Kosten innerhalb Deutschlands: Als Inselzuschlag auf deutsche Inseln berechnen wir 10,-Euro pro Bestellung bei der Lieferung mit UPS, DHL erhebt keine deutsche Inselzuschläge.
Bei Nachnahme jeweils zzgl. evtl. Übermittlungsentgelte des Logistikunternehmens
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Ein klassischer Bitter mit markanter Minznote: Wer Minze liebt, wird diesen Amaro nach italienischer Art sofort ins Herz schließen. Die Minze bildet das aromatische Zentrum unseres Waldkräuterbitters, ergänzt durch ausgewählte Rohstoffe aus Italien wie Enzianwurzel, Fenchelsamen und Rhabarber. Alle Zutaten werden in Alkohol mazeriert, um ihre ätherischen öle und feinen Aromen schonend zu extrahieren. So entsteht ein Bitter mit frischen, klaren Kräuternoten und ausgewogener Tiefe.
2025 wurde der Unterthurner Waldkräuterbitter beim Meininger’s Spirits Award ISW mit Gold ausgezeichnet und zur Kräuterspirituose des Jahres gekürt. Beim Falstaff Spirits Special 2025 erzielte er hervorragende 91 Punkte .
Aroma & Geschmack
Im Bouquet dominieren frische Minzaromen, begleitet von feinen Noten der Enzianwurzel und einem Hauch Rhabarber. Am Gaumen zeigen sich mentholhaltige, balsamische Nuancen mit klarer, alpiner Frische.
Degustation
Pur nach dem Essen genießen, auf Eis oder als aromatische Basis im Cocktail. Bei Raumtemperatur entfaltet er seine Kräuterkomplexität besonders schön.
Cocktail-Tipp
Waldkräuter-Highball
Einen Tumbler mit Eis füllen, 1 cl Waldkräuterbitter, 1 cl Hausbitter und 3 cl Klosterbitter nacheinander eingießen. Mit Mineralwasser nach Belieben auffüllen und mit frischer Minze dekorieren.
Feine Rotweinnoten und ein fruchtiges, klares Aroma prägen unseren Tyrol 36 Riserva – einen Grappa aus Südtiroler Vernatsch, der nach 36 Monaten im Barrique echte Genießer begeistert. Die Trester der ältesten autochthonen Rebsorte Südtirols stammen aus der benachbarten Burggräfler Kellerei, wohin Winzer aus der Umgebung ihre Trauben liefern. Direkt nach der Pressung holen wir die vergorenen Rotweintrester ab und destillieren sie in unserer Kupferbrennblase schonend und diskontinuierlich im traditionellen Wasserbadverfahren.
Anschließend reift der Grappa drei Jahre in Eichenfässern – zwei Jahre in 500-Liter-Tonneaux und ein weiteres Jahr in 225-Liter-Barriques. Die zuvor mit Südtiroler Rotwein belegten Fässer verleihen ihm seine warme, bernsteinfarbene Tönung und elegante Tiefe. 2024 wurde der Tyrol 36 Riserva beim Alambicco d’Oro mit Silber ausgezeichnet.
Aroma & Geschmack
Im Bouquet zeigen sich Rotwein-, Kakao- und feine Röstaromen. Am Gaumen überrascht die harmonische Verbindung von Trockenfrüchten und zarten Röstnoten – rund, ausgewogen und mit langem Nachhall.
Degustation & Food Pairing
Der Tyrol 36 Riserva entfaltet sich am besten bei Zimmertemperatur. Er passt hervorragend zu Fleisch, Speck und typischen Südtiroler Gerichten. Geben Sie ihm im Glas etwas Zeit: Durch den Kontakt mit Sauerstoff öffnen sich alle Aromen und erreichen Nase und Gaumen.
Unser Kastanienlikör ist ein delikater Likör mit warmer, goldbrauner Farbe und einer angenehm zurückhaltenden Süße. Veredelt mit hochwertiger Unterthurner Grappa überzeugt er durch sein weiches, cremiges Mundgefühl und seine dezenten, natürlichen Kastaniennoten.
Aroma & Geschmack
In der Nase zeigen sich weiche, warme Anklänge gebratener Kastanien. Am Gaumen dominieren cremige Kastaniennoten, harmonisch und rund, mit feiner Tiefe.
Degustation
Der Kastanienlikör passt hervorragend zu nussigen Süßspeisen, zu Südtiroler Krapfen und im Sommer auch zu Milcheis. Ein Genuss pur, auf Eis oder als elegante Cocktailzutat.
Cocktail-Tipp
Chestnut Colada
5 cl Kastanienlikör
8 cl Ananassaft
2 cl Kokossirup
Eiswürfel
Orangenscheibe
Alle Zutaten kräftig auf Eis shaken und in ein Longdrink-Glas abseihen.
Der Delikate unter den Bittern von Unterthurner: Unser Klosterbitter entsteht aus wildwachsenden Kräutern Italiens und wird mit handwerklicher Sorgfalt hergestellt. Wermutkraut, Salbei und Enzianwurzel prägen seinen Charakter. Die Kräuter werden in Alkohol mazeriert, um ihre ätherischen öle und feinen Aromen schonend zu extrahieren.
Sein Name erinnert an die Ursprünge dieser Tradition: Schon im Mittelalter nutzten Mönche in den Klöstern die Heilkraft der Kräuter und schufen daraus die ersten Bitter – komplexe Elixiere aus einer Vielzahl botanischer Zutaten.
Aroma & Geschmack
Ein klares Aroma von Orange und Enzian, begleitet von einem angenehm anhaltenden, leicht bitteren Geschmack nach Bitterorange und einem Hauch Zimt.
Degustation
Pur nach dem Essen genießen, auf Eis oder als aromatische Basis im Cocktail.
Cocktail-Tipp
Einen Tumbler mit Eis füllen, 3 cl Klosterbitter, 1 cl Hausbitter und 1 cl Waldkräuterbitter nacheinander eingießen. Mit Mineralwasser nach Belieben auffüllen und mit frischer Minze dekorieren.
Regionale Himbeeren aus dem Trentino stehen im Mittelpunkt unseres Waldler Barrique. Unter der Sonne der norditalienischen Alpen entwickeln sie ihr intensives Aroma und werden zwischen Juni und Oktober sorgfältig von Hand geerntet. In unserer Brennerei mazerieren die Früchte zunächst in Alkohol, bevor das Mazerat in der kupfernen Brennblase im schonenden, diskontinuierlichen Wasserbad-Verfahren zum feinen Himbeergeist destilliert wird.
Nach einem Jahr Ruhezeit im Edelstahlfass reift der Geist ein weiteres Jahr im Eichenbarrique. Diese Holzreife verleiht dem Waldler Barrique seine elegante Komplexität – mit typischen Noten von Vanille, Tabak und feinen Röstaromen, die harmonisch mit der Frucht verschmelzen. 2025 wurde er bei der Falstaff Obstbrand Trophy mit hervorragenden 94 von 100 Punkten ausgezeichnet.
Aroma & Geschmack
Ein ausdrucksstarkes, fruchtiges Himbeerbouquet, begleitet von zarten Vanilleakzenten. Am Gaumen zeigen sich feine Himbeernoten, sanfte Schokoladentöne und ein harmonischer, langer Nachhall.
Degustation
Geben Sie dem Waldler Barrique etwas Zeit im Glas, damit er sich vollständig entfalten kann, und genießen Sie ihn bei Raumtemperatur. Er ist ein idealer Begleiter zu besonderen Anlässen – hervorragend zu Weichkäse, fruchtigen Desserts oder Bitterschokolade.
Tauchen Sie ein in den unvergleichlichen Duft einer blühenden Almwiese: Für unseren Heublumenlikör verwenden wir lange getrocknetes Heu vom Huberhof der Familie Gasser in Villanders – einer Alm, auf der die Natur noch in ihrer reinsten Form erlebbar ist. Dort wachsen wild duftende Kräuter und Blumen wie Enzian, Brennnessel, Wildanis, Frauenmantel und Schafgarbe. Gedüngt wird hier nicht; die Alm liegt im Quellwasserschutzgebiet und schenkt uns ein Heu von außergewöhnlicher Ursprünglichkeit.
Behutsam verarbeitet, entfalten sich die vielschichtigen Aromen dieses Likörs harmonisch und klar. In der Nase zeigt sich ein typischer Duft von frischem, leicht getrocknetem Heu – ein olfaktorischer Spaziergang über eine sonnige Almwiese.
Erleben Sie die pure Magie der Bergwiese im Glas.
Aroma & Geschmack
Am Gaumen überzeugt der Likör mit einer weichen, süßen Blumennote. Fein abgestimmte Nuancen von Honig, Kamille und zarten Teearomen verleihen ihm Tiefe, Eleganz und einen langen, harmonischen Nachklang.
Degustation
Unser Heublumenlikör ist pur ein wunderbarer Abschluss einer Mahlzeit und harmoniert hervorragend mit reifem Käse. Ebenso köstlich begleitet er Apfelstrudel oder dunkle Schokolade.
Die Marille gehört zu Südtirol wie die Sonne zu unseren Obstwiesen – und ebenso selbstverständlich zu unserer Brennerei. Für unseren Marillenlikör verwenden wir ausschließlich vollreife Früchte, die unter dem warmen Licht Norditaliens ihr intensives Aroma entwickeln. Verfeinert mit unserem hauseigenen Marillenbrand entsteht ein fruchtiger Likör, der die Essenz des Sommers in jedem Tropfen trägt.
Ein intensives Marillenbouquet, süß, saftig und vollmundig am Gaumen. Köstlich pur, auf Eis, mit Prosecco oder als fruchtige Veredelung im Dessert.
Farbe: Leuchtendes, dunkles Kirschrot, dichter Kern, heller Rand
Nase: Im ersten Momente verleitet der Dolc Mataro reichlich Assoziationen an die Vorweihnachtszeit. Magenbrot, Spekulatius sowie Glühwein kommen einem in den Sinn. Etwas geröstetes Sauerteigbrot, Früchtebrot also auch Lebkuchen ergänzen diesen sinnlichen Moment sehr gelungen. Wenn wir diese Gedanken aufspalten, dann bleiben winterliche Gewürze wie Zimt, Spekulatius und Sternanis also auch Trockenfrüchte in Form von Rosinen, Datteln, Feigen und Pflaumen. Ein Hauch Ingwer, würzig-süßer Honig und geröstete Maronen runden das sehr gelungen ab. Wenn man ihm mehr Zeit und Konzentration widmet, offenbart er ein wahres Füllhorn an Aromen und Gewürzen. Wacholder, Kardamom und schwarzer Pfeffer setzen dunkel Akzente. Die Fruchtdichte in seinem Kern lässt mich unweigerlich an Pflaumenmus denken. Holunderbeere, Brombeere und Süßkirsche finden sich ebenso wieder. Unterholz und eine Note von gerösteten Nüssen setzen schließlich den Schlussakkord.
Gaumen: Im Antrunk erfüllt er absolut alle Erwartungshaltungen. Die Frucht definiert sich nicht nur durch Fülle und Konzentration, sondern klebt auch am Gaumen von Würze und Vielfalt. Er ist auf einem kühlen Sockel aufgebaut, der ihm Stabilität verleiht. Ein Hauch Säure sorgt für Akzente zur Fruchtsüße. Er weist aber vor allem Trinkfluss auf. Dicht, kompakt, texturell ähnlich einem feinen Honig am Gaumen, aber eben doch mit Finesse versehen.
Verkostungsnotizen von Marian Henß vom 01.02.2023
Farbe: Sattes Rubinrot mit violettem Schimmer.
Nase: Der 2023 Dolcetto d’Alba von Chiara Boschis, E. Pira & Figli, ist ein lupenreiner Dolcetto wie aus dem Bilderbuch: die satte dunkle Frucht von Brombeeren, Kornellkirschen und Zwetschgen verbindet sich in der Nase mit Aromen nach milden Gewürzen. Nelken, Pfeffer und Muskat sorgen für eine erdige Würze, in der Kopfnote flirren typische Aromen nach Stockrosen und violettem Flieder.
Mund: Am Gaumen wandelt sich die dunkle Frucht des Dolcetto Chamäleon-gleich in eine vibrierende, treibende rote Frucht. Sauerkirschen, Himbeeren und Preiselbeeren geben den Takt vor und beschleunigen das Geschmackserlebnis in rasantem Tempo. Die straffe Säure verleiht ihm zusätzlichen Rückenwind und trägt ihn ins resche, frische Finale mit fruchtig-herbem Nachhall. Ein unerschrockener Partner für fetthaltige Speisen jeglicher Couleur.
Verkostungsnotiz von Sebastian Bordthäuser vom 16.12.2024
Farbe: Funkelndes Rubinrot mit violetten Reflexen.
Nase: Ein überaus betörender, femininer Duft von Veilchen, Waldhimbeere, Himbeerkonfitüre, Sauerkirsche und Holunder strömt bei dem 2022er Marsannay von Trapet Père et Fils aus dem Glas entgegen. Feine Aromen von Leder, edlem hellem Tabak und Haselnüssen gesellen sich dazu. Waldboden, Rinde und ein Hauch Trüffel runden diesen in sich
sehr stimmigen feinen Duft wunderschön ab.
Gaumen: Was für ein belebender, lebendiger und frischer Tropfen trifft hier auf unseren Gaumen. Steinige, kühle und mineralische Eindrücke ziehen animierend über unsere Zunge. Die Säure ist pointiert und deutlich spürbar, der Gerbstoff feingliedrig und geschliffen, salzige und mineralische Noten sind allgegenwärtig und der Nachhall äußerst anregend und
angenehm fordernd. Man kann ihn in seinem jugendlichen Stadium schon sehr schön genießen, aber er wird in den nächsten Jahren seine erdigen und tiefgründigen Aromen noch stärker in den Vordergrund katapultieren. Wir dürfen gespannt sein
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 31.07.2024
Farbe: mittleres, leicht transparentes Kirschrot
Nase: Der 2020er Les Poutures wirkt zugänglich und offen mit Noten von roter
Frucht und roten Blüten, über denen ein wenig Rauch liegt. Wie üblich,
wirkt die Nase dieses Weines in diesem jungen Stadium eher verhalten
und braucht Zeit. Dann zeigen sich ein wenig Unterholz und Torf, Erde und
Tabak. Darüber finden sich saftige Noten von Kirschen, Pflaumen und
Granatapfelkernen sowie eine süße Duftnote von Pfingstrosen.
Gaumen: Am Gaumen wirkt der 1er Cru süß und sinnlich in der Frucht von Kirschen,
Beeren und Zwetschgen, ohne Frische vermissen zu lassen. Eine leichte
Wärme liegt über der Frucht, die aber gleichzeitig von einer feinen Säure
durchzogen wird. Die Aromatik der Mischung aus Waldbeeren, Kirschen
und dunklem Kernobst, Tabak, Gewürzen und Tonkabohnen ist jedenfalls
sehr sexy. Ebenso sind es die Tannine, die präsent sind, aber schon
angenehm geschmeidig. Es ist ein Pommard mit Struktur und Charme,
Erdigkeit und Sinnlichkeit zugleich.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 04.04.2023, Copyright Christoph Raffelt
Informationen zum Wein
Die Pinot-Noir-Frucht stammt aus der Lage Les Argillières (auch en Largillière) in Pommard. Der 1er Cru liegt auf der nordöstlichen Seite des Dorfes und ist geprägt von viel Ton auf Kalk. Der Wein wurde im typischen Stil der Lejeune erzeugt: Jeder Bottich wurde zu etwa 30 % mit ganzen Trauben gefüllt. Diese wurden mit den Füßen eingemaischt, um genügend Saft für den Beginn der alkoholischen Gärung freizusetzen, die durch die Einwirkung natürlicher Hefen, die sich in der Atmosphäre des Weinkellers und auf den Traubenhäuten zur Zeit der Ernte befinden, ausgelöst wird. über der Maische liegen dann die Ganztrauben. Diese Phase der alkoholischen Gärung dauert fünf bis sieben Tage und wird als semikarbonische Mazeration bezeichnet, da viele der Beeren im Ganzen und nicht nur als Fruchtfleisch gären. Die gesamte Vergärung dauert rund drei Wochen. Danach wird der Wein in Holzfässer mit einem Neuholzanteil von rund 30 % gefüllt. Vor dem Füllen wird leicht geschwefelt, aber nicht filtriert oder geschönt.
Farbe: strahlendes, leicht transparentes Kirschrot
Nase: Der 2020er Les Argillières ist ein wunderbar offener, feinwürziger und
charmanter Pommard mit einer leicht rauchig reduktiven Eröffnung und
einer pikanten Mischung aus roter und dunkler Frucht, Kirschkonfitüre,
etwas Unterholz, Minze, etwas Hefebrot und feinem Holz.
Gaumen: Am Gaumen zeigt sich der 1er Cru saftig, dunkelfruchtig und kompakt. Die
Menge an Zimtkirschen, Süß- und Sauerkirschen, dunkler Schokolade,
Tabak und Gewürzen wirkt auch hier sinnlich. Gleichzeitig bietet der
Pommard jahrgangsbedingt eine gewisse Wärme und Fülle, die aber von
einer seidigen klaren Säure eingefangen wird. Der Gerbstoff erweist sich
als reif und markant, der Wein kann sich im Finale noch etwas glätten, aber
dafür hat er auch noch Zeit. Das Potential ist jedenfalls klar vorhanden.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 04.04.2023, Copyright Christoph Raffelt
Informationen zum Wein
Die Pinot-Noir-Frucht stammt aus der Lage Les Argillières (auch en Largillière) in Pommard. Der 1er Cru liegt auf der nordöstlichen Seite des Dorfes und ist geprägt von viel Ton auf Kalk. Der Wein wurde im typischen Stil der Lejeune erzeugt: Jeder Bottich wurde zu etwa 30 % mit ganzen Trauben gefüllt. Diese wurden mit den Füßen eingemaischt, um genügend Saft für den Beginn der alkoholischen Gärung freizusetzen, die durch die Einwirkung natürlicher Hefen, die sich in der Atmosphäre des Weinkellers und auf den Traubenhäuten zur Zeit der Ernte befinden, ausgelöst wird. über der Maische liegen dann die Ganztrauben. Diese Phase der alkoholischen Gärung dauert fünf bis sieben Tage und wird als semikarbonische Mazeration bezeichnet, da viele der Beeren im Ganzen und nicht nur als Fruchtfleisch gären. Die gesamte Vergärung dauert rund drei Wochen. Danach wird der Wein in Holzfässer mit einem Neuholzanteil von rund 30 % gefüllt. Vor dem Füllen wird leicht geschwefelt, aber nicht filtriert oder geschönt.
Farbe: strahlendes leicht transparentes Kirschrot
Nase: Der Les Argillières ist ein offener, würziger und fruchtiger Pommard. Den
Auftakt bilden frisch zerdrückte Walderdbeeren im eigenen Saft, Kirschen
und reife Pflaumen. Dazu kommen Rauch, winterliche Gewürze und ein
wenig Menthol. Getragen wird das Ganze vom typisch markanten, aber
eleganten Einsatz von bestem Holz.
Gaumen: Am Gaumen bietet der 1er Cru viel Kirsche. Schwarze Kirschen und
Sauerkirschen mit einem Hauch von Marzipan treffen auf Zimtpflaumen,
etwas Schokolade und Tabak. Der Wein bietet eine exzellente Struktur und
eine lebendige Säure bei einem sehr angenehmen seidigen Tannin, das
den Pinot auch jetzt schon sehr elegant und offen erscheinen lässt. Mit Luft
wird die Struktur immer balancierter und präziser, der Wein voller und
nuancierter. Darauf muss man keine 15 Jahre warten, aber er besitzt sicher
das Potential für einen solchen Zeitraum.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 10.12.2021, Copyright Christoph Raffelt
Pinot Gris Cuvée Sainte Catherine 2016 WEINBACH Farbe: Funkelndes Goldgelb.
Nase: Der 2016er Pinot Gris Cuvée Sainte Catherine ist ein kompakter du dichter Wein, der sich im Moment noch nicht ganz offenbart. Er fordert Sauerstoff ein, dann zeigt er so langsam nussige Noten, den Duft nach Weihnachtsstollen, Quittenbrot und Honig. Seine Frucht erinnert an Aprikose, Quitte, Mango und Orangenzesten. Ein großartiger und komplexer Pinot Gris, der trotz seiner Jugend bereits jetzt zum Verkosten einlädt.
Gaumen: Am Gaumen präsentiert sich der 2016er Pinot Gris Cuvée Sainte Catherine mit saftiger, süßlicher Frucht und einer anregenden und pikanten Gewürznote. Er wirkt durch seine markante Mineralität noch angenehm unfertig im Moment, Ein Wein mit von beeindruckender Länge, dem es auch gelingt mit Frische im Nachhall zu inspirieren. Unbedingt Einlagern, man kann mit ihm in ein paar Jahren das ein oder andere kulinarische Feuerwerk abbrennen.
Empfehlung: Wenn möglich dekantieren und in einem ausreichend großen Glas servieren. Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 18.12.2017, Copyright Christina Hilker
Domaine Weinbach Riesling Schlossberg Grand Cru 2017 WEINBACH (bio)
Farbe: helles Strohgelb Nase: Präzision und Klarheit sind die Werte, die der 2017er Schlossberg Grand Cru vermitteln möchte. So zeigt sich der Wein für elsässische Verhältnisse geradezu knackig mit herbem grünem Apfel und Limetten, bevor es langsam, aber sicher etwas gelber wird. Kumquats und gelbe äpfel meint man zu erahnen, Steinobst, etwas Kardamom und Süßholz. Gaumen: Auch am Gaumen ist dieser Schlossberg präzise und vor allen druck- und spannungsvoll. Die feine, klare Säure ist über alle Zweifel erhaben und durchzieht den Riesling bis ins lange Finale. Sie kontert dabei die zurückhaltenden sieben Gramm Fruchtsüße, ja negiert sie geradezu. Der Wein lebt von seinen hellen Noten, von seinem zitrischen Biss und der beeindruckenden Mineralik, die ihn vibrieren lässt. Was für eine wunderbare Spannung baut dieser Wein auf. Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 15.10.2018, Copyright Christoph Raffelt Geschenkverpackungen finden Sie HIER
Riesling Schlossberg Grand Cru Cuvée Sainte Catherine L'inedit 2015 WEINBACH
Farbe: Goldgelb mit warmen Reflexen
Nase: Die „Cuvée Ste Catherine“ in der Version „L’Inédit!“ eröffnet grandios mit Mirabellen in Honig (blütenbetont), eine zarte Rauchigkeit umarmt einen förmlich, zieht uns heran und hinab zu noch mehr Frucht (gelbe Pflaume, Limettensüße, nach einigen faszinierenden Minuten dann Orange bis leicht Orangeat) und ein Hauch Vetiver.
Gaumen: Am Gaumen bestätigen sich die ersten Eindrücke aufs Deutlichste (eine Lehrstunde im Lieblingsfach „Riesling aus dem Elsass“!), mehr Frucht, mehr Blüten, perfekt integrierte Säure (von der man kaum genug bekommen kann), Gewürze (Muskat, ein Hauch von Zimt) und das raffinierteste aller Frangipan-Tartelets. Das Finale? Schlichtweg grandios! Fulminate Länge mit einer ebenso fulminanten Tiefenstaffelung (Kräuterbitter, „hochflorig“ zitrisch), Mineralität mit einem prächtigen spin, die diesem Riesling im besten Sinne des Wortes so kostbar macht. Verkostungsnotiz von Miguel Montfort vom 06.11.2016, Copyright Miguel Montfort
2019 Sylvaner , Domaine Weinbach, Kayserberg, Elsass/Frankreich
Der Sylvaner der Domaine Weinbach stammt von alten Rebstöcken aus der Monopollage Clos des Capucins von sandigem Schlickböden auf Granitkieseln. Die Trauben von diesem Terroir reifen früh aus und ergeben Weine mit komplexer Aromatik und Konzentration.
Um die Erträge niedrig zu halten werden die Reben im einfachen statt im doppelten Guyot erzogen. Nach händischer Lese werden die ganzen Trauben sanft gepresst und spontan mit eigenen Hefen in alten, neutralen Holzfässern vergoren, in denen er anschließen für acht bis zehn Monate reift.
Farbe:
Helles Strohgelb mit grünen Reflexionen, leuchtend und klar.
Nase:
Der 20129 Sylvaner der Domaine Weinbach zeigt sich in der Nase sortentypisch und glockenklar. Gelbe äpfel, Apfelschalen, kleine pummelige Birnen und etwas Nektarine werden kräuterwürzig unterlegt von Kerbel, Sauerampfer und frisch gemähter Sommerwiese. Mit Lindenblüten in der Kopfnote bereitet dieser saftig unkomplizierte Sylvaner erstaunlich große Trinkfreude.
Mund:
Zu den Aromen der Nase gesellt sich am Gaumen eine grüne Mandarine und etwas Pink Grapefruit. Die Frucht wird herb konturiert durch feine Phenolik, die Aromatik getragen durch die reife Säure, die bei diesem Sylvaner als Leitmotiv fungiert und sich vom Antrunk bis ins Finsih spannt. Frühlingshafte Sylvaner-Vibration in elsässischer Interpretation.
Verkostungsnotiz von Sebastian Bordthäuser vom 10.03.2021, Copyright Sebastian Bordthäuser
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Sowohl die Beratung wie auch die gesamte Abwicklung waren perfekt.
Die ideal geschützte Ware kam ohne Beschädigung oder sonstigem Mangel sehr pünklich an.
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