Kosten innerhalb Deutschlands: Als Inselzuschlag auf deutsche Inseln berechnen wir 10,-Euro pro Bestellung bei der Lieferung mit UPS, DHL erhebt keine deutsche Inselzuschläge.
Bei Nachnahme jeweils zzgl. evtl. Übermittlungsentgelte des Logistikunternehmens
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Information zum Wein: Der Champagner ist ein 100 %iger Meunier aus Vandières im Vallée de la Marne. Es sind Trauben aus den Lieut-dits La Perchotte und La Forzie mit kalkig mergeligem, kalkigem, tonigem und sandigem Untergrund. Der Ausbau erfolgt in 400-Liter-Tonneaux. Es wird keine malolaktische Gärung unternommen. Der Champagner erhielt die Tirage 04/2020 und das Dégorgement 03/2022. Er erhält keine Dosage.
Farbe: mittleres Strohgelb mit feiner Perlage
Nase: Der Arietis bietet einen cremigen Duft von einem mit Vanillebutter und Lemoncurd bestrichenen, noch leicht warmen Shokupan. Hinzu kommen Noten von Mandarine, etwas Cointreau und weißem Tee. Trotz der Cointreau-Note wirkt der Champagner hell und klar.
Gaumen: Am Gaumen sorgt Alexis Leconte bei all seinen Champagnern für eine beeindruckende Präzision zwischen heller Frucht und brillantem Druck am Gaumen. So auch hier. Ein wenig Rauch mischt sich in die zitrischen Noten und jenen von etwas Kernobst, Kapstachelbeere und Hopfensprossen. Die Säure wirkt wie ein frisch geschliffenes Damast-Messer: elegant,
scharf und äußerst effektiv zugleich. Auch hier hat man wieder die Noten von frischem Hefebrot, etwas Vanille, Toast und Agrumen mit einem Hauch von Weißem Tee. Dazu kommt eine angenehme Salzigkeit im Finale
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 11.10.2022
Farbe: Er zeigt ein Kirschrot von mittlerer Intensität mit violettem Rand.
Nase: In der Nase treten florale Noten wie Veilchen und rotfruchtige Aromen wie Kirsche sowie auch etwas Banane auf. Insgesamt wirkt das Bukett frisch und ausdrucksstark.
Gaumen: Am Gaumen ist der Artuke 2025 saftig und weich - er hat einen mittleren Körper und wenige Tannine, bedingt durch die Methode der Kohlensäuremaischung, die eben fruchtige und weniger strukturierte Weine ergibt. Der Trinkfluss steht hier ganz im Vordergrund.
Der Wein macht Spass, ist easy-drinking, ohne beliebig zu sein. So wirkt etwa ein dezent herber Twist im Finish sehr anregend
Verkostungsnotiz von Thomas Götz vom 06.04.2026
Asphodele Grand Vin Blanc Sec AOC 2020 Château Climens (bio)
Farbe: silbern
Nase: Der 2020er Asphodèle ist ein junger Sémillon, der nach Kamille und Buchweizen, reifen Päonien frischen und mürben äpfeln sowie nach etwas Bienenwachs und Lanolin duftet.
Geschmack: Am Gaumen wirkt der Bordeaux Blanc sec blumig mit Noten von Eisenkraut und Apfelmus, wiederum von Kamille, auch von etwas Stein- und Kernobst. Die Säure ist dezent, aber nachhaltig, der Wein zeigt sich entwickelt und reif.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 16.10.2023
Athénaïs Bourgogne Aligoté AOC 2022 Château de Béru (bio)
Bei Les vins d’Athénaïs handelt es sich um die Négociant-Linie von Athénaïs de Béru. Die Parzellen für diesen 2022 Bourgogne Aligoté von Les vins d’Athénaïs liegen in Saint Bris auf einer Höhe zwischen 210 und 250 m mit ost-südöstlicher Ausrichtung. Die Trauben gedeihen dort auf lehmig-kalkigen Kimmeridge-Böden. Sie werden langsam und sanft mit der pneumatischen Presse abgepresst, der Most spontan vergoren. Gärung und Reifung erfolgen für 12 bis 18 Monate im Burgunder-Pièce.
Farbe: Kräftiges Strohgelb, strahlend und klar.
Nase: Die Nase des 2022 Bourgogne Aligoté von Les vins d’Athénaïs ist ein echter Rollercoaster: Mostige Noten wechseln mit leicht rauchigen Kopfnoten, vollreifes Kernobst, wachsige Quitte, etwas heller Tabak sowie weißer Pfeffer mit seinen zedrig-zitrischen Noten. Der generelle Charakter ist warm, erinnert an Gebäck, abermals Kernobst nebst feiner Würze, die an Muskatblüte erinnert.
Mund: Im Antrunk ist der Bourgogne Aligoté von Les vins d’Athénaïs gesteuert über seine distinktive Phenolik: feinkörnig mit blättrigem Naturell wirkt sie zunächst etwas rau, wie die Katze gegen den Strich gestreichelt. Am Gaumen mit exzellentem Grip, animierend trotz vollreifer Frucht und sattem Extrakt. Markant würziger Körper und ein anregend rauchsalziges Finish. Kühles, zitrisch-herbes Finale mit Limettenabrieb im langen Nachhall.
Verkostungsnotiz von Sebastian Bordthäuser vom 02.04.2025
Athénaïs Côte dAuxerre Céleste AOC 2020 Château de Béru (bio)
Farbe: Kräftiges Rubinrot mit leichten violetten Reflexen.
Nase: Viel Sauerkirsche, Rhabarber und Hibiskus skizzieren die erste Nase des 2020 Côte d’Auxerre Céleste von Les vins d’Athénaïs. Dann zeigt sich ein Potpourri an Beerenfrüchten: kleine Heidelbeeren, Preiselbeeren und Himbeeren. Etwas Melisse und Sauerampfer unterstreichen den insgesamt frischen Charakter des Weins, der großzügig sein leichtfüßiges und fruchtvolles Naturell aus dem Kelch verströmt. Etwas weißer Pfeffer mit seinen zedrig-zitrischen Noten gibt ihm den letzten Schliff.
Mund: Am Gaumen wickelt einen die kathedral tiefgründige Frucht sofort um den Finger. Im Wechselspiel mit den filigranen floralen Noten nach Stockrosen und Hibiskus und den anregend engmaschigen, dicht gewobenen Gerbstoffen ist er kompromisslos hedonistisch mit zügellosem Trinkzug. Unverkopft und freudvoll in seiner besten Ausprägung – mit
diesem Wein kann man ernsthaft Spaß haben. Oder einfach die Flasche austrinken.
Verkostungsnotiz von Sebastian Bordthäuser vom 02.04.2025
Farbe: Sattes, leuchtendes Goldgelb mit hellen und grünen Reflexen.
Nase: Reichhaltig und tiefgründig, gelbfruchtig bis exotisch, getragen von grüner und gelber Mango, Kaki, Nektarine, Aprikose und Mandarine. Dazu gegrillte Ananas, Passionsfrucht sowie reifes bis überreifes Kernobst – gedörrte Birne, Apfelkompott und karamellisierte Quitte. Das lange Hefelager verleiht Eleganz, Finesse und eine atmende Weite, ergänzt von Nuancen feinen Gebäcks, Tarte Tatin und gedecktem Aprikosenkuchen. Im Hintergrund feiner Abrieb von Zimtstangen, Minze und Zitronengras. Unterlegt von einer kühlen, klaren, salzigen Atlantiknote, die der üppigen Frucht einen straffen Rahmen gibt. Eine dezente Rauchigkeit verleiht zusätzliche Tiefe.
Gaumen: Straff, kühl und saftig mit lebendiger Frische und feiner Säurestruktur. Die Frucht tritt hier zurück, eingerahmt von feiner Gerbstoffstruktur und leicht griffigem Mundgefühl aus dem Hefekontakt, ergänzt durch feine Bitterstoffe mit Anklängen an Traubenkerne. Spannungsvoll und präzise, mit schmal gefasster Frucht, salzigen und hefigen Noten im Abgang. Schlank, trocken ausklingend, mit zarter Frucht, feinen ätherischen Anklängen und kühler, salziger Länge, die sofort Lust auf den nächsten Schluck macht.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 11.08.2025
Attis Mar, gereift 9m unter Wasser im Galizischen Meer 2024 Attis Bodegas y Vinedos
Farbe: Leuchtendes Strohgelb mit hellen bis grünlich schimmernden Reflexen
Nase: Subtil, reintönig und klar, von einer kühlen, eleganten Frucht getragen. Pampelmuse, Grapefruit und Blutorange stehen gleichberechtigt neben exotischen Anklängen von Maracuja, Sternfrucht und Kaki, ergänzt durch Nuancen von unreifer Mango und üppig-saftiger Ananas, wodurch sich eine klar tropisch geprägte Grundstruktur aufspannt.
Darunter liegt eine feine, sehr ausgewogen integrierte hefige Note, die dem Wein Rückgrat gibt und ihm eine ruhige, stabile Basis verleiht. Anklänge von Marzipan sowie frisch geschnittener und leicht gerösteter Mandel sorgen für zusätzliche Tiefe. Mit zunehmender Belüftung geht das Aromenspiel fließend in einen maritimen, kühlen Charakter über: salzige Eindrücke, Assoziationen von Alge, Gischt und Austernschale prägen das Bild. Insgesamt wirkt der Wein vollkommen in sich ruhend, nie laut, dabei jedoch durchgehend spannungsgeladen und von großer innerer Klarheit.
Gaumen: Am Gaumen setzt sich diese Ruhe konsequent fort. Der Wein zeigt sich enorm saftig und mit deutlichem Druck im mittleren Gaumen, ohne jemals schwer zu wirken. Die Frucht bleibt subtil und changiert zwischen gelben und grünen Anklängen, wobei sie die Aromen der Nase präzise widerspiegelt. Die Textur ist glatt und seidig, sehr geradlinig geführt und klar definiert. Die Säure ist mittelkräftig, dabei prägnant und strukturbildend, sie trägt den Wein souverän und verleiht ihm zusätzliche Spannung. Im langen Nachhall entfaltet sich die volle Breite der maritimen und salinen Aromen. Haptisch verbindet der Wein Saftigkeit, Eleganz und Druck mit einem feinen Schmelz, was ihn in sich geschlossen und ausgesprochen stimmig wirken lässt.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 14.12.2025
AUS Bruant Brut Nature, ungeschwefelt 2022 Alta Alella (bio)
Info: Der Pet-Nat wird aus Pansa Blanca (Xarel-lo) gewonnen. Die Reben stehen direkt am Mittelmeer auf sandigen Granitböden in einer Höhe von 100 – 220m. Unter Anwendung der Methode Ancestrale beginnt der Most zu gären und beendet diesen Prozess in den Flaschen. 15 – 24 Monate Reife auf der Hefe folgen.
Farbe: Leuchtendes, helles Strohgelb, durchzogen von goldenen Reflexen. Die Perlage zeigt sich zurückhaltend, doch lebendig und kleinteilig
Nase: Die Nase öffnet sich mit einem komplexen Spannungsbogen aus Hefe, gelber Frucht, Gebäck und Nussigkeit. Es duftet nach Hefegebäck, Butterscotch, Mürbeteig, flankiert von Aprikose, Mirabelle, Pfirsich und Khaki. Würzige Akzente wie Zimt, weißer Pfeffer und ein Hauch Pflaume runden die Frucht ab. Nussige Noten von Mandeln, Cashew, sowie getrocknete mediterrane Kräuter – Salbei, Thymian, Oregano – verleihen Tiefe. Der Eindruck ist durchweg kreidig bis kalkig, fein und präzise strukturiert. Im Vergleich zu anderen Cavas wirkt dieses Exemplar weniger zitrisch, dafür gelbfruchtiger, mit mehr Volumen und einem auf Birne basierten, breiteren Profil. Trotz traditioneller Machart ist seine Aromatik eigenständig: gegrillte Ananas, unreife grüne Mango, Mirabelle – alles bleibt hell, transparent und elegant.
Gaumen: Die Kohlensäure packt gezielt zu, bringt Frische und Struktur. Die Mineralität ist präzise und kreidig, jedoch nicht laut – sondern präsent, markant und stilvoll zurückgenommen. Der Wein bleibt schlank, rassig, animierend – getragen von einer balancierten Spannung zwischen gelber Frucht, Säure und Mineralik. Im Hintergrund offenbaren sich helle Nussnoten – Mandeln, Kirschkerne, Haselnüsse – sowie zarte Anklänge von Linden- und Apfelblüten. Die mediterrane Würze bleibt subtil und strukturell wirksam. Finesse und breite Zugänglichkeit sind klare Stärken dieses Schaumweins. Er zeigt viel Charakter, bleibt dabei aber charmant, klar und anregend.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 15.04.2025
Aus den Gärten, Gelber Muskateller trocken 2023 Nikolaihof (bio)
Farbe: Leuchtendes Zitronengelb mit feinen grünlichen Reflexen, klar und brillant im Glas
Nase: Die Aromatik ist bemerkenswert leise für einen Muskateller, fast kontemplativ in ihrer Präzision. Unter der zarten Frucht entfaltet sich eine feine Komplexität: gelbe Pflaume, Weinbergspfirsich, Mirabelle, Kaki, Litschi und ein Hauch Ananas. Diese reifen, aber nie üppigen Noten verweben sich mit einem straff kräutrigen Fächer von Zitronengras, Minze, Kerbel, Zitronenthymian, Zitronenmelisse und frischem Koriander. Das Ganze wirkt kühl, fast ätherisch, getragen von floraler Klarheit und einer mineralischen Andeutung, die sich unter der Oberfläche ankündigt. Kein lauter Wein – vielmehr ein stiller Ausdruck von Präzision und innerer Ruhe.
Gaumen: Am Gaumen zeigt der Wein dann sein eigentliches Wesen: stoffig, dicht, mit spürbarem Griff und einem klar definierten, feinen Gerbstoffgerüst. Die Phenolik ist präzise gesetzt und verleiht dem Wein eine strukturierte, leicht salzige Spannung. Hier verbinden sich Frucht und Steinigkeit zu einer harmonischen, taktilen Erfahrung – ein Wein, der mehr über Haptik als über Primärfrucht erzählt. Die Frucht ist präsent, aber nur vordergründig: gelber Pfirsich und Zitrusblüte am Ansatz, dann zunehmend von kräutrigen und mineralischen Tönen abgelöst. Die mittlere, perfekt integrierte Säure trägt den Wein straff, ohne Härte, und mündet in ein langes, kräuterwürziges Finale mit feinem Druck. Ein Muskateller, der nicht verführt, sondern führt – klar, puristisch, animierend.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 08.11.2025
Aus den Gärten, Grüner Veltliner Federspiel 2023 Nikolaihof (bio)
Farbe: Zartes Goldgelb.
Nase: Der 2023er Grüner Veltliner Federspiel zeigt sich mit kräutriger Anmutung sowie Noten von Kumquats, Apfel, Quitte und Walnuss. Er mutet in der Nase cremig und charmant an und kündigt eine gewisse Fülle an.
Gaumen: Am Gaumen zeigt er diese saftige Fülle, cremiger Anmutung und einer belebenden Säure. Ein großartiger, überaus trinkanimierender Wein und Essensbegleiter, wie wir es vom Nikolaihof gewohnt sind
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 29.12.2024
Aus den Gärten, Grüner Veltliner Federspiel 1,5l 2013 Nikolaihof (bio)
Farbe: Leuchtendes Zitronengelb mit grünen Reflexen
Nase: Erwartungsgemäß ist dieser Wein mit dem ersten Kontakt eine Wucht. Seine Tiefgründigkeit – allein in den ersten wenigen Augenblicken – ist phänomenal. Voller Dichte und Erdigkeit baut er sich auf. Sein langes Fasslager und der Hefekontakt hinterlassen ihre Spuren. Nicht plakativ verstehen, denn das ist so viel mehr. Ein erwachsener, reifer, erhabener und dunkler Wein steht vor uns im Glas. Limone, Kaffir-Limette und Bergamotte verleihen ihm Frische und Tiefe zugleich. Ein Hauch Sencha-Tee liegt in der Luft. Mandarinenhaut sorgt für ein herbes bis frisches Erlebnis. Reife Birne und Quitte bauen sich langsam auf. Mit steigender Temperatur wird das Kernobst dann auch prominenter vertreten. Die Hefe zeigt sich dezent im Hintergrund, ist aber ein essenzielles Bindeglied. Kräuter und Gewürze finden sich in enormer Vielzahl, sich ständig wandelnd. Pfeffer, Koriander, Curry, Zitronengras, Kümmel, Nelke und Petersilie. Vollkommen wild. Jede Nase fesselt aufs Neue. Ein irrer Wein.
Gaumen: Mit großer Sehnsucht lechzt man nach dem ersten Schluck.
Auch hier brilliert er von Beginn an. Er steht erhaben im Glas. Der Grüner Veltliner Federspiel aus den Gärten ruht förmlich in sich. Seine Balance und dieser Spannungsbogen suchen seinesgleichen. Er ist Energie-geladen, aber nicht aufdringlich. Man spürt ihm Qualität und Können sofort an. Bei moderater Säurestruktur und einem verhaltenen Schmelz lebt er von der Autolyse. Dieses feine Mundgefühl wird von reichlich Umami geprägt. Die Aromen der Nase kommen sehr subtil wieder durch. Sehr lange haftet im Nachhall auch Mango und Papaya an, die sich bestens mit den Kräutern und Gewürzen ergänzen.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 31.05.2024
Aus den Gärten, Neuburger trocken 2023 Nikolaihof (bio)
Farbe: Strahlendes helles Goldgelb.
Nase: Der 2023er Neuburger vom Nikolaihof verbreitet pure Saftigkeit in der Nase, Marille, Rhabarber, Orangenschale, reife Birne und Ingwer. Zarte nussige Anklänge und ein Meer von Blüten und Kräutern vervollständigen seinen animierenden Duft, der zum ersten Schluck einlädt.
Gaumen: Auf der Zunge treffen wir auf gelbe Frucht und eine feine Säure. Der Gaumen im jugendlichen Stadium ist bestimmt von Gripp, zarter Würze und einer cremigen Anmutung, die ihm viel Schmelz verleiht. Ein eleganter und besonderer Wein aus einer sehr eigenständigen Rebsorte, der die Speisen, die er begleitet, angenehm und zugleich intensiv unterstützt
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 01.08.2025
Farbe: Grüngelb mit leichter Trübung
Nase: Die superfrische Nase ist duftend und intensiv. Das Bukett bietet
Zitrusfrucht, knackiges Kernobst und weiße Blüten. Im Gesamtbild hat
dieser Pet Nat einen verführerischen und klar konturierten Duft.
Gaumen: Der AUS Pet Nat 2022 ist enorm frisch und erfrischend am Gaumen. Er hat
eine lebhafte Säure und spritzige Perlage, dazu eine knackige Frucht und
eine leicht salzige Note, wie sie bei vielen Weinen des Weinguts Alta Alella
vorkommt und somit sicher auch ein Ausdruck des Terroirs ist. Außerdem
kommt dieser Schäumer mit 10,5% Alkoholgehalt geradezu leicht und
schwungvoll daher und hat einen tollen saftigen Zug. Achtung: Das ist
gefährlich leicht zu trinken!
Verkostungsnotiz von Thomas Götz vom 22.04.2024, Copyright Thomas Götz
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AUS Puput Rosé Pét-Nat, ungeschwefelt 2024 Alta Alella (bio)
Farbe: Leuchtendes Lachsrosé mit schimmerndem Glas und sehr feinperliger, langsam aufsteigender Perlage mittlerer Intensität.
Nase: Sehr schöne, ruhige Reduktion mit einem klaren, leicht „schmutzigen“, bewusst hefigen Charakter, der sofort Charme und Tiefe vermittelt. Die Hefe zeigt sich nussig und differenziert, mit Anklängen von grüner Walnuss, Mandel und Macadamia. Dahinter entfaltet sich eine locker verwobene Fruchtmischung aus hellen und roten Nuancen:
Weinbergpfirsich, Litschi und Birne stehen gleichberechtigt nebeneinander, bewusst nicht sortiert, fast spielerisch. Ergänzt wird das Bild von roter Johannisbeere und Himbeere sowie einem Hauch Cassis, wohl auch getragen von der Rebsortenvielfalt. Die Frucht bleibt dabei stets fein, nicht aufdringlich, vielmehr betörend, nonchalant und sehr zugänglich. Insgesamt wirkt der Wein leichtfüßig, unkompliziert und charmant, mit einem hefigen Kern, der ihn als entspannten, alltagstauglichen Schaumwein
positioniert.
Gaumen: Am Gaumen offen und füllend, mit einer zugänglichen, großzügigen Frucht und einer herzlichen, einladenden Textur. Der Wein zeigt Druck und Substanz, ohne jemals schwer oder überladen zu wirken. Er ist erfrischend und belebend, dabei bewusst nicht knochentrocken, sondern so balanciert, dass er ein sehr breites Publikum anspricht. Das hefige Element bleibt wohltuend präsent und verleiht dem Wein Wärme, Charme und Trinkfluss – ein unkomplizierter, ehrlicher Schaumwein, der einfach Freude macht, Glas für Glas.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 04.01.2026
Sowohl die Beratung wie auch die gesamte Abwicklung waren perfekt.
Die ideal geschützte Ware kam ohne Beschädigung oder sonstigem Mangel sehr pünklich an.
Besten Dank und gerne wieder...mehr undefinedweniger
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