Kosten innerhalb Deutschlands: Als Inselzuschlag auf deutsche Inseln berechnen wir 10,-Euro pro Bestellung bei der Lieferung mit UPS, DHL erhebt keine deutsche Inselzuschläge.
Bei Nachnahme jeweils zzgl. evtl. Übermittlungsentgelte des Logistikunternehmens
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Farbe: recht transparentes Granatrot mit ziegelrotem Rand
Nase: Der elf Jahre gereifte Wein zeigt sich charmant und sinnlich mit einem Rest von dunkler Beerenfrucht und roter Pflaume in Verbindung mit Tabak, Leder, Veilchen und zerstoßenem Kalk. Dazu findet sich noch ein wenig Unterholz, etwas Eisen sowie Blut und eine Spur Tinte.
Gaumen: Am Gaumen wirkt der Chêne Vert groß und tief, als würden sich die Türen zu einem Festsaal öffnen. Alles ist an seinem Platz, ist nobel und festlich. Dieser komplexe Chinon hat schmelzende aromatische Tannine, zeigt einen Rest von Frucht, viel vom typischen sous-bois und das Eisen gereifter Cabernets, ferner Blattwerk und Laub. Ein großes Vergnügen!
Verkostungsnotizen von Christoph Raffelt vom 09.08.2022
Clos du Chêne Vert, Monopole AOC 2016 Charles Joguet (bio)
Farbe: leicht transparentes Granatrot mit beginnendem ziegelroten Rand
Nase: Vergleicht man den 2016er Clos du Chêne Vert mit dem Clos de la Dioterie aus demselben Jahrgang, so wirkt er viel diskreter und dezenter. Etwas Laub, ein Hauch von Tomatenblättern, dazu Pfingstrosen und Veilchen verbinden sich hier mit einigen Kirschen und schwarzen Oliven.
Gaumen: Am Gaumen blüht der Wein auf und verbindet die Noten von Kirschen und Oliven mit einer leichten Extraktsüße und einer immer noch großen Portion fester Tannine und herber Noten von Gestrüpp, Blattwerk und Strünken. Erstaunlicherweise findet sich trotzdem nichts Grobes in diesem Clos du Chêne Vert. Er birgt eine beeindruckende Subtilität und Komplexität, wirkt floral und würzig, geschliffen mit Frische und Charme.
Verkostungsnotizen von Christoph Raffelt vom 09.08.2022
Clos du Chêne Vert, Monopole AOC 2019 Charles Joguet (bio)
Farbe: leicht transparentes Granatrot
Nase: Dezent, noch schüchtern und reserviert, ist das eindeutig ein Clos du Chêne Vert, der gerade erst am Anfang seiner Entwicklung steht. Er wirkt zunächst kreidig und kühl, minzig und ätherisch und wird dann immer floraler mit Noten von Veilchen und ein paar Johannisbeeren samt Blättern und Strünken.
Gaumen: Am Gaumen bekommt man einen ersten Eindruck von der Tiefe dieses Chinon, die sich aber gerade erst so richtig entwickelt. Ein Chinon im Entstehen: Fein und elegant wird er werden. Mit dem geographisch gegenüberliegenden Clos de la Dioterie Monopole ist in 2019 wahrscheinlich der hedonistischere Wein entstanden, mit dem Clos du Chêne Vert aber der noblere Cabernet Franc.
Verkostungsnotizen von Christoph Raffelt vom 08.08.2022
Farbe: Granatrot mit leicht bräunlichen Reflexen, etwas transparent
Nase: Dieser Bordeaux wirkt klassisch in seiner Machart und duftet charmant und elegant nach reifen Brombeeren, Kirschen, einem Hauch von Cassis, getrockneten Rosen und Veilchen. Gleichzeitig findet man Noten von Unterholz, Waldboden mit nassem Laub, von etwas Leder und Heckenrosen.
Geschmack: Am Gaumen erweist sich der Closerie Saint Roc 2016 zunächst als seidig und frisch bei mittlerem Körper. Dann wird das feste Tannin spürbar, das bei diesem Bordeaux für Struktur sorgt. Insgesamt zeigt sich der Wein transparent, klar und saftig mit einer reifen seidigen Säure
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 16.10.2023
Farbe: dunkles Granatrot
Nase: Der 2019er Closerie Saint Roc ist ein im positiven Sinne moderner Bordeaux, der nicht auf Extrakt und übermäßige Konzentration, sondern auf die Reinheit der Frucht setzt. Der Wein ist ein absoluter Charmeur mit Noten von Süßkirschen, Heidebeeren und Brombeeren, etwas Cassislikör, Stein und einem Hauch von Mokka.
Geschmack: Am Gaumen nimmt die Charmeoffensive ihren Lauf mit rondeur und einer puren, saftig reifen dunklen Frucht, einem pudrigen Tannin und einer sinnlich reifen Säure sowie einem feinen kühl mineralischen Strang, der wie eine Sehne in diesem saftigen Merlot angelegt ist und für eine klare Struktur sorgt. Eine Flasche Bordeaux auf hohem Niveau, die ohne Probleme innerhalb kürzester Zeit geleert ist..
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 04.04.2025
Farbe: Dichtes Violettrot, schwarz im Kern.
Nase: Der 2016er Comondor präsentiert sich sehr kompakt und würzig und mutet
trotz seiner fortgeschrittenen Reife noch jugendlich und verschlossen an.
Dunkle Früchte wie Schlehe, Holunderbeeren und Brombeeren verbinden
sich mit Aromen von grüner Paprika, gegrilltem Rosmarin, Wacholder,
Lakritz, Bitterschokolade, Kaffee und dunklem Tabak. Rauchige Mineralität
schwebt über allem. Bereits in der Nase vermittelt dieser Tropfen eine
wunderschöne Tiefe.
Gaumen: Am Gaumen haben wir es mit einem Wein zu tun, dem man die nötige Zeit
lassen sollte, um seine ganze Kraft und Komplexität zu entfalten. Die
fruchtigen Aromen der Nase verbinden sich mit einer markanten
Tanninstruktur und intensiver Mineralität. Deutliche salzige Noten regen
unmittelbar den Appetit an. Der lange Nachhall verweist darauf, dass das
Lagerpotential dieses beeindruckenden Langstreckenläufers noch lange
nicht ausgeschöpft ist. Wenn man ihn in diesem jugendlichen Stadium
schon genießen möchte, sollte man ihn unbedingt mindestens zwei
Stunden vorher dekantieren und auf gehaltvolle Gerichte mit konzentrierten
Soßen zurückgreifen.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 07.12.2018, Copyright Christina Hilker
Condrieu Le Tinal AOC 0,5L 2022 MAISON STEPHAN (bio)
Farbe: Leuchtendes Zitronengelb mit goldenen Reflexen und leichter Perlage
Nase: Der Duft des Viognier ist betörend. Die tropische Frucht schwankt unentschlossen zwischen Mango, gegrillter Ananas und Passionsfrucht. Grapefruit, Blutorange, Papaya und Litschi mischen dabei auch mit. Eingelegter Pfirsich und reife Birne schlagen noch eine Brücke zu den heimischen Früchten. Die Frucht wirkt satt und einladend. Akazienblüte sowie auch der
Duft von blühenden Mandelbäumen weht aus dem Glas. Etwas Ahornsirup und Dattel versetzen ihn in eine tiefere Dimension. Kandierter Ingwer sowie die Zesten von Orange und Zitrone ergänzen dies wunderbar. Thymian, Zitronenmelisse und Petersilie setzen starke Akzente in der Nase. Aus der würzigen Ecke kommen reichlich Koriandersaat belebend hinzu.
Vegetabil kann er den Duft von Fenchel und Artischocke aufweisen. Sehr vielfältige Nase, die einen noch ahnungslos zurücklässt, welcher Weintyp gleich auf uns wartet.
Gaumen: Der 2022 Condrieu Le Tinal steht deutlich für einen straffen Vertreter seiner Rebsorte. Die Frucht prägt auch das Geschmacksbild am Gaumen deutlich, wird aber in ein sehr enges Korsett gedrückt. Dadurch gewinnen auch die Säurespitzen an Bedeutung und diese sind bei Viognier von höchster Güte im Interesse des Trinkflusses. Seine Struktur ist straff und er
wirkt auf mich enorm animierend. Durch die feinen Säurespitzen wird auch vor allem die herbale, etherische Aromatik gefördert. Le Tinal ist zudem ein sehr schlanker Typus Wein, dem es gelingt seine Herkunft zu zeigen, aber die gewohnten Attribute seiner Zunft abzulegen.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 10.04.2024
Farbe: Recht transparentes Purpur
Nase: Der 2023er Copains ist ein Wein, der offensichtlich dazu gedacht ist, dass man ihn mit Freunden und mit Freude trinkt. Es ist ein sommerlich südlicher Vin de Soif voller Duftigkeit, der an violette Blüten und Garrigue, an Brombeeren, an Süß- wie an Sauerkirschen erinnert. überhaupt schafft der Wein schon in der Nase eine gelungene Balance zwischen südlich warmen Aromen und kühlen, steinigen, erdigen und an Rappen erinnernden Noten.
Gaumen: Am Gaumen geht es genau so weiter. Auch hier hat man expressive Duftigkeit von Veilchen, dazu das Aroma des frischen Saftes von Granatäpfeln, Kirschen und Johannisbeeren, abgestimmt mit Kräutern und steinigen Noten. Die Betonung liegt hier auf der Saftigkeit und Frische, die durch den Ausbau im Zementtank hervorgehoben und durch eine angenehm griffige Textur ergänzt wird.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 08.04.2025
COR Römigberg Cabernet Sauvignon ALOIS LAGEDER
Die Auseinandersetzung mit Winzern aus aller Welt, wie dem legendären Pionier des amerikanischen Weinbaus Robert Mondavi und mehreren Schlossbesitzern aus Bordeaux, gab Alois Lageder in den 80er Jahren den Anstoß, in dieser ursprünglich mit der Vernatsch-Rebe bepflanzten Lage Cabernet Sauvignon und Petit Verdot in Spaliererziehung einzuführen. So wurde 1986 in Südtirol der erste größere Weinberg in Dichtpflanzung am Drahtrahmen angelegt, der große Diskussionen verursachte. Diese Parzelle, die seit alters her den Namen "Herz" (lat. Cor) trägt, verleiht dem Wein seinen Namen.
Anbauweise: biologisch-dynamisch bewirtschaftet, Demeter zertifiziert
Farbe: kirschrote Farbe mit rubinrotem Reflex
Nase: konzentrierte Aromatik, Fruchtaroma (Kirsche, Cassis) würzige und florale Noten
Mund: kraftvoller Körper, elegant, gerbstoffreich, würzig, frisch, optimale Trinkreife: 5 - 20 Jahre
Empfohlene Speisen: gebratenes oder gegrilltes Rindfleisch, Lamm, Wild, Käse
Herkunft: Weinhof Römigberg, nordwestlich des Kalterersees gelegen, extrem steile, nach Süd-Südosten ausgerichtete Rebanlagen,
250 - 330 Meter ü. d. M.
Unter den stark abgebauten Moränenablagerungen aus der dritten Eiszeit mit vermehrtem Lehmanteil herrscht steiniger,
schotteriger Dolomitkalk vor.
Bereitung:
Spontane Maischegärung in Holzfässern und Edelstahltanks, zum Teil auch auf der ganzen Traube. Ausbau im kleinen und großen Holz über mehrere Monate und Flaschenreifung für circa ein Jahr.
Sowohl die Beratung wie auch die gesamte Abwicklung waren perfekt.
Die ideal geschützte Ware kam ohne Beschädigung oder sonstigem Mangel sehr pünklich an.
Besten Dank und gerne wieder...mehr undefinedweniger
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