Kosten innerhalb Deutschlands: Als Inselzuschlag auf deutsche Inseln berechnen wir 10,-Euro pro Bestellung bei der Lieferung mit UPS, DHL erhebt keine deutsche Inselzuschläge.
Bei Nachnahme jeweils zzgl. evtl. Übermittlungsentgelte des Logistikunternehmens
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Farbe:
Gedecktes Schwarzrot, fast farbdicht bis zum Rand.
Nase:
Was für ein intensiver Duft strömt hier aus dem Glas entgegen, süße schwarze Amarena Kirschen, eingelegte Blaubeeren, edle dunkle Schokolade und dunkles Pflaumenmus verbinden sich mit Toffee, Lakritz, Holzkohle und Noten von Kaffee. Das prägnante Aroma mutet überaus charmant an und verführt unmittelbar die Sinne. Wunderbar untermauert von viel Mineralität und einer Tiefe, die Ihres Gleichen sucht.
Gaumen:
Saftige Frucht und Süße paart sich beim 2022er Bakkanali Fiorenzo auf der Zunge mit feiner und reifer Säure, perfekt eingebettet in seinen Schmelz und einer belebenden und zugleich reifen Gerbstoffstruktur. Ein Wein für die Ewigkeit, der die Begleitung von intensiver Küche sucht. Im langen Nachhall lebt seine Frische und Mineralität erneut spektakulär auf.
Unbedingt dekantieren und leicht gekühlt servieren.
Verkostet im Juli 2024
Farbe: Dunkles Purpurrot mit violetten Reflexen.
Nase: Die Nase des 2023 „KAB“ Cabernet Sauvignon von Bakkanali kann man ruhigen Gewissens als Tuscanified Cabernized beschreiben. Die Rebsortenregler sind alle auf Maximalausschlag, gepaart mit dem einzigartigen Odeur der Toskana: Macchia, Lorbeer, Wacholder sowie Rosmarin, Thymian und schwarze Olive. Befeuert von vollreifer Frucht verströmt er sein kraftvolles Parfum nach Cassis, Piment d’Espelette und floralen Kopfnoten aus dem Kelch.
Mund: Im Antrunk ist er erfrischend stringent: die kühle Frucht ist straff verschnürt im phenolischen Korsett und wird würzig ergänzt durch Cassis- und Brombeerblätter. Mit herbem Charme und pudrig-feinem Gerbstoff erhellt die dunkelrote Frucht den Gaumen und begleitet ihn ins fast mineralisch kühle Finale. Ein atypischer Cabernet mit mittlerer Dichte und freundlich versatilem Naturell.
Verkostungsnotiz von Sebastian Bordthäuser vom 29.04.2025
Farbe: Purpurrot mit dunklem Kern und violetten Reflexen.
Nase: Der 2023 „KANI“ Sangiovese von Bakkanali zeigt sich hybrid in der Nase: etwas Toskana trifft etwas Glou-Glou trifft etwas Sangiovese. Derzeit ist sein Wesen geprägt von jugendlicher Fruchtigkeit, einem Leitmotiv der semi-karbonischen Gärung. Kirschen, Bananenbrot, etwas Schokolade und ein verschrobenes Lorbeerblatt sowie ein Zweig Thymian umreißen seine experimentelle Nase, dazu kommen Bitterschokolade und Geleefrüchte.
Mund: Am Gaumen troppo Sangiovese mit fordernder Säure und saftigem Extrakt. Dunkelfruchtig und großzügig weiß er das gesellschaftliche Parkett zu bespielen und tritt alles andere als leise: die dunkle Frucht und der plüschige Gerbstoff kleiden ihn wie eine rote Robe. Die Säure sorgt für den richtigen Tritt, ohne zu dominieren, und befeuert den niederschwelligen Trinkfluss. Außergewöhnlicher Sangiovese für Neugierige.
Verkostungsnotiz von Sebastian Bordthäuser vom 29.04.2025
Bakkanali nennt sich das neue Weingut von Sebastian Nasello, dem Weinmacher der in Montalcino beheimateten Podere Le Ripi, und seinem Freund Ugo Fabbri. Lange haben die beiden nach dem richtigen Terroir gesucht, in dem sie ihre Idee vom eigenen Wein würden verwirklichen können und sind dafür viel herumgereist. Und dann lag es doch mehr oder weniger vor ihrer Haustür: Eine Höhenlage mit hohen Temperaturschwankungen, mit geologisch uraltem Terrain, reich an Kalkstein und Quarz, der sich, je höher man kommt, in Schiefer und vulkanischen Sand verwandelt. Es ist der alte Vulkan Monte Amiata. Benannt haben die beiden ihr Projekt nach den Bacchanalien der Römer, die oft in wildester Ausgelassenheit endeten. So haben sich die beiden Freunde kennen gelernt. Für solche Gelegenheiten erzeugen sie ihre Weine. Ihre Weinberge liegen auf 600 bis 800 Metern und befinden sich in Konversion auf biodynamischen Weinbau.
Farbe:
Intensives Granatapfel Rot mit violetten Reflexen.
Nase:
Ein ungewöhnlicher und tiefgründiger Rosé bietet sich uns in der Nase dar, neben Granatäpfeln, frischen Sauerkirschen und wilden Himbeeren, zeigt sich ein Duft von Hagebuttengelee und Vanille. Seine Frische Und Intensität beeindruckt bereits im Duft und macht neugierig auf den ersten Schluck.
Gaumen:
Am Gaumen wirkt der 2023er Bakkanali Rosa saftig, rotfruchtig und erfrischend. Säure und Gerbstoff sind reif und zugleich präsent. Dieser Rosé macht eine echte Ansage mit seiner kraftvollen Struktur und Tiefe und er fordert die Begleitung einer intensiven Küche mit konzentrierten Saucen und pikanten Beilagen.
Verkostet im Juli 2024
Farbe:
Gedecktes Granatrot mit deutlichen violetten Reflexen.
Nase:
Im Duft zeigt sich der 2022er Bakkanali Rosso ursprünglich mit betonter und betörender Frische. Aromen von Preiselbeeren, paaren sich mit Waldhimbeeren, wilden Blaubeeren und deutlichen floralen Noten von wilden Rosen, Veilchen und Efeu. Perfekt untermalt ist das Ganze von Rosmarin, Thymian und dem wunderschönen Eindrücken von Tabak und Leder.
Gaumen:
Auf der Zunge angelangt ist seine Mineralität und Frische erneut wunderschön gegenwärtig, Säure und Gerbstoff wirken sehr geschliffen und sind perfekt in die rote und blaue Frucht eingebettet. Ein Wein mit Tiefe und Finesse, den man sehr gut reifen lassen kann und der traumhaft zu einer Küche harmoniert, die von derselben Ursprünglichkeit geprägt ist wie er selbst.
Verkostet im Juli 2024
Farbe: Sattes Goldgelb mit hellen Reflexen, begleitet von einer feinen, gleichmäßigen, anhaltenden Perlage, die sich elegant im Glas hält.
Nase: Eine komplexe, vielschichtige Aromatik, die klar die Abkehr von Chardonnay und Pinot Noir markiert. Würzige Noten von Safran, Kurkuma und Zimt eröffnen den Duft, bevor sich ein vielgestaltiges Fruchtspektrum entfaltet: weiße und rote Johannisbeeren, Waldhimbeeren, reife Mango, gegrillte Ananas, Papaya, Kaki und Mirabelle. Diese Fülle wird von erdigen und ätherischen Nuancen getragen – Unterholz, Süßholz, getrocknete Kräuter wie Majoran und Salbei, dazu ein Hauch von nassem Gestein, Austernschale und Salzteig. Ein feiner Rauch- und Feuersteinakzent rundet das Bild ab, während ein warmer, fast pâtissierhafter Charakter an Tarte Tatin erinnert.
Gaumen: Am Gaumen monumental und orchestral: ein Champagner, der Kraft, Eleganz und Zeit vereint. Die Textur ist salzig-mineralisch, geprägt von klirrender Präzision und feinem Schmelz der Mousse. Säure, Frucht, Würze, Finesse und Struktur verschmelzen nahtlos, ohne Dominanz, sondern in perfekter Balance. Die exotischen Anklänge von Safran und Kurkuma finden auch hier wieder ihren Platz, eingebettet in reife gelbe und rote Frucht, während die mineralische Ader und die kühle Eleganz für Länge und Tiefe sorgen. Ein Champagner, der Ruhe und Konzentration fordert – und belohnt.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 23.08.2025
Farbe: helles Kirschrot mit klarer Transparenz
Nase: Der 2019 Barbaresco Riserva Rabajà ist ein neuer Wein von Vietti. Das Bukett ist begeisternd in einer Vielfalt von Blüten, Kräutern, blondem Tabak und Schalen von Blutorangenschalen, in die sich eine leicht reduktive Cassis-Note, Kirschen und Kirschkerne, etwas Unterholz, Erde und Minze mischen.
Gaumen: Am Gaumen wirkt der Barbaresco noch jugendlich ungestüm mit einem Tannin mittlerer Körnung und einem präzisen, klaren Säurefluss. Der Wein wirkt ungemein salzig und drängend, tonisch und energetisch mit einem süßen Fruchtkern, Noten von Feuerstein und feinstem Holz. All das bleibt lange am Gaumen und sorgt für Begeisterung.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 27.02.2025
Farbe: kirschrot mit mittlerer Transparenz
Nase: Der 2021er Barbaresco Roncaglie ist ein delikater, eleganter und duftiger Nebbiolo, der sich mit Noten von Rosenblüten und Minze, Unterholz, Holz und Erde, etwas Cola und roter Frucht präsentiert.
Gaumen: Am Gaumen wirkt dieser Barbaresco ebenso fein, elegant und lebendig mit einer klaren Säure und einem noch festen Tannin mittlerer Körnung. Er wirkt fein ziseliert, besitzt eine pulsierende Mineralität, wirkt präzise und transparent, besitzt aber genauso auch eine warme Fruchtkomponente und wiederum florale Noten sowie jene von blanchierten Mandeln, die auch das lange Finale prägen.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 25.02.2025
Farbe: Dunkel leuchtendes Kirschrot mit gleichmäßiger Färbung und hellerem Rand
Nase: Auch der Barbaresco Roncaglie Masseria aus 2020 von Vietti spielt aromatisch zwischen den Welten. Seine Frucht schwankt zwischen Rot und dunkel. Rote Johannisbeere, Himbeere sowie Pflaume und Brombeere kommen parallel zur Geltung. Sauerkirsche wirkt dominierend. Hagebutte und Berberitze grenzen ihn ab. Dazu wirkt er erdig und zeichnet die
Charakterzüge von Rote Bete auf. Reichlich Wacholder, schwarzer Pfeffer, Zimt und Nelke sorgen für enorme Würze. Dazu passt wunderbar auch sein aromatischer Ausflug in den Wald. Kiefernzapfen und die Rinde des Baumes, Tannennadeln, Unterholz und etwas Waldboden kommen dabei heraus. Ganz zart lässt sich auch frisch gemahlener Kaffee erkennen.
Zigarrenkiste und helle Tabakblätter schließen dieses aromatische Feuerwerk ab.
Gaumen: Voller Stolz und Eleganz trägt bereits der erste Schluck große Früchte. Sanft und langsam fließt er über die Lippen. Er lässt seine feien Frucht durchblitzen, um dann seine Stärken in Form von viel mineralischen Eigenschaften, feinstem Tannin und einer zarten Säurestruktur zu präsentieren. Alles steht in perfekter Harmonie zueinander. Nie laut, nie grob, immer
zurückhaltend elegant. Mit viel Substanz und Länge weiß er zu überzeugen. Seine vielfältige Aromenwelt prägt den Nachhall schier nicht enden wollend.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 27.04.2024
Farbe: transparentes Rubinrot
Nase: Dieser Barbaresco erinnert zunächst an getrocknete Blumen und Kräuter. Es folgen Schwarzkirschen, Erde, Waldboden, etwas Lakritze und fermentierter Kardamom, etwas Schwarztee, trockenes Unterholz und recht dunkler Tabak. Das alles wirkt fein verwoben, nicht expressiv, aber elegant und doch eindringlich.
Gaumen: Am Gaumen präsentiert sich der Starderi sehr saftig und seidig mit feinen Tanninen. Die Präsenz und die Ausgewogenheit am Gaumen sind hervorragend. Der Nebbiolo ist so transparent, wie es die Farbe vermuten lässt. Es gibt eine gute Portion glasklare, helle Säure, viel dunkle, aber auch rote, teils getrocknete Beerenfrucht und eine sehr harmonische Struktur und Konzentration. Diesen Barbaresco möchte man schon jetzt trinken. Und das, obwohl er eher klassisch als modern wirkt und eigentlich noch sehr jung ist.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt
Barbarosa Alte Rosso Blanc VdF 2019 ABBATUCCI (bio)
Farbe: Helles strahlendes Strohgold
Nase: Aus der rosafarbenen, sehr seltenen Rebsorte Barbarossa keltert Jean-Charles Abbatucci diesen trockenen, charaktervollen Weißwein und setzt ihr damit ein Denkmal. Die Blütenaromen der Jugend sind jetzt gewichen und haben dem Duft einer Vielzahl säuerlicher äpfel Platz gemacht, mit dem gleich eine deftige ländliche Frische in die Nase dringt. Dazu kommen grüne Kräuter, gelbe Stachelbeeren und Pfirsiche, pochierte Birnen mit leichtem Zimtakzent und gegrillte Ananas, gefolgt von Pomelo und dezenten Noten von Rauch und orientalischen Gewürzen.
Geschmack: Sehr frischer, zugleich salziger Ansatz mit feinkörniger Textur, viel Kraft, Rundheit und dem Schmelz eines warmen Jahrgangs. Säuerliche Frucht, reife äpfel, ein Hauch von Honig, dann aber Zitronen- und Orangenzesten mit ihren feinen Bittertönen, bevor die Mineralität mit Noten von Erde und Feuerstein hervortritt sowie von Jod, das an das nahe Meer denken lässt.
Die Frische erstreckt sich weiter in den langen Abgang mit seinem mineralischen, dezent salzigen Akzent.
Verkostungsnotiz von André Dominé vom 24.07.2024
Barbera d'Alba DOC Scarrone Vigna Vecchia 2021 VIETTI (bio)
Farbe: Gedecktes Violettrot, farbdicht bis zum Rand.
Nase: Der 2021er Barbera d'Alba Vigna Veccia Scarrone zeigt pure Frische, viele
rote und blaue Früchte vereinen sich mit wilden Kräutern, Zedernholz,
Marzipan, Nougat und deutlichen floralen Noten von Veilchen und Rosen.
Ein jugendlicher, noch ungestümer Tropfen, der Feuer, Finesse und
Intensität zeigt.
Gaumen: Am Gaumen fasziniert dieser Barbera mit saftiger Frucht, Fruchtsüße und
belebender Säure, die in eine mineralisch-salzige Spur übergeht. Sein
Gerbstoff wirkt reif, kokettiert aber noch mit seiner Jugendlichkeit. Ein
italienischer Klassiker, der sofort nach dem zweiten Glas verlangt und
dessen Alkohol viel moderater wirkt als das Etikett vermuten lässt. Ein
wenig Reife steht ihm wunderbar zu Gesicht und in seinem jugendlichen
Stadium sind Schmorgerichte und Gerichte mit intensiven Saucen Trumpf!
Unbedingt in die Karaffe umfüllen und leicht gekühlt aus großen Gläsern
genießen.
Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 23.12.2023, Copyright Christina Hilker
Sowohl die Beratung wie auch die gesamte Abwicklung waren perfekt.
Die ideal geschützte Ware kam ohne Beschädigung oder sonstigem Mangel sehr pünklich an.
Besten Dank und gerne wieder...mehr undefinedweniger
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