Kosten innerhalb Deutschlands: Als Inselzuschlag auf deutsche Inseln berechnen wir 10,-Euro pro Bestellung bei der Lieferung mit UPS, DHL erhebt keine deutsche Inselzuschläge.
Bei Nachnahme jeweils zzgl. evtl. Übermittlungsentgelte des Logistikunternehmens
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Farbe/Aussehen: mittleres Strohgelb mit leicht grünen Reflexen und einem noch ganz leichten Mousseux
Nase: Im Duft bietet der »Zeitspiel 3« Sauvignon Blanc ein Zusammenspiel grüner Noten von Gras, Stachelbeeren, etwas Limettenschale und Minze zusammen mit ein wenig Pfeffer, Grafit und grünem Tabak, grüner Olive und feuchten Flechten auf Gestein.
Gaumen: Am Gaumen ist das überaus frischer, saftiger vom ersten Moment an mundwässernder Wein. Drei Jahre sind hier Nichts. Die Frische macht sich schon bemerkbar, wenn der Glasverschluss mit einem satten "Fump" entweicht und man die Gärkohlensäure im Glas sieht. So geht es weiter: kühl, minzig, leicht ätherisch mit grünen, aber keineswegs unreifen Noten. Weißfleischig wirkt der Sauvignon Blanc, sanft cremig, mit klarer, aber seidiger Säure, leichtem Salz und Intensität im langen Finale.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 30.10.2024
Farbe: helles Strohgelb
Nase: Dieser drei Jahre gereifte Muskateller bringt einen einladenden, ausdruckstarken Duft an die Nase. Absolut rebsortentypisch erinnert der Wein an Muskat, Rose, Aromahopfen, Grapefruit und eicht exotische Noten zusammen mit Trauben, Kräutern und ein wenig weißem Pfeffer.
Gaumen: Am Gaumen wirkt der Wein fast kristallin, klar und lebendig, helltönig und wiederum duftig und muskatwürzig. Der komplett trockene Ausbau sorgt für eine Vielzahl an Variationsmöglichkeiten in der Speisebegleitung. Denn neben dem kühl saftigen, crispen Charakterzug bietet der Eichberg zudem eine angenehme Stoffigkeit in der Textur und wiederum eine feine Würze vom Pfeffer und von Koriandersaat und Hopfen.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 30.09.2025
Die Geschichte Artadis geht auf ein kooperatives Projekt zurück. Im Jahr 1985 schlossen sich mehrere Produzenten zusammen, die der Meinung waren, dass man auch ohne extrem langen Fassausbau in der Region Spitzen-weine erzeugen kann. Unter der Leitung von Juan Carlos López de Lacalle gelang es, über die Jahrzehnte diesen Prozess immer weiter zu verfeinern und beachtliche Erfolge zu erzielen. 2016 entschied man sich aus der DOCa Rioja auszusteigen, da sich die Philosophie zu sehr von dem der Rest der Appellation differenzierte. Auch heute produziert Artadi keine Weine der Ausbaustufen Reserva und Gran Reserva. Dennoch wird auf dezenten Holzeisatz nicht verzichtet, ohne dabei jedoch das Terroir zu überdecken
Der El Carretil ist wie der El Pisón eine Amphitheaterlage auf ca 500 Meter Höhe und dreht von Ost über Süd bis West. Die Lage zeichnet etwas leichtere, kalksteinigere Böden mit viel Sand aus, also Böden für feinste Weine. Beides sind extreme Lagen mit extremen Untergründen: El Pisón hat mehr Lehm, mehr profunde Kraft, El Carretil mehr Feinheit und Eleganz. Die Reben sind weit über 70 Jahre alt. Alles biodynamisch bearbeitet und seit vielen Jahren als Einzellage abgefüllt.
Farbe: Gedecktes Purpur mit leichten Aufhellungen zum Rand hin.
Nase: Im Duft betört der 2021 El Corralón mit Pflaumenmus, Zimt, Milchschokolade und eingelegten Kirschen. Der gekonnte Holzeinsatz fasst die fruchtigen Aromen sehr schön ein. Eine verführerische Süße scheint all gegenwertig, man möchte unmittelbar eintauchen in diesen wunderbaren Tropfen und freut sich auf den ersten Schluck!
Gaumen: Mit saftiger und süßer Frucht läuft er über die Zunge, die belebende Säure und Gerbstoffstruktur erfrischt und es verlangt einen unmittelbar nach dem nächsten Schluck. Ein eleganter und überaus harmonischer Rotwein, der sich mit weiterer Reife noch sehr gut entwickeln wird, wer ihn bereits im jugendlichen Stadium genießen möchte tut gut daran in mit einigen Stunden Vorlauf zu dekantieren.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 17.10.2023
Informationen zum Wein
El Escolladero stammt von einem 73 Jahre alten Mischsatz, der mit Tempranillo und Graciano bestockt ist. Der 0,95 Hektar große Weinberg liegt auf 650 Metern Höhe in der Rioja Alavesa am Fuße der Sierra Cantabria. Der Boden ist kalkhaltig, wie es für diese Gegend typisch ist. Die Trauben werden mit den Rappen vergoren, und der Wein reift 12 Monate in 600-Liter-Fässern.
Das Weingut Artuke klassifiziert seine Weine nach burgundischem Vorbild. Dabei stufen die Winzerbrüder Arturo und Kike de Miguel Blanco ihren Einzellagenwein El Escolladero - neben La Condenada - als Grand Cru ein.
Farbe
Purpurrot
Nase
Die Nase von El Escolladero ist kreidige Mineralität pur. Da ist kein Make-up aufgetragen, das ist Bauhaus statt Barock und in seiner Schnörkellosigkeit wahnsinnig attraktiv. Obwohl der Wein noch (zu) jung ist, ist die Nase schon jetzt ein Erlebnis.
Gaumen
El Escolladero vereint Wildheit und Eleganz wie nur wenige Rioja-Weine. Am Gaumen ist der schlanke Wein rassig und vibrierend, aber auch sehr elegant und subtil. Das feine Tannin und die pikante Säure ziehen sich schnurgerade durch den Mund und sorgen für einen äußerst saftigen und griffigen Abgang. Im Gesamtbild steht El Escolladero 2021 für beeindruckende Spannung, Präzision und Intensität. Im Vergleich zum zweiten „Grand Cru“ des Weinguts Artuke - La Condenada - ist El Escolladero vielleicht nicht ganz so komplex und lang, dafür aber noch kompromissloser und klarer.
Verkostet im Juli 2023
El Mas de l A. Les Margues 2020 PORTAL DEL PRIORAT
Farbe: Hellgold
Nase: Dieser Weißwein hat eine attraktive und eigenständige Nase, in der eine
tolle Mischung aus kühler Mineralität, sinnlichen Kräuteraromen und eine
rauchig-feurige Reduktionsnote ineinander übergehen. Nichts davon tritt
überbordend zutage, die aromatische Intensität ist wohlgleich hoch. Das
Bukett hat Balance, ist packend und elegant.
Gaumen: Auch am Gaumen besitzt Les Margues viel Ausdrucksstärke und
Persönlichkeit. Der Weißwein ist vollmundig und cremig, griffig und straff,
würzig und komplex. Das Gewächs hat einen großen Spannungsbogen mit
reifen Fruchtaromen und floralen Noten, dazu einen feinen Säurezug,
Druck und Struktur, und ein langes Finish mit animierenden salzigen
Noten. Dieser Weißwein bietet puren Trinkspass und ist zudem tiefgründig,
vielschichtig und kompromisslos.
Verkostungsnotiz von Thomas Götz vom 30.04.2023, Copyright Thomas Götz
Farbe: Satt, leuchtendes Kirschrot, mit zartvioletten Reflexen
Nase: Lo Noir mutet enorm dunkel an. Gleichzeitig ist er von einer deutlichen
Reduktion geprägt, die ihn schlank und rassig wirken lässt. Dieser
angenehme, wilde "Stinker" verflüchtigt sich nach einigen Minuten im
Glas. Ratsam wäre der Griff zum "Sturzkaraffieren", um diesen Prozess zu
beschleunigen.
Dahinter zeigt er dann seine Schönheit. Pure Sauerkirsche. Saftig.
Knackig. Betörend. Etwas Schlehe und Holunderbeere gesellen sich dazu.
Diese leicht mandelige Nuance steht ihm wunderbar. Wacholder, Rosmarin
und Kiefernzweige sorgen für eine enorme etherische Komponente. Dies
vermittelt kühle Finesse und reichlich Kontrast.
Gaumen: Mit dem ersten Schluck präsentiert er viel mehr, als die Nase zunächst
vermuten ließ. Sehr wohl ist er eher schlanker Natur, lebt von Finesse und
ist eher ein Purist. Seine Seidigkeit vermittelt enorm viel Eleganz. Ein
feines Tannin kommt wunderbar zur Geltung und baut sich neben der
Frucht vehement auf. Seien reduktive Art kommt auch am Gaumen sehr
gelungen zum Vorschein. Die Frucht ist eher zurückhaltend. Seine
würzigen Elemente stehlen ihr die Show. Reichlich etherische Ecken und
Assoziationen an Unterholz, Zigarrenkiste und Pfeffer prägen den
Nachhall.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 18.12.2023, Copyright Marian Henß
Info: TOT-U ist eine Expression der verschiedenen Rebsorten und Bodentypen
auf dem Weingut Mas de l´A. Garnacha Peluda, Garnacha Gris, Garancha
Blanca, Garnacha Negra, Trepat, Cariñena sowie weitere Sorten finden
sich hier. Die Bodentypen varrieren von Ton, zu Schiefer, Kalk und Mergel.
Sowohl die Saftabzüge verschiedener Weiß- und Rotweine als auch
Maischegärugen von verschiedenen Grenache-Mutationen kommen hier
zusammen. Im Stahltank werden sie vereint.
Nach der natürlichen Sedimentation im Tank wird nach frühestens acht
Monaten gefüllt.
Alfredo Arribas nennt diesen Wein das "enfant terribles" der Fine Wines.
Farbe: Leuchtendes Kirschrot mit hellen Reflexen und leichter Trübung
Nase: In der Nase spiegelt er genau diesen Eindruck wider. Intensive
Sauerkirschfrucht, griffig, bissig. Hell in ihrer Ausprägung sowie mit
reichlich rauchigen und wilden Aspekten gespickt. Die Frucht erfährt einen
rauchigen, nahezu speckigen Einschlag. Wacholder, schwarzer Pfeffer und
Piment kommen da wie gerufen dazu. Rote aber auch dunkle Blüten
versetzen ihm einen eleganten Schleier. Dieser mysteriöse, leicht diffuser
Eindruck steht ihm sehr gut. Feine Nuancen von Himbeere und roter
Johannisbeere unterstützen die Frucht noch zusehends.
Gaumen: Am Gaumen führt er diese Eindrücke sehr gelungen fort. Kühl und saftig.
Eine knackige, helle Kirschfrucht dominiert ihn. Mit Adstringenz versehen,
wirkt er animierend und streckt sich schön in die Länge. Der würzige,
rauchige Charakter bleibt dabei sehr charmant. Die Frucht erfährt auch hier
noch weitere Beerentöne. Er profitiert von seinem schlanken Auftritt und
dem kühlen Mundgefühl ungemein.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 19.12.2023, Copyright Marian Henß
El Sequé (Artadi) El Seque Dulce 2015 EL SEQUE (ARTADI)
Information zum Wein: Neben Banyuls, Madeira, Marsala und Port ist ein ebenso traditionsreicher aufgespriteter und oxydativ ausgebauter Wein fast in Vergessenheit geraten. Es ist der Fondillón aus Alicante. Artadis El Sequé Dulce ist eine Hommage an diesen Weinstil, der ausschliesslich aus überreifem Monastrell vinifiziert wird. Bei Artadi allerdings ist es kein über Wochen oxydierter Wein, also kein "tawny" sondern das genaue Gegenteil, ein "ruby". Die von Hand gelesenen reifen Monastrell-Trauben wurden über zwei Tage kühl vorvergoren und dann über vier Tage vergoren bis die Gärung mit reinem Weingeist gestoppt wurde. So erhielt der Wein 18,5 % Alkohol und 108 Gramm Zucker.
Farbe: dichtes Kirschrot mit rubinroten Reflexen
Nase: Dieser Wein zieht einen vom ersten Moment an in seinen Bann, denn er verbindet Frische mit einem komplexen und sinnlichen Zusammenspiel aus dunkler Frucht wie Schwarzkirschen, Pflaumen, Feigen und Waldfrüchten mit dem balsamischen Duft von Edelhölzern und Sattelleder. Dazu kommen Noten von Kirschlikör und Schwarzwälder Kirsch, ein Hauch von Bitterorangenmarmelade und Süßholz.
Mund: Am Gaumen zeigt sich, wie exzellent Monastrell für eine solche Art von Wein geeignet ist. Denn trotz aller Reife und Süße findet sich in diesem Wein eine brillante Säurestruktur, die ihm eine exzellente Frische verleiht. Dazu finden sich neben der Frische immer auch herbe Noten, die an Orangenschalen erinnern. Gleichzeitig ist der Wein reich, opulent, seidig und sinnlich, und man möchte eigentlich immer mehr davon haben.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 18.05.2019, Copyright Christoph Raffelt Geschenkverpackungen finden Sie HIER
El Sequé (Artadi) El Seque 2019 EL SEQUE-ARTADI (bio)
Farbe: Leuchtendes Kirschrot, violette Reflexe
Nase: Der Monastrell aus Alicante lebt von einer intensiven Duftigkeit. Ein
Füllhorn an beerigen Aromen ergießt sich dem geneigten Genießer.
Heidelbeeren, Holunderbeeren und Himbeeren neben Brombeeren buhlen
um die Vorherrschaft. Die Frucht wirkt leicht laktisch und erinnert ein wenig
an Kirsch-Sahne-Bonbons. Lakritz, Eukalyptus sowie etwas Minze setzen
etherische Duftmarken ab. Nelke und schwarzer Pfeffer runden ihn würzig
ab. Er ist einladend und großzügig portioniert. Kraftvoll mediterran und
dennoch mutet er elegant und kühl an.
Gaumen: El Seque wabert über den Gaumen. In Wellen zeigt er Kraft, Würze und
Kühle zugleich. Die Frucht wirkt dabei seriös und erwachsen. Der
Monastrell zeigt entgegen seinem Naturell erstaunlich wenig und nur zartes
Tannin. Total saftig fließt er in großen Schlucken und ruft laut "Trinkfluss".
Zupackend Er erfährt dabei enorm viele helle Momente und weist eine
kaum zu erwartende Eleganz auf.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 14.12.2021, Copyright Marian Henß
Geschenkverpackungen finden Sie HIER
El Sequé (Artadi) IZAR-LEKU Espumoso/Sparkling Brut Nature 2018 EL SEQUE (ARTADI)
Farbe: mittleres Strohgelb mit recht eleganter Perlage
Nase: Der Schaumwein aus dem Baskenland ist ein so eleganter wie frischer und atlantischer Vertreter seiner Spezies. Es duftet nach Noten von gelben äpfeln und Birnen, gelben und grünen zitrischen Noten, salziger Brise und nassem Stein. Dazu wird es schnell cremig und sinnlich, denn der Schäumer erinnert an frischen Kuchenteig und viel Brioche mit reifem Steinobst und etwas Vanille. Ganz nebenbei findet man Noten von Zitronenmelisse, Minze. Jod und Austerschale.
Gaumen: Am Gaumen übt der Izar-Leku von Beginn an ordentlich Druck auf den Gaumen aus. Auch hier ist alles auf Frische und Finesse ausgelegt. Der lange Ausbau sur lattes liefert ein feines Mousseux. Neben den Aromen von Zitrus und Kernobst findet man zudem Reineclauden und etwas Kalk, Gerbstoff und den herb frischen Aspekt von Salzzitrone. Ja, gerade die leicht salzige, sich perfekt integrierende Note setzt das i-Tüpfelchen auf diesen gelungenen Schäumer, der auch am Gaumen mit Cremigkeit, leichtem Brioche und Röstaromen zu punkten weiß.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 05.10.2024
Sowohl die Beratung wie auch die gesamte Abwicklung waren perfekt.
Die ideal geschützte Ware kam ohne Beschädigung oder sonstigem Mangel sehr pünklich an.
Besten Dank und gerne wieder...mehr undefinedweniger
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