Kosten innerhalb Deutschlands: Als Inselzuschlag auf deutsche Inseln berechnen wir 10,-Euro pro Bestellung bei der Lieferung mit UPS, DHL erhebt keine deutsche Inselzuschläge.
Bei Nachnahme jeweils zzgl. evtl. Übermittlungsentgelte des Logistikunternehmens
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Farbe: Granatrot, mit Aufhellungen zum Rand hin.
Nase: Die süße, vielschichtige und betörende Nase des 2020er Engelsfelsen lädt förmlich dazu ein, darin zu versinken. Waldhimbeeren, süße Sauerkirschen und von der Sonne gewärmte Blaubeeren vermischen sich mit floralen Noten von Efeu, Rosen und Holunderblüte. Deutliche Aromen von intensiver und kühler Mineralität, edlem Tabak, Holzrauch und Süßholz runden das Bouquet ab. Ein wahres Genusserlebnis, das zur Verkostung einlädt.
Gaumen: Beim 2020er Engelsfelsen verschmelzen alle Eindrücke elegant miteinander. Die saftige Beerenfrucht, die animierende und belebende Säure, die typischerweise für einen Granitboden breit ausspreizt, das geschliffene Tannin und die salzige Mineralität im langen und packenden Nachhall. Ein unverfälschter Wein, der betört und beeindruckt und den ich gerne solo genieße. Die begleitenden Speisen sollten ähnlich puristisch und intensiv sein wie er selbst.
Dekantieren und leicht gekühlt aus Burgundergläsern genießen.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 24.09.2023
Escondite del Ardacho, El Abundillano 2023 Tentenublo (bio)
Farbe: Kirschrot
Nase: Das Bukett bietet eine reife rote Frucht, etwa Kirsche, wie man es mit der Rebsorte Garnacha verbindet. Dazu kommt ein Mix an aromatischen Kräutern wie Thymian und Oregano. Insgesamt ist die Nase sehr frisch und sinnlich und so klar wie ein Gebirgsbach.
Gaumen: Der Auftakt ist elegant mit seidiger Textur und weichen, feinen Tanninen. Eine pfeffrige Würze bildet einen schönen Kontrast zur reifen roten Frucht. Der Alkohol von 15 % ist hervorragend eingebunden und steht in einem schönem Gleichgewicht zur Säure und dem mittleren, eleganten Körper. Alles wirkt sehr rein und klar, von etwaigen Holznoten ist nichts zu spüren. Last but bot least bietet der El Abundillano 2023 ein langes, saftiges Finale mit einer anregenden Würze.
Verkostungsnotiz von Thomas Götz vom 01.03.2025
Escondite del Ardacho, Las Guillermas 2019 Tentenublo
Farbe: Kirschrot
Nase: Der Wein ist superfrisch, hat aber nicht die strenge Kühle der beiden anderen Parzellenweine aus der Escondite del Ardacho-Reihe. Im Bukett treten rote Frucht und sogar Apfel(schale) in Erscheinung. Die weiße Viura zeigt sich hier ganz offensichtlich.
Gaumen: Las Guillermas 2019 ist ein Rotwein mit der Seele eines Weißweins. Er hat eine enorm erfrischende Säure, typisch für Viura aus Rioja. Die mit 40 Prozent im Blend enthaltene Weißweintraube drückt dem Wein definitiv ihren Stempel auf. Der Wein hat Biss, verfügt über feines Tannin, einen schlanken Körper und straffen Zug nach hinten raus. Der Fokus liegt eindeutig auf Frische und Knackigkeit, statt auf Fülle und Konzentration. Bei einer Blindprobe würde man das Gewächs womöglich nach Galicien verorten. Ein großartiger und trinkanimierender Parzellenwein. Not your usual Rioja.
Verkostungsnotiz von Thomas Götz 03.01.2023
Escondite del Ardacho, San José 2022 Tentenublo (bio)
Farbe: Purpurrot
Nase: Der San José 2022 bietet ein Bukett von kühler Mineralität, frischer blauer Frucht und anregenden Kräuternoten. Die Nase ist klar konturiert mit einem Fokus auf dem Ausdruck der Primäraromen. Das hat Tiefe und ist sehr ausdrucksstark.
Gaumen: Am Gaumen kommt dieser Rotwein beeindruckend eigenständig und charaktervoll daher, was sicher auch auf den interessanten Mix aus Rot- und Weißweintrauben und generell die spezifische Weinlage zurückzuführen ist. Der Wein hat feinkörnige Tannine, ist saftig, vielschichtig und lang im Abgang. Die Vergärung mit den Rappen dürfte zur Griffigkeit im Mund beitragen und verleiht dem San José eine kräuterige Würze und viel frischen Schwung. Der Wein hat Spannung und Trinkfluss, die 15,5% Alkohol merkt man ihm nicht an, der Alkohol ist tiptop eingebunden. Insgesamt zeichnet er sich - trotz des heißen Jahrgangs 2022 - durch viel Frische und hervorragende Balance aus.
Verkostungsnotiz von Thomas Götz vom 11.04.2024
Farbe: Kirschrot
Nase: Veriquete 2019 hat eine kühle und äußerst frische Nase, obwohl der Jahrgang ein warmer in der Rioja war. Das komplexe Bukett besteht aus knackiger roter und dunkler Frucht, Kräutern und einer erdigen Mineralität.
Gaumen: Der Wein zeigt eine exzellente Balance aus lebhafter Säure und aromatischer Intensität. Er hat Länge, Gripp und verfügt über feinkörniges Tannin. Holz ist überhaupt nicht spürbar, dafür umso mehr die Mineralität. Es ist in der Tat beeindruckend, wie die Betonung von Frische und Trinkbarkeit bei Winzer Roberto Oliván mit Tiefgang und Komplexität einhergehen. Dies ist ein Rotwein im typischen Tentenublo-Stil: elegant, präzise, auf’s Wesentliche reduziert, Terroir geprägt und charaktervoll. Da ist nichts überreifes und Schweres zu spüren, stattdessen bleibt es immer vibrierend, aromatisch und trinkig.
Verkostungsnotiz von Thomas Götz vom 03.01.2023
Etikettenschaden Chardonnay de la Côte des Bar, Brut Nature 2018 Louise Brison
Farbe: Leuchtendes Strohgelb mit hellen Reflexen, feinperliges Mousseux von hoher Intensität, kleine bis mittlere Bläschen, die sich lange im Glas halten.
Nase: Frisch und intensiv, geprägt von gelber und grüner Frucht: Mirabelle, saftiger Pfirsich, Williamsbirne, gelbe wie rote äpfel, dazu exotischere Anklänge von Kaki, gelber Pflaume und einem Hauch unreifer Mango. Zitrusfrische durch Bergamotte und Limettenabrieb wird elegant ergänzt durch Kräuter wie Zitronenmelisse, Minze und Zitronengras – alle frisch und lebendig, von klarer Vitalität getragen. Mit Luft entfalten sich subtile, rauchige Facetten: gegrillte Ananas, ein Hauch kalter Rauch, flankiert von der puristischen, kalkig-steinigen Signatur des Kimmeridge-Bodens. Auffällig wenig Hefe- oder Briocheelemente, viel mehr ein betont klarer, frischer und eleganter Ausdruck, der die Rebsorte in ihrer reinsten Form zeigt.
Gaumen: Sehr filigran, spitz zulaufend und von einer fast schwerelosen Eleganz getragen. Die Fruchtaromen der Nase setzen sich mit Präzision fort, jedoch ohne Fülle oder Schmelz– stattdessen zeigt er enorme Länge, fein ziselierte Säure und eine kühle, steinige Textur, die den gesamten Mundraum auskleidet. Das Mousseux bleibt subtil und zurückhaltend, sodass die Mineralität und Klarheit im Vordergrund stehen. Der Wein wirkt straff, sehnig und weinig, stets mehr auf Präzision als auf Opulenz bedacht. Im Nachhall kehren die gelb-grünen Fruchtnoten wieder, ergänzt um einen zarten Mandelton und eine feine Marzipan-Nuance, die subtil Tiefe geben, ohne die Frische zu überlagern. Alles bleibt transparent, kühl und von einer reinigenden Mineralität getragen.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 08.09.2025
Etikettenschaden Chardonnay Pernand-Vergelesses 1er Cru Ile des Vergelesses blanc 2018 CHANDON DE BRIAILLES (bio)
Farbe: helles bis mittleres Strohgelb
Nase: Der 2018er île des Vergelesses blanc ist schon im Duft ein umwerfend präziser, kraftvoller, klarer und mineralisch wirkender Wein mit intensiven Noten von Limetten und Zitronen, grünen äpfeln und gerade reif werdenden Reineclauden. Dazu gibt es einen Hauch von Noisette, von bestem rauchigen Holz und einen ganz leichten Hauch von Flint und grüner Ananas.
Gaumen: Von Jahr zu Jahr wird gerade beim weißen île des Vergelesses klarer, wie nahe die Lage am Corton liegt. Hier findet sich unglaublich viel von dieser vibrierenden Energie und diesem Punch am Gaumen, den die besten Cortons liefern. Der île des Vergelesses hat sich bei Chandon de Briailles zu einer eigenen Größe entwickelt, die bestimmt wird von Saftigkeit und zitrischer Frische, einer eleganten und feinen, ja geradezu pudrigen Textur und der schon erwähnten druckvollen Säure, hinter der man kaum einen eigentlich so warmen Jahrgang wie 2018 vermutet. Dazu kommen die alles durchdringende Mineralität, der Kalk, die animierende Salzzitrone und ein Hauch von weißem Pfeffer und Rauch im Finish. Das ist exzellent und schon jetzt so offen und süffig, dass man gar nicht weiß, wie man das überhaupt längere Zeit in den Keller legen kann – obwohl das Potential zweifelsohne vorhanden ist.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 03.08.2020, Copyright Christoph Raffelt
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Farbe: intensives Strohgelb
Nase: Wenn es im Muscadet einen Grand Cru gäbe, dann wäre der Muscadet Excelsior der Ausdruck dessen. Er hat alle Anlagen eines großen Weines. Und da es immer noch Flaschen dieses Weines aus dem hervorragenden Jahrgang 2002 auf dem Markt gibt, weiß man, wie gut der Excelsior reifen kann. Er macht aber auch in seiner jungen Version schon Spaß. Im Duft erinnert der Muscadet an reifes weißfleischiges Obst von äpfeln, Birnen, Quitten und Pfirsichen. Dazu kommen Noten von gedörrtem Apfel, etwas Muskat, Hefe und Brotrinde, aber auch von etwas Minze, Flechten und nassem Stein.
Gaumen: Am Gaumen präsentiert sich der junge Excelsior tief und kraftvoll mit einer Mischung aus reifer Frucht, Mandelmus, Hefe sowie Apfel- und Grapefruitschalen. Gerade die Mandelnoten sind typisch für diesen Muscadet, und man findet sie bei jungen wie gereiften Exemplaren. Der Muscadet wirkt präzise und linear mit einer reifen, aber lebendigen Säure und einer untergründigen Mineralität und Steinigkeit. All das ist unterlegt mit einer Anmutung von Mille-feuille, Hefe, gelber Frucht und feinstem Gerbstoff. Der Excelsior verfügt über alle Anlagen eines großen Weißweines.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 07.06.2023
Farbe: Hell zwiebelschalenfarben
Nase: Der „Faustine Vieilles Vignes Rosé“ ist ein frischer und rotfruchtiger Wein, der jedoch gleichzeitig auch eine würzige und ernsthafte Seite bietet. Er erinnert an den Saft und die Schalen von Grapefruits und Blutorangen, dazu an rote Beeren, Pfirsiche, rosa Blüten sowie einen Hauch Pfeffer und Macchia.
Gaumen: Am Gaumen wirkt der „Faustine Vieilles Vignes Rosé“ lebhaft und saftig, dazu rotbeerig und knackig zitrisch mit einer reifen und doch agilen Säurestruktur. Das ist ein Wein, der Frische bietet, aber auch einen angenehmen Grip. Die rotbeerige Primärfrucht trifft auf eine feine Gesteins- und Kräuterwürze. Er sucht förmlich nach den passenden Begleitern einer mediterranen Küche.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 26.11.2025
Farbe:
Dunkel leuchtendes Purpur mit dichtem Kern und violetten Reflexen
Nase:
Seien Nase wirkt absolut anziehend und mysteriös. Er zeigt aktuell kaum Frucht. In Anklängen Pflaume und Süßkirsche neben Cassis. Ungewöhnlich dafür zeigt er aber Berberitze und Hagebutte in ausgeprägter Form. Er wirkt erdig und lebt von einer Brise kaltem Rauch. Kreidig, kühl und klar. Die Finca de los Locos basiert auf Tempranillo, Graciano und Viura. Viel Würze vermitteln uns Wacholder, schwarzer Pfeffer sowie langer Pfeffer. Majoran und Oregano sowie Liebstöckel breiten sich aus. Auch Salbei und Rosmarin werden immer deutlicher wahrzunehmen. Unterholz, Zigarrenkiste sowie helle Tabakblätter hinterlassen Spuren.
Gaumen:
Mit dem ersten Schluck wirkt er dann direkt dicht und dunkel. Druckvoll baut er sich am Gaumen auf. Nach den ersten Augenblicken lichtet sich die dunkle Seite und er öffnet sich. Herbe Aromen, ein feinkörniges Tannin und spürbarer Säuredruck sind sein Rezept des Erfolgs. Das ist aktuell noch jung, aber mit reichlich Luft oder Reife erwarte ich hier große Momente. Aromen von gerösteten Nüssen sowie schwarzer und grüner Olive breiten sich aus. Seine etherische Würze kommt sehr erhellend zur Geltung. Er bleibt dabei immer saftig und die Frucht nachwievor im Hintergrund aktiv. Er lichtet sich und präsentiert sich immer heller und klarer, wenn er über den Gaumen fließt. Im Nachhall sind dann wieder die rauchigen und kühlen Akzente spürbar.
Verkostet im Oktober 2024
Farbe: Purpurrot
Nase: Das Bukett bietet Aromen von blauen und schwarzen Früchten wie Heidelbeere und Brombeere, begleitet von einer erdigen Mineralität. Die Nase ist frisch und balanciert, sie wirkt sehr klar und elegant und hat eine hohe Intensität.
Gaumen: Der klare und elegante Eindruck setzt sich am Gaumen fort. Der Finca Valdelroble 2021 präsentiert sich mit einer seidig-samtigen Textur und feinen Tanninen. Im insgesamt weichen Mundgefühl spürt man den Einfluss der Rebsorte Merlot. Dazu kommt die dunkle Frucht, die reif und zugleich frisch ist. Die Säure ist medium, aber hoch und lebhaft genug, um dem Wein die nötige Spannung zu verleihen. Er ist vollmundig und druckvoll am Gaumen, saftig und gut strukturiert. Das Holz ist hervorragend eingebunden (besser als bei vielen anderen Riberas) und der Abgang ist lang und feinwürzig. Dieser Rotwein vereint Trinkfluss und Tiefe. Großartig!
Verkostungsnotiz von Thomas Götz vom 05.03.2025
Am Gaumen wirkt der Wein noch einmal konzentrierter, dabei balanciert und absolut elegant. Dunkle reife Frucht auf einem Teppich präsenten, aber sanften Tannins, eine feine Säure, die den ausladenden Wein durchzieht und die Frische hält. All das ist ein Ergebnis besonderer Weinmacherkunst. Fernando Remírez de Ganuza ist bekannt dafür, dass er an jeder möglichen Stellschraube dreht, um seine Weine von Jahr zu Jahr noch feiner und perfekter werden zu lassen. Der Fincas de Ganuza ist das beeindruckende Ergebnis.
Sowohl die Beratung wie auch die gesamte Abwicklung waren perfekt.
Die ideal geschützte Ware kam ohne Beschädigung oder sonstigem Mangel sehr pünklich an.
Besten Dank und gerne wieder...mehr undefinedweniger
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