Das Besondere an diesem Wein Außerhalb von Württemberg werden Rotweine aus der Rebsorte Lemberger bisweilen noch kritisch beäugt. Doch die Zeiten von einfachen Zechweinen sind längst vorbei, das beweist das VDP-Weingut Ellwanger eindrucksvoll. Hier weiß man, welch großes Potenzial in dieser Rebsorte steckt. Winzer wie Jürgen Ellwanger heben mit sorgfältiger Arbeit im Weinberg und gekonntem Ausbau den Lemberger auf ein ganz neues Niveau. Im Anbaugebiet Württemberg besitzt Lemberger eine lange Tradition und zählt zu den regionalen Klassikern. Nach Riesling und Trollinger ist es die Rebsorte mit der drittgrößten Rebfläche. Lemberger ist eine kräftige, fruchtige und zugleich würzige Rebsorte mit einem stabilen Gerbstoffgerüst. Als hervorragender Essensbegleiter ist Lemberger ein württembergisches Kulturgut, das von Winzern wie Jürgen Ellwanger in seiner besten Form bewahrt wird. Sein Lemberger stammt aus Weinbergen rund um die Gemeinde Hebsack. Seit dem 8. Jahrhundert wird hier nachweislich Weinbau betrieben. Vermutlich brachten schon die Römer den Wein in die Region. Auf den Keuper- und Muschelkalkböden gedeihen Reben, die von der Wasserspeicherfähigkeit des Lehmbodens profitieren. So übersteht der Lemberger auch längere Trockenperioden, die in den vergangenen Jahren immer häufiger auftreten. Der Muschelkalkanteil im Boden bringt eine ausgeprägte Mineralität in den Wein, die dem Hebsack Lemberger eine feine, fast kreidige Struktur verleiht. Der Ausbau im großen Holzfass sorgt für eine milde Würze, die die fruchtigen und blumigen Noten harmonisch ergänzt. So entsteht ein Lemberger, der durch seine Komplexität, Struktur und Eleganz besticht und zu Recht einen Platz in den besten Restaurants und Weinkellern innehat. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Im Glas präsentiert sich der Lemberger in einem mittleren Rubinrot. Die Nase entfaltet ein Bouquet von Schwarzkirschen, Heidelbeere und Brombeere, ergänzt durch eine feine Würze von schwarzem Pfeffer, Piment und Nelke. Im Hintergrund auch Marzipan sowie florale Noten wie Veilchen und Jasmin. Am Gaumen zeigt sich der Lemberger kraftvoll und elegant zugleich, mit einer präsenten Tanninstruktur, die von einer lebendigen Säure harmonisch aufgefangen wird.
Hebsacker Lichtenberg Lemberger Erste Lage trocken - 2022 - Weingut Ellwanger - Deutscher Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Seine Weine als Geheimtipp zu bezeichnen, wäre aufgrund der großen Fangemeinde von Jürgen Ellwanger sicherlich falsch, doch werden Rebsorten wie Trollinger und Lemberger immer noch von vielen Weinfreunden kritisch betrachtet. Dieser Lemberger aus VDP Erster Lage zeigt, wie das Weingut Ellwanger diese traditionelle Rebsorte auf hochwertigste Art und Weise inszeniert. Die Lage Hebsacker Lichtenberg gilt als eine der Spitzenlagen Württembergs. Sie liegt auf einer Höhe zwischen 330 und 380 Metern und ist nach Süden bis Südwesten ausgerichtet, was eine hervorragende Sonneneinstrahlung und damit beste Reifebedingungen für die Trauben bietet. Der Hang besitzt eine Neigung von bis zu 40 %, was die Entwässerung der Böden fördert. Sie bestehen aus mineralhaltigem Keuper, der mit Kalk und Ton durchsetzt ist. Diese Kombination sorgt dafür, dass die Reben auch in Trockenperioden ausreichend mit Wasser versorgt werden und zudem feine mineralische Noten in den Wein gelangen. Der Ausbau erfolgt in gebrauchten Barrique-Fässern, die dem Lemberger aromatische Tiefe und reifefördernde Tannine verleihen, ohne die Fruchtigkeit der Traube zu überdecken. Und obwohl dieser Lemberger bereits jung ein Genuss darstellt, besitzt er auch ein exzellentes Alterungspotential. Bei optimaler Lagerung kann er sich über viele Jahre entwickeln und an Komplexität gewinnen. Ein Wein, der die Rebsorte Lemberger auf ein Niveau hebt, wie man es vor einigen Jahrzehnten noch nicht vermuten konnte. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Im Glas mit einem dunklen Violett-Ton. Der Duft des Weins erinnert an saftige Schwarzkirsche und Brombeeren, dazu kommen Nuancen von schokoladenüberzogenem Marzipan, die vom Holzausbau herrühren. Noten von getrockneten Kräutern und schwarzem Pfeffer verleihen dem Wein eine würzige Tiefe. Am Gaumen kommt die Klarheit spendende Mineralität deutlich zur Geltung. Die feinen Tannine sind gut eingebunden und sorgen für eine feste Struktur, die im Abgang von einer angenehmen Würze und einem Hauch von Veilchenblüten begleitet wird.
Herrenwingert Pinot Noir Erste Lage trocken - 2019 - Friedrich Becker - Deutscher Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Die Lage Herrenwingert ist eine nach Süden abfallende Hanglage im Heimatort des Weinguts Friedrich Becker, Schweigen in der Südpfalz. Direkt an der Grenze zum Elsass gelegen ist der schwere Boden hier von Lehm und Ton geprägt. Dies resultiert in einem Spätburgunder von vergleichsweise körperreicher Statur, der durch Kalkfelsen in den unteren Bodenschichten aber auch durch eine gute Mineralität und Frische gekennzeichnet ist. Idealer können die Voraussetzungen für einen Spätburgunder kaum sein. Aromatische Komplexität, ein hohes Maß an Eleganz und das perfekte Rüstzeug für ein langes Leben sind die Ausprägungen, die sich in dem vom VDP als Erste Lage klassifizierten Spätburgunder Herrenwingert entdecken lassen. Die streng selektionierten Trauben werden drei Wochen lang in offenen Holzbottichen vergoren und anschließend besonders schonend gepresst. Der weitere Ausbau ist auf kompromisslose Hochwertigkeit ausgerichtet: 18 Monate reift der Wein in kleinen Barrique-Fässern aus deutschem und französischem Eichenholz. Abgefüllt wird der Wein ganz ohne Filtration oder sonstige Nachbehandlung. So entsteht ein Wein, der sich vor den großen Vorbildern aus dem Burgund nicht verstecken muss. Von einer weiteren Reifezeit in der Flasche profitiert der Wein nachhaltig. Erst nach mindestens fünf Jahren offenbart der Wein sein ganzes Potential. Doch befindet er sich wohl erst nach 10 bis 15 Jahren auf seinem qualitativen Höhepunkt. Ein Pinot Noir zum Schwelgen also und ein weiterer Beweis dafür, dass Friedrich Becker mit dieser Rebsorte auf internationalem Spitzenniveau mitspielt. Hinweis: Die Aussagen „Aus einer Kleinparzelle im Schweigener Sonnenberg“ und „gereift in besten Eichenfässern“ sind gesetzlich nicht zulässig und wurden daher auf dem Rückenetikett vom Weingut geschwärzt. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Mit einem leicht transparenten Kirschrot leuchtet der Wein im Glas. Der Duft mutet unwahrscheinlich komplex an – Erdbeeren, reife Kirschen, Himbeeren, frischer Tabak, Sandelholz und Kräuternoten offenbaren sich an der Nase. Im Mund mit sehr viel Grip und Struktur ausgestattet. Doch wirkt diese Kraft sehr harmonisch, leichtfüßig und elegant. Im Abgang mit hervorragender Säure und einem Aromenspiel, das lange und einem Kaleidoskop gleichend nachwirkt.
Heydenreich Pinot Noir Großes Gewächs trocken - 2018 - Friedrich Becker - Deutscher Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Eine Monopollage beschreibt einen Weinberg, der sich im alleinigen Besitz eines Weinguts befindet. In Regionen wie dem Burgund eine rare Seltenheit und auch die vom Verband der deutschen Prädikatsweingüter (VDP) als Große Lage klassifizierten Weinberge gehören praktisch nie nur einem Winzer, sondern sind in mehrere Parzellen aufgeteilt. Nicht so das Strahlenburg Heydenreich. Diese nur einen Hektar umfassenden Große Lage wird exklusiv vom Weingut Friedrich Becker bewirtschaftet. Zudem ist sie ausschließlich der Rebsorte Spätburgunder (Pinot Noir) gewidmet. Nicht ohne Grund, denn der Boden im Heydenreich ist sehr kalkreich und bietet somit ideale Voraussetzungen für besonders rein wirkende, mineralische Weine dieser Rebsorte. Durch die südliche Ausrichtung der Lage ist außerdem eine vollständige Ausreifung der Beeren unproblematisch. Da das Heydenreich noch etwas höher als die ebenfalls legendäre Lage Sankt Paul liegt, fallen die Weine noch einen Tick frischer und eleganter aus. So lässt sich ganz ohne Umschweife feststellen: Das Ergebnis ist ein Spätburgunder auf internationalem Spitzenniveau und er erinnert stilistisch eher an einen Grand Cru aus dem Burgund, als an einen Rotwein aus der Pfalz. Bereits der Geruch des Weines gibt sich unwahrscheinlich vielschichtig sowie gleichzeitig grazil und vornehm. Ein Duft zum Augenschließen! Im Mund zeigt er eine federleichte Statur, die trotzdem muskulös und vital wirkt. Hier zeigt er noch seine Jugendlichkeit, alles wirkt etwas verschlossen. Man muss aber kein Hellseher sein, um einschätzen zu können, dass der Heydenreich GG in fünf, eher zehn Jahren zu absoluten Hochformen auflaufen wird. Zu behaupten, dass der Wein zu den besten des Landes gehört, ist ob seiner Qualitäten schon fast eine Untertreibung. Großmeister Friedrich Becker beweist einmal mehr, dass ihm bei dieser Rebsorte praktisch kein anderer deutscher Winzer das Wasser reichen kann. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Der Heydenreich schimmert mit einem hellen Kirschrot im Glas. Sein komplexer Duft wirkt sehr rebsortentypisch und präsentiert Aromen von reifen Himbeeren, Kirschen und eingekochten Erdbeeren. Zudem eine Würzigkeit, die an frisch gemahlenen Kaffee und etwas Vanille erinnert. Im Mund mit einem deutlichen Tannineindruck, der die Jugendlichkeit des Weines unterstreicht. Extrem dicht und straff sowie mit einer klaren, mineralischen Saftigkeit ausgestattet. Im Abgang mit einer feinen Säure lange nachwirkend. Hier gibt sich die Frucht noch sehr verschlossen. Frühestens in fünf Jahren in einem optimalen Trinkfenster angelangt. Was Kritiker zu dem Wein sagen 94 Punkte vom Wine Advocate „Fritz Beckers Heydenreich Spätburgunder GG 2016 ist wunderschön klar, hell und frisch an der Nase, mit roten Beeren und einigen Feuerstein- oder Raucharomen. Seidig, vital und sehr lang am Gaumen. Es ist ein spannungsreicher, hocharomatischer und erfrischender Pinot von großer Klasse und Stilistik. Die Tannine sind reif und knackig und perfekt mit der mineralisch aufgerauten Textur verwoben. Der Heydenreich bleibt einer der besten Rotweine Deutschlands. Bis 2032 zu trinken“.
Hochheimer Königin Victoriaberg Riesling Erste Lage trocken - 2024 - Flick - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Die englische Königin Victoria ist die Namenspatronin dieser herausragenden Lage für Rieslingweine im Rheingau. Ein wenig Marketing war aber wohl schon 1845 im Spiel, als der damalige Besitzer des Berges, Georg Michael Papstmann, nach einer Weinverkostung mit der Queen und Prinz Albert darum bat, den „schönsten und besten Weinberg“ nach ihrer Majestät benennen zu dürfen. Letztlich aber hat dieser von Riesling inspirierte Moment den Königin Victoriaberg und seinen „Hock“ legendär gemacht. So lautet nämlich die liebevolle, englische Kurzform für den Riesling aus Hochheim. Bis heute wird der Wein am englischen Königshof gern zu festlichen Anlässen aufgetischt und auch die britische Botschaft in Deutschland serviert den Wein mit dem Wappen der Königin auf der Flasche mit traditionellem Stolz – zuletzt beim Besuch von Kronprinz William und seiner Frau Kate.Wem solche Romantik fern liegt, kann sich auf das klare Qualitätsversprechens des Weingut Flicks verlassen, das mit dem Königin Victoriaberg nicht nur eine der Monopol-Lage sondern in der strikte Klassifizierung eine Erste Lage aufzubieten hat. Hier kommt Riesling-Hochadel mit Weltruf ins Glas. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch An der Nase brilliert dieser Riesling mit mit einem wahren Aromenfächer von Zitrusnoten sowie Eindrücken von Aprikose und Birne. Die Säure fällt beim Riesling Hochheimer Königin Victoriaberg trocken etwas dezenter aus, der besondere Ausbau – 50 Prozent im großen Holzfass, 50 Prozent im Edelstahltank – verleiht dem Wein einen unvergleichliche Balance sowie überraschend feine Länge.
Das Besondere an diesem Wein Der Name des Weinbergs ist Legende. Als Monopolbesitz der Winzerfamilie Flick gehört der Königin Victoriaberg zu den besten Riesling-Weinbergen des Rheingaus. Das war auch schon 1845 so, als Queen Victoria und Prinzgemahl Albert ihre Liebe zum Riesling entdeckten und der findige Besitzer des Weinbergs, Georg Michael Papstmann, die Erlaubnis erhielt, den „schönsten und besten Weinberg“ nach der Queen benennen zu dürfen. Seitdem gilt der Königin Victoriaberg als Heimstatt des legendären „Hock“ wie die liebevolle, englische Kurzform für den Riesling aus Hochheim lautet. So taucht man mit dem Riesling Kabinett Hochheimer Königin Victoriaberg genüßlich in die Weinhistorie ein, vor allem aber, bekommt man einen außergewöhnlichen Riesling mit präsenter Frucht und einem bezaubernden Süße-Säure-Spiel ins Glas. Während manche Rieslinge im Weingut Flick auch im Eichenfass ausgebaut werden, ist der Kabinett allein im Edelstahltank ausgebaut worden, um ihm alle Frische und Strahlkraft eines Rieslings aus Spitzenlage mitzugeben. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Schon an der Nase führt uns der Kabinett vor, wofür die Rieslingen aus der Hochheimer Spitzenlage bekannt sind: Ein ganzer Strauß an Zitrusaromen, der mit feinen, kräuterwürzigen Noten unterlegt ist. Am Gaumen zeigt sich die Frucht geradezu saftig und gewinnt tropische Nuancen dazu. Dieser Wein gewinnt durch sein Spiel von Süße und Säure ausgesprochen Spritzigkeit, Frisch und Nerv.
Hullabaloo trocken - 2025 - Markus Schneider - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Markus Schneider liebt die ausgefallenen Namen für seine Weine. So ist der Hullabaloo seiner Tochter Josefine gewidmet, weil der englische Begriff sehr gut beschreibe, was ihr zu eigen sei: Tumult & Lärm. Doch auch seine Cuvée aus Sauvignon Blanc und Viognier ist nicht ganz leise. Durchaus vielschichtig und von präsenten Fruchtaromen getragen, überzeugt der Hullabaloo vor allem als trinkanimierender großer Weißweinspaß, der es an Eleganz nicht missen lässt. Mit großem Gespür nutzt Schneider die dichte, fruchtige Aromatik des Sauvignon Blanc (87%) und lässt den Viognier (13%) florale Noten und Struktur ergänzen. Auch in der Vinifizierung geht Schneider differenziert vor. Der Großteil des Weins wurde im Stahltank ausgebaut, der Rest reifte in Tonneaxus von 500 Litern, die bereits mehrfach belegt waren. Noch etwas ist beim Hullabaloo hervorzuheben: Der komplette Erlös des Weines wird einem Kinderhospiz gestiftet. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Mit einem strahlenden Hellgelb im Glas. Der Wein schmeichelt der Nase mit dem Duft von exotischen Früchten und dezenten floralen Eindrücken. In erster Reihe stehen Kiwi, Ananas und Stachelbeeren, dazu gesellen sich Holunderblüten und Hibiskus. Frisch, saftig und anregend elegant zeigt sich der Hullabaloo im Mund. Mit einem wunderbar langen Finale.
Höllenpfad im Mühlenberg Riesling Großes Gewächs trocken - 2023 - Dönnhoff - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Der Mittelteil der VDP Ersten Lage Höllenpfad ist das Filetstück des Weinbergs und daher mit dem Zusatz „Im Mühlenberg“ als VDP Große Lage klassifiziert. Von hier stammt dieser trockene Riesling, der folgerichtig ein Großes Gewächs ist, also frankophil bezeichnet, ein Grand Cru von der Nahe. Erst mit dem Jahrgang 2017 präsentierte das Weingut Dönnhoff einen Riesling aus dieser Lage. Besser spät als nie muss man konstatieren, denn der Weißwein liefert eine überragende Vielschichtigkeit mit der für die Lage typischen Würze und einer Eleganz, die Riesling-Liebhaber in Verzückung geraten lässt. Grund dafür sind unter anderem die kleinen Beeren mit dicker Schale, die besonders spät mit voller Reife gelesen werden können. Helmut Dönnhoff und sein Sohn Cornelius wissen um den besonderen Charakter des Rieslings aus dieser Lage und schätzen ihn sehr – nicht zuletzt, da der Wein stilistisch sehr eigenständig ist. Grund dafür ist die besondere Bodenbeschaffenheit in dieser Gewanne: Roter Sandstein – auch Rotliegend genannt – ist dafür verantwortlich, dass der Riesling eine sensorisch ganz eigenständige Würzigkeit besitzt, die auf den oxidierten Eisenanteil im Boden zurück zu vollziehen ist. Dabei ist dieses Große Gewächs sehr elegant und besitzt eine große aromatische Tiefe. Die akribische Arbeit im Weinberg und im Keller hat natürlich einen großen Anteil an der hohen Qualität des Weines: Bei Dönnhoff werden die Trauben der bis zu 50 Jahre alten Reben streng selektiv per Hand geerntet – und das, Parzelle für Parzelle. Der Ertrag liegt bei nur 40 Hektoliter pro Hektar und der sich anschließende Gärprozess erfolgt im Edelstahl sowie in großen Holzfässern aus deutscher Eiche. Die Bezeichnung Höllenpfad geht vermutlich auf den roten Sandstein zurück, der den Weinberg farblich prägt und von der umliegenden Landschaft deutlich abhebt. Auch ist möglich, dass die „Hölle“ eine Anspielung auf den steilen Hang ist, der schon immer besonders arbeitsintensiv zu bewirtschaften war. Ganz gleich, welches der korrekte Ursprung des Namens sein mag, Dönnhoffs Riesling aus dieser Lage macht deutlich, dass die Bezeichnung bei Weinfreunden nur himmlische Assoziationen auslösen kann. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Die Farbe des Weines ist ein sattes Zitronengelb mit hellen Reflexen. Der intensive Duft erinnert an frische Kräuter, nasse Steine, Tabakrauch sowie grünen Pfeffer. Die fruchtige Komponente ist von gelbem Steinobst und Zitrus geprägt. Im Mund ist der Wein straff, saftig und mit einer bestens integrierten und energiereichen Säure ausgestattet. Eine mineralische Salzigkeit wird im langen Abgang durch eine Wiederholung der kräuterig-würzigen Noten ergänzt. Was Kritiker zu dem Wein sagen 97 Punkte von James Suckling „Was für ein dramatischer Wein, gleichzeitig reif und karg, super steinig und super kräuterig, mit einem Hauch von Pfefferminze. Kompakter Kern, trotz des schlanken und sehr konzentrierten Körpers. Die Frische im lebhaften Abgang ist elektrisierend, obwohl die Säure alles andere als dominant ist. Aus biologisch angebauten Trauben mit Fair’n Green-Zertifizierung. Trinken oder warten“.
I Frati Lugana - 2025 - Cà dei Frati - Italienischer Weißwein
Das Besondere am Cà dei Frati Lugana Einfach sympathisch. Der ganzer Stolz und das Image von Cà dei Frati ist dieser Weißwein, der das Weingut berühmt gemacht hat! Es hat Aussagekraft, dass nicht der teuerste und exklusivste Wein das Aushängeschild ist, sondern der bodenständigste. Der Weißwein I Frati ist ein erschwinglicher Lugana, der mittlerweile Kultstatus erreicht hat und für die Region am Gardasee mit seiner Qualität Maßstäbe setzt. Aus 100 % Turbiana, dem hier beheimateten Trebbiano-Klon, der mitten im Herzen der Lombardei wächst und sich seiner Umgebung besonders gut angepasst hat, wird der Wein gemacht. Er liebt die steinigen, ton- und kalkhaltigen Böden auf denen er wächst und auch das besondere Mikroklima der Weingärten von Cà dei Frati. Die Reben stehen in unmittelbarer Nähe des Gardasees, der für das etwas gemäßigtere Klima verantwortlich ist. Die stets kühlenden Winde sorgen für eine angenehme Frische und so können die Trauben langsamer reifen und werden aromatischer. Ein weiteres Geheimnis seiner Kraft und Tiefe liegt in der Maischestandzeit. Danach wird der Wein im Edelstahltank temperaturkontrolliert vergoren und im Anschluss reift er für mindestens sechs Monate auf der Feinhefe weiter. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Ein sanftes Strohgelb mit grünlichen Reflexen erstrahlt im Glas. Der Duft zeigt einen großen Aromareigen mit herrlich fruchtigen Noten von Aprikosen, Birnen, gelben Äpfeln und kandierten Zitrusfrüchten, gepaart mit floralen Anklängen von Wiesenblumen und Mandelblüten sowie feinen Kräuternuancen im Hintergrund. Diese intensiven Eindrücke spiegeln sich auch am Gaumen wider. Der I Frati wirkt sehr kraftvoll, unglaublich harmonisch und weich. Seine bemerkenswerte Komplexität und Dichte macht ihn zu einem dem Aushängeschild seiner Region!
I Frati Lugana - 3,0 L-Doppelmagnum - 2025 - Cà dei Frati - Italienischer Weißwein
Das Besondere am Cà dei Frati Lugana Einfach sympathisch. Der ganzer Stolz und das Image von Cà dei Frati ist dieser Weißwein, der das Weingut berühmt gemacht hat! Es hat Aussagekraft, dass nicht der teuerste und exklusivste Wein das Aushängeschild ist, sondern der bodenständigste. Der Weißwein I Frati ist ein erschwinglicher Lugana, der mittlerweile Kultstatus erreicht hat und für die Region am Gardasee mit seiner Qualität Maßstäbe setzt. Aus 100 % Turbiana, dem hier beheimateten Trebbiano-Klon, der mitten im Herzen der Lombardei wächst und sich seiner Umgebung besonders gut angepasst hat, wird der Wein gemacht. Er liebt die steinigen, ton- und kalkhaltigen Böden auf denen er wächst und auch das besondere Mikroklima der Weingärten von Cà dei Frati. Die Reben stehen in unmittelbarer Nähe des Gardasees, der für das etwas gemäßigtere Klima verantwortlich ist. Die stets kühlenden Winde sorgen für eine angenehme Frische und so können die Trauben langsamer reifen und werden aromatischer. Ein weiteres Geheimnis seiner Kraft und Tiefe liegt in der Maischestandzeit. Danach wird der Wein im Edelstahltank temperaturkontrolliert vergoren und im Anschluss reift er für mindestens sechs Monate auf der Feinhefe weiter. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Ein sanftes Strohgelb mit grünlichen Reflexen erstrahlt im Glas. Der Duft zeigt einen großen Aromareigen mit herrlich fruchtigen Noten von Aprikosen, Birnen, gelben Äpfeln und kandierten Zitrusfrüchten, gepaart mit floralen Anklängen von Wiesenblumen und Mandelblüten sowie feinen Kräuternuancen im Hintergrund. Diese intensiven Eindrücke spiegeln sich auch am Gaumen wider. Der I Frati wirkt sehr kraftvoll, unglaublich harmonisch und weich. Seine bemerkenswerte Komplexität und Dichte macht ihn zu einem dem Aushängeschild seiner Region!
Ihringer Grauburgunder trocken - 2023 - Heger - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Ihringen am Kaiserstuhl ist der wärmste Ort Deutschlands und bietet auch landschaftlich besondere Reize. Das macht die Gegend zu einem ganz besonderen Touristen-Hotspot. Vor allem auch für Weinfans, denn die klimatischen Begebenheiten sind mehr als optimal, um vollreife Beeren und somit auch hochkonzentrierte Weine erzielen zu können. Vor allem die Burgunderrebsorten fühlen sich hier wohl. Nicht zuletzt, da für Grauburgunder und Co. ein gewisses Maß an Mineralität zu den Qualitätsbringern zählt. Durch die von Vulkanverwitterungsgestein geprägten – auch Tephrit genannten – Böden auf den Weinbergen im Kaiserstuhl eine völlige Selbstverständlichkeit bei den Weinen von hier. Der Grauburgunder trocken vom renommierten Weingut Dr. Heger darf den Namen „Ihringen“ nur auf dem Etikett führen, da es sich um einen Ortswein handelt. Der Verband deutscher Prädikatsweingüter hat dabei klar vorgegeben, dass die Trauben für den Wein nur aus den streng festgelegten Ortsgemarkungen Ihringens stammen dürfen. Das Ergebnis ist ein Wein, der die Rebsorte Grauburgunder sehr klassisch präsentiert. Mit Vielschichtigkeit und cremig wirkender Textur weiß er zu begeistern. Seine schöne Fruchtcharakteristik verleiht dem Wein zusätzlichen Reiz. Um eine Extraportion Struktur und Komplexität zu erhalten, wird der Ihringer Grauburgunder sowohl im großen Holzfass als auch in gebrauchten Barrique-Fässern ausgebaut. Aromatisch durch eine attraktive Würze im Wein dezent zu vernehmen. Alles in allem beweist Dr. Heger mit diesem Ortswein, dass man sich auf die klassischen Stärken des Kaiserstuhls hervorragend versteht. Nicht zuletzt entstehen hier einige der besten Grauburgunder Deutschlands. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas mit einem hellen Gelb und tiefem Goldschimmer. Der Duft des Grauburgunders ist dicht gewoben und erinnert an reife, gelbe Früchte – allen voran an Golden-Delicious-Äpfel und Williams-Christ-Birnen. Im Hintergrund eine leicht würzige Note, die vom Ausbau im Holz herrührt. Am Gaumen rund und ausgewogen sowie mit einer optimal integrierten Frische. Der Abgang ist saftig, durchaus voluminös und von guter Länge gekennzeichnet.
Ihringer Spätburgunder trocken - 2020 - Heger - Deutscher Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Kaum eine andere Kombination steht so sinnbildlich für Rotwein-Genuss wie die Rebsorte Spätburgunder und die Weinberge im badischen Kaiserstuhl. Dabei spielt die spezifische Lage sowie das verantwortliche Weingut natürlich eine entscheidende Rolle. Dieser VDP Ortswein stammt aus der Gemarkung rund um das Örtchen Ihringen – dem wärmsten Landstrich Deutschlands. Zudem zeichnet sich für diesen Spätburgunder das Top-Weingut Dr. Heger aus ebendiesem Ihringen verantwortlich. Hier die Spätburgunder-Trauben zur vollen Reife zur bringen ist eine wenig herausfordernde Aufgabe, Klimawandel hin, Klimawandel her. Besonders überzeugend ist der Wein ohnehin aufgrund der Tatsache, dass er neben der schönen Fruchtaromatik eine wohltuende Frische mitbringt. Eigenschaften, die erst durch die besondere Bodenbeschaffenheit im Kaiserstuhl möglich sind: Der von Vulkangestein geprägte Untergrund versorgt die Reben mit einer für Burgunder-Rebsorten perfekten Mineralität. Und genau in dieser Kombination aus strukturvoller Stilistik und kristalliner Klarheit liegt eine der Stärken des Ihringer Spätburgunder trocken von Dr. Heger. Aber auch die aromatische Frucht zeichnet den Wein aus und wird durch den Ausbau in kleinen Eichenholz-Barriques noch weiter aufgewertet. Nicht zuletzt in Bezug auf die gute Alterungsfähigkeit des Weins. Im Burgund würde dieser Pinot Noir die Bezeichnung „Villages“ auf dem Etikett tragen und auf vergleichbarem Qualitätsniveau sicherlich deutlich teurer zu haben sein. Wunderbar gelungen! Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Ein helles Rubinrot begrüßt funkelnd im Glas. Der Duft des Spätburgunders ist intensiv von roten Früchten geprägt. Vor allem Sauerkirschen liefern eine passende Assoziation. Aber auch Rote Johannisbeeren, Brombeeren sowie ein leicht rauchiger Eindruck sind wahrnehmbar. Insgesamt wirkt dieses Zusammenspiel sehr vielschichtig. Am Gaumen bestimmen ausgeprägte Frische und mineralische Klarheit den Charakter des Weins. Im Abgang wird dieser Eindruck durch ein stabilisierendes Tanningerüst ergänzt.
Das Besondere an diesem Wein Punktebewertungen der internationalen Weinkritik jenseits von 95 Punkten sprechen eine deutliche Sprache: Dieser Spätburgunder aus dem Kaiserstuhl vom Spitzenweingut Dr. Heger gehört zu den besten Rotweinen Deutschlands und braucht den Vergleich zu Grand Crus aus dem Burgund nicht zu scheuen. Grand Cru ist dabei ein gutes Stichwort, denn dieses Spätburgunder Große Gewächs stammt aus dem Vorderen Winklerberg – vom VDP als Große Lage klassifiziert. Er stellt ein Filetstück des Ihringer Winklerbergs dar, der als Erste Lage bereits herausragende Qualitäten besitzt. Es sind vor allem seine Terrassenform und die wärmespeichernden Mauern, die den Vorderen Winklerberg auszeichnen. Denn in Kombination mit den kalkhaltigen Vulkanböden finden sich hier ganz besonders ideale Voraussetzungen für den Anbau von Spätburgunder-Trauben. Vollreife, aromatische Beeren mit gut dosierter Säure und Klarheit spendender Mineralität lassen einen Wein entstehen, der die Bezeichnung Großes Gewächs mehr als verdient hat. Der Ausbau in kleinen Eichenholz-Barriques beeinflusst den Wein aromatisch nur dezent, doch verleiht er ihm zusätzliche Struktur und wird das ohnehin hervorragende Reifepotenzial des Spätburgunders weiter steigern. Dieser Spätburgunder Großes Gewächs ist eine wahrhaft intellektuelle Erfahrung, für die man sich Zeit nehmen sollte. Verkopft sollte man an den Weingenuss allerdings nicht herangehen. So empfiehlt sich der Wein auch als Essensbegleiter ganz ausgezeichnet. Ein Wildgericht, das mit Kräutern und Röstaromen daherkommt, ist etwa ideal geeignet. Aber auch kräftige Käsesorten bilden wahre Traumpaarungen mit diesem Spätburgunder GG. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Der Spätburgunder präsentiert sich in einem strahlenden Rubinrot mit hellen Reflexen im Glas. Der Duft zeigt sich auf Anhieb wunderbar vielschichtig und changiert dabei zwischen roten Fruchtaromen und würzigen Noten: Kirschen, Himbeeren, Pflaumen, Erdbeeren, aber auch schwarzer Pfeffer, Nelke, Schokolade und etwas Vanille. Im Mund zeichnet sich dieses Große Gewächs vor allem durch seine Feinheit und Eleganz aus. Seine Mineralität lässt den Wein kristallklar erscheinen, die Säure sorgt für ein ideales Maß an Frische und eine perfekte Tanninstruktur verleiht diesem Spätburgunder den langlebigen Rahmen. Im langen Abgang überraschend gut strukturiert, aber dennoch leichtfüßig wirkend. Was Kritiker zu dem Wein sagen 96 Punkte von Falstaff „Rote Beeren, Rosenblatt, Wacholder – noch immer verschlossen, aber trotzdem schon komplex. Am Gaumen mit dem Dampf, der Dichte und der hintergründigen Öligkeit der Steillage, aber zugleich frisch und gebündelt ohne Breite, durchdringend mineralisch, die saftige Frucht in den Vordergrund stellend, höchste Eleganz.“
Das Besondere an diesem Wein Der Ihringer Winklerberg ist die wärmste Weinlage Deutschlands und vom VDP als Erstes Lage klassifiziert. Allerdings existieren hier nochmals besonders hochwertige Abschnitte, die sogar mit der höchsten Auszeichnung des Verbands deutscher Prädikatsweingüter bedacht sind, der als Große Lage. Als Vorderer Winklerberg wird genau eine solche Lage bezeichnet und aus ihr stammt dieses Große Gewächs aus der Kaiserstuhl Paraderebsorte Grauburgunder. Bei einem GG muss es sich grundsätzlich um einen trockenen Wein handeln, Weine mit Restsüße tragen die Bezeichnung Große Lage. Das Grauburgunder Große Gewächs aus dem Vorderen Winklerberg repräsentiert die Rebsorte auf einem erstaunlich hohen Qualitätsniveau, das mit einem Durchschnitts-Grauburgunder rein gar nichts zu tun hat. Zwar finden sich auch typische Anklänge von gelben Früchten, doch zeichnet sich der Wein vor allem durch sein Klarheit spendende Mineralität und seiner beeindruckenden Spannung am Gaumen aus. Ergänzt durch einen dezenten Beitrag durch den Ausbau im großen Holzfass. In Summe zeigt dieser Grauburgunder eine Stilistik, die viele große Weine dieser Welt auszeichnet: die harmonische Verbindung zwischen Eleganz und Kraft. Die Große Lage Vorderer Winklerberg bildet den südwestlichen Abschluss der Großlage Ihringer Winklerberg und ist nur 14 Hektar groß. Die terrassierte Lage bietet mit seinen Trockenmauern auch optisch eine Besonderheit. Doch vor allem wirken die Mauern in der ohnehin schon warmen Lage zusätzlich wärmespeichernd. Der Boden hier ist vor allem durch kalkhaltiges Vulkanverwitterungsgestein geprägt, das für die besondere Mineralität in diesem Grauburgunder sorgt. Das Top-Weingut Dr. Heger beweist mit diesem Großen Gewächs einmal mehr, zu welcher Qualität sich diese Rebsorte in Deutschland aufschwingen kann. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Wein strahlt in einem wunderbar klaren Hellgelb aus dem Glas. In der Nase zeigt sich sofort in eine mineralische Würzigkeit, die nicht mit Holzeindrücken zu verwechseln sind. Fruchtige Noten von gelben Steinfrüchten und Honigmelone ergänzen diese attraktiven Noten. Am Gaumen dann wieder dieser mineralische Ausdruck, der durch eine große Dichte unterstützt wird. Die Säure wirkt dezent, sorgt aber für eine große Spannung am Gaumen. Im Abgang kraftvoll, wunderbar balanciert und einem cremigen Mundgefühl. Sehr lange auf eine feine Würze nachwirkend. Was Kritiker zu dem Wein sagen 93 Punkte von Falstaff „Ein grünliches Gelb in der Farbe. Noch sehr reduktiv im Duft, Mandel, Schiesspulver. Im Mund kreidig, eine taktile Fülle ohne allzuviel Alkohol, reife Säure, ganz kompakt und das ohne Adstringenz, aber eben auch nicht zur Breite und aus dem Leim gehend. Kräftig mineralisch. Lang und entwickungsfähig“.
Ihringer Weißburgunder trocken - 2023 - Heger - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Grauburgunder und Riesling aus Deutschland sind im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Ein Weißburgunder dagegen wirkt im Vergleich nicht selten als echter Geheimtipp. Von diesem Mitglied aus der Burgunderfamilie lassen sich vor allem im Kaiserstuhl hervorragende Exemplare finden. Das namhafte VDP-Weingut Dr. Heger liefert mit dem Ihringer Weißburgunder trocken ein Paradebeispiel dafür: Ein vornehm reifer Duft, ein cremiges Mundgefühl und eine gelungene Frische zeichnen den Wein aus. Dazu gesellen sich dezente Würznoten, die von der behutsam dosierten Zeit im großen Holzfass und gebrauchten Barriques herrührt. Diese aufwendige Herstellungsweise wird diesem Weißburgunder nicht zuletzt angedient, weil es sich dabei um einen VDP Ortswein handelt. Nur Trauben von Weinbergen in der offiziellen Ortsgemarkung von Ihringen dürfen verwendet werden. Eine echte Qualitätsauszeichnung, so ist dieser Ort nichts weniger als das wärmste Fleckchen in ganz Deutschland. Voll ausgereifte Beeren sind hier alles andere als ein Problem und die Vulkanböden versorgen den Wein mit einer Klarheit spendenden Portion Mineralität. Mit anderen Worten: Dieser Weißwein in Ortswein-Qualität stellt nicht nur das hohe Qualitätsniveau beim Weingut Dr. Heger unter Beweis, der Ihringer Weißburgunder trocken bricht zudem eine Lanze für diese hervorragende Rebsorte – insbesondere, wenn sie aus dem Kaiserstuhl stammt. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Weißburgunder strahlt mit einem hellen Zitronengelb im Glas. Der Duft passt zum Aussehen, denn hier geht es vor allem gelbfruchtig zu: Reife Äpfel, Aprikosen und Mirabellen sowie Zitronenschalen sind aromatisch präsent. Am Gaumen mit schöner Mineralität, die für ein kristallklares Mundgefühl sorgt. Im Abgang saftig und auf der Frische spendenden Säure lange nachwirkend.
Ihringer Winklerberg Grauburgunder Erste Lage trocken - 2023 - Heger - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Der Ihringer Winklerberg ist die wärmste Weinlage Deutschlands. Ein wahrhafter Superlativ, denn hier entwickeln sich Trauben spielend einfach zur vollständigen Reife. Resultat sind hocharomatische Weine, die durch eine ausgezeichnete Struktur gekennzeichnet sind. So ist es nicht verwunderlich, dass der Ihringer Winklerberg vom Verband deutscher Prädikatsweingüter – VDP – als Erste Lage klassifiziert wurde. Für das Weingut Dr. Heger ist der Winklerberg ein Synonym für Heimat. Nicht nur befindet sich der renommierte Betrieb in Ihringen, sondern stammen gleich eine ganze Reihe von Heger-Weinen aus dem Winklerberg. Auch dieser Grauburgunder weiß die Erste Lage auf beeindruckende Art und Weise zu repräsentieren. Stilistisch ist es ein typischer Vertreter der Rebsorte, doch zeigen der volle Körper und die feine Eleganz prägnante Unterschiede zu Basisweinen auf. Auch der Ausbau im großen Holzfass trägt dazu einen Teil bei. Dennoch ist der Grauburgunder aus dem Ihringer Winklerberg nicht nur ein Weißwein zum Philosophieren: Als Essensbegleiter ist er eine ausgezeichnete Wahl. Gegrillter Fisch, mediterrane Vorspeisen und Pastagerichte, aber auch Wildgeflügel sind Kandidaten für eine Steigerung des genussreichen Erlebnisses. Das Weingut Dr. Heger beweist mit diesem Grauburgunder einmal mehr, warum es zu den besten Erzeugern im Kaiserstuhl gehört. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Mit einem satten Gelbton und hellen Reflexen im Glas. Der Duft des Grauburgunders zeigt sich sehr intensiv und komplex. Gelbe Steinfrüchte, exotische Noten sowie eine dumpfe Melonenaromatik zeigen sich in einer vollreifen Ausprägung. Am Gaumen tritt vor allem der Eindruck von Ananas in den Vordergrund und wird durch eine feine Mineralität umwoben. Letztere zeigt sich auch im Abgang, in dem sie mit schönem Säurenerv, satter Struktur und einer gewissen Cremigkeit bestens harmoniert.
Ihringer Winklerberg Mimus Spätburgunder Erste Lage trocken - 2020 - Heger - Deutscher Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Wolfgang Heger, genannt „Mimus“, ist es mit einer Kombination aus Leidenschaft und Können gelungen, das Weingut Dr. Heger zwischen 1950 und 1981 zu einem deutschen Spitzenerzeuger zu machen. Dann übergab er das Weingut an seinen Sohn Joachim, der es heute noch erfolgreich führt. Das macht den Mimus Spätburgunder aus Erster Lage eine Hommage an Wolfgang Heger und seinen damals eingeschlagenen Erfolgskurs. Der Mimus stammt aus dem vom Verband deutscher Prädikatsweingüter als Erste Lage klassifizierten Ihringer Winklerberg – einer 90 Hektar großen Vorzeige-Lage im badischen Kaiserstuhl. Mit ihren Vulkanitböden und den hohen Durchschnittstemperaturen repräsentiert der Winklerberg die Region besonders typisch und auf sehr hochwertige Art und Weise. Das zeigt sich im Mimus Spätburgunder von Dr. Heger eindrucksvoll. In reiner Handarbeit entsteht dieses Erste Gewächs, sowohl im Weinberg als auch im Keller werden alle Arbeiten manuell ausgeführt. Das streng selektionierte Traubenmaterial lässt einen Spätburgunder entstehen, der von großer Eleganz und feiner Mineralität gekennzeichnet ist. Der Ausbau in kleinen Eichenholz-Barriques verleiht dem Wein zusätzliche Struktur und würzige Anklänge. Zudem sorgt die Zeit im Holz für eine Steigerung des ohnehin hervorragenden Alterungspotentials. Ein Spätburgunder für besondere Momente! Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Bereits der Glanz des Weines in hellem Rubinrot weiß zu beeindrucken. Der Duft ist eine Kombination aus feinen, rotbeerigen Anklängen und einer mineralisch-würzigen Komponente. Sauerkirschen, Hagebutten, Schokolade und orientalische Gewürze sind einige der Aromen in der vielschichtigen Nase. Am Gaumen wunderbar frisch und kristallin. Die Frucht zeigt sich hier gekonnt leichtfüßig. Der lange Abgang wird durch ein feinkörniges Tannin geprägt, das in Kombination mit der säurebetonten Mineralität für eine noch lange Lebensdauer dieses Spätburgunders sorgen wird. Was Kritiker zu dem Wein sagen 91 Punkte von Falstaff „Rauchige Würze, dunkelbeerig, mürbes Tanninkorn, mehlig, insgesamt etwas breiter als die Parzellen-Kelterung, aber ebenso mit feinem mineralisichem Spiel und mit einer Geschmeidigkeit im Hintergrund, die die Wärme der Lage bezeugt. Sehr viel Pinot zu äußerst fairem Tarif.“
III Freunde Riesling Null alkoholfrei - III FREUNDE - Alkoholfreies Getränk
Das Besondere an diesem Wein Der III Freunde Riesling Null ist ein besonderer Wein, der aus einer besonderen Freundschaft entstanden ist. Moderator Joko Winterscheidt und der Schauspieler und Regisseur Matthias Schweighöfer sind seit einigen Jahren die Protagonisten der Weinmarke III Freunde. Ihr Riesling Null ist eine gelungene Innovation, die alkoholfreien Weingenuss auf eine neue Ebene hebt. Er zeugt von der Leidenschaft und dem Know-how der III Freunde, die mit ihrem Projekt nicht nur Freude bereiten, sondern auch Verantwortung übernehmen. Es ist der erste alkoholfreie Wein im III Freunde Angebot. Und sie haben damit einmal mehr einen guten Riecher bewiesen. Alkoholfreie Weine werden immer beliebter, sie liegen im Trend. Immer mehr Menschen wünschen sich einen unbeschwerten Weingenuss, wollen oder dürfen aber keinen Alkohol trinken. Die Gründe dafür sind vielfältig: gesundheitliche Einschränkungen, religiöse Überzeugungen, Schwangerschaft oder einfach der Wunsch nach einem klaren Kopf bei der Autofahrt und am nächsten Morgen. Ein alkoholfreier Wein hat zudem weniger Kalorien als ein normaler Wein und ist somit auch für Figurbewusste eine gute Wahl. Zudem machen seine Leichtigkeit und fruchtige Frische den III Freunde Riesling Null zum idealen Getränk, um auch auf Partys einen klaren Kopf zu bewahren. Mit einem besonders schonenden Verfahren – der sogenannten Vakuumdestillation – wird dem Wein langsam der Alkohol entzogen. Das Ergebnis ist ein alkoholfreier Weißwein, der mit vollem Geschmack und feiner, spritziger Säure überzeugt. Die natürlichen Aromen und typischen Eigenschaften des Rieslings bleiben erhalten. Dem unbeschwerten Genuss der Königin der Weißweine steht somit nichts mehr im Wege. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Dieser alkoholfreie Riesling glänzt im Glas mit einem blassen hellgelb. Der Wein vereint Aromen von frischem Pfirsich und Limette, präsentiert sich am Gaumen herrlich frisch und zeigt im Abgang eine perfekte Balance zwischen Frucht und Saftigkeit. Durchschnittliche Nährwerte pro 100 ml Brennwert 21 kcal Kohlenhydrate 5 g davon Zucker 4,5 g Fett, davon gesättigte Fettsäuren
Das Besondere an diesem Wein Agustin und Valeria Huneeus – Gründer des Weinguts Quintessa – erkannten schon früh das Potenzial der Rebsorte Sauvignon Blanc im kalifornischen Napa Valley: Bereits 2002 pflanzten sie die ersten Rebstöcke, weil sie davon überzeugt waren, dass diese Rebsorte ihre Herkunft besonders unverfälscht wiedergeben würde. Der Illumination Sauvignon Blanc unterstreicht die Richtigkeit dieser Annahme nachhaltig und zeigt, dass die Qualitätsbesessenheit bei Quintessa weit über deren Kultwein „Estate Red“ hinausgeht. Der Weißwein besteht zu 30 Prozent aus Sauvignon Blanc und zu 50 Prozent aus einer Spielart dieser Rebsorte namens Sauvignon Musque. Zudem wird der Illumination mit 20 % Prozent Sémillon abgerundet. Die Vorbilder für den Wein sind damit nicht etwa die Sauvignon-Blanc-Hochburgen Loire oder Neuseeland, bei Quintessa orientiert man sich mit der gewählten Assemblage vielmehr an den großen Weißweinen aus dem Bordeaux. Die Trauben für den Illumination werden selbstverständlich per Hand gelesen und anschließend schonend gepresst, bevor der Most mit weinbergeigenen Hefen vergoren wird. Dafür kommen direkt mehrere Behältnisse zum Einsatz: Französische Eichenfässer verleihen dem Wein Vielschichtigkeit und einen würzigen Unterton. Fässer aus Akazienholz tragen eine komplexe blumige Würze in der Nase bei und Beton-Eier verhelfen dem Wein zu mehr Fülle am Gaumen. Zudem bewahren sie die Frische und Typizität des Sauvignon Blancs. Der kleine Anteil Sémillon sorgt für ein weicheres Mundgefühl und zügelt so den lebhaften Sauvignon Blanc. Aufgrund seiner herausragenden Qualität und aromatischen Vielschichtigkeit ist der Quintessa Illumination auch als „Solokünstler“ ganz wunderbar geeignet. Doch zu Meeresfrüchten, mildem Fisch und hellem Fleisch läuft der Wein zu Hochformen auf. Als besonders lagerfähiger, trockener Weißwein ohne Weiteres noch mindestens fünf Jahre zu genießen. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Illumination gelangt mit einem strahlenden Zitronengelb ins Glas. Bereits der intensive Duft des Weißweins verspricht viel Frische und Spannung. Grapefruit, weitere Zitrusfrüchte und Pfirsich verweben sich gekonnt mit Noten von weißen Blumen, Orangenblüten, Quitte und Zitronengras. Im Hintergrund auch Aromen von frischen Kräutern, die eine schöne Würze beitragen. Am Gaumen leichtfüßig, energiereich und dennoch mit viel Schmelz. Hier setzt sich die Aromatik von Zitrusfrüchten und floralen Anklängen fort. Der mittelkräftige Abgang ist vielschichtig und von hervorragender Präzision geprägt. Was Kritiker zu dem Wein sagen 96 Punkte von James Suckling „Geißblatt und aufgeschnittene Melone in der Nase und am Gaumen, zusammen mit etwas Limette und einem Hauch von weißem Pfirsich. Der Wein ist vollmundig und vielschichtig, dicht und konzentriert. Feuerstein und Schotter. Lang und geschmacksintensiv. Granita. Cremige Textur. Vergoren, in fast ausschließlich altem Holz und Beton-Eiern. 20 % Sémillon. Einzigartiger Weißwein. Trinken oder warten.“
Im Pitterberg Riesling Großes Gewächs trocken - 2023 - Kruger-Rumpf - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Der Riesling „Im Pitterberg“ von Kruger-Rumpf an der Nahe trägt die höchste und angesehenste Klassifikation eines deutschen Weißweins überhaupt: Als VDP.GROSSES GEWÄCHS markiert er die absolute Spitze innerhalb der Qualitätspyramide des Verbands deutscher Prädikatsweingüter, VDP. Dabei muss ein VDP.GROSSES GEWÄCHS immer trocken ausgebaut werden. Zudem sind im Anbaugebiet Nahe nur Weine der Rebsorte Riesling berechtigt, als VDP.GROSSES GEWÄCHS klassifiziert zu werden. Dabei machen nicht nur die ideale Bodenbeschaffenheit und besonders gute mikroklimatische Bedingungen eine Weinlage zu einer Spitzenlage: Für einen VDP.GROSSES GEWÄCHS gelten strenge Qualitätsrichtlinien, die einen nur geringen Ertrag, reine Handarbeit im Weinberg und ein traditionelles Produktionsverfahren vorschreiben. Der Kruger-Rumpf Riesling stammt aus der nur 4 Hektar großen Lage „Im Pitterberg“. Der Boden hier ist von Devonschiefer geprägt. Dieser verleiht dem Wein seine feine Mineralität sowie seinen kräuterwürzigen Charakter. Der Wein wurde in großen, alten Holzfässern spontan vergoren. Dabei hatte das Holz keinen aromatischen Einfluss auf den Riesling, sondern sorgte vielmehr für einen Zuwachs an Struktur und Körper. Diese Eigenschaften sorgen in Verbindung mit der äußerst vitalen Säure, der mineralischen Präzision und den verführerischen Steinobst-Aromen zu einer wahren Tour de Force in Sachen Weißwein-Genuss. Kruger-Rumpf beweist mit diesem „GG“ einmal mehr, dass das Weingut zu den ganz großen Namen gehört. Nicht nur an der Nahe, im gesamten deutschen Weinland. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Dieser Riesling strahlt mit einem blassen Goldton im Glas. Der Duft mit seinen Aromen von Aprikose und Pfirsich wirkt sehr rebsortentypisch. Zusätzlich lässt sich eine Kräuternote sowie ein zarter Ton von Orangenblüten ausmachen. Im Mund dann sehr kraftvoll und mit einer lebendigen Säure ausgestattet. Durch seine schöne Mineralität wirkt der Wein extrem präzise und geradlinig. Im Abgang sehr lang. Jetzt noch jugendlich wirkend, wird der Wein in den nächsten 5–10 Jahren noch sein volles Potential ausschöpfen können.