Kosten innerhalb Deutschlands: Als Inselzuschlag auf deutsche Inseln berechnen wir 10,-Euro pro Bestellung bei der Lieferung mit UPS, DHL erhebt keine deutsche Inselzuschläge.
Bei Nachnahme jeweils zzgl. evtl. Übermittlungsentgelte des Logistikunternehmens
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Farbe/Aussehen: Strahlendes Goldgelb/lebendige Kohlensäure.
Nase: Der prickelnde Traubensaft von Loimer duftet nach gelben und süßen Früchten, Blüten und kandierten Frucht Zesten. Darüber hinaus zeigt er duftige Aromen von Blüten und Honig.
Gaumen: Saftig, prickelnd und süffig trifft er auf die Zunge. Ein Genuss ohne Reue der durch seine Säure belebend und nicht zu sättigend wirkt. Sehr schöner Apéritif und Ergänzung zu herzhaften und aromareichen Speisen.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 19.03.2026
Farbe: mittleres Purpurrot
Nase: Im Duft hat man bei Adrien Roustans Gigondas den Eindruck, dass der
Syrah-Anteil höher liegen könnte; denn der Wein präsentiert sich recht
dunkel mit Noten von Zwetschgen, Fleisch, etwas Teer und
Oliventapenade. Dazu kommen dunkle Himbeeren, Kräuter und das für
Grenache typische Süßholz, etwas Unterholz und Blattwerk.
Gaumen: Am Gaumen zeigt sich der Gigondas saftig, dunkelbeerig und mit weichem
Tannin. Auch hier ist der Einfluss des Syrah deutlich spürbar. Was
besonders gefällt, ist die den Wein prägende vibrierende Energie. Hinzu
kommt die Steinigkeit, die eine gewisse Kühle in die Cuvée bringt. Und
darüber hinaus ist dieser Wein auch ein sinnlicher Ausdruck des Ortes, von
dem er stammt. Man spürt die Garrigue und die Kräuter, die sich in die
runde Frucht und die feine Textur mischen.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 06.06.2023, Copyright Christoph Raffelt
Farbe: Tiefes Goldgelb, leicht getrübt.
Nase: Der 2023er 3 Dörfer Chardonnay duftet rauchig und nach feinen Röstnoten, sowie Tabak und Zigarrenkiste. Mit Sauerstoffkontakt treten fruchtige Aromen von Aprikosen, Zitronenzesten und Quittengelee hinzu. Seine Intensität ist beeindruckend und elegant zugleich, schon in der Nase zeigt er Finesse und Komplexität.
Gaumen: Am Gaumen wirkt er dicht und packt mit Zitrus und gelben Früchten zu, seine Säure ist überaus lebendig, der feine Gerbstoff verleiht ihm Struktur und Tiefe. Ein Wein zum Meditieren, ein echtes Kunstwerk und nicht nur wegen dem Etikett. Umami im Glas verlangt nach Umami auf dem Teller
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 08.10.2025
Cabernet Franc aus den besten Parzellen des Riparbella Weinberges, der zum Thyrenischen Meer ausgerichtet ist. Ausgebaut nach biodynamischen Richtlinien in konischen Holzfässern, anschließend gereift in Barriques. Gefüllt ohne Klärung und Filtration.
Duemani ist biodynamisch nach Demeter zertifiziert
Farbe:
Gedecktes Granatrot, fast schwarz im Kern mit violetten Reflexen.
Nase:
Wow! Man kann förmlich eintauchen in diesen tiefen und charmanten Duft, geprägt von süßen schwarzen Kirschen und Brombeeren. Mit dem nötigen Sauerstoffkontakt treten edle dunkle Schokolade, gegrillte Maroni, Teriyaki Sauce und Milchkaffee hinzu. Kühle, steinige Aromen von Kampot Pfeffer, wilder Salbei, Eukalyptus und ein Hauch grüner Paprika steuern Finesse bei und machen neugierig auf den ersten Schluck.
Gaumen:
Saftig, süßlich läuft der 2020er Cabernet Franc über den Gaumen, mit einem äußerst noblen Gerbstoffgerüst und einer belebenden Säure, die von einer salzigen Mineralität ummantelt ist. Bei aller Kraft glänzt er mit ungeahnter Leichtigkeit und Finesse. Luca D'Attoma geht meisterlich mit der Rebsorte Cabernet Franc um, die Frische und würzige Tiefe paart. Sehr gutes Reifepotenzial, fantastischer Speisenbegleiter.
Verkostet im Dezember 2023
Info: Der reinsortige Cabernet Franc stammt von den besten Parzellen der Weinberge in Riparbella. Die Weinberge befinden sich auf 220 – 250 Höhenmetern, in Richtung des Tyrrhenischen Meeres orientiert. Das Rebalter beträgt 17 Jahre. Die Böden sind kalkhaltig und reich an Ton sowie Kieselsteinen. Die manuelle Lese erfolgte Ende September mit erster Selektion im Weinberg. Die Trauben werden schonend entrappt, um die Beerenhäute nicht zu verletzen. Auf dem Sortiertisch folgt eine zweite Selektion.
Spontan vergoren in konischen Eichenholzfässern, die sich in ihrer Temperatur steuern lassen. 30 Tage Maischestandzeit folgen mit kurzen und regelmäßigen pump overs. Im Anschluss wird er im kleinen französischen Eichenholzfass (225-228l) für 22 Monate ausgebaut. 80% der Fässer sind neu. 20% sind in der Zweitbelegung. Keine Filtration vor dem Abfüllen.
Farbe: Dunkel funkelndes Kirschrot, violette Reflexe
Nase: Der Cabernet Franc von Duemani ist einfach eine Bank. So tiefgründig und ehrlich. Würzig und fruchtig zugleich. Verspielt und doch erwachsen. Zimtpflaumen, Zwetschgen und Maulbeeren sind die dominanten Vertreter der Frucht. Feige und Brombeere ergänzen phänomenal. Dunkle Blüten wie Hibiskus, Veilchen und Malve setzen starke Konterparts zur Frucht. Seine vegetabile Seite wird durch Rote Bete, Artischocke, Tomate und gekochte, rote Paprika verkörpert. Salbei und Majoran neben ein wenig Thymian setzen Kräuterwürze und leicht kühlende, etherische Akzente. Ganz zart erinnert er an Zedernholz und warmes Leder. Mokka und geschmolzene dunkle Schokolade runden ihn ab. Dazu passt auch ein Hauch Eukalyptus zum Abschluss.
Gaumen: Am Gaumen präsentiert er sich wahnsinnig kompakt und dicht gewoben. äußerst engmaschig und noch leicht verschleiert. Die Frucht schiebt mächtig voran. Auch der Säuredruck setzt prompt ein. Das Tannin breitet sich am Gaumen aus und befindet sich in perfektem Reifezustand. Elegant und schmelzend zart. Die vegetabilen Noten sorgen für mehr Tiefgründigkeit. Vor allem Tomate und Rote Bete machen einen richtigen guten Eindruck hier. Die Kräuterwürze hat sich leicht zurückgenommen. Der Eindruck von dunkler Schokolade und Kaffee manifestiert sich auch im Nachhall wieder deutlich
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 29.01.2022
Duemani Toscana IGT 2015 DUEMANI Farbe: In tief dunklem Rubinrot mit schwarzem Kern zeigt sich der Wein klar und glänzend im Glas.
Nase: Mit der braungebrannten, ledrigen und kräftigen Pranke eines toskanischen Weinbauers klopft einem dieser Cabernet Franc beherzt auf die Schulter und macht unweigerlich kein Hehl um sein Wesen.
Er ist weder in eine Schublade zu stecken mit eher kühl wirkenden, kräutrigen Cabernet Francs aus dem Loire Tal, noch mit dem Hochadel aus dem Bordelais. Wobei letzterer ihm etwas mehr Wohlgefallen auf die roten Wangen zaubert. Jener hier ist heißblütig. Die Rauchigkeit von Tabakblatt, über Holzkohle gerösteten Maroni und Lauchasche lässt Spielraum für Cassis, Cranberry und Kirschkompott mit Zimtrinde. Nichtsdestotrotz gilt ihr die Hauptbühne.
Gaumen: Beim Erstschluck tritt der 2015 Duemani Cabernet Franc regelrecht schroff auf. Das wäre ich allerdings vor Missbilligung auch, wenn einer meint, mir nach nur zweieinhalb Jahren an den Kragen zu wollen...
Nach gewisser Zeit, jedoch, öffnen sich diese beiden Hände.
Hochkonzentriert, doch fern von extraktsüß oder überladen, gibt der Wein sich mit stoffiger Dichte und fleischigem Gerbstoff. Seine engmaschigen Tannine fordern durchaus noch ein wenig Geduld um ihren rechtmäßigen Platz im Gesamtbild dieses puristischen Kraftpakets einzunehmen. Definiv ein Langstreckenläufer. Frei nach dem Motto „Unverhofft kommt (nicht so) oft“ gelingt hier Seltenes:
Durch und durch Cabernet Franc.
Durch und durch Toskana.
Ohne Interessenskonflikt.
Verkostungsnotiz von Peter Müller vom 21.02.2018, Copyright Peter Müller
Farbe: mittleres Strohgelb mit leicht grünen Reflexen und einem noch ganz leichten Mousseux
Nase: Im Duft bietet der »Zeitspiel 3« Sauvignon Blanc ein Zusammenspiel grüner Noten von Gras, Stachelbeeren, etwas Limettenschale und Minze zusammen mit ein wenig Pfeffer, Grafit und grünem Tabak, grüner Olive und feuchten Flechten auf Gestein.
Gaumen: Am Gaumen ist das überaus frischer, saftiger vom ersten Moment an mundwässernder Wein. Drei Jahre sind hier Nichts. Die Frische macht sich schon bemerkbar, wenn der Glasverschluss mit einem satten "Fump" entweicht und man die Gärkohlensäure im Glas sieht. So geht es weiter: kühl, minzig, leicht ätherisch mit grünen, aber keineswegs unreifen Noten. Weißfleischig wirkt der Sauvignon Blanc, sanft cremig, mit klarer, aber seidiger Säure, leichtem Salz und Intensität im langen Finale.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 30.10.2024
Farbe/Aussehen: mittleres Strohgelb mit leicht grünen Reflexen und einem noch ganz leichten Mousseux
Nase: Im Duft bietet der »Zeitspiel 3« Sauvignon Blanc ein Zusammenspiel grüner Noten von Gras, Stachelbeeren, etwas Limettenschale und Minze zusammen mit ein wenig Pfeffer, Grafit und grünem Tabak, grüner Olive und feuchten Flechten auf Gestein.
Gaumen: Am Gaumen ist das überaus frischer, saftiger vom ersten Moment an mundwässernder Wein. Drei Jahre sind hier Nichts. Die Frische macht sich schon bemerkbar, wenn der Glasverschluss mit einem satten "Fump" entweicht und man die Gärkohlensäure im Glas sieht. So geht es weiter: kühl, minzig, leicht ätherisch mit grünen, aber keineswegs unreifen Noten. Weißfleischig wirkt der Sauvignon Blanc, sanft cremig, mit klarer, aber seidiger Säure, leichtem Salz und Intensität im langen Finale.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 30.10.2024
Farbe: helles Strohgelb
Nase: Dieser drei Jahre gereifte Muskateller bringt einen einladenden, ausdruckstarken Duft an die Nase. Absolut rebsortentypisch erinnert der Wein an Muskat, Rose, Aromahopfen, Grapefruit und eicht exotische Noten zusammen mit Trauben, Kräutern und ein wenig weißem Pfeffer.
Gaumen: Am Gaumen wirkt der Wein fast kristallin, klar und lebendig, helltönig und wiederum duftig und muskatwürzig. Der komplett trockene Ausbau sorgt für eine Vielzahl an Variationsmöglichkeiten in der Speisebegleitung. Denn neben dem kühl saftigen, crispen Charakterzug bietet der Eichberg zudem eine angenehme Stoffigkeit in der Textur und wiederum eine feine Würze vom Pfeffer und von Koriandersaat und Hopfen.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 30.09.2025
Die Geschichte Artadis geht auf ein kooperatives Projekt zurück. Im Jahr 1985 schlossen sich mehrere Produzenten zusammen, die der Meinung waren, dass man auch ohne extrem langen Fassausbau in der Region Spitzen-weine erzeugen kann. Unter der Leitung von Juan Carlos López de Lacalle gelang es, über die Jahrzehnte diesen Prozess immer weiter zu verfeinern und beachtliche Erfolge zu erzielen. 2016 entschied man sich aus der DOCa Rioja auszusteigen, da sich die Philosophie zu sehr von dem der Rest der Appellation differenzierte. Auch heute produziert Artadi keine Weine der Ausbaustufen Reserva und Gran Reserva. Dennoch wird auf dezenten Holzeisatz nicht verzichtet, ohne dabei jedoch das Terroir zu überdecken
Der El Carretil ist wie der El Pisón eine Amphitheaterlage auf ca 500 Meter Höhe und dreht von Ost über Süd bis West. Die Lage zeichnet etwas leichtere, kalksteinigere Böden mit viel Sand aus, also Böden für feinste Weine. Beides sind extreme Lagen mit extremen Untergründen: El Pisón hat mehr Lehm, mehr profunde Kraft, El Carretil mehr Feinheit und Eleganz. Die Reben sind weit über 70 Jahre alt. Alles biodynamisch bearbeitet und seit vielen Jahren als Einzellage abgefüllt.
Farbe: Gedecktes Purpur mit leichten Aufhellungen zum Rand hin.
Nase: Im Duft betört der 2021 El Corralón mit Pflaumenmus, Zimt, Milchschokolade und eingelegten Kirschen. Der gekonnte Holzeinsatz fasst die fruchtigen Aromen sehr schön ein. Eine verführerische Süße scheint all gegenwertig, man möchte unmittelbar eintauchen in diesen wunderbaren Tropfen und freut sich auf den ersten Schluck!
Gaumen: Mit saftiger und süßer Frucht läuft er über die Zunge, die belebende Säure und Gerbstoffstruktur erfrischt und es verlangt einen unmittelbar nach dem nächsten Schluck. Ein eleganter und überaus harmonischer Rotwein, der sich mit weiterer Reife noch sehr gut entwickeln wird, wer ihn bereits im jugendlichen Stadium genießen möchte tut gut daran in mit einigen Stunden Vorlauf zu dekantieren.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 17.10.2023
Informationen zum Wein
El Escolladero stammt von einem 73 Jahre alten Mischsatz, der mit Tempranillo und Graciano bestockt ist. Der 0,95 Hektar große Weinberg liegt auf 650 Metern Höhe in der Rioja Alavesa am Fuße der Sierra Cantabria. Der Boden ist kalkhaltig, wie es für diese Gegend typisch ist. Die Trauben werden mit den Rappen vergoren, und der Wein reift 12 Monate in 600-Liter-Fässern.
Das Weingut Artuke klassifiziert seine Weine nach burgundischem Vorbild. Dabei stufen die Winzerbrüder Arturo und Kike de Miguel Blanco ihren Einzellagenwein El Escolladero - neben La Condenada - als Grand Cru ein.
Farbe
Purpurrot
Nase
Die Nase von El Escolladero ist kreidige Mineralität pur. Da ist kein Make-up aufgetragen, das ist Bauhaus statt Barock und in seiner Schnörkellosigkeit wahnsinnig attraktiv. Obwohl der Wein noch (zu) jung ist, ist die Nase schon jetzt ein Erlebnis.
Gaumen
El Escolladero vereint Wildheit und Eleganz wie nur wenige Rioja-Weine. Am Gaumen ist der schlanke Wein rassig und vibrierend, aber auch sehr elegant und subtil. Das feine Tannin und die pikante Säure ziehen sich schnurgerade durch den Mund und sorgen für einen äußerst saftigen und griffigen Abgang. Im Gesamtbild steht El Escolladero 2021 für beeindruckende Spannung, Präzision und Intensität. Im Vergleich zum zweiten „Grand Cru“ des Weinguts Artuke - La Condenada - ist El Escolladero vielleicht nicht ganz so komplex und lang, dafür aber noch kompromissloser und klarer.
Verkostet im Juli 2023
El Mas de l A. Les Margues 2020 PORTAL DEL PRIORAT
Farbe: Hellgold
Nase: Dieser Weißwein hat eine attraktive und eigenständige Nase, in der eine
tolle Mischung aus kühler Mineralität, sinnlichen Kräuteraromen und eine
rauchig-feurige Reduktionsnote ineinander übergehen. Nichts davon tritt
überbordend zutage, die aromatische Intensität ist wohlgleich hoch. Das
Bukett hat Balance, ist packend und elegant.
Gaumen: Auch am Gaumen besitzt Les Margues viel Ausdrucksstärke und
Persönlichkeit. Der Weißwein ist vollmundig und cremig, griffig und straff,
würzig und komplex. Das Gewächs hat einen großen Spannungsbogen mit
reifen Fruchtaromen und floralen Noten, dazu einen feinen Säurezug,
Druck und Struktur, und ein langes Finish mit animierenden salzigen
Noten. Dieser Weißwein bietet puren Trinkspass und ist zudem tiefgründig,
vielschichtig und kompromisslos.
Verkostungsnotiz von Thomas Götz vom 30.04.2023, Copyright Thomas Götz
Farbe: Satt, leuchtendes Kirschrot, mit zartvioletten Reflexen
Nase: Lo Noir mutet enorm dunkel an. Gleichzeitig ist er von einer deutlichen
Reduktion geprägt, die ihn schlank und rassig wirken lässt. Dieser
angenehme, wilde "Stinker" verflüchtigt sich nach einigen Minuten im
Glas. Ratsam wäre der Griff zum "Sturzkaraffieren", um diesen Prozess zu
beschleunigen.
Dahinter zeigt er dann seine Schönheit. Pure Sauerkirsche. Saftig.
Knackig. Betörend. Etwas Schlehe und Holunderbeere gesellen sich dazu.
Diese leicht mandelige Nuance steht ihm wunderbar. Wacholder, Rosmarin
und Kiefernzweige sorgen für eine enorme etherische Komponente. Dies
vermittelt kühle Finesse und reichlich Kontrast.
Gaumen: Mit dem ersten Schluck präsentiert er viel mehr, als die Nase zunächst
vermuten ließ. Sehr wohl ist er eher schlanker Natur, lebt von Finesse und
ist eher ein Purist. Seine Seidigkeit vermittelt enorm viel Eleganz. Ein
feines Tannin kommt wunderbar zur Geltung und baut sich neben der
Frucht vehement auf. Seien reduktive Art kommt auch am Gaumen sehr
gelungen zum Vorschein. Die Frucht ist eher zurückhaltend. Seine
würzigen Elemente stehlen ihr die Show. Reichlich etherische Ecken und
Assoziationen an Unterholz, Zigarrenkiste und Pfeffer prägen den
Nachhall.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 18.12.2023, Copyright Marian Henß
Info: TOT-U ist eine Expression der verschiedenen Rebsorten und Bodentypen
auf dem Weingut Mas de l´A. Garnacha Peluda, Garnacha Gris, Garancha
Blanca, Garnacha Negra, Trepat, Cariñena sowie weitere Sorten finden
sich hier. Die Bodentypen varrieren von Ton, zu Schiefer, Kalk und Mergel.
Sowohl die Saftabzüge verschiedener Weiß- und Rotweine als auch
Maischegärugen von verschiedenen Grenache-Mutationen kommen hier
zusammen. Im Stahltank werden sie vereint.
Nach der natürlichen Sedimentation im Tank wird nach frühestens acht
Monaten gefüllt.
Alfredo Arribas nennt diesen Wein das "enfant terribles" der Fine Wines.
Farbe: Leuchtendes Kirschrot mit hellen Reflexen und leichter Trübung
Nase: In der Nase spiegelt er genau diesen Eindruck wider. Intensive
Sauerkirschfrucht, griffig, bissig. Hell in ihrer Ausprägung sowie mit
reichlich rauchigen und wilden Aspekten gespickt. Die Frucht erfährt einen
rauchigen, nahezu speckigen Einschlag. Wacholder, schwarzer Pfeffer und
Piment kommen da wie gerufen dazu. Rote aber auch dunkle Blüten
versetzen ihm einen eleganten Schleier. Dieser mysteriöse, leicht diffuser
Eindruck steht ihm sehr gut. Feine Nuancen von Himbeere und roter
Johannisbeere unterstützen die Frucht noch zusehends.
Gaumen: Am Gaumen führt er diese Eindrücke sehr gelungen fort. Kühl und saftig.
Eine knackige, helle Kirschfrucht dominiert ihn. Mit Adstringenz versehen,
wirkt er animierend und streckt sich schön in die Länge. Der würzige,
rauchige Charakter bleibt dabei sehr charmant. Die Frucht erfährt auch hier
noch weitere Beerentöne. Er profitiert von seinem schlanken Auftritt und
dem kühlen Mundgefühl ungemein.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 19.12.2023, Copyright Marian Henß
Sowohl die Beratung wie auch die gesamte Abwicklung waren perfekt.
Die ideal geschützte Ware kam ohne Beschädigung oder sonstigem Mangel sehr pünklich an.
Besten Dank und gerne wieder...mehr undefinedweniger
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