Das Besondere an diesem Wein Bolgheri gehört zu den renommiertesten Weinregionen der Toskana. Berühmt geworden durch die sogenannten „Supertoskaner“, die internationale Rebsorten mit dem maritimen Klima der Küste verbinden. Der Bolgheri DOC der Tenuta Le Colonne steht genau in dieser Tradition, interpretiert sie jedoch mit einem modernen, terroirbetonten Ansatz. Die Weinberge der Tenuta Le Colonne liegen bei Donoratico im südlichsten Teil der Appellation, nur wenige Meter von der Küste entfernt und damit näher am Meer als alle anderen Weinberge der DOC Bolgheri. Der Einfluss des Tyrrhenischen Meeres sorgt hier für ein ausgeglichenes Mikroklima mit moderaten Temperaturen und kühlenden Brisen während der Sommermonate. Diese Bedingungen fördern eine langsame und gleichmäßige Reife der Trauben und verleihen dem Wein Frische, Eleganz und eine charakteristische Mineralität. Die Reben wachsen auf ton- und lehmhaltigen Böden mit fossilen Meeresablagerungen. Diese besonderen geologischen Voraussetzungen prägen die Stilistik des Weins und tragen zur Struktur sowie zur aromatischen Tiefe dieses Bolgheri der Tenuta Le Colonne bei. Typisch für die Stilistik des Weinguts ist die klare Betonung der Rebsorte Cabernet Franc. Die Cuvée wird durch Merlot und Cabernet Sauvignon ergänzt und verbindet damit klassische Bolgheri-Rebsorten mit einer besonders eleganten und aromatischen Ausrichtung. Im Keller folgt die Vinifikation einem minimalistischen, terroirorientierten Ansatz. Die Gärung erfolgt spontan mit natürlichen Hefen in Betonbehältern, wodurch die Fruchtaromen besonders präzise erhalten bleiben. Anschließend reift der Wein rund zwölf Monate in großen französischen Eichenfässern. Der dezente Holzeinsatz sorgt für Struktur und Tiefe, ohne den Charakter des Weins zu überdecken. So entsteht ein Bolgheri, der Kraft und Eleganz verbindet und zugleich einen klaren Ausdruck seiner maritimen Herkunft zeigt. Wie der Wein schmeckt: charakterstark& kräftig Im Glas zeigt sich der Wein in intensivem Rubinrot mit granatroten Reflexen. In der Nase Aromen reifer dunkler Beeren wie Brombeere und schwarze Kirsche, dazu florale Nuancen von Veilchen sowie feine Anklänge von Vanille, Tabak und Röstkaffee. Am Gaumen vollmundig und harmonisch mit geschmeidigen Tanninen und einer frischen, leicht salzigen Mineralität, die in ein langes und elegantes Finale führt.
Bone Dry Riesling trocken - 2025 - Reichsrat von Buhl - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Die Macher der Weine von Reichsrat von Buhl sind bekennende Fans von trockenen Weinen. Damit meinen sie nicht etwa Weißweine, die laut Weinrecht bis zu 9 Gramm Zucker pro Liter enthalten dürfen, sondern Weine, die maximal 4 Gramm Süße aufweisen. Da für von Buhl also das Prinzip „weniger ist mehr“ greift, wurde ein Wein ins Leben gerufen, der die Kennzeichnung „trocken“ doppelt und dreifach unterstreicht. Nicht nur durch die Namensgebung und die Gestaltung des Weins, sondern durch die Tatsache, dass der Bone Dry in der Tat knochentrocken ist. Dies beschert dem Wein eine Stilistik, die alles andere als gewöhnungsbedürftig ist. Im Gegenteil: Der Bone Dry wirkt wunderbar klar und präzise und die intensive Frucht lässt zunächst gar nicht auf so einen geringen Restzucker schließen. Auffällig gut! Auffällig auch das außergewöhnliche Etikett. Der Totenkopf symbolisiert die knochentrockene Stilistik und wird durch kleine, die Aromen des Weins symbolisierende Gestaltungselemente ergänzt. Alles in allem ein wunderbar gemachter Riesling-Genuss aus der Pfalz, der auf jedem Tisch sofort zum Hingucker wird. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Mit hellem Gelb fließt dieser Riesling ins Glas. Der Duft ist sehr intensiv und ist vor allem geprägt durch reifes gelbes Steinobst sowie Abrieb von Zitrusschalen. Im Mund mit sehr präziser, perfekt eingebundener Säure und einer Betonung der Zitrusaromatik – Limette spielt sich in den Vordergrund. Trotz der trockenen Charakteristik ausreichend saftig wirkend. Im Abgang sehr vital und trinkanimierend.
Das Besondere an diesem Wein Die Bottelary Hills in Stellenbosch sind seit vier Generationen das Zuhause von Kaapzicht. Für Winemaker Danie Steytler spiegelt der Estate Blend sowohl die Region als auch die DNA des Weinguts perfekt wider. 'Estate' darf in Südafrika nur auf dem Etikett geführt werden, wenn der Wein aus Trauben hergestellt wurde, die sich zu 100 Prozent im Besitz des Weinguts befinden und dort vinifiziert wurden – nicht nur in Südafrika ein Qualitätsmerkmal. Da der Estate Blend vom Weingut Kaapzicht stammt, muss man sich um die Qualität aber ohnehin keine Sorgen machen. Der Wein besteht zu 37 Prozent aus Merlot, zu 25 Prozent aus Cabernet Sauvignon, hinzu kommen 17 Prozent Shiraz, 13 Prozent Cabernet Franc und kleine Teile Malbec und Petit Verdot. Mit Recht also ein echter Cape-Blend. Der für Südafrika typische Pinotage fehlt ganz absichtlich in dieser Cuvée, um dem Wein einen ganz eigenen Ausdruck zu verleihen. Reife, dunkle Beerenfrucht wirken in Kombination mit würzigen, ja geradezu rauchigen Noten unwahrscheinlich spannend und auch unverkennbar südafrikanisch. Obwohl der Estate Blend erschwinglich ist, wurde beim Ausbau des Weines großer Aufwand betrieben: Die Cuvée reift 18 Monate in kleinen französischen Eichenfässern, um seinem Geschmack noch mehr Komplexität zu verleihen und ihm ein Reifepotenzial für mindestens drei bis sechs Jahre mit auf den Weg zu geben. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Tintige, tiefviolette Farbe. Der Duft wird durch das Aroma von reifen, dunklen Beeren geprägt und die Gewürz- und Rauchnoten verleihen ihm etwas sehr Maskulines. Im Mund wirkt er sehr reichhaltig, geschmeidig und saftig. Auch hier zeigt der Wein intensive, reife Früchte, vorwiegend Kirschen. Alles wird bestens durch eine lebendige Frische eingerahmt. Der Holzausbau wirkt gut integriert und die Tannine im Abgang sind weich.
Das Besondere an diesem Wein In der nun 7. Generation steht der Name Faiveley quintessenziell für die einzigartige Weinkultur im Burgund. Mit ungezählten Grand und Premier Crus sowie Villages aus allen wichtigen Appellationen, Ortslagen und Parzellen der ruhmreichen Weinregion im Osten Frankreichs begeistert die familiengeführte Domaine aus Nuits-Saint-George mit Pinot Noir und Chardonnay der absoluten Spitzenklasse. Da wundert es kaum, dass auch die Einstiegsweine bei Faiveley gleich auf sehr gehobenen Niveau mitspielen. Dieser in der Regional-Appellation Bourgogne Chardonnay klassifizierte, gleichnamige Weißwein von Faiveley beweist dies sehr eindringlich. Trauben aus der mythischen Appellation Puligny-Montrachet sowie von weiteren ausgewählten Premiumlagen an der Côte d’Or bilden eine geradezu luxuriöse Grundausstattung für diesen charaktervollen und sofort trinkreifen Weißwein. Markenkennern wird auffallen, dass dieser Bourgogne Chardonnay nicht die übliche Kennzeichnung der Domaine Faiveley trägt, sondern mit seinem Etikett auf Joseph Faiveley verweist. Besagter Joseph repräsentiert die zweite Generation in der Nachfolge von Gründer Pierre Faiveley. Joseph ist es zu verdanken, dass sich der Name Faiveley auch im Weinhandel früh etablieren sollte – unter anderem mit dem beginnenden Export in Nachbarländer. An dieser Handelstradition anknüpfend, stehen die als Joseph Faiveley markierten Weine für die Kooperation der Domaine mit handverlesenen Winzern aus der Region, deren Trauben nach den strengen Maßstäben der Faiveleys in Nuits-Saint-George vinifiziert und in Verkehr gebracht werden. Das Label Joseph Faiveley, mithin dieser wunderbar komplexe Bourgogne Chardonnay, stehen somit für die höchst willkommene Einladung, sich der Burgund-Legende Faiveley nähern zu können, ohne gleich ganz oben ins Regal zu greifen. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Dieser teils in Tonneaux und in Pièces ausgebaute Chardonnay eröffnet mit einer ausdrucksstarken Nase von frischen Früchten und hellen Blüten. Am Gaumen gibt er sich großzügig, mit schöner Saftigkeit und gutem Volumen. Dezente Kräuternoten und eine leicht salzige Mineralität bewegen sich in wunderbarer Balance. Ein stimmiger Burgunder für die mit feinen Fischspezialitäten und hellem Fleisch gedeckte Tafel. Was Kritiker zu dem Wein sagen 90 Punkte von James Suckling „Für diese Appellation ein (vergleichsweise) pointierter und eleganter Wein, mit knackiger Birnenfrucht und einer sehr zufriedenstellenden Balance aus dezenter Cremigkeit und kräuteriger Frische am mittelkräftigen Gaumen. Der Abgang ist geschliffen und lebendig. Dies ist eine komplexe Cuvée aus Trauben aus Puligny-Montrachet und anderen Teilen der Côte d'Or, mit etwas Wein aus dem Maconnais. Jetzt trinken“.
Das Besondere an diesem Wein Mit ihren zahlreichen Grand und Premier Crus sowie Villages-Weinen aus allen wichtigen Appellationen und Lagen der Bourgogne gehört die in 7. Generation geführte Familien-Domaine aus Nuits-Saint-George zur absoluten Spitzenklasse der Region. Es ist somit kein Wunder, dass auch die Einstiegsweine des Hauses Faiveley bereits viel von der mythischen Klasse und Eleganz dieser Weine verraten. Der in der Regional-Appellation Bourgogne Pinot Noir klassifizierte, gleichnamige Rotwein von Faiveley unterstreicht dies eindringlich – mit beeindruckender Komplexität und zugleich wunderbarem Trinkfluss. Er besteht zu 100 Prozent aus Pinot Noir von ausgewählten Parzellen an der Côte de Nuits und reift in großen Eichenfässern über einen Zeitraum von 12 bis 14 Monaten. Er ist sofort trinkreif, entwickelt in der Flasche aber noch Potenzial für weitere fünf Jahre. Dieser Bourgogne Pinot Noir trägt auf dem Etikett nicht den Namen der Domaine, sondern jenen von Joseph Faiveley. Als Nachfolger des Gründers Pierre Faiveley ist es vorrangig Joseph zu verdanken, dass die Winzerfamilie sich auch früh im Weinhandel etablieren konnte. An dieser Tradition anknüpfend, stehen die mit Joseph Faiveley referenzierten Weine für die Partnerschaft der Domaine mit handverlesenen Winzern aus der Region, deren Trauben nach den strengen Qualitätsmaßstäben der Faiveleys in Nuits-Saint-George vinifiziert und in Verkehr gebracht werden. Das Label Joseph Faiveley, wie auch ganz speziell dieser großartige Pinot Noir, bilden auf diesem Wege das perfekte Sprungbrett, um die faszinierende Weinwelt von Faiveley zu entdecken. Traditionell setzt Faiveley auf eine große Vielzahl von Parzellen mit jeweils geringem Ertrag. Umso erfreulicher ist es, dass der Einstiegs-Pinot des Hauses mit einem exzellenten Preis-Genuss-Verhältnis aufwartet. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Ein leuchtendes Rubinrot mit schöner Transparenz verwöhnt das Auge. An der Nase entfalten sich eindringlich frische Aromen von roten Früchten. Schon ganz viel Substanz und unerwartete Reife zeigen sich am Gaumen. Feine Würze, runde Tannine und knackige Säure in bester Balance. Auf seine Weise ein sehr gut strukturierter, mithin klassischer Pinot, der sich als idealer Begleiter zu einem pompösen Côte de bœuf in Stellung bringt. Was Kritiker zu dem Wein sagen 90 Punkte von James Suckling „Sehr attraktive Nase von Sauerkirschen und wilden Brombeeren. Ziemlich knackig für diesen reifen Jahrgang, aber das verleiht dem Wein viel Vitalität und die blättrige Frische unterstreicht dies. Trinken oder lagern“.
Breisacher Eckartsberg Grauburgunder Erste Lage trocken - 2023 - Heger - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Im Kaiserstuhl verfügen nur zwei Weinbergslagen über direkte Rheinnähe. Der Eckartsberg in Breisach am Rhein ist eine davon. Das daraus resultierende Mikroklima und der von Vulkangestein geprägte Boden sind so ideal für den Weinbau geeignet. Kein Wunder also, dass der Verband deutscher Prädikatsweingüter (VDP) den in steilen Terrassen angelegten Weinberg als Erste Lage klassifiziert. Auf nur etwa drei Hektar Rebfläche in Südsüdwest-Ausrichtung zeigt Erfolgswinzer Joachim Heger mit diesem Grauburgunder, wofür der Eckartsberg steht: Voll ausgereifte Trauben, die durch den vulkanischen Boden reichlich Mineralität mitbringen und wegen des temperaturregulierenden Effekts des Rheins über spannungsreiche Frische verfügen. In Summe lässt dies einen Grauburgunder entstehen, der einerseits über viel Saftigkeit und Struktur verfügt und andererseits über ein von Präzision und Geradlinigkeit geprägtes Rückgrat – nicht zuletzt durch die Gärung im großen Holzfass und der langen Reife auf der Feinhefe. Zusätzlich unterstützt wird der dichte Charakter des Weines durch die sogenannte Battonage, dem Aufrühren der Feinhefe im Fass. Das Weingut Heger ist einer der ganz großen Namen im Kaiserstuhl – eine Erfolgsgeschichte, die bereits in den 1930er-Jahren in der sonnenreichen Region in Baden ihren Anfang nahm. Aktuell stehen die Weine von Joachim Heger nicht selten als Referenz in Sachen Qualität. Dabei gilt das Hauptaugenmerk bei Heger – wie für die Gegend üblich – den Burgunder-Rebsorten. Die von Vulkanstein geprägten Lagen sorgen seit jeher für perfekte Bedingungen für Grauburgunder, Spätburgunder und Co. Auch der Eckartsberg Grauburgunder VDP Erste Lage zeigt, was genau das heißt. Durch die geringe Größe des Eckartsbergs entstehen Jahr für Jahr nur wenige Flaschen aus dieser Lage. Umso erfreulicher, dass dieser Grauburgunder exklusiv bei Weinfreunde erhältlich ist. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Ein strahlendes Zitronengelb mit goldenem Kern scheint aus dem Glas. Die Nase verströmt ein intensives Aroma, das an Williams-Christ-Birnen, überreife Ananas, Honig und etwas Rauch erinnert. Im Mund sehr strukturiert, saftig, voll und geradezu ölig wirkend. Ein eleganter Säurenerv und schöne mineralische Begleittöne reichen bis in das lange Finale hinein.
Brolettino Lugana - 2024 - Cà dei Frati - Italienischer Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Der Brolettino aus dem Hause Cà dei Frati ist im Vergleich zum I Frati ein etwas kraftvollerer Lugana-Vertreter mit einer angemessenen Reifezeit im Holzfass. Er wurde zu 100 % aus der weißen Rebsorte Turbiana hergestellt. Diese wunderbare, einheimische Rebsorte wird auch Trebbiano di Lugana genannt und hat sich perfekt an die Gegebenheiten in der Nähe vom Gardasee angepasst. Sie unterscheidet sich von vielen anderen Trebbianos aus Italien im intensiveren Geschmack. Die Trauben sind groß und kompakt, die Beeren haben eine dicke Schale und ein saftiges, leicht säuerliches Fruchtfleisch. Das alles verspricht einen Lugana mit mehr Körper, Extrakt und Farbe. Die Trauben für den Brolettino kommen aus den gleichen Lage wie der I Frati, allerdings dürfen sie länger am Rebstock verbleiben. Erst Mitte Oktober werden sie vollreif und deshalb mega-aromatisch geerntet. Die besondere Trauben-Auswahl wird langsam und temperaturkontrolliert im Edelstahltank vergoren und reift danach für 10 Monate in kleinen Eichenfässern. Dieser Weißwein zeichnet sich deshalb durch eine enorme Frucht, Dichte und Struktur aus. Da ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass er auch ein gewisses Reifepotenzial besitzt. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Ein sattes Goldgelb erstrahlt im Glas. Das kraftvolle Bukett duftet fruchtbetont nach reifen Pfirsichen, Aprikosen und gelben Äpfeln, gepaart mit floralen Eindrücken, die an duftige Rosenblüten erinnern, im Einklang mit feinen Kräuternuancen und einer dezenten Holzwürze im Hintergrund. Am Gaumen präsentiert sich der Brolettino konzentriert und extraktreich. Er hat eine gute Struktur, mit einer perfekt eingebundenen Säure, feiner Mineralität und tollem Schmelz. Die intensive Frucht und charakteristische Würze begleiten jeden Schluck bis ins langanhaltende Finale.
Brolio Chianti Classico - 2022 - Ricasoli - Italienischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Die Brolio-Weine von Ricasoli stehen für die reinste Ausdrucksweise der Stilistik des Chianti Classico Gebiets und werden weltweit geschätzt. Die Weinberge für den Brolio Chianti Classico befinden sich in Höhen zwischen 280 und 480 Metern und ihre Exposition zu der Sonne unterscheidet sich von Lage zu Lage. Auch die Bodenstruktur variiert stark, doch ist sie immer durch eine steinige Struktur gekennzeichnet, die dem Wein ein wunderbares Maß an Mineralität spendet. In Summe führt dieser Chianti Classico also die ganze Vielfalt und den ganzen Reiz der Region zusammen. Selbstverständlich dominiert die für die Region wichtigste Rebsorte – Sangiovese – mit 80 Prozent diesen Wein. Die 'Uva Francesa', Merlot (15 Prozent) und Cabernet Sauvignon (5 Prozent), liefern der Cuvée zusätzliche Frucht und Struktur. Letzteres ist nicht zuletzt Garant für eine gute Langlebigkeit des Weines, die durch den neun Monate währenden Ausbau in 500 Liter fassenden Eichenholzfässern noch weiter begünstigt wird. Allerdings werden nur Fässer aus zweiter und dritter Belegung verwendet, um den Fruchtcharakter des Chianti Classicos nicht übermäßig zu beeinflussen. Alles in allem ist der Brolio Chianti Classico von Ricasoli das Aushängeschild des geschichtsträchtigen Weinguts in der Toskana und auf seine hohe Qualität ist von Jahrgang zu Jahrgang stets Verlass. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Sehr klares, mittleres Rubinrot im Glas. Würziger Duft mit roten und schwarzen Johannisbeeren, Schwarzkirschen, Himbeeren und eingekochten Pflaumen. Im Mund mit einem sehr frischen Fruchteindruck, dominiert von Pflaumen und Kirschen. Leichte Gewürznoten werden durch reife Tannine umrahmt. Die Säure lässt den Wein sehr vital wirken. Im frischen Abgang wirken die roten und schwarzen Früchte lange nach.
Brunello di Montalcino (Bio) - 2020 - Poggio Landi - Italienischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Poggio Landi stammt aus Montalcino, einer der prägenden Herkunftsregionen für großen Sangiovese. Die Weinberge liegen in südlich bis südwestlich ausgerichteten Lagen auf 300 bis 500 Metern Höhe. Dort treffen Sonne, Höhenlage und Böden aus Ton und Mergel aus dem Pliozän aufeinander. Das sorgt für Reife, aber auch für die Frische und Struktur, die ein Brunello braucht, um nicht nur Kraft, sondern auch Präzision zu zeigen. Der Wein besteht zu 100 Prozent aus Sangiovese. Diese Rebsorte verlangt genaues Arbeiten im Weinberg und im Keller, weil sie Herkunft besonders klar abbildet. Bei Poggio Landi zeigt sich dabei ein Stil, der nicht auf maximale Dichte setzt, sondern auf Balance, Schliff und Ausdruck. Das Ergebnis ist ein Brunello mit traditionellem Kern und klarer Linie. Ausgebaut wird der Wein mindestens 38 Monate in französischer Eiche. Durch diese Reifezeit wirkt er ruhig und strukturiert. Holz dient hier nicht als dominantes Stilmittel, sondern als Rahmen, der Frucht, Würze und Tannin zusammenführt. Mit 14 Prozent Alkohol und einer gut eingebundenen Säure bringt der Wein Substanz mit, ohne schwer zu wirken. Besonders ist an diesem Brunello die Verbindung aus Reife und Eleganz. Er wirkt intensiv, aber nicht überladen. Er besitzt Charme, ohne beliebig zu werden, und zeigt die Handschrift des Hauses mit einem weniger extraktreichen, feineren Ansatz. Gerade darin liegt seine Stärke: in der Fähigkeit, Kraft und Noblesse nachvollziehbar miteinander zu verbinden. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig In der Nase zeigt sich der Wein gereift und vielschichtig mit Aromen von Wildkirsche, Pflaume, Himbeere und heller, süßer Erdbeerfrucht, die an Konfitüre erinnert. Dazu kommen zerkleinerte Blüten, Lakritz und süße Gewürze, mit Anklängen von Gebäck und Russisch Brot. Am Gaumen wirkt er straff und geschliffen, zugleich voll ausbalanciert und trinkreif. Eine herrliche Extraktsüße gibt ihm Fülle, ohne seine Kontur zu verwischen. Die würzigen Tannine sind präsent, aber präzise eingebunden, sodass ein kraftvoller, traditionell geprägter Brunello mit elegantem Zug entsteht. Besonders stimmig zeigt er sich zu geschmortem Fleisch, Wildgerichten oder gereiftem Hartkäse.
Brunello di Montalcino Chiuso (Bio) - 2018 - Poggio Landi - Italienischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Der Brunello di Montalcino "Chiuso del Lupo" von Poggio Landi ist ein Wein, den du unbedingt kennenlernen solltest - eine echte Entdeckung. Sein Name verrät bereits die Herkunft: "Chiuso" bedeutet so viel wie "eingeschlossen", und genau das ist diese Parzelle. Ein Hektar Rebfläche, inmitten des toskanischen Waldes, auf 550 Metern Höhe in der Lage La Crociona. Hier, wo Steineichen, Wacholder und wildes Unterholz die Reben wie ein Schutzwall umgeben, wo der Duft von Harz, Kräutern und feuchter Erde in der Luft liegt, entsteht ein Brunello mit außergewöhnlicher Tiefe und Komplexität. Die Waldnähe prägt das Mikroklima: Kühle Luftströme ziehen durch die Bäume, die Reben reifen langsamer, konzentrierter – und der Wein trägt diese wilde, erdige Seele in sich. Poggio Landi, im Besitz des argentinischen Unternehmers Alejandro Bulgheroni, setzt auf biologischen Anbau und spontane Gärung mit einheimischen Hefen. Die Trauben - wie bei Brunello selbstverständlich 100 Prozent Sangiovese - wachsen auf kalkigen Alberese-Böden, die dem Wein seine mineralische Struktur verleihen. Der Ausbau erfolgt über 38 Monate in großen französischen Eichenfässern mit einem Fassungsvermögen von 3000 Litern. Diese Größe sorgt dafür, dass das Holz den Wein nicht dominiert, sondern ihm lediglich Struktur und Eleganz schenkt, ohne die Frucht zu beeinflussen. Mit nur 6.000 Flaschen pro Jahrgang ist der Chiuso del Lupo eine echte Rarität. Die internationale Weinkritik ist sich einig: Wine Advocate nennt ihn "eine der großen Entdeckungen des Jahrgangs", James Suckling lobt die cremigen Tannine, und Wine Spectator hebt die Balance zwischen Kraft und Frucht hervor. Dieser Brunello ist kein Wein für den schnellen Genuss - er ist für die Langstrecke gemacht, ein Wein, dessen Zukunft ebenso vielversprechend ist wie seine Gegenwart. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig In der Nase zeigt sich der Chiuso del Lupo zunächst zurückhaltend, fast geheimnisvoll. Schwarze Kirsche und Waldbeeren treffen auf Unterholz, Lakritze und eine sanfte Ledernote. Dazu gesellt sich eine tiefgründige Süße, die an Bienenstich erinnert, begleitet von einem Hauch Grapefruit. Am Gaumen entfaltet sich dann die volle Kraft dieses Weins: vollmundig, einladend und mit einem deutlichen, aber nicht aggressiven Tannin. Die Frucht ist üppig und süß, wird aber von einer salzigen Mineralität und einer klaren Säure begleitet, die dem Wein Spannung und Frische verleihen. Ein Wein, der Geduld verdient und mit den Jahren noch an Komplexität gewinnen wird. Perfekt zu kräftigen Fleischgerichten, Wild oder gereiftem Käse - oder - idealerweise nach ein paar Jahren im Keller - pur, um seine ganze Größe zu erleben.
Brunello di Montalcino Riserva (Bio) - 2017 - Poggio Landi - Italienischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Poggio Landi zählt zu den spannenden Namen in Montalcino, dieser toskanischen Weinregion, die für ihre lange Tradition großer Sangiovese-Weine berühmt ist. Der Brunello di Montalcino Riserva ist das Aushängeschild des Weinguts. Er wird nur in besonderen Jahrgängen produziert und nur die besten Trauben schaffen es hier hinein. Die Rebstöcke sind zwischen 18 und 25 Jahre alt, stehen auf Höhen zwischen 180 und 500 Metern und wurzeln in tonhaltigen Böden, die Kraft geben. Die Süd-Südwestausrichtung der Weinberge bringt optimale Reife. Pro Rebstock werden nur 0,8 Kilogramm Trauben geerntet, das ist radikal wenig, aber nur dieser minimale Ertrag bedeutet maximale Konzentration. Nach der Lese reift der Brunello Riserva vier Jahre in französischen Eichenfässern, die aus Allier stammen, einer der renommiertesten Region Frankreichs für Küferei, deren Fässer unter anderem in Bordeaux und dem Burgund gefragt sind. Diese lange Zeit im Fass gibt dem Wein Tiefe und Komplexität, ohne ihn mit Holzaromen zuzukleistern. Die Tannine werden weich, die Frucht bleibt präsent. Mit 14,5 Prozent Alkohol hat der Wein Kraft, wirkt aber nie schwer. Die internationale Weinkritik – von Vinous über Wine Spectator bis James Suckling – ist sich einig: Balance, Frische und Eleganz machen diesen Brunello aus. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Die Nase zeigt typische dunkle Beeren, Sauerkirsche, exotische Gewürze und ein Hauch Unterholz. Dazu florale Aromen, rauchige Noten, dunkler Tabak, getrocknete Rosenblätter, Jod: Dieser Duft hat Tiefe. Am Gaumen zeigt der Wein seine ganze Kraft. Die Frucht ist klar und saftig: Brombeere, Blaubeere, reife Sauerkirsche. Dazu Lakritze, Mokka und eine feine Kräuterwürze mit Wacholder, Minze und Pfeffer. Die Tannine sind feinkörnig und samtig, die Säure belebt. Das Finale ist lang und faszinierend strukturiert mit Frische und Würze, die sich immer weiter entwickeln.
Brut Dargent Pinot Noir Rosé Brut - Les Grands Chais de France - Französischer Schaumwein
Dieser Sekt aus Frankreich besticht im Glas durch sein wundervoll intensives Rosé. Er zeigt sich fruchtig-würzig, mit der Idee von roten Beeren. Am Gaumen sehr ausgewogen und unaufdringlich. Santé!
Brut Réserve - 1,5 L-Magnum - Pol Roger - Französischer Champagner
Wie der Champagner schmeckt Im Glas leuchtet der edle Schäumer mit strohgelber Farbe und einer schnell aufsteigenden, goldenen Perlenkette. Das Bouquet ist intensiv, es duftet kräftig nach Fruchtaromen von gelben Steinobst, Jasminblüten und etwas Vanille. Am Gaumen frisch, druckvoll und sehr harmonisch in der Struktur, die im leicht cremigen Finale ihren Höhepunkt hat. Ein Champagner, der auf den Beginn eines ereignisreichen Abends gelungen einstimmt. Das Besondere an diesem Champagner Der Brut Réserve zählt zu den Einstiegs-Cuvées von Pol Roger. Die Assemblage besteht aus jeweils ein Drittel Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay aus 30 unterschiedlichen Cru-Lagen, der Cuvée wird bis zu 25 % Réserve-Wein zugefügt. Gemäß der Méthode Champenoise reifte der Schaumwein mindestens 48 Monaten auf der Hefe und wurde dann degorgiert, die Dosage lag bei 9 Gramm pro Liter. Es folgten drei weitere Monate Reife auf der Flasche, bevor der Brut Réserve zum Verkauf freigeben wird. Pol Roger erzeugt somit einen Champagner ohne Jahresangaben, der in Puncto Preis-Genuss in einer eigenen Liga spielt. Hugh Johnson, altgedienter Weinkritiker aus Großbritannien, zählt den Brut Réserve zu den „überragenden“ Schaumweinen seiner Klasse.
Das Besondere an diesem Wein Louis Roederer bewies seinerzeit enormes Geschick beim Ankauf von Weinbergen, denn er sicherte sich Rebflächen, die zu den besten Lagen der Champagne zählen. Dies ist auch heute noch ein Erfolgsgarant für das Champagerhaus Roederer und zeigt sich beim 2012er Brut Premier ganz deutlich: Bei diesem Champagner handelt es sich um eine Cuvée, doch in diesem Jahrgang ist sie eindeutig geprägt von den Pinot Noirs-Persönlichkeiten aus Verzy und Verzenay. Die Trauben wurden sonnenverwöhnt, konnten perfekt ausreifen und spiegeln beeindruckend die Mineralität der Lagen wider. Der kleinere Teil der Cuvée besteht aus Chardonnay, der mit Sicherheit zur Opulenz und Fülle beiträgt. Um eine weitere Dimension im Brut Premier zu eröffnen, wurden außerdem knapp ein Drittel des Grundweines in Eichenfässern ausgebaut. Danach verbringt der Champagner durchschnittlich vier Jahre auf der Hefe, bevor er degorgiert wird. 2012 war ein großartiger Jahrgang und Roederer präsentiert uns mit dem Brut Premier einen einmaligen, opulenten und zugleich mineralischen Charakter. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch> Der Jahrgangschampagner von Roederer erstrahlt in einem hellen Gelb mit goldenen und kupferfarbenen Reflexen und das Mousseux perlt sehr filigran und anmutig an die Oberfläche. Der Duft wirkt zu Beginn eher zurückhaltend-elegant, mit Anklängen von Zitrusaromen, weißen Blüten und frischem Pfirsich. Nachdem der Brut Premier 2012 etwas atmen dufte, zeigt er seine wahre Komplexität mit einer Idee von gebackenem Apfel, karamellisierten Mandeln und Karamell, gepaart mit leicht rauchigen Noten. „Opulenz“ beschreibt ihn am besten am Gaumen, verbunden mit einer hervorragenden Struktur und einer spürbaren Mineralität. Die Aromenfülle, Intensität und Frische machen diesen Champagner so besonders. Im Nachhall bleibt eine Komposition von kandierten Früchten, Karamell und Toast.
Brut Vintage - 2016 - Louis Roederer - Französischer Champagner
Das Besondere an diesem Wein Anders als der unübersichtliche Weinmarkt ist die Champagner-Welt von bekannten Marken geprägt, die dem Konsumenten eine vergleichsweise klare Orientierung bei der Auswahl bieten, was mithin ein wesentlicher Daseinszweck einer Marke ist. Namen wie Bollinger, Laurent-Perrier und nicht zuletzt Roederer sind in diesem Sinne herausragende Beispiele und garantieren den Liebhabern der exklusiven Schaumweine aus der Champagne – jeder für sich – eine stets gleichbleibende Qualität und Stilistik – auch das: ein entscheidendes Wesensmerkmal einer Marke. Üblicherweise entsteht die spezielle Handschrift eines Champagner-Hauses, in dem Grundweine immer so miteinander vermählt werden, dass ein Jahr für Jahr ähnlicher Stil dabei herauskommt. Der Jahrgangs-Champagner bildet dazu den exakten Gegenentwurf. Auch „Millésime“ genannt, stützt er sich auf einen (oder mehrere) Grundweine aus nur einem Jahrgang – und wird auch nur dann aufgelegt, wenn der betreffende ein ganz besonders guter gewesen ist. Der Anspruch der Kellermeister ist es sodann, den ganz speziellen Charakter des Jahrgangs einzufangen und in diesem Geiste ein „einzigartiges“ Produkt zu erschaffen. Jahrgangs-Champagner – auch solche aus einem Haus – können sich (abhängig vom Jahrgang) somit in unterschiedlicher Stilistik präsentieren – gemein ist Ihnen indes eine stets überragende Qualität. Im renommierten Champagner-Haus Roederer werden die Millésimes stets nur aus Trauben hergestellt, die vom Weinberg La Montagne in der Gemeinde Verzy stammen. Die dortigen Weingärten sind die ältesten im Besitz von Roederer – speziell die dort wurzelnden Pinot-Noir-Reben spenden dem Wein, enorme Kraft und Konzentration. Ausdrücklich unterstreicht Roederer darum auch den Terroir-Charakter der hauseigenen Millésimes. Neben Pinot Noir stützt sich der Brut Vintage von Roederer auch auf kleine Anteile Chardonnay, wobei sich die jeweils gewählte Relation bei jedem Jahrgang, in dem ein Millésime aufgelegt wird, ändert. In der Regel liegt der Brut Vintage über vier Jahre auf der Hefe und ruht nach dem Degorgieren mindestens weitere sechs Monate, bevor erst in optimaler Trinkreife in den Verkehr gebracht wird. Mit seinem Bezug zu einem jeweils großen Jahrgang und mit dem Anspruch, diesen in besonderer Authentizität und Güte zum Ausdruck zu bringen, bietet sich ein Jahrgangs-Champagner von Roederer geradezu an, bei großen Anlässen getrunken zu werden. Ob bestandene Meisterprüfung oder goldenes Dienstjubiläum, Hochzeit oder runder Geburtstag, ein Roederer Brut Vintage ist stets eine wertschätzende Würdigung besonderer Momente. Sogleich oder mit bedachtem Abstand genossen, ein Hoch auf das Leben – im Glanz der luxuriösen Welt einer großen Champagner-Marke. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Jahrgangschampagner von Roederer erstrahlt in einem hellen Gelb mit goldenen und kupferfarbenen Reflexen und das Mousseux perlt sehr filigran und anmutig an die Oberfläche. Der Duft wirkt zu Beginn eher zurückhaltend-elegant, mit Anklängen von Zitrusaromen, weißen Blüten und frischem Pfirsich. Nachdem der Brut etwas atmen dufte, zeigt er seine wahre Komplexität mit einer Idee von gebackenem Apfel, karamellisierten Mandeln und Karamell, gepaart mit leicht rauchigen Noten. „Opulenz“ beschreibt ihn am besten am Gaumen, verbunden mit einer hervorragenden Struktur und einer spürbaren Mineralität. Die Aromenfülle, Intensität und Frische machen diesen Champagner so besonders. Im Nachhall bleibt eine Komposition von kandierten Früchten, Karamell und Toast.
Bull Ant Shiraz Langhorne Creek - 2022 - Lake Breeze - Australischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Im australischen Bundesstaat South Australia entsteht mehr Wein als irgendwo sonst Down Under. Vor allem im Südosten des Staates existiert eine große Bandbreite erstklassiger Lagen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Einige der renommiertesten und teuersten Weine Australiens stammen daher von hier. Der Bullant vom Weingut Lake Breeze zeigt auf eindrucksvolle Art und Weise, wofür Shiraz aus South Australia steht: Der Wein ist unwahrscheinlich aromatisch und fruchtgeprägt, aber gleichermaßen auch vollmundig und körperreich. Man kann diesen Shiraz daher mit Fug und Recht als das Gegenteil eines Leisetreters bezeichnen. Beim Bullant geht es nicht um Eleganz und Feinheit, sondern um reife Frucht im Überfluss. Selbst Menschen, die mit Rotwein nicht viel anfangen können, werden von dem Bullant eines Besseren belehrt. Der Wein ist extrem einfach zu verstehen, denn seine Sprache heißt „Lecker“. Der Geruch und Geschmack nach reifen Beeren sowie die aromatische Veredelung durch eine 15-monatige Reifezeit in kleinen Eichenholzfässern gehen an niemanden spurlos vorbei. Und noch etwas zu der Namensgebung des Weins: Die Bull Ant ist eine Gattung der Bulldoggenameise. Die kleinen Krabbeltiere sind in Australien für ihre Aggressivität bekannt und ihr Gift hat durch allergische Reaktionen sogar schon zu Todesfällen von Menschen geführt. Bei Erntehelfern sind die Bull Ants berühmt-berüchtigt, denn die Ameisen finden im Weinberg ein schönes Zuhause. Daher soll die Namensgebung des Weins an die vielen Weinbergarbeiter erinnern, die während der Ernte den kleinen Fieslingen aus dem Weg gehen müssen. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Ein fast undurchsichtiges Dunkelrot im Glas. Der intensive Duft erinnert an überreife und eingekochte dunkle Beeren. Zudem ist das rebsortentypische Aroma von Pfeffer sehr präsent. Die Zeit im Eichenholz verleiht dem Wein außerdem eine attraktive Vanille-Note. Im Mund extrem üppig und saftig. Schokolade, dunkle Beerenkonfitüre, eingekochte Pflaumen und wieder Vanille betören am Gaumen. Der lange Abgang ist überraschend weich und von nur wenig Alkoholeindruck geprägt.
Das Besondere am BY.OTT Rosé Die Domaines Ott haben wohl weltweit den renommiertesten Ruf für ausgezeichnete Rosés. Die Roseproduktion ist für Christian Ott auch kein Beiwerk, sondern hier liegt das Hauptaugenmerk des Winzers. Über drei Weingüter verteilt werden die Trauben für die Domaine Ott angepflanzt und bieten so eine Auswahl von fantastischen Aromen. BY.OTT wird exklusiv im Château de Selle vinifiziert. In der Kellerei ist ein ganzer Bereich ausschließlich dieser Produktion gewidmet. Beste Trauben der Rebsorten Grenache und Cinsault, gepaart mit einem kleinen Anteil Syrah und Mourvèdre werden für die Cuvée verwendet. Um die Frische und reine Frucht zu erhalten, wird der Rosé ausschließlich temperaturkontrolliert im Edelstahltank ausgebaut. BY.OTT Rosé bedeutet Eleganz und Mittelmeer im Herzen! Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Domaines Ott by Ott Rosé zeigt ein zartes Rosé mit orangenen Reflexen. Sein fruchtiges, finessenreiches Bouquet in der Nase beeindruckt mit Aromen von weißen Pfirsichen, Aprikosen, Passionsfrucht und Mango. Am Gaumen hat der Rosé eine ansprechende Textur, mit einer erfrischenden Säure und einem vollen Körper. Die fruchtigen Aromen spiegeln sich am Gaumen wider, ergänzt durch softe Nuancen von Bitterorange und süßlichen Gewürznoten wie Zimt und Kardamom. Der Wein steht ganz in der Tradition der Domaine Ott-Weine und hat deshalb einen zugänglichen, harmonischen und eleganten Charakter. Renommee verpflichtet!
Das Besondere an diesem Wein Das Große Gewächs Bürgergarten „Im Breumel“ stammt aus der Toplage von Müller-Catoir, präziser: aus dem Herzstück des Bürgergartens. Hier findet der Riesling hervorragende Bedingungen vor: Die Monopol-Lage ist südöstlich ausgerichtet, sie verfügt über ein Terroir aus Buntsandsteinschotter mit hohem Steinanteil, und weil sie von einer Mauer umgeben ist, ist das Mikroklima der Hanglage für die biologische Erziehung großartiger Reben besonders günstig. Müller-Catoir keltert somit ein Großes Gewächs, das diesem VDP-Prädikat alle Ehre macht. Der Ertrag liegt bei lediglich 35 hl/ha. Nach der Handlese und der rigorosen Selektion wurde der Wein im Edelstahltank vergoren und ausgebaut. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Aus dem Glas, in dem der gelbhelle Wein mit goldenen Reflexen glänzt, steigt ein dichtes und vielschichtiges Aromen-Potpourri auf – Noten von gelbem Kernobst (Pfirsich, Aprikose, Mirabelle), Zitrusfrüchten und Mineralik vom Buntsandstein. Am Gaumen ist der Wein straff, von zupackender Weinsäure unterlegt, die von einer opulenten Rieslingfrucht harmonisch ergänzt wird. Die Mineralik sticht besonders im langen Finale heraus und gibt dem Großen Gewächse eine satte saline Note. Wie steht’s mit der Langlebigkeit? Dieser Riesling kann für mindestens fünf Jahre in den Keller wandern. Wer geduldig ist und noch weitere fünf Jahre wartet, wird mit großem Riesling-Genuss beschenkt.
Ca' del Beppe Lugana - 2025 - Tenuta Malavasi - Italienischer Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Der Ca’ del Beppe Lugana stammt aus dem südlichen Bereich des Gardasees, jener Region, die für elegante Weißweine aus Turbiana bekannt ist. Diese Rebsorte, die als typische Grundlage der Lugana-Weine gilt, bringt hier besonders frische und harmonische Weine hervor. Die Reben für den Lugana der Tenuta Malavasi werden im klassischen Guyot-System erzogen und wachsen in den Weinbergen rund um das Südufer des Gardasees. Das milde Klima der Region mit warmen Tagen und kühlenden Einflüssen vom See schafft ideale Bedingungen für eine gleichmäßige Reife der Trauben und sorgt für die charakteristische Frische der Weine. Nach der Lese werden die Trauben schonend verarbeitet und im Edelstahltank vergoren. Dieser Ausbau bewahrt die aromatische Klarheit der Turbiana-Traube und stellt sicher, dass Frische, Frucht und Eleganz im Mittelpunkt stehen. Mit seiner ausgewogenen Balance von Säure und dezentem Restzucker zeigt sich der Ca’ del Beppe Lugana als klassischer Vertreter seiner Herkunft – unkompliziert zugänglich, zugleich aber mit typischer regionaler Prägung. Der Name „Ca’ del Beppe“ ist eine Hommage an einen engen Freund der Familie Malavasi. Beppe spielte mit seinen Ideen, seinem Enthusiasmus und seinem vorausschauenden Denken eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Weinguts. Der Wein steht damit nicht nur für den Charakter seines Herkunftsgebiets, sondern auch für den Geist von Freundschaft, Kreativität und gemeinsamer Vision, der die Arbeit der Tenuta Malavasi bis heute prägt. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Im Glas zeigt sich der Lugana in hellem Strohgelb. In der Nase frische florale Noten sowie Aromen duftiger gelber Früchte. Am Gaumen präsentiert sich der Wein klar und lebendig, mit angenehmer Frische und einer harmonischen Balance, die in ein elegantes, sauberes Finale führt.
Ca' del Beppe Pinot Grigio - 2025 - Cantina Delibori - Italienischer Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Heute ist Italien mit über 28.000 Hektar Rebfläche der größte Produzent für Grauburgunder - hier Pinot Grigio genannt - weltweit. Besonders der Norden Italiens hat sich als ideale Heimat für Pinot Grigio etabliert, klassisch etwa das Friaul und Südtirol. Pinot Grigio aus dem Veneto ist oft unterschätzt, doch Weine wie dieser zeigen, dass die Rebsorte auch hier weit mehr hergibt als Standardweine. Der Ca' del Beppe verbindet Trinkfreude mit Charakter und bringt die Frische der Region direkt ins Glas. Ein Wein, der keine großen Worte braucht, sondern einfach überzeugt – Schluck für Schluck. Die Cantina Delibori liegt in der Provinz Verona, wo sich die sanften Hügel rund um den Gardasee erstrecken. Hier, auf Moränen-Böden aus Lehm und Kalk, gedeihen die Reben des Pinot Grigio (Grauburgunder) in einer Umgebung, die von mediterranem Klima und kühlen Winden vom See geprägt ist. Die Reben sind im Durchschnitt 15 Jahre alt. Der Ca' del Beppe Pinot Grigio ist ein Wein, der bewusst auf Klarheit und Frische setzt. Nach einer sehr schonenden Pressung wird der Most bei kontrolliert niedrigen Temperaturen zwischen 16 und 19 Grad Celsius in Edelstahltanks vergoren. Dieser Ausbau ohne Holzkontakt bewahrt die lebendige Frucht und die feine Aromatik der Rebsorte. Das Ergebnis ist ein Weißwein, der den typischen Stil Venetiens verkörpert: unkompliziert, zugänglich und erfrischend ehrlich. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild In der Nase entfaltet sich ein Bouquet aus saftiger Birne, grünem Apfel und zarten Zitrusnoten, begleitet von einem Hauch frischer Früchte. Am Gaumen zeigt sich der Wein sanft und ausgewogen, mit einer moderaten Säure, die harmonisch eingebunden ist und dem Wein Struktur verleiht, ohne aufdringlich zu wirken. Die Frucht bleibt präsent und frisch. Der Abgang ist fruchtig-frisch, klar und einladend. Ein Wein, der Lust auf den nächsten Schluck macht. Perfekt für entspannte Abende auf der Terrasse und auch zu leichten Vorspeisen oder Fischgerichten.