Kosten innerhalb Deutschlands: Als Inselzuschlag auf deutsche Inseln berechnen wir 10,-Euro pro Bestellung bei der Lieferung mit UPS, DHL erhebt keine deutsche Inselzuschläge.
Bei Nachnahme jeweils zzgl. evtl. Übermittlungsentgelte des Logistikunternehmens
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Farbe: intensives Purpur
Nase: Der Brise Cailloux ist ein intensiver, energiegeladener, expressiver Syrah, der seine ganze Frucht und Würze vor sich herträgt. Es duftet nach Himbeeren, Brombeere, Pflaumen und Kirschen. Darüber liegen Noten von Rosen, Veilchen und Anis. Dazu kommen Anklänge von leicht geräuchertem Schinken, Pfeffer, Eisenkraut und Blutorangenabrieb. Herrlich!
Gaumen: Am Gaumen geht es weiter mit der intensiven jungen Syrah-Aromatik, aber ebenso mit einer unbändigen Frische, die einerseits durch eine lebendige Säure und eine vibrierende Mineralität, andererseits aber auch durch pikant würzige, herbe Noten hervorgehoben wird. Der Wein ist saftig, jodig, fein und doch markant im Tannin, leicht rauchig und lange präsent.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 25.11.2024
Corral de Campanas 2021 Quinta de la Quietud (bio)
Farbe: Purpurrot
Nase: Das Bukett des Corral de Campanas 2021 bietet eine tiptop Balance aus primären und sekundären Aromen wie Schwarzkirsche, Kokos, Vanille sowie mineralischen Noten. Im Gesamtbild ist die Nase ausdrucksstark und frisch.
Gaumen: Auch am Gaumen zeigt dieser Rotwein eine tolle Frische. Mit seinem kräftigen Körper und 15% Alkohol kommt er nicht gerade schüchtern daher, doch ist der Alkohol hervorragend eingebunden. Der Wein wird getragen von einer schönen Fruchtfülle und einer fabelhaften Struktur — von einer lebhaften Säure und ebenso reichlichen wie feingestrickten Tanninen. Das Gewächs hat eine samtige Textur und ist griffig am Gaumen. Es hat einen saftigen Zug und geht bei aller Konzentration nicht in die Breite, sondern ist geradlinig und zeigt eine anregende Würze im Abgang.
Verkostungsnotiz von Thomas Götz vom 11.04.2025
Farbe: Transparentes, leuchtendes Rubinrot
Nase: Der Majas Cortado 2024 ist ein frischer, duftiger Wein, der an Kirschen, Grenadine, Moosbeeren und Walderdbeeren und Himbeeren, aber auch an Mandeln und Gianduja erinnert.
Gaumen: Am Gaumen erweist sich der hellrote Majas Cortado als ein herrlich unkomplizierter roter Sommerwein mit saftig frischen Noten von Sauerkirschen, wiederum Moosbeeren und Roten Johannisbeeren. Zudem gibt es hier einen Hauch von Erde und Pfeffer. Die Säure ist agil, das Tannin rund. Der fruchtig frische und unkomplizierte aber durchaus elegante Côtes Catalanes IGP sollte leicht gekühlt serviert werden.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 25.07.2025
Corton-Bressandes Grand Cru rouge 2016 CHANDON DE BRIAILLES (bio)
Farbe: In leicht durchscheinendem Purpur mit granatrotem Rand und violettem Kern zeigt sich der Wein klar und glänzend im Glas.
Nase: Neben rescher Preiselbeere und putzmunterer Sauerkirsche, versetzt dieser Grand Cru wartend vor den heimischen Ofen. Wartend auf einen Zwetschgenkuchen mit Mürbteigboden mit geröstetem Haselnussgrieß und Butterstreuseln, die langsam beginnen zu karamellisieren.
Diese runde Sache bekommt Spitzen und würzige Unterstützung durch duftige Noten von Heublumen, Fenchelsaat und Spitzwegerich, sowie die Kraft von grünem Pfeffer und einer feurigen Gazpacho.
Gaumen: Am Gaumen zeigt der 2016 Corton-Bressandes Grand Cru von Chandon de Briailles unmittelbar seine maßgeschneiderte Struktur. Die Klarheit und Feinheit seiner puristischen roten Frucht offenbart sich zunächst lediglich als Silhouette umhüllt von seidenem Umhang und verlangt nach Zeit, Luft und Geduld. Feine Würze wird mühelos getragen durch griffiges, essentiell im Hintergrund agierendes, Tannin und, von den Startlöchern aus mit den Fingern schnipsende, Säure, welche gen Horizont blickende Länge suggeriert.
Verkostungsnotiz von Peter Müller vom 14.11.2018
Corton-Bressandes Grand Cru rouge 2017 CHANDON DE BRIAILLES (bio)
Farbe: transparentes Granatrot
Nase: Der 2017er Jahrgang des Corton-Bressandes zeigt im Duft eine beeindruckende Reife und Saftigkeit. Der Wein wird aktuell von einer dunklen Waldbeerfrucht beherrscht, die sich mit warmen, frisch angepressten Himbeeren und Walderdbeeren vermischt. Im Hintergrund zeigt sich etwas Zimt und Vanille, etwas Baumrinde und Wacholder sowie eine leicht laktische Note und ein Rest Hefe im noch komplett jugendlichen und fruchtbetonten Pinot.
Mund: Auch am Gaumen zeigt sich die reife dunkle und leicht warme beerige Frucht, die sich mit einer Note von Vanillecrème und feinem Eichenholz vermischt. Kraft, Struktur und Mineralität des Corton zeigen sich brodelnd im Untergrund, spielen aber aktuell noch die Nebenrolle. Das Tannin ist reif sowie formend, und die Säure ist genau darauf angelegt, die volle Frucht zu durchdringen und in Bahnen zu lenken. Für Fruchttrinker ist das derzeit ein herrlicher Moment – sonst weglegen und ein paar Jahre später genießen.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 18.03.2019
Corton-Bressandes Grand Cru rouge 2019 CHANDON DE BRIAILLES (bio)
Farbe: leicht transparentes Granatrot
Nase: Der 2019er Corton-Bressandes steht in einer Reihe mit den letzten großen
Jahrgängen. Der Wein schafft schon im Duft die wunderbare Balance
zwischen Kraft und Leichtigkeit, Finesse und Bodenständigkeit. Er öffnet
sich mit einer konzentrierten und komplexen Melange aus violetten Blüten,
Rosenblüten, konzentrierten Noten von Kirschen und Himbeeren,
Preiselbeeren und Pflaumen mit einem Anteil von Moos, Unterholz, Laub
und kühlem Kalk rund um einen süßen Kern.
Mund: Am Gaumen präsentiert sich der Grand Cru faszinierend geschmeidig und
charmant. Er besitzt eine Kraft, die schon aufblitzt, aber weitgehend noch
in den Tiefen des Weines schlummert. Im Vordergrund bietet er eine sehr
feine Textur und einen fleischigen Biss mit einer festen Säure, im
Hintergrund werden allerdings die herben und kräutrigen Noten von den
Rappen, von Lorbeer, Unterholz, Tabak und herber Schokolade immer
deutlicher und vermischen sich mit der Frucht zu einem sehr komplexen
Finale, das sehr viel Lust auf mehr macht.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 06.08.2021, Copyright Christoph Raffelt
Geschenkverpackungen finden Sie HIER
Corton-Bressandes Grand Cru rouge 2014 CHANDON DE BRIAILLES (bio)
Corton-Bressandes Grand Cru rouge 2014 CHANDON DE BRIAILLES
Pinot Noir/Spätburgunder
Farbe: mittleres, aber intensives Kirschrot
Nase: Zunächst ist die Nase des Corton-Bressandes stark von Reduktion
geprägt. Obwohl man Pinot eigentlich nicht karaffiert, sollte man es im
aktuell noch äußerst jugendlichen Stadium dieses Weines doch in
Erwägung ziehen. Dann öffnet sich ein weites Feld von intensiver Frucht
schwarzer Johannisbeeren und Kirschen, Holunder und Kastanien,
Orangenschalen, Wacholder und Unterholz. In der Ferne meint man - Einbildung oder nicht - Noten von Eisen wahrzunehmen.
Mund: Am Gaumen spielt der Corton schon die ganze Macht dieser einzigartigen
Grand-Cru-Lage aus. In der Textur seidig und fein, in der Säure klar und
brillant, zeigt sich die dunkle, von Waldboden- und Unterholznoten
durchsetzte Frucht präsent und voller Kraft. Der Corton-Bressandes ist
durchdrungen von einer nervigen, agilen Frische und Mineralität, die einen
großen Spielraum auf der fest gewirkten Struktur dieses Weines hat. Wer
Corton in der Rubrik streng und maskulin einordnet, wird hier eines
Besseren belehrt. Der Wein zeigt auch die sanftere Seite, die Corton haben
kann. Bei aller Jugendlichkeit die der Pinot aktuell noch besitzt, spürt man
ohne Zweifel schon jetzt eine beeindruckende Größe. Der Wein benötigt
aktuell mindestens einen Tag Luft.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 31.05.2017, Copyright Christoph Raffelt
Geschenkverpackungen finden Sie HIER
Farbe: Leuchtendes Purpur mit hellen Reflexen sowie violetten Einschlüssen
Nase: L´Ultime liefert eine sehr mysteriöse und tiefgründige Nase im positiven
Sinne. Da passiert wahnsinnig viel auf eine sehr subtile Art und Weise. Er
zeigt sich eisenhaltig und blutig. Er liefert frische Hagebutte und auch Tee
von roten Früchten als auch Rooibos. Dazu zeigt er sich erdig und würzig
bei hoher floraler Intensität. Hibiskus und Stiefmütterchen prägen diese
Nase deutlich. Feuchter Waldboden, Muttererde sowie die Rinde von
Kieferbäumen liegen in der Luft. Schwarzer Pfeffer, Wacholder sowie
Piment ergänzen dieses Spektakel sehr gelungen. Nuancen von Lakritz
und Kakaobutter lassen sich entdecken, Eine ganze Phalanx an dunklen
fruchtigen Aromen schwirrt im Hintergrund. Eingelegte Schattenmorellen,
Süßkirsche, Holunderbeere, Brombeere, Mailbeere und Pflaume sind zwar
großzügig aber schüchtern eingesetzt.
Gaumen: Im Antrunk ist die Frucht dann deutlich präsenter. Er fühlt sich an wie ein
großer Schluck Holunderbeerensaft. Nur eben mit einem feinporigen
Tannin und rassiger Säure versehen. Seinen blutigen Charakter behält er
absolut bei. Das ist betörend und macht direkt Durst auf mehr. Er ist zwar
dicht in der Aromatik gewobene, läuft aber leichten Fußes zum Ziel. Die
Erdigkeit und Würze kommen in sehr angenehmer, leicht reduzierter Form
zur Geltung. Dafür gewinnt aber im Nachhall eine ganze Bandbreite an
etherischen Aromen die Oberhand. Minutenlang wirkt er so mediterranen
und belebend-erfrischend. Das Tannin kleidet den Mundraum auf perfekte
Art und Weise aus. gemeinsam mit der Frucht liefert dies ein bitter-süßen
Moment, der nicht besser sein könnte.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 11.04.2024, Copyright Marian Henß
Farbe: dunkles Purpur mit violetten Reflexen und schwarzem Kern
Nase: Die Nase des Les Binardes ist geprägt von dichter reifer Frucht und
Gewürzen. Der Côte-Rôtie erinnert an saftige Brombeeren und
Schwarzkirschen, Zwetschgen und Schlehen, aber auch an Blutorangen
und Bergamotte in Verbindung mit Minze, Wacholder und Süßholz, etwas
Pfeffer und Bresaola. Darüber liegen Noten von Veilchen und Flieder.
Gaumen: Am Gaumen ist dieser Syrah ein dichter, reifer, saftiger und fast cremiger
Wein. Er liefert viel Extraktsüße und eine konzentrierte dunkle Frucht, die
von einer unter anderem vom Viognier stammenden Helligkeit und Frische
durchzogen wird. Dabei verbindet sich die dunkle konzentrierte Frucht mit
einer leicht pfeffrigen Würze und wird eingefasst von einem seidigen
Tannin. Der Wein sollte aktuell auf jeden Fall karaffiert werden.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 14.03.2022, Copyright Christoph Raffelt
Cote Rotie Les Binardes AOC 2022 MAISON STEPHAN (bio)
Farbe: Dichtes Purpur mit leichter Trübung und violetten Einschlüssen
Nase: 2022 Les Binardes duftet herrlich würzig. Weißer und schwarzer Pfeffer,
Wacholder und Zimt umgarnen die dunkle Frucht. Holunderbeere,
Brombeere, Süßkirsche und Maulbeere wirken intensiv und einladend.
Lakritz sowie dunkle Schokolade ergänzen sowohl die Frucht als auch die
balsamische Würze sehr gelungen. Etwas schwarzer Tee als auch frische
Hagebutte verleihen ihm eine weitere Dimension. Er mutet sehr eisenhaltig
bis weilen blutig an. Das pure Gestein seiner Herkunft hinterlässt erdige bis
kühle Assoziationen. Seine mediterrane Seite zeigt er uns durch Garrigue,
Rosmarin, Thymian und grüne Olive.
Gaumen: Mit dem ersten Schluck unterstreicht er meine Eindrücke. Sein blutiger,
eisenhaltiger Charakter wirkt schlank, straff, fordernd und doch
großzügig-einladend. Die feine Frucht des Syrah kommt dabei in reinster
Form zur Geltung. Doch viel dominanter sind die kühlen, seidigen Seiten,
die er aufzeigt. Die Würze kommt auch im Mundraum sowie im Nachhall
wunderbar zur Geltung. Lakritz, weißer Pfeffer und Wacholder prägen ihn.
Die mediterranen Nuancen trumpfen auch hier vollends auf. Sein steiniges,
mineralisches Gerüst, gepaart mit seinen wilden Noten, wirkt sehr betörend
und animierend. Les Binardes ist sexy, mit Zügen der Klassik und der
Wildheit von Naturweinen.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 11.04.2024, Copyright Marian Henß
Coteaux Bourguignons Gamay Fin AOP 2023 Boris Champy (bio)
Farbe: Leuchtendes, recht transparentes Rubinrot
Nase: Boris Champys Côteaux Bourguignons Gamay Fin 2023 bietet dank der Höhenlage einen besonders frischen Ausdruck dieser Rebsorte. Der Wein wirkt noch blutjung mit Anklängen von Hefe, saftigen Kirschen, Beeren, vor allem Walderdbeeren und Zwetschgen. Dazu kommen Anklänge von Pfeffer und etwas Unterholz und Sattelleder.
Gaumen: Am Gaumen präsentiert sich der Gamay Fin knackig frisch und fein mit einer lebendigen Säure, saftigen Früchten, einer Kräuter- und Gesteinswürze. Hinzu kommen Anklänge von Salz und Pfeffer, etwas Holz und Vanille. Der Wein bleibt am Gaumen durchgehend transparent und klar mit einem runden Tannin, das lediglich Struktur bietet, aber die dominant wird. Das macht großen Spaß.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 29.12.2025
Coteaux Champenois Blanc, Œil de Perdrix 2022 Jérôme Blin
Farbe: Œil de Perdrix, das Auge des Rebhuhns steht für das ganz blasse Rosa des weiß gekelterten Meuniers
Nase: Der Œil de Perdrix bietet einen ganz feinen, zurückhaltenden Duft, bei dem sich Bleistiftabrieb mit Anissaat, einem Hauch von Zuckerwatte, Zitronen und Grapefruit mischt.
Gaumen: Am Gaumen wirkt der Coteaux Champenois ätherisch, frisch und ganz trocken mit einem wahrnehmbaren Gerbstoff-Grip und einer klaren, prägenden Säure. Auch hier stehen die zitrischen Noten im Vordergrund. Hinzu kommen jedoch auch ein paar mürbe Apfelnoten, etwas Honigwachs, Salz und etwas Pfeffer. Ein sehr eigenständiger Wein von Jérôme Blin.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 25.11.2024
Sowohl die Beratung wie auch die gesamte Abwicklung waren perfekt.
Die ideal geschützte Ware kam ohne Beschädigung oder sonstigem Mangel sehr pünklich an.
Besten Dank und gerne wieder...mehr undefinedweniger
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