Kosten innerhalb Deutschlands: Als Inselzuschlag auf deutsche Inseln berechnen wir 10,-Euro pro Bestellung bei der Lieferung mit UPS, DHL erhebt keine deutsche Inselzuschläge.
Bei Nachnahme jeweils zzgl. evtl. Übermittlungsentgelte des Logistikunternehmens
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Farbe: Strahlendes Goldgelb mit kupferfarbenen Reflexen.
Nase: Im Duft intensiv Weinbergspfirsich, Zitronenabrieb, Zitronengebäck, Trockenblumen und eine Vielzahl von wilden Kräutern, viel Salbei, Sauerampfer und wilde Minze. Soja und Trockengebäck, Muschelschalen und Algen zeigen bereits im Duft sehr viel Umami.
Gaumen: Der 2024er Fontanebianche Alcamo Classico von Vino Lauria ist in jeder Hinsicht ein überaus spannender Wein: auf der einen Seite die herbe Anmutung, auf der anderen Seite die reizvolle Frucht und die überaus frische Säure. Salzig-süß und packend trifft den Gesamteindruck ziemlich präzise. Der lange Nachhall macht Lust auf viel mehr von diesem Wein, bei dem man sich wirklich fragt, wie dieses spektakuläre Preis-Werte Verhältnis machbar ist.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 07.09.2025
Foradori Teroldego Vigneti delle Dolomiti IGT 2023 Foradori (bio)
Farbe:Granatrot mit violetten Reflexen und dunklem Kern.
Nase: Der 2023 Teroldego von Vigneti delle Dolomiti Foradori ist in der Nase stets eine Art Blaupause für die Rebsorte: Mit satter, dunkler Frucht nach Brombeeren, Maulbeeren, Zwetschgen und herbem Holunder schwebt stets etwas Florales in der Kopfnote – Malve, Hibiskus oder Stockrosen, je nach Jahrgang. Dieses Jahr gesellen sich ein paar schwarze, eingelegte Walnüsse hinzu, die ihm zusätzliche aromatische Tiefe und Komplexität verleihen.
Mund:Im Antrunk saftig mit herber, dunkler Frucht und transparent flirrendem Extrakt. Der Wein hat in diesem Jahrgang etwas Schwebendes, Leichtes – mit zarterer Extraktion und sublimer Finesse. Aromatisch violett oszilliert er zwischen Frucht und Duft, die eleganten Tannine sind engmaschig und ultrafein. Ein kühler Typ mit weit gespanntem Säurebogen und frischer Frucht im kühlen Nachhall. Filigran und leichtfüßig statt gewohnter Konzentration.
Verkostungsnotiz von Sebastian Bordthäuser
François de Nicolay Chardonnay Cotes de Beaune La Grande Chatelaine blanc Sans Sulfites Ajoute AC 2021 FRANCOIS DE NICOLAY (bio)
Farbe: Helles, funkelndes Goldgelb.
Nase: Der 2021er Côtes de Beaune "La Grande Chatelaine" zeigt sich mit nobler
Zurückhaltung im Duft. Neben Apfel, Quitte und Zitrone treffen wir auf
Lindenblüte, ein wenig Anis und Kamille. Der feine und gekonnte
Holzeinsatz spiegelt sich in dezenten Aromen von Vanille, Brotkruste und
hellem Tabak wider. Schon in der Nase ein in sich stimmiger, eleganter
und geschmeidiger weißer Burgunder.
Gaumen: Diese Eleganz transportiert er wunderbar auf die Zunge, wo er mit Frucht
und feinem Säurebogen glänzt. Mit jedem Schluck wird man zu einem
weiteren animiert, und seine feine Salzigkeit und Mineralität wecken die
Lust auf kulinarische Begleitung.
Nicht zu kalt aus großen Burgundergläsern genießen.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 18.02.2024, Copyright Christina Hilker
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François de Nicolay Chardonnay Ladoix Sur Les Vris blanc 2018 FRANCOIS DE NICOLAY (bio)
Chardonnay Ladoix Sur Les Vris blanc 2018 FRANCOIS DE NICOLAY
Farbe: Funkelndes helles Goldgelb mit zarten grünen Reflexen.
Nase: Die filigrane und präzise Nase des 2018er Ladoix „Sur Les Vris“ verzaubert die Sinne. Feine helle Fruchtnoten von Birne, Quitte und Honigmelone dringen aus dem Glas hervor. Mit ausreichend Sauerstoffkontakt zeigt sich die Holzwürze in Form gerösteter Mandeln und frisch aufgeschlagener Butter. Alle Aromen fließen stimmig ineinander und halten sich zugleich burgundisch finessenreich im Hintergrund. Intensive Mineralität fasst dieses Aroma wunderschön ein.
Gaumen: Der Gaumen schmeichelt den Sinnen, zum einen mit saftiger und charmanter Frucht und zum anderen mit einer feinen pikanten Struktur, die animierend ins Salzige abdriftet. Ein überaus anregender weißer Burgunder, der sich kraftvoll und zugleich betörend zeigt. Man erfreut sich an der Kombination aus Komplexität und Trinkigkeit. Schon solo ein echter Genuss, mit eleganter Küche läuft dieser feine Tropfen zur Hochform auf.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 30.08.2020, Copyright Christina Hilker
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François de Nicolay Chardonnay Mercurey Les Montelons blanc Sans Sulfites Ajoute AC 2021 FRANCOIS DE NICOLAY (bio)
Farbe: Leuchtendes Goldgelb mit zartgrünen Reflexen
Nase: Wild, orientalisch und großzügig mutet der 2021 Mercurey Les Montelons
an. Seien Würze auf Basis von Kurkuma, Curry, weißem Pfeffer und Safran
ist dabei sehr charakteristisch. Dazu gesellen sich Mandeln, Haselnüsse
und Pinienkerne. Er weist einen erdigen, tiefgründigen bisweilen kalkigen
Charakterzug auf. Getrocknetes Gras, Bohnenkraut, Majoran und Oregano
bieten eine sehr spannende, abwechslungsreiche Kräuterwürze. Mit etwas
Geduld entwickelt sich die nussige Aromatik hin zu Nougat ? herrlich.
Seine Frucht ist vor allem von Dörrobst geprägt. Aprikose, Dattel und Feige
trumpfen hier auf.
Gaumen: Seine feine, ausgeprägte Würze kombiniert er am Gaumen mit Trinkfluss,
Eleganz und Mineralität. Dabei fließt er seidig und ohne Ecken über den
Gaumen. Die Säure ist dabei prägnant und essenziell zugleich. Darum
herum bauen sich die nussigen Nuancen auf, während die etherischen
Aromen ihn weiter in die Länge zu strecken scheinen. Bei null Gramm
Speck zeigt er sich schlank und straff. Im Nachhall kommen dann wieder
all seine würzigen Aromen bestens zur Geltung. Frucht spielt hier keine
Rolle.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 18.04.2024, Copyright Marian Henß
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François de Nicolay Pinot Noir Beaujolais-Villages Cuvee des Beaux Jours 2020 FRANCOIS DE NICOLAY (bio)
Farbe: Dunkel leuchtendes Kirschrot mit violetten Reflexen
Nase: Verführerisch, tiefdunkel und mystisch wirkt seien Nase auf mich. Zeitgleich
unkompliziert und zugänglich. Veilchen, Stiefmütterchen und Hibiskus sind
lautstark vertreten. Ebenso dominant treten Holunderbeere, Brombeere,
Schattenmorelle und Cassis auf. Sogar ein Hauch Schlehe kommt vor und
steht ihm sichtbar gut. Anklänge von Lakritz, etwas Minze und Petersilie
unterstützen bzw. fordern dieses dichte Aromenspiel aus Frucht und
Blüten.
Gaumen: Im Antrunk kommt dann seine Saftigkeit deutlich durch. Mit knackiger
Frucht, die deutlich weniger lautstark in Erscheinung tritt und einer
prägnanten Säurestruktur wirkt der Beaujolais straff und klar. Er animiert
stark zu schnell leerenden Gläsern. Die aufkeimende Frucht wird immer
wieder schnell durch das Säureschwert zertrennt. Dieses Wechselspiel
führt er nahezu unendlich fort. Ein Ende bringt die leere Flasche. die dunkle
Frucht wird im Nachhall von einer spürbaren Note Menthol in Schach
gehalten.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 18.04.2024, Copyright Marian Henß
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Frappato FL Fossa di Lupo Vino di Contrada IGT Sicilia 2021 ARIANNA OCCHIPINTI (bio)
Farbe: Dunkles Rubinrot mit fast schwarzem Kern.
Nase: Der 2021 Vino di Contrada Fossa di Lupo von Arianna Occhipinti hat 2021
von allen drei Contrade Weinen die dunkelste Frucht: Schwarzkirschen,
Zwetschge und Himbeeren werden balanciert durch rote Johannisbeeren,
Aronia und floralen Akzenten nach Malve oder Hibiskus. Dazu kommen
zart zitrische Noten nach Orangenzesten, Bergamotte und Olivenlaub
sowie mediterrane Macchia. Leichte Zedernnoten, Vetiver und weißer
Pfeffer kalibrieren die Frucht mit feiner Würze und flirrenden Obertönen.
Mund: Fleischig und fest im Antrunk haben die Gerbstoffe kühlenden Charakter
und lösen den augenscheinlichen Widerspruch, dass die kühlsten
Rotweine der Insel aus dem heißen Süden kommen. Die Säure ist
energetisch und reif, wird von der profunden Mineralik befeuert und verleiht
dem Wein als Doppelspitze seinen nahezu ungebremsten Trinkzug.
Geschliffen und kompakt mit transparenter Tiefgründigkeit und sauber
gezeichneter Kontur er frischt er auch in der Hitze des Sommers und läuft
zu Tisch zur vollen Größe auf.
Verkostungsnotiz von Sebastian Bordthäuser vom 10.12.2023, Copyright Sebastian Bordthäuser
Farbe: intensives, ins Bernstein changierendes Gold und Orange mit lebendigem Mousseux
Nase: Der Friardel Poiré ist ein Birnenschaumwein, der nach reifer Mostbirne und -jod duftet, und das in Verbindung mit Geuze-Bier, etwas blondem Tabak, etwas warmer Birnen-Tarte und kühlem zerstoßenen Stein.
Mund: Am Gaumen ist dieser Poiré von einem einzelnen riesigen Baum eine Offenbarung an Finesse und Tiefe mit einer verspielten Süße in den ansonsten gedämpft herben intensiven Aromen von Birnen und Birnenquitten, Apfel und klarem sauberen Most, blondem Tabak, herben Kumquatschalen, wiederum etwas Jod und Geuze. Das Mousseux wirkt wie eine Infusion, das Tannin erzeugt einen leichten Widerstand am Gaumen, die Frucht ist intensiv, die Säure eher seidig denn druckvoll. Für die Frische sorgen hier sowohl das Tannin als auch die lebendige Mineralität.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 03.10.2022
Fuoripista Pinot Grigio Vigneti delle Dolomiti IGT 2024 Foradori (bio)
Farbe: Granatapfel-Kern rot.
Nase: Der 2024er Fuoripista Pinot Grigio zeigt sich ausdrucksstark mit Hagebutte, Orange, vielen frischen, mediterranen Kräutern, Waldhimbeere und steinigen Noten. Die süße Frucht und Kompaktheit im perfekten Gleichklang. Eine Offenbarung von einem Wein, fernab von Allem was wir mit Pinot Grigio aus Italien verbinden.
Gaumen: Man verspürt sofort seine Pikanz und eine griffige Struktur, wenn man ihn kostet, der Gerbstoff steht ihm perfekt zu Gesicht, herbale und frische Noten beleben seinen Charakter und der Alkohol wirkt bei seiner Kraft mit 12,5 Vol.% zart und verstärkt seinen animierenden Charakter. Ein Wein zum Meditieren und Schwelgen.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 14.11.2025
Farbe: Der Wein zeigt sich in dunklem Rubinrot mit violettem Rand und opakem Kern klar und glänzend im Glas.
Nase: Gebettet auf warmherziger Frucht wie Hagebutte, Blaubeere und, Adstringenz verheißender, Schlehe ist diese feinfühlige Vermählung der Rebsorten Zweigelt, Blaufränkisch und Merlot dennoch ein unumstößlicher Fels in der Brandung. Zart-rauchige Würze von Zedernholz, Kakaoschale und Tabakblatt erfüllen den Wein mit Volumen, Wärme und Tiefe. Mit Geduld, Luft und in einem großen Glas führt nach etwas Zeit ein aromatischer Pfad über Waldböden, die mit Moos und Steinpilzen bewachsen, sowie mit Herbstlaub bedeckt sind, genau dorthin, wo der Pfeffer wächst.
Gaumen: Am Gaumen kommt der 2016 Gabarinza von Heike und gernot Heinrich zu seiner vollen Geltung. Er ist stoffig, kraftvoll und fleischig; dies allerdings definiert statt pompös und dadurch mit sich selbst im Reinen; nicht zuletzt dank der eingefangenen Frische des Jahrgangs 2016. Seine Gerbstoffe gleichen in ihrer Engmaschigkeit und Exaktheit den Meisterstücken persischer Teppichknüpfung. Bloß, dass bei all der Dichte und Zierde dieser Teppich tatsächlich ein fliegender ist, der sich gekonnt der Schwerkraft widersetzt. Es sei denn, er fließt den genießerischen Rachen hinunter. Um diesem Wein gänzlich gerecht zu werden, lässt man vorerst die ungeduldigen Finger vom Korkenzieher. Zwölf Flaschen kaufen und ab 2020 jährlich eine trinken. In den Jahren 2026-2029 auch zwei. Die Rechnung geht bloß leider nicht auf.
Ersetze 12 durch 24.
Oder, besser noch, man decke sich eben ein mit der entsprechend ausreichenden Menge an Flaschen.
Verkostungsnotiz von Peter Müller vom 21.10.2019
Sowohl die Beratung wie auch die gesamte Abwicklung waren perfekt.
Die ideal geschützte Ware kam ohne Beschädigung oder sonstigem Mangel sehr pünklich an.
Besten Dank und gerne wieder...mehr undefinedweniger
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