Kosten innerhalb Deutschlands: Als Inselzuschlag auf deutsche Inseln berechnen wir 10,-Euro pro Bestellung bei der Lieferung mit UPS, DHL erhebt keine deutsche Inselzuschläge.
Bei Nachnahme jeweils zzgl. evtl. Übermittlungsentgelte des Logistikunternehmens
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Gewürztraminer Rangen de Thann Clos-Saint-Urbain Grand Cru 2020 ZIND-HUMBRECHT (bio)
Farbe: Strahlendes, dichtes Goldgelb.
Nase: Der 2020er Gewurztraminer Clos Saint Urbain Rangen de Thann zeigt sich mit einer Tiefe, die ihresgleichen sucht. Ein Wein wie ein Donnerhall, einfach wunderschön bieten sich uns fulminante Aromen in der Nase dar, flintig, rauchig, ja fast speckig. Mit mehr Sauerstoff, den er einfordert, gesellen sich Ingwer, Grapefruit-Kompott, Blutorange, Malve und ein Hauch
getrockneter Rosenblätter hinzu. Ein Wein voller Energie und Ausdruck, das kündigt sich bereits im Duft an.
Gaumen: Am Gaumen packt er zu und fesselt einen mit seiner Kraft und kompakter, vielschichtiger Mineralität. Seine Frucht ist noch im Hintergrund, die floralen Noten intensivieren sich und man ist mit jedem Schluck noch faszinierter von diesem Kraftwerk an Wein. Was für ein vielschichtiger Gewurztraminer, der mit seiner feinen Tannin-Struktur geradezu provoziert und das auf wunderbare Weise. Ein Wein gemacht für die Ewigkeit, der ein fantastisches Lager- und Reifepotential aufweist. Ein Fest der Sinne von traumhafter Opulenz, unbedingt zu kombinieren mit großartiger und facettenreicher Küche!
Dem Ungeduldigen sei geraten, ihn ein bis zwei Tage vorher zu dekantieren und ihn aus großen Burgundergläsern zu genießen.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 05.10.2022
Die Farbe ein kräftiges Goldgelb. Rosen, Lavendel und Zuckerfeigen prägen das Duftbild. Die angenehm begleitende Säure vermittelt Eleganz und Finesse. Opulent und ausgewogen; trocken. Lage: Söll in Tramin, Südhang auf 350 m ü. d. M. Boden: Lehmiger Kalkschotterboden
Farbe: Strahlendes, tiefes Goldgelb.
Nase: Der 2022er Gewurztraminer Roche Calcaire zeigt sich mit perfekter mineralischer Tiefe, er mutet kühl, kräutrig und kompakt an. Feine fruchtige Aromen von gezuckerter Grapefruit, Aprikose, Aprikosenschale und Pfirsich sind untermalt von Bergamotte, weißer Schokolade und Sternanis.
Gaumen: Würzig mit feiner Frucht und Frische driftet er über die Zunge, der feine Gerbstoff regt den Appetit an und belebt den Trinkfluss. Die Frucht präsentiert sich im Wechselspiel mit Säure und intensiver Mineralität. Ein Wein, der besondere Akzente setzt mit seiner griffigen Struktur und mit Eleganz und Finesse überzeugt. Das lässt ihn zum hervorragenden Speisenbegleiter werden der die Gerichte umspielt und bereichert ohne Sie zu dominieren.
Wenn möglich dekantieren und aus großen Gläsern genießen.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker 16.04.2024
Farbe: Strahlendes Goldgelb.
Nase: Der 2020er Gewurztraminer Roche Calcaire zeigt sich mit intensiver
mineralischer Note, würzigen Komponenten von Anis, Kardamom und
getrocknetem Ingwer. Seine wunderschöne Frucht erinnert an
Orangenschale, feste Mango, gelbe Pflaumen und reifen roten Apfel.
Reizvoll gestaltet sich eine feine rauchige Note, die kalkige Prägung vom
Boden und der Duft nach Zitronenverbene und Lindenblüten.
Gaumen: Elegant mit feiner Süße trifft er auf die Zunge, die Stilistik ist puristisch und
klar, die Saftigkeit von hellen Früchten wirkt überaus betörend und
animierend. Seine Säure steht im perfekten Wechselspiel mit der saftigen,
hellen Frucht und seiner feinen Süße. Von einem solchen Gewürztraminer
trinkt man gerne das eine oder andere Glas mehr, eine sehr belebende
Stilistik, die den eleganten Ansatz von Zind Humbrecht im Jahr 2020
perfekt widerspiegelt.
Wenn möglich dekantieren und aus großen Gläsern genießen.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 05.10.2022, Copyright Christina Hilker
Farbe: Dichtes und strahlendes Goldgelb.
Nase: Exotik pur vermittelt der 2018er Gewürztraminer Roche Calcaire in der
Nase. Zunächst ist es die reife Banane und ein Duft von Vanilleschaum,
der sich sehr eindringlich zeigt. Mit Sauerstoff treten Pfirsich, Litschi,
Quittengelee, Birne, Orange und der typische Rosenduft hinzu. Alles gut
eingebettet in den kalkigen Unterboden, den der Wein bereits in der
Jugend eindrucksvoll preisgibt.
Gaumen: Feine Süße nimmt den Gaumen unmittelbar für sich ein, zugleich ist er
beseelt von einer immensen Frische und einer packenden
Gerbstoffstruktur. Großartiger und trinkanimierender Gewürztraminer, der
mit viel Kraft und Ausdruck zu überzeugen weiß. Das kann noch Jahre
reifen, aber wer ungeduldig ist, kombiniert ihn bereits jetzt zu würziger
Küche, süßen Leckereien und Käse.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 01.08.2020, Copyright Christina Hilker
Der Gewurztraminer Roche Calcaire stammt aus einer kleinen Parzelle bei Gueberschwihr nahe dem Goldert sowie aus jungen Reben auf dem Grand Cru Hengst und dem Clos Windsbuhl. Die Böden – eine Mischung aus oolithischem Kalkstein und silikatischen Mergeln – prägen den Charakter dieses Weins maßgeblich. 2023 wurde etwas später gelesen, doch die Zuckerwerte blieben moderat, was einen angenehm trockenen Stil mit sich brachte. Die Aromatik zeigt sich für einen Gewurztraminer ungewohnt subtil und weniger sortentypisch – eine Wirkung des kalkhaltigen Terroirs. Die Reben sind im Schnitt 41 Jahre alt, der Ertrag lag bei 51 hl/ha. Abgefüllt wurde im August 2024.
Farbe: Kräftiges Strohgelb mit leuchtenden Reflexen.
Nase: Der 2023 Gewurztraminer Roche Calcaire von Zind-Humbrecht zeigt sich in der Nase zunächst zögerlich. Mit zunehmender Belüftung und Temperatur beginnt er zaghaft zu erzählen – nicht von Rosen und dergleichen, sondern von milden Gewürzen wie Muskatblüte und Nelke, die den ersten Teil seines Namens versinnbildlichen. Dann beginnt er nach und nach spürbar zu Traminern, ohne jedoch ins Exaltierte oder gar Exzentrische abzugleiten. Diszipliniert mit kühlem Understatement wirkt er wie der James Bond unter den Gewürztraminern.
Mund: Auch im Antrunk haben wir eher Gewürz denn Traminer. Auch die Textur ist straff, mit feiner Tanninstruktur und fester Spannung statt der gewohnten öligen Haptik. Sensorisch wirkt er trocken, auch wenn er mit knapp 7 g/l im oberen Bereich des trockenen Bereichs liegt. Extrakts üß er Kern mit leicht tropischer Frucht, Zimtbl ü te, Rose und rosa Guave – alles getragen von der engmaschigen und kraftvollen Struktur dieses zeitgen ö ssischen Gew ü rztraminers. Chapeau!
Verkostet im April 2025
Info zum Wein: Im Rahmen von s e m i c o l o n spüren Katharina Salzgeber und Nikolaus Saahs dem Potential von Gewürztraminer und Riesling nach. Wie reagiert die Rebsorte, wenn eine andere Herangehensweise hinsichtlich des Lesezeitpunktes, der Verarbeitung und des Ausbaus gewählt wird? Wie das Semikolon (der Strichpunkt), das sich in Bezug auf Einsatz und Interpretation keinem grammatikalischen Regelwerk unterwirft, sondern vielmehr an den Esprit der Schreibenden sowie auch der Lesenden appelliert, legen die Weine das Korsett (des Bekannten) ab und regen den/die Trinker/-in zum mündigen Nachschmecken und -spüren an.
Info zum Ausbau: 100 % Maische; acht Monate Ausbau im gebrauchten Holz ohne Schönung, Stabilisierung, Filtration und Schwefelzusatz.
Farbe: Getrübtes Orange mit bernsteinfarbenen Reflexen.
Nase: Im Duft zeigt sich uns ein intensiver und mit erdigen, steinigen und rauchigen Noten ausgestatteter Gewürztraminer. Getrocknete Gräser, Rosenblätter, grüne Pfeffernoten und Orangenschale zeigen sich mit ausgeprägter Intensität und Frische. Sein Duft ist von einem hefig-würzigen Charakter untermalt sowie einer puristischen Tiefe, in der man versinken
möchte.
Gaumen: Präzise und trocken fordert der 2020er Gewürztraminer semicolon den Gaumen heraus, sein feiner Gerbstoff und die von Zitrus- und Apfelschale geprägte Würze lassen ihn zu einem fantastischen Essensbegleiter einer kreativen Küche mit vielen Einflüssen von Kräutern und Gewürzen werden. Ein überaus lebendiger Vertreter seiner Art und eine Weinstilistik, die von Lebendigkeit, Frische und Tiefe geprägt ist.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 28.11.2022
Gewürztraminer Sonnenglanz Grand Cru 2017 TRAPET ALSACE (bio)
Info zur Lage: Unmittelbar außerhalb des Dorfes, im Nordwesten, am äußersten Rand der Ausläufer, liegt der Weinberg Sonnenglanz in einer Höhe von 220 bis 270 Metern nach Südosten. Er hat ein sehr günstiges Mikroklima mit besonders geringem Niederschlag (kaum mehr als 500 mm pro Jahr). Der Boden ist ziemlich homogen, der Untergrund besteht nur aus tertiärem Konglomerat der Kalksteine des Rheingrabens und zwischengeschichteten Mergeln aus dem Zeitalter des Eo-Oligozäns und bildet einen ziemlich schweren, gut strukturierten und sehr
steinigen Kalkboden.
Farbe: Strahlendes Goldgelb.
Nase: Ein intensiver Duft strömt beim 2017er Sonnenglanz Gewurztraminer Grand Cru aus dem Glas. Rosen, Hibiskus und der Duft von Earl Grey-Tee verbinden sich mit Aprikose,
Orangenzeste, Orangenlikör und Marzipan. Ein prägnanter Wein mit viel Aroma und komplexer Tiefe.
Gaumen: Süße und Säure im Gleichklang verleihen ihm Lebendigkeit. Wie im Jahr zuvor kommt am Gaumen eine Finesse und Struktur zum Tragen, die an Riesling erinnert, trotzdem handelt es sich hier unverkennbar um Gewürztraminer – und um was für einen. Ein wunderbarer Vertreter einer Rebsorte, bei der das Elsass immer wieder Maßstäbe setzt – und keine Grenzen der Kreativität in der Küche für Köche und Hobbyköche.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 13.08.2020
Gewürztraminer Sonnenglanz Grand Cru 2016 TRAPET ALSACE (bio)
Info zur Lage: Unmittelbar außerhalb des Dorfes, im Nordwesten, am äußersten Rand der Ausläufer, liegt der Weinberg Sonnenglanz in einer Höhe von 220 bis 270 Metern nach Südosten. Er hat ein sehr günstiges Mikroklima mit besonders geringem Niederschlag (kaum mehr als 500 mm pro Jahr). der Boden ist ziemlich homogen, der Untergrund besteht nur aus tertiärem Konglomerat der Kalksteine des Rheingrabens und zwischengeschichteten Mergeln aus dem Zeitalter des Eo-Oligozäns und bildet einen ziemlich schweren, gut strukturierten und sehr steinigen Kalkboden. Farbe: Leuchtendes Goldgelb. Nase: Der 2016er Sonnenglanz Gewurztraminer Grand Cru zeigt in der Nase sein kalkiges Terroir und gibt sich jugendlich verschlossen. Nachdem man ihn in die Karaffe umgefüllt hat, treten Aromen von Walnüssen, Marzipan, Orangenzeste, weißem Nougat, aber auch Safran und Koriander hervor. Dezente süße Anklänge von Honig und Rosinen reihen sich wunderschön ein. Ein markanter, ein aristokratischer Gewurztraminer mit sehr viel Tiefe. Gaumen: Sein Gaumen ist saftig und überaus erfrischend mit ausladender Süße, die sich mit einer überaus lebendigen Säure und einer würzig malzigen Tiefe verbindet. Der Nachhall ist zu keinem Zeitpunkt sättigend, eher belebend und anregend und mit der gleichen gestochen scharfen Präzision beseelt wie wir sie von allen Trapet Weinen gewohnt sind. Ein Gewurztraminer, der mit Riesling-Finesse aufwartet, ohne seine Typizität zu verleugnen. Bravo!
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 25.10.2019, Copyright Christina Hilker
Gewürztraminer Sonnenglanz Grand Cru 2018 TRAPET ALSACE (bio)
Farbe: Helles Goldgelb mit leuchtenden Reflexen, strahlend und klar.
Nase: Der 2018 Sonnenglanz Gewürztraminer Grand Cru der Domaine Trapet
zieht alle Register der Rebsorte, tut dies jedoch mit angenehmem
Understatement. Weißer Pfirsich und Lindenblüten eröffnen zaghaft die
Ouvertüre bevor Orangenzesten und grüne Mandarinen das Orchester
bereichern. Es folgen eine Handvoll rosa Rosenblätter und eine
honigtriefende Bienenwabe, das alles geerdet durch den profunden Beat
auf nassem Kalkstein. Im Bühnengraben lauert die Karaffe.
Mund: Beeindruckend straff mit feiner Mineralik und cremigem Schmelz bettet sich dieses Hochleistungs-Gewürz in des Connaisseurs Gaumen. Mit sahniger
Textur wird er flankiert von zitrischen Aromen auf mineralisch salinem
Fundament. Nichts überbordendes oder Ausladendes schmückt ihn,
sondern er besticht durch Präzision und enorme Disziplin am Gaumen.
Geschliffen und klar ist die Süße bestens gebettet in die kompakte Struktur
des Weines, der einem wie alles große Gewürz entsprechende Reife
danken werden.
Verkostungsnotiz von Sebastian Bordthäuser vom 07.06.2021, Copyright Sebastian Bordthäuser
Gewürztraminer Steingrubler Grand Cru 2020 Albert Mann (bio)
Farbe: goldgelb
Nase: Die alten Reben von Albert Manns Steingrubler Gewürztraminer liefern einen reifen, dichten und cremig wirkenden Stoff. Der Wein zeigt sich in der Nase sortentypisch, absolut klar und präzise. Er duftet nach Birnen, Mirabellen und Pfirsichkompott, Mango und etwas Litchi. Dazu kommen Orangen- und Zitronenschalen, Quitte, Orangeat,
Muskat, heller Tabak und ein wenig Kurkuma und Pfeffer.
Gaumen: Am Gaumen wirkt der Steingrubler ungemein cremig, saftig und reif, dabei aber lebendig, voller Spannung, Mineralität und einer Säure, die den Restzucker fast völlig vergessen macht. Auch der Alkohol, gerne mal ein Problem bei elsässischen Gewürztraminern, wirkt hier moderat und kaum spürbar. Es ist ein Wein mit Kraft und Körper, der zu tänzeln weiß und die tiefen gelben, üppigen Aromen mit tabakiger und pfeffriger Würze und einem kühlen, mineralischen Zug durchdringt.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 01.02.2026
Farbe: Helles Goldgelb
Nase: Der 2021er „Gewurztraminer Turckheim“ präsentiert einen wunderbaren klassischen und ganz geradlinigen Ausdruck dieser Rebsorte. Man findet hier Rose und Muskat, Päonien, Flieder und Maiglöckchen. Hinzu kommen Noten von kandierten Früchten, etwas Pfeffer und …
Gaumen: Am Gaumen ist das ein hervorragend balancierter Wein mit einer seidigen Textur, einer beeindruckenden Säurespannung und eleganter Reife jenseits von Schwere. Dafür sorgt unter anderem die im Untergrund arbeitende, schwingende Mineralität, die wie ein Antrieb wirkt und sich dabei gut integriert. Ein dichter und komplexer, hervorragender Essensbegleiter.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 25.11.2025
Farbe: Helles Goldgelb
Nase: Der 2021er Gewurztraminer Turckheim öffnet sich mit einem feinen,
klassischen Duft von Muskat, Litchi sowie einem ganzen Strauß von
Blumen wie Rosen und Päonien, Flieder und Maiglöckchen. Hinzu kommen
Noten von kandierten Veilchen, Pfeffer und hellem Tabak.
Gaumen: Am Gaumen wirkt der Wein hervorragend balanciert - vor allem, wenn man
ihm viel Luft in der Karaffe gönnt. Dann wird er rund, seidig und voll mit
feiner Säure und einer ganz feinen, vibrierenden Mineralität. Ansonsten
wirkt der Gewurztraminer auskleidend, saftig, duftig mit leichtem Gerbstoff
und einer feinen Bitterkeit im langen, dichten Finale.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 02.11.2023, Copyright Christoph Raffelt
Farbe: Leuchtendes, intensives Goldgelb.
Nase: 2018er Gewurztraminer Clos Windsbuhl ist unverkennbar als
Gewürztraminer zu erkennen: Rosen, Grapefruit, Grapefruitschale,
Holundermark, Süßholz, Kardamom und Ingwer strömen in die Nase, dabei
überrascht er mit zitrischer Frische und Lebendigkeit. Bereits im Duft
eröffnet sich uns ein wahrlich eleganter Verführer.
Gaumen: Feine Süße paart sich mit frischer Säure, salziger und tiefgründiger
Mineralität und einer Struktur, die Gripp zeigt und zupackt. Leichtfüßig und
zugleich beeindruckend, so muss Gewürztraminer schmecken, besonders
einer, von dem man zu feinen Speisen das eine oder andere Glas mehr
genießen möchte. Im Nachhall verbleibt Kühle und Frische, ein wahrlich
lebendiger Wein.
Dem Ungeduldigen, der ihn zum jetzigen Zeitpunkt öffnen möchte, sei
geraten ihn mindestens einen Tag vorher zu dekantieren und nicht zu kalt
aus großen Burgundergläsern zu genießen.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 08.11.2020, Copyright Christina Hilker
Farbe: mittleres transparentes Rubinrot
Nase: Im Duft von Adrien Roustans Gigondas verbinden sich Noten von Grenache und Syrah zu einem reintönigen, duftigen Wein, dessen Herkunft man direkt erahnen kann. Ungewöhnlich sind hier allerdings die sinnlich und auflockernd wirkenden Noten von Passionsfrucht, die sich mit denen von schwarzen Himbeeren, Zwetschgen, Sauerkirschen und Johannisbeeren mischen. Dazu gesellen sich Düfte der Macchia.
Gaumen: Am Gaumen wirkt der Gigondas saftig, fleischig und energiegeladen mit einem leicht kreidigen Tannin, einem spürbaren Einfluss des Syrahs und einer kalkigen Steinigkeit, die eine gewisse Kühle in die Cuvée bringt. Man spürt auch hier die Garrigue und Macchia, die sich in die runde Frucht und die feine Textur mischt
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 12.05.2023
Sowohl die Beratung wie auch die gesamte Abwicklung waren perfekt.
Die ideal geschützte Ware kam ohne Beschädigung oder sonstigem Mangel sehr pünklich an.
Besten Dank und gerne wieder...mehr undefinedweniger
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