Kosten innerhalb Deutschlands: Als Inselzuschlag auf deutsche Inseln berechnen wir 10,-Euro pro Bestellung bei der Lieferung mit UPS, DHL erhebt keine deutsche Inselzuschläge.
Bei Nachnahme jeweils zzgl. evtl. Übermittlungsentgelte des Logistikunternehmens
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Amarone della Valpolicella DOCG BULGARINI
Anbaugebiet: San Pietro in Cariano – Verona. Boden: Hügelige Weinberge auf 150 bis 200 Metern Höhe im klassischen Gebiet von Valpolicella. Kalkhaltiger Boden.
Weinlese: Handlese, im September Trocknung der Trauben: Ende September, Sie unterliegen dem Trocknen ( Appassimento) bei kontrollierter Temperatur und Luftfeuchtigkeit in eine speziellen Trocknungsraum, für ca. 100 Tage. Herstellung: Trennung der Trauben vor dem Pressung von den Traubenstielen – gepresst von getrockneten Trauben im Dezember / Januar. Mazeration für 20/30 Tage und malolaktischen Gärung in Stahl Inox bei kontrollierter Temperatur. Ausbau: 12 Monaten in Edelstahlbehältern und 40 Monaten in Barrique Rovere. Darauffolgend Ausbau mindestens 8 Monaten in der Flasche.
Farbe: Granatrot. Intensives Aroma. Am Gaumen präsentiert er sich mit würzigen Noten und Düfte von Vanille, Bittermandeln, Pflaumen und Kirschen. Speiseempfehlung: Rotes Fleisch, Wild und gereifter Käse.
Amarone della Valpolicella Bailo DOCG 2020 DE STEFANI
Amarone della Valpolicella Bailo DOCG DE STEFANI
Intensive rubinrote Farbe, starke Noten von reifen Kirschen, Pflaumen, Brombeeren; wichtige Struktur, dicke und samtige
Tannine und reichliches Bouquet.
Der Prozess des "Trocknens" verleiht diesem Wein Körper, Weichheit und eine großartige Persönlichkeit. Er wird in einem herrlichen Weinberg in Valpolicella bei Verona am Fuße der Dolomiten hergestellt.
Amarone Bailo hat starke Noten von reifen Kirschen, Pflaumen und Brombeeren; wichtige Struktur, dicke und samtige Tannine und reichliches Bouquet.
Um einen optimalen Reifegrad der Trauben zu erzielen, bedient man sich nicht nur der üblichen Anbaumethoden, sondern die jungen Triebe werden auch sorgfältig gestutzt und gelichtet. Außerdem wird die Entemenge sehr gering gehalten, um duftende, aromatische Trauben zu erzielen.
Manuelle Ernte, Trocknen der Trauben über mehrere Monate, Entrappen, Gärung/Mazeration bei kontrollierter Temperatur. Dann reift der Wein für 24 Monate in neuen Barriques, gefolgt von einem langen Ausbau in der Flasche.
Passt zu: Tagliatelle mit Champignons, Spaghetti mit Fleischsauce, Florentiner
Steak, Eisbein, gebackenem Lammfleisch, gereiftem Käse.
Amarone della Valpolicella Bailo DOCG 2017 DE STEFANI
Amarone della Valpolicella Bailo DOCG 2017 DE STEFANI
Intensive rubinrote Farbe, starke Noten von reifen Kirschen, Pflaumen, Brombeeren; wichtige Struktur, dicke und samtige
Tannine und reichliches Bouquet.
Der Prozess des "Trocknens" verleiht diesem Wein Körper, Weichheit und eine großartige Persönlichkeit. Er wird in einem herrlichen Weinberg in Valpolicella bei Verona am Fuße der Dolomiten hergestellt.
Amarone Bailo hat starke Noten von reifen Kirschen, Pflaumen und Brombeeren; wichtige Struktur, dicke und samtige Tannine und reichliches Bouquet.
Um einen optimalen Reifegrad der Trauben zu erzielen, bedient man sich nicht nur der üblichen Anbaumethoden, sondern die jungen Triebe werden auch sorgfältig gestutzt und gelichtet. Außerdem wird die Entemenge sehr gering gehalten, um duftende, aromatische Trauben zu erzielen.
Manuelle Ernte, Trocknen der Trauben über mehrere Monate, Entrappen, Gärung/Mazeration bei kontrollierter Temperatur. Dann reift der Wein für 24 Monate in neuen Barriques, gefolgt von einem langen Ausbau in der Flasche.
Passt zu: Tagliatelle mit Champignons, Spaghetti mit Fleischsauce, Florentiner
Steak, Eisbein, gebackenem Lammfleisch, gereiftem Käse.
Amarone I Gadi BENNATI
Bodentyp: hügel aus kalkhaltigen Ablagerungen und Oberflächen reich an Stein und Kalkstein
Stockdichte: 4000 Pflanzen/Hektar
Anbauform: hauptsächlich Veronese Pergola
Ertrag pro Hektar: durchschnittlich 100 Doppelzentner/Hektar
Vinifizierung: die im September gelesenen Trauben werden in speziell gelüfteten Räumen gelagert, wo sie bis Dezember/Januar antrocknen, wie von der berühmten Herstellungstechnik des Amarone della Valpolicella vorgesehen. Danach werden die rosinierten Trauben abgebeert und gekeltert; Beeren und Most werden dann in Tanks zusammen mit ausgewählten Hefen gefüllt, um die alkoholische Gärung zu starten. Die alkoholische Gärung findet temperaturgesteuert statt (24-25°C), um die fruchtigeren Komponenten der Traubenschale und die weniger aggressiven Komponenten des Kerns herauszuziehen. Häufige aber kurze Délestage waschen alle in der Traubenschale enthaltenen Substanzen aus, was dem Wein klare Noten von Rotfleisch-Früchten verleiht:
Reifung: 24 Monate in Barriques und großen Fässern
Farbe: undurchsichtiges Rot mit violetten Nuancen
Aromen: Intensiver Duft nach gekochtem Obst und Marmelade
Am Gaumen: extrem elegant dank der harmonischen Ausgewogenheit zwischen Stärke und Zartheit. Komplexer Abgang, mit klaren Noten von Kirsch-, Brombeer-, und Himbeermarmelade, und einem intensiven würzigen Geschmack
Passt gut zu: geschmackvollen Gerichten, rotem Fleisch und leicht scharfem Käse
Serviertemperatur: man rät, die Flasche eine Stunde vor der Verkostung zu öffnen - und mit einer Temperatur von 18-20°C zu servieren
Empfohlenes Glas: weites Glas
Information zum Wein
Der Ambre Jaune 2021 ist ein Orangewein aus Riesling mit etwas Weißburgunder aus Riquewihr und Beblenheim, der etwa zwei Wochen lang auf den Schalen mazeriert und dann im gebrauchten Demi-muid und im Piece ausgebaut wurde.
Farbe
intensives, klares Goldgelb
Nase
Obwohl der Wein farblich so tief zu sein scheint, wirkt die Nase des Ambre Jaune geradezu subtil. Es duftet nach Vanille, Zitrone und Zitronenschale, etwas Apfel samt Apfelschale, Efeu und Safran. Man erahnt aber eine gewisse Tiefe und Fülle, und mit Luft und Wärme eröffnen sich Noten von schwarzem Tee und Wachs.
Gaumen
Am Gaumen entfaltet der Ambre Jaune ein wunderbares Parfum. Tatsächlich präsentiert der Wein eine gewisse Opulenz, die den Mund ausfüllt. Die Phenolik sorgt zudem für eine markante, aber feine Textur. Dabei bleibt der Wein auf einer lebendigen, immer noch frischen Seite. Er besticht durch eine Aromatik, die in ihrer Expressivität durchaus ein wenig an Gewürztraminer erinnert. Doch der Körper bleibt eher schlank, und die Balance, die der Ambre Jaune zwischen der Frucht und Würze, der Textur und der reifen Säurestruktur herstellt, ist faszinierend.
Verkostet im Juni 2023
Farbe: leuchtendes Camparirot
Nase: Im Duft wirkt der Ambre Rouge dezent und fast verschlossen. Die Frucht
erinnert an etwas Berberitze und an Rote Johannisbeeren sowie
Apfelschalen. Dazu kommt eine Aromatik von feuchtem Kiesel und ein
wenig Flechte. Tatsächlich duftet der Wein vor allem steinig und
gerbstoffgetragen.
Gaumen: Am Gaumen aber fächert sich der Pinot maceré auf, wird komplex und
elegant. Das Kiesige tritt in den Hintergrund. Dafür zeigt sich eine warme
Frucht von reifen Himbeeren und Walderdbeeren mit ein wenig Blutorange.
Es ist ein seidiger, warmer Wein mit einer kühlen mineralischen Ader,
dessen Frucht von einem feinen, aber markanten Tannin umhüllt wird. Der
Ausklang ist griffig und knochentrocken, dicht und lang.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 09.06.2023, Copyright Christoph Raffelt
Informationen zum Wein
Das Weingut Emilio Valerio liegt in Tierra Estella, der kühlsten
Subzone der DO Navarra in Nordspanien. Rund 40 Hektar Rebfläche, verteilt auf
70 Parzellen, werden biologisch bewirtschaftet. Das Terroir ist geprägt von
Kalk- und Sandsteinböden sowie Lagen auf bis zu 700 Metern Höhe. Den Rotwein
Amburza 2021 keltert das Weingut aus dem Cabernet Sauvignon. Die Rebsorte
erfreut sich in Navarra schon lange an Beliebtheit, schließlich ist Bordeaux
nicht weit entfernt. Das biozertifizierte Gewächs wurde in großen Holztanks
spontan vergoren und anschließend für 12 Monate in neuen und gebrauchten franz ö sischen Barriques
ausgebaut.
Farbe: Rotgold, leicht trübe
Nase: Der Ambivalent 2018 hat eine sehr erfrischende, leicht herbe Nase mit anregenden Kräuternoten und Apfelaromen. Die Aromatik ist sehr präzise, sauber und klar.
Gaumen: Am Gaumen fühlt sich der Wein sehr frisch, gut strukturiert und griffig an. Er ist durchgehend feinwürzig und aromatisch — vom Auftakt bis zum langen, anregenden Abgang. Im besten Sinne des Wortes ist der Ambivalent 2018 auch süffig: Er zieht sich so schön weg, dass man sich wünscht, die Flasche wäre größer als 0,75 Liter. Der Wein hat nur 11 Volumenprozent, ist aber kein reines Leichtgewicht, sondern auch vollmundig und vielschichtig. Im Gesamtbild ist das absolut erstaunlich und widerspricht dem Klischee vom (über)reifen und üppigen Wein aus dem heißen Mittelmeerraum.
Verkostungsnotizen von Thomas Götz vom 17.07.2023
Beschreibung: Diese Edizione Rossa ist durch die Selektion der besten Barriques nach ca. einem Jahr Lagerzeit und dann ein weiteres Jahr Reifezeit im Barriques eine Rotweincuvèe die seinesgleichen sucht. Es ist eine Kreation, die bewusst aus der Reihe tanzen soll. Seine Komplexität in Duft und Geschmack und vor allem die Kraft und Vielseitigkeit machen diesen Amistar Edizione besonders interessant zu anspruchsvollen Momenten.
Rebsorten: Cabernet Sauvignon, 3% Merlot, 1%Lagrein,1% Petit Verdot
Lage: Mehrere Lagen unter anderem Leifers, Kaltern und Tramin zwischen 250 und 450 m üdm.
Boden: Böden gehen von Lehmboden bis tiefgründigen Porphyrböden
Lese: Unterschiedliche Erntezeitpunkte aufgrund der verschiedenen Lagen zwischen Ende Sept. und Anfang bis Mitte Oktober (= Trockenbeerenlese) Amistar-konzept setzt 19,0 °KLM im Minimum voraus.
Ertrag: Etwa 50 hl/ha
Ausbau: Entrappung, traditionelle Maischegärung im Edelstahltank bei kontrollierter Temperatur. Saftentzug von etwa 30%, um ein extremeres Verhältnis zwischen Schalen und Most zu schaffen. Das heißt also mehr Schalen und viel weniger Most und damit eine ideale Mazerierung bzw. Extraktion für das Konzept Amistar zu gewährleisten. Nach der Gärung wird der Wein von den Trestern abgezogen, alle Partien jeder Sorte werden dann im verfügbaren Mengenanteil des Jahrgangs assembliert und zum BSA in Barriquesfässer für gut 2 Jahre gelagert.
Empfehlung: Dekantieren
Speisenempfehlung: Diese Rotweincuvèe passt zu anspruchsvollen Gerichten wie zu Fiorentina, zu Schweinebraten usw. Außerdem empfehlen wir Amistar Edizione auch zu spezieller Bitterschokolade (z.B.von Gobino Piemont ~Amarissimi 60% Cacao mit Cacao - splitter von Ghana, Ecuador Arriba) auszuprobieren . Auch eine probierenswerte Kombination mit Zigarren>eventuell eine COHIBA~Esplendidos -Churchill
Info: Der Pet-Nat wird aus Pansa Blanca (Xarel-lo) gewonnen. Die Reben stehen direkt am Mittelmeer auf sandigen Granitböden in einer Höhe von 100 – 220m. Unter Anwendung der Methode Ancestrale beginnt der Most zu gären und beendet diesen Prozess in den Flaschen. 15 – 24 Monate Reife auf der Hefe folgen.
Farbe: Leuchtendes, helles Strohgelb, durchzogen von goldenen Reflexen. Die Perlage zeigt sich zurückhaltend, doch lebendig und kleinteilig
Nase: Die Nase öffnet sich mit einem komplexen Spannungsbogen aus Hefe, gelber Frucht, Gebäck und Nussigkeit. Es duftet nach Hefegebäck, Butterscotch, Mürbeteig, flankiert von Aprikose, Mirabelle, Pfirsich und Khaki. Würzige Akzente wie Zimt, weißer Pfeffer und ein Hauch Pflaume runden die Frucht ab. Nussige Noten von Mandeln, Cashew, sowie getrocknete mediterrane Kräuter – Salbei, Thymian, Oregano – verleihen Tiefe. Der Eindruck ist durchweg kreidig bis kalkig, fein und präzise strukturiert. Im Vergleich zu anderen Cavas wirkt dieses Exemplar weniger zitrisch, dafür gelbfruchtiger, mit mehr Volumen und einem auf Birne basierten, breiteren Profil. Trotz traditioneller Machart ist seine Aromatik eigenständig: gegrillte Ananas, unreife grüne Mango, Mirabelle – alles bleibt hell, transparent und elegant.
Gaumen: Die Kohlensäure packt gezielt zu, bringt Frische und Struktur. Die Mineralität ist präzise und kreidig, jedoch nicht laut – sondern präsent, markant und stilvoll zurückgenommen. Der Wein bleibt schlank, rassig, animierend – getragen von einer balancierten Spannung zwischen gelber Frucht, Säure und Mineralik.
Im Hintergrund offenbaren sich helle Nussnoten – Mandeln, Kirschkerne, Haselnüsse – sowie zarte Anklänge von Linden- und Apfelblüten. Die mediterrane Würze bleibt subtil und strukturell wirksam. Finesse und breite Zugänglichkeit sind klare Stärken dieses Schaumweins. Er zeigt viel Charakter, bleibt dabei aber charmant, klar und anregend.
Verkostungsnotizen von Marian Henß vom 15.04.2025
Apfelessig POMME D OR Balsam Tyrolensis 0,25l WALCHER (bio)
Apfelessig Pomme d´or Balsam Tyrolensis 0,25l WALCHER
POMME d’OR BALSAM TYROLENSIS BIO
POMME d’OR Botschafter des Südtiroler Apfelparadieses mit sehr schöner typischer Frucht. Eine angemessene Lagerung im kleinen Eichenfass gibt dem Pomme d’Or seine Finesse und Harmonie. Er ist ein ausgesprochenes Multitalent in der Küche.
Säureskala nach Slow Food: 2
Empfohlen zum Verfeinern von: Desserts, Fischvorspeisen, Tagliata, Steaks, Grillsaucen, Radicchio. Ideal in Verbindung mit pikanten Oliven-, Sonnenblumen- und Nussölen.
Zutaten: Apfelessig, Apfelsaftkonzentrat
Allergenhinweis: Enthält Sulfite
Hersteller: Genussmanufaktur der Brennerei Walcher KG, Gewerbezone Gand 4 , 39052 Kaltern(BZ) Südtirol/ Italy , Bio-Zertifikat: IT-BIO-013
Farbe: Helles Zitronengelb mit leuchtend grünen Reflexen, von beeindruckender Strahlkraft.
Nase: Die Nase ist zunächst verhalten, beinahe scheu, fast so, als müsste man sie geduldig umwerben. Doch wer sich einlässt, entdeckt eine feinsinnige und sehr komplexe Aromatik. Kandierte Früchte prägen den ersten Eindruck – Quitte, Birne und Apfel in vielen Schattierungen, ergänzt durch zarte Anklänge von gelber Pflaume und Zwetschge. Diese Fruchtsüße bleibt nie plakativ, sondern wirkt gedämpft, von Klarheit getragen. Im Hintergrund entfaltet sich eine fein verwobene Würze: Piment und Weißpfeffer sorgen für leuchtende Akzente, Majoran und Estragon verleihen Frische und eine fast grünherbe Note. Mit getrocknetem Thymian und Lavendel klingt ein mediterraner Charakter an, der an Kräutergärten in der Sonne erinnert. Alles bleibt jedoch introvertiert, nie aufdringlich – eine stille Tiefe, die Reinheit und Ruhe ausstrahlt.
Gaumen: Am Gaumen zeigt sich die Handschrift der niedrigen 10,5 % Alkohol: ein schlankes, geradezu wässrig-leichtes Mundgefühl, das zugleich von feiner innerer Struktur getragen wird. Die Phenolik ist subtil und zieht sich wie ein zarter Faden durch den Wein – nie grob, sondern fein verwoben, fast schimmernd. Die Frucht kehrt zurück, doch immer in sanfter Tonlage, untermalt von den würzigen und kräuterigen Aromen, die der Nase schon Tiefe gaben. Diese Kombination wirkt zartdruckvoll: der Wein fließt leicht, beinahe schwerelos, aber nicht spannungslos. Im Gegenteil – die aromatische Vielfalt verleiht Substanz, während die Textur für Balance sorgt. So entsteht eine stille Intensität, die Klarheit und Reinheit in den Vordergrund rückt und dennoch Tiefe offenbart.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 03.09.2025
Farbe: Leuchtendes Zitronengelb mit feinen, hellgrünen Reflexen.
Nase: Ein intensives, klares Aromenspiel, das die ganze Saftigkeit des Vinho Verde einfängt: Zitrusfrüchte in feinster Abstufung – Limone, Bergamotte, Grapefruit –, flankiert von gelbem und grünem Apfel, Kaki und weißer Johannisbeere. Darunter liegt eine feine maritime Brise, die an frische Algen, salzige Gischt und eine kühle Meeresfrische erinnert. Begleitet wird das Ganze von einer lebendigen Kräutrigkeit, die an Melisse, Zitronenthymian, Kerbel und Minze denken lässt – frisch geschnitten, feucht und vital.
Gaumen: Schlank, kristallklar und enorm leichtfüßig mit nur 10,5 % Vol. Alkohol. Kein Schmelz, keine Süße – stattdessen absolute Trockenheit, Präzision und Reinheit. Die Säure ist fein, aber präsent, trägt den Wein straff und frisch über den Gaumen, ohne ihn je hart wirken zu lassen. Das Mundgefühl ist wie ein Schluck kühles, klares Quellwasser mit einem Hauch Kräuterwürze – puristisch, rassig, erfrischend. Ein Wein, der Leichtigkeit und Energie verbindet und gerade dadurch seinen erwachsenen, geradlinigen Charakter zeigt.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 25.08.2025
Farbe: Leuchtendes Goldgelb mit wachsartigem Glanz und feinen grünen Reflexen.
Nase: Ein komplexes, vielschichtiges Aromenspiel von Kräutertees und Blüten: Kamille, Fenchelgrün und Fenchelsaat, Honigpollen und Majoran, begleitet von Estragon und feinen, ätherischen Kräuteranklängen. Hinzu treten weiße und gelbe Blüten sowie eine feine, steinige Kühle. Auf der fruchtigen Seite zeigen sich reife Mirabellen, Ziersch, saftige Nektarinen – stets klar, elegant und von hoher Präzision. Eine subtile Würze von Safran und Kurkuma rundet das Bild ab. Trotz der Tiefe wirkt die Nase nie süß, sondern konzentriert, klar und ganz eigenständig.
Gaumen: Kompakte, dabei sehr fein verwobene Struktur mit sanfter Phenolik, die den Mundraum benetzt, ohne Bitterkeit oder Härte zu zeigen. Der Eindruck ist saftig, kühl und klar– fast wie Gebirgswasser, nur von subtiler Frucht und Würze getragen. Die Aromatik aus Fenchelpollen, Blüten und Steinobst setzt sich retronasal eindrücklich fort. Mit 11 % Vol. bleibt der Wein schlank, animierend und von kristalliner Leichtigkeit. Er verbindet die Kraft der Farbe und der Nase mit einer tänzerischen Transparenz am Gaumen– puristisch, erfrischend, charaktervoll.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 25.08.2025
Farbe: Trübes, silbrig schimmerndes Zitronengelb mit lebendiger Reflexion.
Nase: Die Nase ist sofort expressiv und floraler geprägt als erwartet: ein intensiver, beinahe duftiger Auftakt mit gelben und weißen Blüten – Margariten, Kamillenblüten, aber auch getrocknete Blüten, wie man sie für Tees aufbewahrt. Dazu gesellen sich feine Muskataromen, die an Parfum erinnern, aber elegant eingebettet bleiben. Fruchtig zeigt sich der Wein mit Noten von Bergamotte, Grapefruit, Litschi, weißem Pfirsich, Nashi-Birne und einem Hauch Mirabelle. Alles wirkt zart, filigran und luftig, getragen von einer feinen Duftigkeit, die sich mehr über florale Nuancen als über Fruchtfülle definiert. Hintergründig zeigen sich zarte Anklänge von Bienenwachs und Heublumen, die eine gewisse Tiefe geben, ohne jemals süß zu wirken. Mit der Zeit treten frische Kräuteraromen hinzu – Minze, Melisse, Koriandergrün und ein Anflug von Zitronengras die der Nase eine kühle, grün-herbe Präzision verleihen. Insgesamt wirkt das Bouquet strahlend, komplex und von einer leisen, aber vielschichtigen Eleganz getragen.
Gaumen: Am Gaumen präsentiert sich der Afros Orange überraschend leichtfüßig, beinahe tänzerisch. Die Tanninstruktur ist fein und filigran, nie dominant, aber ausreichend, um dem Wein Halt und Struktur zu geben. Kein massives Gerüst, sondern ein feines Netz, das den Fluss stützt und den Wein zart konturiert. Der Alkohol bleibt mit 11 % unaufdringlich, die Säure eher moderat, was ein sanftes, rundes Mundgefühl ergibt. Der erste Eindruck ist animierend, fast reinigend – eine salzige, kühle Brise durchzieht den Wein und verleiht ihm Frische. Die Frucht tritt hier deutlich zurück, stattdessen dominieren atlantische, fast maritime Eindrücke: mineralische Salzigkeit, Anklänge von Algen, nasser Stein und eine leichte Bitterkeit, die an frische Grapefruitschale erinnert. Im Nachhall verweben sich die floralen Eindrücke der Nase mit den kräuterigen Nuancen, sodass der Wein in einer klaren, kühlen und leicht salzigen Reinheit ausklingt. Ein Orange, der nicht auf oxidative Schwere setzt, sondern auf Transparenz, Frische und einen subtil mediterran-atlantischen Spannungsbogen.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 03.09.2025
Farbe: Dunkles Purpur mit deutlichen violetten Reflexen.
Nase: Der 2019er Arbossar besticht mit viel erfrischender dunkler Frucht sowie dunklen Blüten und Blättern, die an Veilchen, Veilchenpastillen, Cassisblatt und Rote Bete erinnern. Neben Holunderbeeren, Sauerkirschen und Schlehe treten deutlich Rosmarin, Wacholder und Aromen von kandierten schwarzen Oliven hinzu. Getragen werden diese Aromen von dem schwarzen Licorella-Schiefer und einem markanten und der Fülle des Weines angepassten Einsatz von Holz. 100 Prozent Cariñena noch jugendlich und ungestüm, aber mit vielversprechendem Reifepotential.
Gaumen: Auf der Zunge entfaltet er sich kraftvoll mit viel Frucht und Kräuterwürze. Die Tannine sind noch jugendlich, aber super feinkörnig. Es entsteht der Eindruck, der schwarze Schiefer lege sich unmittelbar auf unsere Zunge, gepaart mit salziger Mineralität. Man wird unmittelbar in die raue, zerklüftete und zugleich beeindruckend schöne Landschaft des Priorats versetzt. Beeindruckend ist aber auch eine gewisse Sanftheit, die sich nach ausreichender Belüftung am Gaumen offenbart und in einem angenehm fordernden Nachhall endet. Ein beeindruckender Wein, der noch Dekaden reifen kann, um sich nach ein paar Jahren mit Eleganz und burgundischer Finesse zu offenbaren. Wer ihn zum jetzigen Zeitpunkt schon genießen möchte, sollte ihn unbedingt dekantieren und in einem großen Glas servieren.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 08.07.2022
Information zum Wein: Der Champagner ist ein 100 %iger Blanc-de-Blancs-Chardonnay aus Troissy. Die Böden dort sind geprägt von Kreide, Sand, Kalk, Mergel, Ton und Karbonat-Gestein. Es herrschen vor allem braune Tonerden vor. Die Dosage liegt bei 2,4 Gramm. Die Tirage erfolgte am 1. 4. 2020, das Dégorgement im Februar 2023.
Farbe: mittleres Strohgelb mit lebendiger Perlage
Nase: Der "Aria" bringt von Beginn an die Typizität eines Blanc de Blancs in die Nase. Es duftet nach Limequat, Zitrone und Grapefruit, nach Lemoncurd, Brotkruste, geriebener Haselnuss und Mandel. Die autolytischen Noten wie etwa von Brioche liegen noch ganz dezent im Untergrund, und zwar zusammen mit steinigen Noten.
Gaumen: Am Gaumen sorgt der "Aria" für einen angenehmen Druck. Die zitrischen Komponenten tauchen hier alle wieder auf, begleitet von einer agilen Säure und einer lebendigen Perlage. Der Champagner wirkt trocken mit leichtem Grip am Gaumen. Im Hintergrund hat man das Gefühl, als sei ein kleines Stück weißen Nougats in Zitronensaft getränkt worden, was zu einer schmackhaften Kombination führt. Der Champagner klingt trocken und zitrisch mit feiner Cremigkeit aus
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 04.07.2023
Sowohl die Beratung wie auch die gesamte Abwicklung waren perfekt.
Die ideal geschützte Ware kam ohne Beschädigung oder sonstigem Mangel sehr pünklich an.
Besten Dank und gerne wieder...mehr undefinedweniger
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