Kosten innerhalb Deutschlands: Als Inselzuschlag auf deutsche Inseln berechnen wir 10,-Euro pro Bestellung bei der Lieferung mit UPS, DHL erhebt keine deutsche Inselzuschläge.
Bei Nachnahme jeweils zzgl. evtl. Übermittlungsentgelte des Logistikunternehmens
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Farbe: Granatrot mit leicht bräunlichen Reflexen, etwas transparent
Nase: Dieser Bordeaux wirkt klassisch in seiner Machart und duftet charmant und elegant nach reifen Brombeeren, Kirschen, einem Hauch von Cassis, getrockneten Rosen und Veilchen. Gleichzeitig findet man Noten von Unterholz, Waldboden mit nassem Laub, von etwas Leder und Heckenrosen.
Geschmack: Am Gaumen erweist sich der Closerie Saint Roc 2016 zunächst als seidig und frisch bei mittlerem Körper. Dann wird das feste Tannin spürbar, das bei diesem Bordeaux für Struktur sorgt. Insgesamt zeigt sich der Wein transparent, klar und saftig mit einer reifen seidigen Säure
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 16.10.2023
Farbe: dunkles Granatrot
Nase: Der 2019er Closerie Saint Roc ist ein im positiven Sinne moderner Bordeaux, der nicht auf Extrakt und übermäßige Konzentration, sondern auf die Reinheit der Frucht setzt. Der Wein ist ein absoluter Charmeur mit Noten von Süßkirschen, Heidebeeren und Brombeeren, etwas Cassislikör, Stein und einem Hauch von Mokka.
Geschmack: Am Gaumen nimmt die Charmeoffensive ihren Lauf mit rondeur und einer puren, saftig reifen dunklen Frucht, einem pudrigen Tannin und einer sinnlich reifen Säure sowie einem feinen kühl mineralischen Strang, der wie eine Sehne in diesem saftigen Merlot angelegt ist und für eine klare Struktur sorgt. Eine Flasche Bordeaux auf hohem Niveau, die ohne Probleme innerhalb kürzester Zeit geleert ist..
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 04.04.2025
Information zum Wein:
100 % Meunier des Jahrgangs 2022 aus den Parzellen la Champagne (für den Weißwein) und la Sablonnière (für den Rotwein) mit kalkhaltigem Lehm und Schluff. Das Durchschnittsalter der Reben beträgt 35 Jahre. 78 % des Weines wurden weiß gekeltert, 22% als Rotwein im Holz ausgebaut. Keine Filtration, keine Schönung, natürliche malolaktische Gärung. Die Tirage erfolgte im März 2023, das Dégorgement im April 2024. 1.921 Flaschen, non dosé.
Farbe: Leuchtendes Rubinrot, leicht transparent, zunächst stark aufschäumend, dann ruhige Perlage Nase Colette ist ein sehr markanter Rosé-Champagner. Das zeigt nicht nur die Farbe, sondern auch der Duft. Er erinnert an Schwarzkirschen, Brombeeren, Blaubeeren und einen Hauch Cassis, an Feigen, Vanille und Eichenholz mit ein wenig Austernschale und Grafit.
Gaumen: Ich kann mich nicht daran erinnern, je einen Champagner mit so deutlicher Holznote im Glas gehabt zu haben. Erstaunlicherweise funktioniert das sehr gut. Der Rosé, der eher aussieht wie ein Claret, zeigt viel rote und dunkle Frucht, saftige und fleischige Süß- und Sauerkirschen, Beeren, eine zarte Würze von Zimt, wiederum Vanille und eben das Holz, das aber sehr gut eingebunden ist. Der Wein wirkt bei aller Substanz frisch und leichtgängig, lebendig und druckvoll mit lebendiger Perlage und einem feinen Gerbstoffgrip.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 25.11.2024
Farbe: Dichtes Violettrot, schwarz im Kern.
Nase: Der 2016er Comondor präsentiert sich sehr kompakt und würzig und mutet
trotz seiner fortgeschrittenen Reife noch jugendlich und verschlossen an.
Dunkle Früchte wie Schlehe, Holunderbeeren und Brombeeren verbinden
sich mit Aromen von grüner Paprika, gegrilltem Rosmarin, Wacholder,
Lakritz, Bitterschokolade, Kaffee und dunklem Tabak. Rauchige Mineralität
schwebt über allem. Bereits in der Nase vermittelt dieser Tropfen eine
wunderschöne Tiefe.
Gaumen: Am Gaumen haben wir es mit einem Wein zu tun, dem man die nötige Zeit
lassen sollte, um seine ganze Kraft und Komplexität zu entfalten. Die
fruchtigen Aromen der Nase verbinden sich mit einer markanten
Tanninstruktur und intensiver Mineralität. Deutliche salzige Noten regen
unmittelbar den Appetit an. Der lange Nachhall verweist darauf, dass das
Lagerpotential dieses beeindruckenden Langstreckenläufers noch lange
nicht ausgeschöpft ist. Wenn man ihn in diesem jugendlichen Stadium
schon genießen möchte, sollte man ihn unbedingt mindestens zwei
Stunden vorher dekantieren und auf gehaltvolle Gerichte mit konzentrierten
Soßen zurückgreifen.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 07.12.2018, Copyright Christina Hilker
Condrieu Le Tinal AOC 0,5L 2022 MAISON STEPHAN (bio)
Farbe: Leuchtendes Zitronengelb mit goldenen Reflexen und leichter Perlage
Nase: Der Duft des Viognier ist betörend. Die tropische Frucht schwankt unentschlossen zwischen Mango, gegrillter Ananas und Passionsfrucht. Grapefruit, Blutorange, Papaya und Litschi mischen dabei auch mit. Eingelegter Pfirsich und reife Birne schlagen noch eine Brücke zu den heimischen Früchten. Die Frucht wirkt satt und einladend. Akazienblüte sowie auch der
Duft von blühenden Mandelbäumen weht aus dem Glas. Etwas Ahornsirup und Dattel versetzen ihn in eine tiefere Dimension. Kandierter Ingwer sowie die Zesten von Orange und Zitrone ergänzen dies wunderbar. Thymian, Zitronenmelisse und Petersilie setzen starke Akzente in der Nase. Aus der würzigen Ecke kommen reichlich Koriandersaat belebend hinzu.
Vegetabil kann er den Duft von Fenchel und Artischocke aufweisen. Sehr vielfältige Nase, die einen noch ahnungslos zurücklässt, welcher Weintyp gleich auf uns wartet.
Gaumen: Der 2022 Condrieu Le Tinal steht deutlich für einen straffen Vertreter seiner Rebsorte. Die Frucht prägt auch das Geschmacksbild am Gaumen deutlich, wird aber in ein sehr enges Korsett gedrückt. Dadurch gewinnen auch die Säurespitzen an Bedeutung und diese sind bei Viognier von höchster Güte im Interesse des Trinkflusses. Seine Struktur ist straff und er
wirkt auf mich enorm animierend. Durch die feinen Säurespitzen wird auch vor allem die herbale, etherische Aromatik gefördert. Le Tinal ist zudem ein sehr schlanker Typus Wein, dem es gelingt seine Herkunft zu zeigen, aber die gewohnten Attribute seiner Zunft abzulegen.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 10.04.2024
Farbe: Recht transparentes Purpur
Nase: Der 2023er Copains ist ein Wein, der offensichtlich dazu gedacht ist, dass man ihn mit Freunden und mit Freude trinkt. Es ist ein sommerlich südlicher Vin de Soif voller Duftigkeit, der an violette Blüten und Garrigue, an Brombeeren, an Süß- wie an Sauerkirschen erinnert. überhaupt schafft der Wein schon in der Nase eine gelungene Balance zwischen südlich warmen Aromen und kühlen, steinigen, erdigen und an Rappen erinnernden Noten.
Gaumen: Am Gaumen geht es genau so weiter. Auch hier hat man expressive Duftigkeit von Veilchen, dazu das Aroma des frischen Saftes von Granatäpfeln, Kirschen und Johannisbeeren, abgestimmt mit Kräutern und steinigen Noten. Die Betonung liegt hier auf der Saftigkeit und Frische, die durch den Ausbau im Zementtank hervorgehoben und durch eine angenehm griffige Textur ergänzt wird.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 08.04.2025
COR Römigberg Cabernet Sauvignon ALOIS LAGEDER
Die Auseinandersetzung mit Winzern aus aller Welt, wie dem legendären Pionier des amerikanischen Weinbaus Robert Mondavi und mehreren Schlossbesitzern aus Bordeaux, gab Alois Lageder in den 80er Jahren den Anstoß, in dieser ursprünglich mit der Vernatsch-Rebe bepflanzten Lage Cabernet Sauvignon und Petit Verdot in Spaliererziehung einzuführen. So wurde 1986 in Südtirol der erste größere Weinberg in Dichtpflanzung am Drahtrahmen angelegt, der große Diskussionen verursachte. Diese Parzelle, die seit alters her den Namen "Herz" (lat. Cor) trägt, verleiht dem Wein seinen Namen.
Anbauweise: biologisch-dynamisch bewirtschaftet, Demeter zertifiziert
Farbe: kirschrote Farbe mit rubinrotem Reflex
Nase: konzentrierte Aromatik, Fruchtaroma (Kirsche, Cassis) würzige und florale Noten
Mund: kraftvoller Körper, elegant, gerbstoffreich, würzig, frisch, optimale Trinkreife: 5 - 20 Jahre
Empfohlene Speisen: gebratenes oder gegrilltes Rindfleisch, Lamm, Wild, Käse
Herkunft: Weinhof Römigberg, nordwestlich des Kalterersees gelegen, extrem steile, nach Süd-Südosten ausgerichtete Rebanlagen,
250 - 330 Meter ü. d. M.
Unter den stark abgebauten Moränenablagerungen aus der dritten Eiszeit mit vermehrtem Lehmanteil herrscht steiniger,
schotteriger Dolomitkalk vor.
Bereitung:
Spontane Maischegärung in Holzfässern und Edelstahltanks, zum Teil auch auf der ganzen Traube. Ausbau im kleinen und großen Holz über mehrere Monate und Flaschenreifung für circa ein Jahr.
Im Lieferumfang enthalten:
1 x Coravin Model Timeless Six silver
3 x Coravin Pure™ Argon Patronen
6 x Coravin Schraubverschlüsse
1x Timeless Belüfter
1x Timeless Transporttasche
1x Reinigungsnadel
1x Weinflaschenhülle
Schenken Sie Ihre Lieblingsweine mit dem Coravin Timeless Three Weinkonservierungssystem ein ohne den Korken zu ziehen.
Das Three Timeless Three System ist der perfekte Einstieg in unsere Timeless-Weinkonservierungssysteme und ermöglicht es Ihnen, stille Weine für Wochen, Monate oder sogar Jahre zu konservieren.
Im Lieferumfang enthalten:
1 x Coravin Model Three
2 x Coravin Pure™ Argon Patronen
2 x Coravin Schraubverschlüsse
1x Coravin Belüfter
1x Reinigungsnadel
1x Weinflaschenhülle
Coravin Nadeln wurden speziell zum Einstechen in Natur- und Presskorken entwickelt und ermöglichen das Ausschenken von Wein, ohne die Flasche zu öffnen. Dank dem weiteren Design der Coravin Schnellausschank-Nadeln können Sie den Wein bis zu 20 % schneller als mit Standardnadeln ausschenken.
Alle Coravin Nadeln bestehen aus Edelstahl und weisen eine Antihaftbeschichtung auf. Sie sind daher besonders langlebig und ermöglichen das problemlose Ausschenken von Hunderten von Gläsern.
Nicht kompatibel mit Timeless Eleven oder Pivot™ Weinkonservierungssystemen.
Im Lieferumfang enthalten:
1 x Schnellausschank-Nadel
1x Reinigungsnadel
CORAVIN Universalpodest-Silver
Mit dem Coravin Universal-Podest können Sie Ihr Coravin Weinsystem eindrucksvoll präsentieren.
Dieser elegante Podest wird aus langlebigem Zinkguss hergestellt, weist eine raffinierte texturierte Oberfläche auf und ist mit allen Coravin Weinsystemen kompatibel.
Corelium 2009 TERRA DE VEREMA Farbe: Gedecktes Kirschrot mit zarten granatroten Aufhellungen zum Rand hin. Nase: Geprägt von einer schönen Reife zeigt sich der 2009er Corelium mit mürber, süßer Frucht, die an eingelegte Preiselbeeren, gekochte Zwetschgen, getrocknete Datteln in Schokolade und dunkles Zwetschgenmus erinnert. Noten von Zedernholz, Salmiak, Holzrauch und Teer verweisen bereits in der Nase auf seinen intensiven südländischen Charakter. Gaumen: ölig und weich gleitet er über die Zunge, seine Säure und Tanninstruktur zeigen sich gänzlich abgeschliffen und charmant. Getrocknete mediterrane Kräuter und feine Noten von Pfeffer geben ihm Struktur und Gripp. Ein Wein, der den Kontrast in Form von Gerichten mag, die Schärfe, Säure und Bitterkomponenten mitbringen. Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 09.03.2019, Copyright Christina Hilker
Farbe: Tiefdunkles Violettrot, schwarz im Kern.
Nase: Der 2020er Cornas „Billes Noires“ ist ein betörender Wein, Cassis, Cassis Likör, süße Brombeeren, Trockenobst und deutliche Aromen von edler Schokolade, Süßholz und Trüffel. Anklänge von Salbei, Rosmarin und grüner Paprika verleihen ihm etwas Erfrischendes. Steinige Mineralität pur!
Gaumen: Am Gaumen wirkt er äußerst erfrischend. Die dunkelbeerige leicht herb anmutende Frucht wird von einer äußerst feinkörnigen Tannin Struktur und einer kühl anmutenden Mineralität begleitet. Unbedingt dekantieren, Top Reifepotential!
Verkostungsnotiz von Christina Hilker von Christina Hilker vom 29.07.2025
Farbe: Tiefes Purpurrot mit violetten Reflexen und schwarzem Kern.
Nase: Der 2015 Gore Cornas von Matthieu Barret von der Domaine du Coutet hat eine verschwenderische Nase: Schwarze Amarena-Kirschen und schwarze Schokolade eröffnen den opulenten Reigen, dicht gefolgt von dunklen, würzigen Aromen nach getrocknetem Fleisch, schwarzem Pfeffer und Leder. Cassis, Brombeergelee sowie nasser Schiefer runden das Bild ab.
Mund: Am Gaumen folgt dann die überraschung: Nicht opulent, stoffig und barock, sondern frisch und trinkig kommt der Cornas daher. Feinste Syrah getragen von transparenter Sauerkirschfrucht, der Säurebogen lang geschwungen mit Raum für die Mineralik, die ihm zusätzliche Frische verleiht. Aromatisch schwingt das Pendel zwischen Frucht und milder Würze, man kann sich nicht entscheiden und schenkt ein ums andere Mal nach. Ein wunderbarer Wein aus der Welt des Cornas.
Sowohl die Beratung wie auch die gesamte Abwicklung waren perfekt.
Die ideal geschützte Ware kam ohne Beschädigung oder sonstigem Mangel sehr pünklich an.
Besten Dank und gerne wieder...mehr undefinedweniger
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