen saftigen und konzentrierten Auftakt mit einer leicht cremigen Textur, aber auch mit leichtem Extrakt. Hier hat man das Gefühl, dass sich eine knackige junge Frucht mit mürbem Kernobst verbindet. Der Champagner zeigt sich intensiv, salzig, fast jodig mit einem Hauch von Salzkaramell. Die Perlage ist fein und tritt recht schnell in den Hintergrund. Dafür wird der Champagner zum Finale hin immer druckvoller
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 06.07.2023
Albarino Attis Lias Finas 2023 ATTIS BODEGAS Y VINEDOS
Farbe: strohgelb
Nase: Der Lías Finas ist ein reifer Albariño mit viel Hefe und satter grün-, gelb- und weißfleischiger Frucht von gelben äpfeln, Karambole, gelber und grüner Kiwi, Reineclauden, Limequats und reifen Zitronen. Dazu kommt der besagte Hefesatz, Noten von weißen Blüten und Kräutern.
Gaumen: Am Gaumen wirkt der Wein saftig und mundfüllend mit viel Frucht, etwas Anis, Mandel, leichter Ingwerschärfe und etwas Gestein. Die Säure ist hier ebenso präsent wie die von dem Hefelager stammende cremige Textur, der leichte Gerbstoff und eine leichte Extraktsüße im eigentlich trockenen Wein. Das hat Dichte, Reife, Länge und Komplexität.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 03.10.2024
Albarino Sitta Doliola 2018 ATTIS BODEGAS Y VINEDOS
Farbe: Intensives Bernstein mit orangefarbenen Reflexen.
Nase: Der Duft des 2018er Sitta Doliola von Attis ist eine Wucht, reifes Orangenfleisch, trifft auf Orangenzeste, Orangenkonfitüre, Malzbonbons, wilde Kräuter in Honig, wie Rosmarin, Thymian, Eukalyptus. Noten von getrockneter Apfelschale und getrockneten Aprikosen, die ergänzt werden von orientalischen Gewürzen, ganz deutlich Kurkuma, es folgen Zimt und Nelke. Ein Meer von Blüten und Gräsern säumt seinen Weg – äußerst spannender Auftakt.
Gaumen: Trocken, markant und griffig packt er auf der Zunge zu und weckt durch seine markante, fleischige Art sofort das Verlangen nach Begleitung von intensiver, aromareicher Küche. Seine opulente Frucht mischt sich auf exzellente Weise mit feiner Bitterkeit und salziger Länge, viel Kraft kombiniert mit Trinkfluss und Finesse. Da geht noch mehr, sehr gutes Reifepotential! Unbedingt dekantieren und nicht zu kalt aus einem großen Glas genießen.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 12.09.2022
Farbe: tiefes Goldgelb
Nase: Der Aliot ist von Beginn an ein eleganter Wein, der in der Nase zunächst gar nicht so viel Preis gibt. Er erinnert an Khaki, Birne, Akazienhonig und Brioche in Verbindung mit Noten von Kardamom, Mandeln und Vanille. Im Hintergrund taucht eine kandierte Zitrone auf.
Gaumen: Am Gaumen wirkt der Aliot beeindruckend ausgewogen, tief, rund und delikat. Es besitzt eine ölige Konzentration und doch eine bemerkenswerte Frische. Er balanciert die gelbe Frucht mit der Duftigkeit von Blüten, mit mediterran kräutrigen und orientalisch würzigen Anklängen. Er verbindet die sonnigen Aspekte des Südens mit einer feinen Mineralität zu einer gelungenen Intensität und Lebendigkeit.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 23.05.2025
Allbarino Genio y Figura 2023 ATTIS BODEGAS Y VINEDOS
Informationen zum Wein
Genio y Figura ist ein Weißwein aus der Rebsorte Albari ñ o aus dem galicischen Weinbaugebiet DO Rias Baixas. Die Reben werden in der traditionellen Pergola erzogen und befinden sich im Salnes-Tal, jener Subzone in Rias Baixas mit dem st ärksten atlantischen Einfluss. Das dortige jährliche Regenaufkommen beträgt bis zu 1600 mm, fast doppelt so viel wie in Hamburg. Das Weingut Attis lässt den Wein spontan im Edelstahltank vergären und reift ihn 4 Monate lang auf der Feinhefe. Das Ergebnis ist ein Weißwein, der die Typizität seiner Rebsorte und Herkunft eindrucksvoll widerspiegelt.
Farbe
Strohgelb
Nase
Das Bukett ist atlantisch frisch, die Nase zeigt anregende Zitrus- und Steinfruchtaromen, unterlegt von einer steinigen Mineralität bei mittlerer Intensität. Alles was den Albariño so reizvoll macht.
Gaumen
Dieser Weißwein wird von einer knackigen Säure getragen, die sich schön in die seidige Textur einfügt . Der Genio y Figura 2023 hat expressive Fruchtaromen, Pfirsich und Grapefruit, bei einem mittleren K ö rper und moderaten Alkoholgehalt. Er besticht zudem durch eine Art steinige Mineralität, zeigt eine tolle Spannung am Gaumen und hat einen saftigen, animierenden Abgang. Nicht zuletzt bietet dieses Gewächs ein hervorragendes Preis-Genuss-Verhältnis.
Verkostet im Februar 2025
ALNUS Etna Rosato Contrada Moganazzi DOC 2022 I CUSTODI (bio)
ALNUS Etna Rosato Contrada Moganazzi DOC 2022 I CUSTODI
Alnus ist der Wein, den wir Hunderten von Generationen von ätna-Winzern widmen, die das geschaffen haben, was wir jetzt hüten.
Eigentlich wollten wir einen Rosé machen: aber es wäre herabsetzend, diesen Wein einfach in eine Kategorie einzuordnen. Er ist frisch und scharf wie ein großer Weißer, aber zugleich voll und wohlmundend, wie es nur ein guter ätna-Roter sein kann.
Leider gibt es immer zu wenige von diesem Rosé, der kein Rosé ist.
Reberziehung: Stockkultur
Alter der Pflanzen: 20 Jahre
Meereshöhe: 650 m ü. d. M.
Böden: Sandig, vulkanisch, sehr reich an Mineralien, schwach saure Reaktion.
Die Trauben werden von Hand gelesen und selektiert, in flachen Kisten zur Kellerei gebracht und dort zur Gänze sanft gepresst. Die alte ätna-Technik des „pista e mutta“ kommt zur Anwendung: nach einer sehr kurzen Mazeration wird der Most von den Schalen getrennt. Gärung in Zementwannen bei 20-25 °C.
Reifung: 5 Monate in Zement.
Auge: Rosé mit leichtem rubinroten Schimmer.
Nase: blumig, mit frischen Noten von Erd- und Himbeere.
Mund: trocken, harmonisch, würzig, angenehme Säure.
Farbe: Gedecktes Granatrot mit zarten Mahagoni farbenen Aufhellungen zum Rand hin.
Nase: Ein betörender Duft von Waldhimbeere, schwarzer Johannisbeere und süßer Erdbeere strömt beim 2023er Aloxe von Charlopin Tissier aus dem Glas entgegen. Später gesellen sich Aromen von Kastanie, Leder, Kakao und Sojasauce hinzu. Seine reife und charmante Stilistik mutet äußerst reizvoll an und wirkt betörend.
Gaumen: Auf dem Gaumen wirkt dieser verführerische Pinot mit anklingender Reife geschliffen und zeigt eine feine Fruchtsüße mit einer anregenden Säure und pikantem Gerbstoff. Ein großartiger Wein, der die Kombination mit süßlichen und fruchtigen Komponenten sucht und im Nachhall mit deutlicher Würze endet. Macht im momentanen Stadium schon sehr viel Freude.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 20.08.2025
Farbe: Recht transparentes, leuchtendes Rubin
Nase: Dieser Rotwein ist ein Blauburgunder für Weißweinfans, was bei diesem Weingut auch keine überraschung ist. Der Pinot duftet hell, saftig und frisch, auch wenn hier Holz, etwas Vanille und eine leicht buttrige Note mit im Spiel sind. Vor allem aber hat man hier knackige Beeren, Blutorangen, Kirschen und Kräuter samt violetter Blüten.
Gaumen: Am Gaumen wird die Frische und die Saftigkeit dank der lebendigen Säure noch mal deutlicher. Das ist ein verführerischer, finessenreicher, kurzweiliger Spätburgunder mit einer delikaten Frucht, einem feinen Tanningrip und viel Energie von der Zungenspitze bis ins Finale.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 30.09.2025
Alten Reben Welschriesling DAC 2023 Sattlerhof (bio)
Farbe: mittleres Strohgelb
Nase: Ein elegant anmutender Welschriesling, der cremig wirkt und mit seiner Mischung aus Wollwachs, etwas Quitte, gelbem Apfel, Birne, etwas Patisserie und Feuerstein an Chenin Blanc erinnert. Eine absolut verführerische Nase mit feinem Rauch, Heublumen, weißen Blüten und schließlich auch ein wenig Steinobst.
Gaumen: Am Gaumen präsentiert sich der Welschriesling Alte Reben tief und sinnlich mit einer deutlichen Holznote, einer tiefen weißfleischigen Frucht, reifer Birne, etwas Sahne, aber auch Salz und etwas Pfeffer sowie einem guten Säurekick. Das hat Komplexität und Anspruch, einen feinen Gerbstoff-Grip, eine seidige Textur und eine hervorragende Länge.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 30.09.2025
Altrovino ist die Cuvée aus jeweils 50% Merlot und Cabernet Franc
von biodynamisch bewirtschafteten Hanglagen an der toskanischen Küste, unweit
von Riparbella. Die Reben wurzeln in kargen Ton-Kalk-Böden mit hohem
Steinanteil und Blick auf das Tyrrhenische Meer. Handlese, sorgfältige
Selektion und spontane Gärung in Betontanks prägen die Vinifikation. Der Ausbau
erfolgt über rund acht Monate in Beton, um Frische, Textur und Primärfrucht zu
bewahren. Anschließend reift der Wein für acht bis zehn Monate in französischer
und slawonischer Eiche. Altrovino ist der einladend zugängliche, dennoch
strukturierte Einstiegswein des Hauses.
Amarone della Valpolicella Classico DOCG 2019 Cà la Bionda (bio)
Farbe: Tiefdunkles Kirschrot; schwarz im Kern mit minimalen Aufhellungen zum Rand hin.
Nase: Der 2019er Amarone Della Valpolicella Classico präsentiert sich duftig mit Aromen von dunklen Früchten, Waldhimbeeren, Schwarztee, Marzipan und einer Flut von wilden Kräutern. Ein wahrer Verführer betritt die Bühne, seine Reife steht ihm gut zu Gesicht und man freut sich darauf ihn zu kosten.
Gaumen: Am Gaumen flutet er die Zunge geradezu mit dichter Frucht, Fruchtsüße und den Aromen von Dörrobst und Schokolade. Zugleich betört er mit belebender Säure und animierendem Gerbstoff. Intensive Gerichte mit aromatischer Fülle stehen ihm sehr gut zu Gesicht, man kann förmlich in ihm versinken.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 13.11.2025
Sowohl die Beratung wie auch die gesamte Abwicklung waren perfekt.
Die ideal geschützte Ware kam ohne Beschädigung oder sonstigem Mangel sehr pünklich an.
Besten Dank und gerne wieder...mehr undefinedweniger
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