Kosten innerhalb Deutschlands: Als Inselzuschlag auf deutsche Inseln berechnen wir 10,-Euro pro Bestellung bei der Lieferung mit UPS, DHL erhebt keine deutsche Inselzuschläge.
Bei Nachnahme jeweils zzgl. evtl. Übermittlungsentgelte des Logistikunternehmens
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Der Bardolino Classico ist ein rubinroter, manchmal auch kirschroter Wein mit leicht weinigem Aroma. Er hat angenehme Fruchtnoten und einen jugendlichen Duft. Trockener, pikanter Geschmack mit ausgezeichneter Ausgewogenheit und feinen, pfeffrigen Gewürznoten mit gutem Abgang. Er ist ein Wein für alle Mahlzeiten und passt zu schmackhaftem hellem und rotem Fleisch, aber in diesem Fall mit subtilen Aromen.
Geruch: natürlich würzig, frische Kirsche und kleine rote Früchte
Geschmack: Trocken, wohlschmeckend, ausgewogen und mit guter Persistenz
passt zu: herzhaftem weißem Fleisch und mildem roten Fleisch
Geschenkverpackungen finden Sie HIER
Farbe: Brillantes, dunkles Kirschrot mit dichtem Kern und zartvioletten Reflexen
Nase: 2020 Barolo Cannubi ist ein schlafender Riese. Noch tief im Winterschlaf dauert es ein wenig, ihn zu erwecken. Ein großes Glas sowie etwas Zeit in der Karaffe empfehlen sich hier. Auf eine sehr subtile Art baut sich dann langsam die Frucht auf. Sauerkirsche, Brombeere und Pflaume sind dabei markant hervorzuheben. Auch frische Hagebutte sowie roter Früchtetee kommen mir in den Sinn. Zigarrenkiste, helle Tabakblätter sowie bunter Pfeffer sorgen für reichlich Würze. Salbei, Petersilie und Thymian versetzen ihn in eine etherische Hülle. In diese Richtung gehen auch seine Aromen von Pinien, Zypresse und Kiefer. Mit reichlich Erdigkeit versehen weckt er viel Spannung auf den ersten Schluck.
Gaumen: Ein wahrhaftig großer Wein bahnt sich den Weg über meinen Gaumen. Erhaben und voller Stolz trägt er seine Stärken nach außen. Ein feinkörniges Tannin begleitet ihn dabei, kleidet den Mund aus und ist dabei nicht wegzudenken. So stimmig und elementar. Die Frucht fließt seidig-glatt über die Lippen. Er profitiert von seiner enorm feingliedrigen Säurestruktur, die sich nie aufdrängt, aber leise den Takt vorgibt. Die feine mineralische Seite verläuft linear und hört gefühlt nie wieder auf. Die Frucht bleibt subtil, tendenziell eher auf der knackigen Seite. Die balsamischen und etherischen Nuancen stehen in perfektem Einklang zueinander. Dies führen sie auch im Nachhall minutenlang höchst elegant fort. Hinten raus kommt dann noch etwas Kakao zur Geltung
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 24.04.2024
Farbe: granatrot, mittel transparent
Nase: Der 2021er Barolo Cannubi zeichnet sich durch eine fantastische Mischung aus Sinnlichkeit und Struktur aus. Er erinnert aromatisch an Eisen und Blut, an Pflaumen, Kirschen, Kirschkerne und etwas Marzipan, rote Beeren, Minze, etwas Eukalyptus und kandierten Lavendel.
Gaumen: Am Gaumen wirkt der Cannubi balanciert und elegant mit einer warmen, reifen Frucht, floralen Noten, einem makellos seidigen Tannin und einer klaren, frischen Säure. Auch hier hat man wieder eine Idee von Eisen, blaue Fruchtnoten und etwas Holz und Erde. Der Wein ist ein ruhig dahinfließender Strom voller sinnlicher Elemente. Ein großer Jahrgang!
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 22.11.2024
Farbe: granatrot, mittel transparent
Nase: Der 2021er Barolo Cannubi zeichnet sich durch eine fantastische Mischung aus Sinnlichkeit und Struktur aus. Er erinnert aromatisch an Eisen und Blut, an Pflaumen, Kirschen, Kirschkerne und etwas Marzipan, rote Beeren, Minze, etwas Eukalyptus und kandierten Lavendel.
Gaumen: Am Gaumen wirkt der Cannubi balanciert und elegant mit einer warmen, reifen Frucht, floralen Noten, einem makellos seidigen Tannin und einer klaren, frischen Säure. Auch hier hat man wieder eine Idee von Eisen, blaue Fruchtnoten und etwas Holz und Erde. Der Wein ist ein ruhig dahinfließender Strom voller sinnlicher Elemente. Ein großer Jahrgang!
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 22.11.2024
Barolo Chinato ROAGNA
Die Azienda I Paglieri liegt etwas versteckt im unteren Teil des örtchens Barbaresco. In der vierten Generation führt heute der junge und extrem sympathische Luca die Geschicke des Hauses, jedoch immer in enger Zusammenarbeit mit seinem Vater Alfredo. In den Weinbergen wird nachhaltig gearbeitet. Die Vinifikation und der Ausbau der Weine erfolgen äußerst traditionell für einen langen Zeitraum in großen Holzfässern. Barrique war nie ein Thema für die Familie und wird es auch nie werden. Für Luca ist es selbstverständlich, seine großen Weine erst dann auf den Markt zu bringen, wenn diese eine erste Trinkreife erreicht haben, und nicht, wenn der Markt danach ruft. Dies erklärt die fantastische Balance zwischen der eleganten Tannin-Struktur, dem festen Säuregerüst und der feinen, reifen Frucht.
Gärweine mit zugesetzten Kräutern und Gewürzen werden seit der Antike hergestellt. Im Langhe-Gebiet kann die Entstehung des Barolo Chinato einem gewissen Dr. Cappellano zugeschrieben werden, einem Apotheker aus Serralunga d'Alba, der dieses Elixier Ende des 19. Jahrhunderts zu Heilzwecken entwickelte. Im Laufe der Jahre entwickelten die verschiedenen Familien der Langa ihre eigenen Rezepte, basierend auf den familiären Vorlieben und den Kräutern, die sie in den Weinbergen fanden.
Unser Barolo Chinato stammt aus einem alten Familienrezept. Die Basis ist Barolo Pira, der lange gereift ist und die volle Entwicklung der Sekundäraromen aufweist. Verschiedene Aufgüsse von Kräutern, Rinden und Blumen in Grappa di Barolo werden dem gereiften Wein hinzugefügt; dieses Elixier ruht noch einige Monate und wird dann abgefüllt. Die Produktion ist sehr begrenzt, mit etwa 300 Flaschen pro Ausgabe.
Farbe: kirschrot mit mittlerer Transparenz
Nase: Der Barolo, der früher Castiglione hieß, ist die Barolo-Visitenkarte des Hauses. Er zeigt den Stil und vereint das gesamte Gebiet. Es ist ein Nebbiolo mit einer klaren, kühlen Nase, die an Sauerkirschen, Preiselbeeren und Rote Johannisbeeren, an Nussschalen und Erde, Unterholz und trockene Kräuter, kühle Gewürze und Minze erinnert.
Gaumen: Am Gaumen präsentiert sich der Barolo saftig und ebenfalls kühl, finessenreich und präzise mit einem klaren Druck in der Säure und einem festen Tannin mit eher deutlicher Körnung. Es ist ein reifer Wein mit rotbeeriger, kirschiger und an Blutorangen samt Schalen erinnernder Frucht mit einem Hauch Minze, Lakritz und dem durchgängig hohen, weil eleganten und balancierten Niveau des 2021er Jahrgangs.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 25.03.2025
Farbe: Leuchtendes Kirschrot mit rostigen Einschlüssen
Nase: 2020 Barolo Brunate wirkt spielerisch, würzig und mystisch. Florale, aber schwer zu beziffernde, Nuancen wirken sänftigend. Die Frucht setzt sich aus Walderdbeere, Süßkirsche und
roter Johannisbeere zusammen. Rote Bete sorgt für die Verbindung der Frucht zur Erdigkeit. In Ansätzen weist er kalkige Nuancen aus, die bis zu nasser Kreide ausufern. Diese Aromatik weist für mich auch maritime Erinnerungen auf. Klingt absurd, wirkt aber sensorisch schlüssig. Salziges Lakritz, After Eight-Schokolade und gerösteter Kaffee schwanken
zwischen balsamischen und etherischen Aromaten. Minze kommt dabei immer besser zur Geltung. Rosmarin, Salbei und Oregano setzen reichlich mediterrane Duftnoten ab.
Gaumen: Brunate ist eine absolute Wucht. Voller Power, aber transportiert in der elegantesten Form der Möglichkeiten. Gleichzeitig wirkt er enorm saftig und profitiert von grünen Aromen und Länge. Das Tannin ist perfekt integriert und dominiert das Geschmacksbild. Dem Tannin gelingt es am Gaumen direkt, auch sich zu öffnen und wird zunehmend weicher und
zugänglicher. Seine Aromatik kommt ebenso vielseitig zur Geltung wie auch in der Nase vernommen. Er hört nicht auf den Gaumen druckvoll zu bearbeiten und streckt sich unendlich in die Länge.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 28.04.2024
Info:
Der Barolo ‚Castiglione‘ ist Vietti‘s Interpretation eines klassischen Barolo. Die Trauben zur Erzeugung dieses Weines stammen aus einer Vielzahl von hervorragenden Barolo-Cru-Lagen, die sich in den verschiedenen Gemeinden des gesamten Barolo – Gebiets befinden. Geologie: Kalkmergel-Böden (je nach Lage mit unterschiedlicher Zusammenstellung). Reberziehung am Drahtrahmen (Guyot) mit einer durchschnittlichen Pflanzdichte von ungefähr 4.500 Reben/Hektar; Durchschnittalter der Reben zwischen 10 und 45 Jahren.
Farbe:
Leuchtendes Kirschrot mit rostigen Einschlüssen und hellerem Rand
Nase:
2020 Barolo Castiglione ist ein sanfter Einstieg in die facettenreiche Welt der Einzellagen bei Vietti. Er duftet verlockend nach Walderdbeeren, Sauerkirsche und Berberitze. Seine Frucht ist keineswegs lautstark vertreten, aber sehr wohl dosiert. Etwas grüne Walnuss und geröstete Haselnuss spielt um die Frucht herum. In Anklängen nehme ich feuchten Waldboden, Unterholz und Moss wahr. Schwärzer Pfeffer und Wacholder sowie reichlich Salbei verleihen ihm ausreichend Würze. Das wirkt enorm blutig, eisenhaltig und macht damit Lust auf den ersten Schluck.
Gaumen:
Castiglione zeigt sich als zugänglicher, offener, jedoch auch markanter Stil eines Barolo mit reichlich Eleganz. Frucht und Würze stehen Pari zueinander. Seine Säurestruktur ist zupackend und zieht die Frucht der Länge nach auf. Er zeigt sich fleischig und blutig zugleich. Mit einem präsenten Tanningerüst wirkt er sattelfest. Die Fruchtaromen haften an den Bitterstoffen sehr gut an. Es findet eine klasse Ergänzung dieser beiden Geschmacksrichtung statt. Sein samtiges Mundgefühl sorgt für Eleganz und fördert seine zugängliche Art. Die pikanten Aromen von Wald und Kräuter kommen im Finish wieder bestens zur Geltung.
Verkostet im April 2024
Info:
Der Barolo ‚Castiglione‘ ist Vietti‘s Interpretation eines klassischen Barolo. Die Trauben zur Erzeugung dieses Weines stammen aus einer Vielzahl von hervorragenden Barolo-Cru-Lagen, die sich in den verschiedenen Gemeinden des gesamten Barolo – Gebiets befinden. Kalkmergel-Böden, je nach Lage mit unterschiedlicher Zusammenstellung. Reberziehung am Drahtrahmen (Guyot) mit einer durchschnittlichen Pflanzdichte von ungefähr 4.500 Reben/Hektar. Durchschnittalter der Reben zwischen 10 und 45 Jahren.
Die ab dem 7. bis Ende Oktober 2019 von Hand gelesenen Trauben wurden Lage für Lage, Parzelle für Parzelle vinifiziert und ausgebaut. Nach dem Entrappen wurde die Maische zur kurzen Kaltmazeration in Edelstahltanks gebracht. Maischegärung mit regelmäßigem überpumpen. Gegen Ende der alkoholischen Gärung wurde der Tresterhut untergetaucht, womit die Phase der post-fermentären Mazeration begann. Insgesamt war der Wein während durchschnittlich drei bis vier Wochen in Kontakt mit den Schalen. Biologischer Säureabbau im Holz. Danach wurden die Weine – immer noch nach ihrer Herkunft getrennt – während rund 30 Monaten in großen Holzfässern, und zu einem kleinen Anteil in gebrauchten Barriques, ausgebaut. Es erfolgte die finale Assemblage des Barolo ‚Castiglione‘.
Farbe:
Funkelndes Rubinrot mit hellen sowie braunen Einschlüssen
Nase:
Barolo Castiglione ist alle Jahre wieder eine Referenz für die Qualität bei Vietti. Pflaume, Brombeere und Schlehe strömen aus dem Glas. Veilchen und Violette sorgen für dunkle, florale Eleganz. Im zweiten Glied stehen Sauerkirsche und wilde Erdbeere in nichts nach. Er lebt von Erdigkeit und dunklen Aromen, die dennoch nichts an Finesse missen lassen. Feuchter Waldboden, im Ansatz ein Hauch von schwarzem Trüffel sowie Baumrinde von Nadelbäumen. Haselnuss und Walnuss kommen da wie gerufen ums Eck. Eine Brise Wacholder sticht neben Kubebenpfeffer noch abschließend hervor.
Gaumen:
Im Antrunk trifft er den Nagel auf den Kopf. Die Frucht wirkt nun deutlich weniger dunkel und verleiht ihm Frische und Eleganz bei reichlich Trinkfluss. Die würzigen und erdigen Aromen kommen in ähnlicher Form perfekt zum Vorschein. Sein feines, aber sehr präsentes Tanningerüst ist perfekt portioniert. Die straffe Säure arbeitet gegen die positiv aufkeimenden Bitterstoffe und verlieht ihm dadurch Kontrastpunkte. Das belebt ungemein und hält den Trinkfluss hoch.
Piemont in Reinfom.
Verkostet im Mai 2023
Farbe: Leuchtendes Kirschrot mit rostigen Einschlüssen und hellerem Rand
Nase: 2020 Barolo Castiglione ist ein sanfter Einstieg in die facettenreiche Welt der Einzellagen bei Vietti. Er duftet verlockend nach Walderdbeeren, Sauerkirsche und Berberitze. Seine Frucht ist keineswegs lautstark vertreten, aber sehr wohl dosiert. Etwas grüne Walnuss und geröstete Haselnuss spielt um die Frucht herum. In Anklängen nehme ich feuchten Waldboden, Unterholz und Moss wahr. Schwärzer Pfeffer und Wacholder sowie reichlich Salbei verleihen ihm ausreichend Würze. Das wirkt enorm blutig, eisenhaltig und macht damit Lust auf den ersten Schluck.
Gaumen: Castiglione zeigt sich als zugänglicher, offener, jedoch auch markanter Stil eines Barolo mit reichlich Eleganz. Frucht und Würze stehen Pari zueinander. Seine Säurestruktur ist zupackend und zieht die Frucht der Länge nach auf. Er zeigt sich fleischig und blutig zugleich. Mit einem präsenten Tanningerüst wirkt er sattelfest. Die Fruchtaromen haften an den
Bitterstoffen sehr gut an. Es findet eine klasse Ergänzung dieser beiden Geschmacksrichtung statt. Sein samtiges Mundgefühl sorgt für Eleganz und fördert seine zugängliche Art. Die pikanten Aromen von Wald und Kräuter kommen im Finish wieder bestens zur Geltung.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 25.04.2024
Farbe: dunkles Kirsch- bis Granatrot mit klarer Transparenz
Nase: Der 2021er Barolo Lazzarito präsentiert sich so, wie es für Weine aus Serralunga in der Jugend üblich ist: Er wirkt fast noch unnahbar, mit wenig Frucht und umso mehr Noten von Rappen, Unterholz, Erde und eisenhaltigem Gestein, etwas Kohle, violetten Blüten und einem Hauch von bläulicher Frucht.
Gaumen: Am Gaumen wird schnell klar, dass dies der Barolo ist, der am deutlichsten von seiner klaren, drängenden Säure geprägt ist. Dazu kommen eine beeindruckende Festigkeit und eine leichte Wärme in der Frucht. Dabei bleibt der Lazzarito ganz präzise, mit einer Reife, die in die Tiefe geht und dicht gewoben wirkt. Das Tannin ist fest, der Wein salzig und mineralisch mit viel Energie und einer großartigen Länge.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 25.02.2025
Farbe: helles Kirschrot mit klarer Transparenz
Nase: Der 2021er Barolo Monvigliero präsentiert sich schon jetzt in vollendeter Eleganz. Er besitzt eine wunderschöne, feine Nase mit Blüten, einem leicht warmen Zug von Schokolade und reifer Kirsche. Dazu kommen Noten von Orangen, Gartenkräutern und Zitronenabrieb.
Gaumen: Auch am Gaumen zeigt sich beim Monvigliero diese fantastische Eleganz, die sich mit der Tiefe und gleichzeitigen Unbeschwertheit dieses großen Jahrgangs vermählt. Die 60% Rappen, die hier verwendet werden, da dies der einzige Weinberg ist, bei dem fast alle Rappen ausreifen, sorgt für eine perfekte Struktur, die durch das makellose, feine, kreidige Tannin noch verstärkt wird. Man findet hier eine feine Süße in der hellen roten und ein wenig dunklen Frucht. Der Barolo wirkt so fein wie sonst keiner, bleibt dabei persistent, energetisch und vollkommen balanciert.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 25.02.2025
Barolo DOCG Riserva Villero 2016 VIETTI
Informationen zum Wein
Die Trauben stammen aus einem der bedeutendsten Weinberge des gesamten Barolo-Gebiets in Castiglione Falletto. Der Weinberg Villero ist nach Süden und Südwesten ausgerichtet und hat eine Fläche von etwas mehr als einem Hektar. Der Tonanteil ist hier sehr hoch. Die Rebstöcke haben ein Durchschnittsalter von 47 Jahren und die Dichte beträgt 4.200 Rebstöcke pro Hektar. Im Jahr 2016 lag der Ertrag bei 42 Hektolitern pro Hektar. Die Trauben wurden am 5. Oktober geerntet.
Nach einer sanften Pressung gärte der Saft etwa vier Monate lang im Edelstahl in Kontakt mit den Schalen und mit regelmäßigem Umpumpen. In dieser Zeit erfolgt die Mazeration vor und nach der Gärung mit der traditionellen Methode des submerged-cap . Die malolaktische Gärung fand im gebrauchten Barrique statt. Der Wein wurde 30 Monate in großen Eichenfässern ausgebaut.
Farbe
mittleres Kirschrot mit klarer Transparenz und leichtem Orange am Rand
Nase
Der 2016er Barolo Riserva Villero wirkt schon im Duft makellos fein und elegant trotz all seiner Kraft und Macht, die er zweifelsohne besitzt. Er duftet leicht ätherisch, verbindet Noten von Laub und Unterholz mit jenen von roten und dunklen Beeren sowie Orangenschalen, bringt Noten von Rauch und Bresaola, Anis, Erz und Kirschkernen mit ein.
Gaumen
Am Gaumen wirkt die Riserva schwebend und erdverbunden zugleich, fein und tief und trotz der ganzen Kraft niemals ausladend. Der Barolo besitzt Fülle aber eben auch eine geschliffene Eleganz, einen süßen Fruchtkern und gleichzeitig eine klare Säure und ein geschliffenes Tannin, das aber gleichzeitig noch über Festigkeit verfügt. Das ist ein konzentrierter, dichter Wein mit großem Tiefgang und einer den Gaumen ausfüllenden Textur.
Verkostet im Februar 2025
Farbe: Dunkles, dichtes Kirschrot mit zartvioletten Reflexen
Nase: Die Lage Mosconi in Barolo von Chiara Boschis steht für mich immer für einen dunklen Vertreter seiner Herkunft. So auch in 2020. Das Gute dabei ist, dass seine Würze zwar prägend ist, sich aber wunderbar in die Frucht einbettet. Wacholder, Pfeffer und Nelke breiten sich aus. ergänzen werden diese Gewürze von frischem Rosmarin, Thymian und Salbei. Gerösteter Kaffee und dunkle Schokolade unterstreichen diese dunklen Gedanken. Etwas schwarzer Trüffel und feuchter Waldboden kommen mir in den Sinn. Unterholz, dunkle Tabakblätter sowie ein Hauch Lakritz vollenden diesen Ausflug in die würzige Welt. Süßkirschen, Brombeere und Holunderbeere stehen dahinter bereit. Die Frucht ist essenziell, drängt sich aber nie in den Vordergrund. Ein absolutes Equilibrium einer harmonischen Nase.
Gaumen: Genau diese Eindrücke transportiert das Team rundum Chiara Boschis auch ins Glas und damit an unsere Gaumen. Mit Druck und Kraft baut er sich auf. Sein Tannin ist feinkörnig präsent, aber unaufdringlich. Dadurch sorgt er für große Eleganz und lässt reichlich Platz, um seien feien Mineralstruktur in Szene zu setzen. Glücklicherweise spielt auch seine Säurestruktur eine tragende Rolle. Die Frucht wird so klein gehalten und der Trinkflussbarometer steigt nach oben. Perfekt akzentuiert stechen würzige Aromen immer wieder hervor, so dass die Frucht wirklich um jede Einsatzminute kämpfen muss. Dieses herrliche Spiel der Aromen und der Säure setzt sich minutenlang fort. Ein großer, dunkler Barolo voller Eleganz und Länge
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 24.04.2024
Farbe: Tiefen kirschrot, kaum transparent
Nase: Der 2021er Barolo Mosconi präsentiert sich nicht nur farblich tief und dunkel, sondern auch aromatisch. Er erinnert an Cassis, Brombeeren und Blaubeeren, an angehangenes Fleisch, Blüten wie Lavendel und Veilchen, an Leder, Unterholz, etwas Süßholz, Tabak und Minze.
Gaumen: Am Gaumen wirkt der Mosconi saftig, fest und lebendig mit einem leichten Blüten-Parfum, viel Druck, Tiefe und Kraft. Auch findet man etwas Tabak, Gewürze und erdige Noten in der dunklen Furcht. Der Wein hat viel Substanz und wirkt griffig. Er ist ausgestattet mit einer feinen Tannin-Körnung, wirkt fein und elegant mit einer wunderbare Tiefe und strukturellen Klarheit.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 22.11.2024
Farbe: Tiefen kirschrot, kaum transparent
Nase: Der 2021er Barolo Mosconi präsentiert sich nicht nur farblich tief und dunkel, sondern auch aromatisch. Er erinnert an Cassis, Brombeeren und Blaubeeren, an angehangenes Fleisch, Blüten wie Lavendel und Veilchen, an Leder, Unterholz, etwas Süßholz, Tabak und Minze.
Gaumen: Am Gaumen wirkt der Mosconi saftig, fest und lebendig mit einem leichten Blüten-Parfum, viel Druck, Tiefe und Kraft. Auch findet man etwas Tabak, Gewürze und erdige Noten in der dunklen Furcht. Der Wein hat viel Substanz und wirkt griffig. Er ist ausgestattet mit einer feinen Tannin-Körnung, wirkt fein und elegant mit einer wunderbare Tiefe und strukturellen Klarheit.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 22.11.2024
Sowohl die Beratung wie auch die gesamte Abwicklung waren perfekt.
Die ideal geschützte Ware kam ohne Beschädigung oder sonstigem Mangel sehr pünklich an.
Besten Dank und gerne wieder...mehr undefinedweniger
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